Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Wohnungsbrand

Freitag, 20 April 2018 11:34

Wohnungsbrand: Seniorin ums Leben gekommen

PADERBORN. Eine Seniorin ist am Donnerstagnachmittag bei einem Wohnungsbrand in der Paderborner Innenstadt ums Leben gekommen.

In einer Dachgeschoßwohnung in einem mehrstöckigen Gebäudekomplex an der Straße An den Kapuzinern war gegen 15.20 Uhr ein Feuer entdeckt worden. Das Gebäude gehört zum unmittelbar nebenanliegenden Altenheim Westfalenhof und dient dem betreuten Wohnen von insgesamt zehn Senioren. Während alle anwesenden Personen das Haus rechtzeitig verlassen konnten, kam für eine 88-jährige Bewohnerin der völlig ausgebrannten Dachgeschosswohnung jede Hilfe zu spät. Sie wurde von Feuerwehrleuten während der Löscharbeit entdeckt.

Durch das Feuer wurde die Dachgeschoßwohnung völlig zerstört, sogar auf das Dach einer benachbarten Wohnung des Hauses griffen die Flammen über. Die Hausinsassen wurden vorübergehend in Räumlichkeiten des Altenheims untergebracht. Ob und wann sie wieder in ihre Wohnungen zurückkehren können, war bis zum Ende der Löscharbeiten gegen 16.00 Uhr noch nicht klar.

Der Sachschaden dürfte sich auf mehrere zehntausend Euro belaufen. Die Ermittlungen der Polizei zur Brandursache sind noch während der Löscharbeiten angelaufen, mit einem Ergebnis ist jedoch so schnell nicht zu rechnen.

Für die Dauer der Löscharbeiten musste die Heiersstraße zwischen der Mühlenstraße und der Giersstraße für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei

HOFGEISMAR. Bei einem Feuer in Hofgeismar hat ein 28 Jahre alter Mann den hilflosen Bewohner der brennenden Dachgeschosswohnung gerettet. Der Verletzte wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Kassel geflogen.

Wie sich in der Klinik glücklicherweise herausstellte, war der Mann - entgegen der anfänglich am Brandort noch angenommenen Lebensgefahr - nicht schwerer verletzt worden. Er hatte eine Rauchgasvergiftung erlitten und kann das Krankenhaus laut Polizei voraussichtlich schon bald wieder verlassen. Dies ist offenbar maßgeblich dem couragiert zu Hilfe eilenden 28-Jährigen zu verdanken, der den hilflosen Bewohner am späten Dienstagnachmittag aus seiner verrauchten Wohnung gerettet hatte.

Wie die am Brandort in der Straße Auf dem Mühlenfeld eingesetzten Beamten des Kriminaldauerdienstes der Kasseler Kripo berichten, verhinderte die Feuerwehr das beginnende Übergreifen des Feuers vom Bett des Bewohners auf das Gebäude. Der durch den Brand verursachte Sachschaden liegt daher nach erster Einschätzung der Ermittler nur in niedriger vierstelliger Höhe.

Wohnungstür mit Brecheisen geöffnet
Der 28-jährige Hofgeismarer, der den 49-Jährigen aus der bereits stark verrauchten Wohnung rettete, hatte sich bei Ausbruch des Feuers gegen 17.30 Uhr in der Wohnung seiner Freundin im selben Haus aufgehalten. Als er durch das Piepen des Rauchmelders in der Wohnung des Nachbarn auf den Brand aufmerksam wurde und dessen Hilferufe hörte, versuchte er nach eigenen Angaben zunächst die Tür einzutreten. Da diese standhielt, rannte er in den Keller und holte ein Brecheisen. Damit gelang es ihm, die Tür aufzubrechen und den im Flur seiner Wohnung liegenden und aufgrund körperlicher Gebrechen hilflosen 49-Jährigen zu retten und runter in das Erdgeschoss zu bringen, wo er von den eintreffenden Rettungskräften versorgt wurde.

Die mit den weiteren Ermittlungen zur Brandursache betrauten Ermittler des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo gehen nach derzeitigem Sachstand davon aus, dass das Feuer im Schlafzimmer der Wohnung im Bereich des Betts ausgebrochen und vermutlich von dem als starken Raucher bekannten Bewohner fahrlässig verursacht worden war. Hinweise auf eine andere Brandursache haben sich bei den bisherigen Ermittlungen bislang nicht ergeben. (ots/pfa)

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Publiziert in KS Polizei

BAD WILDUNGEN. Eine schwangere Besucherin und ein Polizist haben bei einem Wohnungsbrand in der Bad Wildunger Altstadt leichte Rauchgasvergiftungen erlitten. Der Brand war am frühen Sonntagmorgen im Flur einer Wohnung im zweiten Stock ausgebrochen. Nach Angaben der Polizei hatte Papier Feuer gefangen.

Ein um kurz nach 5 Uhr früh nach Hause kommender Bewohner des Fachwerkhauses in der Brunnenstraße bemerkte Brandgeruch und schlug Alarm. Mit dem Einsatzstichwort "Wohnungsbrand - Menschenleben in Gefahr" wurden die Feuerwehr Bad Wildungen, der Notarzt und der Rettungsdienst alarmiert.

Als die ersten Einsatzkräfte wenig später an dem Mehrfamilienhaus eintrafen, war ein offenes Feuer im Treppenraum des zweiten Stockwerks erkennbar. In dem Gebäude sind insgesamt neun Bewohner gemeldet - der Bewohner der betroffenen Wohnung war laut Polizei nicht zu Hause. Eine schwangere Frau, die nicht in dem Mehrfamilienhaus gemeldet ist, war in der Nacht zu Sonntag zu Besuch.

Mit zwei Atemschutztrupps gingen die Einsatzkräfte nach Auskunft von Feuerwehrsprecher Udo Paul in das Gebäude zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor. Alle Personen konnten in Sicherheit gebracht werden. Die schwangere Besucherin wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vom Notarzt versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in eine Klinik nach Fritzlar gebracht. Ein Polizist, der ebenfalls giftige Rauchgase eingeatmet hatte, brauchte nicht ins Krankenhaus gebracht zu werden.

Die Trupps im Innenangriff brachten den Brand unter Einsatz eines C-Rohres rasch unter Kontrolle. Zur Entrauchung des Gebäudes setzte die Wehr einen Lüfter ein. Die Drehleiter wurde als Anleiterbereitschaft in Stellung gebracht.

Die Feuerwehr Bad Wildungen war mit sechs Fahrzeugen und 29 Einsatzkräften unter Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Frank Volke im Einsatz. Die zur Unterstützung der Atemschutzgeräteträger alarmierte Feuerwehr Braunau brauchte nicht eingesetzt zu werden.

Laut Polizei hatte sich offenbar Papier auf oder neben einer Elektroheizung im Flur der Wohnung entzündet. Angaben zur Schadenshöhe lagen nicht vor. (r/pfa/Quelle: Feuerwehr Bad Wildungen) 


Link:
Feuerwehr Bad Wildungen

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Publiziert in Feuerwehr

KASSEL/LOHFELDEN. Feuerwehr und Polizei sind am späten Sonntagnachmittag zu zwei Wohnungsbränden in Kassel und Lohfelden gerufen worden. In beiden Fällen steht die Brandursache noch nicht fest, die Ermittlungen dauern an.

Der erste Brand ereignete sich gegen 17.25 Uhr in Kassel in der Fichtnerstraße. Der Brandherd befand sich im Kellerabgang. Ein 63-jähriger Mann erlitt eine Rauchgasintoxikation und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Über die Schadenshöhe können noch keine Angaben gemacht werden.

Der zweite Brand ereignete sich eine halbe Stunde später in Lohfelden in der Talstraße. Hier befand sich der Brandherd im ersten Obergeschoss. Der 26-jährige Wohnungsinhaber und zwei Besucherinnen (eine 38 Jahre alte Frau und ein vierjähriges Kind) erlitten Rauchgasintoxikationen und wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Die Höhe des Sachschadens wird nach ersten Erkenntnissen mit geschätzten 25.000 Euro beziffert.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zur Brandursache dauern in beiden Fällen noch an. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Feuerwehr
Donnerstag, 26 Januar 2017 19:43

Wohnung in Brilon ausgebrannt, Bewohner unverletzt

BRILON. Einen Wohnungsbrand an der Strackestraße hat die Feuerwehr Brilon am Donnerstagmittag gelöscht. Das Feuer in dem Mehrfamilienhaus war aus noch unbekannten Gründen in der Küche einer Wohnung im ersten Obergeschoss ausgebrochen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten die neun Bewohner das Gebäude bereits verlassen. Personen wurden nicht verletzt.

Der Brand wurde unter Einsatz von schwerem Atemschutz abgelöscht. Aufgrund der erheblichen Rauchentwicklung wurde das gesamte Gebäude belüftet, die Freiwilligen kontrollierten alle Wohnungen mit der Wärmebildkamera. "Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Brandes auf weitere Wohnungen verhindert werden", sagte Pressesprecher Marcus Bange. Die betroffene Wohnung sei jedoch ausgebrannt.

Strackestraße und Rochusstraße waren während der Löscharbeiten voll gesperrt. Eine Rettungswagenbesatzung stand vorsorglich bereits, brauchte aber nicht einzugreifen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. 21 Einsatzkräfte des Löschzugs Brilon waren rund zwei Stunden im Einsatz, unter anderem auch vom Korb der Drehleiter aus.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei entstand der Brand in der Küche, die Gründe hierfür waren zunächst unbekannt. Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern an. Es entstand ein Sachschaden von etwa 80.000 Euro. (r/pfa)  


Link:
Feuerwehr Brilon

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Publiziert in HSK Feuerwehr

KASSEL. Zu einem Gebäudebrand in der Kohlenstraße in Kassel ist die Feuerwehr Kassel am Freitagabend gegen 18.30 Uhr ausgerückt. In einer Wohnanlage der Diakonie für Menschen mit seelischen Behinderungen brannte ein Patientenzimmer im Erdgeschoss.

Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Gebäude bereits komplett evakuiert. Die Feuerwehrleute bekämpften den Brand von außen durch ein Fenster und gingen gleichzeitig mit einem Trupp im Innenangriff in den bereits völlig verrauchten Flur zur Erkundung vor. Die 20 Bewohner der Einrichtung hielten sich während der Löscharbeiten bei Minusgraden zunächst im Freien auf, daher musste eine kurzfristige Unterbringung organisiert werden. Dies war dann laut Feuerwehr in einer benachbarten Gaststätte möglich.

Das Feuer war schnell unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten und die Entrauchung des betroffenen Gebäudetraktes zogen sich jedoch noch über etwa eine Stunde hin. Nach etwa anderthalb Stunden rückte die Feuerwehr wieder ab. Der Bewohner der vom Brand betroffenen Wohnung war vorsorglich in ein Kasseler Krankenhaus gebracht worden. Alle anderen Bewohner kehrten in ihre Wohnungen zurück.

Einen besonderen Dank richtete die Feuerwehr an die Mitarbeitern der Gaststätte Alt Wehlheiden, in der die Bewohner während des Einsatzes untergebracht und sogar verpflegt wurden. Die Berufsfeuerwehr Kassel war gemeinsam mit der freiwilligen Feuerwehr Kassel-Oberzwehren mit 25 Einsatzkräften vor Ort. Die freiwillige Feuerwehr Wolfsanger besetzte während des Einsatzes die Feuerwache 1. "Brandursache war vermutlich der unsachgemäße Umgang mit Kerzen", wie die Berufsfeuerwehr in einer Pressemitteilung berichtete. Die Polizei ermittelt. Der Brandschaden beläuft sich den Angaben zufolge auf etwa 40.000 Euro. (r/pfa) 

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Publiziert in KS Feuerwehr
Montag, 16 Januar 2017 00:26

Weihnachtsbaum in Flammen: 80.000 Euro Schaden

HOFGEISMAR. Die Flammen eines brennenden Weihnachtsbaumes sind am Sonntagabend in Hofgeismar auf Teile einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus übergegriffen. Die 78-jährige Bewohnerin erlitt vermutlich eine Rauchvergiftung. Der Schaden beträgt schätzungsweise 80.000 Euro.

Der Brand brach gegen 19.30 Uhr in einer Wohnung im dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Mühlenstraße aus. Die 78-jährige Wohnungsinhaberin, die den Brand selbst meldete, hatte einen Bekannten zur Haustüre begleitet. Als sie zu ihrer Wohnung zurückkehrte, standen der Weihnachtsbaum sowie Teile der Wohnung in Flammen.

Die Besatzung eines Rettungswagens lieferte die Dame nach der Erstversorgung mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Kasseler Krankenhaus ein. Von den insgesamt sieben Bewohnern des Hauses befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch eine 80-jährige Frau sowie ein 83-jähriger Mann in ihren Wohnungen. Beide konnten unverletzt aus dem Haus evakuiert werden.

Durch Rauchgase sowie eine beschädigte Tür wurde die benachbarte Wohnung im dritten Obergeschoss in Mitleidenschaft gezogen. Die unterhalb der Brandwohnung gelegene Wohneinheit wurde durch Löschwasser geschädigt. Der Gesamtschaden wird von den Beamten des Kriminaldauerdienstes Kassel auf 80.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr war mit Einsatzkräften aus mehreren Stadtteilen Hofgeismars im Einsatz. (ots/pfa) 

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Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 15 Dezember 2016 11:25

Brand in Wellen durch "unsachgemäßen Umgang" mit Herd

WELLEN. Der Wohnungsbrand in Wellen Anfang Dezember mit einem Schaden von rund 100.000 Euro ist auf die unsachgemäße Nutzung eines Küchenofens zurückzuführen. Das ergaben die Ermittlungen der Korbacher Kripo.

Mit dem Untersuchungsergebnis bestätigten die Brandermittler der Kriminalpolizei die ersten Vermutungen, die am Abend des Brandes am 1. Dezember aufgekommen waren. Das Feuer war an dem Abend gegen 20.40 Uhr in einer Erdgeschosswohnung in einem Mehrfamilienhaus im Edertaler Ortsteil Wellen ausgebrochen (wir berichteten ausfürhlich, hier klicken). Die 80-jährige Bewohnerin der betroffenen Erdgeschosswohnung wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, sie ist aber zwischenzeitlich wieder entlassen worden. Die übrigen Hausbewohner waren durch Rauchwarnmelder rechtzeitig gewarnt worden und konnten das Haus unverletzt verlassen.

Bei den Untersuchungen der Korbacher Kriminalpolizei ergaben sich weder Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung, noch auf einen technischen Defekt. "Als Brandursache kommt Fahrlässigkeit bei unsachgemäßer Nutzung des Küchenofens in Betracht", sagte am Donnerstag Polizeisprecher Volker König. Details nannte er nicht. (pfa) 


Wenige Tage später gab es im Landkreis zwei weitere Brände:
Volkmarsen: Zwei Tote bei Brand in Hörle (05.12.2016, mit Video/Fotos)
Wohnungsbrand: 66-Jähriger verletzt, Haus unbewohnbar (06.12.2016, mit Fotos)

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Publiziert in Polizei

KORBACH. Eine brennende Kerze löste das Feuer aus, bei dem in der Nacht zu Dienstag ein Mann verletzt und das betroffene Mehrfamilienhaus weitgehend unbewohnbar wurde. Das haben die Ermittlungen der Kripo ergeben. Der Schaden beläuft sich auf mindestens 150.000 Euro. 

