Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: feuer

BROMSKIRCHEN/SOMPLAR. Gleich zwei Einsätze musste Gemeindebrandinspektor Andreas Kautz  am Sonntagmorgen leiten - zunächst wurden die Ehrenamtlichen gegen 0.50 Uhr nach Bromskirchen in die Forststraße  gerufen, weil der Hausnotruf aktiviert worden war. 

Vier Wehren im Einsatz

Nachdem dieser Einsatz beendet werden konnte, erreichte den Gemeindebrandinspektor um 1.34 Uhr die Alarmmeldung, dass ein Dachstuhlbrand bei Ante-Holz gelöscht werden muss. Voll ausgerüstet, starteten die Ehrenamtlichen von Bromskirchen nach Somplar durch. Bereits bei der Anfahrt sahen die Brandschützer, das sich die Außenfassade einer Halle in Vollbrand befand. Ein erster Löschangriff unter Atemschutz brachte sogleich den gewünschten Erfolg und verhinderte ein Ausbreiten des Feuers - die ebenfalls alarmierten Wehren aus Frankenberg, Allendorf und Somplar rückten an, um die Kameraden zu unterstützen. Nachdem die Löscharbeiten beendet werden konnten, kamen Wärmebildkameras zum Einsatz. Die eingesetzte RTW-Besatzung aus Allendorf musste nicht aktiv werden; verletzt wurde niemand. Nach Angaben von Andeas Kautz dauerte der Einsatz bis 7 Uhr Morgens. Ebenfalls vor Ort war der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Insgesamt waren 60 Feuerwehrleute im Einsatz.

Kripo ermittelt

Über die Brandursache kann die Polizei noch keine Angaben machen. Fest steht, dass das Feuer an der Außenfassade Nahrung gefunden und sich zu den Leimbindern im Dach hochgearbeitet hat. Zur Schadenshöhe liegen ebenfalls keine Angaben vor. Laut Polizei sollen Brandermittler aus Korbach noch heute (2. Februar) die Ursache des Feuers herausfinden. (112-magazin)

-Anzeige-



 



Publiziert in Feuerwehr

BROMSKIRCHEN. „Das ging innerhalb weniger Minuten. Da war einfach nichts mehr zu retten“, ein Anwohner steht auf der Hauptstraße in Bromskirchen. Fassungslos blickt der Mann auf ein Fachwerkhaus in der Ortsdurchfahrt. Das Haus wurde ein Raub der Flammen. „Ich war gerade zum Bäcker unterwegs, da sah man die Flammen von zu Hause aus weit in den Himmel schlagen. Größer, als die umstehenden Häuser“, schildert er mir.

Dies, so Bromskirchens Gemeindebrandinspektor Andreas Kautz vor Ort, sei auch die Ausgangslage beim Eintreffen der ersten Kräfte gewesen. „Das Haus stand bei unserem Eintreffen schon im Vollbrand“, schildert er. Nur wenige Minuten benötigten er und seine Kameraden aus Bromskirchen zur Einsatzstelle. Unterstützung bekamen sie von den Kameraden aus Somplar, Allendorf und Frankenberg. Außerdem wurden mehrere Rettungswagen und der Notarzt, sowie die Polizei zur Einsatzstelle nach Bromskirchen in die Hauptstraße beordert. „Gott sei Dank waren schon alle Leute aus dem Haus ins Freie gelangt“, zeigte sich Andreas Kautz vor Ort erleichtert.

Das Zuhause vieler Familien erhalten

Die Hauptaufgabe seiner Kameraden sei es nicht mehr gewesen, das brennende Gebäude zu löschen. „Wir konnten nicht ins Gebäude, das wäre viel zu gefährlich gewesen“, erklärt er.

Die Ehrenamtlichen hatten eine andere, in diesem Moment noch wichtigere Aufgabe und die ist ihnen auch gelungen: Alle umstehenden Gebäude konnten vor den Flammen bewahrt werden und somit haben die Feuerwehrleute am Samstagmorgen vielen, vielen Leuten ihr zu Hause erhalten. Viele Hydranten, auch außerhalb des Ortes, mussten dafür angezapft werden und viele Meter Schlauchleitung verlegten die Feuerwehrleute weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit.

