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KASSEL. Gegen 2.30 Uhr wurden am Samstagmorgen durch eine Anwohnerin Flammen aus dem Dachbereich eines leerstehenden Gebäudes in der Straße "Am Fasanenhof" gemeldet.

Bei Eintreffen der Feuerwehr war ein Brand im Dachgeschoss des Gebäudes festzustellen, der sich bereits auf den Dachstuhl ausgebreitet hatte. Unverzüglich wurden die Löschmaßnahmen von außen über eine Drehleiter und im inneren mit einem Trupp unter Atemschutz eingeleitet.

Parallel dazu wurde das Gebäude abgesucht - es wurden glücklicherweise keine Personen vorgefunden. 30 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Wolfsanger sowie des Rettungsdienstes waren zwei Stunden lang im Einsatz.

Zur Höhe des Sachschadens kann bislang keine Auskunft gegeben werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. (Feuerwehr Kassel)

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Publiziert in KS Feuerwehr

VOLKMARSEN. Die Tragödie am Rosenmontag in Volkmarsen hat viele Menschen im Landkreis Waldeck-Frankenberg betroffen gemacht. Landrat Dr. Reinhard Kubat, Fritz Schäfer und Bürgermeister Hartmut Linnekugel waren ebenfalls vor Ort und zeigten sich tief entsetzt über diese abscheuliche Tat.

Nach ersten Meldungen der Polizei vor Ort war am  Montag ein 29 Jahre alter Mann aus Volkmarsen beim Rosenmontagsumzug in eine Menschenmenge gefahren und hatte mindestens 76 Personen verletzt, davon sieben Personen schwer - auch 20 Kinder sind betroffen.

Inzwischen hat die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main den 29-Jährigen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts angeklagt, die hessische Polizei ermittelt.

Was war geschehen?

Am 24. Februar befuhr der 29-jährige Volkmarser gegen 14.45 Uhr mit seinem silbergrauen Mercedes-Benz den Steinweg und preschte mit seinem Pkw beim Rosenmontagsumzug in eine Menschenmenge beim Rewe-Markt. Der Fahrer wurde vor Ort von der Polizei vorläufig festgenommen und in die Polizeistation Korbach gebracht. Da der mutmaßliche Täter aufgrund der Verletzungen, die er im Zusammenhang mit dem Schadensereignis selbst erlitten hatte, in ärztliche Behandlung musste, wurde er von Beamten der Polizei ins Krankenhaus nach Korbach gebracht und danach erneut in Gewahrsam genommen. Der Beschuldigte soll heute dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

Die Polizei

war zügig vor Ort und riegelte umgehend den Tatort ab. Der Polizeiführer vom Dienst, ein erfahrener Beamter aus Bad Arolsen, forderte umgehend Verstärkung an und schilderte die Lage. Zeitgleich kamen die ersten Notärzte und RTW-Besatzungen zum Tatort in den Steinweg. Ebenso alarmiert wurden die Wehren aus Volkmarsen und Külte. Vorderstes Ziel bestand darin, die An- und Abfahrtswege vom Tatort zu den Krankenhäusern und einfliegenden Hubschraubern freizuhalten. Den Hubschrauberlandeplatz legte die Polizei auf dem Sportplatz bei der Nordhessenhalle fest, von da wurde die Schwerverletzten in umliegende Krankenhäuser geflogen. Aufgrund der undurchsichtigen Lage wurde ein Sondereinsatzkommando angefordert und eine Einsatz-Großlage herausgegeben, die Polizisten in ihren schwarzen Anzügen, waren mit Stahlhelmen, Gesichtsschutz und Maschinenpistolen ausgerüstet. Nach etwa 30 Minuten erweiterte die Polizei die Absperrmaßnahmen auf die Außenbezirke von Volkmarsen, sodass kein Privatfahrzeug ins Stadtinnere gelangen konnte. Bis in den heutigen Dienstagmorgen wurden Spuren gesichert und Zeugen vernommen.  

Die Gerüchteküche

brodelte bereits wenige Minuten nach der Tat: So wurde in den sozialen Netzwerken von einem Terroranschlag gesprochen Diesen Begriff nahmen einige Medienhäuser sofort auf und posteten sogar ein ihnen zugespieltes Foto des mutmaßlichen Täters, das dann auch noch veröffentlicht wurde. Allerdings zeigte dieses Foto nicht den Täter, sondern einen Polizeibeamten. Andere wussten zu berichten, dass der Täter ein Rentner ist, der schon seit geraumer Zeit auf Krawall gebürstet ist. Verschwörungstheoretikern dauerte das Endergebnis der Ermittlungen nur 45 Minuten nach der Tat zu lange, sofort wurde von einem muslimischen Anschlag gesprochen. Das Polizeipräsidium Nordhessen rief die Medien dazu auf, keine Gerüchte zu streuen und die weiteren Ermittlungsergebnisse abzuwarten.

Die Feuerwehren

aus Külte und Volkmarsen waren ebenfalls vor Ort und unterstützten Retter und Polizeibeamte bei ihrer Arbeit. So wurden Sichtschutzmaßnahmen und Absperrzäune aufgebaut, Trassierband gezogen und verletzte Personen betreut. Stadtbrandinspektor Kai Wiebusch war mit 70 Einsatzkräften vor Ort.

Die Stadt

Volkmarsen richtete umgehend im Rathaus (Steinweg 29) ein Informationszentrum für Betroffene ein. Bürgermeister Hartmut Linnekugel war vor Ort und half wo er konnte. Außerdem wurden für die Einsatzkräfte Getränke bereitgestellt.  (112-magazin)

Publiziert in Polizei

LAISA. Auf dem Parkplatz an der B253 bei Laisa – da soll es passiert sein. Am späten Samstagabend bekam ich den Auftrag, einen Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person zu dokumentieren. Kalt war es, windig und regnerisch. Die Sicht war eher bescheiden.

Der Parkplatz war mir bekannt. Bereits vor einigen Jahren war ich dort zum Einsatz, weil damals ein Autofahrer bei einer Probefahrt geradeaus gefahren und schwer verletzt worden war.

Als ich auf den Abzweig Laisa – Holzhausen zufahre, begegnen mir bereits Fahrzeuge, die mich aus Richtung Battenberg kommend mit Lichthupe warnen. Stets ein Zeichen, dass es sich um einen größeren Unfall handeln muss. Das zeigt die Erfahrung der letzten rund 25 Jahre der Einsatzfotografie. Als ich um die Kurve komme, sehe ich ein regelrechtes Meer aus Blaulichtern. Die Feuerwehren Battenberg und Laisa, mehrere Rettungswagen und Notärzte aus Waldeck-Frankenberg und dem benachbarten Marburg-Biedenkopf und die Polizei: Sie alle waren gekommen, um den Menschen auf dem Parkplatz zu helfen. Platz für ein weiteres Fahrzeug war dort nicht mehr. Auf der Straße vor oder hinter der Absicherung zu parken, das war mir zu riskant. Ich fuhr zunächst an der Unfallstelle vorbei, um einen Überblick zu bekommen, wo ich parken kann, ohne zu stören oder zu gefährden.

In der Vorbeifahrt erhalte ich einen kurzen Eindruck von der ausgeleuchteten Unfallstelle, der das Schlimmste befürchten lässt. Ich drehe am Abzweig nach Battenberg um und entscheide mich, auf dem der Unfallstelle gegenüberliegenden Parkplatz mein Auto abzustellen. Ich gehe ruhig zur Einsatzstelle. Eine junge Polizeibeamtin steht am Seitenstreifen. Sie spreche ich an. Stelle mich kurz vor und sage, was ich vor habe. Sie verweist mich an ihren Kollegen, der mir dann „Grünes Licht“ gibt. Ich mache Fotos von der Einsatzstelle. Einsatzkräfte arbeiten im Moment an keinem der drei Fahrzeuge mehr. Bremsspuren kann ich in der Dunkelheit und der regennassen Teerdecke keine erkennen. Persönliche Gegenstände liegen da im Straßengraben: Taschen, Kopfstützen, Einkaufskörbe und wenn ich richtig sehe, auch ein Kindersitz. Eine silberne Heckklappe wurde von einem Fahrzeug, wie sich später herausstellt einem Kia, abgetrennt. Der silberne Wagen steckt zur Hälfte unter einem Kleintransporter. Dieser wiederum steckt in einem vor ihm stehenden Lastzug fest. Der Pkw ist kaum zu sehen. Die Beifahrerseite wurde an den Holmen aufgeschnitten. Hier war ein Mensch eingeklemmt. Entsprechende Veränderungen am Dach und Gespräche mit den Polizeibeamten und der Feuerwehr bestätigen dies später. Erst mal bin ich auf mich allein gestellt, kann Fotos machen. Aber den Hergang dieses Unfalles, den kann ich nicht erklären. Eine Flasche mit irgendeinem grünen alkoholischen Getränk liegt in der Böschung unmittelbar neben dem Pkw. Zufall? Überhaupt liegen dort viele Abfälle herum. Kein Zufall, wie die Polizei mir später erklärt.

Eine 34-jährige Frau aus dem Großraum Bad Berleburg, so erklärt es mir der freundliche Polizeibeamte, sei aus Richtung Battenberg gekommen. Sie habe die Kurve geradeaus gefahren und sei dann in den Kleintransporter gerast, den sie wiederum unter das Heck des Lastzuges geschoben hatte.

Die Feuerwehrleute arbeiten im strömenden Regen nun wieder an dem Kia. „Wir ziehen den unter dem kleinen Transporter heraus, weil der Abschlepper das sonst nicht bergen kann“, erklärt mir ein Feuerwehrmann. Er und seine Kameraden haben unter der Leitung von Battenbergs Stadtbrandinspektor Michael Wenzel zwei Feuerwehrfahrzeuge in Stellung gebracht, mit denen sie per Seilwinde und Umlenkrolle versuchen, die verkeilten Fahrzeuge auseinander zu ziehen. Der Kleintransporter bleibt auch beim Bergungsversuch im vor ihm stehenden Lkw stecken und erst nach mehreren Versuchen gelingt es, die Fahrzeuge alle zu trennen.

Jetzt hat der Polizeibeamte noch mal kurz Zeit für mich: Die Beifahrerin der 34-jährigen Frau, so erklärt er mir, sei im Fahrzeug eingeklemmt gewesen. Unter widrigsten Wetterbedingungen haben die Rettungsassistenten, Notfallsanitäter und Notärzte sie versorgt, während die Feuerwehrleute in einer Seelenruhe als hätten sie nie etwas anderes getan, die schwer verletzte Frau aus dem Wrack befreiten. Von Hektik keine Spur. Profis eben. Absolut. Jedes Mal aufs Neue.

„Der Führerschein wurde sichergestellt“, fügt der Polizeibeamte hinzu. Ich spreche ihn auf die Flasche mit dem Alkoholgetränk an. Der Beamte nickt. Mehr muss er mir gar nicht erklären. Die Fahrerin hatte sich mit Alkoholeinfluss hinter das Steuer ihres Wagens gesetzt und diesen schweren Unfall verursacht.

Der Kleintransporter, ein Renault aus Polen, war nicht leer. Der Fahrer hatte in seiner Schlafmulde oberhalb seines Führerhauses bereits geschlafen, als der Wagen der Frau einschlug und den Kleintransporter gegen den Lastwagen schob.

Wie durch ein Wunder wurde der Mann nur leicht verletzt, obwohl die Schlafmulde von außen beschädigt wurde. Die Unfallverursacherin und ihre Beifahrerin wurden hingegen schwer verletzt. „Nicht lebensgefährlich“, ergänzt der Polizeibeamte. Und der Fahrer des Lkw ganz vorne? Der hatte Glück und blieb unverletzt.

Michael Wenzel und seine Kameraden befreiten nicht nur die Frau aus dem Wrack und zogen die Autos auseinander. Sie leuchteten die Unfallstelle zudem aus, streuten Ölbindemittel aus und sicherten die Unfallstelle ab.

Ich frage mich, wie man es fertig bringt, betrunken hinter dem Steuer eines Wagens zu sitzen. Als Presseorgan dürfen wir auch als freie Mitarbeiter nur neutral berichten. Wir dürfen einen Fall nicht bewerten, oder beurteilen. Das ist nicht nur bei uns so, sondern bei allen Medienvertretern.

Deshalb darf ich meine persönliche Meinung hier nicht Kund tun, darf nicht schreiben, was ich davon halte, wenn sich ein Mensch betrunken hinter das Steuer eines Autos setzt und damit nicht nur sein eigenes Leben gefährdet. Auch die Leben oder die Gesundheit vieler anderer Menschen werden gefährdet. Mehr noch: Es wird billigend in Kauf genommen, dass Menschen sterben können. Es kann zu Tragödien kommen, bei denen Familien auseinander gerissen werden und Hinterbliebene einen nicht auszuhaltenden Schmerz erleiden müssen, weil ein Mensch betrunken Auto gefahren ist.

Es müssen Feuerwehrleute, Rettungsdienst, Notärzte und viele andere Helfer zum Einsatz kommen und sich unfreiwillig massivsten Eindrücken aussetzen. Noch dazu effektiv, sicher und routiniert handeln. Polizeibeamten müssen Angehörige informieren. Nachts an einer Haustür schellen und erklären, warum ihre Lieben heute nicht mehr nach Hause kommen. Alles nur, weil ein Mensch betrunken Auto gefahren ist. Eigentlich schade, dass wir nicht sagen dürfen, wie unsere persönliche Meinung dazu ist.

Eines aber dürfen wir ganz freien Herzens sagen und schreiben: Einmal mehr waren die Leistungen der vor Ort eingesetzten Kräfte hervorragend. Durch sie wurde dieses schlimme Ereignis so gut es ging, gemildert und die Verletzten versorgt. Und das finden wir einfach richtig spitze und mehr als beachtlich. Eine Leistung, vor der wir gerne und anerkennend den Hut ziehen.

Und genau diesen Akteuren gelten, wie so oft, unsere Likes unter dem Artikel.

Nach Angaben der Polizei entstand ein Gesamtsachschaden von 29.000 Euro. (112-magazin)

Publiziert in Feuerwehr

WALDECK-FRANKENBERG UND REGIONEN. Wie versprochen gibt es hier wieder Neuigkeiten zur bereits angekündigten Serie über die Menschen hinter den Kulissen der Einsatzstellen. Heute Abend wird unsere Serie den Auftakt machen. Im Abstand von etwa drei Wochen stellen wir Euch hier Menschen vor, die jeden Tag für unsere und Eure Sicherheit im Einsatz sind.

Egal, ob haupt- oder ehrenamtlich, egal ob Feuerwehr, Polizei oder Rettungsdienst. Egal ob Luftrettung, Notfallseelsorge oder Bergwacht. Alle Helfer kommen hier zu Wort, alle die rund um die Uhr bereit sind, zu Einsätzen zu starten.

Viele, viele Menschen haben bereits Pate gestanden und uns exklusive Einblicke gewährt. Im Hintergrund läuft die Suche nach Menschen aus dem Blaulichtbereich, die bereit sind, uns und Euch über ihre Arbeit zu berichten, immer noch weiter. So werden wir auch in den nächsten Wochen und Monaten immer wieder Einsatzkräfte ansprechen und sie bitten, uns ihre Geschichte zu erzählen.

Den entsprechenden Artikel findet Ihr dann in der jeweiligen Region und Sparte, in der derjenige tätig ist. Wie gewohnt wird der Artikel aber auch in unserem Facebook-Account gepostet, sodass er darüber dann einfach gefunden werden kann.

Wenn Ihr, liebe Leser, jemanden kennt von dem Ihr meint, dass wir ihn hier unbedingt vorstellen sollten, dann schlagt ihn uns vor und wir nehmen Kontakt auf und erzählen seine Geschichte.

Auf Anregung unseres Kollegen Marvin Schreck möchten wir in absehbarer Zeit auch unsere Mitarbeiterschaft vorstellen, um Euch auch zu zeigen, wer hier bei uns hinter den Kulissen steckt.

Wir hoffen, dass Euch die künftig vorgestellten Geschichten hier gefallen und einen interessanten Einblick in die die wichtige Arbeit der Einsatzkräfte bieten können.

Für Wünsche und Anregungen Eurerseits sind wir dankbar und jederzeit offen.

Seid gespannt, mit welcher Persönlichkeit unsere neue Serie heute Abend beginnt.

Euch allen ein schönes und hoffentlich ruhiges Wochenende!

Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 06 Februar 2020 10:03

Zimmerbrand in Mehrfamilienhaus

BAD WILDUNGEN. Am Mittwochabend um 19.23 Uhr, wurden die Feuerwehren aus Bad Wildungen und Braunau sowie der Rettungsdienst mit dem Einsatzstichwort „F 2" zu einem Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Brunnenallee alarmiert. Nach der Ersterkundung durch den Einheitsführer des Vorauslöschfahrzeuges ging ein Atemschutztrupp in die betroffene Wohnung vor und stellte fest, dass eine Gastherme im Badezimmerbereich brannte.

