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Donnerstag, 01 August 2019 15:13

Lkw brennt auf B 252 - Feuerwehr schnell zur Stelle

BAD AROLSEN. Ein brennender Lkw aus Mecklenburg-Vorpommern (LWL) wurde am Donnerstagvormittag auf der Bundesstraße 252 im Bereich der Helser Tannen gemeldet - unverzüglich setzten sich die freiwilligen Brandschützer aus Bad Arolsen, Helsen und Schmillinghausen in Bewegung und erreichten gegen 11 Uhr den Einsatzort.

Wie Einsatzleiter Karl-Heinz Meyer (SBI 1) gegenüber 112-magazin.de mitteilte, waren während der Fahrt bei dem Lkw am Auflieger die Bremsen blockiert und die Reifen in Brand geraten. Der 61-jährige Trucker war gegen 10.45 Uhr von Bad Arolsen in Richtung Diemelstadt unterwegs, bemerkte aber den brennenden Lkw selbst nicht. 

Ein weiterer Verkehrsteilnehmer machte den Trucker auf das Malheur aufmerksam und lotste den brennenden IVECO auf den nächsten Parkplatz. Gemeinsam wurden die Feuerlöscher aus den Staukästen genommen und ein erster Löschversuch unternommen. Parallel dazu setzte ein Verkehrsteilnehmer den Notruf zur Rettungsleitstelle ab.

Bei Eintreffen von Polizei und Feuerwehr stand der untere Teil des Aufliegers in Flammen. Mit einem C-Rohr und unter Atemschutz konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Während die abgekoppelte Zugmaschine ohne Schaden blieb, wurde der Auflieger stark beschädigt. Auf etwa 70.000 Euro beziffert die Polizei den entstandenen Sachschaden.

Um 11.45 Uhr meldete der Stadtbrandinspektor an die Leitstelle Waldeck-Frankenberg "Feuer aus - Einsatz beendet". 

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Freitag, 26 Juli 2019 11:34

Feuer am Diemelsee schnell gelöscht

DIEMELSEE. Ein brennender Baumstumpf rief am Donnerstag um kurz nach 12 Uhr die Feuerwehren Heringhausen und Stormbruch auf den Plan.

Eine Dame, die zu Gast am Diemelsee war, entdeckte den Brand beim Spaziergang an der Uferpromenade und setzte umgehend den Notruf ab. Sie selbst versuchte den Brand mit Wasserflaschen bis zum Eintreffen der Feuerwehr einzudämmen. Da die Brandstelle rund 400 Meter von einer befahrbaren Straße entfernt und schwer zugänglich war, wurde zusätzlich die Feuerwehr Adorf mit dem Rettungsboot alarmiert, um einen Löschangriff von der Seeseite durchführen zu können.

Die inzwischen an der Einsatzstelle angekommenen Kräfte aus Heringhausen konnten jedoch das Feuer, welches sich auf rund zwei Quadratmeter ausgebreitet hatte, schnell mit Kleinlöschgeräten unter Kontrolle bringen und vollständig ablöschen. Die Kräfte aus Adorf brachen die Einsatzfahrt ab und kehrten mit dem Rettungsboot nach Adorf in den Standort zurück.

Nachdem die Brandstelle nochmal mit der Wärmebildkamera auf Glutnester kontrolliert wurde, konnte der Einsatz nach rund einer Stunde beendet werden. Im Einsatz waren 20 Ehrenamtliche unter der Leitung des stellvertretenden Wehrführers aus Heringhausen Ingo Bangert.

