Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Wildunfall

ALTWILDUNGEN/ANRAFF. Als sie einem Hasen auf der Fahrbahn auswich, hat eine 35 Jahre alte Autofahrerin die Kontrolle über ihren Wagen verloren. Der VW Golf überschlug sich, die Frau am Steuer wurde schwer verletzt.

Wie der Dienstgruppenleiter der Wildunger Polizei am Samstag berichtete, war es am Vortag gegen 12.30 Uhr zu dem Verkehrsunfall auf der K 41 zwischen Altwildungen und Anraff gekommen. Eine 35 Jahre alte Frau aus Kassel befuhr die Kreisstraße, die wegen der Sperrung in Giflitz als Umleitungsstrecke ausgewiesen ist, von Wildungen kommend in Richtung Edertal.

Eingangs einer Linkskurve sah die Autofahrerin eigenen Angaben zufolge einen Hasen auf der Fahrbahn, wich dem Tier aus und verlor die Kontrolle über ihren älteren Golf. Das Auto kam zunächst nach rechts von der K 41 ab, durchfuhr den Graben, streifte einen Leuchtpfosten, geriet dann nach links, prallte gegen die Böschung und überschlug sich. Rund 20 Meter von der Straße entfernt kam der Golf schließlich auf den Rädern stehend mit Totalschaden zum Stillstand.

Die 35-Jährige zog sich schwere Verletzungen zu und erlitt einen Schock. Nach notärztlicher Erstversorgung an der Unfallstelle wurde die Frau in eine Wildunger Klinik eingeliefert. Der Wagen musste geborgen und abtransportiert werden. Die Schadenshöhe gab die Polizei mit 3700 Euro an. Weitere Fahrzeuge waren nicht beteiligt.


Erst am Donnerstag sorgte ein Ausweichmanöver für einen schweren Unfall:
Reh ausgewichen, gegen Bus: Zwei Schwerverletzte (24.04.2014, mit Fotos)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Retter
Donnerstag, 24 April 2014 08:05

Reh ausgewichen, gegen Bus: Zwei Schwerverletzte

GEMÜNDEN. Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagmorgen auf der Landestraße 3073 zwischen Gemünden und Wohra sind zwei Menschen schwer verletzt worden: der 52 Jahre alte Fahrer eines silberfarbenen Toyota Verso aus Korbach und sein ebenfalls 52 Jahre alter Beifahrer aus Frankenberg. Beide wurden mit Rettungswagen in die Marburger Universitätsklinik gebracht.

"Lebensgefahr besteht nicht", sagte ein Polizeibeamter an der Unfallstelle. Fahrer und Beifahrer seien nach dem Unfall ansprechbar gewesen. Die beiden Männer kamen von der Arbeit und waren in ihrem Wagen in Richtung Frankenberg unterwegs.

Laut Frankenberger Polizei ereignete sich der Unfall gegen 5.15 Uhr nahe der Struthmühle zwischen Gemünden und der Abzweigung nach Schiffelbach. Nach Angaben der Beamten wollte der Toyota-Fahrer einem über die Straße laufenden Reh ausweichen, geriet bei diesem Manöver aber auf die andere Fahrbahnseite und prallte dort mit einem entgegenkommenden Linienbus eines Unternehmens aus Kirchhain zusammen. Der Bus war von Gemünden in Richtung Kirchhain unterwegs, der Fahrer war allein mit seinem schweren Fahrzeug unterwegs. Fahrgäste befanden sich nicht in dem Bus.

Bei der Kollision mit dem Personenwagen blieb der 50 Jahre alte Busfahrer aus Kirchhain unverletzt, erlitt offenbar aber einen Schock. Die beiden Insassen des Toyota wurden durch den Zusammenprall aber in ihrem Wagen eingeklemmt. Beide mussten von der Gemündener Feuerwehr mit schwerem hydraulischen Rettungsgerät aus dem Wagen befreit werden. Schwierig gestaltete sich vor allem die Befreiung des Fahrers aus dem Wagen. Dafür waren die Gemündener Feuerwehrleute rund eine Stunde im Einsatz.

Die Gemündener Feuerwehr war mit zwölf Kräften an der Unfallstelle, die Leitung hatte Stadtbrandinspektor André Boucsein. Unter den Helfern war auch Gemündens Bürgermeister Frank Gleim als Mitglied der örtlichen Feuerwehr. Mitglieder des Gemündener Ersthelfer-Systems der Feuerwehr betreuten und versorgten die Verletzten bis zum Eintreffen von Notarzt- und Rettungswagen. Insgesamt waren drei RTW an die Unfallstelle entsandt worden.

Den Schaden an beiden Fahrzeugen bezifferte die Polizei mit rund 40.000 Euro; 30.000 Euro am Bus und 10.000 Euro am Toyota. An dem Verso entstand Totalschaden. Der Bus hingegen war noch fahrbereit und wurde von einem Ersatzfahrer von der Unfallstelle abgeholt. Durch den Unfall war die Landesstraße zwischen Gemünden und Wohra rund anderthalb Stunden voll gesperrt. Der morgendliche Berufsverkehr wurde weiträumig umgeleitet.


Auf der Strecke zwischen Gemünden und Frankenberg war es Ende September zu einem ähnlichen Unfall gekommen:
Waschbär ausgewichen: Frontal in Schlepper gekracht (28.09.2013, mit Fotos)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Retter

NEUENTAL. Ein erfasstes Reh hat die Frontscheibe eines Autos durchschlagen und drei Männer verletzt, einen von ihnen schwer. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Der schwere Wildunfall passierte am Donnerstagmorgen gegen 6.30 Uhr auf der Landesstraße 3074 zwischen den Neuentaler Ortsteilen Waltersbrück und Bischhausen. Die Landesstraße war zeitweilig voll gesperrt.

Ein 50-jähriger Mann aus Gudensberg befuhr laut Polizei mit seinem Auto die L 3074 von Bischhausen in Richtung Waltersbrück. Das Fahrzeug kollidierte mit einem Reh, das plötzlich auf die Fahrbahn lief. Das Reh wurde durch den Zusammenprall mit dem Auto in die Luft geschleudert und durchschlug auf der Beifahrerseite die Frontscheibe eines entgegenkommenden Autos. In diesem Wagen befanden sich vier Männer im Alter von 49 bis 55 Jahren aus Schwalmstadt und Willingshausen.

Der Beifahrer erlitt schwere Verletzungen. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die beiden Männer, die auf der Rückbank saßen, erlitten leichtere Verletzungen. Sie wurden ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Die Fahrer der jeweiligen Autos blieben unverletzt. Alle Unfallbeteiligten waren auf dem Weg zu ihren Arbeitsstellen.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in HR Retter

MENGERINGHAUSEN. Ein seinem Herrchen entwischter Hund hat bei der Jagd auf ein Reh das Wildtier auf die Bundesstraße 252 getrieben, wo es am Samstag von einem Auto erfasst wurde. Die 19-jährige Autofahrerin kam mit dem Schrecken davon, es entstand ein Schaden von 4000 Euro.

Die junge Arolserin befuhr am Vormittag gegen 11 Uhr mit ihrem Ford Focus die Bundesstraße 252 von Bad Arolsen kommend in Richtung Twiste, als plötzlich ein Reh auf die Fahrbahn lief. Die 19-Jährige hatte keine Chance, eine Kollision mit dem Schmalreh zu vermeiden, und erfasste das Tier frontal. Das Reh schleuderte in den Graben, wo es verendete. Durch den Aufprall lösten beide Airbags des Wagens aus, wodurch die Windscheibe splitterte - die nach oben schnellende Klappe des Luftsacks schlug gegen das Glas. Die junge Frau am Steuer blieb glücklicherweise unverletzt.

Unmittelbar nach dem Unfall hielten mehreren Ersthelfer an - darunter Landrat Dr. Reinhard Kubat, der eine Lesung mit Hera Lind auf dem Arolser Viehmarkt besucht hatte. Während ein Helfer die Unfallstelle absicherte, verständigte Kubat per Notruf die Bad Arolser Polizeistation und teilte den Beamten auch seine Beobachtung mit: Demnach hatte ein Husky das Reh auf die Straße gehetzt. Der Hund selbst sei zwar verstört, aber nicht von einem Auto erfasst und somit auch nicht verletzt worden.