„Das Haus, was da hinten quer zur Straße steht, geht fast direkt ans Brandgebäude“, schildert mir der Anwohner am Gehweg, als er mit dem Finger in die Richtung zeigt, wo viele Feuerwehrleute Nachlöscharbeiten durchführen. Dieses Haus und die vielen anderen in der engen Bebauung haben die Einsatzkräfte gerettet. Der Mann fühlt mit den beiden rumänischen Familien, die in dem abgebrannten Gebäude wohnten. So, wie viele andere Anwohner, die an diesem Morgen entsetzt mit ansehen, wie die Familien ihr zu Hause verloren haben.

"Mit Propangas geheizt"

„Ausweispapiere, Kleidung, alles weg“, schildert mir ein junger Mann. Er und sein Vater wohnen direkt im Nachbargebäude, nur wenige Meter entfernt. „Es war leider eine Frage der Zeit“, schildert der Vater die Situation dort. Die Familien hätten nahezu alles, was brennbar gewesen wäre, in den Ofen gesteckt und später, weil keine Heizung im Haus sei, mit Propangas geheizt. Diese Schilderung des Nachbarn lässt einige schlucken. Sie könnte aber erklären, warum während des Einsatzes immer wieder kleine Explosionen im Gebäudeinneren zu hören waren. Auch die Scherben und die Dichtungen der Fenster, die bis weit in die gegenüberliegenden Hofeinfahrten geflogen waren, könnten ein Indiz dafür sein, dass es beim Heizen mit dem Propangas zu dem Unglück gekommen ist. Um dies endgültig zu klären, hat die Kriminalpolizei aus Korbach Brandermittler vor Ort eingesetzt. Sie äußerten sich verständlicherweise noch nicht zu einer möglichen Ursache. Ihre Arbeit beginnt nun erst. Aus verkokelten Gegenständen, Zeugenaussagen und Gegebenheiten vor Ort müssen die Experten nun Spuren lesen, um die Ursachenfrage klären zu können.

Hausbewohner verletzt ins Krankenhaus

Vier Menschen, so schreibt die Polizei in ihrer Meldung, seien bei dem Brand verletzt worden. Auch zwei Kinder seien betroffen. Drei Menschen seien als leicht verletzt einzustufen, eine Frau jedoch sei schwer verletzt worden. Lebensgefahr bestehe glücklicherweise nicht, steht in der Polizeimeldung. Vor Ort hört man die Menschen sagen, die Verletzten seien allesamt zur Uniklinik Marburg gebracht worden. Dies bestätigt auch Einsatzleiter Andreas Kautz. Den Schaden am Gebäude beziffern die Polizeibeamten laut der Pressemeldung mit rund 100.000 Euro.

Derweil sind Andreas Kautz und seine Kameraden weiterhin mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. „Das wird wohl noch ein paar Stunden dauern“, schätzt der Gemeindebraninspektor die Situation ein, während er sich das Gebäude von der Seite, wo die Frankenberger Drehleiter die Löscharbeiten durchführt, ansieht. Andreas hat immer nur kurz Zeit für ein, zwei Statements zwischendurch. Dann wird er wieder abgerufen, weil irgendwo eine Entscheidung, oder sein kompetenter Rat benötigt wird.

Anwohner unterstützen die Feuerwehr

Ich bekomme mit, dass die Anwohner nicht, wie oft vorverurteilt, nur da stehen und zuschauen. Die Menschen sind betroffen. Sie helfen „ihrer“ Feuerwehr: Da werden Garagen, Gasthäuser, Keller und Werkstätten geöffnet, in denen sich die Wehrleute nach dem Einsatz ausruhen können. Es wird Kaffee gekocht, Getränke gereicht, Brote und Brötchen geschmiert. Dass jemand hier die Einsatzkräfte stört, in die Gefahrenstelle läuft, oder sich daneben benimmt – das sehe ich nicht. Vielmehr überwiegt die Anerkennung für die Leistung der Feuerwehrleute am Ort, die viele aus dem Dorf, der Nachbarschaft, oder von der Arbeit kennen.

Aktuell sind auch die Nachlöscharbeiten abgeschlossen. Der Tag ist aber nach Beendigung der Löscharbeiten zumindest für die Bromskirchener Kameraden noch nicht vorbei. „Wir haben heute Abend Jahreshauptversammlung. Das wird wahrscheinlich ein wenig knapp“, erzählt mir Andreas Kautz.

Publiziert in Feuerwehr

VÖHL. Bei zwei vorsätzlich gelegten Zimmerbränden in der Asylunterkunft an der Korbacher Straße im Vöhler Ortsteil Dorfitter, wurde ein Schaden von 80.000 Euro produziert, verletzte Personen sind nicht zu beklagen.

Nach derzeitigem Stand gehen die Ermittler der Korbacher Kripo von schwerer Brandstiftung aus. Ins Visier der Ermittlungen ist ein 20-jähriger eritreischer Asylbewerber geraten. Der Bewohner der Asylunterkunft hielt sich am Donnerstagabend zuletzt in seinem Zimmer auf, in dem einer der Brände gelegt wurde. Er ist noch flüchtig.

Um kurz vor 22 Uhr, wurden Polizei- und Rettungskräfte über einen Brand in der Asylunterkunft im Vöhler Ortsteil Dorfitter informiert. Zehn Personen, die sich zur Brandzeit im Gebäude aufhielten, wurden durch die Feuerwehr aufgefordert das Haus zu verlassen. Im Zimmer des 20-Jährigen und einem Waschraum war nach derzeitigen Erkenntnissen Feuer gelegt worden. Beide Brände konnten durch die Feuerwehr schnell gelöscht werden, der entstandene Sachschaden wird auf 80.000 Euro geschätzt. Derzeit ist das Gebäude nicht bewohnbar und wurde durch die Polizei versiegelt.

Ein Teil der Bewohner wurde noch in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in Wohnungen untergebracht. Andere konnten bei Freunden aus der Nähe unterkommen. Weitere Erkenntnisse liegen derzeit nicht vor. Die Ermittlungen und die Fahndungsmaßnahmen dauern an. Hinweise die zur Aufklärung beitragen können, nimmt die Kriminalpolizei in Korbach  unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen.

Feuerwehr mit Großaufgebot im Einsatz

Gegen 21.45 Uhr rückten die Wehren Dorfitter, Thalitter, Obernburg, Herzhausen, Schmittlotheim und die „örtliche Einsatzleitgruppe" mit 65 Einsatzkräften unter dem Alarmkürzel "F2 Y, Feuer in Gebäude" in die Korbacher Str. 13 aus. Ebenfalls zur Einsatzstelle eilten der stellvertretende Kreisbrandinspektor, ein Notarzt, ein RTW, zwei Streifenwagen aus Korbach, sowie ein Streifenwagen aus Frankenberg. Vor Ort stellte sich heraus, dass sich in dem ehemaligen Hotel noch sieben von zehn Personen befanden. Unter der Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Marco Amert gingen drei Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung und Menschenrettung vor. Zeitgleich stellten sich drei weitere Trupps als Sicherheitstrupp bereit, weitere Kräfte der Feuerwehren leuchteten die Einsatzstelle aus. Während der Einsatzarbeiten wurde die B 252 in Absprache mit der Polizei voll gesperrt. Alle Personen, die sich zur Brandzeit in ihren Wohnungen befanden, konnten über einen rauchfreien Bereich gerettet werden und wurden vor Ort durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt, es kam niemand zu Schaden.

Bürgermeister vor Ort

Das Feuer selbst konnte durch das Vornehmen eines C-Hohlstrahlrohres schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Zur Brandbekämpfung mussten die Trupps in einen Waschraum im Erdgeschoss und in eines der Zimmer im Dachgeschoss vordringen. Hier brannten vermutlich ein Haufen Wäsche und ein Bett. Nach der Meldung "Feuer aus" wurde ein Hochdrucklüfter in Stellung gebracht, um Lüftungsmaßnahmen durchzuführen. Im Laufe der Einsatzarbeiten traf auch Bürgermeister Karsten Kalhöfer ein, um sich ein Bild der Lage zu verschaffen. Er zeigte sich bestürzt über die Ereignisse und organisierte für die Bewohner zusammen mit Bernd Weber vom Ordnungsamt weitere Unterkünfte. Während zwei in gemeindeeigene Immobilien untergebracht wurden, konnten die übrigen fünf Asylanten bei Freunden und Bekannten unterkommen. Der Einsatz dauerte bis ca. 1 Uhr an. Im Nachgang mussten verbrauchte Atemschutzgeräte ausgetauscht werden, um die Fahrzeuge wieder einsatzbereit zu machen. Die Beamten der Kriminalpolizei nahmen die Personalien der einzelnen Bewohner auf und stellten die Unterkunft sicher.

-Anzeige-



Publiziert in Polizei
Dienstag, 14 Januar 2020 14:30

Feuer zerstört Firmenhalle: 300.000 Euro Schaden

BAD LIPPSPRINGE. Auf rund 300.000 Euro wird der Sachschaden nach dem nächtlichen Brand einer Firmenhalle im Gewerbegebiet der Raiffeisenstraße geschätzt. In dem von mehreren Firmen als Werkstatt und Lager genutzten Gebäude mit einer Grundfläche von über 2.000 Quadratmetern befindet sich auch eine Wohnung.

In der Nacht zu Dienstag verständigte der Bewohner (63) gegen 0.45 Uhr die Feuerwehr, nachdem er einen Knall gehört hatte und Rauch aus der Halle aufstieg. Der Mann konnte seine Wohnung unbeschadet verlassen. Die Löscharbeiten an der in Stahl- und Blechkonstruktion errichteten Halle dauerten bis in die Morgenstunden.

Das Gebäude wurde größtenteils zerstört. Die Polizei beschlagnahmte die Brandstelle und übernahm die Ermittlungen zur Brandursache - zu den Untersuchungen wird ein Sachverständiger hinzugezogen, die Ermittlungen dauern an. Personen wurden nicht verletzt. (ots/r)

- Anzeige -


Publiziert in PB Feuerwehr

RÖDDENAU. Bei einem Brand in einer Stallung im Litzeweg in Röddenau konnte der Besitzer ein Pferd noch rechtzeitig aus dem Schuppen retten. Das Tier blieb unverletzt, auch Menschen kamen nicht zu Schaden. Das Feuer in dem Gebäude im Hof eines Wohnhauses war am Mittwoch gegen 7.50 Uhr bemerkt worden.

Die alarmierte Röddenauer Feuerwehr war innerhalb weniger Minuten vor Ort und konnte den Brand schnell löschen, außerdem wurden Strohballen aus dem Schuppen geräumt. Die Kernstadtfeuerwehr rückte unter anderem mit der Drehleiter an, die Einsatzleitung hatte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Stefan Stroß. Um weitere Glutnester in dem Gebäude ausschließen zu können, suchten die Feuerwehrleute den ganzen Schuppen mit einer Wärmebildkamera ab. „Wir wollen auf Nummer sicher gehen", sagte Stroß.

Neben 25 Feuerwehrleuten aus Röddenau und Frankenberg waren auch die Polizei und der Rettungsdienst an der Einsatzstelle. Über die Brandursache und die Höhe des Schadens konnten vor Ort noch keine Angaben gemacht werden. (Quelle: HNA)

-Anzeige-



Publiziert in Feuerwehr
Montag, 02 Dezember 2019 08:14

Feuer in Battenfeld - Wehren rücken aus

BATTENFELD. Die Feuerwehren Battenfeld und Allendorf (Eder) rückten am Sonntagabend zu einem gemeldeten Brand nach Battenfeld in die Marktstaße aus.

In einem Unterstand für Mülltonnen, der an einer Garage befestigt ist, war eine Mülltonne in Brand geraten. Eigene Löschversuche der Bewohner blieben erfolglos, daher wurde umgehend ein Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg abgesetzt, welche die Wehren gegen 17.25 Uhr zur Einsatzstelle alarmierte.