Link: Einsatzstandort der Feuerwehr am 25. Juli am Diemelsee

Link: Freiwillige Feuerwehr Diemelsee

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DIEMELSEE. Rund 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei sowie Sanitätseinheiten vom DRK und der Johanniter Unfallhilfe rückten im Laufe des frühen Mittwochmorgen zur Mülldeponie bei Flechtdorf (Landkreis Waldeck.Frankenberg) aus. Gegen 3.50 Uhr hatte die Brandmeldeanlage im Gebäude der ansässigen Müllsortieranlage ausgelöst. Die Leitstelle alarmierte darauf hin die Diemelseer Wehr, die bei Eintreffen Feuerschein und Rauchentwicklung bestätigen konnte.

Umgehend wurde von Einsatzleiter Torsten Behle der Alarm auf F3 erhöht, damit wurden auch die Wehren aus Bad Arolsen und Korbach zum Einsatz herangezogen. Als schwierig erwies sich die Wasserversorgung. Um genügend Löschwasser an die Brandstelle zu befördern, wurden im Pendelverkehr Tanker eingesetzt, darüber hinaus musste das Wassernetz herhalten; der Wassermeister erhöhte den Druck auf die Leitungen, doch die enormen Mengen an benötigtem Löschwasser reichten einfach nicht aus. Behle ließ weitere Schlauchleitungen zu Teichen im Bereich des Biogartens legen und forderte weitere Löschfahrzuge aus benachbarten Gemeinden an. Auch eine Leitung von Flechtdorf zur Deponie wurde eingerichtet. Ein Lohnunternehmen aus Helmscheid beteiligte sich mit einem Schlepper und einem Wasserfass an der Wasserversorgung. Allein 60.000 Liter schleppte der Fendt von Bürger Grebe mit seinem Wasserfass zum Einsatzort. 

Gegen 4.30 Uhr stellte sich die Lage wie folgt dar: starke Rauchentwicklung in Richtung Lelbach und Korbach. Über Katwarn wurden die Bewohner dazu aufgerufen Fenster und Türen geschlossen zu halten. Eine Pressemeldung der Polizei über Radiosender informierte die Bevölkerung zusätzlich. Da zwei Drehleitern nicht ausreichten, unterstützten die Willinger mit ihrem Gerät die Löscharbeiten im Dauereinsatz. Im Inneren der 80 x 40  Meter großen Halle war eine so große Hitze entstanden, dass die am Boden eingesetzten Feuerwehrleute unter Atemschutz anfänglich nur von Westen her über ein geöffnetes Tor gegen den Brand vorgehen konnten. Große Mengen an Löschschaum wurden dem Wasser beigemischt um die Temperatur herunterzukühlen - mit Hochdrucklüftern wurde der Rauch aus dem Gebäude geblasen.

Einen Wasserschleier legten die Brandschützer auf ein Fichtengehölz in unmittelbarer Nähe zur brennenden Halle, um die Gefahr eines Waldbrandes zu minimieren. Zwischenzeitlich machte sich der Diemelseer Bürgermeister Volker Becker ein Bild von der Lage und war sichtlich erleichtert, dass die Einsatzkräfte ihr Handwerk verstanden. Auch Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick war seit 4 Uhr vor Ort. Das Lagezentrum wurde auf dem Gelände der Deponie bei Tor 3 errichtet.

Wie Kreisbrandmeister Christoph Weltecke vor Ort berichten konnte, waren die Löscharbeiten bis 10.30 Uhr erfolgreich ausgeführt worden. Um 11 Uhr soll der Löschangriff im Inneren des Gebäudes beginnen. Dazu werden mit Radladern die komprimierten und noch dampfenden Abfälle  nach draußen auf den Vorplatz gezogen, verteilt und abgelöscht. Wie lange die Löscharbeiten sich hinziehen werden, konnte der Kreisbrandmeister nicht sagen.

