Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Wildunfall

LANDAU. Eine tragende Ricke ist in der Nacht zu Dienstag von einem Lieferwagen erfasst und getötet worden. Kein schöner Anblick für die aufnehmenden Polizisten: Durch die Wucht des Aufpralls wurde das ungeborene Kitz aus dem Mutterleib gerissen und auf die Straße geschleudert.

Das Kitz, das eigentlich jetzt im Mai geboren worden wäre, überlebte den Unfall auf der B 450 aber ebenso wie die Mutter nicht. Zu dem Zusammenstoß war es laut Polizei gegen 3 Uhr gekommen, als der 30 Jahre alte Fahrer einer Spedition aus Bad Hersfeld auf der Bundesstraße 450 aus Richtung Wolfhagen kommend in Fahrtrichtung Bad Arolsen unterwegs war. Im Streckenabschnitt zwischen der ehemaligen Kaserne bei Gasterfeld und Landau, bereits auf Waldeck-Frankenberger Gebiet, überquerten den Angaben zufolge mehrere Rehe die Bundesstraße.

Der Mercedes Sprinter des 30-Jährigen erfasste eines der Tiere frontal. Dabei wurde das Fahrzeug so stark an der Front beschädigt, dass es nicht mehr fahrbereit war - unter anderem war den Angaben zufolge der Kühler zerstört worden. Der Sprinter musste abgeschleppt werden. Der Schaden beläuft sich auf mindestens 3000 Euro, wie der Dienstgruppenleiter der zuständigen Bad Arolser Polizeistation berichtete.

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei
Donnerstag, 27 November 2014 08:16

Zum Glück kein Mensch, sondern "nur" Reh erfasst

OLSBERG. Bange Momente für einen Triebwagenführer und die hinzu gerufenen Rettungskräfte: Nach der befürchteten Kollision des Zugs mit einem Menschen auf der Bahnstrecke zwischen Olsberg und Brilon-Wald fanden die alarmierten Feuerwehrleute zum Glück "nur" ein totes Reh.

Der Lokführer hatte nach Auskunft von Polizeisprecher Ludger Rath am späten Mittwochnachmittag in der Dunkelheit auf der Fahrt von Olsberg nach Brilon-Wald im Waldstück zwischen Gierskopp und Elleringhausen "etwas" mit dem Schienenfahrzeug erfasst. Nach dem Anhalten habe der Triebwagenführer an der Front Blutspuren entdeckt, sagte Rath auf Anfrage von 112-magazin.de. Daher habe er befürchtet, einen Menschen überfahren zu haben, und verständigte die Polizei.

Zur Absuche der gesperrten Strecke wurde gegen 17.30 Uhr die Feuerwehr alarmiert. Die Einsatzkräfte gaben schließlich Entwarnung: Nicht ein Mensch, sondern ein Stück Wild war vom Zug erfasst worden. Das Reh bezahlte den Ausflug auf die Gleise mit dem Leben. Die Bahnstrecke wurde den Angaben zufolge gegen 18 Uhr wieder freigegeben, nachdem Feuerwehrleute und Rettungsdienst abgerückt waren. Im Zug war niemand durch den Vorfall verletzt worden.

Anzeige:

Publiziert in HSK Feuerwehr

BRAUNAU. Unmittelbar hintereinander ist ein Reh auf der B 485 von zwei Autos erfasst worden. Das Tier lief nach den Kollisionen verletzt davon. Einer der beiden Autofahrer zog sich leichte Verletzungen zu.

Der ungewöhnliche Wildunfall passierte Polizeiangaben zufolge am Montagabend um 20.10 Uhr auf der Bundesstraße 485 zwischen Braunau und Bad Zwesten auf Waldeck-Frankenberger Kreisgebiet. Den Angaben nach befuhren ein 50 Jahre alter Renaultfahrer aus Zwesten und ein 45-jähriger Toyotafahrer aus Wildungen die Strecke in entgegengesetzter Richtung. Dem Renaultfahrer lief plötzlich ein Reh vors Auto, der Mann erfasste das Tier mit der linken Front seines Twingos.

Vom Anstoß wurde das Reh auf die Gegenspur gescheludert, wo sich genau in diesem Moment der Wildunger mit seinem Yaris näherte und das Wildtier ebenfalls mit der linken Front erfasste. Der 45-Jährige zog sich beim Aufprall eine Gurtprellung am Oberkörper zu, der 50 Jahre alte Fahrer aus Zwesten kam mit dem Schrecken davon. An den beiden Kleinwagen entstand jeweils ein Schaden von 1000 Euro.

Wie der Dienstgruppenleiter der Wildunger Polizei am Dienstagmorgen gegenüber 112-magazin.de berichtete, lief das Reh trotz der offensichtlich erlittenen Verletzungen in den angrenzenden Wald. Die Beamten verständigten den zuständigen Jagdpächter, der die Nachsuche aufnehmen wollte.


Hinweise und Tipps zum Thema finden Sie hier:
Im Herbst haben Wildunfälle wieder Hochkonjunktur (18.10.2014)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Sobald sich die Blätter färben, steigt in jedem Jahr die Zahl der Wildunfälle. Oktober und November sind die Monate mit den meisten Unfälle mit Wildtieren, gefolgt vom Monat Mai. Doch mit ein bisschen Vorsicht sind die meisten Unfälle vermeidbar.

Das Horrorszenario vieler Autofahrer ist es sicherlich, auf einer Kreis-, Landes- oder Bundesstraße oder gar auf der Autobahn von einem stehenden oder die Fahrbahn wechselnden Wildschwein oder Reh überrascht zu werden. Kein Wunder, dass die Sorge bei vielen Verkehrsteilnehmern groß ist: Denn fast jeder dritte der 3727 Unfälle im Landkreis Waldeck-Frankenberg war nach der polizeilichen Statistik im Jahr 2013 ein Wildunfall. Doch wie verhält man sich in solch einer Situation richtig und was sollte man alles dabei beachten?

Wann ist das Risiko für einen Wildunfall besonders hoch?
Das größte Risiko von Wildunfällen besteht bei einsetzender Dämmerung am Abend und im Frühjahr beziehungsweise Herbst, da es in dieser Zeit zu vermehrtem Wildwechsel kommt und viele Wildtiere wie Rehe in dieser Zeit besonders aktiv sind. Gerade wenig befahrene Landstraßen, die an entlegenen Waldstücken entlangführen, sind für einen Wildunfall prädestiniert, da die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass sich Rehe oder andere Wildtiere in die Nähe der Fahrbahn verirren. Für vermehrten Wildwechsel sorgen außerdem Treibjagden, bei denen die Wildtiere in Panik vor den Jägern und den Treibern flüchten. Dabei kann es vorkommen, dass einzelne Tiere sich in ihrer Panik unvorhergesehen verhalten und bei ihrer Flucht Straßen kreuzen und es auf diese Weise zu einem Wildunfall kommt.

So verhält man sich bei einem Wildunfall
Als Autofahrer kann man bereits präventiv sehr viel tun, um einen Wildunfall zu vermeiden. Fährt man mit seinem Auto etwa im Frühling oder Herbst über eine Landstraße, die an einem Waldstück vorbeiführt und dämmert es, so sollte man seine Geschwindigkeit deutlich reduzieren und besonders Acht geben. Bei reduzierter Geschwindigkeit lassen sich viele Kollisionen noch rechtzeitig verhindern, indem das Fernlicht ausgeschaltet, die Geschwindigkeit weiter reduziert und das sich auf der Fahrbahn befindende Wildtier kurz angehupt wird. Lässt sich dieses Manöver aufgrund der kurzen Reaktionszeit und der hohen Geschwindigkeit nicht mehr durchführen, sollte man eine Vollbremsung durchführen und dabei versuchen, seine Fahrbahn nicht zu verlassen. Ein unkoordiniertes Ausweichmanöver kann fatale Folgen für den Autofahrer, seine Mitfahrer und den Gegenverkehr haben. Außerdem kann es sein, dass das Wildtier durch das heranrauschende Auto aufgeschreckt wird, es selbst ausweicht und es daraufhin zur Kollision kommt.

Hier einige Tipps in Kürze:

  • vom Gas und die Geschwindigkeit anpassen (Empfehlung: max. 60 km/h)
  • in der Zeit mit erhöhtem Wildwechsel: Aufmerksam Wald- und Straßenränder beobachten
  • besondere Vorsicht in der Dämmerung, bei Nacht oder bei Nebel
  • neue Straßen sind besonders vom Wildwechsel betroffen, da das Wild seine gewohnten Wege beibehält
  • ein Tier kommt selten allein. Aus diesem Grund sollten Sie immer mit Nachzüglern rechnen
  • taucht ein Tier im Scheinwerferkegel auf - abblenden, abbremsen, hupen

Wenn ein Unfall unvermeidbar ist

  • Lenkrad festhalten, Fahrspur beibehalten
  • abbremsen
  • vorsichtig sein beim Ausweichen, denn das endet oft am nächsten Baum

Zahlt die Versicherung bei einem Wildunfall?
Wer einen Wildunfall hat, der muss, wie bei jedem anderen Unfall auch, das Warnblinklicht einschalten, die Unfallstelle absichern und die Polizei informieren. Befindet sich das verletzte oder getötete Tier noch auf dem Fahrstreifen, so muss man es an den Fahrbahnrand ziehen. Man sollte es jedoch aufgrund von Tollwutgefahr in keinem Fall ohne Handschuhe berühren. Wer angefahrene Wildtiere mitnimmt, macht sich der Wilderei schuldig.

Eine Vollkaskoversicherung trägt bei einem Wildunfall mit Haarwild auch ohne Nachweis den Schaden (vgl. AllSecur). Bei einer Teilkaskoversicherung ist dies anders. Hier hat man als Unfallfahrer eine Beweispflicht und muss nachweisen, dass es sich bei dem Unfall um einen Wildunfall handelt. Die Teilkaskoversicherung tritt nach einem missglückten Ausweichmanöver nur ein, wenn die Kollision mit dem Tier zu einer mindestens gleich starken Beschädigung des Fahrzeugs geführt hätte
(vgl. BGH, Az.: IV ZR 202/90).

Um bei einem Wildunfall hinterher keine Probleme mit seiner Versicherung zu bekommen und durch gefährliche Ausweichmanöver verursachte schlimmere Unfälle zu vermeiden, sollte man grundsätzlich eine Kollision mit dem Wildtier in Kauf nehmen. Dies lernt heute jeder Fahranfänger in der Fahrschule.


Quelle:
AllSecur

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei
Donnerstag, 28 August 2014 06:59

Mit Motorrad gegen Hirschkuh: Sozia in Lebensgefahr

REINHARDSHAGEN. Mit einer Hirschkuh ist am Mittwochabend ein Motorrad zusammengestoßen. Der Kradfahrer erlitt schwere, seine Ehefrau als Sozia lebensgefährliche Verletzungen. Das Tier starb durch die Kollision.

Der 55-jährige Motorradfahrer und seine 52-jährige Ehefrau als Soziusfahrerin aus Niestetal befuhren mit ihrer Maschine die Landesstraße 3232 im ausgedehnten Waldgebiet zwischen Reinhardshagen und Udenhäuser Stock, als gegen 21 Uhr plötzlich eine Hirschkuh von rechts nach links auf die Fahrbahn lief.

Es kam zum Zusammenstoß mit dem ausgewachsenen Tier, wobei die Eheleute mit dem Motorrad stürzten und sich beide erhebliche Verletzungen zuzogen. Das Tier, das nach Schätzung der eingesetzten Polizeibeamten aus Hofgeismar etwa 100 Kilogramm wog, wurde durch den Aufprall getötet.

Beide Verletzten wurden mit Rettungswagen ins Klinikum Kassel eingeliefert, wobei die Verletzungen der Ehefrau nach Angaben des behandelnden Notarztes lebensgefährlich sind.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten, an denen auch die Feuerwehr Holzhausen, unter anderem zur Ausleuchtung der Unfallstelle, beteiligt war, war die L 3232 für eine Stunde voll gesperrt. An dem Motorrad entstand Sachschaden von 2000 Euro.

Anzeige:

Publiziert in KS Retter

HELSEN/KOHLGRUND. Als er einem Reh auswich, hat ein 18 Jahre alter Autofahrer die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Das Auto prallte gegen einen Wasserdurchlass neben der L 3198 und überschlug sich. Der junge Mann erlitt dabei schwere Verletzungen.

Wie der Dienstgruppenleiter der Bad Arolser Polizei am Mittwochmorgen mitteilte, war der 18-Jährige aus einem Arolser Stadtteil am Vortag gegen 16.30 Uhr von Helsen kommend auf der Landesstraße in Richtung Kohlgrund unterwegs. Im Wald überquerte ein Stück Rehwild die Fahrbahn, woraufhin der Polofahrer auswich.

Dabei geriet er auf die rechte Bankette, kam von der Straße ab, fuhr etwa 50 Meter durch den Graben, stieß gegen einen Wasserdurchlass, überschlug sich und blieb schließlich auf dem Dach liegen. Um den Schwerverletzten zu versorgen, rückten die Besatzung eines Rettungswagens und der Notarzt aus. Sie lieferten den jungen Mann ins Krankenhaus nach Marsberg ein.

An dem Polo entstand Totalschaden. Der Wagen musste mit einem Kran geborgen werden.


Auf derselben Strecke hatte es einen tödlichen Unfall gegeben, ebenfalls mit einem VW Polo:
75-Jähriger schwer verletzt im Auto eingeklemmt (17.04.2013, mit Video u. Fotos)
Nach Verkehrsunfall: 75-Jähriger stirbt in Klinik (20.04.2013, mit Fotos)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Retter

SCHERFEDE. Ein Quadfahrer ist einem Stück Wild ausgewichen, hat sich überschlagen und ist dabei schwer verletzt worden. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Der 24-jährige Quadfahrer aus Marsberg befuhr laut Polizeibericht von Sonntag am Freitagabend gegen 20.10 Uhr die B 7 aus Richtung Scherfede kommend in Richtung Marsberg. In einem Waldstück sprang knapp vor ihm ein Reh aus dem Wald auf die Straße. Der 24-Jährige versuchte auszuweichen, kam jedoch durch die abrupte Lenkbewegung nach rechts von der Straße ab und überschlug sich im Straßengraben.

Der junge Fahrer wurde dabei schwer verletzt und nach notärztlicher Erstversorgung an der Unfallstelle mit dem Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 in ein Krankenhaus geflogen.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in HX Retter

WALDECK-FRANKENBERG. Deutlich weniger Verkehrstote im Kreis, jedoch mehr Schwerverletzte bei einer insgesamt leicht rückläufigen Zahl an registrierten Fällen: Das sind Eckpunkte der Verkehrsunfallstatistik 2013, die die Polizei am Montag vorstellte. Fast jeder dritte der 3727 Unfälle war im Berichtsjahr ein Wildunfall.

Nach jeweils zehn Todesopfern bei Verkehrsunfällen in den Jahren 2010 und 2011 stieg die Zahl der getöteten Menschen bei Unfällen auf heimischen Straßen im Jahr 2012 deutlich auf 19 an. Die aktuelle Statistik für das Jahr 2013 weist sechs Verkehrsunfälle aus, bei denen jeweils ein Mensch zu Tode kam. In fünf der Fälle erlitten Autoinsassen tödliche Verletzungen, in einem Fall erlag ein Motorradfahrer den erlittenen Verletzungen. In einem der sechs Fälle war laut Unfallstatistik Alkohol im Spiel.

Die Gesamtzahl an Verkehrsunfällen im Jahr 2013 lag dem Zahlenwerk zufolge bei 3727 und damit 56 weniger als im Vorjahr. "Damit liegt Waldeck-Frankenberg bei der Gesamtentwicklung im Landestrend", sagte am Montag der für die Erstellung der Statistik verantwortliche Erste Polizeihauptkommissar Wilfried Meier, Leiter der Führungsgruppe bei der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg. Entgegen dem Landestrend habe sich im Kreis die Zahl der bei Unfällen schwer verletzten Menschen entwickelt. Während hessenweit rund sieben Prozent weniger Schwerverletzte registriert wurden, verzeichnete die hiesige Polizei einen rund dreiprozentigen Anstieg.

Während die Zahl der Verkehrsunfälle, bei denen Alkohol, Drogen oder sogar ein kombinierter Genuss eine Rolle spielten, von 137 (2012) auf nunmehr 91 sanken, erhöhte sich ein anderer Wert in der Statistik: Nach 636 Fällen von Unfallflucht im Jahr 2012 entfernten sich im Berichtsjahr 668 Fahrer unerlaubt von der Unfallstelle. Die Aufklärungsquote liegt laut Meier nahezu unverändert bei rund einem Drittel. Einen Anstieg verzeichnete die Polizei auch bei den Verkehrsunfällen von Motorradfahrern: Nach 140 registrierten Fällen 2012 kletterte dieser Wert zuletzt auf 172. Meier nannte hier unter anderem Wetterfaktoren: Nach einem verregneten Sommer 2012 seien die Bedingungen im Folgejahr wieder deutlich besser gewesen - jedoch mit Folgen.

Die Zahl der Wildunfälle liegt der Unfallstatistik zufolge auf weiterhin hohem Niveau. Seit 2010 liegt der Wert auf deutlich über 1000 Wildunfällen pro Jahr in Waldeck-Frankenberg, zuletzt waren es 1326 (2012) und 1211 (2013) - gleichmäßig verteilt auf den gesamten Landkreis. Um entgegenzuwirken, engagieren sich heimische Polizisten im 2009 ins Leben gerufenen Arbeitskreis Wildunfälle. Die Gruppe bringt unter anderem aus Spendengeldern finanzierte blaue Katzenaugen an verschiedenen Strecken im Kreis an. Das reflektierende Scheinwerferlicht von Fahrzeugen soll Wildtiere abschrecken. Der Arbeitskreis setzt sich aus Vertretern der Jägerschaft, Kreisverwaltung, Kreisgenossenschaft, Straßenverkehrsbehörde, Hessen-Mobil und der Polizei zusammen.

Weitere Informationen zur Unfallstatistik folgen!

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

LÖHLBACH/DAINRODE. Bei einem Ausweichmanöver vor einem Tier hat ein Motorradfahrer die Kontrolle über seine Maschine verloren: Der 31-jährige Frankenberger prallte am Montagabend gegen eine Leitplanke und zog sich schwere Verletzungen zu.

Der Mann war Polizeiangaben zufolge mit seiner Kawasaki auf der B 253 aus Richtung Bad Wildungen kommend in Richtung Frankenberg unterwegs. Im Streckenabschnitt zwischen Haina-Löhlbach und Frankenau-Dainrode lief gegen 22.30 Uhr offenbar ein Fuchs über die Fahrbahn. Der Kradfahrer wich dem Tier aus, verlor dabei aber die Gewalt über seine Maschine.

Der 31-Jährige kam zu Fall und prallte mit seinem Körper gegen die Leitplanke. Dabei zog er sich schwere Verletzungen, unter anderem Knochenbrüche, zu und musste nach notärztlicher Erstversorgung mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Am Motorrad entstand nach Angaben der zuständigen Frankenberger Polizei ein Schaden von 1000 Euro.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Retter

FREDERINGHAUSEN. Mit einem Lastwagen umgekippt und dabei verletzt worden ist am Mittwochabend eine 34 Jahre alte Lkw-Fahrerin aus Berlin: Die Truckerin war auf der K 80 zwischen Massenhausen und Gembeck einem Reh ausgewichen und von der Fahrbahn abgekommen.

Die Frau, die seit drei Wochen für eine Spedition im Landkreis Ludwigslust (Mecklenburg-Vorpommern) arbeitet, war am Abend gegen 20 Uhr von Bad Arolsen kommend in Richtung Korbach unterwegs. Obwohl die K 80 für Lastwagen über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht gesperrt ist, befuhr die 34-Jährige mit ihrem Zwölftonner die schmale Straße in Richtung Gembeck.

Nachdem sie Gut Frederinghausen passiert hatte, überquerte am Beginn einer Geraden ein von links aus dem Wald kommendes Reh die Fahrbahn. Die Frau wich dem Wildtier eigenen Angaben zufolge aus und geriet auf die rechte Bankette. Der feuchte Boden gab dem Laster nach, das Fahrzeug sank mit den rechten Rädern ein und kippte schließlich um.

Dabei zog sich die Berlinerin Verletzungen zu, die von der Besatzung eines Rettungswagens versorgt wurden. Die Einsatzkräfte lieferten die 34-Jährige vorsorglich ins Krankenhaus nach Bad Arolsen ein. Die Truckerin hatte sich aus eigenen Kräften aus dem Führerhaus des Lastwagens befreit. Der Brummi hatte fünf Tonnen Keramikteile für die Industrie geladen.

Mit der Seilwinde eines Bergefahrzeugs sollte der Iveco-Laster am späten Abend wieder aufgerichtet und danach abgeschleppt werden. Der Schaden an Lkw und Ladung beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 50.000 Euro.


Immer wieder kommt es zu derartigen Unfällen, zuletzt im Herbst auf der B 252:
Reh ausgewichen: Lkw kippt in Hessensteinkurve um (09.11.2013, mit Video u. Fotos)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige