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SOMPLAR/FRANKENBERG. Mit ihrem blauen Audi A3 ist am Montagabend eine 21-jährige Frau aus Frankenberg in Höhe der Meiserburg verunglückt.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, war die 21-Jährige gegen 17.20 Uhr, von Somplar kommend, in Richtung Frankenberg (L3073) unterwegs gewesen. In Höhe der Meiserburg kam ihr Pkw ausgangs einer Rechtskurve nach links auf die Bankette, touchierte eine Leitplanke, durchfuhr einen Flutgraben und blieb nach einem Überschlag auf dem Dach liegen. Nachdem sie sich selbstständig aus dem Unfallwagen befreit hatte, rückten die Ersthelfer an. 

Zunächst waren die Ersthelfer davon ausgegangen, die Frau sei aus dem Auto geschleudert worden, dies bestätigte sich aber nicht. Vielmehr konnte die Frau die Unfallstelle nach einem Check durch den Rettungsdienst unverletzt verlassen. Ihr älterer Audi musste von der Firma AVAS mit Totalschaden abgeschleppt werden. Auf 2000 Euro schätzen die Beamten den Sachschaden am Pkw, etwa 100 Euro kostet das Richten der Leitplanke. (112-magazin.de)

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VÖHL-HERZHAUSEN. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Sonntagmorgen am Ortseingang von Herzhausen. Ein 72-Jähriger aus dem Kreis Wittgenstein war mit seinem 36-jährigen Sohn in einem Subaru Forester von Vöhl nach Herzhausen auf der L 3084 unterwegs, als er aus bislang ungeklärten Gründen nach links von der Fahrbahn abkam und eine ca. 15 Meter tiefe Böschung vor dem Ortseingang von Herzhausen hinabstürzte - dort kam der Wagen zum Stillstand.

Passanten beobachten den Unfall und verständigten über den Notruf die Leitstelle Waldeck-Frankenberg. Unter dem Alarmkürzel "HKLEMM 1 Y" rückten die Wehren Herzhausen, Buchenberg, Schmittlotheim und die "Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung" gegen 7.15 Uhr zur Einsatzstelle aus. Ebenfalls alarmiert wurden zwei RTWs, ein NEF und ein Streifenwagen der Polizeistation Korbach. Bei Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr hatte sich der verständigte Rettungsdienst bereits einen Zugang zu den beiden Patienten verschaffen können.

Unter der Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Marco Amert unterstütze die Feuerwehr die Rettung bei der schwer verletzten Personen und stellte den Brandschutz sicher. Nachdem beide Personen gerettet und vor Ort medizinisch versorgt werden konnten, wurden sie in umliegende Krankenhäuser verlegt; zur Unterstützung wurde der RTH Christoph 7 angefordert, der einen der Patienten in das Klinikum nach Kassel transportierte.

Der Unfall wurde von den Beamten der Polizeistation aufgenommen, der Schaden am verunfallten Subaru wird mit ca. 10.000 Euro beziffert. Wie es zu dem Unfall kam, muss noch ermittelt werden. Gegen 9.15 Uhr konnten die 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr wieder in ihre Standorte abrücken. (112-magazin.de)


Am Tag zuvor (4. Juli 2020) war der Rettungshubschrauber Christoph 7 bei Adorf ( Diemelsee) im Einsatz.

Link: Unfall am Sudecker Kreuz - Rettungshubschrauber im Einsatz (Fotostrecke und Video)

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Sonntag, 05 Juli 2020 08:15

Menschenrettung am Diemelsee - Angler in Not

HERINGHAUSEN/BONTKIRCHEN. Eine länderübergreifende Rettungsaktion rief die Wehren aus Diemelsee-Heringhausen auf hessischer Seite und die Feuerwehr Bontkirchen (NRW) am Sonntagmorgen auf den Plan. 

Um 7.26 Uhr schrillte die Sirene in Heringhausen, fünf Minuten später wurde die Bontkirchener Wehr nach Kotthausen an der Landesstraße alarmiert. Nach ersten Informationen hatte der Rettungsdienst um Unterstützung beim Transport eines verletzten Anglers gebeten. Etwa 20 Einsatzkräfte der Diemelseer Wehr und sechs Ehrenamtliche der Feuerwehr Bontkirchen, unter der Leitung von Robin Rischen, rückten zur Landesstraße 3393 bei Kotthausen aus.

