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RÖMERSHAUSEN. Zwischen Römershausen und Monhausen liegt ein Auto in der Wiese auf dem Dach. Der Frontbereich ist völlig deformiert, überall ist Motoröl hingespritzt. An die gesamte Fahrzeugkarosserie, in die Wiese, in die angrenzende Böschung, an die Sträucher.

Der Aufprall auf den Baum war derart heftig, dass Teile des Fahrzeuges regelrecht „geplatzt“ sind. Zuvor, so erklärt mir ein Polizeibeamter vor Ort, sei der Wagen mit zwei Männern etwa gegen 22.05 Uhr aus Richtung Römershausen gekommen und über die L 3073 in Richtung Mohnhausen gefahren. „Er ist dann nach rechts auf den Grünstreifen geraten und hat vermutlich zu stark gegengesteuert“, erklärt mir der Polizeibeamte und zeigt auf die entsprechende Fahrspur. „Da sieht man noch die Spuren“, erklärt er mir. Der Wagen sei dann auf die Gegenfahrbahn geraten und gegen einen Straßenbaum geprallt, bevor er in die Böschung geraten sei, sich überschlagen habe und in der Wiese auf dem Dach zum Liegen gekommen sei.

So fanden die DRK Rettungskräfte aus Frankenberg die Einsatzstelle vor. Sie waren als erstes eingetroffen. Wenige Minuten vor Joachim Gatzke. Er ist der Gemeindebrandinspektor der Gemeinde Haina (Kloster). Er war der Einsatzleiter bei diesem schweren Unfall und berichtet mir seine ersten Eindrücke: „Ich kam nur wenige Minuten nach dem Rettungsdienst an und einer der Verletzten, der Beifahrer (17) aus Gemünden, lag zu dieser Zeit bereits neben dem Wagen“. Der Fahrer (19)  aus Gemünden aber, so erklärt mir der erfahrene Feuerwehrmann weiter, habe noch kopfüber in seinem Gurt gehangen und sei im Bereich des Lenkrades auch eingeklemmt gewesen. Mit einer Patientenschonenden Rettung haben die Feuerwehrkameraden, die sowohl aus der Gemeinde Haina (Kloster) und Ortsteilwehren, als auch aus Löhlbach und Gemünden zur Einsatzstelle angerückt waren, den Fahrer mittels Spineboard, einem speziellen Rettungsbrett, aus dem Unfallwrack befreit. Um dies optimal lösen zu können, haben sie mit Rettungsschere und Spreizer die Beifahrertür des Peugeots entfernt.

Doch die ehrenamtlichen Wehrleute haben noch mehr gemacht: Das auslaufende Öl wurde abgestreut, die Unfallstelle wurde großzügig ausgeleuchtet, die Straße wurde gesperrt und der Brandschutz an der Unfallstelle sichergestellt. Außerdem wurde eine Wiese ausgeleuchtet: Wenige Minuten später kreist „Christoph Gießen“ über der Einsatzstelle. "Ossi" und "Ingo" zwei sehr erfahrene Piloten landen den Hubschrauber vom Typ Dauphin in unmittelbarer Nähe der Unfallstelle. Währenddessen liegt der verletzte Fahrer bereits fertig versorgt auf dem Spineboard und wird nach kurzer Übergabezeit zum Hubschrauber gebracht. Für die Art der Verletzungen, die der Fahrer bei dem Unfall erlitten hat, ist der Hubschrauber zum schonenden und schnellen Transport bestens geeignet.

Die Polizeibeamten sichern Spuren und Beweise vor Ort, klären die Personalien der beiden Verunglückten ab. Und sie kümmern sich um Menschen, die in Sorge und Not um ihre Lieben an die Einsatzstelle gekommen waren.