Als wenig später eine Streife der Polizei an Ort und Stelle eintraf und den Unfall aufnahm, kam aus Richtung Mengeringhausen auch ein 51 Jahre alter Fußgänger mit einem Husky an der Leine zur Unfallstelle gelaufen. Der in einem Arolser Ortsteil wohnende Mann gab an, dass sein Hund nach dem Trinken in einem Bach durch ein Getreidefeld gelaufen sei. Dort muss der Husky das Reh gewittert und die Verfolgung aufgenommen haben. Das verschreckte Stück Wild flüchtete geradewegs auf die Bundesstraße - mit den geschilderten Folgen.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei
Mittwoch, 24 April 2013 18:29

Reh mit Warnbake verwechselt?

BAD LAASPHE. Da wollte ein Autofahrer der Polizei wohl ein Reh, äh, einen Bären aufbinden: Der 37-Jährige meldete den Beamten einen angeblichen Wildunfall, hatte aber offenbar mit überhöhtem Tempo eine Warnbake aufs Korn genommen.

Der 37-jährige Autofahrer aus Bad Laasphe meldete der Polizei am Dienstagabend, dass er soeben auf der L 903 bei Arfeld einen Wildunfall mit einem Reh gehabt habe. Als sich die Beamten den beschädigten Wagen ansahen, stand für die erfahrenen Polizisten jedoch fest, dass diese Beschädigungen nicht von einem Tier verursacht worden sein konnten. Weißer Farbabrieb statt Tierhaaren deutet nämlich nicht unbedingt auf einen kapitalen Rehbock hin.

Bei ihren weiteren Ermittlungen entdeckten die Bad Berleburger Streifenpolizisten dann die tatsächliche Unfallstelle - etwa 300 Meter von der Stelle entfernt, an der es zu der angeblichen Kollision mit dem Reh gekommen sein sollte. Dort war der 37-Jährige nämlich aufgrund erkennbar überhöhter Geschwindigkeit in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen und hatte dann eine (weiße!) Warnbake gestreift. Gegen 37-Jährigen erging eine Anzeige.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in SI Polizei
Mittwoch, 27 März 2013 05:58

Blaue Katzenaugen gegen Wildunfälle

WALDECK-FRANKENBERG. Um die Zahl an Wildunfällen zu verringern, informiert ein vor vier Jahren gegründeter Arbeitskreis über die Gefahren von Wildwechsel, stellt Warntafeln auf und installiert spezielle Reflektoren. Die Sparkasse Waldeck-Frankenberg unterstützt den Arbeitskreis Wildunfälle mit 2500 Euro.

"Könnten Sie jetzt noch bremsen?" – steht auf den Warntafeln. Diese Frage ist dem ein oder anderen Autofahrer im Landkreis ganz sicher geläufig, schauen einem beim Lesen doch zwei leuchtende Rehaugen an. Der Arbeitskreis Wildunfälle, der seit 2009 im Landkreis existiert, ist Initiator solcher Warnhinweise an unfallträchtigen Straßen. Ziel des Expertenkreises ist es, die Unfallzahlen mit Wild in unserem Landkreis zu senken. Der Arbeitskreis setzt sich aus Vertretern der Jägerschaft, Kreisverwaltung, Kreisgenossenschaft, Straßenverkehrsbehörde, Hessen-Mobil und der Polizei zusammen.

Neben dem Aufstellen großer Warnschilder ist auch das Anbringen von Reflektoren an Leitpfosten auf ausgewählten Straßen eine der vielen Aufgaben der Experten im Arbeitskreis. Waren es bisher rote Reflektoren, finden sich nun zunehmend blaue Warnreflektoren an den Leitpfosten. In Thüringen wurden - wissenschaftlich begleitet - gute Ergebnisse dieser blauen Rückstrahler nachgewiesen und bisher vielversprechende Erkenntnisse zur Reduzierung von Unfällen mit Wild gewonnen.

Die Sparkasse Waldeck-Frankenberg hat es mit einer Spende von 2500 Euro ermöglicht, weitere Straßen mit den blauen Wildwarnreflektoren auszustatten. Dabei handelt es sich um die B 236 zwischen Allendorf und Osterfeld, die K 5 zwischen Schmillinghausen und Herbsen, die B 485 zwischen Hundsdorf und dem Abzweig nach Reinhardshausen sowie die K 40 zwischen Braunau und Reinhardshausen. Insgesamt hat der Arbeitskreis damit fast fünf weitere Straßenkilometer mit den neuen Reflektoren ausgerüstet.

- Werbung -

Publiziert in Auf der Straße

BRAUNAU/BERGFREIHEIT. Deutlich mehr Wildunfälle als üblich hat die Wildunger Polizeistation in der Nacht zu Samstag verzeichnet. Dabei starben mehrere Rehe und ein Waschbär. Bei dem schwersten Zusammenstoß mit einem Tier am frühen Samstagmorgen entstand an einem Auto ein Schaden von 5000 Euro.

Ein 43 Jahre alter Autofahrer war gegen 5 Uhr aus Richtung Wildungen kommend in Richtung Gemünden unterwegs und befuhr die Landesstraße 3296. Als zwischen Braunau und Bergfreiheit mehrere Rehe die Fahrbahn kreuzten, bremste der Wildunger seinen Opel Astra stark ab - dennoch erfasste er das letzte der Tiere, das gegen Front, Motorhaube und Windschutzscheibe prallte. Das Reh verendete, der 43-Jährige erlitt laut Polizei ein Knalltrauma durch die sich öffnenden Airbags.

An dem Wagen seinen Stoßstange, Scheinwerfer, Motorhaube und Frontscheibe stark beschädigt worden, sagte der Dienstgruppenleiter der Wildunger Station am Morgen gegenüber 112-magazin.de. Der Betroffene "konnte mit Ach und Krach seine Fahrt zur Arbeit in Gemünden fortsetzen", sagte der Polizist weiter.

Im Dienstbezirk der Wildunger Wache war es in der ganzen Nacht zu mehreren weiteren Wildunfällen gekommen, bei denen mindestens fünf Rehe und ein Waschbär ihr Leben ließen. Bei keinem der Zusammenstöße wurden Menschen verletzt, hieß es. Die Polizei erinnerte in diesem Zusammenhang an die Pflicht der Autofahrer, nach Wildunfällen die Polizei oder einen Jagdausübungsberechtigten zu informieren. Immer mehr Autofahrer würden verletzte Tiere nach Kollisionen einfach liegen lassen, hatte kürzlich ein Beamter der Arolser Polizeistation gegenüber 112-magazin.de beklagt.

Publiziert in Polizei
Dienstag, 29 Januar 2013 12:03

Wildschäden und Wildunfälle nehmen zu

WALDECK-FRANKENBERG. Mit jedem Jahr erhöht sich in Waldeck-Frankenberg die Zahl der Wildunfälle und der Wildschäden durch Schwarzwild. Dabei wurden im vergangenen Jahr erheblich mehr Sauen erlegt als in den Jahren zuvor. Gerade die revierübergreifenden Ansitzdrückjagden haben sich als geeignetes Mittel zur Reduktion der Bestände erwiesen.

Man hat den Revierpächtern in der Vergangenheit gern den schwarzen Peter zugeschoben und behauptet, die Jäger schießen zu wenig. Das das nicht der Fall ist zeigen die nackten Zahlen:  Ca. 6000 Schwarzkittel wurden in Waldeck-Frankenberg erlegt, Hessenweit wird die Zahl von 75.000 Stück gehandelt.

Was lässt die Population so ansteigen? Milde Winter, stark tragende Buchen und Eichelmast begünstigen die Nahrungsaufnahme und damit die Populationsrate. Dazu kommt, dass der Mais und Rapsanbau immer größere Dimensionen annimmt. Zum einen ist auch hier das Futterangebot enorm, zum anderen bieten diese Felder auch Deckung. Der Jäger hat hier das Nachsehen und muss in der Regel für den ausufernden Wildschaden zahlen. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt liegt auch in der falschen Bejagung. Schießt man die alten Stücke und die Leitbache, haben die Keiler leichtes Spiel mit der führungslosen Rotte und so werden selbst Frischlinge schon beschlagen. Dieses Spiel wiederholt sich in unregelmäßigen Abständen und führt somit zu einer exlosionsartigen Vermehrung.

