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Samstag, 25 Januar 2020 23:57

Pkw-Fahrer stirbt bei Aufprall auf einen Baum

KUNST WITTGENSTEIN. Bei einem schweren Verkehrsunfall am Samstagabend ein Mann ums Leben gekommen. Um kurz nach 18 Uhr wurden die Rettungskräfte, die Polizei und die Feuerwehr auf die B62 nach Kunst Wittgenstein gerufen. Dort, so die Meldung, habe sich ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person ereignet.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der Mann, der mit seinem Auto gegen einen Baum geprallt war, bereits reanimationspflichtig. Rettungsdienst und Notarzt versuchten, das Leben des Autofahrers zu retten. Er verstarb jedoch noch an der Unfallstelle. Zuvor hatten die Kameraden des Löschzuges Bad Laasphe, die kurz nach dem Beginn ihrer Jahresdienstversammlung alarmiert worden waren, die Tür des Opel Corsas öffnen müssen.

Der Mann, so die Polizei, sei vermutlich aus Richtung Saßmannshausen gekommen und dann kurz nach der Schloßkurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und dort frontal gegen den Baum geprallt. Vermutlich war der Autofahrer nicht angeschnallt. Wieso der Mann von der Fahrbahn abkam und gegen den Baum prallte, ist derzeit noch unklar.

Nach dem Einsatz des Rettungsdienstes blieb die Feuerwehr noch vor Ort, um die Einsatzstelle auszuleuchten, und der Polizei vor Ort so die Beweissicherung zu erleichtern. Die B 62 blieb für rund drei Stunden voll gesperrt und der Verkehr wurde über den Schlossberg umgeleitet. Nach der Beweissicherung vor Ort wurde der Pkw von einem Abschlepper geborgen und abgeschleppt. Der Wagen wurde sichergestellt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war kein weiterer Verkehrsteilnehmer an dem Unfall beteiligt.

Publiziert in SI Feuerwehr

FRANKENBERG. Unaufmerksamkeit führte am Mittwoch zu einem Verkehrsunfall zweier Pkw in der Innenstadt von Frankenberg - insgesamt entstand ein Sachschaden von 22.500 Euro.

Zu dem Verkehrsunfall rückte am 22. Januar eine Polizeistreife um 20.15 Uhr, in die Bottendorfer Straße aus. Bei Eintreffen der Beamten waren Rettungskräfte bereits am Ort des Geschehens eingetroffen. Während die Beamten die Straße im Kreuzungsbereich zur Bahnhofstraße absperrten und mit der Unfallaufnahme begonnen hatten, wurden die beiden Unfallgegner, eine 21-jährige Frau aus Frankenau und ein 74 Jahre alter Mann aus Frankenberg von den Rettungskräften betreut. Wie sich herausstellen sollte, waren beide Personen nicht schwerverletzt, wurden aber zur Kontrolle ins Frankenberger Krankenhaus gebracht.  

Was war geschehen?

Nach Angaben der Polizei befuhr die 21-Jährige mit ihrem schwarzen Nissan die Bottendorfer Straße aus Richtung Bottendorf kommend in Richtung Uferstraße. Im Kreuzungsbereich wollte die junge Frau mit ihrem Micra nach links in die Bahnhofstraße abbiegen und übersah dabei einen entgegenkommenden schwarzen BMW 5 dessen Fahrer vorfahrtsberechtigt war.

Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wobei sämtliche Airbags im BMW ausgelöst wurden. An dem Fahrzeug entstand ein Sachschaden von mindestens 20.000 Euro, der 5er musste in die örtliche BMW-Fachwerkstatt abgeschleppt werden.

Ebenfalls abgeschleppt werden musste der Micra, weil der Zusammenstoß so stark war, dass das Fahrzeug mit wirtschaftlichem Totalschaden (2500 Euro) nicht mehr fahrbereit war. (112-magazin)

Link: Unfallstandort in der Bottendorfer Straße am 22.01.2020

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Publiziert in Polizei

BROMSKIRCHEN. „Das ging innerhalb weniger Minuten. Da war einfach nichts mehr zu retten“, ein Anwohner steht auf der Hauptstraße in Bromskirchen. Fassungslos blickt der Mann auf ein Fachwerkhaus in der Ortsdurchfahrt. Das Haus wurde ein Raub der Flammen. „Ich war gerade zum Bäcker unterwegs, da sah man die Flammen von zu Hause aus weit in den Himmel schlagen. Größer, als die umstehenden Häuser“, schildert er mir.

Dies, so Bromskirchens Gemeindebrandinspektor Andreas Kautz vor Ort, sei auch die Ausgangslage beim Eintreffen der ersten Kräfte gewesen. „Das Haus stand bei unserem Eintreffen schon im Vollbrand“, schildert er. Nur wenige Minuten benötigten er und seine Kameraden aus Bromskirchen zur Einsatzstelle. Unterstützung bekamen sie von den Kameraden aus Somplar, Allendorf und Frankenberg. Außerdem wurden mehrere Rettungswagen und der Notarzt, sowie die Polizei zur Einsatzstelle nach Bromskirchen in die Hauptstraße beordert. „Gott sei Dank waren schon alle Leute aus dem Haus ins Freie gelangt“, zeigte sich Andreas Kautz vor Ort erleichtert.

Das Zuhause vieler Familien erhalten

Die Hauptaufgabe seiner Kameraden sei es nicht mehr gewesen, das brennende Gebäude zu löschen. „Wir konnten nicht ins Gebäude, das wäre viel zu gefährlich gewesen“, erklärt er.

Die Ehrenamtlichen hatten eine andere, in diesem Moment noch wichtigere Aufgabe und die ist ihnen auch gelungen: Alle umstehenden Gebäude konnten vor den Flammen bewahrt werden und somit haben die Feuerwehrleute am Samstagmorgen vielen, vielen Leuten ihr zu Hause erhalten. Viele Hydranten, auch außerhalb des Ortes, mussten dafür angezapft werden und viele Meter Schlauchleitung verlegten die Feuerwehrleute weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit.

„Das Haus, was da hinten quer zur Straße steht, geht fast direkt ans Brandgebäude“, schildert mir der Anwohner am Gehweg, als er mit dem Finger in die Richtung zeigt, wo viele Feuerwehrleute Nachlöscharbeiten durchführen. Dieses Haus und die vielen anderen in der engen Bebauung haben die Einsatzkräfte gerettet. Der Mann fühlt mit den beiden rumänischen Familien, die in dem abgebrannten Gebäude wohnten. So, wie viele andere Anwohner, die an diesem Morgen entsetzt mit ansehen, wie die Familien ihr zu Hause verloren haben.

"Mit Propangas geheizt"

„Ausweispapiere, Kleidung, alles weg“, schildert mir ein junger Mann. Er und sein Vater wohnen direkt im Nachbargebäude, nur wenige Meter entfernt. „Es war leider eine Frage der Zeit“, schildert der Vater die Situation dort. Die Familien hätten nahezu alles, was brennbar gewesen wäre, in den Ofen gesteckt und später, weil keine Heizung im Haus sei, mit Propangas geheizt. Diese Schilderung des Nachbarn lässt einige schlucken. Sie könnte aber erklären, warum während des Einsatzes immer wieder kleine Explosionen im Gebäudeinneren zu hören waren. Auch die Scherben und die Dichtungen der Fenster, die bis weit in die gegenüberliegenden Hofeinfahrten geflogen waren, könnten ein Indiz dafür sein, dass es beim Heizen mit dem Propangas zu dem Unglück gekommen ist. Um dies endgültig zu klären, hat die Kriminalpolizei aus Korbach Brandermittler vor Ort eingesetzt. Sie äußerten sich verständlicherweise noch nicht zu einer möglichen Ursache. Ihre Arbeit beginnt nun erst. Aus verkokelten Gegenständen, Zeugenaussagen und Gegebenheiten vor Ort müssen die Experten nun Spuren lesen, um die Ursachenfrage klären zu können.

Hausbewohner verletzt ins Krankenhaus

Vier Menschen, so schreibt die Polizei in ihrer Meldung, seien bei dem Brand verletzt worden. Auch zwei Kinder seien betroffen. Drei Menschen seien als leicht verletzt einzustufen, eine Frau jedoch sei schwer verletzt worden. Lebensgefahr bestehe glücklicherweise nicht, steht in der Polizeimeldung. Vor Ort hört man die Menschen sagen, die Verletzten seien allesamt zur Uniklinik Marburg gebracht worden. Dies bestätigt auch Einsatzleiter Andreas Kautz. Den Schaden am Gebäude beziffern die Polizeibeamten laut der Pressemeldung mit rund 100.000 Euro.

Derweil sind Andreas Kautz und seine Kameraden weiterhin mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. „Das wird wohl noch ein paar Stunden dauern“, schätzt der Gemeindebraninspektor die Situation ein, während er sich das Gebäude von der Seite, wo die Frankenberger Drehleiter die Löscharbeiten durchführt, ansieht. Andreas hat immer nur kurz Zeit für ein, zwei Statements zwischendurch. Dann wird er wieder abgerufen, weil irgendwo eine Entscheidung, oder sein kompetenter Rat benötigt wird.

Anwohner unterstützen die Feuerwehr

Ich bekomme mit, dass die Anwohner nicht, wie oft vorverurteilt, nur da stehen und zuschauen. Die Menschen sind betroffen. Sie helfen „ihrer“ Feuerwehr: Da werden Garagen, Gasthäuser, Keller und Werkstätten geöffnet, in denen sich die Wehrleute nach dem Einsatz ausruhen können. Es wird Kaffee gekocht, Getränke gereicht, Brote und Brötchen geschmiert. Dass jemand hier die Einsatzkräfte stört, in die Gefahrenstelle läuft, oder sich daneben benimmt – das sehe ich nicht. Vielmehr überwiegt die Anerkennung für die Leistung der Feuerwehrleute am Ort, die viele aus dem Dorf, der Nachbarschaft, oder von der Arbeit kennen.

Aktuell sind auch die Nachlöscharbeiten abgeschlossen. Der Tag ist aber nach Beendigung der Löscharbeiten zumindest für die Bromskirchener Kameraden noch nicht vorbei. „Wir haben heute Abend Jahreshauptversammlung. Das wird wahrscheinlich ein wenig knapp“, erzählt mir Andreas Kautz.

Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 10 Januar 2020 21:38

Menschen hinter den Kulissen - unsere neue Serie

Die Menschen hinter den Kulissen. Das ist eine neue Serie, die derzeit in Vorbereitung ist und in den nächsten Wochen hier beim 112-Magazin exclusiv starten wird.

Viele von Euch liebe Leser, haben in der vergangenen Zeit den Wunsch geäußert, gerne mehr über die Menschen zu erfahren, die Tag für Tag und Nacht für Nacht für unsere Gesundheit und Sicherheit im Einsatz sind. Auch über die, die wir auch an den Einsatzstellen vielleicht nicht immer sehen oder treffen. Wer steckt hinter Atemschutz, Einsatzjacke, Dienstmütze und Pilotenhelm?

Derzeit sind wir dabei, diese Menschen zu besuchen und ihnen Fragen zu ihrer segensreichen Arbeit, ihrer unbezahlbaren Freizeitaktivität, ihren persönlichen Empfindungen, oder besonderen Begebenheiten zu stellen. Mit ihnen zu reden, ganz gemütlich und hoffentlich außerhalb des Einsatzstress. Wir lernen richtig tolle Menschen dabei hautnah kennen, die sich bereit erklärt haben, Euch einen einmaligen Einblick zu gewähren.

Wir haben schon Feuerwehrleute besucht, Bergwachtler und Rettungsdienstmitarbeiter. Weitere Termine sind geplant mit Polizebeamten, Hubschrauberpiloten, Seelsorgern, ganz besonderen Auszubildenden, Ehepartnern und vielen Menschen mehr. Seid gespannt und freut Euch auf die Serie der „Menschen hinter den Kulissen“.

Bald erfahrt Ihr hier mehr.

Publiziert in SI Retter
Freitag, 10 Januar 2020 18:25

Postauto auf Abwegen - Unfall endet glimpflich

DIEDENSHAUSEN. Spektakulär und zugleich glimpflich endete ein Unfall am Freitagmittag in Diedenshausen. Ein Zustellfahrzeug der Post war in der abschüssigen Straße „Zum Ehrenmal“ abgestellt worden, damit die Post ausgeliefert werden konnte. Aus bislang unklarer Ursache setze sich der VW Bus in Bewegung und fuhr rückwärts durch eine Hecke gegen das Ehrenmal und wurde von zwei Bäumen gestoppt. Dabei wurde das Fahrzeug erheblich beschädigt, die Fahrertür wurde beim Unfall abgerissen und der Aufbau stark demoliert.

Die Postbotin, die gerade die Briefe verteilte und das Wegrollen des Fahrzeuges mitbekam, versuchte, den Wagen zu stoppen. Glücklicherweise kann man sagen, stürzte sie dabei und geriet so nicht zwischen das rollende Fahrzeug und die Bäume oder das Ehrenmal. Zwar verletzte die Frau sich beim Sturz leicht und wurde mit dem DRK Rettungsdienst ins Bad Berleburger Krankenhaus gebracht, der Unfall dürfte aber weitaus glimpflicher ausgegangen sein, als wenn die Frau das rollende Auto erreicht hätte und unter Umständen eingeklemmt worden wäre. In der Vergangenheit kam es bei solchen gut gemeinten Rettungsversuchen immer wieder zu schweren oder gar tödlichen Verletzungen.

Die Briefe und Pakete wurden aus dem Zustellfahrzeug von anderen Mitarbeitern umgehend umgeladen und weiter verteilt. Das Postfahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Wie hoch der genaue Schaden ist, stand zunächst nicht fest.  



 

Publiziert in SI Retter

HERZHAUSEN. Ein Unfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen, sechs beteiligten Personen und über 40.000 Euro Sachschaden ereignete sich am Dienstagnachmittag bei Herzhausen. 

Gegen 14.05 Uhr befuhren ein 35-jähriger Lautertaler mit seinem Sattelzug und ein 56-jähriger Frankenberger mit seiner grauen Mercedes A-Klasse die Bundesstraße 252 aus Thalitter kommend in Richtung Herzhausen. Aus entgegengesetzter Richtung näherten sich eine 27-Jährige mit ihrem schwarzen VW Polo, ein 76-Jähriger mit seinem grauen 3er BMW und eine 32-Jährige mit ihrem schwarzen VW Passat.

In Höhe des parallel zur Fahrbahn verlaufenden Parkplatzes beabsichtigte der 56-Jährige, den vor sich fahrenden Sattelzug trotz Gegenverkehr zu überholen. Hierbei streifte er mit seinem Mercedes die Fahrzeugfront der entgegenkommenden 27-Jährigen. Anschließend lenkte der Mann nach rechts ein und prallte mit der rechten Fahrzeugseite gegen die Zugmaschine, die er gerade zu überholen versuchte.

Durch den Zusammenstoß drehte sich der VW Polo auf der Fahrbahn nach rechts, weshalb der folgende 76-Jährige einen Ausweichversuch unternehmen musste. Dieser gelang nicht, sodass er mit seinem BMW in die Beifahrerseite des Polo krachte. Der BMW drehte sich nach links und rutschte auf die Gegenfahrbahn, wo das Fahrzeug zum Stehen kam.

Währenddessen lenkte der 56-Jährige Frankenberger wieder nach links und geriet dadurch erneut in den Gegenverkehr - dort kollidierte der Mercedes mit dem schwarzen Passat einer 32-Jährigen Korbacherin. Beide Fahrzeuge rutschten durch den Zusammenstoß in den angrenzenden Straßengraben.

Die 27-Jährige aus der Gemeinde Burgwald, der 76-Jährige und seine 74-jährige Beifahrerin aus Bad Arolsen und die 32-jährige Korbacherin wurden durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Es besteht bei keinem der Beteiligten Lebensgefahr. Unverletzt blieben der 56-jährige Frankenberger und der Fahrer des Sattelzugs.

An den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden, der sich insgesamt auf ungefähr 42.000 Euro beläuft. Für die Einsatzdauer wurde der Verkehr über den Parkplatz umgeleitet.

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Publiziert in Polizei
Freitag, 20 Dezember 2019 06:45

Glätte: Frontalzusammenstoß, zwei Schwerverletzte

AUE. Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am frühen Freitagmorgen auf der L553 zwischen Berghausen und Aue, kurz hinter der Grünewaldkurve in Richtung Aue.

Zwei Fahrzeuge waren frontal zusammengestoßen, zwei Pkw Fahrer wurden beim Aufprall nach ersten Erkenntnissen schwer verletzt.

Wie die Polizei vor Ort erklärte, war ein 25-jähriger Seat-Fahrer von Bad Berleburg kommend in Richtung Aue unterwegs. Vermutlich hatte er nicht mit der teilweise massiven Straßenglätte gerechnet und seine Geschwindigkeit deshalb nicht angepasst. Der junge Mann geriet auf die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal mit einem entgegenkommenden Auslieferungsfahrzeug einer Metzgerei zusammen. Dessen 34-jähriger Fahrer wurde beim Aufprall ebenso schwer verletzt, wie der Verursacher.

Erste Meldungen, nach denen ein Verletzter eingeklemmt sein sollte, bestätigten sich zum Glück nicht. Die Feuerwehrkameraden aus Bad Berleburg konnten ihren Einsatz deshalb noch auf der Anfahrt abbrechen, während die 19 Einsatzkräfte des Löschzuges Aue-Wingeshausen, die ebenfalls alarmiert wurden, an der Einsatzstelle tätig wurden. „Wir haben zunächst die Lage erkundet und dann damit begonnen, Kraftstoffe aufzufangen und die Unfallstelle auszuleuchten“, erklärte Zugführer Matthias Jäckel vor Ort.

Die beiden verletzten Männer wurden durch zwei Rettungswagenbesatzungen der DRK Rettungswache Womelsdorf und den Bad Berleburger DRK Notarzt versorgt und anschließend ins Bad Berleburger Krankenhaus gefahren.

Die Straße blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten und die Unfallaufnahme durch die Polizei für längere Zeit voll gesperrt. Beide Fahrzeuge wurden beim Unfall total zerstört.

Zu einer weiteren kritischen Situation kam es, als ein Angehöriger eines Verletzten mit seinem Fahrzeug viel zu schnell in die Einsatzstelle fuhr und dabei aufgrund der vorherrschenden Glätte fast in die Unfallstelle prallte.

Publiziert in SI Retter

JAGDHAUS. Glimpflich endete ein Verkehrsunfall in der Nacht zum Sonntag für zwei Pkw-Insassen bei Jagdhaus. Eine junge Frau aus Wittgenstein und ein weiterer Mitfahrer waren mit ihrem Pkw von Fleckenberg kommend auf der Steigung in Richtung Jagdhaus unterwegs. Kurz vor Jagdhaus kam ihr Wagen – vermutlich wegen der auf diesem Teilstück plötzlichen massiven Straßenglätte – von der Fahrbahn ab. Der Honda fuhr zunächst nach links auf die Gegenfahrbahn und dort in eine angrenzende Böschung. Dabei kippte der Wagen auf die Fahrerseite und prallte seitlich gegen einen Baumstumpf.

Die Feuerwehren aus Schmallenberg und Fleckenberg, zwei Rettungswagen aus Bad Fredeburg und der Bad Fredeburger Notarzt, sowie die Polizei wurden mit dem Alarmstichwort „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ auf die Jagdhauser Straße alarmiert.

Ein Feuerwehrkamerad der Löschgruppe Fleckenberg, der in Jagdhaus wohnt, war bereits zur Unfallstelle gekommen und hatte seinen anrückenden Kameraden zwei wichtige Rückmeldungen über Handy gegeben: Massive Straßenglätte im Bereich der Unfallstelle und keine Menschen mehr im Fahrzeug eingeklemmt.

„Als wir ankamen, war es genau so, wie es der Kamerad geschildert hatte. Zunächst war noch eine Person im Fahrzeug gewesen, die sich aber bis zu unserem Eintreffen bereits befreien konnte“, erklärte der Einsatzleiter vor Ort.

„Die Straßenglätte beginnt erst wenige Meter vor der Unfallstelle. Trotz Plusgraden ist es glatt geworden, was vermutlich am Wind liegt“, erklärte ein Polizeibeamter vor Ort. Er schildert, dass es plötzlich so glatt gewesen sei, dass die Einsatzkräfte beim Aussteigen aus ihren Fahrzeugen fast hingefallen wären.

Die beiden Personen im Unfallfahrzeug wurden glücklicherweise nur leicht bis gar nicht verletzt, kamen aber zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus.

Der Pkw wurde geborgen und abgeschleppt, bis dahin leuchtete die Feuerwehr die Einsatzstelle aus.

Publiziert in HSK Feuerwehr
Montag, 09 Dezember 2019 06:54

Abzweig verpasst - Ford landet im Graben

ALLENDORF (Eder). Am Sonntagabend ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der Landesstraße 3382 bei Battenfeld. Ein grauer Ford Kuga, besetzt mit dem 90-jährigen Fahrer, einer 88-jährigen Beifahrerin und einem 77-jährigen Mitfahrer war von Dodenau in Richtung Battenfeld unterwegs, bis der Fahrer des Kuga die Abfahrt verpasste, trotzdem abbog und daraufhin im Graben landete.

Der Fahrer eines Linienbusses hielt an und setzte den Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab. Ein NEF, zwei RTW und zwei Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg rückten zur Einsatzstelle aus. Die Besatzung des ersteintreffenden RTW aus Allendorf veranlasste, dass die Feuerwehr nachalarmiert wurde, da anfangs unklar war, ob alle Personen ohne hydraulisches Rettungsgerät aus dem verunfallten Pkw gerettet werden können. Somit rückten gegen 20.20 Uhr die Wehren Allendorf (Eder) und Rennertehausen unter dem Alarmkürzel "HKLEMM 1 Y" aus.

Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte konnten allerdings alle Personen das Fahrzeug mithilfe des Rettungsdienstes verlassen. Die Feuerwehren brauchten also nicht weiter tätig werden. Die drei Leichtverletzten wurden teils medizinisch vor Ort versorgt, und teils in das Kreiskrankenhaus Frankenberg gebracht. An dem Ford entstand ein Schaden von ca. 5.000 Euro. (112-magazin)

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Publiziert in Polizei
Samstag, 02 November 2019 20:31

Mann von Hirsch überrannt und schwer verletzt

RICHSTEIN. Ein schwerer Jagdunfall ereignete sich am Samstagnachmittag in der Nähe des Forsthaus Hülshof bei Richstein. Dabei wurde ein Mann mit schweren Verletzungen in die Uniklinik Marburg geflogen.

In dem weitläufigen Gebiet zwischen der Gemarkung Harfeld und Sassenhausen hatte am Samstag eine Drückjagd stattgefunden. Dabei war ein Mann, der an der Jagd beteiligt war, von einem Hirsch überrannt und mitgeschleift worden. Dabei erlitt er schwere Verletzungen im Hals- und Gesichtsbereich.

Der Rettungswagen der DRK Rettungswache Womelsdorf und der DRK Notarzt aus Bad Laasphe wurden in das abschüssige Gebiet alarmiert. Ebenfalls wurde die Löschgruppe Richstein in den Einsatz geschickt, da der Mann abseits der Wege in unwegsamem Gelände lag. Nach der Erstversorgung im Wald musste der Verletzte mit Hilfe der Feuerwehr einige hundert Meter aus dem Bestand transportiert werden, um ihm mit dem Rettungswagen zu einer befestigten Straße bringen zu können. Aufgrund der Schwere der Verletzungen forderten die Rettungsteams einen Hubschrauber für den weiteren Transport an. Der Rettungshubschrauber „Christoph Gießen“ von der Johanniter Luftrettung landete wenige Meter weiter oben auf dem Harfeld in einer großen Wiese. Nach der Versorgung vor Ort wurde der Mann in eine Marburger Klinik geflogen. Ob er als Treiber oder Schütze bei der Jagd aktiv war und ob Lebensgefahr besteht, konnte nicht gesagt werden.

Publiziert in SI Retter
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