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DIEMELSEE. Die Feuerwehr Diemelsee ließ bei ihrer Jahreshauptversammlung am Freitag das Jahr 2018 etwas Revue passieren und schaut erwartungsvoll in die Zukunft. 

Die Jahreshauptversammlung der Feuerwehren Diemelsee fand diesmal am Freitag, den 4. Januar im Dorfgemeinschaftshaus Rhenegge statt, geführt von Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer. Zusammen blickte er mit seinen Stellvertretern Torsten Behle und Uwe Becker auf das Jahr 2018 zurück. Zu Beginn gab er jedoch einen Ausblick zu Investitionen an Feuerwehrhäusern und dem Fahrzeugkonzept 2020. Ein Bewilligungsbescheid für ein LF 10 Kats Hessen für den Standort Vasbeck liegt vor und er rechnet in der ersten Hälfte 2020 mit der Übergabe. Das dortige TSF-W bekommt im Zuge eines Ringtausches einen neuen Standort. Ein Zuwendungsantrag für ein Fahrgestell aus Landesmitteln für Deisfeld wurde gestellt, eine Bewilligung ist in 2019 zu erwarten.

Weiter ist geplant, das LF16/12 in Adorf durch ein HLF 20 zu ersetzen und das LF 16/12 nach Ottlar umzusetzen. Das TSF-W Ottlar bekommt im Zuge dieses Ringtausches einen neuen Standort, für das HLF20 ist mit einer Bewilligung in 2019 zu rechnen. Auch in 2018 konnte ein neues TSF-W am Standort Heringhausen in Dienst gestellt werden, die offizielle Übergabe ist am 16. März 2019 geplant.

Hinzukommend konnte der Anbau am Feuerwehrhaus in Deisfeld eingeweiht werden. Hier wurde mit einer großen Eigenleistung ein tolles Ergebnis vollbracht. Die gute Ausstattung an Fahrzeugen und Feuerwehrhäusern bestätigte auch der Prüfdienst des Landes Hessen, der in seiner Prüfung sehr gute Noten für Diemelsee ausstellte.  

Einsatzkräfte leisten Hilfe bei 81 Einsätzen

Die Feuerwehr Diemelsee besteht derzeit aus 323 Einsatzkräften in 12 Einsatzabteilungen mit 17 Einsatzfahrzeugen und einem Feuerwehrboot. Insgesamt rückten die Wehren in Diemelsee zu 81 Einsätzen aus, wovon es sich bei 27 Einsätzen um Umwelteinsätze handelte, die besonders durch Sturmtief Friederike zu verzeichnen waren. Zu Brandeinsätzen rückten die Freiwilligen insgesamt 16 mal aus.  

Der Ausbildungsstand und die Teilnahme an Lehrgängen war im vergangenen Jahr ebenfalls sehr gut. Die Teilnahme hat sich gesteigert, was in den Lehrgängen deutlich wurde. In 77 Lehrgängen wurden Kameraden ausgebildet. Somit ist im vergangen Jahr ein Zuwachs von acht Lehrgangsteilnahmen im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Diese wurden auf Kreisebene, an den hessischen Landesfeuerwehrschulen Kassel und Marburg-Cappel und auf dem ADAC Fahrsicherheitszentrum in Gründau besucht.

Neben den Standortausbildungen gab es auch in 2018 wieder einige Übungen, an denen mehrere Wehren teilnahmen, was die Zusammenarbeit stärkte. Aufgrund der Trockenheit mussten jedoch einige Übungen verlegt oder ohne Wasser durchgeführt werden. Der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Torsten Behle hob besonders hervor, dass 17 Kameraden den Grundlehrgang bestanden haben.  

Um Nachwuchs muss weiter intensiv geworben werden

In Diemelsee gibt es zwei Kinderfeuerwehren. In Adorf engagieren sich die Blaulichter mit derzeit zehn Kindern und in Flechtdorf die Feuermäuse mit derzeit neun Kindern. Im Laufe des Jahres haben die Kinder u.a. das Tatzen-Abzeichen und das Pflasterdiplom absolviert. Um das Pflasterdiplom zu erhalten, mussten sie zum Beispiel die 112 wählen, ihren Namen und ihre Anschrift durchgeben, jemanden in die stabile Seitenlage legen und ein Pflaster aufkleben. Insgesamt engagieren sich 63 Jugendliche in sieben Jugendfeuerwehren, was eine weitere Reduzierung zum Vorjahr zeigt, Nachwuchssorgen wurden von allen Wehren bejaht. Neben diversen Aktionen und Teilnahmen an Wettkämpfen, wurde auch in Zusammenarbeit mit der Mittelpunktschule Adorf ein Aktionstag durchgeführt, bei dem Mitgliederwerbung betrieben wurde, um die Stützen der zukünftigen Einsatzabteilung weiter aufzubauen.  

Der Vorsitzende des Spielmanns- und Musikzuges, Alexander Henneke, berichtete zudem von 71 musikalischen Veranstaltungen, unter anderem Frühschoppenunterhaltung, aber auch von Konzerten und Zapfenstreichen. Er hob hervor, dass es heutzutage neben Applaus auch ein noch größeres Lob gibt, nämlich dass alle Zuschauer das Handy zücken und die Veranstaltung filmen. Über diese Anerkennung freuen sie sich und er forderte auf, in Zukunft gerne mal einen Auftritt zu filmen und dies bei Feuerwehreinsätzen dafür zu unterlassen.  

Willi Emde berichtete, dass die Ehren- und Altersabteilung auch in 2018 wieder sehr aktiv war. Neben des Besuchs bei der Partnergemeinde Geschwenda fand wieder eine obligatorische Betriebsbesichtigung statt, außerdem ging es auf der Tagesfahrt diesmal nach Hameln. In seinem Grußwort lobte Bürgermeister Volker Becker die Arbeit der Feuerwehr und bedankte sich auch im Namen der Bürgerinnen und Bürger, dass sich jeder neben Familie, Freunden, Freizeit und Job für die Feuerwehr nach seinen Bedürfnissen engagiert, im Einsatzfall aber der Verpflichtung umgehend nachkomme. Die Feuerwehr wäre als zuverlässiger Retter in den Köpfen der Bevölkerung verankert. Die Gemeinde Diemelsee bemühe sich, im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten die notwendige technische Ausrüstung und Fahrzeuge, aber auch die richtig ausgestatteten Feuerwehrhäuser zur Verfügung zu stellen.

Hannelore Behle von der Gemeindevertretung überbrachte den Dank der Bevölkerung an die gut ausgebildete Feuerwehr. Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick hatte in seiner weiteren Position als Verbandsvorsitzender Grüße und Dank an der Teilnahme an den Terminen im abgelaufenen Jahr ausgesprochen. Außerdem berichtete er über Veranstaltungen und Termine im Jahr 2019. Als Kreisbrandinspektor berichtete er über die mobile Brandsimulationsanlage, die in 2020 wieder im Landkreis ist. Außerdem sprach er über Neuigkeiten zu Bauordnungen, dem weiteren Ausbau des Digitalfunks und über das erweiterte Lehrangebot an der Hessischen Landesfeuerwehrschule. Das Grußwort der Notfallseelsorge überbrachte Jörg Schulze. Er sagte, sie unterstützen gerne, aber man treffe sich lieber nicht in Einsätzen, sondern bei anderen Veranstaltungen.

Darüber hinaus wurden 14 Mitarbeiter der Feuerwehr befördert, sowie einige Ehrungen verliehen. 

Beförderungen:

  • Bangert Ingo, Heringhausen: Hauptlöschmeister - Brandmeister
  • Gottschalk Daniel, Ottlar: Hauptlöschmeister - Brandmeister
  • Henning Steven, Vasbeck: Löschmeister - Oberlöschmeister
  • Janka Marcel, Vasbeck: Löschmeister - Oberlöschmeister
  • Kern Ann Christin, Giebringhausen: Oberlöschmeister - Hauptlöschmeister
  • Köster Jörg, Deisfeld: Hauptlöschmeister - Brandmeister
  • Kratzenberg René, Adorf: Brandmeister - Oberbrandmeister
  • Lages Manuel. Giebringhausen: Hauptfeuerwehrmann - Löschmeister
  • Neumann Andreas, Vasbeck: Oberlöschmeister - Hauptlöschmeister
  • Paul Holger, Vasbeck: Brandmeister - Oberbrandmeister
  • Schäfer Dirk, Schweinsbühl: Hauptlöschmeister - Brandmeister
  • Schäfer Michelle, Schweinsbühl: Hauptfeuerwehrfrau - Löschmeisterin
  • Steinhardt Michael, Adorf: Brandmeister - Oberbrandmeister
  • Wagner Peter, Deisfeld: Löschmeister - Oberlöschmeister


Ehrungen:

  • Verleihung der Floriansmedaille in Bronze am Bande: Jörg Köster, Deisfeld, sowie die drei Gemeindebrandinspektoren Karl-Wilhelm Römer, Torsten Behle und Uwe Becker.
  • Verleihung des goldenen Brandschutzehrenzeichens für 40 Jahre: Friedrich Gottschalk, Ottlar; Rainer Rostin, Heringhausen; Heinrich Zölzer, Schweinsbühl; Holger Paul, Vasbeck; Andreas Werner, Adorf; Horst Wilke, Benkhausen; Christian Schmidt, Flechtdorf
  • Verleihung des silbernen Brandschutzehrenzeichens für 25 Jahre: Bernd Achenbach, Benkhausen; Holger Köster, Deisfeld; Daniel Fischer, Vasbeck; Bernd Jakob, Adorf; Carsten Trachte, Deisfeld 


Verleihung der Annerkennungsprämie für aktive Dienstzeit:

  • 10 Jahre: Sven Achenbach, Benkhausen; Carolin Amler, Heringhausen; Axel Bangert, Wirmighausen; Patrick Demmer, Adorf; Mike Fieseler, Heringhausen; Heiko Ninnemann, Wirmighausen; Svenja Scheele, Adorf; Matthias Radtke, Stormbruch; Rene Kratzenberg, Adorf
  • 20 Jahre: Frank Bemmann, Deisfeld; Michael Fischer, Vasbeck; Sebastian Friedrich, Strombruch; Matthias Hillebrand, Heringhausen; Roger Hillebrand, Heringhausen; Peter Wagner, Deisfeld
  • 30 Jahre: Rainer Fischer, Heringhausen; Reiner König, Adorf; Karl-Wilhelm Römer, Schweinsbühl 
  • 40 Jahre: Friedrich Gottschalk, Ottlar; Rainer Rostin, Heringhausen; Horst Wilke, Benkhausen

(Feuerwehr Diemelsee)

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Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 02 Januar 2019 13:26

Auto brennt auf A 44 aus, Feuerwehr zur Stelle

KASSEL. Um 9.34 Uhr wurde die Feuerwehr Kassel am 2. Januar zu einen Pkw-Brand auf der A 44 zwischen Wilhelmshöhe und Zierenberg alarmiert. Auf der Anfahrt war bereits weit vor der Einsatzstelle eine große Rauchsäule zu erkennen. Vermutlich durch einen technischen Defekt war der Pkw in Brand geraten und auf dem Standstreifen zu stehen gekommen.

Ein vorbeikommender Lkw-Fahrer hatte noch mit seinem Feuerlöscher einen Löschversuch unternommen. Durch die starke Rauchentwicklung war der Verkehr komplett zum Erliegen gekommen. Die Feuerwehr konnte den Brand in kurzer Zeit Löschen, hierzu wurde ein Trupp unter Atemschutz mit einem Schnellangriffsrohr eingesetzt.

Noch während der Löscharbeiten konnte der linke Fahrstreifen für den Verkehr wieder freigegeben werden. Der Fahrer des Pkw blieb unverletzt.

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STROTHE. Wenige Minuten nach Mitternacht brannte am Dienstag ein Strohlager in einem landwirtschaftlichen Gebäude im Korbacher Ortsteil Strothe - der Zufall wollte es, dass aus einem Strohfeuer kein Großbrand entstanden war.

Die 53-jährige Besitzerin des Anwesens verließ kurz nach Mitternacht ihr Grundstück in der Bogenstraße, um der Nachbarschaft die besten Wünsche für 2019 auszusprechen. Doch soweit sollte es gar nicht kommen: Im Wirtschaftstrakt bemerkte die Bäuerin Feuerschein, der sich schnell auszubreiten drohte. Während Nachbarn über die Notrufnummer um 0.11 Uhr die Leitstelle informierten, benachrichtigte die 53-Jährige ihren Ehemann, der sogleich mit einigen Helfern die Kälber aus dem angrenzenden Stall in Sicherheit brachte.

Die Wehren aus Strothe, Meineringhausen, Höringhausen und Korbach trafen zeitnah am Einsatzort ein, bauten Wasserversorgungen über die Hydranten auf und leuchteten die Einsatzstelle mit Strahlern aus. Bereits zu diesem Zeitpunkt war schnelles Handeln erforderlich, nachdem Einsatzleiter Friedhelm Schmidt die Informationen erhalten hatte, dass sich Rundballen aus Stroh in dem Gebäude befinden.

Gegen 1 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Sachsenhausen alarmiert, weil Atemschutzausrüstung nachgefordert wurde. Mit fünf Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften halfen die Florianjünger dabei die Einsatstelle auszuleuchten und mit der Drehleiter eine Riegelstellung aufzubauen.

Unter Einsatz von Atemschutzgeräten wurden die ersten Löschangriffe gestartet. Dabei wurden an der Frontseite Trupps mit C-Rohren eingesetzt; weitere Brandschützer schlugen an der Giebelseite mehrere Fenster ein, um auch von dort mit dem Ablöschen des Strohs zu beginnen. Da zunächst nicht klar war, ob das Feuer bereits auf weitere Wirtschaftsgebäude im Dachgebälk übergegriffen hatte, wurden Erkundungsteams mit der Klärung betraut. Hier konnte aber schnell Entwarnung gegeben werden.

Unter Zuhilfenahme eines Hoftracs wurde brennendes Stroh aus dem Gebäude gezogen, im Freien verteilt und abgelöscht. Gegen 2 Uhr ging ein Aufatmen durch die Hofbesitzer, das Feuer konnte eingedämmt werden, die Nachlöscharbeiten werden sich aber bis in Vormittag ziehen.

Insgesamt waren 108 Einsatzkräfte der Feuerwehren an der Brandbekämpfung beteiligt. Eine Polizeistreife aus Korbach war vor Ort und sperrte die Werbetalstraße für den Durchgangsverkehr komplett ab. Zur Brandabsicherung waren Rettungskräfte vom DRK und von Promedica eingetroffen. Ob es Verletzte gab, ist bislang nicht bekannt.

Die Brandursache bedarf nach Angaben des Korbacher Dienstgruppenleiters der Klärung. (112-magazin)

Link: Einsatzstandort der Feuerwehren am 1. Januar 2019 in Strothe

Publiziert in Feuerwehr

BURGWALD-ERNSTHAUSEN. Zu einem brennenden Sprinter auf dem Betriebsgelände der Bäckerei Müller  rückte die Feuerwehr Ernsthausen in den frühen Morgenstunden aus.

Der Sprinter war am Abend zuvor auf einem Hinterhof geparkt worden. Eine Mitarbeiterin der Bäckerei an der Rodaer Straße bemerkte zu Schichtbeginn den brennenden Wagen und setzte den Notruf 112 bei der Rettungsleitstelle Waldeck-Frankenberg ab.

Gegen 5.30 Uhr rückten 15 Einsatzkräfte in die Rodaer Straße aus. Der Motorraum stand bei Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr bereits in Vollbrand und das Feuer hatte bereits den Innenraum erreicht. Unter der Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Francisco Ayora Escandell wurde die Brandbekämpfung mit einem schnellen Löschangriff eingeleitet. Als Löschmittel diente Schwerschaum. Etwa 20 Minuten später war das Feuer gelöscht, das Fahrzeug hat nur noch Schrottwert.

Als Grund für den Brand gab Polizeisprecher Dirk Richter einen technischen Defekt im Motorraum des Fahrzeugs an. "Einen Zusammenhang zwischen der Anfang Dezember verübten Messerstecherei auf die Reifen von elf Auslieferungsfahrzeugen und dem Fahrzeugbrand am heutigen Freitagmorgen können wir nicht erkennen" so Dirk Richter weiter.

Ernsthausen: Reifen von Sprintern zerstochen (4.12.2018)

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Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 14 Dezember 2018 13:50

Rettungskräfte rücken zu mehreren Feuern aus

PADERBORN. Bei drei kleineren Bränden sind am Donnerstagabend und am Freitagmorgen in Paderborn Sachschäden entstanden.

Gegen 19.00 Uhr hatten Zeugen vier Verdächtige im Bereich eines Papiercontainers an der Grundschule am Peckelsheimer Weg gesehen. Als der Container Augenblicke später brannte, rannten die Vier in Richtung des Schulhofs davon. Das Feuer wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Es entstand ein Schaden in Höhe von mehreren hundert Euro.

Zwei Stunden später wurden Feuerwehr und Polizei zu einem Brand in einem Studentenwohnheim am Peter-Hille-Weg gerufen. Dort hatte ein Bewohner Essen auf dem Herd zubereitet, dies aber offenbar vergessen und seine Wohnung verlassen. Zeugen bemerkten die Rauchentwicklung und riefen die Feuerwehr, die die Wohnungstür aufbrach, das Feuer löschte und die Küche ordentlich durchlüftete. Die Bewohner des Wohnheims mussten für die Dauer der Löscharbeiten das Haus vorübergehend verlassen.

Am Freitagmorgen, gegen 5.30 Uhr, nahm ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Pankratiusstraße einen stechenden Brandgeruch aus einer Erdgeschosswohnung wahr. Er stellte fest, dass zwei im Garten aufgestellte Blumenkübel und zwei Rankgitter aus ungeklärter Ursache in Brand geraten waren. Die Feuerwehr löschte den Schwellbrand und lüftete die betroffene Wohnung. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei
Mittwoch, 05 Dezember 2018 21:45

Wohnungsbrand: Gemeinschaftlich ein Leben gerettet

BERGHAUSEN. Mit Hilfe einer Passantin, mit bedingungslosem Einsatz ehrenamtlicher Feuerwehrleute und Atemschutzgeräteträger und durchweg kompetentem Personal des DRK Rettungsdienstes und des ADAC Hubschraubers „Christoph 25“ konnte heute Morgen das Leben eines 57-jährigen Mannes aus Berghausen gerettet werden.

Eine Anwohnerin bemerkte aus einem Sozialhaus der Stadt Bad Berleburg in der Straße „Zur Ecke“ eine Rauchentwicklung und setzte umgehend einen Notruf ab. Die Leitstelle des Kreises Siegen-Wittgenstein löste daraufhin Großalarm aus. „Feuer 5, Gebäudebrand“ und „MANV1“ waren die Stichworte für die Einsatzkräfte. Zunächst war noch unklar, wie viele Menschen in dem Haus leben. Kurze Zeit später war von zwei Personen die Rede.

Als die ersten Kameraden wenige Minuten nach dem Alarm eintrafen, gingen sie sofort unter Atemschutz in das zweite Obergeschoss vor. Sie konnten einen Hausbewohner retten und ins Freie bringen, wo er an den DRK Rettungsdienst übergeben wurde. Nach der Untersuchung im Rettungswagen war klar, dass der Mann in eine Klinik nach Siegen gebracht werden musste, was der ebenfalls alarmierte Rettungshubschrauber „Christoph 25“ übernahm, der in einer angrenzenden Wiese gelandet war.

Die rund 70 Feuerwehrkameraden unter der Einsatzleitung von Matthias Limper rückten dem Feuer im Obergeschoss von mehreren Seiten zu Leibe: „Es wurde ein Innenangriff durchgeführt, und auch von der Drehleiter aus wurde das Feuer bekämpft“, erklärte Klaus Langenberg, Leiter der Feuerwehr. Er machte auch noch einmal deutlich, dass die Rettung des Hausbewohners buchstäblich in letzter Sekunde erfolgte: „Kurz nach der Rettung des Mannes zündete der Brandrauch durch“, erklärte der Wehrleiter. Und tatsächlich waren die Rettungskräfte noch mit ihrem Patienten auf dem Weg zum Rettungswagen, als bereits die Flammen aus dem Fenster schlugen. Glücklicher Umstand: Es befanden sich keine weiteren Menschen mehr in dem Haus. Das eigentliche Feuer hatten die Kameraden dann schnell unter Kontrolle, sodass der Einsatz gegen Mittag beendet werden konnte. Zum Schutz der Feuerwehrleute war ein Rettungswagen des Malteser Hilfsdienstes aus Bad Laasphe ebenfalls im Einsatz.

Die Kriminalpolizei hat vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, dazu konnten noch keine Angaben gemacht werden.

Publiziert in SI Feuerwehr
Dienstag, 04 Dezember 2018 14:23

Brandanschlag in Meschede, die Polizei sucht Zeugen

MESCHEDE. Am Sonntag, den 11. November fand gegen 1.40 Uhr ein Brandanschlag auf einen Türkisch-Deutschen Freundschaftsverein in Meschede statt.

Mindestens drei Molotowcocktails wurden gegen die Fassade des Gebäudes im Lanfertsweg geworfen. Die Polizei sucht nun drei Jugendliche oder junge Erwachsene und bittet um Mithilfe. Hierzu werden auch Plakate ausgehangen.

Hinweise zu den Tätern erbittet die Kriminalwache in Dortmund unter der Telefonnummer 0231/1327999. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei

WILNSDORF. Am Freitagabend kam es in der Küche eines Pfarrheimes in Wilnsdorf-Obersdorf in der Rödgener Straße zu einem Brandgeschehen.

Bei dem Brandgeschehen wurden zwei Personen durch Rauchgase verletzt und anschließend mittels Rettungswagen in Krankenhäuser transportiert. Das unter Denkmalschutz stehende Pfarrheim brannte vollständig aus, die alarmierte Feuerwehr konnte das Feuer daraufhin löschen. Der entstandene Gesamtsachschaden dürfte sich im sechsstelligen Euro-Bereich bewegen.  

Im Zusammenhang mit dem Brandgeschehen ermittelt die Polizei gegen einen 20-jährigen Mann wegen Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte der junge Mann Fett auf dem Herd des Pfarrheimes erhitzt. Nachdem dieses plötzlich in Brand geraten war, hatte der 20-Jährige versucht, das Fett mit Wasser zu löschen, wodurch es jedoch zu einer weiteren Feuerausbreitung kam. (ots/r)

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Publiziert in SI Polizei
Sonntag, 02 Dezember 2018 13:16

Baumhaus brennt in Marienhagen - Polizei ermittelt

MARIENHAGEN. Die Brandserie im Vöhler Ortsteil Marienhagen scheint kein Ende zu nehmen. Nachdem in den vergangenen  Monaten die Vöhler Wehren häufig gefordert waren (letztmalig am 23. November, hier klicken) summten die Pager der Einsatzabteilungen am späten Samstagabend erneut.