Nachdem Christoph Gießen mit dem Fahrer gestartet ist und der Beifahrer mit dem Rettungswagen auf dem Weg ins Krankenhaus ist, beginnt die Feuerwehr damit, die Beleuchtung langsam zurückbauen und fängt bereits die Aufräumarbeiten an. Joachim Gatzke hat nun noch einmal Zeit, kurz mit mir zu reden und erklärt mir: „Leider gibt es auch einen verletzten Feuerwehrmann“. Der Kamerad sei an der unwegsamen Einsatzstelle zu Fall gekommen, und habe sich das Handgelenk, oder den Unterarm gebrochen. Da wird noch einmal deutlich, was die Einsatzkräfte eigentlich Tag für Tag für das Allgemeinwohl leisten. Klar kann man überall zu Fall kommen – aber in dieses unwegsame Gelände der Böschung wäre unter normalen Umständen nachts niemand gegangen. Gleichzeitig können Joachim Gatzke und seine Kameraden sich freuen, dass ihr Kamerad nicht sehr schwer verletzt wurde und auch die beiden Fahrzeuginsassen offensichtlich großes Glück hatten. Der Anblick des kleinen Peugeot lässt Schlimmeres vermuten. Langsam gehen die Lichter aus, die Arbeit der Einsatzkräfte ist beendet. Die Feuerwehren besetzen ihre Einsatzfahrzeuge und fahren in die Standorte zurück. Die Rettungswagen und der Hubschrauber sind mit ihren Patienten in die Krankenhäuser unterwegs, der Abschleppdienst hat den Wagen geborgen und fährt zum Autofriedhof. Die Polizeibeamten fahren in die Wache, Bericht schreiben, Spuren und Beweise dokumentieren. Der durch den Unfall zerstörte Zaun wurde so gut es ging wieder hergerichtet, die Straße von dem aufgewühlten Erdreich, einigen Ästen und Dreck bereinigt. Nach etwa zwei Stunden erinnert fast nichts mehr an den schweren Unfall, der dort heute geschehen ist. Auch über den verletzten Feuerwehrmann wird in der Öffentlichkeit wahrscheinlich schon in der kommenden Woche nicht mehr gesprochen. Weil sie alle ihre Arbeit zwar hochprofessionell, ruhig und routiniert erledigt haben – aber stets ohne viel Aufsehen.

Gute Besserung allen Verletzten und einmal mehr "Hut ab" für die tollen Leistungen aller Einsatzkräfte vor Ort.

Publiziert in Feuerwehr

WINTERBERG. Es ist kalt und zumindest etwas winterlich, als ich an der Bergrettungswache Winterberg klingele. Ich bin mit Marc Sartorius verabredet. Er ist ehrenamtlicher Bergwachtmann. Gibt auf viele Skifahrer und Besucher Acht. In seiner Freizeit. Neben seinen Diensten als Rettungssanitäter beim Hochsauerlandkreis.

Kilometerweit durch Schnee und Berge

Am späten Vormittag empfängt er mich und wir gehen in die Fahrzeughalle. Marc möchte mir zunächst sein heutiges Einsatzgebiet zeigen. Dazu fährt er ein wendiges Kettenfahrzeug aus der Halle. Ausgestattet mit Notfallrucksäcken, Blaulicht, und Einsatzhorn. Wie auf der Straße auch. Er setzt sich drauf und ruft: „So Matthias, kannst aufsteigen!“. Ich sitze hinter dem erfahrenen Bergretter und los geht es kilometerweit über Schnee bedeckte Skihänge, vorbei an tausenden von Skifahrern, an Schneekanonen, Liftanlagen und über Bergstationen, und Talstationen - an alle möglichen Punkte des Skigebietes. Den Überblick habe ich längst verloren, aber ich genieße die Fahrt durch den Schnee. Ich freue mich wie ein kleiner Junge über diese Rundfahrt und vergesse dabei fast, weshalb ich überhaupt da bin. Marc fährt mich routiniert und sicher über die Skihänge. Manchmal nur wenige Zentimeter an den vielen Gästen vorbei, während er in unzähligen Lenkbewegungen hochkonzentriert zwischen den Menschenmassen an der Liftstelle hindurch steuert. Dabei immer noch ein Lächeln für die Kleinsten, die den Mann von der Bergwacht von der Piste aus bewundern, oder ihm zuwinken. Viel zu schnell ist die Fahrt an diesem Samstagmorgen zu Ende. Dann folgen Fotos und unser Gespräch für die Serie.

Marc kenne ich schon länger. Immer wieder begegne ich ihm, wenn ich zur Berichterstattung für unser 112-Magazin unterwegs bin. Beim Rettungsdienst, oder eben bei der DRK Bergwacht. Manchmal auch bei der Feuerwehr. Der junge Niedersfelder ist in allen drei Organisationen aktiv. Immer mit nur einem Ziel: Menschen in Not zu helfen.

Eine besondere Eigenschaft, wie ich finde, in so facettenreichen und zugleich unterschiedlichen Hilfsorganisationen aktiv zu sein. Deshalb möchte ich Euch, liebe Leser, Marc Sartorius und sein Engagement etwas näher vorstellen.

Schon in Kindertagen zur Feuerwehr -später zur Bergwacht und zum Rettungsdienst

Marc ist 30 Jahre alt und hat bereits vor 19 Jahren mit seiner ehrenamtlichen Arbeit in der Feuerwehr seines Heimatortes Niedersfeld begonnen – damals als kleiner Jung ein der Jugendfeuerwehr. „Eigentlich war es damals nur ein Gruppenzwang in der Kindheit“, gesteht er mir im Gespräch. Aber dann – „Das hat mir richtig Spaß gemacht“, schwärmt er noch heute von seinen Jugendfeuerwehrdiensten. Da verwundert es nicht, dass der sympathische Rettungssanitäter heute selbst unter anderem auch für den Nachwuchs der Feuerwehr aktiv ist.