Unter der Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Horst Huhn wurde die in Brand geratene Mülltonne mit einem C-Hohlstrahlrohr abgelöscht. Löschwasser wurde aus dem wasserführenden Einsatzfahrzeug der Battenfelder Feuerwehr bezogen. Schon kurze Zeit danach konnte „Feuer aus" gemeldet werden. Die Mülltonne, der Unterstand und die Fassade der Garage wurden mit einer Wärmebildkamera auf weitere Glutnester überprüft. Für die rund 20 Einsatzkräfte war der Einsatz nach 60 Minuten beendet. Zur Klärung der Brandursache rückte eine Streifenwagenbesatzung der Polizeistation Frankenberg an. (112-magazin)

-Anzeige-


Publiziert in Feuerwehr

FRANKENBERG. Die Feuerwehren Frankenberg und Röddenau rückten am Sonntagmorgen zu einem Brandeinsatz aus. Ein junges Pärchen war gegen 3 Uhr auf der Ruhrstraße in Richtung Goßbergstraße unterwegs, als sie Richtung Kreiskrankenhaus Feuerschein wahrnahmen. Sie fuhren dem Feuerschein entgegen und setzten den Notruf 112 bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab.

Somit wurde die Kernstadtwehr unter dem Alarmkürzel „F2" auf den Plan gerufen. Ein Holzverschlag an einem Wohnhaus im Tannenweg stand in Vollbrand. Da unklar war, ob sich noch Personen im Wohnhaus befanden, wurde noch auf der Anfahrt zum Gerätehaus das Alarmstichwort auf „F2 Y" erhöht. Somit wurde nun auch die Feuerwehr Röddenau alarmiert. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden zwei RTW, der Notarzt aus Korbach und zwei Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg; auch der stellvertretende Kreisbrandinspektor machte sich auf den Weg zur Einsatzstelle.

Vor Ort stellte sich heraus, dass das Kellergeschoss des Wohnhauses unbewohnt war. Die Bewohner des Erdgeschosses waren nicht zu Hause. Ganz anders die Bewohner im Dachgeschoss, die wurden durch aufmerksame Anwohner aus dem Bett geklingelt. Auch erste Löschversuche mit mehreren Pulverlöschern wurden durchgeführt, blieben aber ohne Erfolg.

Unter der Einsatzleitung des Stadtbrandinspektors ging ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr vor, um den Brand zu löschen. Um dem Löschwasser die Oberflächenspannung zu nehmen, damit es besser in das Holz eindringen kann, wurde  Netzmittel beigemischt. Ein weitereres Team stellte sich als Sicherheitstrupp bereit. Schnell konnte „Feuer aus" gemeldet werden. Um alle Glutnester zu finden wurde eine Wärmebildkamera eingesetzt und das Brandgut auseinandergezogen und erneut abgelöscht.

Auch das Innere des Wohnhauses wurde kontrolliert, welches leicht verraucht war. Um das Erdgeschoss kontrollieren zu können, wurde mittels Zieh-Fix ein gewaltfreier Zugang zur Wohnung geschaffen. Mit einem Hochleistungslüfter konnte das Haus rauchfrei geblasen werden. Rettungsdienste, Notarzt und die Einsatzkräfte aus Röddenau brauchten während des Einsatzes nicht mehr tätig werden. Die Brandursache ist noch unklar und wird durch die Polizei ermittelt.

Letztlich ist der Einsatz durch das schnelle Handeln der Anwohner und das des jungen Pärchens, so wie dem schnellen Eingreifen der Rettungskräfte glimpflich ausgegangen. Nach zwei Stunden war der Einsatz für die rund 35 Einsatzkräfte beendet. (112-magazin)

-Anzeige-


Publiziert in Feuerwehr
Montag, 09 September 2019 14:44

Harvester brennt in Rhena - Feuerwehr rückt aus

RHENA. Einen in Brand geratenen Harvester meldeten Anwohner im Korbacher Ortsteil Rhena am Montag gegen 11.55 Uhr der Rettungsleitstelle.

Nach Angaben von Einsatzleiter Carsten Vahland geriet der Holzernter in der Upländer Straße in Brand. Geistesgegenwärtig steuerte der Fahrer seinen brennenden Harvester auf ein Grundstück im Nahbereich vom Gasthof Ritter. Mittels bordeigenem Handfeuerlöscher konnte der Brand, der vermutlich aufgrund eines technischen Defekts im Motorraum ausgebrochen war, gelöscht werden. 

