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AUE. Eine Tierärztin ist bei einem Einsatz im Kuhstall am Dienstagvormittag schwer verletzt worden. Gegen 10:30 Uhr waren Rettungsdienst, Polizei und Rettungshubschrauber alarmiert und nach Aue geschickt worden. Bei einem Bauernhof in der Ortsdurchfahrt war es zu dem Zwischenfall gekommen.

Wie die Polizei mitteilte, war die Tierärztin zur Untersuchung einer Kuh angerückt. Während der Untersuchung habe das Tier, das auch ein Kalb dabei hatte, die Ärztin an die Wand gedrückt und dabei schwer verletzt. Mit einem Strick habe das Tier aber schnell und ohne Probleme zurückgezogen werden können, hieß es vor Ort.

Die verletzte Tierärztin aus Bad Berleburg wurde vor Ort von der Besatzung des DRK Rettungswagens aus Womelsdorf und dem Team des Rettungshubschraubers „Christoph 25“, der am Ortseingang in einer Wiese neben der Hauptstraße gelandet war, versorgt. Anschließend wurde die Frau mit notärztlicher Begleitung ins Bad Berleburger Krankenhaus gebracht. Die Polizei erklärte vor Ort, dass es sich um einen Unfall handele, die man bei Behandlungen großer Tiere kaum vorher sehen könne.

Publiziert in SI Retter

DIEMELSEE. In einem landwirtschaftlichen Anwesen in Diemelsee-Vasbeck, kam es am Abend des 20. Juni zu einem Brand im Bereich der Milchkammer - Wehren aus Waldeck-Frankenberg und aus dem Hochsauerlandkreis wurden alarmiert.

Vermutlich durch einen technischen Defekt an einem elektrischen Gerät kam es zu einer starken Rauchentwicklung, sodass die Besitzer die Leitstelle informierten, die wiederum die Feuerwehr mit dem Einsatzstichwort "F2" nach Alarmplan alarmierte. Die Feuerwehren aus Vasbeck, Adorf, Gembeck und dem westfälischen Canstein eilten in die Marsberger Straße.

Zunächst ging ein Trupp unter Atemschutz zur Erkundung und Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Mit einem Lüfter wurde das Gebäude vom Rauch befreit und die Temperaturen mit der Wärmebildkamera überprüft. Zwei Fahrzeuge standen am Löschteich in Vasbeck in Bereitschaft, um gegebenenfalls eine Wasserversorgung zur Einsatzstelle aufzubauen. Dies war jedoch nicht nötig. Insgesamt 49 Feuerwehrkräfte waren unter Leitung des ersten Zugführers René Kratzenberg im Einsatz. Der Rettungswagen der Johanniter aus Adorf, die Korbacher Polizei sowie Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer waren ebenfalls vor Ort. Nach einer Stunde rückten alle Kräfte wieder ab.

Link: Freiwillige Feuerwehr Diemlesee

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Publiziert in Feuerwehr

STROTHE. Wenige Minuten nach Mitternacht brannte am Dienstag ein Strohlager in einem landwirtschaftlichen Gebäude im Korbacher Ortsteil Strothe - der Zufall wollte es, dass aus einem Strohfeuer kein Großbrand entstanden war.

Die 53-jährige Besitzerin des Anwesens verließ kurz nach Mitternacht ihr Grundstück in der Bogenstraße, um der Nachbarschaft die besten Wünsche für 2019 auszusprechen. Doch soweit sollte es gar nicht kommen: Im Wirtschaftstrakt bemerkte die Bäuerin Feuerschein, der sich schnell auszubreiten drohte. Während Nachbarn über die Notrufnummer um 0.11 Uhr die Leitstelle informierten, benachrichtigte die 53-Jährige ihren Ehemann, der sogleich mit einigen Helfern die Kälber aus dem angrenzenden Stall in Sicherheit brachte.