Im „normalen“ Feuerwehrdienst kümmert sich Marc als Gruppenführer und als aktive Einsatzkraft um alle Belange der Niedersfelder Feuerwehr. Gemeinsam mit seinen Kameraden ist er bei Verkehrsunfällen, Umweltkatastrophen, Such- und Rettungsaktionen, und natürlich bei den klassischen Brandeinsätzen im Einsatz. Bei letzteren trägt er auch je nach Anlass eine Atemschutzflasche auf dem Rücken über seiner dicken Einsatzkleidung. „Dann ist der Bart aber abrasiert“, lacht er. Denn sonst würde die Maske nicht richtig abdichten.

Im Einsatz für Gleitschirmflieger und Skifahrer - Krafttraining in der Freizeit

„Über zwei Freunde kam ich schließlich auch zur Bergwacht“, erklärt Marc mir seinen weiteren Werdegang. Und da war es ganz ähnlich, wie anfangs bei der Feuerwehr: „Das hat mir sooo viel Spaß gemacht“, erinnert er sich zurück. Doch einfach nur „in der Bergwacht sein“, ist da nicht. Viele Stunden Ausbildung musste Marc absolvieren. Genau wie auch alle seine Kameraden. In Bad Tölz beispielsweise, wo die Bergwachtler in einer Trainingshalle den Umgang mit der Rettungswinde eines Hubschraubers trainieren. Aber auch über Naturschutz, Notfallmedizin, Sommer- und Winterrettung, oder Seiltechniken musste Marc viele Details erlernen. „Die Arbeit in der Höhe macht für mich einen ganz besonderen Reiz aus“, erzählt er mir. Dabei muss der 30-jährige oft hoch hinaus: Immer wieder kommt es zwischen Eslohe, Olsberg, Schmallenberg und Winterberg – dem Einsatzgebiet der Bergwacht – zu Flugunfällen mit Gleitschirmfliegern, die im Baum hängen bleiben und dann gerettet werden müssen. Eine Kräfte zehrende Arbeit. Denn beim Aufstieg in den Baum müssen sämtliche Äste zunächst weg gebrochen werden. „Ein Geretteter hat mit mir auf dem Schützenfest mal ein Bier getrunken“, erzählt mir Marc. So etwas freut ihn – ganz klar. Neben Gleitschirmunfällen gehören aber auch Rettungen aus unwegsamem Gelände zusammen mit der Feuerwehr oder zur Unterstützung des Rettungsdienstes zu den Bergwachtaufgaben, die übrigens alle ehrenamtlich ausgeführt werden. Hinzu kommen über die Wintermonate die täglichen Dienste an den Skipisten in Winterberg. Für einen Ausgleich in der Freizeit sorgt da ein sehr guter Freundeskreis: „Meine Freunde mag ich auf gar keinen Fall missen“, macht Marc deutlich. Krafttraining macht der 30-jährige beim vielen Sport treiben, und beim Klettern.

Auch im Rettungsdienst arbeitet Marc. Da wiederum ist er über die Bergwacht hingekommen. „Ich habe keine Sekunde bereut und gehe jeden Morgen gerne zur Arbeit“, berichtet er mir mit einem Strahlen in den Augen. Das kommt von Herzen, zutiefst ehrlich. Seit vier Jahren hat der Niedersfelder im Rettungsdienst seinen Traumberuf gefunden, vorher übrigens als Bäcker gearbeitet. Die Bürger von Winterberg und Umgebung und die unzähligen Touristen nicht nur auf den Skihängen können sich sicher sein, dass sie mit Marc einen besonderen Helfer an ihrer Seite haben. Einen, der alle Facetten der Hilfsorganisation mit sehr viel Herzblut ausführt, der stets freundlich zugewandt ist, fundierte Ausbildungen in allen Hilfsorganisationen hat und für den immer das Wohl der Menschen im Vordergrund steht.

Publiziert in HSK Retter

PADBERG. Ein schwerer Unfall ereignete sich am Freitagmorgen auf einer Boden- und Bauschuttdeponie im Marsberger Ortsteil Padberg - dort kippte ein Lkw beim Abladevorgang auf die Seite, wobei sich der Fahrer Verletzungen zuzog. Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr waren knapp zwei Stunden im Einsatz.

Gegen 8 Uhr wurden der Rettungsdienst sowie die Feuerwehren aus Padberg, Bredelar, Beringhausen, Helminghausen und Marsberg alarmiert. Gemeldet war ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person. Auf dem Weg zur Einsatzstelle wurden die Einsatzkräfte von Ersthelfern zu einer Bauschuttdeponie eingewiesen, wo sie auf einen umgekippten, auf der Seite liegenden Lkw trafen.

Glücklicherweise konnte sich der Fahrer mit Hilfe von anwesenden Mitarbeitern der Deponie aus seinem Fahrerhaus befreien und von diesen erstversorgt werden. Er konnte dann zügig dem Rettungsdienst übergeben werden, der den Fahrer in das Marsberger Krankenhaus brachte.

Die Feuerwehr leitete sodann Maßnahmen zur Sicherung der Einsatzstelle und des Lkw ein. Auslaufende Betriebsstoffe wurden aufgefangen und mit Bindemittel abgestreut. Um den Kraftstofftank des Fahrzeugs zu entleeren wurde der Rüstwagen des Löschzugs Marsberg eingesetzt, mit Spezialgeräten wurde der Tank leer gepumpt.

Für die Zeit des Abpumpens stellten die Löschgruppen aus Padberg und Helminghausen den Brandschutz sicher. Etwa 30 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren unter der Leitung des selvertretenden Wehrleiters Martin Hünemeyer etwa zwei Stunden im Einsatz. (Feuerwehr Marsberg)

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Publiziert in HSK Feuerwehr
Samstag, 23 Mai 2020 22:16

Schwerer Fahrradunfall in Bad Laasphe

BAD LAASPHE. Ein 57-jähriger Fahrradfahrer ist am Samstagmorgen bei einem Verkehrsunfall in Bad Laasphe schwer verletzt worden. Er musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Siegener Klinik geflogen werden.

Der Mann war gegen 08.30 Uhr mit dem Fahrrad vom Ditzroder Weg in Richtung Gennernbach unterwegs, als ihm auf dem Gefällestück ein Pkw Gespann mit Pferdeanhänger entgegen kam. Dessen Fahrerin wollte nach rechts in die „Untere Bienhecke“ abbiegen. Wie genau es zur Kollision der beiden Fahrzeuge kam, ist derzeit noch immer Stand der Ermittlungen. Es ist bisher nicht genau klar, wer von beiden zu weit in den Bereich der Gegenfahrbahn geraten ist. Außerdem ist noch offen, mit welcher Geschwindigkeit der Radfahrer unterwegs war. Fest steht, dass der Radfahrer mit dem rechten Außenspiegel des Pkw-Gespanns kollidierte und dann die Kontrolle über sein Rad verlor. Der Spiegel am Pkw wurde durch den Aufprall abgerissen, der Radfahrer stürzte und schlug unter einem am Fahrbahnrand geparkten Pkw ein. Dabei verletzte der Mann sich schwer. Leider hat er keinen Helm getragen.

Vor Ort wurde der 57-jährige vom DRK Rettungsdienst und dem Bad Laaspher Notarzt versorgt und anschließend mit dem ADAC Rettungshubschrauber „Christoph 25“ in eine Siegener Klinik geflogen. Streifenwagenbesatzungen aus Bad Berleburg und Bad Laasphe führten die Unfallaufnahme durch. Der Ditzroder Weg blieb rund eine Stunde lang voll gesperrt, die Fahrerin des Pkw blieb unverletzt.

Publiziert in SI Retter
Donnerstag, 21 Mai 2020 13:54

Roller und E-Bike kollidieren

AUE. Zu einem Verkehrsunfall mit einem E-Bike und einem Roller kam es am Morgen auf der L553 zwischen Pulvermühle und Röspe. Dort war es in Höhe des Abzweiges „Zum Guten Wasser“ zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Der Rollerfahrer aus dem Kreis Gummersbach wurde dabei schwer verletzt und in ein Siegener Krankenhaus gebracht.

Wie die Polizei mitteilte, war der E-Bike Fahrer, ein 68-jähriger Mann, von Aue kommend in Richtung Röspe unterwegs und wollte nach links „Zum Guten Wasser“ abbiegen. Nach eigenen Angaben habe der E-Bike Fahrer auch ein Handzeichen gegeben. Der Rollerfahrer, ein 83-jähriger Mann habe ihn überhohlen wollen und es sei dann zum Zusammenstoß gekommen. Der Rollerfahrer wurde mit schweren Verletzungen in ein Siegener Krankenhaus gebracht, der Fahrradfahrer blieb unverletzt.

Publiziert in SI Retter

Liebe Leser, liebe Freunde unserer 112-Seite,

in den vergangenen Tagen und Wochen bin ich immer wieder gefragt worden, wann denn unsere Serie der „Menschen hinter den Kulissen“ weiter geht und warum es aus meiner Feder derzeit keine Einsatzberichte mehr gibt.

Es freut mich sehr, dass die Nachfrage danach so groß ist und es ehrt mich, dass es auffällt, dass die Berichte derzeit ausbleiben. Herzlichen Dank dafür.

Ich möchte Euch kurz erklären, warum das im Moment so ist: Nun, ich arbeite hauptberuflich im Gesundheitswesen und mache die Arbeit beim 112-Magazin nur in meiner Freizeit neben den Diensten, nicht jedoch hauptberuflich.

Derzeit stellt uns und Euch das Corona-Virus vor viele neue Herausforderungen. Eigentlich hatte ich mir noch fest vorgenommen, gezielt nicht über Corona zu berichten, um zum einen keine Ängste zu schüren und zum anderen nicht den Eindruck zu erwecken, etwas zu übertreiben.

Da wir im Gesundheitswesen gerade in der Zeit vieler Corona-Infektionen besonders gefährdet sind uns selbst zu infizieren und dann längere Zeit auszufallen und nicht für unsere Patienten zur Verfügung zu stehen, und in erster Linie als Gesundheitsfürsorge für uns als Mitarbeiter, hat unser Arbeitgeber allen Mitarbeitern die Ausübung von Nebentätigkeiten bis auf weiteres komplett untersagt. Das ist in meinen Augen mehr als verständlich und richtig so, denn gerade bei größeren Einsatzstellen, über die wir ja in der Regel berichten, ist es schwer bis unmöglich, das derzeit geltende Abstandsgebot einzuhalten. Selbst, wenn man es nicht möchte, ist es dabei schnell passiert, dass man sich unbewusst zu nahe kommt. Hinzu kommen die – je nach Einsatzlage – relativ großen Menschenansammlungen, nicht nur von Einsatzkräften, sondern auch von indirekt Beteiligten, Anwohnern oder Angehörigen.

Unsere Führungsebene in meinem Hauptberuf hat in diesen Tagen und Wochen wirklich unglaublich viel zu organisieren, in die Wege zu leiten und zu entscheiden. Da möchte ich auch nicht „aus der Reihe tanzen“ und mich darauf berufen, dass die Serien zum großen Teil bereits geschrieben sind und nur noch online gestellt werden müssten. Nach Rücksprache mit meinem Dienststellenleiter heute ist auch dies im Moment als verbotene Nebentätigkeit anzusehen.

Lieber Gerd, Günter, Marc, Moritz, Mark, Hans, Timo, Philipp, Daniel, liebe Polizei Korbach, ADAC Luftrettung und viele die außer Euch noch zusätzlich besucht werden sollen: Eure Geschichten wurden und werden nicht vergessen. Sobald es die Situation wieder erlaubt, werden die Serien hier weiter laufen und hoffentlich auch noch viele neue Geschichten geschrieben werden, die dann unseren lieben Lesern hier zur Arbeit im Blaulichtsektor präsentiert werden können.

Auch, wenn wir im Moment mit etwas "kleinerer Besetzung" für Euch da sind, versuchen wir nach wie vor aktuell und sachlich fundiert zu berichten.

Euch allen draußen ein herzliches Dankeschön für Eure Treue, bleibt weiterhin bei uns und hoffentlich auf ganz bald!

Bleibt gesund!

Beste Grüße,

Matthias Böhl

Publiziert in Retter

KASSEL. Am Mittwoch kam es bei Kassel zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Lastkraftwagen. Der Unfall ereignete sich auf der Autobahn 7, kurz hinter der Anschlussstelle Kassel-Nord.

Gegen 12 Uhr meldeten sich mehrere Anrufer über den Notruf 112 bei der Leitstelle der Feuerwehr. Aufgrund der Beschreibungen der Anrufer wurden mehrere Rettungswagen, der Rüstzug der Feuerwache 1 der Berufsfeuerwehr und der Rettungshubschrauber Christoph 7 zur Unfallstelle geschickt.

Etwa 500 Meter hinter der Anschlussstelle Kassel-Nord kam es aufgrund eines vorherigen Rückstaus zu einem Auffahrunfall zwischen drei Lastkraftwagen. Alle drei Fahrzeuge wurden dabei beschädigt, zwei Fahrer wurden verletzt - der zuletzt auffahrende Fahrer wurde zudem in seinem Fahrzeug eingeklemmt.

Unfallzeugen und die eintreffenden Mitarbeiter von Hessen Mobil leiteten die Erstversorgung der Verletzten ein und sicherten die Unfallstelle bis zum Eintreffen der Rettungskräfte ab. Durch die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der Feuerwehr wurde der eingeklemmte Fahrer aus seinem Fahrzeug befreit. Hierfür wurde eine Rettungsplattform und einfaches technisches Gerät eingesetzt.

Der Fahrer war 30 Minuten nach Notrufeingang aus seiner Zwangslage befreit, die bereits bereitgelegten hydraulischen Rettungsgeräte mussten nicht eingesetzt werden. Die Versorgung des zweiten Lkw-Fahrers erfolgte parallel durch die Besatzung eines weiteren Rettungswagens und einen Notarzt. Beide Verletzten wurden umgehend in Kasseler Krankenhäuser transportiert.

Am vorausfahrenden Lkw entstand lediglich geringer Schaden, die beiden auffahrenden Fahrzeuge hingegen wurden schwer beschädigt. Der Sachschaden an den Fahrzeugen wird von den Kasseler Beamten auf etwa 70.000 Euro geschätzt. Aufgrund der ersten Meldungen wurden insgesamt 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes und 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr zur Einsatzstelle geschickt. Die Rettungs- und Aufräumarbeiten dauerten insgesamt etwa eine Stunde.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

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Publiziert in KS Polizei

SCHAMEDER. Erneut kam es an dem Unfallschwerpunkt auf der B 62 bei Schameder am Abzweig zur Rohrbach zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem am Sonntagnachmittag zwei Frauen verletzt wurden.

Ein Golf-Fahrer war von Erndtebrück kommend auf der B 62 unterwegs und wollte nach links auf die K45 in Richtung Rohrbach abbiegen. Dabei übersah er allerdings den Wagen einer aus Richtung Bad Laasphe kommenden Frau und deren Tochter, die geradeaus in Richtung Erndtebrück fahren wollten. Im Kreuzungsbereich kam es zum heftigen Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Dabei wurde der Hyundai der beiden Frauen in den Kreuzungsbereich Richtung Rohrbach geschoben, der Golf drehte sich um 180 Grad. Der Fahrer des Glofs hatte Glück im Unglück und wurde nicht verletzt. Mutter und Tochter aus dem Hyundai wurden mit dem DRK Rettungsdienst ins Bad Berleburger Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall total zerstört.

Die Feuerwehren aus Schameder, Erndtebrück, Birkefehl und Balde waren im Einsatz, um auslaufende Betriebsstoffe aufzunehmen und bei der Umleitung des Verkehrs die Polizei zu unterstützen.

Erndtebrücks Leiter der Feuerwehr, Karl-Friedrich Müller brachte es mit Humor auf den Punkt: „Wir haben hier schon einmal eine Übungsstunde für einen hoffentlich bald kommenden Kreisverkehr eingerichtet“. Der Verkehr wurde von der Feuerwehr tatsächlich nahezu wie in einem Kreisverkehr um die Unfallstelle und die Verkehrsinseln herum geleitet. Schon seit Jahren gibt es Diskussionen darüber, ob an der Kreuzung, wo es immer wieder zu schweren Unfällen kommt, ein Kreisverkehr Entschärfung bringen könnte. Zuletzt hatte dort ein Unfall mit einem schwer verletzten Mann aus Bad Laasphe für Diskussionsstoff gesorgt. Im Vorausschuss des Kreisausschusses habe man nun endlich grünes Licht für einen geplanten Kreisverkehr signalisiert, hieß es an der Einsatzstelle. Mit der Hoffnung, dass dies nun auch im Kreisausschuss endgültig genehmigt werde, um letztlich Unfälle wie diesen und viele andere an der Kreuzung zu vermeiden.  

 

Publiziert in SI Retter
Donnerstag, 12 März 2020 13:14

"Mädchen, Ihr passt in die Welt !"

WITTGÉNSTEIN. Als ich an der Rettungswache ankomme, stehen RTW und NEF draußen. In der Fahrzeughalle herrscht reges Treiben. Corinna Horn und Laura-Marie Linke, heute eine Besatzung des DRK Rettungsdienstes, sind bei der Fahrzeugwäsche und der Reinigung der Halle. Hochdruckreiniger, Bürsten, Flitschen und Wasserschlauch sind im Einsatz.

„Direkt das Klischee erfüllen: Frauen putzen!“, scherzen sie, als ich die Halle betrete. Die beiden jungen – und tatsächlich auch kleinen – Frauen haben mir gestattet, sie im Rahmen unserer Serie zu besuchen und zu ihrer Arbeit zu befragen. Insbesondere sollen sie mir berichten, wie es ist, als Frau in einer vermeintlichen Männerdomäne zu arbeiten. Mit diesem Mythos räumt Corinna aber ziemlich zu Anfang auf, nachdem wir uns die Küche der Wache gesetzt haben: „Eigentlich ist der Rettungsdienst keine reine Männerdomäne. Der Beruf ist genau so für Frauen, wie für Männer“, macht sie deutlich.

Seit neun Jahren im Einsatz

Seit neun Jahren bereits, damals mit 31 Jahren hat Corinna Kontakt zum Rettungsdienst und arbeitet hauptberuflich dort. „Das fing alles mit einem Praktikum an“, erinnert sich die Mutter von zwei Kindern. „Damals“, so erklärt sie mir, habe sie eine Heilpraktikerausbildung absolviert und dabei müsse man auch Kenntnisse über Notfallmedizin haben. „Das hat aber zu dieser Zeit bei mir nicht so gesessen und dann habe ich die Kenntnisse in einem Rettungsdienstpraktikum aufgebessert“, berichtet sie. Und bereits während dieses Praktikums habe sie sich entschieden, umzusteigen und zum Rettungsdienst zu gehen. Trotz zweier kleiner Kinder zu Hause. Es folgten ein Bewerbungsverfahren und dann auch tatsächlich die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. „Ich hatte bisher immer Glück in beruflichen Gesprächen und es lief immer sehr gut für mich. Aber als ich aus dem Bewerbungsgespräch beim Rettungsdienst kam, hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, dass dieses Gespräch überhaupt nicht gut war“, erinnert sich Corinna. „Gedanklich hatte ich ab diesem Tag mit der Verwirklichung meines Wunsches abgeschlossen“ war sie damals verunsichert. Und weiter: „Meiner Tochter Sarah, die damals noch die Grundschule besuchte, hatte ich versprochen, dass sie ein Handy bekommt, falls ich die Ausbildungsstelle bekomme“, weiß Corinna heute noch. Ob sie auch noch wisse, wie das mit der Zusage gewesen sei, frage ich die junge Frau. Corinna lacht: „Oh ja, das weiß ich noch ganz genau! Ich hatte meine Tochter aus der Schule abgeholt und dann den Briefkasten geleert. Dann habe ich den Brief vom DRK Rettungsdienst geöffnet und gesagt: „Ich fasse es nicht, die haben mich genommen!“, erinnert sie sich. Und auch an die Freude von Tochter Sarah: „Mama, ich kriege ein Handy!“, war die damals begeistert.

Wie ist das nun, als kleine, recht zierliche Frau im Rettungsdienst zu arbeiten. Das möchte ich wissen. Corinna freut sich, mir berichten zu können, dass es da kaum Besonderheiten gibt. „Wir hatten mal einen Tag, da mussten wir auf offener Straße eine Frau reanimieren, einen psychisch kranken und hochaggressiven Menschen einweisen, einen Mann mit hochgradiger Atemnot versorgen – es war einfach richtig viel und anspruchsvoll an diesem Tag. Das war im ersten Praktikum der Ausbildung und ich dachte mir, wenn das jeden Tag so ist, ist es wirklich heftig“, berichtet Corinna. Aber Gedanken, dass sie das als Frau anders empfindet, kamen ihr da nicht. Denn: „Das ging an diesem Tag allen Kollegen so“.

„Aber natürlich wird man hin und wieder mal angesprochen. Wir hatten uns mal was zu essen geholt und wurden recht belächelnd von einem Mann angesprochen, der uns fragte, wie wir ihm denn helfen wollten, wenn er mal einen Notfall hat“, erzählt mir Corinna. Sie war damals mit Laura unterwegs. „Wir haben es ihm dann erklärt, dass wir das können“, erinnert sie sich. „Aber ich war davon schon ein wenig genervt“, gibt sie zu.

Auch im privaten Umfeld waren die Resonanzen auf ihre Berufswahl nicht immer positiv: „Wie willst Du das denn machen?“, „Wie soll das gehen mit den Kindern?“, „Meinst Du das wäre was für Dich?“, waren häufige Einwände. „Es hat mir keiner zugetraut“, erinnert sie sich. Heute ist Corinna Notfallsanitäterin, hat bereits neun Jahre Berufserfahrung und bei allen Einsätzen ihre Frau gestanden. Und, für sie sehr wichtig: „Ich habe nicht einmal gezweifelt. Und meine Kollegen wurden mal gefragt, ob es sich bemerkbar macht mit einer Frau zu arbeiten. Dass sie eventuell weniger belastbar sein könnte, oder nicht alle Arbeiten machen kann. Das sei aber zu keiner Zeit auch nur einmal so empfunden worden“, freut sich die Notfallsanitäterin. „Das ist wirklich sehr wichtig für mich“, macht sie deutlich.

Auch Laura, die zweite Frau, die heute ihren Dienst versieht, hatte schon das eine oder andere Mal mit Vorurteilen zu tun, wenn auch unbewusst: „Die Patienten möchten es nicht immer zeigen, aber ihre Blicke, wenn eine Frau zum Einsatzort kommt, sind sehr präsent“, verrät sie. „Das Vertrauen muss man sich dann erst mal erarbeiten“, erklärt Laura. Sie hat sich schon sehr früh, noch zur Schulzeit entschieden, zum Rettungsdienst zu gehen. Damals war sie 16 Jahre alt, gerade im Schulpraktikum im Krankenhaus. Die Begegnungen mit dem Rettungsdienst dort gaben bei ihr damals den Ausschlag. In 2006 begann sie ihre Ausbildung und ist seitdem auch beruflich im Rettungsdienst ihrer Heimat tätig.

