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Freitag, 02 November 2012 11:33

Schwangere rammt Rotte Wildschweine

PADERBORN. Mit einer Rotte Wildschweine ist eine 32-jährige Autofahrerin ist auf der Bundesstraße 64 in Höhe Paderborn zusammengestoßen. Die schwangere Frau wurde dabei schwer verletzt. Mehrere Tiere wurden bei dem Wildunfall getötet.

Die Seatfahrerin hatte laut Polizeibericht von Freitag am Vortag gegen 6 Uhr bei Dunkelheit die Bundesstraße in Richtung Höxter befahren, als etwa 200 Meter vor der Ausfahrt zur Bundesstraße 68 plötzlich eine Rotte Wildschweine im Scheinwerferlicht auftauchte. "Die Autofahrerin reagierte richtig", sagte ein Polizeisprecher. Sie hielt das Lenkrad fest und leitete sofort eine Notbremsung ein. Trotzdem kollidierte sie mit mehreren Schweinen der Rotte. Acht Tiere wurden bei dem Zusammenstoß getötet.

Die Verunglückte wurde mit einem Rettungswagen in ein Paderborner Krankenhaus zur stationären Behandlung gebracht. An ihrem Auto entstand ein Schaden von rund 15.000 Euro. Nachdem die Tierkadaver durch den zuständigen Jagdpächter abtransportiert waren, wurde die verunreinigte Fahrbahn durch die Feuerwehr Paderborn mit Löschwasser gereinigt. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde der Bereich der Bundesstraße zwischen Borchener Straße und Warburger Straße gesperrt.

Publiziert in KS Retter

EHLEN. Ein 30 Jahre alter Autofahrer ist am Freitagmorgen einem Wildschwein ausgewichen, gegen einen Baum geprallt und tödlich verletzt worden.

Zu dem folgenschweren Verkehrsunfall kam es Freitagmorgen gegen 6.20 Uhr auf der Bundesstraße 251 zwischen der Anschlussstelle Zierenberg der Autobahn A 44 und Habichtswald-Ehlen (Landkreis Kassel).

Bevor es zu dem tragischen Unfall gekommen war, hatte bereits eine 49-jährige Autofahrerin aus Zierenberg die Bundesstraße befahren und das Wildschwein erfasst. Sie fuhr zunächst bis nach Ehlen weiter. Dort drehte sie ihren Wagen und kehrte zur Anstoßstelle zurück.

In der Zwischenzeit war der 30-Jährige aus Zierenberg mit seinem Auto auf demselben Streckenabschnitt unterwegs. Er wich dem leblosen und an der rechten Fahrbahnseite liegenden Wildschwein nach links aus. Bei diesem Ausweichmanöver verlor er die Kontrolle über sein Auto. Das kam ins Schleudern und prallte mit der Fahrerseite gegen einen rechts am Straßenrand stehenden Baum. Ein zur Unfallstelle herbei geeilter Notarzt konnte nur noch den Tod des 30-Jährigen feststellen.

Ein Gutachter kam zur Unfallstelle, der Wagen des 30-Jährigen wurde sichergestellt.

Der unfallbetroffene Streckenabschnitt der Bundesstraße 251 musste voll gesperrt werden. Die Sperrung dauerte von etwa 6.45 Uhr bis 9.15 Uhr an.

An der Unfallstelle waren die Feuerwehren aus Ehlen und Dörnberg eingesetzt. Nach Angaben der Wolfhager Polizisten entstand an dem Unfallwagen ein Totalschaden von rund 4000 Euro.


Einen ganz ähnlichen Unfall hatte es vor einem Jahr bei Gemünden gegeben:
Reh ausgewichen, gegen Baum: Eingeklemmt, Lebensgefahr (14.10.2011)

Mitte August diesen Jahres hatte ein Schwarzkittel einen Massenunfall auf der A 44 mit ausgelöst:

Massenkarambolage: Sieben Verletzte, Hund getötet (18.08.2012, mit Video und Fotos)

Publiziert in KS Polizei
Mittwoch, 05 September 2012 14:30

Wildunfälle: Autofahrer sollen Entsorgung zahlen

WALDECK-FRANKENBERG. Weil die Jäger das sogenannte Fallwild nicht mehr von den Straßen beseitigen, müssen jetzt die Autofahrer zahlen. Wer einen Wildunfall verursacht, erhält anschließend eine Rechnung der Straßenbauverwaltung Hessen Mobil für die Beseitigung des Kadavers.

Das kostet um die 100 Euro, je nach Aufwand. "Der Träger der Straßenbaulast ist verpflichtet, alles aus dem Straßenraum zu beseitigen, was den Verkehr gefährdet", erklärt Horst Sinemus von Hessen Mobil in Bad Arolsen. Sinemus: "Die Kosten werden dem Verursacher in Rechnung gestellt" - also dem Autofahrer, der ein Wildtier tot gefahren hat.

Die Jäger wollen die toten Tiere nicht mehr entsorgen. Anlass ist ein Streit mit dem Landkreis, der die Jagdsteuer von zehn auf 15 Prozent erhöht hatte. Die Jäger fordern, die Erhöhung zurückzunehmen. Solange das nicht geschieht, wollen sie die toten Tiere nicht von den Straßen räumen. Denn das sei nicht nur unangenehm, sondern für sie auch mit Kosten verbunden. Quelle: HNA

Publiziert in Archiv - Sammlung

DIEMELSTADT/WARBURG. Bei einem schweren Unfall mit zwei Lastwagen, fünf Autos und einem Kleinbus auf der A 44 sind in der Nacht zu Samstag mehrere Menschen teils schwer verletzt worden. Ein Hund, der in einem beteiligten Geländewagen gesessen hatte, kam bei der Massenkarambolage ums Leben.

Die Autobahn blieb stundenlang voll gesperrt, den Gesamtschaden gab die Polizei in der Nacht mit rund 180.000 Euro an. Den Angaben zufolge war es zunächst zwischen den Anschlussstellen Diemelstadt und Warburg in Fahrtrichtung Kassel zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Wildschwein gekommen. Weil das verendete Wildschwein auf dem linken Fahrstreifen lag, kam es zunächst zu stockendem Verkehr und dann zu einem Stau.

Der 21-jährige Fahrer eines Gliederzuges bemerkte das Stauende offenbar zu spät und schob fünf Autos, einen Kleinbus mit Anhänger und einen weiteren Lkw ineinander. Hierbei wurden laut Notarzt zwei Personen schwer und fünf weitere leicht verletzt. Zunächst war von fünf Schwerverletzten die Rede.

Der Anhänger des verursachenden Lastwagens kippte nach dem Unfall beinahe um - Einsatzkräfte der Feuerwehren Rhoden und Wrexen sicherten das Fahrzeug mit speziellen Stützen gegen ein Umstürzen. Ein an dem Unfall beteiligter Geländewagen wurde regelrecht auseinander gerissen und von der Autobahn katapultiert. Der Land Rover blieb entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung völlig zerstört im Graben liegen. Ein Hund, der im Laderaum des Geländewagens transportiert worden war, verendete noch an der Unfallstelle.

Auf der Autobahn war innerhalb kürzester Zeit ein Großaufgebot an Einsatzkräften vertreten. Neben mehreren Notärzten und Rettungswagenbesatzungen sowie den Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen war zeitweise auch die Feuerwehr Warburg an der Unfallstelle. Um zahlreiche am Unfall beteiligte, aber nicht verletzte Personen zu betreuen, rückten Mitglieder der DRK-Schnelleinsatzgruppen aus Korbach, Bad Arolsen und Ehringen auf die Autobahn aus. Die Autobahnpolizei war mit mehreren Streifen auf der voll gesperrten A 44 im Einsatz.

Bis zum Eintreffen der Rettungswagen versorgten und betreuten Feuerwehrleute die Verletzten. Später banden die Brandschützer ausgelaufene Betriebsstoffe ab, räumten Trümmerteile beiseite, bargen den getöteten Hund und unterstützten die Bergungsarbeiten. In Absprache mit der Autobahnmeisterei Baunatal wurde schließlich nach gut zweistündiger Vollsperrung der Standstreifen für den Verkehr wieder frei gegeben, der kilometerlange Rückstau löste sich nur langsam auf.