Das Feuer in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Berliner Straße war gegen 2.10 Uhr in der Wohnung eines 66-jährigen Mannes ausgebrochen. Der Mieter zog sich eine Rauchgasvergiftung und Verbrennungen im Gesicht zu, als er das Feuer selbst zu löschen versuchte - vergeblich. Der Brand zerstörte die Wohnung des 66-Jährigen, die Feuerwehren aus Korbach und Bad Arolsen kämpften mit zahlreichen Einsatzkräften und von zwei Drehleitern aus gegen den Brand an. Durch Feuer, Rauch, Ruß und Löschwasser sind einige der sechs Wohnungen nicht mehr bewohnbar. "Die Gesamtschadenshöhe ist schwer zu schätzen und beläuft sich auf mindestens 150.000 Euro", sagte am Freitag Polizeisprecher Volker König.

Rauchmelder verhinderten Schlimmeres
Zwischenzeitlich untersuchten die Brandermittler der Korbacher Kriminalpolizei den Brandort und befragten auch den verletzten 66-Jährigen. Vorsätzliche Brandstiftung und ein technischer Defekt scheiden nach den Ermittlungsergebnissen aus. Das Feuer entstand durch eine brennende Kerze. Die Kerze hatte wohl zu dicht an einer Gardine gestanden, die als Raumteiler diente, und diese entzündet. Rauchmelder waren es wohl, die Schlimmeres verhinderten. Sie alarmierten den 66-Jährigen und auch die anderen Hausbewohner, so dass alle rechtzeitig das Haus verlassen konnten. Ein Vater und sein Sohn flüchteten sich über eine Leiter der Feuerwehr aus dem zweiten Stock ins Freie. (ots/pfa) 


Über diesen Brand und ein folgenschweres Feuer in Hörle berichtete 112-magazin.de:
Wohnungsbrand: 66-Jähriger verletzt, Haus unbewohnbar (06.12.2016, mit Fotos)
Volkmarsen: Zwei Tote bei Brand in Hörle (05.12.2016, mit Video/Fotos)

Links:
Feuerwehr Korbach
Feuerwehr Bad Arolsen

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 07 Dezember 2016 12:06

Kerze aus Auslöser? Mann bei Wohnungsbrand verletzt

KASSEL. Eine Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses an der Heinrich-Heine-Straße ist am späten Dienstagabend nahezu vollständig ausgebrannt. Da der 44-jährige Bewohner dabei Rauchgas einatmete, brachte ihn ein Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Kasseler Krankenhaus. Die Wohnung ist derzeit unbewohnbar, der Gesamtsachschaden beläuft sich laut Polizei auf etwa 80.000 Euro.

Wie die am Brandort eingesetzten Beamten des Polizeireviers Mitte berichten, war der Brand gegen 23.30 Uhr ausgebrochen. Der 44-Jährige hatte den Brand selbst bemerkt, als er wach wurde. Er hatte noch versucht, die Flammen zu löschen. Da das Feuer sich aber bereits erheblich im Wohnzimmer ausgebreitet hatte, bekam er die Flammen nicht mehr unter Kontrolle. Selbst der Einsatz eines Feuerlöschers führte nicht mehr zum Erfolg. Erst der Kasseler Feuerwehr gelang es schließlich, den Brand zu löschen.

Gegenüber der Polizei berichtete der 44-Jährige, dass vermutlich Kerzen den Brand ausgelöst hatten. Er hatte einige im Wohnzimmer angezündet und war anschließend eingeschlafen. Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache haben nun Beamten des für Brände zuständigen Kommissariats 11 der Kasseler Kripo übernommen. (ots/pfa)  


Bei einem Wohnungsbrand verletzt wurde in der Nacht zu Dienstag ein Mann in Korbach:
Wohnungsbrand: 66-Jähriger verletzt, Haus unbewohnbar (06.12.2016, mit Fotos)

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Publiziert in KS Polizei
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