Nach Angaben der Polizei wurde der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ein Feuer in der Straße Schöne Aussicht gegen 21.55 Uhr gemeldet. Dort stand bei Eintreffen der Feuerwehr ein Baumhaus in Flammen. Mit einem schnellen Löschangriff  konnte das Feuer zügig durch die Ortswehren aus Marienhagen und Obernburg gelöscht werden. Insgesamt 60 Feuerwehrleute, der Rettungsdienst Promedica aus Herzhausen und eine Polizeistreife aus Korbach rückten an. Die ebenfalls alarmierten Einheiten aus Thalitter und Herzhausen brauchten nicht mehr eingreifen.

Währen die Freiwilligen die Einsatzstelle ausleuchteten, suchte die Polizei nach Spuren. Am Sonntag nahmen dann die Spezialisten der Polizei die Brandermittlungen auf. Aus ermittlungstaktischen Gründen konnten die Beamten gegenüber 112-magazin keine Angaben zur Ursache machen. Fest steht allerdings, dass ein technischer Defekt auszuschließen ist. 


Wir haben eine Chronologie zu den Bränden der vergangenen Monate verfasst:

Link: Gebäude brennt in Marienhagen - Brandstiftung? (23.11.2018, Fotostrecke)

Link: Heuballen brennen bei Marienhagen - 70 Einsatzkräfte vor Ort (4.11.2018, Fotos)

Link: 207 Einsatzkräfte bekämpfen Waldbrand bei Marienhagen (1.8.2018, Fotos)

Link: Großer Waldbrand bei Marienhagen - 85 Einsatzkräfte im Einsatz (26.07.2018)

Link: Feldscheune bei Marienhagen brennt komplett ab (7.7.2018, Fotostrecke, Video)

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GEMÜNDEN-SCHIFFELBACH. Teilweise unter schwerem Atemschutz drangen am Donnerstagvormittag Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Gemünden, Schiffelbach, Sehlen und Grüsen in ein Gebäude im Gemündener Ortsteil Schiffelbach ein - während die Besitzer nicht im Haus anwesend waren, starb ein Hund an den Folgen einer Rauchgasvergiftung.

Alarmiert wurden die Wehren um 9.14 Uhr über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg, weil eine Nachbarin starke Rauchentwicklung im Gebäude mit der Hausnummer 6 ½ gemeldet hatte. Etwa 27 Einsatzkräfte unter der Leitung von Stadtbrandinspektor André Bucsein konnten mit einem schnellen Löschangriff den Brand im Keller des Hauses löschen - die Suche nach Personen im Haus blieb erfolglos.

Wie sich später herausstellen sollte, war der Herd vor Verlassen des Hauses angeschaltet worden, sodass es zu einer Überhitzung gekommen sei, vermutet die Polizei in einer Stellungnahme. Dabei sei die Küchenzeile in Brand geraten. Starke Rauchentwicklung habe dazu geführt, dass der Haushund, der sich im Kellerraum befunden hatte, an den Folgen einer Rauchgasentwicklung gestorben war.

Im Nachgang wurde die Küchenzeile abgerissen und mit einer Wärmebildkamera die dahinterliegende Wand kontrolliert. Dabei mussten Nachlöscharbeiten durchgeführt werden. Des weiteren wurde mit einem Lüfter das Haus rauchfrei geblasen. Am Einsatzgeschehen beteiligt war ein Rettungsteam zur Brandstellenabsicherung und die Polizei aus Frankenberg, die den Vorgang protokollierte. Über die Schadenshöhe liegen noch keine Angaben vor.

Um 11.30 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. Verletzt wurde niemand. (112-magazin)

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