Die Wehren aus Strothe, Meineringhausen, Höringhausen und Korbach trafen zeitnah am Einsatzort ein, bauten Wasserversorgungen über die Hydranten auf und leuchteten die Einsatzstelle mit Strahlern aus. Bereits zu diesem Zeitpunkt war schnelles Handeln erforderlich, nachdem Einsatzleiter Friedhelm Schmidt die Informationen erhalten hatte, dass sich Rundballen aus Stroh in dem Gebäude befinden.

Gegen 1 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Sachsenhausen alarmiert, weil Atemschutzausrüstung nachgefordert wurde. Mit fünf Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften halfen die Florianjünger dabei die Einsatstelle auszuleuchten und mit der Drehleiter eine Riegelstellung aufzubauen.

Unter Einsatz von Atemschutzgeräten wurden die ersten Löschangriffe gestartet. Dabei wurden an der Frontseite Trupps mit C-Rohren eingesetzt; weitere Brandschützer schlugen an der Giebelseite mehrere Fenster ein, um auch von dort mit dem Ablöschen des Strohs zu beginnen. Da zunächst nicht klar war, ob das Feuer bereits auf weitere Wirtschaftsgebäude im Dachgebälk übergegriffen hatte, wurden Erkundungsteams mit der Klärung betraut. Hier konnte aber schnell Entwarnung gegeben werden.

Unter Zuhilfenahme eines Hoftracs wurde brennendes Stroh aus dem Gebäude gezogen, im Freien verteilt und abgelöscht. Gegen 2 Uhr ging ein Aufatmen durch die Hofbesitzer, das Feuer konnte eingedämmt werden, die Nachlöscharbeiten werden sich aber bis in Vormittag ziehen.

Insgesamt waren 108 Einsatzkräfte der Feuerwehren an der Brandbekämpfung beteiligt. Eine Polizeistreife aus Korbach war vor Ort und sperrte die Werbetalstraße für den Durchgangsverkehr komplett ab. Zur Brandabsicherung waren Rettungskräfte vom DRK und von Promedica eingetroffen. Ob es Verletzte gab, ist bislang nicht bekannt.

Die Brandursache bedarf nach Angaben des Korbacher Dienstgruppenleiters der Klärung. (112-magazin)

Link: Einsatzstandort der Feuerwehren am 1. Januar 2019 in Strothe

Publiziert in Feuerwehr

Unser Mitarbeiter Patrick Krause, selbst aktiver und begeisterter Feuerwehrmann hat heute für uns die tradtionelle Pfingstübung der Feuerwehr Girkhausen besucht. Seine dort gesammelten Eindrücke hat der begeisterte Fotograf und Texteschreiber uns sehr detailliert übermittelt. Um genau diese Eindrücke an Euch, liebe Leser, originalgetreu weiter zu geben, haben wir uns bewusst entschieden, den Bericht nicht zu kürzen, oder zu verändern.

Euch also nun viel Spaß beim Lesen des vor Ort-Berichts und dem Betrachten der Fotos von unserem Mitarbeiter Patrick Krause.

- Matthias Böhl, 112-Magazin -


GIRKHAUSEN. Es ist Pfingstmontag, viele Leute schlafen noch, da  Pfingstmontag ein Feiertag in der Bundesrepublik Deutschland ist. Nur wenige Leute müssen heute, an diesem Feiertag, arbeiten. Zum Beispiel Krankenschwester und Ärzte, so sind wir auch an einem Feiertag bestens medizinisch versorgt, falls uns etwas passieren sollte.
Bäcker und Mitarbeiter der Bäckerei, damit wir frische Brötchen am Frühstückstisch haben       Tankstellenmitarbeiter, damit wir damit wir unseren Feiertagsausflug mit dem Auto unternehmen können, Restaurant / Café -Betreiber und deren Mitarbeiter, damit wir nachmittags einen Kaffee und ein Stück Kuchen essen können, oder Mittags bzw. Abends gemeinsam mit der Familie Essen gehen zu können. Natürlich gibt es noch viele andere Berufe, die man hier aufzählen könnte. Zusammengefasst die meisten Leute schlafen noch im Wittgensteiner Land. Jedoch nicht in Girkhausen ! Viele der knapp 900 Dorfbewohner, egal ob Schüler, Arbeiter oder Rentner, waren bereits am frühen Morgen gegen 07:30 Uhr auf den Beinen, um sich den schönsten und besten Platz aussuchen, damit sie die Pfingstübung ihrer Orts eigenen Löschgruppe und den eingeladenen Löschgruppen aus Siegen – Wittgenstein und den benachbarten und angrenzenden Sauerland zu beschauen zu können.