Dort angekommen, wurden die Freiwilligen vom Rettungsdienst der Johanniter Unfallhilfe eingewiesen. Mit einer Trage musste ein 50-jähriger Angler aus Winterberg vom Ufer des Diemelsees bis zur 200 Meter entfernten Landesstraße getragen werden. Nach ersten Informationen waren drei Angler aus dem Hochsauerlandkreis bereits am Samstag angereist, um auf Zander zu angeln. Petri Heil hatte der 50-jährige Mann aus Winterberg zwar, aber die Freude über den dicken Fang hielt nicht lange an. Er stürzte auf den glatten Schiefersteinen und verletzte sich am Fuß. Über die Leitstelle hatten die beiden Freunde den Rettungsdienst verständigt, der Angler kam zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus. (112-magazin)

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BATTENBERG.Am Donnerstagabend kam es zum Absturz eines Paragleiters bei Battenberg, dieser landete in einer Baumkrone in der Gemarkung „Am Eisenberg“.

Beobachtet wurde dies von Spaziergängern, die unverzüglich den Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg absetzten. Gegen 18:48 Uhr rückten die Feuerwehr Battenberg (Eder), Frankenberg (Eder), die Bergwacht Willingen (Upland), eine Komponente des THWs, ein Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg, so wie der Rettungsdienst mit einem RTW und einem NEF unter dem Alarmkürzel „H Absturz Y“ zur Einsatzstelle aus.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war die verunfallte Person ansprechbar und augenscheinlich in guter Verfassung. Der 33-jährige Battenberger hatte eigenständig jemanden aus seinem Bekanntenkreis verständigt, der ihm mit einem Klettergeschirr aus der misslichen Lage half. Die Feuerwehr unterstützte die Rettung, bis der junge Mann dem Rettungsdienst übergeben werden konnte. Nach einer medizinischen Begutachtung vor Ort stand fest, eine Aufnahme in ein Krankenhaus war nicht notwendig. Nach ca. zwei Stunden konnte der Einsatz beendet werden.

Publiziert in Feuerwehr

WALDECK-FRANKENBERG. „Man versucht, alles Persönliche auszublenden. In dem Moment gilt nur der Einsatz. Wenn der Melder geht, musst Du halt funktionieren.“, Mark Hiller beantwortet mir meine Frage, wie er die Eindrücke bei dem Anschlag auf den Karnevalszug in Volkmarsen wahrgenommen hat. Dort war der 46-jährige zur Betreuung unverletzter Menschen eingesetzt. „Aber den Menschen, die dort ins Rathaus kamen, wo wir unseren Betreuungspunkt eingerichtet hatten, konnte man ansehen, dass etwas Schlimmes passiert war“, berichtet er weiter.

Mark Hiller ist OLRD des Landkreises Waldeck-Frankenberg. Ehrenamtlich, neben seinen Diensten beim DRK Rettungsdienst, wo er im Hauptberuf arbeitet. Was heißt das eigentlich, OLRD? Und was macht ein OLRD? Das möchte ich von Mark Hiller wissen, deshalb treffen wir uns in seinem Wohnzimmer zu Hause im Medebacher Ortsteil Oberschledorn, nur wenige Meter vom hessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg entfernt.

„OLRD steht für Orginastorischer Leiter Rettungsdienst“, erzählt Mark mir. Er kommt dann zum Einsatz, wenn es einen Einsatz gibt, der so groß ist, dass er mit den normalen Mitteln des Rettungsdienstes nicht mehr abgearbeitet werden kann. Seine Aufgabe ist dann die Organisation und Koordinierung der medizinischen, rettungsdienstlichen Maßnahmen an so einem Großschadensort. „Das variiert von Gegend zu Gegend“, erklärt Mark Hiller. „Stell Dir vor, im Stadtzentrum von Frankfurt passiert ein Unfall mit fünf Verletzten. Da schnippt man einmal mit dem Finger und hat sechs, sieben Rettungswagen an der Einsatzstelle. Passiert dasselbe hier im ländlichen Bereich, sind alle umliegenden Rettungswachen mit einem Schlag leer“, gibt er zu bedenken. Daran liege es, dass die unterschiedlichen Landkreise auch bei unterschiedlichen Einsatzmeldungen einen OLRD mit zum Einsatzort schicken. „Fakt ist, wenn der OLRD mit alarmiert wird, ist immer ein größerer Einsatz im Gange“, macht Hiller deutlich. Der Einsatz in Volkmarsen, so erzählt er mir, sei sein bisher größter Einsatz in der OLRD-Zeit gewesen. Seit vier Jahren hat Mark dieses Amt inne und teilt es sich mit 17 weiteren Kollegen. „Der Dienst wechselt täglich. Jeder hat einen Funkmeldeempfänger und auch ein eigenes Funkgerät zu Hause“, berichtet er mir. Besonders gut gefällt dem sympathischen Oberschledorner dabei sein Funkrufname: „Der ist 08-15“, lacht er. Die 08 stehe dabei für den OLRD und die 15 sei seine Position bei der Durchnummerierung der 18 OLRD im Landkreis. „Es kann nur einen geben! Highländer gab es auch nur einmal“, sagt Mark und lacht. Er berichtet mir, dass er in der Wache oder von anderen Kollegen oft angesprochen werde und es Witzchen gebe, wenn am Funk wieder ein „08-15“ zu hören gewesen sei. Und dass es Highlander auch nur einmal gegeben habe, antwortet der Mann, der in seiner Freizeit Pyrotechnik betreibt, dann jedes Mal.

Die Einsätze erfolgen übrigens oftmals mit dem Privatwagen. „Zwar steht in Frankenberg ein Fahrzeug des DRK Rettungsdienstes zur Verfügung, das, wenn es nicht anderweitig benötigt wird, genutzt werden kann. Aber die Kollegen starten alle von zu Hause und je nachdem, wo wir hin müssen, ist Frankenberg manchmal ein Umweg“, schildert er. Da mache es Sinn, dass auch jeder ein eigenes Funkgerät für diesen Dienst habe. „Dazu mussten wir eigens ein Funkzeugnis ablegen, denn normal darfst Du ein solches Gerät gar nicht zu Hause haben“, erklärt er mir. Das Einsatzgebiet von Mark Hiller ist groß: „Der ganze Landkreis Waldeck-Frankenberg“, erklärt er mir. Aber es sei bei den Alarmierungen so, dass alle OLRD einen Melderalarm bekommen und wenn es zeitlich passe, dann würde auch ein Kollege, der eigentlich keinen Dienst hat, einen Einsatz übernehmen, wenn er schneller da sein könne. Aber nicht immer funktioniere dies, und dann sei der Weg auch schon mal etwas weiter. „Nach Volkmarsen zum Beispiel, fahre ich rund eine Stunde von hier“, rechnet er mir vor. Seit vier Jahren ist Mark Hiller als OLRD im Einsatz.

Mich interessiert, wie er mit den Eindrücken solch massiver Einsätze umgeht. Eigentlich ist es logisch und doch bin ich überrascht über das, was er mir erklärt: „In aller Regel bekomme ich vom Einsatzgeschehen und den Verletzten vor Ort selbst nicht viel mit. Ich sitze im Einsatzleitwagen und muss mich dort darum kümmern, dass die Verletzten in die entsprechenden Krankenhäuser gebracht werden können. Wenn es sich um eine größere Lage handelt, können OLRD auch als Abschnittsleiter eingesetzt werden, haben aber dort auch ausschließlich organisatorische Aufgaben“, schildert er mir seine Aufgaben am Einsatzort.

Dieser Umstand ist auch gleichzeitig die größte Herausforderung am OLRD Einsatz für Mark: „Es muss erst mal alles organisiert werden. Der Einsatz läuft ja schon eine Zeit lang, wenn ich dazu komme. Dann nehme ich mir den zuerst Eingetroffenen in den Schlepptau, der weiß ja schon eine Menge. Wir wollen als OLRD das Rad nicht neu erfinden“, erklärt Mark.

Ein Ziel stehe bei allen Einsätzen dieser Art an oberster Stelle: „Wir wollen die Roten finden und keine weiteren Roten, oder gar Todesfälle produzieren“, erklärt mir Mark und spielt damit auf eine Einteilung der vielen Verletzten an: Sie werden in so einem Massenanfall mit farblichen Karten gekennzeichnet. Die, die eine rote Karte bekommen, sind so verletzt, dass sie nur von einer umgehenden Erstversorgung und einem zügigen Transport ins Krankenhaus profitieren.

„Am besten ist es aber, wenn wir gar nicht erst raus müssen“, wünscht sich Mark. „Denn wenn wir nicht raus müssen, geht es den Menschen gut“.

Nicht nur als OLRD in Waldeck-Frankenberg arbeitet der Rettungsdienstmitarbeiter ehrenamtlich. Auch in der Einsatzleitung des Hochsauerlandkreises, seinem Wohnort, hat er einen festen Platz. Das Engagement in zwei Landkreisen macht dem Familienvater sehr viel Spaß und hat natürlich auch einsatztaktische Vorteile: „Zum einen kann man sich austauschen und Weiterbildungslehrgänge gleich für zwei Landkreise besuchen. Zum anderen kann ich von meinem Wohnort sehr schnell im Upland sein, genau so schnell in Korbach und in Münden bin ich auch sehr schnell“, zeigt Mark auf.

Anschließend gehen wir zu seinem „Einsatzfahrzeug“, um noch ein Foto zu machen. Ganz unscheinbar, ein Fahrzeug, was Mark privat nutzt, kommt hier zum Einsatz. Nicht spektakulär. Auch seine gesamte Arbeit sieht Mark nicht als spektakulär an. Ich selbst bin nach dem Gespräch sehr beeindruckt, dass ein Helfer neben seinem Hauptberuf eine solch enorm verantwortungsvolle Aufgabe übernimmt, die so viele weit reichende Entscheidungen beinhaltet. Er wünscht sich einen ruhigen Tag, als ich mich von ihm verabschiede. Dass „08-15“ heute nicht mehr raus muss. „Fahr vorsichtig!“, ruft er mir gut gemeint und mit einem gleichzeitigen Augenzwinkern zu, bevor er wieder ins Haus geht. Und tatsächlich blieb es an diesem Tag ruhig für „08-15“.

Publiziert in Retter

FLECKENBERG. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Dienstagabend gegen 19.00 in Fleckenberg. Dabei wurde ein 15 jähriger Fahrer eines Leichtkraftrades schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in die Marburger Uniklinik geflogen werden.

Wie die Polizei mitteilte, war ein Mann aus Bad Berleburg mit seinem VW Tiguan von Fleckenberg in Richtung Jagdhaus unterwegs. Auf der Jagdhauser Straße kam ihm aus einer Seitenstraße der junge Zweiradfahrer mitsamt Mitfahrer entgegen und übersah den Pkw. Dabei kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wobei beide Biker erfasst wurden. Der Fahrer wurde zudem aufgeladen und durch die Luft geschleudert. Der Mitfahrer kam mit leichteren Verletzungen und einem Schock ins Krankenhaus. Der Fahrer des Pkw hatte Glück im Unglück und blieb unverletzt. Er konnte seine Fahrt nach der Unfallaufnahme fortsetzen. Neben dem Rettungshubschrauber „Christoph 25“ aus Siegen waren Rettungsdienst und Notarzt aus Bad Fredeburg und Lennestadt, sowie mehrere Streifenwagenbesatzungen im Einsatz. Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme blieb die Jagdhauser Straße in der Ortsmitte voll gesperrt.

Publiziert in HSK Retter

ALLENDORF. Bereits vor einigen Tagen kam es an dieser Stelle zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Motorrad, bei dem ein Kradfahrer schwer verletzt wurde.

Heute Nachmittag gegen 15.30 Uhr mussten die Rettungskräfte erneut auf die B236 ausrücken. Zwei Rettungswagen aus Allendorf und Frankenberg, der Röddenauer Notarzt, Rettungshubschrauber „Christoph Gießen“ und die Polizei waren auf die Bundesstraße Richtung Osterfeld geeilt. Ihr Einsatz galt vor allem einem 36-jährigen Hallenberger. Der junge Mann war mit seinem Motorrad unterwegs, das nun am rechten Fahrbahnrand in der Böschung liegt. Die Unfallermittlungen der Polizei bringen einen mehr als tragischen Hergang zu Tage: Der junge Motorradfahrer ist von einem Pkw bei voller Fahr überrollt worden.

Wenige Meter vom Motorrad entfernt kämpfen die Ärzte und Notfallsanitäter um das Leben des Motorradfahrers im Rettungswagen. Zwei weitere Fahrzeuge waren an diesem folgenschweren Unfall beteiligt. Sie stehen weit auseinander. Ein Polizeibeamter erklärt vor Ort: Zwei Pkw und der Motorradfahrer fuhren hintereinander in Richtung Bromskirchen. Die beiden Pkw wollten von der Bundesstraße nach rechts in eine Seitenstraße in Richtung Allendorf abbiegen“. Dies, so der Polizeibeamte weiter, habe der junge Motorradfahrer aus bisher unbekannten Gründen nicht mitbekommen. „Erst im letzten Moment bemerkte der Mann das und wich nach links aus“, schilderte der Beamte weiter. Dabei kam der Motorradfahrer jedoch zu Fall. Besonders dramatisch: Ihm entgegen kam aus Richtung Bromskirchen ein Mazdafahrer mit seiner Familie. Der Autofahrer hatte keine Chance mehr, auszuweichen, oder zu bremsen. Er überrollte den auf der Straße gestürzten Motorradfahrer und kam einige Meter weiter zum Stehen.

Der Motorradfahrer erlitt bei diesem schweren Unfall schwerste Verletzungen. Einige Zeit versorgten die Rettungskräfte den jungen Hallenberger, bis er schließlich mit „Christoph Gießen“, der auf einem angrenzenden Feldweg gelandet war, in die Marburger Uniklinik geflogen wurde.

Das Motorrad wurde bei dem Unfall total beschädigt – die Polizei gab den Schaden an der Maschine mit rund 5000 Euro an. Der Golf, der vor dem Unfall nach rechts in die Seitenstraße abbiegen wollte und direkt vor dem Motorrad fuhr, wurde am hinteren Kotflügel und der Felge leicht beschädigt, die Polizei spricht hier von etwa 500 Euro. Der Golf wurde von einem 20-jährigen Bromskirchener gefahren. Das erste Fahrzeug, was auf die Seitenstraße abbiegen wollte, wurde nicht in den Unfall verwickelt.

Der Mazda des 41-jährigen Mannes aus Langen bei Darmstadt, der dem Motorradfahrer in der Folge nicht mehr ausweichen konnte, wurde ebenfalls schwer beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Die Polizei schätzte den Schaden hier auf rund 5000 Euro.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die B 236 im Bereich der Unfallstelle komplett gesperrt. Zahlreiche Verkehrsteilnehmer, die im Stau zum Anhalten gezwungen waren, verfolgten den Einsatz und die Arbeiten der Rettungskräfte von ihren Autos und Motorrädern aus, störten den Einsatzablauf aber nicht. Nach etwa zweieinhalb Stunden war der Einsatz vor Ort abgeschlossen.

In der Uniklinik Marburg und bei den Polizeibeamten im benachbarten Hochsauerlandkreis fing die Arbeit da erst richtig an.

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FRANKENBERG/GEISMAR. Auf die Gegenfahrbahn geraten ist am Mittwochabend der 21 Jahre alter Fahrer eines Subaru Legacy aus Frankenberg. Dabei kollidierte er mit dem neuwertigen Subaru eines 20-jährigen Mannes aus Rosenthal. Die Beifahrerin (Haina) im 35.000 Euro teuren Levorg sowie die beiden Fahrer brachte der Rettungsdienst mit leichten Verletzungen zur Kontrolle ins Frankenberger Krankenhaus. Glücklicherweise konnten durch die ausgelösten Airbags schwere Verletzungen vermieden werden.

Auf Nachfrage bei der Polizei in Frankenberg bestätigte ein Beamter den Unfall, der sich gegen 18.35 Uhr ereignet hatte. Laut Polizeiprotokoll befuhr der 21-Jährige mit seinem Legacy die Bundesstraße 253 von Geismar in Richtung Frankenberg. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der 21-Jährige nach links auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem entgegenkommenden Levorg.  Der mit zwei Personen besetzte Levorg drehte sich um die eigene Achse und landete im Straßengraben. Auch der ältere Subaru des Unfallverursachers landete nach dem Zusammenstoß im Straßengraben. Beide Autos wurden mit Totalschaden von insgesamt 37.500 Euro abgeschleppt.  (112-magazin)


Am 1. Juni 2020 kam es zu einem tödlichen Verkehrsunfall auf der B 253 zwischen Geismar und Frankenberg - eine Frau starb beim Zusammenstoß mit einem Bus. Link: Tödlicher Verkehrsunfall zwischen Geismar und Frankenberg (2.6.2020)

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ZIERENBERG/OELSHAUSEN. Bei einem Auffahrunfall auf der Bundesstraße 251 bei Oelshausen im Landkreis Kassel, sind am gestrigen Montagnachmittag zwei Menschen verletzt worden.

Der Fahrer eines Kleintransporters, ein 44-Jähriger aus Bad Emstal, erlitt leichte Verletzungen, seine aus dem gleichen Ort stammende 47 Jahre alte Beifahrerin wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Der am Unfallort eingesetzte Rettungsdienst brachte beide Verletzte anschließend in Kasseler Krankenhäuser. An dem Kleintransporter und einem Audi Q 5 waren erhebliche Beschädigungen entstanden. Der Sachschaden beläuft sich insgesamt auf  35.000 Euro.

Wie die am Unfallort eingesetzte Streife der Polizeistation Wolfhagen berichtet, ereignete sich der Unfall auf der B 251 gegen 17.50 Uhr. Ein 30-Jähriger aus Korbach (Landkreis Waldeck-Frankenberg) war mit seinem Q 5 von Wolfhagen-Istha in Richtung Oelshausen unterwegs gewesen. Kurz vor Oelshausen wollte er nach links auf einen Parkplatz abbiegen und musste wegen Gegenverkehrs anhalten. Der mit seinem Wagen nachfolgende 44-Jährige erkannte dies zu spät und krachte mit dem VW Crafter trotz Vollbremsung noch mit größerer Wucht auf das Heck des Q 5.

Durch den Aufprall wurde der Crafter im weiteren Verlauf nach rechts auf den Grünstreifen geschleudert, der Q 5 nach links in die Einfahrt des Parkplatzes. Dabei hatten sich die beiden Insassen des Kleintransporters verletzt. Der 30-Jährige blieb unverletzt. An beiden Fahrzeugen waren Totalschäden entstanden. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten an der Unfallstelle dauerten bis etwa 19.50 Uhr, wodurch es vorübergehend zu Verkehrsbehinderungen kam. (ots/r)

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LICHTENFELS/MEDEBACH. Mit seinem schwarzen Ford Kuga ist am Montagnachmittag ein 69-jähriger Mann aus Medebach verunglückt - obwohl er eine Fraktur im Brustbereich erlitten hatte, konnte der Fahrer aus dem Auto steigen.

Gegen 13.25 Uhr wurde der Unfall, der sich auf der Landesstraße 617 zwischen Lichtenfels Dalwigksthal und Münden ereignet hat, bei den Leitstellen Waldeck-Frankenberg und dem Hochsauerlandkreis  gemeldet. Zu diesem Zeitpunkt wurde von einer  Person gesprochen, die in einem Pkw eingeklemmt sei. Rettungsdienste und Notarzt waren zuerst an der Unfallstelle, versorgten den Medebacher medizinisch und brachten ihn ins Krankenhaus.

Was war geschehen?

Mit seinem Ford befuhr der 69-Jährige die Landesstraße von Dalwigksthal in Richtung Münden. Wahrscheinlich, so die Polizei, war der Fahrer mit seinem Kuga auf die rechtsseitige Bankette gekommen, beim Gegenlenken geriet der Wagen auf die Gegenfahrbahn, touchierte einen Baum und hob so weit ab, dass der Ford in einem Wiesengrund eingeschlagen war. Dort überschlug sich der Pkw mehrmals.

Die Feuerwehr aus Medebach konnte bereits auf der Anfahrt zum Unfallort abdrehen, nachdem Entwarnung gegeben wurde. Die Lichtenfelser Wehren unterstützen den Rettungsdienst und sammelten Autoteile von der Fahrbahn auf. Kurzzeitig musste die Strecke von der Polizei aus Frankenberg gesperrt werden.

Den Sachschaden beziffert die Polizei auf 10.000 Euro. (112-magazin)

Publiziert in Polizei
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