BAD WILDUNGEN. Im Zusammenhang mit der geplanten Sprengung eines Schornsteins in der Itzelstraße 34 erlässt die Stadt Bad Wildungen für Sonntag, 25. Mai 2025, eine entsprechende Allgemeinverfügung.
Ab 7.30 Uhr werden rund um das Sprengobjekt zwei Sicherheitszonen eingerichtet. Diese umfassen jeweils einen Radius von 75 Metern um das Gelände in der Itzelstraße 34. Der genaue Verlauf der Zonen sowie der betroffenen Bereiche ist einer beigefügten Karte zu entnehmen.
Für Zone 1 gilt ab 7.30 Uhr und für Zone 2 ab 8.20 Uhr ein absolutes Aufenthaltsverbot – sowohl im Freien als auch innerhalb von Gebäuden. Diese Regelung bleibt bis zum Abschluss der Maßnahme in Kraft, spätestens jedoch bis 12 Uhr.
Anwohnerinnen und Anwohner werden gebeten, während der Sperrzeit alle Fenster und Türen geschlossen zu halten, da es durch die Sprengung zu Staubentwicklung kommen kann.
KASSEL. Ein maskierter Mann hat eine Tankstelle in der Frankfurter Straße in Kassel überfallen und dabei mehrere Stangen Zigaretten erbeutet.
Der Überfall ereignete sich am Mittwoch, 21. Mai, gegen 23.15 Uhr. Der Täter betrat die ARAL-Tankstelle und forderte den Kassierer auf, Zigaretten in einen mitgebrachten weißen Jutebeutel zu packen. Nachdem der Kassierer der Aufforderung nachgekommen war, flüchtete der Täter zu Fuß in Richtung Weinberg. Verletzt wurde niemand.
Zur Beschreibung des Täters liegen folgende Angaben vor:
• Männlich, etwa 185 cm groß
• Alter zwischen 50 und 70 Jahren
• Trug eine „Scream“-Maske
• Sprach akzentfrei Deutsch
• Bekleidet mit Weste mit Kapuze sowie dunkler Jeans oder Jogginghose
Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen der Polizei führten bislang nicht zur Festnahme. Die Kriminalpolizei Kassel hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 0561 / 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. (ots/r)
BEVERUNGEN. Auf der L 763 bei Würgassen ist es am Dienstag zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Fahrrad und einem Auto gekommen.
Der Unfall ereignete sich am 20. Mai gegen 16.30 Uhr in Höhe des Freizeitsees. Ein 85 Jahre alter Mann befuhr mit seinem Fahrrad den Alten Postweg aus Richtung Würgassen und wollte die L 763 überqueren. Zeitgleich war eine 32-jährige Frau mit einem schwarzen Skoda auf der Landesstraße von Würgassen in Richtung Lauenförde unterwegs. Im Einmündungsbereich kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge.
Der Radfahrer, der keinen Helm trug, wurde schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Am Unfallort war zunächst von Lebensgefahr die Rede. Später teilte die Klinik mit, dass der Mann außer Lebensgefahr sei. Auch die Skoda-Fahrerin wurde vor Ort medizinisch versorgt.
Ein Unfallaufnahmeteam sowie ein Sachverständiger sicherten die Spuren. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Sicherstellung beider Fahrzeuge an. Die L 763 war während der Unfallaufnahme voll gesperrt. (ots/r)
ALLENDORF (EDER). Ein Verkehrsunfall hat sich auf der B 236 bei Allendorf (Eder) ereignet. Wie die Polizei gegenüber 112-Magazin.de mitteilte, war ein 22 Jahre alter Mann aus Hatzfeld am Mittwoch, 21. Mai, gegen 18.16 Uhr mit einem silbernen Opel Corsa von Bromskirchen in Richtung Allendorf unterwegs. In einer Kurve verlor er vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über das Fahrzeug, kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte zwischen zwei Bäume.
Der Fahrer wurde leicht verletzt und zur Kontrolle mit einem Rettungswagen ins Kreiskrankenhaus Frankenberg gebracht.
Die Feuerwehren aus Allendorf und Rennertehausen waren unter der Leitung von Christian Henkel-Strieder mit insgesamt 39 Einsatzkräften im Einsatz. Sie unterstützten den Rettungsdienst, sicherten die Unfallstelle und regelten den Verkehr. Der Einsatz endete gegen 19.15 Uhr. Ebenfalls vor Ort waren eine Polizeistreife, ein Rettungswagen und ein Notarzt.
FRANKENBERG. Zwei schwarze Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen halten derzeit in Frankenberg und Umgebung Autofahrer und Radfahrer an und bitten um Geld für Benzin.
Wer auf eine solche Situation trifft, sollte nicht anhalten, sondern umgehend die Polizei unter der Rufnummer 06451 / 72030 informieren und den Standort durchgeben.
BAD WILDUNGEN. Mehrere Frauen sind Ziel von Anrufen durch falsche Polizeibeamte geworden. In allen Fällen erkannten die Angerufenen die Masche rechtzeitig und informierten die echte Polizei.
Am Dienstag, 20. Mai, gingen zwischen 10 und 14 Uhr insgesamt sieben solcher Anrufe bei Frauen im Alter von 28 bis 92 Jahren ein. In allen Fällen meldeten sich angebliche Polizisten, die sich mal als "Matthias Gutschek von der Kriminalpolizei Kassel", mal als "Kriminalhauptkommissar von der Kripo Korbach" oder auch einfach als "Polizei Kassel" vorstellten. In einem Fall wurde das Telefon an einen angeblichen "Oberstaatsanwalt Seidel" weitergegeben.
Die erfundenen Geschichten der Betrüger waren unterschiedlich. In den meisten Fällen erzählten sie, dass in der Straße der angerufenen Frauen eine ältere Dame überfallen worden sei und man nun auf die Mithilfe der Anwohner hoffe. Dazu wurden persönliche Daten erfragt. Die Angerufenen wurden teilweise aufgefordert, nach einem Piepton die "110" einzugeben – als angeblicher Beweis, dass es sich um die echte Polizei handele. Die Frauen erkannten die Masche, legten auf und wählten erst danach den Notruf der Polizei.
In einem Fall behaupteten die Anrufer, man habe Einbrecher festgenommen und bei diesen ein Notizbuch mit der Adresse der angerufenen Frau gefunden. Da ein Einbrecher noch flüchtig sei, solle man die Wertsachen „in Sicherheit bringen“. Auch hier beendete die Frau das Gespräch und informierte die Polizei.
In allen sieben Fällen blieben die Betrüger erfolglos.
Tipps der Polizei zu „Falscher Polizeibeamter“:
Die „echte“ Polizei erfragt am Telefon keine Details zu Bargeld oder Wertgegenständen im Haus.
Die Polizei nimmt kein Bargeld oder Schmuck zur Sicherung entgegen.
Es wird nie nach Kontodaten gefragt oder zu Überweisungen oder Abhebungen aufgefordert.
Geben Sie am Telefon keine Informationen zu finanziellen oder familiären Verhältnissen preis.
Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen – legen Sie einfach auf.
Vertrauen Sie nicht auf die im Display angezeigte Telefonnummer – diese kann gefälscht sein („Call-ID-Spoofing“).
Rufen Sie im Verdachtsfall immer selbstständig die 110 an – nachdem Sie das vorherige Gespräch vollständig beendet haben.
Die Polizei bittet darum, insbesondere ältere Angehörige über diese Betrugsmasche aufzuklären. Hinweise nimmt die Polizei Bad Wildungen unter 05621 / 70900 entgegen. (ots/r)
DIEMELSEE. In der Flechdorfer Straße am Ortseingang von Adorf wird derzeit eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.
Die Messstelle befindet sich in Höhe des Seniorenheims. In diesem Bereich gilt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h.
Geschwindigkeitskontrollen dienen der Verkehrssicherheit und sollen Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit verhindern. Insbesondere auf Landstraßen kann zu schnelles Fahren ein hohes Risiko darstellen.
Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Fahrer, die geltenden Tempolimits grundsätzlich einzuhalten – auch dann, wenn keine Blitzer gemeldet werden.
VOLKMARSEN. In einem Aussiedlerhof bei Volkmarsen ist eine groß angelegte Alarmübung durchgeführt worden. Mehrere Feuerwehren aus zwei Bundesländern waren beteiligt.
Die Übung fand am Freitagabend, 16. Mai, statt. Das Szenario sah ein Brandereignis mit mehreren vermissten Personen in einem landwirtschaftlichen Betrieb vor. Die Feuerwehren aus Volkmarsen, Welda und Warburg wurden zur Übung alarmiert. Bereits auf der Anfahrt wurde deutlich, dass die abgelegene Lage des Übungsorts eine besondere Herausforderung für die Wasserversorgung darstellen würde. Diese wurde über eine mehrere hundert Meter lange doppelte B-Leitung sichergestellt.
Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz zur Menschenrettung in die stark verrauchte Stallung vor. Insgesamt konnten fünf vermisste Personen aus dem Gefahrenbereich gerettet werden. Parallel zur Rettung wurde die Brandbekämpfung über die Hubarbeitsbühne aus Volkmarsen sowie die Drehleiter der Feuerwehr Warburg durchgeführt.
Die Übung diente in erster Linie der überörtlichen Zusammenarbeit und dem Zusammenspiel der Einsatzkräfte aus Hessen und Nordrhein-Westfalen. Alle Beteiligten konnten wertvolle Erkenntnisse für den Ernstfall gewinnen.
Ein besonderer Dank gilt dem landwirtschaftlichen Betrieb Bürger, der den Hof für die Übung zur Verfügung stellte.
KASSEL. Der Diebstahl von Schokoriegeln im Wert von 2,99 Euro in einem Supermarkt in der Innenstadt ist einem 18-Jährigen aus Melsungen zum Verhängnis geworden.
Eine Streife des Polizeireviers Mitte war am Montagmittag, 19. Mai, gegen 12.45 Uhr in das Geschäft in der Kurt-Schumacher-Straße gerufen worden. Ein Ladendetektiv hatte den jungen Mann gestoppt, als dieser den Markt ohne Bezahlung der eingesteckten Süßware verlassen wollte.
Im Rucksack des 18-Jährigen wurde keine weitere Beute gefunden, jedoch entdeckten die Beamten eine Machete mit einer Klingenlänge von 45 Zentimetern. Die Waffe wurde sichergestellt. Neben dem Vorwurf des Diebstahls mit Waffen muss sich der junge Mann nun auch wegen eines Verstoßes gegen das Waffenverbot in der Kasseler Verbotszone verantworten.
Darüber hinaus wurde er als Tatverdächtiger einer Sachbeschädigung identifiziert, die sich kurz zuvor im Bereich der Skateanlage in der Unteren Karlsstraße ereignet hatte. Eine Zeugin hatte beobachtet, wie drei junge Männer mit einer Machete die Rinde eines Baumes beschädigten. Der dabei entstandene Schaden wird auf rund 1000 Euro geschätzt. Die Beschreibung eines Täters stimmte mit dem festgenommenen Ladendieb überein. Die Ermittlungen gegen ihn und seine noch unbekannten Begleiter dauern an.