Publiziert in KS Retter

DIEMELSTADT/WARBURG. Bei einem schweren Unfall mit zwei Lastwagen, fünf Autos und einem Kleinbus auf der A 44 sind in der Nacht zu Samstag mehrere Menschen teils schwer verletzt worden. Ein Hund, der in einem beteiligten Geländewagen gesessen hatte, kam bei der Massenkarambolage ums Leben.

Die Autobahn blieb stundenlang voll gesperrt, den Gesamtschaden gab die Polizei in der Nacht mit rund 180.000 Euro an. Den Angaben zufolge war es zunächst zwischen den Anschlussstellen Diemelstadt und Warburg in Fahrtrichtung Kassel zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Wildschwein gekommen. Weil das verendete Wildschwein auf dem linken Fahrstreifen lag, kam es zunächst zu stockendem Verkehr und dann zu einem Stau.

Der 21-jährige Fahrer eines Gliederzuges bemerkte das Stauende offenbar zu spät und schob fünf Autos, einen Kleinbus mit Anhänger und einen weiteren Lkw ineinander. Hierbei wurden zwei Personen schwer und zwei weitere leicht verletzt. Zunächst war von fünf Schwerverletzten die Rede.

Der Anhänger des verursachenden Lastwagens kippte nach dem Unfall beinahe um - Einsatzkräfte der Feuerwehren Rhoden und Wrexen sicherten das Fahrzeug mit speziellen Stützen gegen ein Umstürzen. Ein an dem Unfall beteiligter Geländewagen wurde regelrecht auseinander gerissen und von der Autobahn katapultiert. Der Land Rover blieb entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung völlig zerstört im Graben liegen. Ein Hund, der im Laderaum des Geländewagens transportiert worden war, verendete noch an der Unfallstelle.

Auf der Autobahn war innerhalb kürzester Zeit ein Großaufgebot an Einsatzkräften vertreten. Neben mehreren Notärzten und Rettungswagenbesatzungen sowie den Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen war zeitweise auch die Feuerwehr Warburg an der Unfallstelle. Um zahlreiche am Unfall beteiligte, aber nicht verletzte Personen zu betreuen, rückten Mitglieder der DRK-Schnelleinsatzgruppen aus Korbach, Bad Arolsen und Ehringen auf die Autobahn aus. Die Autobahnpolizei war mit mehreren Streifen auf der voll gesperrten A 44 im Einsatz.

Bis zum Eintreffen der Rettungswagen versorgten und betreuten Feuerwehrleute die Verletzten. Später banden die Brandschützer ausgelaufene Betriebsstoffe ab, räumten Trümmerteile beiseite, bargen den getöteten Hund und unterstützten die Bergungsarbeiten. In Absprache mit der Autobahnmeisterei Baunatal wurde schließlich nach gut zweistündiger Vollsperrung der Standstreifen für den Verkehr wieder frei gegeben, der kilometerlange Rückstau löste sich nur langsam auf.

