FRANKENBERG. Bei Erdarbeiten im Stadtteil Viermünden ist ein phosphorhaltiges Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Durch den Kontakt mit Sauerstoff kam es zu einer Reaktion und damit zu einer Rauchentwicklung.
Nach Angaben der Polizei wurde die Phosphorgranate bei Arbeiten in der Ortslage aus dem Boden zu Tage gefördert. Der Bereich um den Auffindeort musste daraufhin bis zum Eintreffen des verständigten Kampfmittelräumdienstes abgesperrt werden.
Zwischenzeitlich mussten neun Anwohner ihre Wohngebäude verlassen, da sich diese im Evakuierungsbereich befanden. Eine Sondierung des betroffenen Bereiches führte nicht zum Auffinden weiterer Kampfmittel.
Die aufgefundene Phosphorgranate wurde durch den Kampfmittelräumdienst zwecks Vernichtung abtransportiert. Im Einsatz waren 43 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit neun Fahrzeugen. Beteiligt waren die Feuerwehr Viermünden, die Feuerwehr Frankenberg mit der Gefahrstoffgruppe, die Feuerwehr Korbach mit der Messkomponente sowie der Brandschutzaufsichtsdienst.
Zusätzlich waren ein Rettungswagen zur Absicherung der Einsatzkräfte sowie der Kampfmittelräumdienst vor Ort. Die Einsatzleitung lag bei Stadtbrandinspektor Martin Trost.