Sobald die Halle begehbar ist, werden Brandermittler der Kripo Korbach ihre Tätigkeit aufnehmen. Über die Schadenshöhe liegen noch keine Angaben vor. (112-magazin)

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Donnerstag, 23 Mai 2019 19:39

Brand an Kasseler Gymnasium: Scheiben geplatzt

KASSEL. In der Nacht zu Donnerstag wurde die Feuerwehr Kassel zunächst zu einem Müllcontainerbrand zum Wilhelmsgymnasium in Kassel alarmiert. Beim Eintreffen des ersten Einsatzfahrzeuges der Feuerwache 2 stellte sich heraus, dass der Brand auf das Gebäude der Schwimm- und Sporthalle der Schule überzugreifen drohte.

Die Feuerwehr konnte durch schnell eingeleitete Löschmaßnahmen größeren Schaden verhindern. Trotzdem zerplatzen zwei große Scheiben der Geebäudefasade durch die Brandeinwirkung. Brandrauch drang dann in die Schwimm- und Sporthalle des Schulgebäudes ein.

Nach dem Eintreffen des Löschzuges, wurde das Gebäude noch umfangreich kontrolliert und beide Hallen mussten mit Überdrucklüftern entraucht werden. Im Einsatz waren 26 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Nordhausen-Brasselsberg und vier Kräfte des Rettungsdienstes.

Verletzt wurde beim Einsatz niemand, die Einsatzkräfte konnten die Einsatzstelle nach etwa einer Stunde wieder verlassen. Das Schwimmbad und die Sporthalle werden, nach Einschätzung der Feuerwehr, vorerst nicht nutzbar sein.

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Dienstag, 14 Mai 2019 20:34

Großbrand in Bad Berleburger Massagehotel

BAD BERLEBURG. Am Nachmittag kam es zu einem Brand in einem Massagehotel am Bad Berleburger Ortseingang. Trotz dem schnellen Einsatz der Feuerwehr breiteten sich die Flammen rasend schnell aus – nicht zuletzt durch die Baukonstruktion des alten Hotelgebäudes. Die Feuerwehrleute konnten unmittelbar angrenzende Wohnhäuser vor den Flammen bewahren.

Der Notruf

Um kurz vor 16.00 Uhr hieß es zunächst, dass Büsche vor dem ehemaligen Hotelgebäude brennen würden, erklärte die Polizei vor Ort. Der Grund für diese erste Meldung war vermutlich, dass erste Anrufe bei der Leitstelle von Anwohnern aus der Oberstadt kamen: „Ich habe nur eine große Rauchsäule gesehen von zu Hause. Wo das genau war, konnte man nicht erkennen. Ich habe den Notruf abgesetzt und Homrighäuser Weg angegeben. Dann bin ich los gefahren, um zu sehen, ob ich helfen kann“, erklärt ein Anrufer vor Ort.

Die Feuerwehr

Mit dem Stichwort „Feuer 4, Zimmerbrand“, wurde die Feuerwehr zum Einsatz gerufen. Neben dem Löschzug 1 aus der Kernstadt waren weitere Kameraden aus Schüllar-Wemlighausen, Raumland, Berghausen, Dotzlar, Rinthe, Aue-Wingeshausen, die Besatzung des ELW 2 (wird von der Löschgruppe Arfeld gestellt), der Abrollbehälter Atemschutz aus Siegen und die Drehleiter aus Bad Laasphe im Einsatz. „Wir haben die Einheiten so angefordert, wie wir sie brauchen“, erklärt Klaus Langenberg. Er ist einer der Leiter der Feuerwehr Bad Berleburg und war vor Ort der Einsatzleiter. Insgesamt waren rund 100 Feuerwehrleute im Einsatz, die teils bis in die Nacht hinein vor Ort waren.

Die Brandbekämpfung

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute brannte es im vorderen Bereich der Terrasse bereits in voller Ausdehnung. Die Flammen griffen von dort schnell auf ein Vordach über, das ebenso wie ein angrenzendes Geländer, mit Stroh bedeckt war. Rasend schnell, binnen weniger Minuten, breiteten sich die Flammen so auf das komplette Obergeschoss aus und fanden im hölzernen Dachstuhl reichlich Nahrung. Trotz massivem Wassereinsatz, so Klaus Langenberg, komme man nicht richtig an die Flammen heran. „Die Baukonstruktion verhindert ein öffnen des Daches. Wir müssen das an einer Ecke durchbrennen lassen, damit das Dach offen ist“, erklärt der Wehrführer. Zu diesem Zeitpunkt haben die Flammen bereits ganze Arbeit geleistet, und es ist klar, dass das Gebäude, was mittlerweile als Massagehotel genutzt wird, nicht mehr zu retten ist. Die Flammen kommen auch einem unmittelbar angrenzenden Gebäudekomplex, in dem mehrere Wohnungen untergebracht sind, bedrohlich nahe. Außerdem drohen sie, sich auf den hinteren Teil des Gebäudes auszubreiten. Mit Riegelstellung zum hinteren Gebäudeteil und dem angrenzenden Nachbarhaus schaffen es die Wehrleute, beides zu verhindern. Neben zahlreichen Strahlrohren sind auch zwei Drehleitern im Einsatz: Sowohl die Leiter aus Bad Berleburg als auch aus Bad Laasphe. Unter schwerem Atemschutz und körperlicher Schwerstarbeit sind die Feuerwehrleute im Einsatz. Nach etlichen Minuten und Kraft raubender Arbeit müssen die Atemschutzgeräteträger ausgetauscht werden. Nach ihrem Einsatz in der Leiter ist ihnen beim Abnehmen der Masken die Anstrengung anzusehen. Aber letztlich haben sie es mit ihrem Einsatz geschafft, Nachbargebäude vor den Flammen zu retten. Das Löschwasser wurde aus den Wassertanks der Feuerwehrfahrzeuge, dem Hydrantennetz, der Odeborn und dem Bullerbach entnommen.

Bis in die Nacht hinein waren die Feuerwehrleute noch im Einsatz

Der Rettungsdienst

Neben RTW und NEF der DRK Rettungswache Bad Berleburg erhielten auch der DRK Rettungswagen aus Erndtebrück, sowie RTW und NEF der DRK Rettungswache Bad Laasphe, der DRK Ortsverein Bad Laasphe, der Malteser Hilfsdienst aus Bad Laasphe, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst und der Leitende Notarzt des Kreises Siegen-Wittgenstein ihren Einsatzbefehl.

Grund dafür war, dass zunächst einmal nicht klar war, wie viele Menschen sich im Gebäude befinden. Relativ zeitnah war dann klar, dass zehn Angestellte und zehn Gäste im Gebäude waren, als der Brand ausbrach. Da es zum Beispiel bei Rauchgasvergiftungen auch bis zu 48 Stunden nach dem eigentlichen Ereignis noch zu Symptomen kommen kann, musste genau geklärt werden, wer wann oder wie lange dem Brandrauch ausgesetzt war. Um diese –zunächst als Betroffene geführten Menschen – adäquat untersuchen und bei Bedarf weiter versorgen zu können, war ein entsprechendes Kräfteaufgebot notwendig. Letztlich mussten vier Patienten ins Krankenhaus gebracht werden, wovon einer auch stationär verbleiben musste.

Um die Betroffenen nicht weiter den Eindrücken vor Ort auszusetzen und auch, um an der ohnehin engen Einsatzstelle etwas Entlastung zu schaffen, wurde der medizinische Teil im Rathaus der Stadt Bad Berleburg erledigt. Dort wurden alle Personen untersucht, die zuvor im Gebäude waren.

Ganz besonders zu erwähnen sind hier Ersthelfer, die an der Einsatzstelle vorbei kamen. Einer von ihnen war selbst Feuerwehrmann und ausgebildeter Rettungssanitäter. Er hielt ohne zu zögern an und holte die Leute aus dem brennenden Gebäude. „Teilweise sind die Leute wieder rein gelaufen, weil sie gar nicht realisiert haben, was überhaupt los ist“, erklärt er. Und der junge Mann hat eine Bitte: „Da war ein junger Mann mit einem weißen DRK-Transporter, vermutlich vom Behindertenfahrdienst. Der hat angehalten und mit geholfen, die Leute raus zu holen. Ohne zu zögern. Der war richtig gut und es hat super funktioniert. Ich würde gerne mal mit ihm reden“, erklärt der Feuerwehrmann. Leider ist derzeit noch nicht bekannt, wer das genau war. Vielleicht liest der Fahrer ja hier mit und meldet sich – vielleicht mit einem Kommentar unter dem Artikel – sodass man einen Kontakt zur Feuerwehr herstellen kann.

Die Polizei

Mehrere Streifenwagenbesatzungen aus Bad Berleburg und Bad Laasphe waren im Einsatz. Den Polizeibeamten kamen gleich mehrere Aufgaben zu: Sie sperrten die Einsatzstelle weiträumig ab. Sowohl von der Astenbergstraße, als auch vom Kreisel der Sählingsstraße her, aber auch aus Richtung Hochstraße. Die gesamte Fläche wurde für die Einsatzarbeiten benötigt. Außerdem mussten die Polizisten dafür sorgen, dass keine Passanten in die Einsatzstelle liefen und sich so möglicherweise selbst in Gefahr bringen.

Ermittlungen zur Brandursache wurden ebenfalls geführt und hier war ziemlich direkt klar, dass das Feuer bei Ausbesserungsarbeiten auf der Dachterrasse entstanden ist. Zunächst wurde das Stroh am Geländer versehentlich entzündet und über das Vordach – ebenfalls mit Stroh bedeckt – breiteten sich die Flammen dann rasend schnell aus.

Publiziert in SI Feuerwehr

PADERBORN. Ein Gänsestall in Delbrück mit bis zu 6000 Gänseküken, ist in der Nacht zu Dienstag durch ein Feuer zerstört worden. Das Feuer an der Steinhorster Straße wurde kurz nach 3 Uhr von einem Nachbarn entdeckt, der sofort den Notruf absetzte. Bis zum Eintreffen von Feuerwehr und Polizei stürzten bereits zwei Drittel des Daches ein.

Etwa 2000 Tiere konnten aus dem Stall auf ein Freigelände gebracht werden. Mehrere tausend Küken verendeten allerdings in dem Stall, der durch das Feuer nahezu völlig zerstört wurde. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 150.000 Euro. Bei ersten Untersuchungen an der beschlagnahmten Brandstelle konnte die Kripo noch keine eindeutige Brandursache feststellen.

Ein Sachverständiger soll denBrandort in den nächsten Tagen begutachten. (ots/r)

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Publiziert in PB Feuerwehr

ALLENDORF/EDER. Wahrscheinlich war Brandstiftung ursächlich für das Feuer in der Kämmersmühle, teilt die Presseabteilung der Polizei Waldeck-Frankenberg mit.

Am Sonntag, gegen 17.50 Uhr, meldete ein Zeuge, dass ein Gebäude an der leerstehenden Kämmersmühle bei Allendorf (Eder) brennt. Die Feuerwehren aus Allendorf und Rennertehausen wurden daraufhin alarmiert. Sie konnten den Brand eines Nebengebäudes der ehemaligen Mühle ablöschen und ein Übergreifen auf die Mühle und weitere Nebengebäude verhindern. Die vom THW unterstützten Löscharbeiten konnten gegen 20 Uhr beendet werden. Nach ersten Schätzungen beträgt der Sachschaden ca. 5000 Euro.

Die Brandermittler der Kriminalpolizei Korbach hatten am Montagmorgen die Ermittlungen aufgenommen. Nach den Untersuchungen an der Brandstelle teilten sie zur Brandursache mit, dass von einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Inbrandsetzung auszugehen ist.