Publiziert in Retter
Sonntag, 12 August 2012 10:03

Heringhausen im Nebel - Wildunfall

DIEMELSEE. Ich habe mir für 04.00 Uhr in der Früh den Wecker gestellt, werde aber von allein um 03.55 Uhr wach. Den  heißen Kaffe schlürfe ich genüßlich auf der Sofacouch . Die Hunde stehen ebenfalls auf und schauen mich etwas verschlafen an. So richtig fit sind sie heute nicht, da meine Frau gestern 25 Km mit ihnen gelaufen ist. Nun, die Mauser M03 im Kaliber 300 WSM aus dem Waffenschrank, die Hunde in den Jimny und den Lodenmantel nebst Glas auf den Beifahrersitz gelegt, geht die Fahrt über die Diemelbrücke nach  Stormbruch,  Richtung Bontkirchen. Die Waldzunge ist mein Ziel, hier wechseln die Sauen -aus der Eschenseite kommend - über die Gemeindestraße in die Fichtenschonungen um den Tag zu verschlafen.  Es ist heute sehr nebelig, ein Zeichen dafür, das es heute sehr schön werden wird.  Ich biege von der Gemeindestraße in den Waldweg ab, lasse mein Auto gleich in der Waldeinfahrt stehen. Die kleine Hündin nehme ich mit, sie folgt nun schon ohne Leine als ich gegen 04:45 Uhr zum Drückjagdbock am Hauptwechsel gelange. Hund auf den Sitz, Waffe und Lodenmandel ebenfalls. Ich merke, das mir der Nebel in das T - Shirt dringt, ich fange an zu frösteln und ziehe meinen Mantel an. Nun heisst es warten, bis um 06.00 Uhr sind immer mal wieder Sauen unterwegs. Oberhalb von mir, aus der Mönchsecke schreckt Rehwild, die Sauen kommen. Allerdings nicht direkt über den Wechsel sondern oberhalb der Fichten. Ich höre deutlich die Äste knacken als die Sauen an mir vorbei ziehen. In der Dunkelheit und bei diesem Nebel ist ein Ansprechen nicht möglich und nach wenigen Minuten ist der Spuk vorbei. Aus Richtung Bontkirchen höre ich  ein Auto herannahen und als ich noch denke das der bei diesem Nebel sehr schnell unterwegs ist höre ich Aufschlag und Reifenquitschen auf der etwa 200 Meter entfernten Gemeindestrasse. Ich entlade die Waffe, nehme meine Utensilien und mache mich auf den Weg zur Strasse. Dort angekommen sehe ich die Bescherung, der junge Mann ist total aufgebracht und schimpft über ein Stück Wild, das ihm vor den Wagen gelaufen ist.  Der Kühler und die Motorhaube haben den Crash nicht überlebt, auch ein Licht ist defekt. Nun, ich frage ihn, ob er gesehen habe was er angefahren hat, ausser einem Schulterzucken und  einer Schimpfkanonade auf die Jäger, die zu wenig Wild erlegen, kann der junge Mann keine Angaben machen. Ich bin allerdigs verwundert, das sich der Fahrer in den Wagen setzt und mit quitschenden Reifen einfach davon braust. Nun,  soll nicht meine Sorge sein, wie er der Versicherung den Unfall ohne Bescheinigung erklären will. Vielleicht habe ich doch vorhin eine Alkoholfahne gerochen ? Bin mir aber nicht ganz sicher .  Wie dem auch sei, ich muss das angefahren Wild nachsuchen, Schweiß ( Blut ) oder Schnitthaar kann ich bei der Dunkelheit nicht erkennen . Die alte Hündin muss her, das Brinsel an der Halsung lasse ich die Hündin frei suchen, sie nimmt sofort die kalte Fährte auf, ich mit meiner Waffe hinterher. Nun wird die Hündin laut., ein Zeichen dafür, das das Tier - nicht wie vermutet -  verendet und somit auf den Läufen ist. Standlaut löst den Hetzlaut ab, das Stück Wild ist also noch am Leben und die Hündin bindet das Stück an den Platz. Jetz weiss ich bereits, das es ein Wildschwein sein muss, Rehwild hätte die Hündin längst nieder gezogen und getötet. In dem Nebel komme ich aber nicht schnell genug durch Buchenrauschen, Unterholz und Brombeerranken.  Die steilen Hänge lassen mich immer wieder ausrutschen. Die Hündin hält aber wacker den Schwarzkittel am Platz. Es ist Gott sei Dank so hell, das ich die Waffe nutzen kann und stehe 10 Minuten später im Fichtenhochwald am Ort  des Geschehens. Die Hündin und der Keiler stehen sich gegenüber, der Rotpunkt meines Glases steht direkt oberhalb des rechten Vorderlaufs als das Geschoss den Körper der Sau durchschlägt. Die schwer verletzte Sau ist tot. Ich nehme die Hündin zurück, lasse sie ablegen und  betrachte mir den Keiler von sicherlich 70 - 80 Kilo Gewicht. Bei der Begutachtung der Sau stelle ich eine schwere Fraktur der rechten  Keule fest, auch das Gebräch ist seltsam  verschoben. Durch den Aufprall  ist sicherlich der Kiefer gebrochen worden, die Sau wäre  zur Nahrungsaufnahme nicht mehr in der Lage  und somit einem entsetzlichen Tod ausgeliefert gewesen. Ich nehme die Hündin und die Waffe und gehe den Weg zurück zum Auto . Auf dem Heimweg nach Heringhausen halte ich  oberhalb von Rettungspunkt  KB 108 an und " schieße " ein Foto . Heringhausen liegt im Nebel. Heraus ragt der Eisenberg. Wie einzigartig schön doch die Landschaft um den Diemelsee herum ist. Vielleicht hat sich der Unfallfahrer ja bereits bei der Polizei gemeldet ? Wir werden es erfahren - oder auch nicht -.

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DIETRICHSFELD. Diese Grünlandbrücke bei Dietrichsfeld in Niedersachsen ist ein Beispiel dafür, das Politik, Umweltverbände und Jägerschaft  zusammen auch große Projekte zum Wohle des Wildes, der Natur und der Unfallvermeidung zum Schutz von Personen verwirklichen können. Das Bild zeigt eine Grünlandbrücke über eine Autobahn bei Dietrichsfeld in Niedersachsen. Das Wild hat nun die Möglichkeit ungehindert die Autobahn zu überqueren . Wir finden, das ist eine Pressemeldung wert. 

Publiziert in Archiv - Sammlung
Samstag, 04 August 2012 23:47

Wildschweinrotte erfasst: Sechs Tiere getötet

SCHMITTLOTHEIM. Eine Autofahrerin hat eine Rotte Wildschweine erfasst und alle sechs Tiere getötet - zwei Bachen und vier Überläufer. Die Frau und ihr Beifahrer blieben bei dem außergewöhnlichen Wildunfall unverletzt.

Nach Angaben der Frankenberger Polizei von Samstagabend waren die 29 Jahre alte Autofahrerin aus einem Vöhler Ortsteil und ihr 30-jähriger Ehemann am frühen Samstagmorgen gegen 1.20 Uhr von Frankenberg kommend in Richtung Korbach unterwegs. Zwischen den Vöhler Ortsteilen Schmittlotheim und Kirchlotheim standen sechs Wildschweine auf der Bundesstraße 252 - die Autofahrerin habe keine Chance gehabt, einen Zusammenstoß mit dem Schwarzwild zu vermeiden. Mit ihrem Benz der A-Klasse erfasste die 29-Jährige die beiden Bachen und die vier Überläufer. Keines der Tiere überlebte den Zusammenstoß mit dem Auto.

Die Fahrerin und ihr Mann hätten Glück gehabt, dass der Wagen nach der Kollision mit den Wildschweinen nicht in den Gegenverkehr geraten oder gegen eine Mauer neben der Fahrbahn geprallt sei. Dennoch entstand am Auto wirtschaftlicher Totalschaden von 5000 Euro.

Publiziert in Polizei
Freitag, 20 Juli 2012 12:55

Reh von Auto erfasst: 3000 Euro Schaden

WELLEN. Ein Blechschaden von 3000 Euro ist bei einem Wildunfall auf der Landesstraße 3383 zwischen Wellen und Geismar entstanden. Die Fahrzeuginsassen kamen mit dem Schrecken davon, das Stück Rehwild bezahlte die Kollision jedoch mit dem Leben.

Zu dem Wildunfall kam es nach Angaben der zuständigen Wildunger Polizeistation am Freitagmorgen um 6.10 Uhr. Den Angaben zufolge wollte ein Stück Rehwild die Landesstraße überqueren, als es von dem Auto erfasst wurde. Der Zusammenstoß mit dem Auto war so heftig, dass das Tier starb und einen Sachschaden von 3000 Euro am Fahrzeug hinterließ.

Publiziert in Polizei

WALDECK - FRANKENBERG. Die Blattzeit ( Paarungszeit beim Rehwild ) hat begonnen. Wir möchten in einem kurzen Artikel darauf hinweisen, dass auch tagsüber mit vermehrtem Wildaufkommen zu rechnen ist. Fahren Sie bitte im Bereich von waldnahen Straßen besonders vorsichtig und vermeiden sie Unfälle. Auch das Schwarzwild ( Wildschwein )  hat  einen erhöhten Nahrungsbedarf, die Leitbachen suchen  mit ihren Frischlingen die Felder auf um sich am Weizen, der sich nun in der Milchreife befindet oder am Hafer zu laben. In den frühen Morgenstunden suchen die Tiere den schützenden Wald auf um dort den Tag zu verbringen. Die Sauen sind daher verstärkt  zwischen 04: 00 Uhr und 05:00 in den Morgenstunden unterwegs.

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