Ebenfalls gegen 7:30 Uhr sammelten sich die teilnehmenden Feuerwehrkräfte am Sportplatz in Girkhausen, welcher Ortseingang kommend von Bad Berleburg befindet. Dort im so genannten Bereitstellungsraum haben sich alle teilnehmende Kräfte gesammelt.
Mittlerweile ist es 08:00 Uhr in der Früh in Girkhausen. Nun werden auch die letzten Bewohner Girkhausens geweckt, denn die immer noch funktionsfähige Sirene heult auf. Dies war der Alarm für die wartenden Einsatzkräfte, welche im Bereitstellungsraum am Sportplatz von Girkhausen warteten.
Nun ging es mit Blaulicht und Martinshorn über die Straße " In der Odeborn", L 721 in Richtung Ortsmitte Girkhausens. Einsatzadresse war der Schulze Hof, welcher sich auf halben Weg zwischen Abbiegung Hauptstraße (Girkhausen in Richtung Züschen / L 721) zur Skihütte liegt.
Am Schulze Hof angekommen stellten sich für die Kameraden und Kameradinnen folgende Aufgaben: Menschenrettung und Brandbekämpfung aus dem landwirtschaftlichen Anwesen, eine ABC – Lage unterhalb des Anwesen und die Wasserversorgung von der Odeborn bis hoch zum Schulze Hof aufzubauen, sowie eine Technische Hilfeleistung.

Für die Löschgruppen aus Girkhausen, Schüllar –Wemlighausen, Langewiese (Hochsauerlandkreis – HSK) und Raumland ging es darum, unter schwerem Atemschutz zur Menschenrettung in den Stall des Schulze Hofes vorzugehen und die vermissten Personen zu retten und anschließend die Brandbekämpfung einzuleiten. Voll ausgerüstet mit Umluft unabhängigem Atemschutzgerät, Axt, Leinen, C-Rohr, und der schweren, dicken flamm schützenden Feuerwehrkleidung ging es bei bereits 18 Grad Außentemperatur in den frühen Morgenstunden kriechend und in geduckter Haltung in den Stall vor. Die Menschenrettung wurde, trotz der Sichteinschränkung der Atemschutzmaske, ebenfalls durch eine Nebelmaschine erschwert, die den riesigen Stall vollkommen vernebelte. Jedoch konnten alle „Verletzten Personen“, die von der Jungendfeuerwehr Girkhausen dargestellt wurden, aus dem Stall gerettet werden. Anschließend konnte die Brandbekämpfung mit 7 C-Rohren im Innen- und Außenangriff vorgenommen werden. „So wurden über 38600 L Löschwasser verbraucht.“, hieß es von der Übungsleitung vor Ort.

Zum landwirtschaftlichen Anwesen, welches etwas abgelegen vom Dorf steht, musste eine mehrere hundert Meter lange Wegstrecke an Schläuchen verlegt werden, sodass genügend Löschwasser vor Ort war. In der Nähe befindet sich kein Löschteich, kein Bach, oder ähnliches, woraus über anderem Wege man hätte Löschwasser beziehen können. So blieb nur noch die durchs Dorf fließende Odeborn, für die Übungsteilnehmenden. Die Löschgruppe Girkhausen stellte ihr Löschgruppenfahrzeug zur Wasserentnahme aus der Odeborn an die so genannte „Schmeichelsbrücke“, die sich in der Nähe des ehemaligen Sägewerks Florin befindet. Innerhalb von gerade einmal 28 Minuten wurde eine stabile Wasserversorgung über mehrere hundert Meter bergauf von der Wasserentnahme an der Odeborn bis hoch auf dem Berg zum Schulze Hof aufgebaut.

Die lange Wegstrecke musste mehrmals durch tragbare, aber auch fest eingebaute Fahrzeugpumpen, die die Löschgruppe Dotzlar aufstellte, bzw. per Fahrzeug unterbrochen werden, damit der Wasserdruck in der gesamten Leitung stabil bleibt und oben auf dem Berg  am Unglücksort ankommt.

Ebenfalls hat sich unterhalb des landwirtschaftlichen Gestütes ein ABC Unfall ereignet, wo die Kameraden und Kameradinnen aus Aue-Wingeshausen sowie die Männer und Frauen aus Bad Laasphe mit ihrer Spezial - Komponente ABC (Atom - Biologie - Chemie) ihr Können zeigen und unter Beweis stellen konnten. Die ABC - Komponente kommt dann zum Einsatz, wenn eine größere Gefahr für Menschen, Tiere und oder Umwelt besteht. Aus einem verunfallten Transporter lief von der Ladefläche aus einem Kanister eine rötliche Flüssigkeit, zum Glück nur Wasser mit Lebensmittelfarbe eingefärbt, um den Übungseffekt zu verstärken. Das Fahrzeug war mit Gefahrgutkennzeichen markiert. Für die Kameraden und Kameradinnen der Löschzuge Bad Laasphe und Aue – Wingeshausen, die von der Löschgruppe Berghausen unterstützt wurden, kümmerten sich im Erstangriff darum, die verletzten Personen aus dem verunfallten Fahrzeug zu retten und zu betreuen. Im weiteren Verlauf musste eine Gasflasche aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. Im Verlauf der Menschenrettung am Fahrzeug, rüsteten sich weitre Kameraden mit Chemikalien – Schutzanzügen (CSA) aus und sperrten den Unglücksort weiträumig ab. Unter Umluft unabhängigen Atemschutz, durch den CSA – Anzug auch körperlich von der Umwelt abgeschottet, ging ein erster Trupp vor und bestimmte die auslaufende Chemikalie.

Anschließend musste die Chemikalie auch wieder unter CSA – Anzügen geborgen werden. Die Löschgruppe aus Hemschlar musste mit schwerem Gerät eine unter einem Anhänger eingeklemmte Person retten. Das Tanklöschfahrzeug aus Bad Berleburg, welches einen rund 4000 Liter großen Löschwassertank besitzt, fuhr im Pendelverkehr Löschwasser von der Odeborn zum Einsatzort - Schulze Hof. Im Anschluss an die Übung berichtete uns René Marburger, welcher selbst in der Löschgruppe Girkhausen aktiv ist, dass er, als Übungsplanender, und Übungsleiter vollkommen zufrieden ist und er sich das Schadensereignis sowie die Durchführung so vorgestellt hat. Er betonte das große Dankeschön von seiten der Feuerwehr an die Bewohner des Schulze Hof, welche das Übungsobjekt zur Verfügung stellten. Im Anschluss an die Feuerwehrübung ging es gegen 10 Uhr zum Feldgottesdienst in die Schützenhalle Girkhausen. Ab ca. 11 Uhr begann die Ausgabe des selbst gemachten Erbseneintopfs der Löschgruppe Girkhausen, welche traditionell in der eigenen Gulaschkanone frisch am selben Morgen zubereitet wurde. Zur gleichen Uhrzeit startete auch das Frühschoppenkonzert durch die Musikkapelle Irmgarteichen, sowie der Thekenausschank. Wer dann am Nachmittag noch Lust auf Kaffee und Kuchen bekam, der wurde herzlich von den Damen der Feuerwehr durch ihre selbstgebackenen Kuchen verwöhnt. Um 13 Uhr fand in diesem Jahr dann die Preisverleihung der Luftballon Verlosung vom September anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr Girkhausen durch den Sponsor Sparkasse Wittgenstein statt.

Publiziert in SI Feuerwehr
Freitag, 23 Juni 2017 08:56

Braunau: Diebe stehlen Hoftrac auf Bauernhof

BRAUNAU. Ein roter Hoftrac der Marke Weidemann ist von einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Straße Zum Braunauer Berg am Ortsrand von Braunau gestohlen worden. Als Tatzeitraum kommt die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in Frage.

Irgendwann in der Spanne zwischen Mittwochabend, 21.45 Uhr, und Donnerstagmorgen, 6 Uhr, schlugen die unbekannten Diebe zu und entwendeten die landwirtschaftliche Arbeitsmaschine. Anhand der Spuren geht die Polizei davon aus, dass die Diebe das frei zugängliche Hofgelände betraten und mit dem multifunktionalen Hoftrac bis zum nahegelegenen Waldrand fuhren. Dort verliert sich die Spur. "Vermutlich haben die Diebe den Hoftrac auf einen Anhänger verladen und abtransportiert", sagte Polizeisprecher Volker König. Seinen Angaben zufolge liegt der Schaden bei mehreren tausend Euro.

Die Wildunger Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen. So könnte das Verladen des Hoftracs auf einen Lkw aufgefallen sein. Wer Angaben zu verdächtigen Beobachtungen machen kann, der wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 05621/70900 an die Polizeistation in Bad Wildungen zu wenden. (ots/pfa) 


Vergangenen Sommer wurde in Burgwald eine solche Maschine gestohlen:
Bottendorf: Diebe klauen Radlader auf Bauernhof (08.08.2016)
Spritztour mit gestohlenem Radlader endet mit Unfall (09.08.2016)

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Publiziert in Polizei

LEHNHAUSEN. "Brennt landwirtschaftliches Anwesen in Lehnhausen" - unter diesem Stichwort haben die Feuerwehren aus Gemünden, Lehnhausen und Sehlen eine Einsatzübung absolviert. Der angenommene Brand wurde gelöscht, außerdem fanden die Einsatzkräfte zwei vermisste Kinder.

Angenommenes Brandobjekt war das Anwesen der Familie Bock in der Gemarkung Weiler Forsthaus. Die Übung, die die Wehrführer aus Lehnhausen und Gemünden erarbeitet hatten, stand unter der Prämisse der Wasserversorgung in der Ortsrandlage von Lehnhausen.

Die zuerst an der Einsatzstelle eintreffende Feuerwehr aus Lehnhausen stellte die Wasserversorgung für die nachrückenden Einsatzkräfte her. Die Wasserversorgung erfolgte mit dem neuen Tragkraftspritzenfahrzeug aus der Holzbach, über eine Förderstrecke von 450 Meter zur Einsatzstelle. Dabei musste die Wasserversorgung über die K 99 geführt werden, die wegen einer Sperrung in Gemünden derzeit stark frequentiert wird. Der Verkehr konnte dennoch problemlos an der Einsatzstelle vorbeigeführt werden. Zur Freude der Einsatzkräfte verhielten sich die Verkehrsteilnehmer vorbildlich. Der Verkehrsfluss wurde nicht durch neugierige Fahrer negativ beeinflusst.

Das Tanklöschfahrzeug der Kernstadt wurde als Pufferspeicher genutzt, während die Einsatzkräfte der Feuerwehr Gemünden Löschmaßnahmen unter Atemschutz einleitenten. Ein brennendes Fahrzeug in einem Nebengebäude des Hofes, so das Übungsszenario, hatte den Brand verursacht. Die Feuerwehr aus dem Stadtteil Sehlen sicherte mit einer sogenannten Riegelstellung das Wohngebäude der Familie Bock.

Noch während die Löscharbeiten liefen, wurde der Einsatzleiter der Feuerwehren von dem Eigentümer des Anwesens darüber informiert, dass er zwei Kinder vermissen würde. Sie hatten sich vor Ausbruch des Brandes auf der Hofanlage aufgehalten. In Absprache mit der örtlichen Einsatzleitung wurden sofort weitere Maßnahmen zur Personensuche eingeleitet. Einsatzkräfte aus Lehnhausen und Gemünden suchten die vermissten Kinder in der Nähe des Hofes sowie in den Stallungen und Nebengebäuden. Der unter Atemschutz arbeitende Angriffstrupp machte die beiden Jugendlichen schließlich nach intensiver Suche in einem Nebengebäude ausfindig und übergab beide unversehrt an die Einsatzleitung.

Nach fast zwei Stunden beendete der Einsatzleiter die Übung. Anschließend fand eine gemeinsame Besprechung alle beteiligten Feuerwehrleute statt. Harald Stehl, stellvertretender Stadtbrandinspektor, bedankte sich bei den Wehrführern Markus Schwab, Thomas Weber, Holger Bohrmann sowie bei Daniel Bock für die im Vorfeld geleistete Arbeit. Er dankte besonders den Eigentümern der Liegenschaft, die sich bei den Feuerwehrleuten mit einer Einladung zu einem kleinem Imbiss für die Übung bedankten. Der Eigentümer, selbst ehemaliges Feuerwehrmitglied, stellte zufrieden fest, dass seine Gebäude und die seiner Nachbarn jederzeit ausreichend geschützt seien. (r/Quelle: Feuerwehr Gemünden)

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Publiziert in Feuerwehr
Sonntag, 28 August 2016 17:47

Großbrand: 100 Schweine sterben, hoher Schaden

WILLINGSHAUSEN. Etwa 100 Schweine sind bei einem Großbrand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Schwalm-Eder-Kreis umgekommen: Das Feuer auf dem Bauernhof in Steina war am Sonntagnachmittag offenbar durch einen technischen Defekt ausgebrochen.

Der Brand des landwirtschaftlichen Gebäudes in der Schwalmtalstraße in Willingshausen-Steina brach gegen 14.50 Uhr aus. Als die ersten Feuerwehrleute wenig später eintrafen, stand der Dachstuhl einer Scheune bereits in Vollbrand. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein Scheunen- und Stallgebäude, in dem etwa 100 Schweine gehalten wurden. "Die Tiere konnten nicht mehr gerettet werden", sagte am Abend ein Polizeisprecher.

Die Feuerwehren leiteten einen großangelegten Löschangriff ein und mussten unter anderem auch Gas- und Öltanks kühlen. Nach ersten Ermittlungen der Polizei war das Feuer im Dachstuhl ausgebrochen. Dort sind Lüftungsanlagen installiert. Die Kripo geht derzeit davon aus, dass ein technischer Defekt an den Lüftungsanlagen zum Brand geführt haben könnte. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern aber noch an und werden von der Kriminalpolizei Homberg geführt.

Der entstandene Schaden wird auf bis zu 300.000 Euro geschätzt. (ots/pfa)

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Publiziert in HR Polizei
Dienstag, 23 August 2016 12:10

Diebstahl, Unfallflucht, Widerstand bei Festnahme

BAD WILDUNGEN. Erheblichen Widerstand hat ein 21-Jähriger bei seiner Festnahme durch Beamte der Wildunger Polizei geleistet. Dem jungen Mann werden mehrere Straftaten zur Last gelegt, unter anderem Diebstahl und Fahren ohne Fahrerlaubnis.

