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VOLKMARSEN. Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Samstagmittag um 13.30 Uhr in Volkmarsen ereignet - Polizei, Notarzt, RTW und ein Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr ein Volkmarser (56) mit seinem blauen Toyota den Mühlenweg in Richtung Erpeweg. Zum selben Zeitpunkt beradelte ein 72-jähriger Senior mit seinem Mountainbike den Steinweg kommend in Richtung Mühlenweg.

Ohne auf den vorfahrtsberechtigten Radler zu achten, setzte der 56-Jährige seine Fahrt fort und kollidierte mit dem Radfahrer. Dabei wurde der ebenfalls in Volkmarsen wohnende Mountainbiker aus dem Sattel gestoßen und zu Boden geworfen.

Der abgesetzte Notruf erreichte Polizei und Rettungskräfte, die zügig an der Unfallstelle eintrafen. Da der 72-Jährige einen Helm getragen hatte, der beim Aufprall auf den Boden zerborsten war, konnten zumindest schwere Kopfverletzungen vermieden werden. Weil der Senior aber über Rückenprobleme im Nacken und Lendenbereich klagte, wurde der Mann zur Untersuchung und weiteren Behandlung mit dem Rettungshubschrauber in das Klinikum nach Kassel transportiert.

An dem Toyota entstand Sachschaden im Frontbereich. Die Gabel des MTB hatte sich beim Aufprall verzogen, das Rad hat nur noch Schrottwert. (112-magazin)

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Dienstag, 11 Juni 2019 18:03

Pfingstübung in Girkhausen

GIRKHAUSEN. Pfingstmontag, morgens um acht Uhr - die Sirenen heulen im ganzen Ort. Zum Glück kein Ernstfall. Viele der Bewohner in Girkhausen wissen, dass die traditionelle Pfingstübung der Feuerwehr stattfindet. Feuerwehren aus dem Altkreis Wittgenstein und dem benachbarten Hochsauerlandkreis üben dort einmal jährlich für den Ernstfall.

Um acht Uhr begann die Übung. Die Feuerwehren, die teilgenommen haben, waren um kurz vor dem Beginn alle bereits rund um Girkhausen verteilt und rückten von ihren Bereitstellungsräumen zu den Einsatzszenarien aus. Bei der Übung beteiligt waren die Einheiten aus Girkhausen, Schüllar-Wemlighausen, Berghausen, Raumland, Dotzlar, Weidenhausen, Hemschlar, Aue-Wingeshausen, Bad Laasphe, Langewiese, sowie Züschen mit 105 Einsatzkräften. Mitglieder der Jugendfeuerwehr konnten sich als Verletztendarsteller in das Geschehen mit einbringen. Im ganzen Ort verteilt wurden verschiedene, individuelle Szenarien geprobt. Es kam zu einem Brand in einer Sägehalle mit Brandausbreitung in eine weitere Halle. Für die Brandbekämpfung wurden zwei Wasserentnahmepunkte in der Odeborn errichtet, sowie mehrere hundert Meter Schlauchleitung gelegt. Zu dem Gebäudebrand wurde in der näheren Umgebung noch das Löschen von Flächenbränden geübt. Zudem wurden zwei technische Hilfeleistungen mit Personenrettung abgearbeitet.

Nach rund einer Stunde konnten die Feuerwehren die Übung beenden. Gegen 10:30 Uhr fand der Feldgottesdienst an der Schützenhalle statt mit anschließendem Frühshoppenkonzert und Eintopfessen.

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an die Firma Holz-Harth, die das Sägewerk, sowie eine Fahrzeughalle für die Übung bereitgestellt hat. (Quelle: U. Wahle/112-Magazin)

 

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ALERTSHAUSEN. Zu einem schweren Arbeitsunfall kam es am Freitagnachmittag oberhalb des Friedhofes im Jagdrevier „Neuling“. Dabei wurde ein 30-jähriger Mann schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber in eine Siegener Klinik geflogen.