Die nötigen Nachlöscharbeiten übernahmen die Kameraden der Freiwillige Feuerwehr Rhena, die mit dem Gebrauch einer Wärmebildkamera den Einsatz abschließen konnten.

Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

 

Publiziert in Feuerwehr

VIERMÜNDEN. Ein Polizeibeamter und ehrenamtliche Feuerwehrleute haben am Samstagmorgen dafür gesorgt, dass ein Fachwerkhaus in Viermünden kein Raub der Flammen wird.

Kurz vor sieben Uhr war es, als der Schutzmann von seinem Nachtdienst in Korbach auf dem Heimweg war und aus einem kleinen Fachwerkhaus in Viermünden Brandrauch aufsteigen sah. Der Beamte wählte den Notruf und unverzüglich machten sich die Einsatzkräfte auf den Weg. "Als wir hier ankamen, saß die Frau bereits im Freien", war Andre Diehle, stellvertretender Wehrführer der Feuerwehr Viermünden, vor Ort erleichtert. Er und seine Kameraden aus Viermünden und der Löschzug Frankenberg waren schnell zur Stelle und löschten den Brand in der Küche.

Die leicht verletzte Frau wurde vom Rettungsdienst versorgt und mit einer Rauchvergiftung in das Frankenberger Krankenhaus gebracht. Im Anschluss an die Löscharbeiten lüfteten die rund 40 Kameraden das Haus und befreiten die Küche vom Brandrauch. Außerdem wurde mit einer Wärmebildkamera nach noch verbliebenen Glutnestern gesucht. Die Straße "Zum Hermannsberg" war während des Einsatzes gesperrt worden.

Den entstandenen Sachschaden geben Polizei und Feuerwehr mit rund 20.000 Euro an. Auch die Ursache des Brandes dürfte schon feststehen: "Es sieht danach aus, als habe die Frau zwei Herdplatten eingeschaltet und sei dann eingeschlafen", hieß es vor Ort. Nach rund anderthalb Stunden konnten Polizei und Feuerwehr wieder abrücken.

Publiziert in Feuerwehr

VELLMAR/OBERVELLMAR. Am Samstagnachmittag brannte im Vellmarer Ortsteil Obervellmar eine Gartenhütte, ein angrenzend gelagerter Holzstapel sowie der dortige Pflanzenbestand und Gartenzubehör. Dabei entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden von 8.000 Euro. Die Ursache dafür ist zurzeit noch unklar. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Wie die eingesetzten Beamten des Kriminaldauerdienstes der Kasseler Polizei mitteilen, hatte am Samstagnachmittag, gegen 17 Uhr, in der Hohnfeldstraße in Obervellmar ein Anwohner in seinem Garten sowohl Brandgeruch als auch ein knisterndes Geräusch wahrgenommen. Bei Nachschau sah er, dass bei einer Gartenhütte des Nachbargrundstückes ein Holzverschlag brannte.

Nachdem er die Feuerwehr und Angehörige des Nachbargrundstücks verständigt hatte, konnte er seinen unmittelbar nebenan gelegenen Schuppen durch Aufbringen von Wasser selbst schützen. Die angerückte freiwillige Feuerwehr Vellmar löschte parallel dazu den Brand, der zwischenzeitlich schon auf einen zweiten Holzschuppen, einen Grenzzaun sowie auf Sträucher des Nachbargrundstückes übergegriffen hatte.

Durch den Brand wurden neben den Holzverschlägen auch diverse Gartenwerkzeuge des geschädigten Grundstückseigentümers zerstört. Die Ermittlungen zur Brandursache führen nun Beamte der Ermittlungsgruppe des Polizeireviers Nord durch. Sollte es Zeugen geben, die verdächtige Wahrnehmungen zu diesem Fall gemacht haben, werden diese gebeten sich unter der Telefonnummer 0561/9100 bei der Polizei in Kassel zu melden. (ots/r)

- Anzeige -

 

Publiziert in KS Feuerwehr
Seite 6 von 34

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige