WARBURG. An der Autobahnauffahrt bei Germete sind drei Fahrzeuge zusammengestoßen und wurden dabei erheblich beschädigt.
Gegen 8 Uhr am Montag, 17. November, wollte eine 25-jährige Fahrerin eines blauen Polo von der L 837 aus Richtung Welda auf die A 44 in Richtung Kassel abbiegen und übersah dabei einen entgegenkommenden schwarzen Polo. Bei dem Frontalzusammenstoß wurde der 30-jährige Fahrer des schwarzen Wagens leicht verletzt.
Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Polo noch gegen einen wartenden VW Caddy, der am Stoppschild des Auffahrtsarms stand. Der 45-jährige Fahrer des Caddy blieb unverletzt, ebenso die Fahrerin des blauen Polo.
An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt rund 15.000 Euro. Einsatzkräfte der Feuerwehr streuten auslaufende Betriebsmittel ab. Für Unfallaufnahme und Abschleppen von zwei beschädigten Wagen musste der Bereich zeitweise gesperrt werden.
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BAD AROLSEN. Zum zweiten Mal an diesem Dienstag (18. November) ist im Landkreis ein Wagen gegen eine Hauswand geprallt.
In der Professor-Bier-Straße, Ecke Rauchstraße, kam gegen 5.45 Uhr ein 28 Jahre alter Mann aus Bad Arolsen mit seinem Opel auf winterglatter Fahrbahn nach links von der Straße ab und stieß gegen die Fassade eines Wohnhauses.
Verletzt wurde der Fahrer nicht. Der Astra erlitt Totalschaden und musste abgeschleppt werden. Höhe des Sachschadens konnte noch nicht beziffert werden.
EDERTAL. Ein Kleinbus ist in Mehlen frontal in ein Wohnhaus gefahren; der Fahrer wurde schwer verletzt aus dem Fahrzeug gerettet.
Am frühen Dienstagmorgen, 18. November, ereignete sich der Unfall gegen 5.50 Uhr in der Affolderner Straße. Der Kleinbus des Typs Fiat Ducato war aus Richtung Lieschensruh auf der Bundesstraße 485 unterwegs, als er in einer Kurve geradeaus fuhr und in die Hauswand eines Fachwerkgebäudes prallte. Fahrgäste befanden sich nicht im Fahrzeug.
Der 76-jährige Fahrer aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg wurde an der Unfallstelle medizinisch erstversorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht, wo er verstarb. Weitere Menschen kamen nicht zu Schaden. Nach jetzigem Stand kann ein medizinischer Notfall nicht ausgeschlossen werden. Die Staatsanwaltschaft Kassel beauftragte einen Gutachter mit der Rekonstruktion des Hergangs; die Arbeit an der Unfallstelle begann am Morgen.
Die Feuerwehr Mehlen sowie die Ortsteilwehren Bergheim-Giflitz und Hemfurth-Edersee waren mit rund 38 Einsatzkräften vor Ort. Der Fahrer war im Unfallfahrzeug eingeschlossen. Nach dem Öffnen einer ersten Zugangsstelle mittels hydraulischem Rettungsgerät wurde der Mann unter der Leitung von Wehrführer Daniel Pfeil über die hintere Schiebetür aus dem Bus befreit und dem Rettungsdienst übergeben.
Am Gebäude zeigten sich sichtbare Veränderungen in der tragenden Holzstruktur. In Abstimmung mit dem stellvertretenden Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer und dem Hauseigentümer wurde ein Zimmereifachbetrieb zur Absicherung hinzugezogen. Die THW-Einsatzkräfte stützten Wand und Decke ab, damit die Wohnzimmerdecke des Fachwerkhauses nicht einstürzt, bevor der Bus geborgen werden konnte. Gegen 12 Uhr wurde das Fahrzeug schließlich herausgezogen und abgeschleppt.
Der Sachschaden an Gebäude und Kleinbus ist erheblich; genaue Beträge stehen noch aus. Eine statische Überprüfung des beschädigten Hauses folgt. Die Bundesstraße 485 war in Mehlen kurzfristig in beide Richtungen gesperrt.
Die weiteren Ermittlungen führt die Polizeistation Bad Wildungen. Unfallzeugen melden sich bitte unter der Telefonnummer 05621-70900.
FRANKENBERG. Vor zehn Jahren wurde im Kreiskrankenhaus Frankenberg die Abteilung für Geriatrie eröffnet. Mit einer Investition von 1,4 Millionen Euro entstand im vierten Obergeschoss ein moderner Bereich für 26 Patientinnen und Patienten. Von Beginn an stand der Anspruch im Mittelpunkt, älteren Menschen eine wohnortnahe, ganzheitliche und professionelle Behandlung zu bieten – mit dem Ziel, Selbstständigkeit und Lebensqualität nach einer Krankenhausbehandlung zu erhalten oder wiederzuerlangen.
Von Beginn an zeigte sich, wie wichtig Teamarbeit für den Erfolg einer geriatrischen Behandlung ist. Ärztinnen, Pfleger, Therapeutinnen und der Sozialdienst arbeiten seither eng zusammen. Bewegungs- und Sprachtraining, Gedächtnisübungen und alltagsnahe Aufgaben gehören fest zum Konzept. Auch Angehörige werden einbezogen, damit die Unterstützung über den Klinikaufenthalt hinaus wirkt.
„Nur im Team können wir unsere Patientinnen und Patienten optimal vorbereiten und begleiten“, sagt Stationsmanagerin Denise Schütz. „Ich bin stolz auf mein Team – einige Kolleginnen und Kollegen sind schon seit zehn Jahren dabei.“
Nach dem Ende der Kooperation mit dem Diakonie-Krankenhaus Wehrda im Jahr 2017 wurde Frankenberg zur Außenstelle der Geriatrie in Korbach. Schon damals wurde betont, dass die Zusammenarbeit auf Augenhöhe erfolgt und langfristig die Versorgung in beiden Häusern sichert. Seit 2022 betreiben beide Kliniken eigenständige geriatrische Abteilungen.
Wie erfolgreich das Konzept ist, zeigt ein Beispiel aus dem Stationsalltag: Frau M., 82 Jahre, kam nach einem Schlaganfall in die Geriatrie. Schritt für Schritt gewann sie durch gezieltes Training Vertrauen in ihre Fähigkeiten zurück – vom Anziehen über das Treppensteigen bis zu Spaziergängen auf dem sogenannten „G-Weg“, der das sichere Laufen zu Hause simuliert. Heute lebt sie wieder selbstständig.
In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Geriatrie am Kreiskrankenhaus Frankenberg fachlich und menschlich weiterentwickelt. Sie gilt als feste Größe des Hauses – bekannt für Erfahrung, Vertrauen und eine Betreuung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Ihre Expertise ist auch gefragt, wenn bei älteren Patientinnen und Patienten auf den regulären Stationen besondere Herausforderungen in der medizinischen oder pflegerischen Versorgung entstehen.
Mit Blick auf den demografischen Wandel wird die Klinik ihre Angebote für ältere Menschen weiter ausbauen. „Wir begleiten die Entwicklungen aktiv“, sagt Chefarzt Dr. med. Dr. theol. Matthias M. Gernhardt. „Denn die Unterstützung älterer Menschen ist ein entscheidender Bestandteil einer modernen Gesundheitsversorgung.“
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KASSEL. In der Herkulesstraße in Kassel, Ecke Berlepschstraße, sind zwei geparkte Skoda in Brand geraten.
Mehrere Passanten hatten am Samstagabend, 15. November, gegen 19.30 Uhr das Feuer entdeckt. Die von ihnen alarmierte Feuerwehr löschte die abgestellten Personenkraftwagen, einen Skoda Octavia und einen Skoda Karoq, im weiteren Verlauf, dennoch brannten beide Wagen vollständig aus. Der Gesamtsachschaden wird mit rund 45.000 Euro beziffert.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand spricht alles dafür, dass die beiden Personenkraftwagen vorsätzlich in Brand gesetzt wurden. Konkrete Hinweise auf die unbekannten Täter und ihr Motiv liegen bislang nicht vor.
Die weiteren Ermittlungen werden beim Kommissariat 11 der Kasseler Kriminalpolizei geführt. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Brand gemacht haben und den Ermittlern Hinweise auf die Täter geben können, melden sich bitte beim Polizeipräsidium Nordhessen unter der Telefonnummer 0561/9100. (ots/r)
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DIEMELSTADT. Am Freitagabend (14. November) brachen bisher unbekannte Täter in ein Wohnhaus in der Straße Flüburg in Rhoden ein. Sie entwendeten Münzen und Schmuck. Die Polizei bittet um Hinweise.
Die Täter schlugen eine Scheibe einer Terrassentür des Einfamilienhauses ein und konnten so in das Gebäude gelangen. Sie durchsuchten mehrere Räume und Behältnisse und entwendeten Münzen und Schmuck. Der Wert des Diebesguts ist noch unklar, der Sachschaden wurde auf 500 Euro geschätzt.
Die Tatzeit liegt zwischen 19 Uhr und 19.40 Uhr.
Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631-9710.
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KORBACH. Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften haben die Feuerwehren aus Rhena, Lelbach und Lengefeld am Wochenende eine anspruchsvolle Alarmübung im Korbacher Kino „Cine K“ durchgeführt. Angenommen wurde ein ausgedehnter Brand im Gebäude, in dem sich nach Übungslage acht Personen aufgehalten hatten und sich nicht mehr selbstständig in Sicherheit bringen konnten.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte war das Kino bereits vollständig verraucht. Unter schwerem Atemschutz drangen mehrere Trupps in das Innere vor, um die Vermissten zu suchen und zu retten. Aufgrund der hohen Zahl eingesetzter Atemschutzgeräteträger wurde im Verlauf der Übung die Feuerwehr Nordenbeck nachalarmiert, um weitere Kräfte für den Innenangriff bereitzustellen.
Trotz der anspruchsvollen Bedingungen konnten alle acht Personen aus dem stark verqualmten Gebäude „gerettet“ und ins Freie gebracht werden. Die Einsatzleitung zeigte sich mit dem geordneten Ablauf und der Zusammenarbeit der Wehren sehr zufrieden.
Die stellvertretenden Stadtbrandinspektoren Sascha Franken und Arno Zenke lobten im Anschluss die professionelle Arbeit der beteiligten Einsatzkräfte: „Die Übung hat gezeigt, dass wir im Ernstfall schnell und effektiv miteinander arbeiten. Die Feuerwehren haben die komplexe Lage souverän gemeistert.“ Ein Dankeschön galt besonders der ausrichtenden Wehr aus Rhena um Wehrführer Hendrik Pöttner, die die Übung vorbereitet und koordiniert hatte.
Ein besonderer Dank ging zudem an Jörg Wahhab, der das Gebäude des „Cine K“ für die realitätsnahe Einsatzübung zur Verfügung stellte.
FRANKENBERG. In Friedrichshausen ist in einem Hofladen an der Landgraf-Friedrich-Straße zu einem Diebstahl gekommen.
Wie Inhaber Martin Koch gegenüber 112-Magazin berichtet, wurde der Laden „Basitenberghof“ am Samstagabend (16. November) gegen 18 Uhr betreten. Im Verkaufsraum brachen die bislang unbekannten Personen die Kasse auf und entleerten sie. Außerdem wurden Fleischwaren aus der Tiefkühltruhe, Eis aus der Eistruhe sowie Eier entwendet. Nach ersten Erkenntnissen nahmen die Täter nur Waren mit, die in Jackentaschen verstaut werden konnten. Der Schaden liegt bei rund 500 Euro. Eine Videoüberwachung zeichnete den Vorfall auf.
Zur Beschreibung der mutmaßlichen Täter liegen folgende Angaben vor (siehe auch Bilder):
Person 1: jüngere Frau mit längeren, nach hinten gebundenen Haaren und dunklem Haarband. Sie trug einen hellen Kapuzenpullover, darüber eine dunkle ärmellose Weste, sowie einen dunklen Rucksack oder Schulterriemen.
Person 2: Mann mit Basecap, kurz geschnittenem Haar oder sehr kurzen Haaren, bekleidet mit dunkler Jacke.
Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 zu melden.
VOLKMARSEN. Am frühen Morgen wurde die Feuerwehr Volkmarsen zu einer Notfalltüröffnung in den Ehringer Weg alarmiert. Beim Eintreffen konnte der Patient die Tür mit letzter Kraft selbst öffnen.
Der Rettungsdienst übernahm sofort die medizinische Erstversorgung. Anschließend wurde der Patient mit vereinten Kräften schonend aus dem Wohnhaus gerettet und zum Rettungswagen gebracht.
Eingesetzte Kräfte: Hubarbeitsbühne, Hilfeleistungstanklöschfahrzeug und Rettungswagen.
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