Durch enorme Wildschäden und Wildunfälle werden die Jagdreviere immer schwieriger zu verpachten sein. Teilweise gehen die Jagdgenossenschaften schon so weit, dass sie Reviere mit hohem Wildschaden für wenige Euros verpachten und sich mit einer geringen Wilschadenpauschale zufrieden geben.  Die Jagdscheininhaber und die Landwirte sind also gut beraten, sich an einen Tisch zu setzen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen um eine intensive aber waidgerechte Bejagung der Wildbestände zu ermöglichen. Bei Wildunfällen verhält es sich ähnlich. Setzt der Revierpächter eine Drückjagd an und kommt es infolge dieser Jagdausübung zu einer Kollision von Wild mit einem Verkehrsteilnehmer, ist der Revierinhaber unter Umständen haftbar zu machen. Hier gibt es bereits einige Gerichtsurteile zu Lasten des Revierpächters.

Wie auch immer sich die Sache entwickelt. Es bleibt spannend.

Publiziert in Archiv - Sammlung
Mittwoch, 28 November 2012 06:47

Lebendes Wildschwein unter Auto eingeklemmt

WARZENBACH/FRANKENBERG. Ein ungewöhnlicher Notruf aus dem Kreis Marburg-Biedenkopf ist am Mittwochmorgen bei der Polizei in Frankenberg aufgelaufen: Nach der Kollision mit einer Rotte Wildschweine wurde eines der Tiere lebend unter dem Auto eingeklemmt.

Der Notruf des Fahranfängers lief gegen 6 Uhr bei der Polizei in Frankenberg auf, wie ein Beamter der dortigen Station am Morgen gegenüber 112-magazin.de berichtete. Der junge Mann hatte in seinem Notruf angegeben, auf der Kreisstraße 85 zwischen Treisbach und Warzenbach im Kreis Marburg-Biedenkopf mit einer Rotte Wildschweine kollidiert zu sein. Einer der Schwarzkittel sei unter das Auto geraten und dort eingeklemmt worden.

"Während des Notrufes war im Hintergrund das Klagen des Tieres zu hören", sagte der Beamte weiter. Der Fahrer habe sich nicht getraut, das Auto zu verlassen. Der Frankenberger Polizist informierte seine Kollegen im Kreis Marburg-Biedenkopf, die sofort zur Unfallstelle fuhren.

Angaben darüber, ob das Wildschwein erschossen werden musste oder bis zum Eintreffen der Beamten verendet war, lagen der Frankenberger Polizei zunächst nicht vor.

Publiziert in Polizei
Mittwoch, 28 November 2012 06:30

Lebendes Wildschwein unter Auto eingeklemmt

WARZENBACH/TREISBACH. Nach der Kollision mit einer Rotte Wildschweine ist am Mittwochmorgen eines der Tiere lebend unter dem Auto eingeklemmt worden.

Der Notruf des Fahranfängers lief bei der Polizei in Frankenberg auf, wie ein Beamter der dortigen Station am Morgen gegenüber 112-magazin.de berichtete. Der junge Mann hatte in seinem Notruf angegeben, auf der Kreisstraße 85 zwischen Treisbach und Warzenbach mit einer Rotte Wildschweine kollidiert zu sein. Einer der Schwarzkittel sei unter das Auto geraten und dort eingeklemmt worden.

"Während des Notrufes war im Hintergrund das Klagen des Tieres zu hören", sagte der Beamte weiter. Der Fahrer habe sich nicht getraut, das Auto zu verlassen. Der Frankenberger Polizist informierte die Kollegen im Kreis Marburg-Biedenkopf, die sofort zur Unfallstelle fuhren.

Angaben darüber, ob das Wildschwein erschossen werden musste oder bis zum Eintreffen der Beamten verendet war, lagen der Frankenberger Polizei zunächst nicht vor.

Publiziert in MR Polizei

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige