KASSEL. Dank zweier aufmerksamer Zeugen konnte am Donnerstagabend (3. April) in Niederzwehren ein Graffitisprayer auf frischer Tat festgenommen werden. Gegen 20.40 Uhr liefen eine 15-Jährige aus Vellmar und ein 18-Jähriger aus Niedenstein über den Parkplatz eines Supermarktes im Töpfenhofweg, als sie im Bereich der Anlieferung einen Mann beobachteten, der eine Tür des Geschäfts mit Graffiti besprühte. Sofort informierten die beiden Zeugen den Marktleiter und alarmierten über den Notruf die Polizei.
Währenddessen folgten sie dem Täter, der in Richtung "An der Kurhessenhalle" ging, mit einem gewissen Abstand und hielten die Polizei stetig über den aktuellen Standort auf dem Laufenden. Der Mann bemerkte die Verfolgung nicht und besprühte im weiteren Verlauf ein Verkehrsschild und zwei Stromhäuschen, bevor er die Spraydose in einen Altglascontainer warf.
Nur wenige Augenblicke später trafen die alarmierten Streifen des Polizeireviers Süd-West ein und nahmen den 30-jährigen Täter fest. Bei ihm fanden die Beamten zwei Messer, die vorsorglich sichergestellt wurden. Im Nahbereich stellten die Polizisten insgesamt vier frische Graffitis mit Schriftzügen und Zahlenkombinationen fest. Der 30-Jährige, der zur Polizeiwache gebracht wurde, muss sich nun wegen vierfacher Sachbeschädigung verantworten. (ots/r)
BATTENBERG. In Frohnhausen, einem Ortsteil von Battenberg, ist eine Stoffhändlerin um rund 70 individuell gefärbte Stoffballen im Gesamtwert von etwa 10.000 Euro bestohlen worden. Der Diebstahl ereignete sich am Donnerstag (3. April), als die Ballen kurzfristig unbeaufsichtigt vor einem Haus in der Waldstraße standen.
Die Frau hatte die Stoffe auf einem Rollwagen zum Verladen bereitgestellt. Nur wenige Minuten später musste sie feststellen, dass die Ballen verschwunden waren.
Ein Zeuge beobachtete zur Tatzeit ein verdächtiges Fahrzeug in der Nähe. Es soll sich um einen gelben Transporter, vermutlich einen Fiat Ducato, gehandelt haben. Auffällig: Die Motorhaube war schwarz nachlackiert, zudem hatte das Fahrzeug eine Schiebetür auf der rechten Seite und ein MR-Kennzeichen.
Der mutmaßliche Täter wird wie folgt beschrieben: etwa 50 Jahre alt, schwarze, krause Haare mit hoher Stirn und ein dunkler Teint.
Die Polizei Frankenberg bittet um Hinweise zum Fahrzeug oder zum Tatverdächtigen unter Tel. 06451-72030 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle. (ots/r)
ARNSBERG. Am Donnerstag (3. April) führten Einsatzkräfte der Wache Arnsberg mehrere Fahrzeugkontrollen durch. Dabei wurden am Nachmittag zwei Autofahrer gestoppt, die offenbar unter Drogeneinfluss am Steuer saßen.
Gegen 14.30 Uhr kontrollierten die Beamten einen 22-jährigen Mann aus Arnsberg auf der Stembergstraße. Hinweise auf Drogenkonsum führten zur Anordnung einer Blutprobe und einem sofortigen Fahrverbot. Nur kurze Zeit später wurde auf der Bahnhofstraße ein 27-Jähriger, ebenfalls aus Arnsberg, unter ähnlichen Umständen gestoppt. Auch bei ihm wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.
In beiden Fällen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Die Polizei im Hochsauerlandkreis kündigt an, auch in Zukunft verstärkt Verkehrskontrollen durchzuführen. Denn: Alkohol und Drogen im Straßenverkehr zählen zu den häufigsten Unfallursachen. Sie führen zur Selbstüberschätzung und einer verzerrten Wahrnehmung – was schwerwiegende Folgen haben kann. In der Regel drohen Konsequenzen für die Fahrerlaubnis, bis hin zum dauerhaften Entzug. Die Polizei steht hierbei im engen Austausch mit den zuständigen Fahrerlaubnisbehörden. (ots/r)
BAD AROLSEN. Auf dem Parkplatz des REWE-Marktes in der Varnhagenstraße kam es am Donnerstag, 3. April 2025, in der Zeit zwischen 11.45 Uhr und 19.10 Uhr zu einer Verkehrsunfallflucht.
Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer beschädigte beim Ein- oder Ausparken einen geparkten Pkw. Der Schaden entstand an der hinteren linken Stoßstange des Fahrzeugs. Anschließend entfernte sich der Verursacher unerlaubt von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern.
Die Polizei Bad Arolsen bittet nun um Hinweise von möglichen Zeugen. Wer etwas beobachtet hat oder Angaben zum verursachenden Fahrzeug machen kann, wird gebeten, sich unter Tel. 05691/97990 bei der Polizeistation Bad Arolsen zu melden.
WALDECK. Derzeit wird auf der Bundesstraße 485 zwischen Buhlen und Netze eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Gemessen wird beidseitig, in Höhe des ehemaligen Mauserwerks. Dort gilt Tempo 70 km/h.
Geschwindigkeitskontrollen dienen der Verkehrssicherheit und sollen Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit verhindern. Insbesondere auf Landstraßen kann zu schnelles Fahren ein hohes Risiko darstellen.
Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Fahrer, die geltenden Tempolimits grundsätzlich einzuhalten – auch dann, wenn keine Blitzer gemeldet werden.
EDERTAL. In Hemfurth führt die Behörde aktuell eine Geschwindigkeitskontrolle durch – gemessen wird direkt am Kindergarten. Es gilt Tempo 30 km/h.
Geschwindigkeitskontrollen dienen der Verkehrssicherheit und sollen Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit verhindern. Insbesondere auf Landstraßen kann zu schnelles Fahren ein hohes Risiko darstellen.
Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Fahrer, die geltenden Tempolimits grundsätzlich einzuhalten – auch dann, wenn keine Blitzer gemeldet werden.
BORGENTREICH. Bei einem tragischen Verkehrsunfall auf der L 953 zwischen Borgentreich und Natzungen ist am Donnerstagvormittag ein 81-jähriger Radfahrer ums Leben gekommen.
Nach bisherigen Erkenntnissen war der Senior gegen 11:05 Uhr mit seinem Fahrrad auf der Landstraße unterwegs, als es auf einer Anhöhe aus bislang ungeklärter Ursache zu einer Kollision mit einem VW Caddy kam. Die 48-jährige Fahrerin des Pkw war aus Richtung Natzungen in Richtung Borgentreich unterwegs. Ersten Einschätzungen zufolge bewegten sich beide in dieselbe Fahrtrichtung.
Durch den Zusammenstoß erlitt der Radfahrer schwerste Verletzungen. Rettungskräfte begannen umgehend mit Reanimationsmaßnahmen, ein Rettungshubschrauber wurde ebenfalls alarmiert. Dennoch erlag der 81-Jährige, der aus einem Ortsteil von Borgentreich stammt, noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen.
Die Pkw-Fahrerin wurde zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.
Ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam aus Paderborn übernahm die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang. Für die Dauer der Unfallaufnahme blieb die Landstraße voll gesperrt. (ots/r)
KASSEL. Wutentbrannt reagierte ein alkoholisierter Rollerfahrer am Mittwochabend (2. April) in der Kasseler Südstadt, nachdem er bei einem Verkehrsunfall auf die Straße gestürzt war. Der 35-Jährige schlug und trat vor den Augen mehrerer Zeugen gegen den Mercedes der Unfallgegnerin und verursachte zusätzlichen Schaden am Fahrzeug. Nun muss er sich nicht nur wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, sondern auch wegen Sachbeschädigung verantworten.
Wie die Beamten des Polizeireviers Mitte berichten, ereignete sich der Unfall gegen 18 Uhr auf der Frankfurter Straße in Höhe der Haltestelle "Am Weinberg". Nach bisherigen Erkenntnissen hatte die 51-jährige Mercedes-Fahrerin aus Kassel aus einer Parklücke am rechten Fahrbahnrand ausgeparkt und wollte auf den rechten der beiden stadtauswärts führenden Fahrstreifen wechseln. Als sie den von hinten kommenden Rollerfahrer bemerkte, bremste sie nach eigenen Angaben und wich nach rechts aus. Auch der Rollerfahrer wich aus, kollidierte jedoch mit dem abbremsenden Pkw, stürzte und zog sich leichte Verletzungen zu.
Anschließend ging der 35-Jährige wutentbrannt auf den Mercedes los, schlug und trat gegen das Auto, wie Zeugen berichteten. Der Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen beläuft sich auf etwa 5000 Euro, der zusätzliche Schaden durch die Angriffe auf den Mercedes beträgt rund 300 Euro.
Bei Eintreffen der Polizei hatte sich der Rollerfahrer zwar beruhigt, doch die Beamten stellten deutlichen Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest ergab etwa 1,1 Promille, woraufhin er zur Blutentnahme auf das Revier gebracht wurde. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.
FRANKENBERG. Zwei Auszubildende des Kreiskrankenhauses Frankenberg haben ihre Ausbildung zur Operationstechnischen Assistentin (OTA) erfolgreich abgeschlossen und die Abschlussprüfungen bestanden. Emma Kölbl und Michelle Saß absolvierten in den vergangenen drei Jahren 3000 praktische Stunden im OP des Kreiskrankenhauses Frankenberg.
Die theoretische Ausbildung fand im Blockunterricht am Bildungszentrum Bad Wildungen statt. Darüber hinaus waren die ehemaligen Auszubildenden in der Notaufnahme, der Endoskopie, der Zentralen Sterilgutversorgungsabteilung sowie in der Chirurgie und Wirbelsäulenchirurgie im Einsatz. Während ihrer Ausbildung wurden sie gezielt auf eine verantwortungsvolle und hochqualifizierte Aufgabe vorbereitet. Operationstechnische Assistenten sorgen dafür, dass alle benötigten Instrumente und Materialien bereitstehen, assistieren während der Operationen und gewährleisten einen reibungslosen Ablauf im OP-Saal. Sie sind Teil eines Teams aus Operateuren, Anästhesisten und Pflegekräften, die die Patienten vor, während und nach dem Eingriff betreuen.
Michelle Saß, die aus dem Saarland stammt und während ihrer Ausbildung ein Apartment im Schulzentrum für Pflegeberufe nutzte, kehrt nach bestandener Prüfung in ihre Heimat zurück und tritt ihren Dienst in einer Klinik in Völklingen an. Emma Kölbl bleibt dem Kreiskrankenhaus erhalten: Sie ist ab dem 1. April als Operationstechnische Assistentin im Einsatz.
Die Gratulanten dankten beiden für ihre Lernbereitschaft und engagierte Arbeit während der Praxiseinsätze und wünschten ihnen einen guten Start mit der gestiegenen Verantwortung im Berufsleben. Die Absolventinnen zeigten sich mit der Qualität ihrer Ausbildung und der guten Atmosphäre im OP-Team sehr zufrieden. Sie betonten, dass sich die Wahl des Kreiskrankenhauses als Ausbildungsstätte für beide als richtige Entscheidung erwiesen habe und dankten ihren Ausbildern für die Unterstützung.
Pflegedienstleiterin Silvia Vesper stellte fest, dass sich die Ausbildung zur OTA mit dem zweiten Abschlussjahrgang am Kreiskrankenhaus erfolgreich etabliert hat. Für den Ausbildungsstart im Oktober sind die Plätze bereits vergeben. Interessierte für den Herbst 2026 können sich jedoch bereits bewerben.