Wie die Polizei vor Ort mitteilte, wollte der Mann mit Bekannten einen Hochsitz umsetzen, der an einem Waldstück positioniert war. Dazu nutzen die Männer einen Lkw mit Kran. Sie befestigten den Hochsitz an einem Stahlseil und hoben ihn mit dem Kran auf die Ladefläche des Lastwagens. Dabei riss jedoch plötzlich das Stahlseil und der Hochsitz stürzte ab. Er schlug in die Fahrerkabine des Lkw und traf auch den 30-jährigen Mann, der auf der Ladefläche war. Der Verunfallte konnte sich zwar selbst aus der Lage befreien, wurde aber schwer verletzt.

Die Feuerwehren aus Alertshausen, Diedenshausen und Schwarzenau waren vor Ort im Einsatz, um den Mann schonend von der Ladefläche des Lkw retten zu können. Außerdem waren die Kameraden beim Transport zum Rettungshubschrauber „Christoph 25“ behilflich. Im Einsatz waren außerdem zwei Streifenwagen der Polizei und der DRK Rettungsdienst der Rettungwache Laisa.                                  

Publiziert in SI Retter

ALBRECHTSPLATZ. Kurz unterhalb des Albrechtsplatzes stehen Feuerwehrleute auf der Bundesstraße. Sie kennen mich, als ich ankomme. Wir reden nicht viel. Aber ihre Blicke lassen schon das Ausmaß des Einsatzes erahnen. Ich stelle mein Auto in einer Haltebucht an der Böschung ab, um keine Einsatzfahrzeuge zu blockieren. Ich ziehe meine Presseweste über und gehe in Richtung der Einsatzstelle. Nach der Kurve steht der Rettungshubschrauber auf der Fahrbahn. Die Feuerwehren aus Langewiese und Neuastenberg sichern die Unfallstelle ab. Zuvor haben die ehrenamtlichen Wehrleute Erste Hilfe geleistet. Die eigentliche Einsatzstelle sehe ich zunächst nicht. Ein Feuerwehrmann kommt mir entgegen. Wir vereinbaren, dass er einen Polizeibeamten ordert, der mir nähere Auskunft geben kann. „Da, beim Lkw steht doch einer“, sage ich dem Feuerwehrmann. „Das ist die Einsatzstelle“, kommt die Antwort. Obwohl ich hauptberuflich selbst bei der Rettung arbeite, verstehe ich erst jetzt so recht, was hier geschehen sein muss. Der junge Mann der im Lederkombi hinter dem Streifenwagen auf der Straße sitzt und die Motorräder, die am wenige Meter entfernten Aussichtsparkplatz genau gegenüber des Rettungshubschraubers stehen, lassen erahnen, was passiert ist. Feuerwehrleute stehen an der Tür des Lkw und reden mit dem Fahrer. Jenem 54-jährigen Mann, dem der Motorradfahrer in die Seite geprallt ist.

Der Pilot des Hubschraubers sieht mich und kommt zu mir. „Eigentlich ist es hier wirklich sehr idyllisch, wenn man rechts das Szenario weglässt“, sagt er zu mir, während wir in die untergehende Sonne in Richtung Oberkirchen blicken. Wenige Meter weiter unten – verdeckt durch eine Kurve – kämpfen die Mediziner des Hubschraubers und meine Kollegen des RTW um das Leben des jungen Mannes. Der ist 31 Jahre alt, stammt aus Siegen. Gemeinsam mit Freunden war er vom Albrechtsplatz kommend unterwegs.

Ein Polizeibeamter kommt zu mir. „Hi, grüß` Dich“, wir kennen uns bereits von anderen Einsätzen. Die Zusammenarbeit hat immer sehr gut funktioniert.

„Das will niemand sehen da unten. Glaub` mir, das will keiner sehen“, sagt er zu mir. Er erklärt in groben Zügen, was passiert ist: „Fünfzig Meter Blockierspur, der hat die Kontrolle über das Motorrad verloren und ist gegen die Seitenverkleidung und den Reifen des Lkw geprallt. Möglicherweise hat der Auflieger die Beine überrollt“. Stille.

Wenn der Motorradfahrer im Rettungswagen liegt, oder ausgeflogen wurde, kann man zur eigentlichen Einsatzstelle gehen. Vorher nicht. Das ist eine Selbstverständlichkeit und es bedarf dazu keiner weiteren Erklärung. So wichtig die Pressearbeit ist, und so sehr sie aufklären soll und kann und manchmal auch den Beteiligten bei der Schadensregulierung und Beweissicherung helfen kann – so wichtig, dass man die Privatsphäre Betroffener nicht wahrt, oder Rettungskräfte stört, kann sie gar nicht sein. Nicht erst seit der aufgekommenen Diskussion um Gaffer mit Handys.

Paradox ist, dass der Hubschrauber mit der dezent untergehenden Sonne eine beeindruckende Kulisse bildet. Nach einiger Zeit wird der Patient zum Hubschrauber gebracht. Nicht, wie üblich mit dem RTW, sondern mit der Fahrtrage. Der RTW könnte nicht noch einmal durch die Unfallstelle fahren. Zum einen müsste er auf der engen Serpentinenstraße erst einen Platz zum drehen finden, zum anderen hat die Polizei bereits mit der Spurensicherung mittels Monobildverfahren begonnen und außerdem waren es nur wenige Meter bis zum Hubschrauber. Ich drehe mich um. Mit dem Rücken zu den Kollegen. Gehe zu einem Feuerwehrmann, der auf dem Parkplatz steht. „Ich könnte jetzt etwas anderes machen. Schau Dir diesen Sonnenuntergang an“, sagt er zu mir. Wieder blicken wir in Richtung Oberkirchen. Wortlos. Als der Patient im Hubschrauber liegt, mache ich Fotos vom Start des „Christoph 25“. Die ADAC Luftrettung GmbH, Betreiber des Rettungshubschraubers benötigt Fotos vom Hubschrauber im Einsatz. Sie stellt damit ihre lebensrettende Arbeit in Flyern, Infoschriften oder Kalendern dar. Heute ist ein junger Rettungsassistent auf dem Hubschrauber eingesetzt, den ich im Rahmen seiner Ausbildung mit Schulunterrichten und Einsatztrainings ein großes Stück mit begleiten durfte. Er ist anders als sonst. All das Lockere, das fröhliche und optimistische, was ihn normal ausmacht, ist weg. Er muss nun einen lebensgefährlich verletzten jungen Mann, der kaum älter ist, als er, ins Krankenhaus begleiten.

Nach dem Abflug des Hubschraubers gehe ich in Richtung der Einsatzstelle. Die Polizeibeamten haben die Straße in kleine Quadrate aufgeteilt, die nun abgemessen und fotografiert werden. Es darf nichts verändert werden. So können die Ermittler hinterher den Unfallhergang genau aufklären. Meine Kollegen räumen ihr Material beisammen. Sie sehen mich und kommen kurz zu mir. Ein Hände schütteln und dann reden wir nichts weiter. Blicke reichen aus. Sie sind geschwitzt, abgekämpft, haben alles gegeben. Das sind die Einsätze, die sich niemand wünscht. Feuerwehrleute sammeln ein paar persönliche Gegenstände des Verunfallten ein, reden mit seinen Freunden und dem Lkw-Fahrer. Der saß die ganze Zeit in seinem Führerhaus und sitzt dort immer noch. Er konnte nichts für den Unfall. Eigentlich konnte niemand etwas dafür. Es ist noch unklar, warum das Motorrad außer Kontrolle geraten ist. Es könnte an der Geschwindigkeit liegen. Sicher ist das aber nicht.

Plötzlich kommt ein Auto in die Unfallstelle gefahren. Eine junge Frau steigt aus. Kurzes und gespanntes Blicken. Ist sie durch die Absperrung gefahren? Dann zieht die Dame eine lila Weste an. Die Kennzeichnung der Notfallseelsorger. Sie kümmert sich jetzt um den Lkw-Fahrer. Von der Feuerwehr kommen weitere Spezialisten in lila Westen: Sie gehören zum PSU Team HSK. PSU steht für Psycho Soziale Unterstützung. Diese Menschen sind nicht nur für Angehörige oder Freunde da. Ganz besonders sind sie für Einsatzkräfte da, die mit den Eindrücken die sie erlebten, nicht fertig werden können.

Liebe Biker, wenn Ihr raus fahrt, dann unterschätzt nicht die Kurven. Unterschätzt nicht die Physik, unterschätzt nicht die Geschwindigkeiten, die verunreinigten Straßen, die Wildtiere, oder die anderen Verkehrsteilnehmer. Und überschätzt nicht Euch selbst. Rechnet immer mit den Fehlern anderer, fahrt besonnen und kommt immer gut ans Ziel.

Ein Like unter dem Artikel sehen wir als Anerkennung für die außerordentlichen Leistungen aller Einsatzkräfte vor Ort.

Publiziert in HSK Retter

WINTERBERG. Am Montagnachmittag gegen halb sechs wurden der Löschzug Winterberg und der Rettungsdienst der Wache Winterberg in einen Bekleidungsdiscounter "Am Waltenberg" gerufen. Außerdem war ein Streifenwagen der Winterberger Polizei mit vor Ort. Die Mitarbeiterinnen des Bekleidungsgeschäftes stellten über den ganzen Tag bereits eine Geruchsbelästigung im Geschäft fest. Eine der Mitarbeiterinnen meinte, dass es sich um Gas handeln könnte und setzte einen Notruf ab.

Während ein Trupp unter schwerem Atemschutz und mit Messgeräten die Lager- und Heizungsräume des Geschäftes kontrollierte, sorgten die anderen Kameraden für eine Sicherstellung des Brandschutzes. Zudem wurden Maßnahmen zur Entlüftung eingeleitet. In Absprache mit dem Energieversorger, der die Gasheizung vorerst abstellte, konnte der Einsatz nach kurzer Zeit beendet werden. Im Laufe des Dienstages wird die Anlage durch eine Bad Berleburger Fachfirma auf Fehler untersucht. Die Poststraße blieb während der Einsatzarbeiten im Bereich der Einsatzstelle voll gesperrt. (U.Wahle/112-Magazin)

Publiziert in HSK Feuerwehr

AUE. Bei einem Motorradunfall auf der L 553 zwischen Berghausen und Aue ist am Samstagvormittag eine 56-jährige Bikerin aus den Niederlanden schwer verletzt worden.

Die Frau war nach Angaben der Polizei in einer Motorradgruppe an dritter oder vierter Stelle unterwegs. Aus Richtung Berghausen kommend kam sie in der berüchtigten „Grünewaldkurve“ kurz nach dem Gasthof vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei prallte die Frau mit ihrem Motorrad gegen eine Felswand am Straßenrand. Anschließend stürzte die Frau zurück auf die Fahrbahn. Noch unklar aber möglich ist dabei laut Polizei, dass das Motorrad anschließend auf Kopf und Brustkorb der Frau stürzte. An der Unfallstelle lag das Krad entgegengesetzt der Fahrtrichtung.

Nach der Versorgung durch den DRK Rettungsdienst aus Erndtebrück und das Team des Notarzteinsatzfahrzeuges der DRK Rettungswache Bad Berleburg wurde die Frau mit schweren Verletzungen in eine Siegener Klinik gefahren. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten blieb die L 553 im Bereich der Unfallstelle komplett gesperrt. Das Motorrad erlitt einen Totalschaden und musste abgeschleppt werden.

Publiziert in SI Retter

SCHWEINSBÜHL/NEERDAR. Vermutlich führte nicht angepasste Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn zu einem Alleinunfall auf der Kreisstraße 67 zwischen dem Diemelseer Ortsteil Schweinsbühl und dem Abzweig zur Bundesstraße 251 in Richtung Neerdar.

Nach Polizeiangaben befuhr der 32-jährige Fahrer mit seinem Mercedes Transporter die K 67 aus Richtung Schweinsbühl in Fahrtrichtung Neerdar. Im Abschnitt der kurvenreichen Strecke verlor der gebürtige Grieche in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte gegen eine Esche und wurde im Anschluss in den abfallenden Böschungshang geschleudert. Dort kam der GLS-Transporter auf der Seite zum Liegen.

Um 16.35 Uhr erfolgte der Notruf in der Leitstelle, sodass Polizei, Notarzt, Rettungskräfte und die beiden Feuerwehren aus Bömighausen und Neerdar zur Unfallstelle beordert wurden. Wehrführer und Einsatzleiter Markus Potthof ließ in Absprache mit dem Polizeiführer vom Dienst (PvD) die Strecken von der B 251 zur K 67 und die Schweinsbühler Straße am Abzweig nach Rhena für den Verkehr sperren, um den Rettungsdiensten freie Fahrt zu ermöglichen. Die Straße wurde von den Feuerwehrleuten gereinigt und auslaufende Betriebsstoffe mit Ölbindemittel abgestreut.

Mit dem RTW musste der verletzte Fahrer in das Korbacher Krankenhaus verlegt werden - über die Schwere der Verletzungen liegen noch keine Informationen vor.

Im Laufe des heutigen Abends wird das Fahrzeug aus dem Waldstück gezogen und abtransportiert, daher wird die Strecke in dem Teilbereich für die Dauer der Arbeiten gesperrt werden müssen. An dem Transporter entstand Totalschaden, auch die angefahrene Esche wird gefällt werden müssen.

Um 17.15 Uhr konnte die Strecke für den Verkehr vorerst wieder freigegeben werden. (112-magazin)

Link: Unfallstandort am 9. Mai 2019 auf der K 67

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Dienstag, 02 April 2019 19:00

30 Verletzte bei Busunfall - Fahrt unter Drogen?

PADERBORN. Bei einem schweren Verkehrsunfall mit einem Linienbus bei Lichtenau-Grundsteinheim sind am Dienstagmorgen 30 Businsassen im Alter von zehn bis 60 Jahren verletzt worden. Viele Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zu Paderborner Schulen nutzen die Linie. Am Bus entstand Totalschaden.

Nach Angaben der Polizeibehörde fuhr gegen 7 Uhr ein 43-jähriger Busfahrer mit 35 Fahrgästen auf der Kreisstraße 13 von Iggenhausen nach Grundsteinheim. Kurz vor dem Ortseingang kam der Bus aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Straße ab und prallte mit der vorderen rechten Fahrzeugecke gegen einen Baum. Der Bus riss im Anstoßbereich und teils entlang der rechten Seite auf. Wenige Meter nach der Kollision blieb das Fahrzeug mit Totalschaden am Straßenrand stehen.

Während der Busfahrer (43) unverletzt blieb, zogen sich mindestens 30 Insassen Verletzungen zu. Noch bevor der alarmierte Rettungsdienst eintraf, erreichten von den Schülern verständigte Eltern sowie ein anderer Busfahrer den Unfallort und begannen mit der Ersten Hilfe. Feuerwehr und Rettungsdienst sowie mehrere Notärzte und zwei Rettungshubschrauber wurden eingesetzt.

Eine schwerverletzte 50-jährige Frau musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Bielefeld geflogen werden. Die anderen Verletzten kamen mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser. Zur Schwere ihrer Verletzungen liegen derzeit noch keine abschließenden Informationen aus den Hospitälern vor. Bislang gilt eine zehnjährige Schülerin ebenfalls als Schwerverletzt. Der Rettungsdienst schätzte die meisten Verletzungen als leicht ein. In Grundsteinheim war im Feuerwehrgerätehaus eine Betreuungsstelle eingerichtet worden. Mehrere Notfallseelsorger kümmerten sich um Businsassen und Angehörige.

Die Polizei stellte den Bus für weitere Untersuchungen hinsichtlich technischer Mängel sicher. Wegen des Verdachts auf Drogen- oder Medikamentenkonsum wurde dem Busfahrer eine Blutprobe entnommen. Seinen Führerschein stellte die Polizei sicher. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf über 200.000 Euro. Der durch die Kollision teil entwurzelte Baum musste zersägt und beseitigt werden. Für die Bergungsarbeiten und die Unfallaufnahme war die Kreisstraße 13 bis 13 Uhr gesperrt. (ots/r)

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Publiziert in Retter
Sonntag, 31 März 2019 00:35

Hubschraubereinsatz nach schwerem Quadunfall

HESSELBACH. Kaum hat die Saison so richtig angefangen, kam es bereits zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Quad. Ein Mann wurde dabei schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber in eine Siegener Klinik geflogen.

Gegen 15.30 Uhr kam es zu dem folgenschweren Unfall. Der Quadfahrer aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf war auf der stark abschüssigen Strecke von Bad Laasphe in Richtung Hesselbach, und zwar über den so genannten „Armen Mann“ unterwegs. Wie die Polizei mitteilte, war er vermutlich mit unangepasster Geschwindigkeit unterwegs. Im Bereich einer leichten Kurve und Kuppe fuhr der Mann geradeaus, statt der Straße nach links zu folgen.

Eine lange Bremsspur zeugte noch vom Versuch, den Unfall noch zu verhindern. Doch das Quad geriet auf den Seitenstreifen, durchfuhr einen Graben und der Mann flog vom Quad herunter gegen einen Telefonmast. Schwer verletzt blieb der Unfallfahrer im Graben liegen. Sein Quad wurde zurück auf die Straße geschleudert und blieb dort stehen.

Noch im Straßengraben versorgten das Notarztteam des DRK Rettungsdienstes aus Bad Laasphe, eine Rettungswagenbesatzung des DRK Rettungsdienstes aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf und die Besatzung des Siegener Rettungshubschraubers „Christoph 25“ den Schwerverletzten. Nach einer weitergehenden Versorgung im Rettungswagen wurde der Mann mit schweren Verletzungen in das Siegener Jung-Stilling-Krankenhaus geflogen. Das Quad wurde von Anwohnern in Sicherheit gebracht. Während der Rettungs-und Bergungsarbeiten war die Straße am Hesselbacher Ortseingang voll gesperrt.

Publiziert in SI Retter
Samstag, 23 März 2019 13:59

Nächtlicher Hubschraubereinsatz in Girkhausen

GIRKHAUSEN.

Bereits am Dienstag wurde die Freiwillige Feuerwehr Girkhausen auf den Plan gerufen, um den Sportplatz am Ortsrand am frühen Abend auszuleuchten. Grund: Der Hubschrauber „Christoph Gießen“ der Johanniter Luftrettung war auf dem Weg in das Dörfchen an der Odeborn.

Bereits im Vorfeld waren Rettungswagen und Notarzt der DRK Rettungswache Bad Berleburg zu einem medizinischen Notfall nach Girkhausen alarmiert worden. Der Notarzt und die Notfallsanitäter vor Ort ordneten für den Patienten den schnellen und schonenden Hubschraubertransport an.

Noch während der Versorgung an der Notfallstelle wurde der Hubschrauber alarmiert und machte sich bereits währenddessen auf den Weg nach Girkhausen. Nach der Versorgung vor Ort wurde der Patient mit dem Rettungswagen zum Sportplatz gebracht und währenddessen weiterhin vom Notarzt und dem Rettungsteam betreut.

Den Sportplatz hatten die 12 Feuerwehrkameraden, die von der Löschgruppe Girkhausen angerückt waren, zu dieser Zeit bereits komplett ausgeleuchtet. Neben Stativen mit Flutlichstrahlern kam dazu auch der Lichtmas des Tanklöschfahrzeuges zum Einsatz. Die Kameraden kümmerten sich außerdem darum, dass eine Schranke an der Sportplatzeinfahrt geöffnet wurde und niemand der Einsatzstelle zu nahe kam.

Nach einer kurzen Übergabe wurde der Patient in den Hubschrauber verbracht und zur Uniklinik Marburg geflogen.

Publiziert in SI Retter
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