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Freitag, 12 April 2019 08:09

Osterdekoration am Obermarkt abgefackelt

FRANKENBERG. Mit den Worten "Die Verzierung am Brunnen brennt auf dem Obermarkt" wurde die Leitstelle Waldeck-Frankenberg von einem Anwohner in der Altstadt am Freitagmorgen gegen 3.15 Uhr informiert.

Mit einem Einsatzfahrzeug in Gruppenstärke rückte Stadtbrandinspektor Martin Trost zum Brunnen am Obermarkt in der Frankenberger Altstadt aus. Bei Eintreffen der Brandschützer stand die Dekoration in Flammen. Mit einem schnellen Löschangriff war das Feuer unter Kontrolle gebracht worden. Eine umgebaute Haarspraydose konnte sichergestellt werden. Eine Gefahr für umliegende Gebäude bestand nicht. Der entstandene Sachschaden beträgt 100 Euro.

Eine Polizeistreife traf am Einsatzort ein, konnte aber trotz intensiver Suche den Brandstifter nicht ermitteln. Die Polizei benötigt Hinweise zu dem Täter und bittet um Zeugenaussagen unter der Telefonnummer 06451/72030. (112-magazin)

Link: Freiwillige Feuerwehr Frankenberg

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Mittwoch, 10 April 2019 15:51

20 Rundballen Stroh brennen in Mandern

BAD WILDUNGEN-MANDERN. Rund 20 Strohballen brannten am Mittwochnachmittag am Ortsrand von Mandern  -  die Wehren aus Bad Wildungen und Mandern hatten die Sache aber schnell im Griff.

Wie der stellvertretende Stadtbrandinspektor Frank Volke mitteilte, wurden die beiden Wehren um 13.08 Uhr zu einem Anwesen Hinter den Zäunen alarmiert. Etwa 20 Großrundballen hatten aus bislang ungeklärter Ursache Feuer gefangen und standen in Vollbrand. 

Aus einer nahegelegenen Zisterne bei einer Biogasanlage, die mit 30.000 Liter Trinkwasser gefüllt war, konnten die Brandschützer die Löschwasserleitungen aufbauen und mit zwei C-Rohren Löschangriffe vornehmen. Durch die starke Rauchentwicklung kam es auf der Bundesstraße 253 zu leichten Verkehrsbehinderungen. Unterstützt bei ihren Löschbemühungen wurden die Einsatzkräfte von einem Landwirt, der mit einem Schlepper die Rundballen auseinanderzog um den Brandschützern die Arbeit zu erleichtern.

Gegen 15.30 Uhr waren die Einsatzkräfte wieder in ihre Standorte eingerückt. Verletzte Personen waren nicht zu beklagen.  (112-magazin)

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Mittwoch, 03 April 2019 16:29

Papiercontainer auf Schulhof angesteckt

BAD AROLSEN. Am vergangenen Freitagabend, den 29.März, wurde in Bad Arolsen gegen 22 Uhr durch unbekannte Täter ein Altpapiercontainer angezündet. Der Container stand auf dem Schulhof zwischen der Kaulbachschule und der Christian-Rauch-Schule.

Die hinzugerufene Feuerwehr konnte den Brand zwar löschen, nicht aber den Kunststoffcontainer retten - dieser war völlig niedergebrannt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 700 Euro. Die Polizei ist auf der Suche nach Augenzeugen.

Hinweise, die zur Aufklärung beitragen können, nimmt die Polizeistation Bad Arolsen, unter der Telefonnummer 05691/97990 entgegen. (ots/r)

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Sonntag, 10 März 2019 05:38

Großbrand in Schmallenberg-Gleidorf

GLEIDORF. Ein Großbrand im Schmallenberger Ortsteil Gleidorf forderte in der Nacht zum Sonntag die Einsatzkräfte verschiedener Löschgruppen, der Rettungsdienste, der Polizei und des Wasserwerkes.In unmittelbarer Nähe des Raiffeisen-Marktes war es zum Brand einer Lagerhalle gekommen. Gegen 01.30 Uhr wurden die Kräfte alarmiert.

Das Feuer

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte, des Rettungsdienstes und der Polizei stand der vordere Teil des als Lagerhalle genutzten Gebäudes bereits im Vollbrand. „Durch eine offene Bauweise haben sich die Flammen schnell in Richtung des hinteren Hallenteils ausgebreitet“, erklärte Einsatzleiter Jürgen Schneider, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Schmallenberg, vor Ort. Deshalb konzentrierten er und seine Kameraden zunächst darauf, ein weiteres Ausbreiten der Flammen zu verhindern. Erschwerend kam neben dem starken Wind die Tatsache hinzu, dass zunächst nicht ganz klar war, was in der Halle überhaupt gelagert wird. „Hier werden vermutlich Kränze für den Friedhof hergestellt“, erklärte Jürgen Schneider.

Die Löscharbeiten

Von der Bad Fredeburger Drehleiter aus, von mehreren Seiten von außen und von der Front aus waren die Einsatzkräfte teils unter schwerem Atemschutz damit beschäftigt, das Feuer einzudämmen. Dank dem entschiedenen Handeln der Einsatzkräfte konnte ein Durchbrennen in den hinteren Hallenteil und ein Übergreifen auf angrenzende Bäume und Wiesenflächen verhindert werden – auch dort hatten die Feuerwehrleute mit Löschwasser vorgebeugt. Sie öffneten Tore an der Seite und schlugen von der Drehleiter aus das Dach ein, um besser an die Flammen heran zu kommen. Außerdem retteten die Kameraden zwei historische Kutschen, die im hinteren Teil der Halle abgestellt waren. Als die Flammen soweit eingedämmt waren, dass ein gefahrloses Betreten der Halle für die Feuerwehleute möglich war, wurde auch im Innenangriff gearbeitet. „Wir werden dort gleich eine massive Riegelstellung vornehmen“, erklärte Jürgen Schneider das weitere Vorgehen vor Ort.

Die Feuerwehr

Die insgesamt 87 Einsatzkräfte, aus den Löschzügen Schmallenberg und Bad Fredeburg und den Löschgruppen Gleidorf, Niedersorpe, Grafschaft, sowie Oberkirchen waren keineswegs nur mit der eigentlichen Brandbekämpfung befasst. Am Rande der Einsatzstelle sorgten viele der ehrenamtlichen Kräfte dafür, dass der Einsatz überhaupt reibungslos ablaufen konnte: Die Kameraden aus Grafschaft betreuten vor Ort ihre Atemschutzwerkstatt und sorgten damit dafür, dass ihre Kameraden gefahrlos unter Atemschutz im giftigen Rauch arbeiten konnten und die Gerätschaften funktionierten. Andere Kameraden kümmerten sich unterdessen um das Ausleuchten der Einsatzstelle, die ausreichende Wasserversorgung vor Ort durch das Verlegen vieler Meter Schlauchleitungen, die Koordination des Einsatzes vom Einsatzleitwagen aus, oder mit dem Absperren umliegender Straßen sorgten sie dafür, dass niemand im Weg parkte und die Einsatzfahrzeuge blockiert.

Der Rettungsdienst und die Polizei

Neben der Feuerwehr wurden auch der Rettungsdienst und die Polizei alarmiert. Es war zwar zunächst kein Verletzter gemeldet worden, der Einsatz der Feuerwehr in den Flammen bietet jedoch so viele Gefahren, dass für die eingesetzten Feuerwehrkräfte ein Rettungswagen vor Ort sein musste, um im Notfall sofort eine Versorgung durchführen zu können. Die Besatzung des RTW aus Bad Fredeburg musste bis zu unserem Abrücken von der Einsatzstelle zum Glück nicht eingreifen. Obwohl alle Feuerwehrleute sich dieser Gefahr bewusst waren, waren sie alle dennoch sofort zur Stelle und sagten dem Brand den Kampf an. Die Löscharbeiten und Nachlöscharbeiten werden sich voraussichtlich noch bis in den Sonntagvormittag hinein ziehen.

Die Polizei – ebenfalls aus Bad Fredeburg – hat vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Beamten verschafften sich nicht nur ein Bild der Lage vor Ort, sondern befragten auch den Mieter der Halle, um so mögliche Hinweise auf die Ursache des Brandes zu bekommen. Außerdem konnten sie so wertvolle Informationen gewinnen, die wiederum für die eingesetzten Feuerwehrkräfte von Bedeutung waren, beispielsweise zu Gegenständen, die sich im brennenden Gebäude befanden. Erst nach Abschluss der eigentlichen Löscharbeiten, wenn die Flammen gelöscht wurden, wird für die Ermittler auch eine genauere Besichtigung der teils ausgebrannten Halle möglich sein, wo dann weitere Informationen zur Brandursache gewonnen werden können. Deshalb konnte vor Ort zur Ursache noch nichts gesagt werden. Ebenso offen war auch der entstandene Sachschaden.

Publiziert in HSK Feuerwehr
Samstag, 02 März 2019 08:26

Sauna brennt in Römershausen komplett ab

HAINA. Eine in Brand geratene Sauna sorgte am Freitagabend für reges Einsatzaufkommen der Feuerwehren im Hainaer Ortsteil Römershausen - rund 40 Einsatzkräfte waren vor Ort um ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Wohnhaus zu verhindern. Die Sauna selbst konnte nicht mehr gerettet werden.

Den Brand einer Außensauna hatte der Hausbewohner in der Straße Im Gründchen selbst bemerkt, als er seinen "zweiten Gang" antreten wollte. Dazu kam es jedoch nicht mehr - die Sauna stand in Vollbrand, der Besitzer setzte unverzüglich den Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab.

Gegen 17.15Uhr rückten ca. 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren Römershausen, Haina (Kloster), Halgehausen und Oberholzhausen, so wie eine RTW-Besatzung und eine Streife der Frankenberger Polizei unter dem Alarmkürzel „F 2, brennt Sauna, Feuer droht auf Wohnhaus überzugreifen" nach Römershausen aus. Auch der stellvertretende Kreisbrandinspektor war vor Ort um sich ein Bild von der Lage zu machen.

Unter der Einsatzleitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Thomas Bahr gingen insgesamt drei Trupps unter Atemschutz vor, drei C-Rohre wurden in Stellung gebracht und für eine ausreichende Wasserversorgung gesorgt.
Um ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus zu verhindern, wurde eine Riegelstellung eingerichtet, da durch die Hitze des Feuers die Fenster des Haupthauses bereits zerborsten waren.

Nachdem die Meldung „Feuer aus" gegeben werden konnte, wurde das Wohnhausinnere mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und die völlig zerstörte Sauna mit einem Traktor eingerissen; anschließend musste die zerlegte Sauna vorsichtshalber erneut abgelöscht werden.

Der Schaden an der Sauna beträgt etwa 3000 Euro. Nach knapp 90 Minuten konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken. Über die Brandursache liegen noch keine Informationen vor. (112-magazin)

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Publiziert in Feuerwehr

WALLAU. Ein Raub der Flammen wurde am Montagvormittag das Dachgeschoss eines Wohnhauses im Biedenkopfer Ortsteil Wallau. Gegen 10.40 Uhr war das Feuer im Bereich des Dachstuhls ausgebrochen. Eine 89-jährige Dame, die das Obergeschoss bewohnte, konnte sich zum Glück noch rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Als die ersten Feuerwehrkräfte aus Biedenkopf, Wallau und Breidenstein nur wenige Minuten nach dem Alarm in der Unteren Gehnbergstraße eintrafen, brannte der Dachstuhl bereits in voller Ausdehnung, auch auf die darunter liegende Etage hatte der Brand bereits übergegriffen.

Sofort begannen die Kameraden unter der Leitung von Biedenkopfs Stadtbrandinspektor Kai-Michael Koch mit den Löscharbeiten. Auch der Kreisbrandinspektor Lars Schäfer war vor Ort. Er erklärte im Nachhinein das Vorgehen der Feuerwehrkräfte vor Ort: „Die Kameraden haben sofort eine Riegelstellung zu den benachbarten Wohnhäusern vorgenommen. Außerdem erfolgte die Brandbekämpfung vom Wenderohr der Biedenkopfer Drehleiter aus und es waren auch Kräfte im Innenangriff tätig“.

Vor Ort waren insgesamt 50 Feuerwehrkräfte, davon 12 auch unter schwerem Atemschutz im Einsatz. Um alle Glutnester erreichen zu können, musste das Dach abgedeckt und ein Teil der Außenfassade geöffnet werden. Den Einsatzkräften gelang es, ein Durchschlagen der Flammen bis ins Erdgeschoss, und in Übergreifen des Feuers auf unmittelbar benachbarte Wohnhäuser zu verhindern.

Die 89-jährige Bewohnerin des Dachgeschosses wurde mit dem DRK Rettungsdienst aus Biedenkopf ins Krankenhaus gebracht. Der Rettungswagen der DRK Rettungswache Bad Laasphe war ebenfalls vor Ort.

Noch bis zum Nachmittag waren laut Kreisbrandinspektor Lars Schäfer Einsatzkräfte vor Ort, um die letzten Glutnester abzulöschen. Über die Nacht wurde eine Brandwache eingerichtet.

Die Kriminalpolizei aus Marburg und die Polizeiwache Biedenkopf haben vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Bisher ist noch nicht klar, wie es zu dem Feuer kommen konnte.  

Publiziert in MR Feuerwehr
Mittwoch, 30 Januar 2019 14:09

Sprinter entwendet und angezündet

MARSBERG. Nach einem Einbruch in eine metallverarbeitende Firma am "Unteren Ohmberg" entwendeten unbekannte Täter einen Mercedes Sprinter. Das Fahrzeug zündeten sie anschließend in der Marsberger Innenstadt an.

Am Samstag gegen 3.30 Uhr wurden Einsatzkräfte zum Wohnmobilplatz an der Straße "Trift" gerufen, wo ein weißer Mercedes Sprinter brannte. Die Ermittlungen zu dem in Brand gesteckten Sprinter führten zur Anschrift des Halters. Bei der Nachschau wurde der Einbruch in das Firmengebäude entdeckt. Die Täter hatten eine Scheibe eingeschlagen, Teile des Gebäudes durchsucht und anschließend den Sprinter entwendet. Diesen fuhren sie daraufhin zum etwa drei Kilometer entfernten Wohnmobilplatz, wo sie das Fahrzeug in Brand setzten.

Wer kann Angaben zum Tathergang machen? Wer hat in der Nacht zum Samstag den weißen Mercedes-Sprinter in Marsberg gesehen? Hinweise nimmt die Polizei in Marsberg unter der Telefonnummer 02992/902003711 entgegen. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei
Donnerstag, 24 Januar 2019 16:06

Brandstiftung: Unbekannte zünden Clio an

KASSEL. In der Nacht zu Donnerstag, den 24. Januar setzten bislang unbekannte Täter einen Renault Clio in Kassel-Bettenhausen in Brand.

Die Ermittler des für Brände zuständigen Kommissariats 11 der Kasseler Kriminalpolizei gehen von Brandstiftung aus und bitten Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben und Hinweise auf die Täter geben können, sich bei der Polizei zu melden.  

Wie die am Brandort eingesetzten Beamten des Kriminaldauerdienstes der Kasseler Polizei mitteilten, wurde der Pkw-Brand am frühen Donnerstagmorgen gegen 2.40 Uhr gemeldet. Ein Zeuge hatte das brennende Auto, das auf dem Gelände eines Kfz-Autohandels in der Söhrestraße in Kassel stand, gesehen.

Bei ihrem Eintreffen stellten die Feuerwehrleute der Kasseler Feuerwehr daraufhin fest, dass das Heck des nicht zugelassenen Renault Clio bereits in Vollbrand stand und löschten die Flammen. Ein weiterer Pkw, der neben dem Clio parkte, wurde ebenfalls durch das Feuer beschädigt. Nachdem die Polizei den Betreiber des Autohandels verständigt hatte, gab dieser an, dass bei dem Brand ein finanzieller Schaden von 6.000 bis 7.000 Euro entstanden sei.

Zeugen, die in der Söhrestraße verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben und Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei zu melden. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

MELLNAU. Am Freitag, den 18. Januar wurde gegen 20.45 Uhr ein Brand in einem Ferienlager in Mellnau gemeldet. 

Das Ferienlager wird derzeit nicht genutzt. Aufgrund dessen war der Strom abgestellt und elektrische Geräte nicht angeschlossen. Da die Brandentstehung durch technische Ursache demnach nicht möglich war, geht die Polizei von Brandstiftung aus.

Etwa 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Wetter, Mellnau sowie Ober- und Unterrosphe bekämpften am Freitag ein Feuer im Ferienlager am Ortsrand von Mellnau. Die hölzerne Trockenküche mit Lagerraum und Interieur (Kühl- und Gefriergeräte) brannte bis auf den gemauerten Keller nieder. Der Schaden liegt vermutlich in fünfstelliger Höhe, verletzt wurde niemand.

Wer hat vor der Brandmeldung in dem Ferienlager verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer kann sachdienliche Hinweise geben? Die Kriminalpolizei Marburg erbittet Hinweise unter der Telefonnummer 06421/4060. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei
Donnerstag, 17 Januar 2019 14:24

Brennendes Auto macht sich selbstständig

PADERBORN. Beim Brand eines Autos auf einem Parkplatz an der Florianstraße verhinderte ein beherzt eingreifender Zeuge am Dienstag weitere Schäden.

Der 33-jährige Besitzer eines Mini parkte seinen Wagen gegen 8.45 Uhr auf einem Parkplatz an der Florianstraße und entfernte sich. Knapp fünf Minuten später bemerkte ein anderer Autofahrer, dass Flammen aus dem Motorraum des Minis schlugen, woraufhin er sich seinen Autofeuerlöscher schnappte, auf den Wagen zulief und den Feuerlöscher einsetzte. Plötzlich sprang jedoch der Motor des unbesetzten Fahrzeugs an und es setzte sich vorwärts in Bewegung. Dabei hinterließ der nun fahrende Wagen eine Brandspur aus brennenden Plastikteilen.

Mit dem Feuerlöscher blockierte der Zeuge ein Hinterrad, doch der Mini fuhr darüber und auf andere Pkw zu. Der 39-Jährige wiederholte die Prozedur zweimal und brachte das brennende Fahrzeug so schlussendlich zum Stillstand, bevor weitere Autos in Mitleidenschaft gezogen wurden. Währenddessen alarmierten andere Zeugen die Feuerwehr, die das Auto anschließend löschte. Trotz dessen brannten der Motorraum und ein Großteil des Innenraums des Minis völlig aus, es entstand Totalschaden. In den letzten Wochen war das Fahrzeug laut Besitzer mehrfach wegen technischer Probleme in der Werkstatt gewesen.

Bei seinem Eingreifen hatte sich der Zeuge leichte Verletzungen an einer Hand zugezogen, Rettungssanitäter versorgten die Wunden vor Ort. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei

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