Unter Vornahme eines C-Rohres wurde der Brand gelöscht. Gleichzeitig überprüfte ein weiterer Atemschutztrupp, ausgerüstet mit einer Wärmebildkamera, die darüberliegende Wohnung. Bereits vor Eintreffen der Einsatzkräfte hatten alle Bewohner das Wohnhaus unverletzt verlassen.

Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde die Wohnung mit einem Drucklüfter belüftet. Insgesamt waren 35 Einsatzkräfte unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Alexander Paul im Einsatz. Die Polizei schätzt den Schaden auf 28.000 Euro. (112-magazin)

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Publiziert in Feuerwehr

BAD AROLSEN. Mit ihrem VW-Polo hat am Sonntagmorgen eine Seniorin aus Bad Arolsen einen Tesla angefahren und gegen einen Stromkasten katapultiert - im Anschluss demolierte sie einen Audi A3.

Gegen 11.15 Uhr erreichte die Polizeistation Bad Arolsen die Nachricht, dass sich ein Unfall mit mehreren Fahrzeugen auf der Königsbergallee ereignet habe. Daraufhin, setze die Polizei vorsorglich den Rettungsdienst in Kenntnis. Bei Eintreffen am Unfallort bot sich den Beamten ein Bild der Verwüstung. Ein Tesla, ein Audi A3 und ein Polo waren bei dem Unfall so stark lädiert worden, dass die Autos nicht mehr fahrbereit waren - außerdem musste der Energieversorger informiert werden, weil ein Stromkasten einen "Schlag" erhalten hatte. 

Was war geschehen?

Nach Angaben der Polizei befuhr die Seniorin aus Richtung Friedhof kommend mit ihrem VW die Königsbergallee in Richtung Viehmarktgelände. Dabei übersah die 86-Jährige einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Tesla 3, rammte diesen, geriet nach links über die Fahrbahn und schleuderte mit dem Heck ihres Polos in einen abgestellten Audi. Durch die Wucht des Aufpralls krachte der Tesla noch gegen einen Stromkasten. Die eintreffende RTW-Besatzung versorgte die verletzte Fahrerin und brachte sie ins Krankenhaus. Auf insgesamt 15.000 Euro schätzt die Polizei den entstandenen Sachschaden. (112-magazin)

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Publiziert in Polizei

GIRKHAUSEN. Mehr als glimpflich endete ein Sekundenschlaf eines 56-jährigen Mannes am Freitagnachmittag. Wie die Polizei mitteilte, war der Mann auf der L721 kurz vor dem Girkhäuser Sportplatz eingenickt und dabei auf die Gegenfahrbahn geraten.

Ein 44-jähriger Mann, der die Landstraße mit seinem Beetle in Richtung Dödesberg befuhr, wich noch in den Grünstreifen aus, es kam aber trotzdem zum Zusammenstoß. Dabei wurden beide Autos zerstört, der Wagen des Verursachers drehte sich um nahezu 180 Grad und kam entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Die beiden Männer wurden nach Polizeiangaben vor Ort durch die Besatzung eines Rettungswagens untersucht, konnten aber beide unverletzt vor Ort verbleiben.

Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt, der Verkehr konnte einspurig an der Unfallstelle vorbei fahren.  

Publiziert in SI Polizei

FRANKENBERG-GEISMAR. Zu einem Verkehrsunfall kam es am Donnerstagabend auf der B253 kurz vor Geismar. Ein älteres Ehepaar aus Frankenberg wollte aus einer Nebenstraße in Geismar auf die B253 in Richtung Frankenberg abbiegen, übersah dabei einen blauen Audi, der aus Richtung Löhlbach kam und kollidierte mit diesem. Dabei drehte sich der Golf um 180 Grad und kam auf dem Seitensteifen zum Stehen. Der Audi hingegen wurde in den Straßengraben geschleudert und kam auf der Beifahrerseite zum Liegen. Der Fahrer, ein 30-jähriger  Mann aus Geismar, versuchte noch auszuweichen, konnte aber eine Kollision nicht mehr verhindern

Ein Ersthelfer setzte den Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab. Daraufhin rückten die Wehren Geismar und Frankenberg mit ca. 25 Einsatzkräften unter dem Alarmkürzel „HKLEMM 1 Y“ zur Einsatzstelle aus. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und zwei Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg. Unter Einsatzleitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet, der Brandschutz sichergestellt und auslaufende Betriebsstoffe abgestreut.

Die verletzten Personen im Alter von 82, 81 und 30 Jahren wurden durch den anwesenden Notarzt und den Rettungsdienst medizinisch versorgt und anschließend in das Kreiskrankenhaus Frankenberg gebracht. Abgeschleppt wurden die Unfallfahrzeuge vom Bergungsunternehmen AVAS aus Frankenberg. Laut Polizei entstand an den beiden Fahrzeugen wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 13.000 Euro. Während der Einsatzarbeiten war die B253 voll gesperrt. Gegen 23:30 Uhr konnten die Einsatzkräfte wieder in ihre Standorte abrücken.

Publiziert in Feuerwehr

EDERBRINGHAUSEN. Ein Fehler beim Abbiegen führte am 28. Januar zu einem folgenschweren Zusammenstoß auf der Bundesstraße 252. Eine 84-jährige Fahrerin aus Korbach bog mit ihrem Golf von Ederbringhausen kommend nach links auf die B 252 ab und übersah dabei einen von Korbach kommenden Renault Clio, besetzt mit zwei Frauen aus Frankenberg; in dem Golf befand sich ebenfalls eine Beifahrerin. Alle vier Frauen wurden bei dem Unfall verletzt.

Gegen 16:10 Uhr rückten die Wehren Ederbringhausen, Schmittlotheim und Herzhausen, die örtliche Einsatzleitgruppe“, vier Rettungswagen vom DRK Rettungsdienst Frankenberg, JUH Dalwigkstal, DRK Rettungsdienst Korbach und Promedica Rettungsdienst Sachsenhausen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge aus Röddenau und Korbach, sowie zwei Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg unter dem Alarmkürzel "HKLEMM1 Y" zur Unfallstelle aus. Auf der Anfahrt erreichte die Rettungskräfte die Mitteilung per Funk, dass sich wahrscheinlich keine Verletzten mehr in den Fahrzeugen befinden. Ersthelfer, die zur Unfallstelle gelangten, halfen und betreuten die Verletzten vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte.

Unter der Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Marco Armert wurde die Unfallstelle abgesichert und ausgeleuchtet, zudem wurde der Brandschutz sichergestellt. Mit Eintreffen des Rettungsdienstes wurden die Verletzten vor Ort medizinisch versorgt und anschließend in umliegende Krankenhäuser nach Korbach, Frankenberg und Marburg gebracht. Durch die Feuerwehr wurden auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen und die Unfallstelle von herumliegenden Trümmerteilen bereinigt.

Ein Landwirt unterstützte die Einsatzkräfte mit seinem Hoftraktor und einem Besen. Während des Einsatzes war die B252 voll gesperrt. Gegen 19.30 Uhr konnten die Einsatzarbeiten beendet werden und die rund 30 Einsatzkräfte in ihre Standorte abrücken. An den Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 35.000 Euro, abgeschleppt wurden diese durch das Abschleppunternehmen ADAC Heidel aus Korbach.

Publiziert in Feuerwehr

WINTERBERG. Souverän, routiniert und durch nichts aus der Ruhe zu bringen. So kann man es beschreiben, was die Winterberger Rettungskräfte samt Feuerwehr und Polizei am Freitagabend geleistet haben. Es galt, eine verletzte Frau aus einem Auto zu befreien. Aber diesmal war etwas anders, als bei den meisten anderen Einsätzen dieser Art. Der Einsatzort war keine Landstraße, keine stark befahrene Bundesstraße, oder eine abschüssige Ortsverbindung. Diesmal war der Einsatzort mitten im Fokus. Im Fokus vieler Mc Donalds Besucher, vieler Autofahrer, die eigentlich zur Tankstelle wollten, oder Durchreisender, die gerade von den Skihängen kamen, an denen Flutlichtfahrten angeboten wurden. Große Sichtschutztücher halten die Feuerwehrkameraden hoch, um damit die im Auto sitzende Frau vor den Blicken der vorbeifahrenden Autofahrer zu schützen. Selbst, wenn die Autofahrer hier nicht mit Absicht hinsehen würden, würden sie zwangsläufig auf das Geschehen blicken, wenn sie durch den nahe gelegenen Kreisverkehr fahren. Der Verkehr staut sich von Mc Donalds zurück bis in den Kreisverkehr und die anschließende Haarfelder Straße.

