BAD AROLSEN. Mehrere Menschen aus Bad Arolsen wurden in der letzten Woche Opfer einer miesen Betrugsmasche durch einen oder mehrere bislang unbekannte Täter. Am Mittwoch, dem 12. November, meldete sich ein Täter telefonisch bei den Geschädigten und stellte sich als Mitarbeiter ihrer Hausbank vor. Unter einem Vorwand gelangte der Betrüger an die Debitkarten der Opfer und konnte damit später Abhebungen von deren Konten vornehmen.
Ein besonders dreister Fall ereignete sich am Mittwochmorgen gegen 10:15 Uhr: Ein Betrüger rief eine 76-Jährige an, stellte sich namentlich als "Herr Neumann" vor und gab sich als Bankmitarbeiter aus. Der Anrufer behauptete, dass für Kleidung mehrere tausend Euro vom Konto der Geschädigten abgebucht worden seien und fragte nach der Richtigkeit. Als die Angerufene dies verneinte, nannte sie dem vermeintlichen Bankmitarbeiter ihre Pinnummer, mit der er die Buchungen angeblich zurückverfolgen wollte.
Anschließend gab der Anrufer an, er müsse für die Rückbuchungen ihre Karte abholen. Wenig später erschien ein junger Mann an der Wohnanschrift der Seniorin und holte die Karte ab.
Beschreibung des Abholers:
Der Mann war zwischen 20 und 30 Jahre alt, hatte schwarzes, an den Seiten kurzes, auf dem Kopf volles und lockiges Haar und trug Jeans.
Da ihr die ganze Sache komisch vorkam, rief die Geschädigte kurze Zeit später die Telefonnummer des vermeintlichen Bankmitarbeiters an, es nahm jedoch niemand mehr ab. Daraufhin ging sie zu ihrer Hausbank, wo festgestellt wurde, dass mit der Karte bereits ein Geldbetrag im vierstelligen Bereich von ihrem Konto abgehoben wurde.
Nach Angaben einer Bad Arolser Bank ereigneten sich in dieser Woche mehrere Fälle mit dieser Betrugsmasche im Raum Bad Arolsen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und mahnt zur besonderen Vorsicht. Geschädigte werden gebeten, umgehend bei der Polizei Anzeige zu erstatten.
Tipps der Polizei zum Schutz vor Betrug durch falsche Bankmitarbeiter:
Niemals Daten herausgeben: Bankmitarbeiter erfragen niemals persönliche Daten, Kontodaten, Ihre persönliche Geheimzahl (PIN), die EC-Kartennummer oder TANs am Telefon. Geben Sie niemals solche Daten heraus.
Identität prüfen: Ist Ihnen der Name des Anrufers unbekannt, prüfen Sie, ob es diesen Mitarbeiter tatsächlich gibt. Kontaktieren Sie dazu Ihren eigenen Berater/in unter der Ihnen bekannten Nummer.
Rückruf unter bekannter Nummer: Wählen Sie bei einem Rückruf nur die Ihnen bekannte Telefonnummer der Bank oder suchen Sie diese selbst aus öffentlichen Telefonverzeichnissen heraus.
Nicht unter Druck setzen lassen: Beenden Sie das Telefonat, sobald Ihnen etwas verdächtig vorkommt, und lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
Rat einholen: Sprechen Sie mit Familienangehörigen oder anderen Vertrauenspersonen über solche Anrufe und holen Sie sich Rat. (ots/r)
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EDERTAL. Auf der Bundesstraße 485 in Mehlen löste ein Linienbus nahe des Kreisels einen Feuerwehreinsatz aus.
Feuerwehr Edertal, Rettungsdienst und Polizei wurden am 13. November gegen 8.30 Uhr wegen eines gemeldeten Busbrandes alarmiert; Alarmstichwort: „FLKW, Brand Bus ohne Perso, Rauchentwicklung aus Motorraum“. Vor Ort trafen die Einheiten aus Mehlen, Affoldern, Bergheim-Giflitz und Hemfurth einen Linienbus mit eingeschalteter Warnblinkanlage am Straßenrand an. Fahrgäste befanden sich nicht mehr an Bord; auch der Fahrer hatte das Fahrzeug verlassen. Aus dem Motorraum stieg leichter Rauch auf.
Mithilfe der Wärmebildkamera kontrollierten die Einsatzkräfte den Motorraum. Ursache war ein technischer Defekt, durch den die eingebaute Selbstlöschanlage ausgelöst hatte. Ein offenes Eingreifen war nicht mehr erforderlich; Einsatzleiter, stellvertretender Gemeindebrandinspektor Stefan Casper, entließ erste Kräfte aus dem Einsatz.
Auf die Fahrbahn ausgetretenes Löschmittel hatte einen rutschigen Schmierfilm hinterlassen. Der Bereich wurde mit Bindemittel abgestreut und anschließend mit Wasser gereinigt. Zur Absicherung stoppte die Polizei den Verkehr am Kreisverkehr Lieschensruh kurzzeitig.
Den Abtransport des Fahrzeugs organisierte die Verkehrsdienstleiterin des Busunternehmens. Nach Abschluss der Arbeiten übergaben die Kräfte die Einsatzstelle an Hessen Mobil. Nach rund eineinhalb Stunden war der Einsatz beendet; die Straße wurde wieder für den Verkehr freigegeben.
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KASSEL. Die Stadt Kassel führt aktuell eine umfassende Evakuierung im Umfeld des Auestadions durch, nachdem dort ein gefährlicher Fund gemacht wurde. Am Donnerstagnachmittag, dem 13. November 2025, wurde bei gezielten Bodenuntersuchungen eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe englischer Bauart aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.
Experten des Kampfmittelräumdienstes vom RP Darmstadt identifizierten den Sprengkörper, woraufhin vorsorglich ein Sicherheitsradius von 500 Metern rund um den Fundort festgelegt wurde. Die Evakuierung der betroffenen Zone hat am frühen Abend begonnen und ist in vollem Gange.
Betroffenes Gebiet und Verkehrseinschränkungen
Von der Maßnahme sind etwa 2.500 Anwohnerinnen und Anwohner betroffen. Neben Wohngebieten liegen auch Sportstätten und das neue INTERIM des Staatstheaters im Sicherheitsradius und müssen geräumt werden.
Der Verkehr in diesem Bereich ist massiv eingeschränkt. Die Frankfurter Straße, die Ludwig-Mond-Straße sowie der Zubringer zur Autobahn mussten für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Infolgedessen ist auch der öffentliche Nahverkehr in diesem Gebiet eingestellt. Es ist für die nächsten Stunden mit größeren Verkehrsstörungen zu rechnen.
Betreuungsstelle und Hilfsangebote
Als zentrale Betreuungsstelle für Personen, die während der Evakuierung nicht bei Verwandten oder Freunden unterkommen können, dient die documenta-Halle in der Du-Ry-Straße 1. Die Kasseler Verkehrs-Gesellschaft (KVG) unterstützt die Maßnahme mit Bussen, die Evakuierte vom Auestadion zur documenta-Halle befördern.
Besondere Vorkehrungen gelten für Anwohner, die aufgrund von Alter oder Beeinträchtigung ihre Wohnung nicht selbstständig verlassen können. Diese Personen können unter der Rufnummer 0561/72904−440 einen kostenfreien Krankentransport beim Deutschen Roten Kreuz anmelden. Für allgemeine Auskünfte zur Evakuierung steht die eigens geschaltete Hotline 056/787−8939 zur Verfügung.
Appell zur Kooperation
Die Entschärfung des Sprengkörpers kann erst beginnen, sobald der Sicherheitsradius vollständig evakuiert und menschenleer ist. Die Einsatzkräfte bitten dringend darum, den Anordnungen der Polizei und Feuerwehr über Lautsprecher und an den Wohnungstüren unverzüglich Folge zu leisten, um eine unnötige Verzögerung der Maßnahmen zu verhindern. Über die Aufhebung der Evakuierung wird informiert, sobald die Entschärfung erfolgreich abgeschlossen ist.
Wo erhalte ich aktuelle Meldungen und Updates?
Die Stadt Kassel informiert fortlaufend auf https://www.kassel.de/notfall und in den sozialen Medien auf Instagram, WhatsApp und Facebook.
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STEINHEIM. Auf der B 252 zwischen Blomberg und Steinheim kam es kurz vor dem Kreisverkehr bei Steinheim zu einem ungewöhnlichen Verkehrsunfall.
Am Sonntagabend, gegen 20.55 Uhr, überfuhren zwei in Richtung Steinheim hintereinander fahrende Personenkraftwagen einen Auspuff, der auf der Fahrbahn lag. Beide Fahrzeuge wurden dabei beschädigt.
Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht den Besitzer des verlorenen Auspuffs. Hinweise darauf, von welchem Fahrzeug das Teil stammen könnte oder wer es verloren haben könnte, nimmt die Polizei Höxter unter der Telefonnummer 05271/9620 entgegen.
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ARNSBERG. Eine 18-jährige Schülerin aus Ense befuhr am 12. November 2025 um 12.45 Uhr die Straße Berliner Platz in Richtung Kleinbahnstraße. Wegen des stockenden Verkehrs hielt sie verkehrsbedingt in Höhe der Einfahrt zu einem geschotterten Parkplatz an. Ein entgegenkommendes Auto versuchte, hinter ihr auf den Schotterparkplatz abzubiegen. Dabei streifte der Entgegenkommende das Auto der 18-Jährigen. Es entstand Sachschaden.
Beide fuhren anschließend auf den Parkplatz. Die Schülerin sprach mit dem vermeintlichen Unfallverursacher, der angeblich die Versicherungsdaten und Handynummern austauschen wollte. Die Schülerin teilte ihm mit, dass sie lieber die Polizei hinzuziehen wolle. Weil ihr Auto im Weg stand, parkte sie es um. Diesen Moment nutzte der bislang unbekannte Unfallgegner, um vom Unfallort zu flüchten.
Zur Beschreibung des Flüchtigen liegen folgende Angaben vor:
Anfang 20
recht klein
schmale Statur
schwarze Haare
schwarzes T-Shirt
südländischer Phänotyp
unterwegs mit einem dunklen Kleinwagen und HSK-Kennzeichen
Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich telefonisch bei der Polizeiwache in Arnsberg unter der Telefonnummer 02932/90200 zu melden. (ots/r)
Tipp der Redaktion: Kennzeichen zuerst fotografieren.
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FRANKENBERG. Glühweinduft, Lichterglanz und festliche Stimmung: Am 29. November lädt der Förderverein Wildpark Frankenberg e. V. wieder zum traditionellen Weihnachtsmarkt ein. Zwischen 12 und 18 Uhr verwandelt sich der Innenhof des Wildparkhauses am Wildparkweg 5 in eine stimmungsvolle Winterkulisse für große und kleine Besucher.
An schön gestalteten Ständen erwarten die Gäste handgefertigte Geschenkideen, regionale Spezialitäten, Deftiges vom Grill, Waffeln und heißer Punsch. Auch die Tiere des Wildparks können an diesem Tag bestaunt werden, während der Duft von Tannengrün und Feuerkörben für gemütliche Atmosphäre sorgt.
Um 16 Uhr spielt die Bläsergruppe der Jägervereinigung.
Ab 16.30 Uhr startet der Laternenumzug zur kleinen Aussichtshütte, wo der Nikolaus persönlich vorbeischaut und kleine Überraschungen für die jüngsten Besucher bereithält.
Der Förderverein und das Wildpark-Team freuen sich auf viele Gäste, die mit ihrem Besuch zugleich den Erhalt des beliebten Parks unterstützen.
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BAD AROLSEN. Ein junger Autofahrer hatte am Mittwochnachmittag auf der Straße Am Tannenkopf in Bad Arolsen Glück im Unglück, als er mit seinem BMW frontal gegen einen Baum prallte. Der Unfall ereignete sich am heutigen Mittwoch, dem 12. November 2025, gegen 14.30 Uhr auf der Verbindungsstrecke vom Kreisel „Am Tannenkopf“ in Richtung Königsberg.
Nach ersten Angaben der Polizei war ein 20-jähriger Mann aus Bad Arolsen mit seinem Fahrzeug unterwegs, als er auf gerader Strecke aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum fuhr.
Durch den Aufprall entstand am Personenkraftwagen Totalschaden. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen, ein Transport ins Krankenhaus war nicht erforderlich. Im Rahmen der Unfallaufnahme durch die Polizei konnte ausgeschlossen werden, dass Alkohol oder Drogen ursächlich für den Verkehrsunfall waren.
Die Freiwillige Feuerwehr Bad Arolsen wurde initial durch einen automatischen E-Call ohne Sprachkontakt alarmiert und rückte zur Einsatzstelle aus. Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle umgehend ab, klemmten die Fahrzeugbatterie ab und nahmen ausgelaufene Betriebsstoffe auf, um eine Umweltgefährdung zu verhindern. Anschließend unterstützten sie den Rettungsdienst und die Polizei bei den weiteren Maßnahmen.
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FRANKENBERG. Steinewerfer beschädigten am Montagnachmittag die Windschutzscheibe eines Personenkraftwagens, der die B 253 in Fahrtrichtung Frankenberg befuhr. Wie die Polizei Frankenberg gegenüber 112-Magazin mitteilte, ermittelt die Polizei wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und sucht nach Zeugen.
Der Geschädigte, ein 50-jähriger Mann aus Frankenberg, fuhr am 10. November gegen 16.15 Uhr mit seinem Opel auf der B 253 in Richtung Frankenberg, als er zwei Jugendliche bemerkte, die einen Gegenstand – vermutlich einen Stein – von der Brückenüberführung der K 125 auf sein Auto warfen. Der Gegenstand schlug in die Windschutzscheibe ein und beschädigte diese. Glücklicherweise behielt der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug; es kam zu keinem weiteren Unfall. Der Sachschaden wird auf etwa 1500 Euro geschätzt.
Hinweise nimmt die Polizei Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 entgegen. (ots/r)
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KASSEL. Ein anderer Autofahrer beobachtete am gestrigen Dienstagabend gegen 23.15 Uhr einen Opel Astra, der auf der A 49 in Richtung Kassel starke Schlangenlinien fuhr, und wählte daraufhin umgehend den Notruf, da er eine Trunkenheitsfahrt vermutete.
Noch während der Zeuge der Polizei am Telefon seine Beobachtungen schilderte, krachte der Opel kurz hinter der Anschlussstelle Neuental in die Leitplanke. Der Fahrer kümmerte sich jedoch weder um die erheblichen Schäden an seinem Auto noch an der Schutzplanke und setzte seinen Weg in Richtung Kassel fort.
Seine unsichere und gefährliche Fahrt endete einige Kilometer weiter, als eine hinzugeeilte Streife der Polizeiautobahnstation Baunatal den Opel auf einem Parkplatz stoppte. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der 29 Jahre alte Fahrer aus dem Landkreis Groß-Gerau unter Alkoholeinfluss stand; ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von fast 1,4 Promille, zudem war er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.
Der 29-Jährige musste die Polizisten daraufhin auf das Revier begleiten, wo ihm ein Arzt Blut abnahm. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verkehrsunfallflucht ermittelt. (ots/r)
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KASSEL. Die schnelle Festnahme eines Einbrechers gelang am gestrigen Dienstagmorgen, 11. November, einer Streife der Kasseler Polizei im Stadtteil Wesertor. Kurz nach 5 Uhr hatte ein Zeuge den Notruf gewählt, nachdem er einen Mann dabei beobachtet hatte, wie er einen Imbiss in der Weserstraße durchsuchte. Als der erste Streifenwagen kurz darauf am Tatort eintraf, hatte der Einbrecher bereits mit seiner Beute die Flucht ergriffen. Aufgrund der von dem Zeugen abgegebenen Personenbeschreibung konnten die Beamten jedoch nur Minuten später einen 41 Jahre alten deutschen Staatsangehörigen ohne festen Wohnsitz festnehmen, der das Diebesgut aus dem Einbruch noch bei sich trug.
Wie die Tatortaufnahme ergab, hatte der hinreichend polizeibekannte 41-Jährige zuvor eine Scheibe eingeschlagen und sich so Zutritt zu dem Gastraum des Imbisses verschafft. Dort entwendete er einen geringen Betrag Wechselgeld aus einer Kasse, die er dabei stark beschädigte; außerdem nahm er ein Handy mit, das sich im Bereich des Verkaufstresens befand. Der entstandene Sachschaden beträgt rund 2000 Euro.
Da gegen den 41-Jährigen ein Haftbefehl wegen Diebstahls bestand, wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen direkt in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen dauern an.
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