FRANKENBERG. Unbekannte sind in ein Firmengebäude in der Ruhrstraße eingebrochen und haben im Inneren mehrere Türen aufgebrochen sowie zahlreiche Schränke und Schubladen durchsucht.
In der Zeit von Freitagnachmittag, 22. Mai, bis Dienstagmorgen, 26. Mai, verschafften sich die Täter durch eine gewaltsam geöffnete Eingangstür Zutritt zu dem Gebäude. Im weiteren Verlauf brachen sie mehrere Türen auf und durchsuchten zahlreiche Schränke und Schubladen.
Ob etwas entwendet wurde, ist derzeit noch unklar. Auf 5000 Euro wird der Sachschaden geschätzt.
Hinweise nimmt die Polizei in Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 oder die Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen.
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EDERTAL. Nach zwei Taten im Ortsteil Bergheim sucht die Polizei nach Zeugen, die Hinweise auf einen noch unbekannten Kraftstoffdieb geben können. Der Mann hatte es in den Nachtstunden gezielt auf die Tanks geparkter Fahrzeuge abgesehen.
In der Nacht von Samstag, 24. Mai, auf Sonntag, 25. Mai, öffnete der Täter auf bislang ungeklärte Weise den Tankdeckel eines weißen Seat, der in der Bergheimer Straße abgestellt war. Aus dem Tank zapfte er Benzin im Wert von etwa 80 Euro ab.
An einem ebenfalls dort parkenden grauen Renault Clio versuchte der mutmaßlich selbe Unbekannte im weiteren Verlauf, den Tankdeckel gewaltsam aufzubrechen. Das misslang jedoch. An beiden Fahrzeugen entstand jeweils ein Sachschaden von 100 Euro.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Ermittler liegt die Tatzeit zwischen 00.30 und 00.45 Uhr. Der gesuchte Mann soll etwa 50 Jahre alt sein, eine Glatze haben und etwa 180 bis 185 Zentimeter groß sein.
Hinweise nimmt die Polizei in Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900 oder die Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen.
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KORBACH. Binnen weniger Stunden haben die Feuerwehren in Korbach am Pfingstsonntag gleich zwei Einsätze abgearbeitet. Zunächst unterstützten die Kräfte den Rettungsdienst auf einem noch abgesperrten Areal, später mussten in Meineringhausen brennende Mülltonnen gelöscht werden.
Gegen 11.30 Uhr rückte der Hilfeleistungszug der Kernstadtwehr aus, um den Rettungsdienst zu unterstützen. Eine verletzte Person musste auf dem noch abgesperrten Areal Allee/Bleiche im Bereich des Skaterparks versorgt werden. Damit Notarzt und Rettungswagen den Verletzten erreichen konnten, mussten die verschraubten Bauzäune geöffnet werden. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte unterstützten zusätzlich bei den Transportvorbereitungen. Warum sich die Person in dem noch gesperrten Bereich aufhielt, blieb unklar.
Gegen 17.30 Uhr rückten dann die Einsatzkräfte der Feuerwehr Meineringhausen aus. Am Kindergarten in der Ortsmitte brannten zwei Mülltonnen innerhalb eines überdachten Unterstandes. Ein Ausbreiten der Flammen konnte verhindert werden.
Nach den Löscharbeiten erfolgte noch eine Abschlusskontrolle mit der Wärmebildkamera. Über Brandursache und Schadenshöhe liegen keine Erkenntnisse vor.
ALLENDORF/EDER. Schwere Verletzungen bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 3073 haben einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei nach sich gezogen. Für die Rettung der Fahrerin musste das Dach des Wagens entfernt werden.
Am Sonntag, 24. Mai, gegen 18 Uhr war eine 85-jährige Frau aus Allendorf/Eder mit ihrem silbergrauen Dacia Sandero auf der Landesstraße aus Richtung Frankenberg in Richtung Somplar unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache kam die Autofahrerin nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum.
Die Feuerwehren aus Somplar, Bromskirchen, Allendorf mit dem Einsatzleitwagen, Haine mit der Drohne sowie Rennertehausen wurden um 18.02 Uhr alarmiert. Gemeldet worden war zunächst eine eingeklemmte und bewusstlose Person. Diese Lage bestätigte sich vor Ort jedoch nicht.
In Absprache mit der Notärztin wurde das Dach des Fahrzeugs entfernt, um die Patientin möglichst schonend retten zu können. Die technische Rettung übernahm die Feuerwehr Bromskirchen. Die Feuerwehr Somplar sicherte die Einsatzstelle ab und stellte den Brandschutz sicher.
Der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer war vor Ort, um sich ein Bild von dem Einsatz zu machen. Insgesamt waren 41 Feuerwehrleute vor Ort. Ebenfalls an der Einsatzstelle waren ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Rettungswagen und die Polizei.
Die schwer verletzte Frau wurde in das Krankenhaus in Frankenberg gebracht. Am silbergrauen Dacia Sandero entstand Totalschaden, der auf 20.000 Euro geschätzt wird.
WALDECK. Nach einer Unfallflucht auf der B 251 sucht die Polizei in Bad Wildungen nach Zeugen und dem Fahrer eines silbergrauen Kastenwagens. Ein Motorradfahrer stürzte, nachdem ihm das Fahrzeug im Kurvenbereich zu weit entgegengekommen war.
Am Sonntag, 24. Mai, gegen 14.24 Uhr war der Motorradfahrer auf der B 251 von Freienhagen in Richtung Sachsenhausen unterwegs. Zwischen Freienhagen und Meineringhausen, in Höhe Sachsenhausen, näherte sich ihm im Kurvenbereich aus der Gegenrichtung ein silbergrauer Kastenwagen.
Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der Kastenwagen zu weit über die Mittellinie, sodass der Motorradfahrer ausweichen musste und stürzte. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, setzte der Fahrer des Kastenwagens seine Fahrt fort.
Hinweise nimmt die Polizei in Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900 entgegen.
KORBACH. Auslaufende Betriebsmittel nach einem Frontalzusammenstoß am Abzweig nach Nieder-Schleidern in Höhe des Raumbergteiches haben am Nachmittag eine Vollsperrung und einen Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei nach sich gezogen.
Am Samstag, 23. Mai, gegen 16.50 Uhr befuhr ein 82-jähriger Mann aus Medebach mit einem elektrisch betriebenen BMW die Landesstraße 3437 aus Richtung Eppe, um nach links in Richtung Alleringhausen abzubiegen. Zeitgleich näherte sich eine 31-jährige Frau aus Willingen mit ihrem VW Golf Cabriolet aus Richtung Alleringhausen, um auf die Landesstraße aufzufahren. Dazu kam es jedoch nicht, weil der BMW frontal in das Cabriolet stieß.
Der 82-Jährige blieb unverletzt. Die 31-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde in das Krankenhaus nach Korbach gebracht. Nach der Behandlung konnte sie wieder entlassen werden.
Gegen 16.50 Uhr wurden die Feuerwehren aus Eppe, Rhena und Nieder-Schleidern alarmiert, weil größere Mengen Betriebsmittel ausgelaufen waren. Bis zum Eintreffen der Rettungsmittel betreuten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte gemeinsam mit Ersthelfern die betroffenen Fahrzeuginsassen. Während der Maßnahmen blieb der Knotenpunkt voll gesperrt.
Bei einem der unfallbeteiligten Fahrzeuge handelte es sich um ein E-Fahrzeug. Die Feuerwehr trennte das Hochvoltsystem und kontrollierte den Akku auf Beschädigungen. Hierbei kam auch die Wärmebildkamera zum Einsatz. Weiterer Handlungsbedarf bestand jedoch nicht.
Neben den Feuerwehren waren auch ein Notarzt, zwei Rettungswagen und ein Krankentransportwagen an der Einsatzstelle. Hessen Mobil sorgte für die abschließende Reinigung und für eine Warnbeschilderung im Kurvenbereich. Nach etwa einer Stunde konnte die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt werden.
Am BMW entstand ein Schaden von 8000 Euro. Am VW Golf Cabriolet entstand ebenfalls ein Schaden von 8000 Euro.
VOLKMARSEN. Flammen in mehreren Gartenhütten im Carl-Goerdeler-Weg haben auch eine Hecke und den Wintergarten eines Wohnhauses erfasst. Eine Person erlitt bei dem Brand eine Rauchgasintoxikation.
Am Sonntag, 24. Mai, um 13.29 Uhr wurde die Feuerwehr Volkmarsen zu einem Brand mehrerer Gartenhütten alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Gartenhütte in Vollbrand. Das Feuer hatte bereits auf eine angrenzende Gartenhütte, eine Hecke sowie den Wintergarten eines Wohnhauses übergegriffen.
Unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Kai Wiebusch gingen umgehend drei Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der Einsatzkräfte konnte ein weiteres Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus verhindert werden.
Eine Person erlitt eine Rauchgasintoxikation und wurde durch den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.
Nach umfangreichen Nachlöscharbeiten konnte der Einsatz beendet werden. Gegen 15 Uhr war die Feuerwehr wieder einsatzbereit. Zur Brandursache liegen derzeit keine Informationen vor.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Volkmarsen und Volkmarsen-Külte, ein Rettungswagen sowie die Polizei.
LICHTENFELS. Schwere Verletzungen erlitt eine 48 Jahre alte Motorradfahrerin am Ortsausgang von Münden bei einem Zusammenstoß mit einem Transporter und Anhänger.
Am Samstag, 23. Mai, gegen 15.40 Uhr war ein 22-jähriger Mann aus Korbach mit einem VW Transporter und Anhänger auf der Landesstraße 619 von Medebach in Richtung Münden unterwegs. Zur gleichen Zeit befuhr eine 48-jährige Frau aus Welver mit ihrer Honda die Landesstraße aus Münden kommend in Richtung Medebach.
Nach bisherigem Kenntnisstand streifte das Motorrad aus bislang nicht geklärter Ursache zunächst leicht den Volkswagen und schlug anschließend in die erste Achse des Anhängers ein. Dabei wurde die Frau aus Nordrhein-Westfalen schwer verletzt.
Der Fahrer des Transporters setzte umgehend den Notruf ab. Aufgrund des Verletzungsbildes forderte der Notarzt den ADAC Rettungshubschrauber an. Nach der Erstversorgung an der Unfallstelle wurde die Bikerin in ein Krankenhaus nach Marburg geflogen.
Wie es zu dem Unfall kam, konnte bislang nicht abschließend geklärt werden. Daher wurde ein Gutachter hinzugezogen.
Am VW Transporter und dem Anhänger entstand ein Schaden von 6000 Euro. Auf 5000 Euro wird der Schaden am Motorrad geschätzt.
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VÖHL. Nach einer Serie rücksichtsloser Fahrmanöver eines Reisebusses auf der B 252 sucht die Polizei dringend nach Zeugen und gefährdeten Verkehrsteilnehmern. Der Fahrer des Großfahrzeugs soll durch waghalsige Überholmanöver und überhöhte Geschwindigkeit den Gegenverkehr massiv gefährdet haben.
Am Freitag, 22. Mai, war ein weißer Reisebus mit Frankfurter Zulassung auf der B 252 von Korbach kommend in Fahrtrichtung Frankenberg unterwegs. Erstmals fiel das Fahrzeug gegen 9.50 Uhr in der Ortslage von Herzhausen negativ auf, wo es mit stark überhöhter Geschwindigkeit geführt worden sein soll.
Im weiteren Verlauf überholte der Busfahrer mehrere Autos und Lastwagen, ohne dabei auf den Gegenverkehr zu achten. Im Streckenabschnitt zwischen Viermünden und dem Abzweig nach Geismar spitzte sich die Situation weiter zu. Der Fahrer eines entgegenkommenden Wohnmobils musste komplett auf den Randstreifen ausweichen, um eine drohende Frontalkollision mit dem Bus zu verhindern.
Die Polizeistation Korbach hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die Angaben zum Fahrverhalten, dem genauen Kennzeichen oder dem Fahrer des weißen Busses machen können, sich zu melden. Insbesondere der Fahrer des ausweichenden Wohnmobils sowie weitere gefährdete Fahrzeugführer werden gebeten, Kontakt mit den Ermittlern unter der Telefonnummer 05631/9710 aufzunehmen.
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WALDECK. Ein Zusammenstoß zweier Autos im Kreuzungsbereich der Korbacher Straße in Sachsenhausen hat Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr auf den Plan gerufen.
Am Samstag, 23. Mai, gegen 9 Uhr wollte eine 60-jährige Frau aus Korbach mit einem weißen Peugeot von der Zehnthofstraße kommend nach links auf die Korbacher Straße auffahren. Dabei übersah sie nach Polizeiangaben offenbar einen schwarzen Skoda, mit dem ein 38-jähriger Mann aus Korbach von Netze kommend in Richtung Korbach unterwegs war.
Im Einmündungsbereich kam es daraufhin zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Beide Fahrer blieben unverletzt. Zwei mitfahrende Kinder im Alter von 7 und 10 Jahren im Skoda erlitten leichte Verletzungen.
Die Feuerwehr Sachsenhausen wurde um 9.13 Uhr durch das automatische Notrufsystem eines Fahrzeugs alarmiert. Unter der Leitung von Andreas Przewdzing unterstützten die Einsatzkräfte den Rettungsdienst bei der Betreuung der Beteiligten. Nach der Erkundung der Antriebsart der Fahrzeuge sowie einer Kontrolle auf möglicherweise auslaufende Betriebsstoffe sicherten sie die Unfallstelle ab.
Nachdem die beiden Rettungswagen die Einsatzstelle verlassen hatten, reinigten die Einsatzkräfte die Fahrbahn. Für die beiden Kinder hatten sie zudem Edersee-Plüschwaschbären dabei, um sie nach dem Schockmoment etwas aufzumuntern. Der Einsatz dauerte 55 Minuten. Am weißen Peugeot entstand ein Schaden von 5000 Euro. Am schwarzen Skoda wird der Schaden auf 15.000 Euro geschätzt.