Direkt nebenan, auf dem Gelände der Aral-Tankstelle arbeiten Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei Hand in Hand, um die Frau im Seat optimal zu versorgen. Dahinter steht ein Geländewagen, der im Laufe des Einsatzes weggefahren wird. „Ich hole jetzt mal den Fahrer hier hin, damit er wegfahren kann und sich das Drama nicht mit ansehen muss“, entscheidet einer der vor Ort befindlichen Polizeibeamten. Einfühlsam spricht er mit dem Mann. Hören kann ich das nicht. Aber ich kenne den Polizeibeamten, weiß, wie er „tickt“. Und ich sehe, die Gestik und Mimik der beiden während des Gespräches. Das Gespräch mit dem Polizeibeamten hilft dem Mann einen Moment lang. Er darf dann mit seinem Auto wegfahren. Beschädigt ist es augenscheinlich nicht. Nun wird die Sicht auf den Seat frei, in dem die Frau noch sitzt. Feuerwehre und Rettungsdienstmitarbeiter versorgen sie und bereiten deren Befreiung und Rettung aus dem Pkw vor. Dieser ist aber auch nicht beschädigt. Was dem Laien etwas rätselhaft vorkommt, ist dennoch recht einfach zu erklären: Zwei Frauen sind mit ihrem Seat vom Kreisverkehr auf das Tankstellengelände gefahren, der Geländewagen dahinter. Als der Seat etwas abbremste, bremste auch der Geländewagen ab, rutschte allerdings weiter, sodass er auf den Seat prallte. Dabei hat sich die Beifahrerin im Seat schwere Verletzungen, vermutlich im Bereich der Halswirbelsäule, zugezogen.

Der Rettungsdienst stellte somit die Indikation einer technischen Rettung aus dem Wagen.

Als ich vor Ort komme, laufen die Arbeiten noch auf Hochtouren. Ich gehe zum Streifenwagen und bleibe dort stehen. Ich möchte warten, bis die Patientin nicht mehr im Fahrzeug ist und dann erst Fotos machen. Aus der Distanz sehe ich die Arbeit der Einsatzkräfte. Ruhig sind die und sehr routiniert. Eine große Plane wurde ausgebreitet, auf der verschiedene Werkzeuge und Gerätschaften gelagert sind, die nach und nach benötigt werden.

Die Frau im Auto ist nicht alleine. Rettungsdienstmitarbeiter und ein Feuerwehrmann haben sich in das Auto dazu gesetzt. Jeder Schritt wird erklärt und angekündigt. Die Frau selbst wird beruhigt und es wird etwas gegen die Schmerzen, das Frieren und die Angst getan. Immer wieder höre ich das Durchtrennen von Metall durch die Rettungsschere. Das Dach wird vom Fahrzeug abgetrennt, auch die Windschutzscheibe wird mit einem speziellen Gerät zerstört und herausgenommen. Das Rettungsteam hat eine Trage mit Vakuummatratze vorbereitet, eine Spezialmatratze die Styroporkügelchen enthält. Darauf wird die Patientin gelagert und dann die Luft aus der Matratze abgesaugt. So passen sich die Kügelchen genau an den Körper  

an. Wie ein rohes Ei muss man Menschen, die an der Wirbelsäule verletzt sind, versorgen. Den Einsatzkräften in Winterberg geling das. Hand in Hand arbeiten die NAW Besatzung und die Polizei, sowie die Feuerwehr unter der Einsatzleitung von Günter Braun zusammen. Nach einiger Zeit wird die Patientin vorsichtig aus dem Auto auf die Vakuummatratze gehoben und dann in den Rettungswagen gebracht, wo sie weiter versorgt, optimal betreut und in ein für die Verletzungen geeignetes Krankenhaus gebracht wird. Dann packen die Feuerwehrleute ihre Materialien wieder zusammen. Souverän, routiniert und durch nichts aus der Ruhe zu bringen.

Publiziert in HSK Feuerwehr
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