Christopher Rohde

Christopher Rohde

KORBACH. Gegen 20.20 Uhr wurde der Löschzug der Kernstadtwehr am Donnerstagabend (15. Februar 2024) in die Altstadt gerufen. Passanten hatten einen ausgelösten Rauchwarnmelder im Bereich Ascher und Mauergasse wahrgenommen. Da es sich in dem Bereich um eine der schmalsten Gassen mit ganz enger Fachwerkbebauung handelt, waren die ehrenamtlichen Kräfte besonders sensibilisiert.

Nach erster Erkundung konnte jedoch kein offenes Feuer oder Rauch wahrgenommen werden. Mit "detektivischem Spürsinn" machten sich die Einsatzkräfte auf die Suche nach dem Rauchwarnmelder. Durch die engen Gassen entwickelte der Warnton eine immer wieder veränderte Akustik. Vom Ascher führte der Weg durch die Gasse "In der Pforte" zum Obermarkt. Auf der oberen Rotunde im rückwärtigen Bereich der Bücherei wurden die Einsatzkräfte dann fündig und mussten herzhaft lachen. Ein Anwohner schien sich über den Fehlalarm seines Rauchwarnmelders so geärgert zu haben, dass er ihn kurzerhand in einem Mülleimer entsorgte. Dort spielte er sein falsches Spiel aber weiter und sorgte für große Aufregung in der Altstadt.

"Rauchwarnmelder sind Lebensretter und gehören in jede Wohnung. Defekte Melder sollte man daher auch umgehend tauschen. Bei der Entsorgung sollte man aber an die wirksame Außerbetriebnahme denken. Nur so können unnötige Einsätze der ehrenamtlichen Einsatzkräfte vermieden werden", teilte die Korbacher Feuerwehr mit.

- Anzeige -

BAD WILDUNGEN. Für einen BMW-Fahrer haben durchgeführte Driftübungen auf der Industriestraße zwischen der B 253 und einer Brotmanufaktur erhebliche Konsequenzen.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr eine Frau aus Bad Wildungen am Mittwoch (14. Februar) die Industriestraße und musste einem silbergrauen BMW der 3er-Klasse ausweichen, der bei Driftübungen auf die andere Fahrbahnseite geriet. Wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verständigte die verängstigte Frau gegen 20 Uhr die Polizei und gab den Vorfall zu Protokoll.

Zum selben Zeitpunkt verbreitete sich ein Video auf einer sozialen Plattform im Netz. Ausgerechnet dieser silbergraue BMW stach durch eine unkonventionelle Fahrweise heraus, sodass die Beamten den Weg zum 23-Jährigen fanden und den "Drifter" mit der Situation konfrontierten. Es erfolgte eine Anzeige, Alkohol oder Drogen waren nicht im Spiel.

-Anzeige-

KASSEL. Ein Rauchwarnmelder machte am Donnerstagmorgen (15. Februar 2024) gegen 11.25 Uhr einen Jungen in einem Mehrfamilienhaus auf ein Feuer in einer Erdgeschosswohnung in der Esmarchstraße aufmerksam. Der Junge informierte daraufhin seine Mutter, die umgehend den Notruf 112 wählte. Der Leitstellendisponent der Feuerwehr Kassel gab der Anruferin wichtige Verhaltenshinweise und alarmierte parallel die Einsatzkräfte zur Einsatzstelle. Die Mutter des Jungen erkannte anschließend einen Brand in der Küche und sah die Bewohnerin in höchster Lebensgefahr brennend in der betroffenen Wohnung - der Disponent leitete die Nachbarin am Telefon an, die brennende Frau durch rufen und klopfen von außen aus der Wohnung zu führen. Daraufhin öffnete die Frau die Wohnungstür, wurde von der Nachbarin abgelöscht und von einer inzwischen eingetroffenen Rettungswagenbesatzung gerettet. Dabei wurde die Wohnungstür wieder geschlossen, um den Treppenraum rauchfrei zu halten.

Schwerverletzt wurde die Frau nach der Erstversorgung in eine Klinik transportiert. Der Brand in der Küche konnte zeitnah durch einen Trupp der Berufsfeuerwehr unter Atemschutz mit einem Strahlrohr gelöscht werden. Durch den Einsatz von einem mobilen Belüftungsgerät und einem Rauchverschluss konnte eine weitere Rauchausbreitung im Gebäude verhindert und die Brandwohnung entraucht werden. Dadurch wurde der Schaden auf die betroffene Wohnung begrenzt. Anschließend wurden alle angrenzenden Bereiche der Brandwohnung auf Kohlenstoffmonoxid kontrolliert.

Weitere Personen kamen nicht zu Schaden. Der Einsatz der Feuerwehr und des Rettungsdienstes war nach rund einer Stunde beendet. Die Polizei ermittelt zur Brandursache. Die Esmarchstraße war während der Einsatzmaßnahmen voll gesperrt. Auch dieser Einsatz hat wieder gezeigt, wie wichtig Rauchwarnmelder sind.

- Anzeige -

KASSEL. Am späten Dienstagabend wurden Polizei und Rettungskräfte gegen 23.15 Uhr zu einem Mehrfamilienhaus in der Meißnerstraße in Kassel gerufen, nachdem es dort zu einem Angriff auf einen dreimonatigen Säugling gekommen war.

Die mutmaßliche Täterin, eine 33-jährige Bewohnerin des Hauses, wurde von hinzugeeilten Streifen vor Ort festgenommen. Das schreiende Baby hatte nach erster Einschätzung der Rettungskräfte keine sichtbaren Verletzungen erlitten, wurde aber vorsorglich und zur weiteren Beobachtung in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Wie die Eltern des Säuglings den Polizisten schilderten, hatten sie das Haus am späten Abend verlassen wollen, nachdem sie dort zu Besuch gewesen waren.

Im Treppenhaus habe sich plötzlich die ihnen unbekannte Frau von hinten angenähert und völlig unvermittelt das in einer Babyschale liegende Kind angegriffen, indem sie dieses mit beiden Händen gewürgt habe. Dem Vater gelang es nach eigenen Angaben, die Angreiferin unter Kraftaufwand von seiner Tochter loszureißen und sich zwischen die Babyschale und die Frau zu stellen. Diese soll anschließend noch eine Glasflasche in Richtung des Säuglings geworfen haben, die aber durch den Arm des Vaters abgelenkt werden konnte und schließlich an der Wand aufschlug und zerbrach.

Die Beamten des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo ermitteln nun wegen des anfänglichen Verdachts des versuchten Tötungsdelikts. Die festgenommene 33-jährige Frau machte auf die Polizisten einen verwirrten Eindruck. Sie wurde in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Da sich Hinweise ergaben, dass sie unter Drogeneinfluss stehen könnte, entnahm ein Arzt bei ihr eine Blutprobe. Das Motiv des Angriffs ist bislang noch unklar, es kann aber aktuell nicht ausgeschlossen werden, dass die psychische Verfassung der 33-Jährigen bei der Tat eine Rolle gespielt hat. Daher hat die Kasseler Staatsanwaltschaft die vorläufige psychiatrische Begutachtung für die Tatverdächtige angeordnet. (ots/r)

-Anzeige-

Freitag, 16 Februar 2024 08:50

Blitzer in Willingen

WILLINGEN. Derzeit wird auf der Landesstraße 3393 zwischen Willingen und Schwalefeld eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Geblitzt wird in Höhe der alten Kläranlage, am Ortseingang von Willingen. Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, stets und überall die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten.

Gemessen wird nach Auskunft eines Lesers in einer 70er-Zone in beiden Fahrtrichtungen.

-Anzeige-

VÖHL. Die K 25 zwischen Obernburg und Dorfitter wird im Laufe des Freitags aufgehoben.

Hessen Mobil kann die Arbeiten an der Brücke und Strecke der Kreisstraße K 25 zwischen Obernburg und Dorfitter vorzeitig abschließen. Deshalb wird die Vollsperrung im Laufe des heutigen Freitags aufgehoben. Hessen Mobil dankt allen Verkehrsteilnehmern für Ihr Verständnis während der Baumaßnahme und der damit verbundenen verkehrlichen Einschränkungen.

-Anzeige-

Donnerstag, 15 Februar 2024 17:46

Betrunken im Auto zur Entzugsklinik gefahren

BAD DRIBURG. Deutlich unter Alkoholeinfluss stand ein Autofahrer, der von der Polizei am Mittwoch (14. Februar) in Bad Driburg kontrolliert wurde.

Zeugen war der Renault zuvor aufgefallen, weil er sehr langsam in Schlangenlinien im Stadtgebiet unterwegs war. Ein Streifenteam entdeckte das Fahrzeug schließlich im Bereich Elmarstraße und hielt den Fahrer an. Der 52-jährige Fahrer, der deutlich betrunken wirkte, räumte auf Ansprache den Alkoholkonsum umgehend ein. Er wollte gerade zu einer Klinik fahren, um dort einen Alkoholentzug zu beginnen.

Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von deutlich über zwei Promille. Eine Blutprobe wurde angeordnet, das Fahrzeug vor Ort verschlossen abgestellt. Einen Führerschein konnte die Polizei übrigens nicht sicherstellen. Den habe er, so erklärte es der 52-Jährige freimütig den Beamten, bereits vor einigen Tagen bei einer anderen Verkehrskontrolle in Hessen abgeben müssen. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde der Mann schließlich zum Krankenhaus in Bad Driburg gebracht, dem ursprünglichen Ziel seiner Trunkenheitsfahrt, die ihm nun teuer zu stehen kommen wird. Ihn erwarten Strafanzeigen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis. (ots/r)


Jetzt immer auf dem Laufenden bleiben! Ab sofort kann unser neuer WhatsApp-Kanal kostenlos abonniert werden. Den Kanal findet ihr unter diesem Link.

-Anzeige-

 

BAD WILDUNGEN. Am späten Mittwochabend (14. Februar 2024) kletterte ein Mann auf ein Baugerüst der Stadtkirche in Bad Wildungen. Polizei und Feuerwehr wurden alarmiert und konnten den Mann letztlich unverletzt vom Baugerüst holen. Die Polizei prüft nun, ob ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird.

Gegen 23.15 Uhr meldete sich ein Zeuge bei der Polizei. Er hatte beobachtet, wie ein Mann der eine Sturmhaube trug, auf ein Baugerüst der Stadtkirche am Kirchplatz geklettert war. Die kurz nach der Mitteilung des Zeugen am Einsatzort eingetroffenen Polizeibeamten umstellten die Kirche und verständigten zunächst einen Berechtigten, der die Kirche aufschließen konnte. Bei der anschließenden Durchsuchung wurde der Mann nicht angetroffen. Es folgte die Alarmierung der Feuerwehr Waldeck-Sachsenhausen, die mit einer Drohne zum Einsatzort ausrückte.

Kurz nach 1 Uhr konnte die Feuerwehrdrohne den Mann im oberen Gerüstbereich, in einer Höhe von etwa 35 Metern, entdecken. Kurz darauf gelang es einer Polizeibeamtin, den jungen Mann anzusprechen. Er folgte den Aufforderungen, nahm seine Sturmhaube ab und kletterte das Baugerüst herunter. Er wurde zur Identitätsfeststellung festgenommen. Der 20-Jährige Bad Wildunger gab in einer ersten Befragung an, dass er auf das Gerüst geklettert sei, um seine Höhenangst zu überwinden. Die Sturmhaube trug er nach seinen Angaben wegen der Kälte. Nach ersten Feststellungen gab es an der Kirche und dem Gerüst keine Beschädigungen.

Der Bad Wildunger konnte nach den weiteren polizeilichen Maßnahmen entlassen werden. Die Polizei Bad Wildungen prüft nun, ob ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs eingeleitet wird. (ots/r)


Jetzt immer auf dem Laufenden bleiben! Ab sofort kann unser neuer WhatsApp-Kanal kostenlos abonniert werden. Den Kanal findet ihr unter diesem Link.

- Anzeige -

Donnerstag, 15 Februar 2024 12:24

Brand auf Terrasse an Wohnhaus, Frau festgenommen

KORBACH. Am Mittwochabend kam es in der Leipziger Straße in Korbach (112-magazin.de berichtete darüber) zu einem Brand auf einer Terrasse eines Wohnhauses, der auf das Gebäude überzugreifen drohte. Dies konnten die Feuerwehren verhindern. Einen Tatverdächtigen konnte die Polizei inzwischen festnehmen.

Die Polizeistation Korbach erhielt gegen 19.30 Uhr die Mitteilung, dass es auf einer Terrasse eines Wohnhauses in der Leipziger Straße zu einem Brand gekommen sei. Am Brandort waren bereits die Feuerwehren aus Korbach, Lengefeld, Lelbach und Nordenbeck im Einsatz. Diesen gelang es, das Feuer auf der Terrasse nach kurzer Zeit abzulöschen. Durch den Brand wurden keine Personen verletzt, Bewohner des Hauses hatten leichten Rauchgeruch wahrgenommen und konnten das Haus unverletzt verlassen.

Am Brandort stellten die Polizeibeamten fest, dass der Brand im Bereich eines Holzstapels auf der Terrasse des Hauses entstanden sein muss. Von dort drohte das Feuer auf das Haus überzugreifen, was jedoch durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren verhindert werden konnte. Es entstanden Brandschäden an der Hausfassade, einer Terrassentür und einem Fenster. Zudem kam es zu Rußablagerungen in der Kellerwohnung. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen etwa 10.000 Euro.

Aufgrund der ersten Ermittlungen am Brandort ergab sich ein Tatverdacht gegen eine 45-jährige Frau, die bereits eine Stunde nach der Brandmeldung in Korbach festgenommen werden konnte. Die erheblich unter Alkoholeinfluss stehende Tatverdächtige wurde in polizeiliches Gewahrsam genommen. Eine angeordnete Blutentnahme führte ein Arzt bei der Polizeistation Korbach durch. Die Tatverdächtige konnte am Donnerstagmorgen wieder auf freien Fuß gesetzt werden.

Die Kriminalpolizei Korbach führt nun die weiteren Ermittlungen. Auf die 45-Jährige wartet ein Ermittlungsverfahren wegen schwerer Brandstiftung. (ots/r)


Jetzt immer auf dem Laufenden bleiben! Ab sofort kann unser neuer WhatsApp-Kanal kostenlos abonniert werden. Den Kanal findet ihr unter diesem Link.

-Anzeige-

 

Donnerstag, 15 Februar 2024 08:51

Polo verliert Logo: Rund 5500 Euro Sachschaden

FRANKENBERG. Deutliche Spuren am Unterboden und an der Frontpartie weist ein weißer Polo nach einem Unfall in der Uferstraße auf - der Sachschaden wird auf 5500 Euro geschätzt. 

Mit leichten Verletzungen ist am Dienstag eine 50-jährige Frau aus Frankenberg ins Krankenhaus transportiert worden. Vorausgegangen war ein Unfall, der sich um 17.30 Uhr ereignet hat. Nach vorliegenden Informationen befuhr die 50-Jährige mit ihrem Volkswagen die Kanton-Brou-Straße in Richtung Uferstraße. Aus bislang ungeklärter Ursache muss die Fahrerin die Kontrolle über ihren Polo verloren haben. Zunächst stieß der PKW gegen einen Fahrbahnteiler, danach streifte der Polo den Kreisel, um anschließend ein weiteres Straßenschild an einem Zebrastreifen zu plätten. 

Der Aufprall war so stark, dass ein Schild mitsamt dem Betonsockel aus dem Erdreich gerissen wurde.

Link: Unfallstandort am 13. Februar 2024 in Frankenberg.

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige