ARNSBERG. In einem Abwasserauffangbecken wurden sechs tote Hundewelpen aufgefunden; die Kriminalpolizei ermittelt und sucht Zeugen.
Am 15. Oktober 2025 gegen 14.15 Uhr stellte ein Zeuge in einem Abwasserauffangbecken in der Straße Zum Flugplatz in Voßwinkel sechs tote Hundewelpen fest. Die Hunderasse konnte bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht identifiziert werden.
Derzeit liegen keine Hinweise auf den oder die Täter vor. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich telefonisch mit der Polizeiwache Arnsberg unter der Telefonnummer 02932-90200 in Verbindung zu setzen.
MARSBERG. Zwei Katzen wurden vergiftet; die Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Hinweise.
Am 3. Oktober 2025 im Zeitraum von 7 bis 20 Uhr sowie vom 12. Oktober 2025, 23 Uhr, bis zum 13. Oktober 2025, 5 Uhr, kam es zur Vergiftung von zwei Katzen. Die Tiere gehören zwei verschiedenen Haushalten in der Straße Auf der Hude in Marsberg. Zum Tatzeitpunkt hielten sich beide Katzen im Freien auf.
Um sie zu retten, mussten die Tiere einer sofortigen tierärztlichen Behandlung unterzogen werden. Auf einem angrenzenden Friedhof stellte eine der Besitzerinnen eine verdächtige Substanz fest; diese wurde sichergestellt. Worum es sich bei dieser Substanz handelt, ist Gegenstand kriminalpolizeilicher Ermittlungen.
Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich telefonisch mit der Polizeiwache Marsberg unter der Telefonnummer 02992-90200-3711 in Verbindung zu setzen.
GEMÜNDEN/WOHRA. In der Bahnhofstraße warf ein Mann Müllsäcke und Betonplatten auf die Fahrbahn; die Polizei nahm ihn vorläufig fest und wies ihn später in ein psychiatrisches Krankenhaus ein.
In der Nacht zum Donnerstag ab etwa 0.30 Uhr gingen mehrere Anrufe bei der Polizei ein, weil ein Mann Gegenstände auf die Straße geworfen haben soll. Kurze Zeit später trafen Streifen der Polizei Frankenberg am Einsatzort ein und nahmen einen Mann (26) vorläufig fest.
Vor Ort zeigte sich das Ausmaß: Über 20 gefüllte Müllsäcke und mehr als 30 etwa 50 mal 50 Zentimeter große Betonplatten lagen auf der Fahrbahn. Diese war nicht mehr befahrbar; die Straße wurde gesperrt. Die ebenfalls verständigte Feuerwehr Gemünden räumte die Strecke, sodass sie gegen 1.45 Uhr wieder freigegeben werden konnte.
Da der 26-Jährige offenbar verwirrt war und sich in einer schlechten psychischen Verfassung befand, wurde er nach den polizeilichen Maßnahmen in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Gegen ihn ermittelt die Polizei Frankenberg wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. (ots/r)
KASSEL. Eine 18 Jahre alte Autofahrerin ist in der Kasseler Südstadt entgegen der Fahrtrichtung in eine Einbahnstraße gefahren und dabei in ein geparktes Auto gekracht; anschließend flüchtete sie vom Unfallort.
Am gestrigen Dienstagabend (14. Oktober) ereignete sich der Unfall gegen 22.50 Uhr in der Mozartstraße, in welcher die 18-Jährige mit ihrem Mercedes aus unbekannten Gründen entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung unterwegs war und schließlich einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Skoda gestreift hatte.
Dank zweier Anwohner, welche den Zusammenstoß beobachtet und die Fahranfängerin vor ihrer Flucht sogar noch angesprochen hatten, konnte eine Streife der Kasseler Polizei die junge Frau nur wenig später an ihrer Wohnanschrift als die Verursacherin identifizieren.
Die Fahranfängerin muss sich nun in einem Strafverfahren wegen Verkehrsunfallflucht verantworten.
Wie zwei Anwohner, die den Unfall beobachtet hatten, einer hinzugerufenen Streife des Reviers Mitte gegenüber angaben, habe die junge Frau daraufhin kurz angehalten und nach ihrem Fahrzeug gesehen.
Statt jedoch die Polizei zu verständigen und sich um den an dem Skoda entstandenen Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro zu kümmern, habe die Unfallverursacherin lediglich ihren beschädigten Außenspiegel gerichtet und sei dann davongefahren.
Die beiden Zeugen hätten zuvor noch vergeblich versucht, die junge Frau zum Bleiben aufzufordern und daraufhin umgehend der Polizei das Kennzeichen des flüchtigen Autos durchgegeben.
Dank dieses Hinweises konnte eine Polizeistreife nur wenig später sowohl den beschädigten Mercedes als auch die Unfallverursacherin an ihrer Wohnanschrift im Landkreis Kassel auffinden.
Der Führerschein der 18-Jährigen wurde sichergestellt, die Ermittlungen dauern an.
KASSEL. Die Ortung eines gestohlenen Laptops führte zu einem Fahndungserfolg; Beamte nahmen einen Tatverdächtigen fest und stellten das Gerät sicher.
Am 14. Oktober 2025 gegen 10.30 Uhr rief ein Mann aus Niestetal die Polizei in den Drosselweg, nachdem aus seinem nur wenige Minuten abgestellten VW ein Laptop und zwei Geldbörsen gestohlen worden waren. Der unbekannte Täter war offenbar über eine unverschlossene Fahrzeugtür in den Wagen eingestiegen.
Da der Bestohlene das Notebook ganz in der Nähe orten konnte, nahmen Streifen des Polizeireviers Süd-West sofort die Fahndung auf. Zunächst fanden die Polizisten weder Diebesgut noch Täter; sie blieben dennoch dran und folgten dem Ortungssignal, das auf dem Handy des Niestetalers fortlaufend neue Standorte im Kasseler Stadtgebiet anzeigte.
Rund zwei Stunden nach der Tat klickten an einer Haltestelle in der Ihringshäuser Straße die Handschellen für einen 20-jährigen Mann. In dessen Rucksack entdeckten die Beamten den gestohlenen Laptop. Von den beiden Geldbörsen hatte sich der Tatverdächtige offenbar zwischenzeitlich entledigt. Im Portemonnaie des Festgenommenen fanden die Polizisten mehrere Hundert Euro; das Geld wurde wegen des Verdachts, dass es aus dem Diebstahl stammt, beschlagnahmt.
Es handelt sich um einen 20-Jährigen mit marokkanischer Staatsangehörigkeit, der in einer Flüchtlingseinrichtung im Landkreis Kassel lebt. Er muss sich nun wegen Diebstahls verantworten. (ots/r)
VOLKMARSEN. Menschenrettung aus einem Obergeschoss mit Hubarbeitsbühne; die Person wurde schonend gerettet und dem Rettungsdienst übergeben.
Am 14. Oktober 2025 gegen 13.50 Uhr wurde die Feuerwehr Volkmarsen zur Unterstützung des Rettungsdienstes nach Ehringen alarmiert. Der vor Ort befindliche Rettungswagen forderte das Hubrettungsfahrzeug nach.
Aufgrund des Verletzungsmusters war eine besonders schonende Rettung erforderlich. Eine Rettung über das enge Treppenhaus des alten Fachwerkhauses war nicht möglich.
Die Person wurde über die Hubarbeitsbühne sicher und erschütterungsfrei aus dem Gebäude gerettet und im Anschluss zur weiteren Versorgung an den Rettungsdienst übergeben.
Eingesetzte Kräfte: Rettungswagen DRK Region Kassel e.V.; Feuerwehr Ehringen; Hubarbeitsbühne Löschzug Mitte.
WALDECK-FRANKENBERG. Eine kulinarische Entdeckungsreise bringt mehr regionale Produkte in heimische Restaurants; aus der Höfe-Rundfahrt sind sogar drei Aktionsgerichte entstanden.
Im Sommer hatte der Landkreis regionale Köche zu einer Höfe-Rundfahrt eingeladen, um die Vielfalt regionaler Produkte näherzubringen. Mit Erfolg: Viele weitere Erzeugnisse aus der Region haben seitdem einen Platz auf den Tellern heimischer Gastronomie gefunden; zudem sind drei regionale Aktionsgerichte entstanden.
Die Köche besuchten den Biohof Krähling in Schmittlotheim, den Falkenhof in Strothe, den Angushof Sippel in Helmscheid und das Hofgut Rocklinghausen – und lernten dort nachhaltige Anbaumethoden kennen, probierten frische Produkte und knüpften neue Kontakte. Einige Wochen später trägt der Besuch erste Früchte.
Frisch vom Hof – kreativ gekocht
Aktuell steht beispielsweise der lauwarme Linsen-Gemüsesalat mit mild geräucherter Entenbrust und Feldsalat mit Balsamico-Vinaigrette auf der saisonalen Karte der Sonne Stuben Frankenberg – mit Linsen aus Schmittlotheim und Gemüse vom Falkenhof Strothe. Ebenso haben die Linsen vom Biohof Krähling den Weg in die Küche des Cafés Dusty Boots in Wega gefunden: Dort werden sie gemeinsam mit Kürbis, Kartoffeln, Spinat und Walnüssen zu einem farbenfrohen Linsen-Burrito verarbeitet. Die Bio-Linsen und das Gemüse des Falkenhofs in Strothe haben zudem neuerdings einen Platz auf der Speisekarte des Gasthauses Sauer in Asel, wo sie gemeinsam mit regionalen Kartoffeln, Kürbis und Käse zu Bratlingen verarbeitet und mit Kräuterquark sowie einem gemischten Salat serviert werden. Dabei überzeugt die regionale Gastronomie nicht nur die Frische und Regionalität der Produkte, sondern vor allem auch die lange Lagerfähigkeit aufgrund kurzer Transportwege.
Und auch künftig haben sich die lokalen Restaurants auf die Fahne geschrieben, ihre Speisekarten durch die Integration frischer, regionaler Produkte zu bereichern. Weiterhin setzt auch die Kita Königsquelle in Bad Wildungen auf kurze Wege, bestellt im Zwei-Wochen-Rhythmus frisches Gemüse beim Falkenhof Strothe und passt den Speiseplan an das saisonale Angebot an.
Regionale Produkte in Gastro-Angebot etablieren
„Wir freuen uns, zu sehen, wie die heimischen Gastronomiebetriebe die auf unserer Höfe-Rundfahrt frisch gewonnenen Impulse nutzen, um regionale Produkte auf kreative Weise in ihre Speisekarte zu integrieren“, sagt die Koordinatorin der Ökomodell-Region Waldeck-Frankenberg Franziska Henkel. „Diese Zusammenarbeit zeigt deutlich, dass Regionalität und Qualität Hand in Hand gehen können, um den Gästen in unserer Region durch regionale Produkte eine unvergleichbare Geschmackserfahrung zu bieten“, ist sich auch der Leiter des Fachdienstes Landwirtschaft beim Landkreis Karlfried Kukuck sicher.
Die Ökomodell-Region des Landkreises ruft weitere Restaurants und Gastrobetriebe auf, die Vielfalt an regionalen Produkten noch stärker für die eigene Speisekarte zu nutzen. „Wir stellen hier gern den Kontakt her und vernetzen regionale Erzeuger und Betriebe in der Region“, betont Franziska Henkel weiter. Kitas, Schulen und Cateringbetriebe sind ebenfalls aufgerufen, mehr regionale Produkte zu nutzen. Einen Überblick über die regionalen Produkte aus Waldeck-Frankenberg gibt es online unter https://www.regionales-waldeck-frankenberg.de .
WALDECK. Im Stauraum des Edersees sank eine Person bis zur Hüfte im Schlamm ein; Einsatzkräfte befreiten sie und übergaben sie an den Rettungsdienst.
Am 15. Oktober 2025 gegen 15.50 Uhr wurden die Feuerwehren Nieder-Werbe und Sachsenhausen zu einer technischen Hilfeleistung nach Scheid-Bettenhagen alarmiert (Einsatzart: H KLEMM 1 Y). Einsatzleiter war Andreas Przewdzing; die Einsatzdauer betrug 47 Minuten.