Die Polizei ist daher auf der Suche nach Zeugen. Wer hat vor Brandausbruch im Bereich der Kämmersmühle verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen. (ots/r)

Link: Brand an der Kämmersmühle (12.5.2019, mit Fotostrecke)

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Publiziert in Polizei
Sonntag, 12 Mai 2019 22:54

Brand an der Kämmersmühle

ALLENDORF. Nur dem schnellen Eingreifen der Feuerwehren aus Allendorf und Rennertehausen ist es zu verdanken, dass bei einem Brand an der Kämmersmühle nahe Allendorf die meisten Gebäude vor den Flammen verschont geblieben sind.

Gegen 18.00 Uhr hatte ein Passant den Brand an einem der Gebäude im hinteren Bereich gemeldet.

Beim Eintreffen der Feuerwehren stand das kleine Gebäude, in dem Heu und Stroh lagerten, bereits im Vollbrand. Dennoch schafften es die 30 Kameraden unter der Leitung von Allendorfs Gemeindebrandinspektor Horst Huhn, die restlichen Gebäude der nicht mehr bewohnten Mühle vor einem Übergreifen der Flammen zu bewahren.

Für den Löschangriff erfolgte die Wasserentnahme sowohl aus Wasser führenden Fahrzeugen, als auch aus dem Hydrantennetz und dem unmittelbar an die Mühle angrenzenden Linspherbach. Sowohl vom Innenhof der Mühle, als auch vom rückwärtigen Teil, vom Linspherbach aus, nahmen die Kameraden Löschangriffe vor.

Als besonders aufwändig erwies sich das in dem Gebäude gelagerte Heu und Stroh, in dem sich immer wieder Glutnester fanden.

Aufgrund der unmittelbaren Nähe des Baches konnte kein Einsatz von Schaum oder Netzmittel erfolgen. Somit wurde ein Bagger des THW Frankenberg eingesetzt, der das vom Gebäude noch übrig gebliebene Gerippe abriss und das Heu und Stroh im Innenhof auslegte, wo es dann noch einmal richtig abgelöscht wurde. Da der Einsatz bis in die Dunkelheit andauerte, wurden auch Flutlichtstrahler durch die Feuerwehr eingesetzt. Für den Bagger des THW Frankenberg war dies übrigens der erste Einsatz, denn die Maschine wurde erst vor kurzer Zeit angeschafft.

Was die Ursache des Brandes ist, konnten Polizei und Feuerwehr vor Ort noch nicht sagen. Der ebenfalls vor Ort bereitstehende Rettungswagen des DRK Kreisverbandes Waldeck-Frankenberg musste glücklicherweise nicht zum Einsatz kommen.

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BAD BERLEBURG. Nur dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass ein Brand in einer Garage im Franz-von-Winckel-Weg in Bad Berleburg am Samstagnachmittag noch relativ glimpflich ausging.

Dicke Rauchschwaden quollen aus der Garage eines angrenzenden Wohnhauses, es gab kleinere Explosionen im Inneren der Garage, Plastikteile flogen vor die Tür. Binnen weniger Minuten schlugen Flammen aus dem Garagentor und griffen den unmittelbar angrenzenden Dachstuhl an.

Wenige Minuten zuvor hatten die Kräfte der Feuerwehr, der DRK Rettungsdienst und die Polizei ihren Einsatzbefehl erhalten. „Brennt Motorrad in Garage“, stand auf den Funkmeldeempfängern. Nach sehr kurzer Zeit trafen die ersten Feuerwehrkräfte des Löschzuges 1 aus Bad Berleburg ein und begannen sofort mit ihrem Löschangriff. Im wahrsten Sinne des Wortes in letzter Sekunde. Denn bis dahin hatten die Flammen durch das offene Garagentor schon einen Weg ans Dach gefunden – wie der Zug in einem Kamin hat das gewirkt. Nur Sekunden später verwandelte sich die große Flamme erst in grauen, dann in weißen Rauch. Die Kameraden des Angriffstrupps, die sich schon während der kurzen Anfahrt mit schwerem Atemschutz ausrüsteten, hatten es geschafft, das Heim der Familie zu retten. Ihre Kollegen hatten zuvor in Windeseile eine Wasserversorgung nicht nur vom mit Wassertank ausgerüsteten Hilfeleistungslöschfahrzeug, sondern auch dem öffentlichen Hydrantennetz aufgebaut.

Noch während die beiden Männer des Angriffstrupps letzte Glutnester ablöschten, war die Drehleiter in Bereitschaft und die Wärmebildkamera bereits im Einsatz. Es sollte im angrenzenden Dachstuhl nach weiteren Glutnestern gesucht werden. Die gab es glücklicherweise nicht. Erst vom Boden aus und dann vom Korb der Drehleiter aus wurde das akribisch kontrolliert. Dachpfannen wurden dafür vorsichtig gelöst, sodass man direkt die Temperatur am Holz kontrollieren konnte und nicht durch die Pfannen eine Art Dämmung hatte. Gut, wenn dafür ein Feuerwehrmann im Korb steht, der ausgelernter Dachdecker ist.

Einige Meter weiter unten hatten die Feuerwehrkameraden inzwischen die verbrannten Gegenstände aus der Garage geholt und ins Freie gebracht. Zwei hochwertige Motorräder, einen Kinderwagen, ein Fahrrad – persönliche Gegenstände der Bewohner. Die ebenfalls alarmierten Kameraden aus Berghausen und Schüllar-Wemlighausen brauchten nicht mehr einzugreifen. Ebenso wenig der DRK-Rettungsdienst und auch nicht der zusätzlich alarmierte ehrenamtliche Rettungswagen, der noch auf der Anfahrt war.

Glücklicherweise wurde niemand bei dem Feuer verletzt. Mutter und Kind waren zum Zeitpunkt des Brandausbruchs gar nicht daheim. Beim Ölwechsel an einem der Motorräder war es zu dem Brand gekommen. Die Polizei wird den Schaden später mit rund 45.000 Euro beziffern. Nach etwa einer Stunde ist der Einsatz für die Feuerwehrkräfte zumindest vor Ort beendet. Danach müssen die Fahrzeuge und Schläuche wieder hergerichtet werden. Damit die ehrenamtlichen Helfer auch beim nächsten Alarm wieder das Heim einer Familie retten können.

Publiziert in SI Feuerwehr

KASSEL. Gegen 17.30 Uhr wurde der Feuerwehr am Samstagnachmittag eine starke Rauchentwicklung aus einem Werkstattgebäude im Schwanenweg gemeldet. Bei Eintreffen der Feuerwehr stand das Werkstattgebäude bereits in Vollbrand.

Eine Person, die sich in der Werkstatt aufgehalten hatte, wurde mit Verletzungen in ein umliegendes Krankenhaus transportiert. Die benachbarten Gebäude mussten wegen der starken Rauchentwicklung und aufgrund der drohenden Brandausbreitung evakuiert werden. Da die Dachhaut des Gebäudes bereits durchgebrannt war konnte der Löschangriff nur von außen vorgebracht werden.

Weiterhin erschwerten mehrere Explosionen im Gebäude das Vorgehen der Einsatzkräfte. Mit drei Rohren und mehreren Trupps unter Atemschutz konnte ein Übergreifen der Flammen auf ein benachbartes Gebäude verhindert werden, die Werkstatt brannte allerdings komplett aus.

Der Sachschaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt. 30 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr Kassel sowie des Rettungsdienstes waren 1,5 Stunden lang mit 10 Einsatzfahrzeugen im Einsatz. Zur Brandursachenermittlung hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. (Feuerwehr Kassel)

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Publiziert in KS Polizei
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