Laut Polizeibericht von Dienstag erfolgte die Festnahme des mutmaßlichen Diebes bereits am frühen Samstagmorgen um 1.25 Uhr. Die Diebestour des jungen Mannes hatte bereits am Freitagabend gegen 22.10 Uhr begonnen, als er in der Straße An der Trift ein unverschlossenes Garagentor öffnete und durch eine Verbindungstür in das Wohnhaus gelangte. Allerdings wurde die 59-jährige Bewohnerin des Hauses auf den Dieb aufmerksam, so dass dieser wieder durch die Garage flüchtete. Er schnappte sich das Fahrrad der Geschädigten und radelte davon. Diese verständigte sofort die Polizei und gab eine gute Personenbeschreibung ab.

Der mutmaßliche Dieb fuhr allerdings mit dem Velo nicht weit, sondern stellte das Rad in derselben Straße an einer Stallzufahrt ab. Er hatte es auf einen Hofradlader im Stall eines landwirtschaftlichen Anwesens abgesehen. Der 21-Jährige startete den Radlader und fuhr ihn rückwärts aus dem Stall. Ohne das Licht einzuschalten, fuhr er anschließend über eine Wiese am Wohnhaus des Landwirts vorbei. In der Dunkelheit verlor er aber an einer leichten Böschung die Kontrolle über den Radlader, so dass dieser auf seine linke Seite kippte.

Einbruch in Bürocontainer, Spritztour mit Mietwagen
Der 21-Jährige Bad Wildunger blieb dabei unverletzt und machte sich zu Fuß aus dem Staub. Um kurz vor Mitternacht war dann eine Fahrzeugvermietung in der Giflitzer Straße sein nächstes Ziel. Dort öffnete er gewaltsam ein Fenster zu einem Bürocontainer und stieg ein. Er durchsuchte den Büroraum, stahl Bargeld und einen Fahrzeugschlüssel für einen Ford Transit, der auf dem Hof der Fahrzeugvermietung stand. Mit dem Ford machte der Wildunger dann eine Spritztour und kehrte gegen 0.15 Uhr wieder zurück, um den Transit einzuparken. Dabei stieß er allerdings gegen einen geparkten Anhänger und beschädigte diesen. Der Sachschaden wird auf etwa 300 Euro geschätzt.

Nachdem er sich bei der angrenzenden Tankstelle mit Alkoholika versorgt hatte, ging er zu Fuß in Richtung Innenstadt. Weit kam der 21-Jährige aber nicht, denn er wurde noch in der Giflitzer Straße von einer Polizeistreife festgenommen. Die genaue Personenbeschreibung der am Abend bestohlenen 59-Jährigen hatte die Beamten auf die Spur des Mannes gebracht. Bei seiner Festnahme leistete der Mann erheblichen Widerstand und versuchte sich der Festnahme zu entziehen, was ihm aber letztlich nichts nutzte.

Der 21-Jährige stand nach Auskunft von Polizeisprecher Volker König erheblich unter Alkoholeinfluss und musste deshalb auch eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen wurde er in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Er muss sich nun nicht nur wegen der Einbruchs- und Diebstahlsdelikte, sondern auch wegen des Widerstandes verantworten. Hinzu kommen eine Verkehrsunfallflucht unter Alkoholeinfluss und Fahren ohne Fahrerlaubnis, denn der junge Mann hat keinen Führerschein. (ots/pfa)  


Erst kürzlich wurde ein Radlader auf einem Hof in Burgwald gestohlen, damit baute der unbekannte Dieb einen Unfall:
Bottendorf: Diebe klauen Radlader auf Bauernhof (08.08.2016)
Spritztour mit gestohlenem Radlader endet mit Unfall (09.08.2016)

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Publiziert in Polizei

BERGHEIM. Offenbar ein "elektrotechnischer Defekt" löste den folgenschweren Großbrand auf einem Bauernhof in Bergheim vor anderthalb Wochen aus. Ermittler der Kripo und ein Gutachter kamen bei ihren Untersuchungen übereinstimmend zu diesem Ergebnis. Das Feuer am 11. August hatte den gesamten Wirtschaftstrakt des Hofes zerstört, mehr als 100 Tiere starben.

Die Ermittlungen zur Brandursache sind laut Polizeibericht von Montag inzwischen abgeschlossen. Sowohl Brandermittler der Korbacher Kriminalpolizei als auch externe Gutachter untersuchten den Brandort und kommen zu einem identischen Ergebnis. Demnach war das Feuer im Obergeschoss eines Zwischenbaus zwischen Scheune und Stallgebäude ausgebrochen. Von dort griffen die Flammen schnell auf die angebauten Gebäudeteile über. Alle Wirtschaftsgebäude wurden bei dem Brand total zerstört. Auch das Fachwerkwohnhaus wurde in Mitleidenschaft gezogen.

Defekt als Brandursache sehr wahrscheinlich
"Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist von einem elektrotechnischen Defekt als Brandursache auszugehen. Hinweise auf eine andere Brandursache haben sich nicht ergeben", heißt es übereinstimmend in dem Gutachten und dem Bericht der Brandermittler. Der in der Scheune stehende Mähdrescher, der noch am Tag vor dem Brand benutzt worden war, steht demnach nicht mit dem Brandausbruch in Zusammenhang.

In dem Stall kamen viele Bullen, Rinder und Kälber ums Leben. Angaben über die genaue Anzahl lagen der Polizei auch an diesem Montag noch nicht vor. "Der Gesamtschaden ist sehr hoch und beläuft sich auf mehrere hunderttausend Euro", wie Polizeisprecher Volker König sagte. An den Löscharbeiten waren fast 100 Feuerwehrleute aus mehreren Edertaler Ortsteilen sowie aus Bad Wildungen und Fritzlar beteiligt. (ots/pfa) 

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Publiziert in Polizei

BERGHEIM. Am Tag nach dem Großbrand in auf einem Bauernhof herrscht über das Ausmaß des Feuers inzwischen bei der Polizei mehr Klarheit: Etwa 100 Tiere kamen nach Angaben von Polizeisprecher Volker König zu Tode, der Schaden liegt vermutlich in "mittleren sechsstelligen Bereich". Die Brandursache ist dagegen weiter unklar.

Die Brandermittler der Korbacher Kriminalpolizei konnten den Brandort am Donnerstag noch nicht vollständig untersuchen, deshalb sind sie auch am Freitag noch mit Ermittlungen vor Ort befasst. Die Brandursache ist deshalb laut König auch noch als "ungeklärt" zu bezeichnen. Im Laufe der nächsten Woche werden zudem Gutachter am Brandort erwartet.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand brach das Feuer in der Gebäudeecke zwischen Stall und Scheune aus und breitete sich von dort sehr schnell auf die gesamten Wirtschaftsgebäude aus. Die Brandmauer zu dem etwa im Jahre 1850 gebauten Fachwerkwohngebäude und die professionelle Arbeit der eingesetzten Feuerwehren haben verhindert, dass das Feuer auch auf das Wohnhaus übergriff, so dass dort vergleichsweise nur geringer Schaden entstand. Die gesamten Wirtschaftsgebäude wurden bei dem Brand allerdings total zerstört. Die beiden Bewohner des Hofes - der 76 Jahre alte Vater und sein 48 Jahre alter Sohn - blieben unverletzt.

Bei dem Brand kamen viele Bullen, Rinder und Kälber zu Schaden. Die genaue Zahl steht auch am Tag nach dem Großbrand noch nicht fest. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass etwa 130 Tiere in dem Stall standen. Nach dem derzeitigen Ermittlungstand kamen etwa 100 Tiere zu Tode. Viele verbrannten, andere mussten eingeschläfert werden. Die Bergungsarbeiten waren auch am Freitag noch im Gange.

Auch zur Höhe des Sachschadens kann derzeit noch keine genaue Angabe gemacht werden, sie wird sich allerdings zumindest in mittlerer sechsstelliger Höhe bewegen. (ots/pfa) 

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