Vor Ort bestätigte sich die Meldung: Im Bereich des leeren Stauraums war eine Person bis zur Hüfte eingesunken und hatte bereits längere Zeit vergeblich versucht, sich freizuschaufeln – der Untergrund erwies sich als extrem weich.
Mithilfe von Steckleiterteilen schufen die Kräfte einen sicheren Zugang zur Einsatzstelle, befreiten die Person behutsam aus der Lage und begleiteten sie das steile Seeufer hinauf. Anschließend erfolgte die Übergabe zur weiteren Kontrolle an den ebenfalls alarmierten Rettungsdienst.
Ein besonderer Dank gilt aufmerksamen Ersthelfern, die sich bei Eintreffen der Feuerwehr sofort kenntlich machten und den direkten Weg zur Einsatzstelle wiesen.
KORBACH. Ein VW Golf prallte gegen einen Baum; eine Frau kam zur Beobachtung in ein Krankenhaus, Vater und Tochter blieben unverletzt.
Am Dienstag, 15. Oktober 2025, gegen 15.10 Uhr, ereignete sich der Unfall auf der B 251 (Sachsenhäuser Straße) in Höhe von TW-Automobile. Eine Familie aus Korbach war in Richtung Kreisstadt unterwegs, als der Fahrer abgelenkt wurde; in der Folge geriet der Golf nach links von der Fahrbahn und prallte gegen einen Baum.
Im Auto saßen der 37-jährige Fahrer, eine Beifahrerin und die Tochter auf dem Rücksitz. Der Vater und die Tochter blieben unverletzt; die Frau wurde zur Beobachtung in das Krankenhaus Korbach transportiert. Auf 15.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.
Die Firma Gäbler übernahm die Bergung und das Abschleppen; die Straße war temporär gesperrt.
WILLEBADESSEN. Bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der Ostwestfalenstraße wurde ein Personenkraftwagen mit deutlich überhöhtem Tempo gemessen; der Fahrer muss mit empfindlichen Konsequenzen rechnen.
Am Sonntag, 12. Oktober, zwischen 8 und 10 Uhr führte der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Höxter eine Kontrolle im Bereich Peckelsheim durch. Dabei wurde ein 47-jähriger Pkw-Fahrer aus Willebadessen mit einer erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitung festgestellt: Er war mit seinem Smart bei erlaubten 100 km/h mit 182 km/h unterwegs. Nach Abzug der Messtoleranz muss der Fahrer mit einem Bußgeld von mindestens 700 Euro, zwei Punkten in Flensburg sowie einem dreimonatigen Fahrverbot rechnen.
Die Polizei weist darauf hin, dass eine derart riskante Fahrweise insbesondere auf außerörtlichen Straßen mit möglichem Wildwechsel ein erhebliches Unfallrisiko darstellt.
Neben diesem Fall ahndeten die Einsatzkräfte weitere fünf Geschwindigkeitsverstöße. Ein österreichischer Pkw-Fahrer überschritt mit seinem Gespann die zulässige Geschwindigkeit um 32 km/h; er musste an Ort und Stelle eine Sicherheitsleistung in Höhe von 280 Euro hinterlegen, bevor er weiterfahren durfte. (ots/r)
BAD AROLSEN. Im Ortsteil Mengeringhausen kam es im Grünen Weg zu einer Berührung zwischen einem vorbeifahrenden Wagen und einem ordnungsgemäß geparkten Opel; der Verursacher flüchtete.
Am Dienstag, 14. Oktober 2025, gegen 3.35 Uhr, befuhr ein Fahrzeug den Grünen Weg aus Richtung Berliner Straße in Richtung Landstraße. Vor Hausnummer 10 touchierte der Wagen beim Vorbeifahren den Außenspiegel des geparkten Opel; am flüchtigen Fahrzeug löste sich das Spiegelglas. Der Opel wurde am Spiegel beschädigt.
Verletzt wurde niemand. Auf 500 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.
Hinweise bitte an die Polizeistation Bad Arolsen unter der Telefonnummer 05691-97990.