Emotionale Aspekte machen manchmal nachdenklich

„Von den Anforderungen her fühle ich mich für alles gewappnet und genau so hochwertig, wie die männlichen Kollegen“, berichtet Laura. Das einzige, was sie manchmal nachdenklich mache, seien die emotionalen Aspekte. „Wenn es um Kinder geht, die vielleicht auch noch das Alter haben, wie die eigenen“, führt die Mutter einer eineinhalbjährigen Tochter als Beispiel an. „Oder generell mit jungen Menschen und dramatischen Fällen“, ergänzt Corinna ihre Kollegin und gute Freundin. Die beiden erzählen mir von einem Einsatz, bei dem sie eine junge Frau verloren haben: „Da muss man auch hinterher einfach mal weinen, aber dann ist es auch wieder gut“. Kurze Stille in der Küche der Rettungswache, in der Notfallsanitäter Marco gerade ein feudales Mittagessen für sich und seine beiden Kolleginnen zubereitet. „Ich muss die Kleinen doch versorgen, die kommen mir ja gar nicht an den Herd“, lacht er.

In diesem Zusammenhang erinnert sich Laura an eine recht witzige Begebenheit aus einem Einsatz: „Da mussten Corinna und ich zu einem Fußballturnier. Ein Alt Herren Turnier, und wir mussten mitten auf den Platz“, erinnert sie sich. „Da haben wir uns während der Anfahrt abgesprochen und gedacht: Da sind gleich lauter echte Männer auf dem Platz und der Tribüne. Da müssen wir selbstbewusst auftreten und dürfen nicht kichern oder so“, erzählt Laura mit einem Lächeln. Und genau so haben die beiden es auch gemacht. „Die Umstehenden haben wir sofort in die Versorgung mit eingebunden und wir haben allen gesagt, wie es jetzt läuft“, freuen sich beide. Und das Resultat ? „Das hat alles super geklappt. Die haben alle gespurt“, lacht Laura.

Und so kommt es sehr häufig vor, dass sich zuvor augenscheinlich skeptische Patienten oder Umstehende im Anblick einer zierlich erscheinenden Notfallsanitäterin an Laura wenden: „Ganz häufig wird mir dann gesagt: Mädchen, Du passt in die Welt!“. Das freut die beiden sehr – gar keine Frag. „Die Patienten hätten ja eigentlich gestandene Männer erwartet“, lacht Laura.

Und was hätte ich heute erwartet? Dass es schon Probleme mit manchen Situationen gibt, die man vielleicht nicht so einfach meistern kann, oder dass es Dinge gibt, die die zierlichen Frauen nicht leisten können. Fehlanzeige! Ich habe zwei gestandene Frauen im Rettungsdienst erlebt, die ihren Beruf für das Leben gefunden haben. Die viele Menschen vor bleibenden Schäden oder gar dem Tod bewahrt haben und zu denen man einfach sagen muss: „Mädchen, ihr passt in die Welt!“

Publiziert in SI Retter
Samstag, 07 März 2020 23:10

Schwerer Unfall beim Aufbau des Osterfeuers

BERGHAUSEN. Bei den Aufbauarbeiten des Osterfeuers ist es am Samstagabend im Bad Berleburger Ortsteil Berghausen zu einem schwerwiegenden Unfall gekommen. Eine junge Frau, die mit der Dorfjugend vor Ort war, wurde dabei schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber „Christoph Gießen“ in eine Gießener Klinik geflogen werden.

Wie die Polizei vor Ort mitteilte, war das aus Fichtenstangen bestehende Grundgerüst, das bereits aufgebaut worden war, aus bislang ungeklärter Ursache eingestürzt und hatte das Mädchen dabei getroffen. Vor Ort wurde die Verletzte vom DRK Rettungsdienst und dem Notarzt aus Bad Berleburg erstversorgt. Unterdessen leuchtete die Berghäuser Feuerwehr eine gegenüberliegende Wiese aus und sperrte die Straße ab, weil sich der Rettungshubschrauber „Christoph Gießen“ im Anflug befand. Der Pilot landete die Maschine dann auf dem Sportplatz in unmittelbarer Nähe der Unfallstelle. Zusammen mit der Hubschrauberbesatzung wurde das Mädchen im Rettungswagen weiter versorgt und nach einiger Zeit nahm der Hubschrauber mit der Patientin Kurs in Richtung Gießen.

Ob Lebensgefahr besteht, konnte die Polizei am Abend nicht sagen. Auch die Ursache, wie es zu dem Einsturz des Grundgerüstes kommen konnte und warum das Mädchen davon getroffen wurde, konnte noch nicht mitgeteilt werden.  

Publiziert in SI Retter
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