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AUE. Eine Tierärztin ist bei einem Einsatz im Kuhstall am Dienstagvormittag schwer verletzt worden. Gegen 10:30 Uhr waren Rettungsdienst, Polizei und Rettungshubschrauber alarmiert und nach Aue geschickt worden. Bei einem Bauernhof in der Ortsdurchfahrt war es zu dem Zwischenfall gekommen.

Wie die Polizei mitteilte, war die Tierärztin zur Untersuchung einer Kuh angerückt. Während der Untersuchung habe das Tier, das auch ein Kalb dabei hatte, die Ärztin an die Wand gedrückt und dabei schwer verletzt. Mit einem Strick habe das Tier aber schnell und ohne Probleme zurückgezogen werden können, hieß es vor Ort.

Die verletzte Tierärztin aus Bad Berleburg wurde vor Ort von der Besatzung des DRK Rettungswagens aus Womelsdorf und dem Team des Rettungshubschraubers „Christoph 25“, der am Ortseingang in einer Wiese neben der Hauptstraße gelandet war, versorgt. Anschließend wurde die Frau mit notärztlicher Begleitung ins Bad Berleburger Krankenhaus gebracht. Die Polizei erklärte vor Ort, dass es sich um einen Unfall handele, die man bei Behandlungen großer Tiere kaum vorher sehen könne.

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FRANKENBERG. Überhöhte Geschwindigkeit auf der Kreisstraße 96 führte am Sonntag zu einem Alleinunfall, bei dem ein 17-Jähriger aus einem Battenberger Ortsteil verletzt wurde. An seiner 125er Yamaha entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

Auf insgesamt 1300 Euro schätzt die Frankenberger Polizei den Gesamtsachschaden an Helm, Bekleidung, dem Leichtkraftroller und der Leitplanke. Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, befuhr der Battenberger gegen 15.15 Uhr, die Kreisstraße von Haubern in Richtung Friedrichshausen. In einer langgezogenen Rechtskurve kam der 17-Jährige zu Fall und rutschte mit der rechten Seite etwa 40 Meter über den Fahrbahnbelag, überquerte die Gegenfahrbahn und kollidierte schließlich mit der linken Leitplanke.

Verkehrsteilnehmer leisteten Erste Hilfe und alarmierten den Rettungsdienst. Eine RTW-Besatzung brachte den jungen Mann ins Frankenberger Krankenhaus. Eine Vielzahl an Schürfwunden musste behandelt werden, der Verletzte konnte aber anschließend die Heimreise antreten. Nach Angaben von Zeugen hat die Schutzkleidung und der Helm schlimmere Verletzungen vermieden. (112-magazin.de)

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HEILIGENBORN. Auf der K 17 zwischen Lindenfeld und Heiligenborn ereignete sich am Donnerstagmittag ein schwerer Verkehrsunfall. Dabei wurden zwei Menschen verletzt, eine ältere Dame wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden.

Dabei führten die Feuerwehrleute aus Banfe und Hainchen gemeinsam mit dem DRK Rettungsdienst eine patientenschonende Rettung durch. Hierbei wird besonders auf Immobilisation des Patienten geachtet und eine möglichst schonende Rettung durchgeführt, auch wenn diese mehr Zeit in Anspruch nimmt. Diese Vorgehensweise ist nur bei Patienten möglich, die nicht lebensgefährlich verletzt sind.

Um diese Rettungsform auch bei dem Unfall auf der K17 durchführen zu können, mussten die Feuerwehrkräfte das Dach es auf der Fahrerseite liegenden Fahrzeuges aufschneiden.

Zu dem Unfall war es nach Angaben der Polizei gekommen, als ein Mann mit seiner Mutter von Lindenfeld über die enge Straße in Richtung Heiligenborn unterwegs war. Dabei, so gab der Mann bei der Polizei an, habe er an einer Engstelle bremsen wollen und sei auf den Baumnadeln, die auf der Straße lagen, ins Schleudern geraten. In der Folge fuhr sein Wagen in eine angrenzende Böschung und kippte schließlich zur Seite. Die Beifahrerin wurde dabei im Wagen eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden.

Vor Ort waren der DRK Rettungsdienst aus Bad Laasphe und Rudersdorf, der Bad Laaspher Notarzt, der Siegener Rettungshubschrauber „Christoph 25“ und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst für die medizinische Versorgung der Patienten im Einsatz. Neben den Feuerwehren aus Banfe und Hainchen war der Einsatzleitwagen des Bad Laaspher Löschzuges 1 im Einsatz. Die Polizei aus Bad Laasphe und Bad Berleburg war zur Unfallaufnahme, zur Spurensicherung und zur Benachrichtigung der Angehörigen vor Ort.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die K17 im Bereich der Unfallstelle komplett gesperrt.

