Christopher Rohde

Christopher Rohde

WILLINGEN. Nach der Geldautomatensprengung in Vellmar in der Nacht zum vergangenen Freitag und der darauffolgenden großangelegten Fahndung der Polizei haben die Ermittler der nordhessischen Kriminalpolizei inzwischen neue Erkenntnisse zur weiteren Flucht der drei unbekannten Täter erlangt.

Nach Angaben der Polizei waren die drei Männer nach dem Unfall mit ihrem Pkw in Usseln und der weiteren Flucht zu Fuß schließlich mit einem Bus nach Winterberg gefahren. Um 6.57 Uhr am Freitagmorgen hatten sie den Bus an der Haltestelle Winterberg-Pforte im Hochsauerlandkreis verlassen. Dort verliert sich ihre Spur bislang.  

Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Nordhessen sucht nun nach Zeugen, die am Freitagmorgen, gegen 7 Uhr, in Winterberg möglicherweise Beobachtungen im Zusammenhang mit der Flucht der drei Täter im Anschluss an die Busfahrt gemacht haben und weitere Hinweise dazu geben können. Hinweise nimmt die Polizei in Kassel unter der Telefonnummer 0561/9100 entgegen.

Zwei der Täter können wie folgt beschrieben werden: Männlich, ca. 180-190 cm groß und schlank. Einer von ihnen war bekleidet mit dunklen Schuhen, dunkler enger Hose und dunklem Oberteil, der andere trug dunkle Schuhe mit heller Sohle, eine dunkle Hose mit heller Applikation im Knöchelbereich sowie ein dunkles Oberteil. Der dritte Täter ist etwa 170-180 cm groß mit kräftiger Statur. Bekleidet war er mit dunklen Schuhen, dunkler Hose mit heller Applikation sowie einem dunklen Kapuzenpulli. Die drei Männer sollen laut Zeugen einen dunklen Teint gehabt haben und in einer ausländischen Sprache miteinander gesprochen haben. 

Flucht mit Pkw endete in Usseln nach Unfall

Die Sprengung des Geldautomaten in einem Einkaufszentrum in Vellmar hatte sich in der Nacht zum Freitag, gegen 3.45 Uhr, ereignet. Anschließend waren die drei Täter mit einem weißen Audi RS 5 in westliche Richtung geflüchtet. Offenbar aufgrund der hohen Geschwindigkeit war der Wagen bei Willingen-Usseln von der Fahrbahn abgekommen, mit einem Reifen gegen einen hohen Bordstein gekracht und hatte einen Platten erlitten. Die Täter stellten den Pkw daraufhin auf einem Tankstellengelände ab und flüchteten zu Fuß.

Anhand von Zeugenhinweisen waren die drei Männer offenbar über den Ort Titmaringhausen geflüchtet. Die Fahndung der Polizei, bei der auch Hubschrauber zum Einsatz kamen, hatte sich am Freitag unter anderem auf diese Ortschaft, aber auch auf weitere Gemeinden im Hochsauerlandkreis, nahe der Landesgrenze konzentriert, ohne dass diese jedoch noch zum Erfolg führte.

Link: Automatensprengung: Polizei veröffentlicht Foto und Beschreibung (16.06.2023)

Link: Geldautomat gesprengt: Fluchtfahrzeug in Usseln aufgefunden (16.06.2023)

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Mittwoch, 29 November 2023 01:00

Jetzt bei Weber einsteigen und losfahren

KORBACH. (Stellenanzeige) Zur Verstärkung ihres Teams sucht die Firma Weber ab sofort einen Berufskraftfahrer (m/w/d) für den Nahverkehr.

Es handelt sich bei der Tätigkeit um die Beförderung von Baumaterial. Sie sollten also möglichst Berufserfahrung im Bereich Baustellenverkehr mitbringen. Darüber hinaus sollte der Ladekran am Lkw bedient werden können. Die Arbeitszeiten liegen in der Zeit von Montag bis Freitag und können variabel mit der Geschäftsführung abgesprochen werden. 

Anforderungen an den Fahrer:

Sie besitzen den Führerschein der Klasse CE (alt: FS 2). Von Vorteil ist es, wenn Ihr Wohnsitz in der Nähe unserer Firma (bis 30 km) liegt. 

Wir bieten: 

Einen guten Arbeitsplatz in einem tollen Team mit sozialen Eigenschaften. Variable Arbeitszeiten, Bike-Leasing (100 Euro monatlich) und ein gutes Gehalt. 

Bei Interesse senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an:

Baustoff Weber

Briloner Landstraße 54

34497 Korbach

Mail: info(at)baustoff-weber.de 

oder über das Online-Formular (hier Klicken) der Firma Weber.

www.baustoff-weber.de

BAD WILDUNGEN. Der Blickkontakt zwischen einem Polizeibeamten und einem 19-Jährigen an der Classic-Tankstelle in der Giflitzer Straße führte am frühen Dienstagmorgen zu einer Kontrolle.

Wenn zu allem Unglück auch noch Pech hinzukommt, entwickeln sich Begegnungen an Tankstellen meistens negativ. So auch im vorliegenden Fall. Um 1.30 Uhr führte die Besatzung eines Streifenwagens einen Tankstopp am Ederblick-Zentrum durch. Zeitgleich fuhr auf der gegenüberliegenden Seite ein 19-Jähriger aus Waldeck mit seinem silbergrauen Opel an die Zapfsäule heran. Während der Tankvorgänge trafen sich die Blicke der beiden Personen, mit dem Ergebnis, dass bei dem 19-Jährigen nach dem Tankvorgang ein Drogentest durchgeführt wurde.

Die Vermutung des versierten Beamten sollte sich wenig später bestätigen: Der Test sprach positiv auf THC an. Es erfolgte unmittelbar danach eine Blutentnahme, seinen vollgetankten Opel musste der Waldecker an der Tanke stehenlassen.

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KORBACH. In der Nacht von Samstag auf Sonntag entwendete ein Unbekannter eine Rückfahrkamera aus einem Kleinbus der Marke Daimler. Zuvor hatte der Täter die Kamera fachmännisch aus der Heckklappe ausgebaut. Zum Tatzeitpunkt stand der gelbe Daimler Viano auf einem Werksparkplatz in der Limmerstraße in Korbach. Die Kamera hat einen Wert von etwa 800 Euro.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen. (ots/r)

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DIEMELSEE. Am Sonntagnachmittag (18. Juni) stellte der Besitzer einer Scheune im Diemelseer Ortsteil Heringhausen fest, dass aus seiner Scheune in der Kirchstraße ein Laubbläser sowie eine Kettensäge der Marke Stiehl gestohlen worden waren. Die Tatzeit liegt zwischen Samstagabend und Sonntagnachmittag.

Auf noch unbekannte Weise hatte sich der Täter Zutritt zu der Scheune verschafft, in der sich landwirtschaftliche Geräte des Besitzers, aber auch die Einrichtung eines Partyraums des örtlichen Verkehrsvereins befinden. Ob  weitere Gegenstände entwendet wurden, ist noch unklar. Die Höhe des bisher bekannten Stehlschadens beträgt etwa 600 Euro.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation Bad Arolsen unter der Rufnummer 05691/97990 entgegen.

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WALDECK. Als um 14.46 Uhr am Montag die Freiwillige Feuerwehr Sachsenhausen alarmiert wurde, konnte niemand ahnen, dass aus einem Unterstützungseinsatz eine großangelegte Such- und Rettungsaktion werden sollte.

Wie Einsatzleiter Bernd Schäfer auf Nachfrage mitteilt, wurde die Freiwillige Feuerwehr nach Alraft zum Plattenberg alarmiert. Ursprünglich alarmiert als Tragehilfe für den Rettungsdienst, entpuppte sich dieser Einsatz jedoch ganz anders. Bereits vier Stunden vor der Alarmierung war zwischen Alraft und Ober-Werbe im Feld ein Golf-Cart samt seines Fahrers an einem Hang umgestürzt. Nachdem die Angehörigen, über den Unfall informiert wurden und den genauen Unfallort lokalisieren konnten, erfolgte der Notruf zu einem sehr schwer auffindbaren Einsatzort. Die Kameraden bereiteten sofort eine technische Rettung mittels Schleifkorbtrage vor, während der parallel eingetroffene Rettungsdienst den Patienten versorgte.

Die maschinelle Zugeinrichtung (Seilwinde) vom Hilfeleistungstanklöschfahrzeug kam als kräfteschonendes Rettungsmittel zum Einsatz, um die Schleifkorbtrage samt Patienten den Hang heraufzuziehen. Ebenfalls angefordert wurde der Rettungshubschrauber Christoph 7 aus Kassel - dieser landete an der Einsatzstelle, um den Patienten auszufliegen. Nach 75 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Vor Ort waren der promedica Rettungsdienst und ein Notarzt aus Bad Arolsen.

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KORBACH. Ein missglückter Überholversuch endete am Montag mit einem beschädigten Auto und einer Handverletzung.

Ereignet hat sich der Unfall um 14.35 Uhr auf der Kreisstraße 15 zwischen Korbach und Strothe. Zum angegebenen Zeitpunkt befuhr ein 61-jähriger aus Korbach mit seiner Harley-Davidson die K 15 und war im Begriff einen vorausfahrenden Lkw zu überholen. Dabei bemerkte der Biker nicht, dass ein 62-Jähriger, der mit seinem schwarzen Toyota hinter der Harley fuhr, ebenfalls zum Überholen ansetzte. Als der Toyota auf Höhe des Motorrads war, zog dieser raus und kollidierte mit dem Pkw.

Vermutlich war die physische Belastbarkeit des Motorradfahrers so groß, dass es bei dem Kontakt zu keinem Sturz kam. Zwar bohrte sich der Lenker der Harley in die Seite des Toyotas, sodass am Pkw ein Schaden von 4000 Euro entstand, der Fahrer hielt aber seine Linie. Lediglich eine Handverletzung trug der Waldecker davon.

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FRANKENBERG. Eine ungewöhnliche Verkehrsunfallflucht haben Beamte der Polizeistation Frankenberg am Sonntag aufgenommen und den Fall fast vollständig gelöst. Jetzt wird nach einer weiteren Unfallstelle gesucht.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr eine Frau mit ihrem schwarzen VW-Lupo am Sonntagmorgen (18. Juni) die Teichpforte in Richtung Hainstraße. Hierbei berücksichtigte die Fahrerin nicht, dass sich der Fußweg verengt, was zur Folge hatte, dass der Kleinwagen links und rechts an der konischen verlaufenden Mauer vorbeischrammte. Bei der Rückwärtsfahrt geriet die linke Heckpartie nochmals mit einer Mauer in Berührung. Mit dem ziemlich ramponierten Lupo flüchtete die Fahrerin von der Unfallstelle, konnte aber im Rahmen der Ermittlungen von der Polizei in der Wilhelmstraße aufgespürt werden. Den Tatvorwurf räumte die 35-Jährige ein, dabei entging den Beamten aber nicht die "Alkoholfahne", die zu weiteren Ermittlungen führten. Aus gegebenem Anlass wurde eine Blutentnahme bei der 35-Jährigen durchgeführt.

Bei der Begutachtung des verunfallten Kleinwagens stellten die Beamten weitere Beschädigungen an dem Fahrzeug fest, die nicht zum Unfall in der Hainstraße bzw. Teichpforte passen. Es wird vermutet, dass es mindestens eine weitere Unfallstelle gibt. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen.

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HÖXTER. Seinen Verletzungen erlag ein Motorradfahrer vor Ort, nachdem er bei einem Frontalzusammenstoß mit einem Auto kollidierte.

Dieser Unfall ereignete sich am frühen Sonntagabend (18. Juni), gegen 17.15 Uhr auf der L 755 in Höhe der Nieheimer Ortschaft Merlsheim. Eine 63-jährige Frau aus Bad Driburg fuhr zu diesem Zeitpunkt mit ihrem grauen Volkswagen auf der L 755 aus Richtung Nieheim kommend und beabsichtigte nach links Richtung Merlsheim abzubiegen. Ihr entgegen kam ein Mann aus Niedersachsen auf seinem Motorrad. Beim Abbiegevorgang der 63-Jährigen kam es dann zum Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge im Kreuzungsbereich. Der Motorradfahrer wurde hierbei von seinem Motorrad geschleudert und verstarb vor Ort an seinen schweren Verletzungen. Die Bad Driburgerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt und anschließend mit dem Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus verbracht, welches sie nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte. Ihr 63-jähriger Beifahrer blieb bei dem Unfall unverletzt.

Die Unfallstelle wurde zur Unfallaufnahme und für Bergungs- und Rettungsmaßnahmen für fünf Stunden voll gesperrt. Zur Unfallaufnahme wurden das Unfallaufnahmeteam der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis und, nach Rücksprache mit dem diensthabenden Staatsanwalt, ein sachverständiger Gutachter hinzugezogen. Beide Fahrzeuge wurden sichergestellt und mit einem örtlichen Unternehmen von der Unfallstelle abtransportiert. Die Polizei schätzt den entstandenen Gesamtschaden im mittleren fünfstelligen Euro-Bereich. (ots/r)

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KORBACH. Mit seinem E-Bike ist am Sonntag ein 42-jähriger Mann aus Recklinghausen gegen ein Tunnelbauwerk gekracht - sein Rotwild wurde gestaucht, der Fahrer hatte Gott sei Dank einen Helm auf.

Eine Gruppe Radfahrer aus Nordrhein-Westfalen befuhr Sonntagabend den Radweg von Korbach in Richtung Netze. Eingangs eines ehemaligen Eisenbahntunnels zwischen Korbach und Meineringhausen kam der letzte der Gruppe nach rechts von der Trasse ab und war gegen die Bruchsteinmauer geprallt. Von dort wurden Rad und Fahrer abgewiesen und kamen zu Fall. Dabei wurde das hochwertige E-Bike so stark beschädigtet, dass es nicht mehr fahrbereit war. Mit Prellungen am Oberkörper und einer Nasenfraktur musste sich der 42-Jährige in ärztliche Behandlung begeben.

Während am Bike ein Schaden von 8000 Euro entstand, wird der zerbrochene Fahrradhelm auf 300 Euro geschätzt. Wieso der Mann aus Recklinghausen gegen die Tunnelmauer gefahren ist, konnte nicht ermittelt werden.

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