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DODENAU. Nach ersten Erkenntnissen glimpflich endete am Montagnachmittag der Absturz eines Gleitschirmfliegers in einem Feld bei Dodenau.

Um kurz nach 15 Uhr wurden Polizei und Rettungsdienst in eine Wiese unterhalb der Auestraße in Dodenau alarmiert, weil dort ein Gleitschirmflieger ins Feld gestürzt war. Vor Ort wurde der Mann durch Rettungsdienst und Notarzt versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Es gehe ihm den Umständen entsprechend gut hieß es vor Ort.

Die genauen Umstände des Unfalls, ob ein technischer Defekt am Schirm, ein Wettereinfluss, oder ein Bedienfehler vorgelegen hat, und wie es genau zum Absturz kam – das sind derzeit noch Fragen, denen die Polizei aktuell nachgeht. Auch ob es sich bei dem Flieger um einen erfahrenen Piloten, oder noch einen in der Ausbildung befindlichen Flieger handelt, konnte vor Ort zunächst noch nicht erläutert werden.

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BAD AROLSEN. Zu einem Rettungseinsatz rückten am Montagmorgen die Feuerwehren aus Bad Arolsen und Helsen, Polizeikräfte, sowie der Rettungsdienst aus. Über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg war gegen 7.05 Uhr ein verletzter Waldarbeiter zwischen Helsen und Kohlgrund gemeldet worden. 

Bei Eintreffen der Polizei zwischen dem Arolser Ortsteil Helsen und dem Ruheforst an der Landesstraße 3198 waren bereits der Notarzt und der Rettungsdienst positioniert. Etwa 500 Meter von der Landesstraße entfernt im Waldstück, hatte sich ein  32-jähriger Waldarbeiter am rechten Bein verletzt. Wie genau es zu dem Unfall kommen konnte, steht noch nicht fest.

Unter der Führung von Artur Berger gingen13 Einsatzkräfte aus Bad Arolsen in das unwegsame Gelände vor und trugen den Verletzten mittels Schleifkorbtrage zur Landesstraße. Von dort wurde der 32-Jährige zum Rettungshubschrauber Christoph 7 gebracht und anschließend nach Kassel ins Klinikum geflogen.

Während der Rettungsaktion war auch der zuständige Revierförster vor Ort. (112-magazin)


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BAD BERLEBURG. Mehr als glimpflich endete ein Unfall am Freitagvormittag auf der Emil-Wolff-Straße. Eine Frau hatte dabei versucht, einen rollenden Pkw zu stoppen. Sie geriet dabei zwischen die geöffnete Fahrertür und das rollende Auto. Die Frau wurde von der Tür gerammt und verletzt.

Um 10.36 Uhr wurden die Feuerwehr und der Rettungsdienst mit dem Stichwort „TH2“ alarmiert. „Es war zunächst nicht klar, ob die Frau noch unter dem Fahrzeug eingeklemmt war“, erklärte die Polizei vor Ort.

Glücklicherweise brauchten die Feuerwehrkameraden aus Bad Berleburg und Dotzlar aber nicht mehr einzugreifen, denn die Frau war bereits befreit worden.

Wie die Polizei mitteilte, hatte das Fahrzeug zunächst in einer Grundstückseinfahrt gestanden, als die Frau gemeinsam mit Kindern einen Ausflug unternehmen wollte. Die Kinder hätten plötzlich bemerkt, dass das Fahrzeug ins Rollen geraten sei. Sie hätten ihre Mutter gerufen und diese habe daraufhin versucht, das Auto zu stoppen.

Nach dem Unfall wurde die Frau vom DRK Rettungsdienst Bad Berleburg versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Während des Einsates wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei geleitet. Ein Sachschaden entstand nach ersten Erkenntnissen nicht.

Publiziert in SI Retter

ARFELD. Offenbar glimpflich endete der Sturz eines jungen Fahranfängers aus den Niederlanden mit seinem Motorrad am Dienstagmittag auf der L 903 zwischen Arfeld und Richstein. Der junge Mann war gemeinsam mit seinem Vater von Richstein in Richtung Arfeld unterwegs. Eine scharfe Kurve hatte er nach eigenen Angaben falsch eingeschätzt, hatte noch eine Bremsung versucht, war aber dabei im Feld gelandet. Der junge Mann schlug auf die Scheibe seines Motorrades auf und wurde vom DRK Rettungsdienst Bad Berleburg ins Krankenhaus gebracht.

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RÜSPE. Ein schwerer Motorradunfall ereignete sich am Mittwochnachmittag auf der L 553 zwischen Rüspe und dem Rhein-Weser-Turm. Dabei wurde ein Motorradfahrer aus den Niederlanden schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Wie die Polizei vor Ort mitteilte, weil der Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung bestand.

Der Mann war vom Rhein-Weser-Turm kommend in Richtung Rüspe unterwegs, als er mit seinem Begleiter zusammen einen Lkw überholen wollte. Der erste Fahrer hatte den Laster überholt und über Funk seinem Kumpel mitgeteilt, dass kein Gegenverkehr kommt. Der zweite Motorradfahrer setzte dann auch zum Überholen an, wurde dabei aber aus der Kurve getragen und geriet nach links auf den Grünstreifen der Gegenfahrbahn. Dort kam der Mann in einem Flutgraben zu Fall und wurde schwer verletzt. Vor Ort wurde er durch den Notarzt aus Altenhundem und die Besatzung des Erndtebrücker DRK Rettungswagens versorgt.

Anschließend wurde mit dem Rettungshubschrauber, der am Rhein-Weser-Turm landete, ins Krankenhaus geflogen. Die Straße blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten gesperrt. Die beiden Motorradfahrer organisierten die Abholung des Motorrades eigenständig.

Publiziert in SI Retter

WITTGENSTEIN. Eigentlich haben Philipp und Daniel bereits lange Feierabend. Doch sie bleiben extra länger, um mir die Befragung und die Fotos für unsere Serie „Menschen hinter den Kulissen“ im 112-Magazin zu ermöglichen. Ohne, dass sie Überstunden aufschreiben könnten, oder ich ihnen eine Vergütung anbieten könnte. Einfach so. Ganz uneigennützig.

Es ist regnerisch und kühl an diesem Tag und trotzdem begleiten sie mich zum Hubschrauberlandeplatz direkt neben der Bad Berleburger Rettungswache. Das ist eigentlich der Platz, der immer für Fotomotive genutzt wird, wenn nicht gerade ein Hubschrauber darauf steht.

Auf dem Weg dorthin komme ich mit Daniel ins Gespräch, während Philipp den Rettungswagen im Hintergrund postiert. Beide sind noch in der Ausbildung. „Notfallsanitäter“ ist das Ziel. Jenes neue Berufsbild im Rettungsdienst mit dreijähriger Ausbildung, das 2015 geschaffen wurde und den Menschen viel abverlangt.

Daniel erzählt mir auf dem Weg zum Landeplatz, dass es sein Ziel ist, nach der Ausbildung auch im Rettungsdienst in Wittgenstein zu arbeiten. Nicht weiter zu studieren, wie es einige seiner Kollegen vorhaben. Obwohl sein Vater Arzt ist, auch Notarzt im Rettungsdienst war, bevor er in einer Hausarztpraxis tätig wurde, steht für Daniel fest: „Ich möchte hier bleiben“.

Philipp hat den Rettungswagen in perfekte Fotoposition gebracht. Über fünf Tonnen wiegt der Mercedes Sprinter und darf nur mit Lkw-Führerschein bis 7,5 Tonnen gefahren werden. Für Philipp gar kein Problem. Als ehrenamtlicher Feuerwehrmann darf der sympathische Azubi selbst Laster mit noch deutlich mehr Tonnen steuern. Da ist ein Sprinter kein Thema.

Philipp steigt aus. Er lächelt. Er freut sich auf den Artikel und die Fotos. Auch er möchte nach seiner Ausbildung im Rettungsdienst seiner Heimatstadt arbeiten. Nun bringe ich beide erst einmal in die passende Position fürs Foto. Der Regen macht ihnen bis auf ein Augenzwinkern gar nichts aus. Das können sie ab. Einmal funken, einmal nebeneinander stellen. Vor den Wagen, jetzt daneben. Einzeln hinstellen und bitte einmal nebeneinander hinhocken. Geduldig machen beide meine Wünsche mit und warten ab, bis die Fotos im Kasten sind. Dann geht’s mit dem Wagen zurück in die wenige Meter entfernte Wache. Philipps Ausbildungsstelle. Daniel arbeitet 20 Kilometer weiter südwestlich. Die Wache Erndtebrück ist seine Ausbildungsstelle.

Das sind Philipp und Daniel:

Wer sind die beiden eigentlich, Philipp und Daniel?

Philipp Cyriax, 24 Jahre alt. Realschule, Fachabitur, Krankenpflegeausbildung. Das ist der bisherige Werdegang des jungen Bad Berleburgers im Schnelldurchlauf. „Meine Schulpraktika habe ich in handwerklichen Bereichen gemacht. In einer Autowerkstatt, oder einer Tischlerei“, berichtet er. Sein Vater, Krankenpfleger in der Anästhesie und Intensivmedizin, hatte Philipp noch den Impuls gegeben, auch einen medizinischen Beruf anzusehen. Philipp wurde ein Praktikum im Krankenhaus ermöglicht. Und da war es passiert: „Das Medizinische hat mir sehr gut gefallen“, erinnert der junge Mann sich. Es folgten ein Fachabitur für Sozial- und Gesundheitswesen mit anschließender Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Danach die anspruchsvolle Arbeit auf einer Intensivstation einer Lungenfachklinik. „Das hat mir sehr gefallen“.

Dennoch hat Philipp seinen Beruf noch einmal gewechselt und ist zum Rettungsdienst gekommen: Überhaupt hatte ihn der Rettungsdienst schon gereizt, als er die ersten Begegnungen in der Notaufnahme hatte, oder im Feuerwehrdienst, den er bereits in der Jugendfeuerwehr begonnen hatte.

„Eine sehr anspruchsvolle und tolle Ausbildung“, sagt Philipp zu seiner Entscheidung, zum Rettungsdienst zu wechseln. Ein Schritt, den er keine Minute bereut hat. „Es ist jeden Tag lohnend, zur Arbeit zu gehen“. Und er ist sehr froh, dass es nicht wie in anderen Landkreisen praktiziert wurde, seine Krankenpflegeausbildung anzurechnen und die Rettungsdienstausbildung zu verkürzen. „Es gebe sehr viele Dinge, die ich dann im ersten Lehrjahr versäumt hätte und so nicht gewusst hätte“, erklärt er. „Beispielsweise die Immobilisation der Patienten, oder der Umgang mit dem Spineboard“, fährt er fort.

Was das Besondere für den 24-Jährigen an seiner Ausbildung und dem Berufsbild ausmacht, erklärt er mir an einem Einsatzbeispiel: „Ich war bei einem Einsatz dabei, bei dem es darum ging, einen sterbenden Patienten zu betreuen. Und mit der Fürsorge, der Applikation von Sauerstoff und Schmerz lindernden Medikamenten haben wir ihm auch in dieser Situation noch etwas Gutes getan – auch, wenn er kurze Zeit später verstorben ist und das von Anfang an klar war“. Da ist es kurz still im Raum und dann fährt Philipp fort: „Deshalb ist ein Dienst aber nicht schlecht verlaufen. Der Dienst ist immer gut verlaufen, wenn wir unseren Patienten etwas Gutes tun konnten und das Beste, alles was wir gelernt haben, gegeben haben“.

Und wer ist Daniel? Daniel Impelmann, 20 Jahre, Realschule und Gymnasium und dann direkt ins Blaulichtmillieu.

Ob sein Vater Schuld daran ist, möchte ich wissen. Daniel muss lachen. „Der hat auf jeden Fall eine Teilschuld daran“, gibt er zu. Als er noch ein Kind gewesen sei, habe er von seinem Vater schon einmal das Eine oder Andere vom Notarzteinsatz gehört. Schon recht früh hat Daniel dadurch auch Interesse am Rettungsdienst gefunden. Bereits mit 10 Jahren trat er als ehrenamtlicher Helfer damals ins Jugendrotkreuz des DRK Ortsvereins Bad Berleburg ein, in dem er heute noch aktiv ist. „Die Entscheidung, tatsächlich zum Rettungsdienst zu gehen, kam erst später. So in 2017 war das. Nach der Einführung des Berufsbild Notfallsanitäter in 2015 habe ich mich sehr intensiv informiert und dann diesen Weg gewählt“. An diese Entscheidung schlossen sich ein erster Schulblock, ein Praktikum in der Notaufnahme eines Krankenhauses und schließlich der erste Einsatz als dritter Mann in einer Rettungswache an. An den ersten Einsatz dort erinnert Daniel sich noch gut: „Unklarer Notfall war gemeldet. Und obwohl man als Dritter Mann noch Welpenschutz genießt, war ich ziemlich aufgeregt“, berichtet er. Und das habe sich noch gesteigert, als man kurz vor der Einsatzadresse gewesen sei. „Aber als wir dort waren, kannte ich den Patienten schon aus dem Praktikum in der Notaufnahme und es ging ihm zum Glück auch nicht allzu schlecht“, war Daniel damals erleichtert.

Hin und wieder auch schon regulär im Einsatz

Heute sind er und sein Kollege Philipp auch immer wieder als „zweiter Mann“ im Rettungswagen im Einsatz. Denn ein Teilziel der Ausbildung haben sie mit ihrer Rettungssanitäterprüfung schon erreicht. Und dabei hatte es Daniel gleich kalt erwischt: „Wir wurden zu einem Verkehrsunfall alarmiert. Nachts, gegen kurz nach drei. Die Leitstelle meldete, dass ein Notrufsystem ausgelöst hatte und sich keiner meldet“, erinnert er sich. Als er mit seinem Kollegen an der Adresse ankam, war zunächst nichts zu erkennen. Erst bei genauerem Hinsehen entdeckten Daniel und der mit ihm fahrende Notfallsanitäter Reifenspuren in einem Grünstreifen, die in ein Waldstück führten. Kurze Zeit später wurde Großalarm ausgelöst: Zwei Männer waren eingeschlossen, hatten mit ihrem Auto Bäume gefällt. Ein Hubschrauber kam zur Einsatzstelle, die Feuerwehr, weitere Rettungs- und Notarztwagen, die Polizei und ein Organisatorischer Leiter. Nach rund vier Stunden war Daniels Einsatz beendet, die Verletzten waren gut versorgt und haben den Unfall gut überstanden. „Da war ich ziemlich aufgeregt, aber es hat alles gut geklappt“, erinnert er sich. „Erst Mal gehen Puls und Blutdruck ziemlich in die Höhe, wenn einen der Melder mit voller Lautstärke nachts aus dem Schlaf reißt“, erklärt Daniel. „Nach etwa einer Minute wird man dann wieder ruhiger“, fährt er fort. Das sind Dinge, die auch die beste Ausbildung niemanden lehren kann. Und die Ausbildung ist sehr hochwertig in Siegen. Da sind sich beide einig. „Wir erfahren eine sehr große Wertschätzung“, schwärmen Philipp und Daniel. Daniel erzählt mir, dass sich die Ausbildung neben Schulblöcken und Wachpraktika in viele Krankenhauseinsätze aufteilt. In der Notaufnahme, der Pflegestation, der Intensivstation, der Anästhesie, einer Psychiatrie und einer Kinderabteilung. Überall dort werden die beiden auf ihren späteren Beruf vorbereitet. Um ihren Patienten das Beste geben zu können. Jeden Tag aufs Neue.

Publiziert in SI Retter

MARSBERG. Zu einem Verkehrsunfall wurde am Nachmittag des 9. Juli 2020 der Löschzug Marsberg sowie der Rettungsdienst und die Polizei alarmiert. Im Gegenverkehr kollidierte ein Skoda mit dem Anhänger eines aus der Gegenrichtung fahrenden Autos. Dabei wurden zwei Personen verletzt.

Der Unfall ereignete sich gegen 15.45 Uhr auf der Mühlenstraße in Marsberg. Der Skoda kollidierte seitlich mit dem Anhänger eines entgegenkommenden Volkswagens. Dabei wurde der Skoda schwer beschädigt, beide Insassen wurden verletzt. Ersthelfer kümmerten sich zeitnah um die Versorgung und Betreuung der Betroffenen. Nach Eingang des Notrufs wurde der Löschzug Marsberg unter dem Stichwort "Unfall mit eingeklemmter Person" alarmiert, ebenso der Rettungsdienst. Dies bestätigte sich jedoch nicht, bei Eintreffen der Feuerwehr waren alle Insassen des verunfallten Pkws bereits aus dem Auto heraus und wurden zunächst von Ersthelfern, dann vom Rettungsdienst versorgt. Beide  Personen wurden anschließend ins Krankenhaus Marsberg gebracht. Die Insassen des anderen Fahrzeugs blieben unverletzt. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle, nahm auslaufende Betriebsstoffe auf und stellte den Brandschutz sicher. An der Unfallstelle nahm die Polizei die Ermittlungen zum Unfallhergang auf.

Vom Löschzug Marsberg waren etwa 25 Einsatzkräfte mit vier Fahrzeugen unter der Leitung ihres Zugführers Michael Zinkhöfer im Einsatz. Der Rettungsdienst aus Marsberg und Bad Wünnenberg war mit insgesamt drei Fahrzeugen vor Ort.

Link: Freiwillige Feuerwehr Marsberg

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Publiziert in HSK Feuerwehr
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