Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Ermittlungen

Montag, 19 September 2016 15:37

Graffiti am Zug: 2500 Euro Schaden in Wolfhagen

WOLFHAGEN. Unbekannte Sprayer verunstalteten einen Zug am Bahnhof in Wolfhagen. Nun ist die Bundespolizei auf der Suche nach Zeugen, die Angaben zu den Tätern machen können.

Die Täter waren zwischen Freitag, 23.50 Uhr, und Samstag, 1.10 Uhr, unterwegs. Sie besprühten den Zug in der Abstellanlage auf einer Fläche von ungefähr 30 Quadratmetern. Ein Bahnmitarbeiter entdeckte den Schaden und informierte die Bundespolizei. Insgesamt beläuft sich der Sachschaden nach ersten Schätzungen auf etwa 2500 Euro.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Zeugenhinweise sind unter der Telefonnummer 0561/81616-0 erbeten. (ots/r) 

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Publiziert in KS Polizei

CALDEN. Der Großbrand in der Erstaufnahmeeinrichtung in Calden Mitte August ist nicht durch vorsätzliche Brandstiftung entstanden. Vielmehr gehen die Ermittler nach ihren Untersuchungen davon aus, dass Fahrlässigkeit oder ein technischer Defekt den Brand auslösten.

Zu dem Brand auf dem Gelände der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung in Calden war es, wie berichtet am Sonntag, 14. August, in einem aus mehreren Containern bestehenden Gebäudekomplex gekommen. Die Brandursachenermittlungen waren zunächst wegen akuter Einsturzgefahr nicht möglich. An diesem Montag wurden die Container der oberen Etage schließlich mit einem Kran abgetragen, so dass die Ermittler die Brandstelle betreten konnten.

Fahrlässigkeit oder ein technischer Defekt
Am Nachmittag untersuchten die Brandursachenermittler des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo gemeinsam mit ihren Kollegen des Hessischen Landeskriminalamtes das Innere der Wohncontainer. Trotz eines sehr hohen Zerstörungsgrades durch die extreme Hitze und durch das Löschwasser konnte die Brandausbruchstelle eindeutig in einem Zimmer im Erdgeschoss lokalisiert werden. Die Spezialisten fanden dort keinerlei Anhaltspunkte, die für eine vorsätzliche Brandstiftung sprechen. Die genaue Brandursache ist nicht mehr festzustellen, jedoch lassen die gefundenen Spuren mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine fahrlässige Brandstiftung oder auf einen technischen Defekt schließen. Der Bewohner des Zimmers, der angab, zur Brandzeit nicht dort gewesen zu sein, konnte auch keinen Aufschluss darauf geben, wie es zum Brand gekommen war.

Das betroffene Gebäude ist eine Wohneinheit bestehend aus insgesamt 30 Doppelcontainern, die in zwei Stockwerken übereinander angeordnet sind. In dem Gebäude wohnten 120 männliche alleinreisende Männer aus elf verschiedenen Nationen. Eine Verlegung der Bewohner in andere Unterkünfte war nicht notwendig, da die Caldener Einrichtung über ausreichende Kapazitäten verfügt. (ots/pfa)

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Publiziert in KS Polizei
Sonntag, 28 August 2016 17:47

Großbrand: 100 Schweine sterben, hoher Schaden

WILLINGSHAUSEN. Etwa 100 Schweine sind bei einem Großbrand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Schwalm-Eder-Kreis umgekommen: Das Feuer auf dem Bauernhof in Steina war am Sonntagnachmittag offenbar durch einen technischen Defekt ausgebrochen.

Der Brand des landwirtschaftlichen Gebäudes in der Schwalmtalstraße in Willingshausen-Steina brach gegen 14.50 Uhr aus. Als die ersten Feuerwehrleute wenig später eintrafen, stand der Dachstuhl einer Scheune bereits in Vollbrand. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein Scheunen- und Stallgebäude, in dem etwa 100 Schweine gehalten wurden. "Die Tiere konnten nicht mehr gerettet werden", sagte am Abend ein Polizeisprecher.

Die Feuerwehren leiteten einen großangelegten Löschangriff ein und mussten unter anderem auch Gas- und Öltanks kühlen. Nach ersten Ermittlungen der Polizei war das Feuer im Dachstuhl ausgebrochen. Dort sind Lüftungsanlagen installiert. Die Kripo geht derzeit davon aus, dass ein technischer Defekt an den Lüftungsanlagen zum Brand geführt haben könnte. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern aber noch an und werden von der Kriminalpolizei Homberg geführt.

Der entstandene Schaden wird auf bis zu 300.000 Euro geschätzt. (ots/pfa)

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Publiziert in HR Polizei

BERGHEIM. Offenbar ein "elektrotechnischer Defekt" löste den folgenschweren Großbrand auf einem Bauernhof in Bergheim vor anderthalb Wochen aus. Ermittler der Kripo und ein Gutachter kamen bei ihren Untersuchungen übereinstimmend zu diesem Ergebnis. Das Feuer am 11. August hatte den gesamten Wirtschaftstrakt des Hofes zerstört, mehr als 100 Tiere starben.

Die Ermittlungen zur Brandursache sind laut Polizeibericht von Montag inzwischen abgeschlossen. Sowohl Brandermittler der Korbacher Kriminalpolizei als auch externe Gutachter untersuchten den Brandort und kommen zu einem identischen Ergebnis. Demnach war das Feuer im Obergeschoss eines Zwischenbaus zwischen Scheune und Stallgebäude ausgebrochen. Von dort griffen die Flammen schnell auf die angebauten Gebäudeteile über. Alle Wirtschaftsgebäude wurden bei dem Brand total zerstört. Auch das Fachwerkwohnhaus wurde in Mitleidenschaft gezogen.

Defekt als Brandursache sehr wahrscheinlich
"Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist von einem elektrotechnischen Defekt als Brandursache auszugehen. Hinweise auf eine andere Brandursache haben sich nicht ergeben", heißt es übereinstimmend in dem Gutachten und dem Bericht der Brandermittler. Der in der Scheune stehende Mähdrescher, der noch am Tag vor dem Brand benutzt worden war, steht demnach nicht mit dem Brandausbruch in Zusammenhang.

In dem Stall kamen viele Bullen, Rinder und Kälber ums Leben. Angaben über die genaue Anzahl lagen der Polizei auch an diesem Montag noch nicht vor. "Der Gesamtschaden ist sehr hoch und beläuft sich auf mehrere hunderttausend Euro", wie Polizeisprecher Volker König sagte. An den Löscharbeiten waren fast 100 Feuerwehrleute aus mehreren Edertaler Ortsteilen sowie aus Bad Wildungen und Fritzlar beteiligt. (ots/pfa) 

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Publiziert in Polizei

CALDEN. Auch einen Tag nach dem Großbrand auf dem Gelände der Erstaufnahmeeinrichtung in Calden, bei dem mehrere Container vollständig ausbrannten und nach derzeitigem Ermittlungsstand 21 Menschen verletzt wurden, ist die Ursache für das Feuer noch unklar.

Der Brand brach, wie berichtet, am Sonntagmittag gegen 13.15 Uhr aus. Da es sich um ein völlig umfriedetes Gelände mit Zugang nur für Berechtigte handelt, kann weiterhin ein Anschlag von außen ausgeschlossen werden. Der Brand in dem Gebäude entfachte sich offensichtlich von innen nach außen.

Brandursache weiter unklar
Brandursachenermittler des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo waren am Montagmorgen an der Brandstelle. Eine Untersuchung konnte aber auf Grund der akuten Einsturzgefahr noch nicht vorgenommen werden. In Absprache mit dem Betreiber der Einrichtung werden voraussichtlich Ende dieser Woche die oberen Container vorsichtig abgetragen, so dass die Kasseler Ermittler gemeinsam mit Kollegen des Hessischen Landeskriminalamtes (LKA) den Brandort begutachten können.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand wurden bei dem Brand 21 Personen verletzt. Zwölf Verletzte konnten vor Ort nach ambulanter Behandlung durch die Rettungsdienste wieder entlassen werden. Sie hatten sich leichte Rauchgasvergiftungen zugezogen. Neun Verletzte wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Bei den stationär aufgenommenen Personen handelte es sich um Flüchtlinge, Bedienstete der Einrichtung sowie Einsatzkräfte der Feuerwehr. Zumeist mussten auch hier Rauchgasvergiftungen, aber auch Kreislaufbeschwerden, Schnittverletzungen und Knochenbrüche behandelt werden. Einige konnten das Krankenhaus bereits wieder verlassen.

Das betroffene Gebäude 4 ist eine Wohneinheit, die aus insgesamt 30 Containern besteht, die in zwei Stockwerken übereinander angeordnet sind. In dem Gebäude wohnen nach Angaben des Objektleiters 120 männliche alleinreisende Männer aus elf verschiedenen Nationen. Zur Zeit des Brandausbruchs sollen nur einige Bewohner anwesend gewesen sein, da sich viele bei der Essensausgabe oder außerhalb der Unterkunft befanden. Eine Verlegung der 120 Bewohner in andere Unterkünfte war nicht notwendig, da die Caldener Einrichtung noch ausreichende Kapazitäten hat. (ots/pfa)


Am Samstag brannte es in einem Flüchtlingsheim am Edersee:
Schwelbrand in Asylbewerberheim löst Großeinsatz aus (13.08.2016, mit Fotos)

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Publiziert in KS Polizei

CALDEN. Bei einem Großbrand in der Flüchtlingsunterkunft auf dem alten Flughafen in Calden sind am Sonntag 19 Menschen verletzt worden. Ein Anschlag als Grund für das Feuer "kann mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden", sagte am Sonntagabend ein Polizeisprecher.

Zwölf der Verletzten konnten vor Ort nach ambulanter Behandlung durch die Rettungsdienste wieder entlassen werden. Sie hatten sich leichte Rauchgasvergiftungen zugezogen. Sieben Verletzte wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert, darunter auch zwei Bedienstete der Einrichtung und eine Feuerwehrfrau. Neben Rauchgasvergiftungen und Kreislaufbeschwerden hatten sich die stationär Aufgenommenen Knochenbrüche zugezogen.

300 Feuerwehrleute, 30 Rettungskräfte
Gegen 13.15 Uhr kam es zu einem Brandmeldealarm in der Einrichtung. Im Gebäude 4, eine aus 30 Containern in zwei Stockwerken bestehende Wohnanlage, war offenbar ein Feuer ausgebrochen, das sich schnell ausbreitete. Die ersten Rettungs- und Evakuierungsmaßnahmen erfolgten durch den Sicherheitsdienst in der Einrichtung. Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis Kassel sowie die Berufsfeuerwehr Kassel waren mit knapp 300 Einsatzkräften zur Brandbekämpfung und 30 Rettungskräften eingesetzt. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden an.

In dem Gebäude wohnen nach Angaben des Objektleiters 120 männliche Alleinreisende Männer aus elf verschiedenen Nationen. Zur Zeit des Brandausbruchs sollen nur einige Bewohner anwesend gewesen sein, da sich viele bei der Essensausgabe oder außerhalb der Unterkunft befanden. Da es sich um ein vollständig umfriedetes Gelände mit Zugang nur für Berechtigte handelt, kann derzeit ein Anschlag von außen mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Offensichtlich war es zum Brandausbruch innerhalb des Gebäudes gekommen.

Zur genauen Brandursache kann die Polizei noch keine Angaben machen. Die Brandursachenermittler des Kommissariats 11 werden die Brandstelle frühestens am Montag betreten können. (ots/pfa) 


Am Samstag brannte es in einem Flüchtlingsheim am Edersee - mit weniger gravierenden Auswirkungen:
Schwelbrand in Asylbewerberheim löst Großeinsatz aus (13.08.2016, mit Fotos)

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Publiziert in KS Polizei

BERGHEIM. Am Tag nach dem Großbrand in auf einem Bauernhof herrscht über das Ausmaß des Feuers inzwischen bei der Polizei mehr Klarheit: Etwa 100 Tiere kamen nach Angaben von Polizeisprecher Volker König zu Tode, der Schaden liegt vermutlich in "mittleren sechsstelligen Bereich". Die Brandursache ist dagegen weiter unklar.

Die Brandermittler der Korbacher Kriminalpolizei konnten den Brandort am Donnerstag noch nicht vollständig untersuchen, deshalb sind sie auch am Freitag noch mit Ermittlungen vor Ort befasst. Die Brandursache ist deshalb laut König auch noch als "ungeklärt" zu bezeichnen. Im Laufe der nächsten Woche werden zudem Gutachter am Brandort erwartet.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand brach das Feuer in der Gebäudeecke zwischen Stall und Scheune aus und breitete sich von dort sehr schnell auf die gesamten Wirtschaftsgebäude aus. Die Brandmauer zu dem etwa im Jahre 1850 gebauten Fachwerkwohngebäude und die professionelle Arbeit der eingesetzten Feuerwehren haben verhindert, dass das Feuer auch auf das Wohnhaus übergriff, so dass dort vergleichsweise nur geringer Schaden entstand. Die gesamten Wirtschaftsgebäude wurden bei dem Brand allerdings total zerstört. Die beiden Bewohner des Hofes - der 76 Jahre alte Vater und sein 48 Jahre alter Sohn - blieben unverletzt.

Bei dem Brand kamen viele Bullen, Rinder und Kälber zu Schaden. Die genaue Zahl steht auch am Tag nach dem Großbrand noch nicht fest. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass etwa 130 Tiere in dem Stall standen. Nach dem derzeitigen Ermittlungstand kamen etwa 100 Tiere zu Tode. Viele verbrannten, andere mussten eingeschläfert werden. Die Bergungsarbeiten waren auch am Freitag noch im Gange.

Auch zur Höhe des Sachschadens kann derzeit noch keine genaue Angabe gemacht werden, sie wird sich allerdings zumindest in mittlerer sechsstelliger Höhe bewegen. (ots/pfa) 

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Publiziert in Polizei

BERGHEIM. Ein Großbrand hat am frühen Donnerstagmorgen den Wirtschaftstrakt eines Bauernhofes in der Wellener Straße zerstört. Zahlreiche Tiere kamen bei dem Feuer ums Leben. Menschen wurden nicht verletzt. Den fast 100 Feuerwehrleuten gelang es, das Wohnhaus der betroffenen Familie zu halten.

Vorbeifahrende Verkehrsteilenhmer entdeckten den Großbrand am frühen Morgen gegen 5 Uhr und klingelten die Bewohner des Bauernhofes aus dem Bett. Als die ersten Feuerwehrleute wenig später eintrafen, brannten die Wirtschaftsgebäude bereits in voller Ausdehnung. "Wir haben als erstes das Wohnhaus der Familie und auch ein angrenzendes Wohnhaus geschützt", sagte der Edertaler Gemeindebrandinspektor und Einsatzleiter Dirk Rübsam an der Einsatzstelle gegenüber 112-magazin.de, "bei dem übrigen Teil des Hofes war nichts mehr zu retten".

Keine Rettung gab es auch für etwa 100 Tiere, die in den Stallungen standen. Sie kamen in den Flammen um. Etwa 30 Tiere - Bullen und Kälber - wurden zwar ins Freie getrieben, sie waren aber durch das Feuer so schwer verletzt, dass eine Tierärztin sie von ihren Leiden erlösen musste.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus mehreren Edertaler Ortsteilen sowie aus Bad Wildungen und Fritzlar mit ihren Drehleitern. Das Löschwasser holten die insgesamt 89 Einsatzkräfte auch aus der Eder - von dort wurden fünf B-Leitungen zur Einsatzstelle verlegt. Die Ortsdurchfahrt von Bergheim bleibt vermutlich noch längere Zeit voll gesperrt.

Eine RTW-Besatzung stand während der Löscharbeiten zur Absicherung bereit. Einzugreifen brauchten die DRK-Einsatzkräfte aber nicht, denn weder Bewohner noch Feuerwehrleute wurden durch das Feuer oder bei dem Einsatz verletzt. Anwohner versorgten die Einsatzkräfte mit Getränken und Essen. Wie hoch trotz der niedrigen Außentemperaturen von nur drei Grad Celsius die Wärmestrahlung des Feuers war, zeigte sich am Gebäude gegenüber: An dem Wohnhaus war ein Rollladen verschmolzen.

Der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer machte sich vor Ort ein Bild von den Löscharbeiten. Die Kripo übernahm bereits am Morgen die Ermittlungen an der Brandstelle. Nach ersten Erkenntnissen könnte das Feuer im mittleren Gebäude ausgebrochen sein - in diesem Gebäude stand auch ein Mähdrescher, der nach Auskunft der Polizei noch am Vortag benutzt worden war. Ob der Brand eventuell von diesem Erntefahrzeug aus seinen Lauf nahm, müssen die weiteren Ermittlungen klären. Der Schaden liegt in sechsstelliger Höhe.

Auch Kriseninterventionsteam an der Einsatzstelle
Im Laufe des Einsatzes war auch ein Kriseninterventionsteam des DRK Bad Wildungen mit drei Personen vor Ort. Die Helfer boten den Betroffenen und Einsatzkräften unsere Hilfe an, um über das Geschehene zu sprechen - direkt vor Ort oder in einer eventuellen Nachbesprechung. Das Kriseninterventionsteam in Bad Wildungen gibt es seit dem vergangenen Jahr, es gehört zum Betreuungszug des DRK Bad Wildungen. Die dazugehörigen Einsatzkräfte haben eine fundierte Ausbildung in diesem Bereich und es kann über die Leitstelle zusätzlich als SEG zu belastenden Einsätzen dazugerufen werden. (pfa) 

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Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 21 Juli 2016 17:14

Wohnhausbrand in Berndorf: Ursache weiter unklar

BERNDORF. Auch gut drei Wochen nach dem Feuer in einem Wohnhaus in Berndorf steht die Brandursache noch nicht fest. Die Ermittlungen dauern nach Auskunft von Polizeisprecher Volker König noch an. Klar ist bislang nur, dass keine vorsätzliche Brandstiftung vorliegt.

Der Brand war, wie mehrfach berichtet, am 2. Juli gegen 21.50 Uhr gemeldet worden: Bei Brandausbruch befanden sich sieben von neun Bewohnern im Haus in der Haubertstraße. Ein 47-jähriger Bewohner wurde vom Rettungsdienst mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation ins Krankenhaus gebracht. In dem Haus lebten laut Polizei zwei 47 und 49 Jahre alter Brüder mit ihren Familien.

Wie die Bewohner der Polizei gegenüber angaben, waren sie durch eine Art Explosion auf den Brand aufmerksam geworden. Als sie nach der Ursache schauten, entdeckten sie in der Küche ein Feuer, worauf alle sofort das Haus verließen und die Feuerwehr verständigten. Ein Großaufgebot von Brandschützern aus der Großgemeinde Twistetal sowie aus Korbach bekämpfte bis in die Nacht hinein den Brand. Schätzungen zufolge entstand ein Schaden von mindestens 100.000 Euro.

LKA und Versicherung untersuchen Brandstelle
Die hiesige Kripo zog bei der Suche nach der Brandursache Experten des Landeskriminalamtes (LKA) hinzu. Die Versicherung der Betroffenen beauftragte laut Polizeisprecher König einen Gutachter mit eigenen Untersuchungen an der Brandstelle. Weder das Ergebnis des LKA noch das der Versicherung lägen bislang vor, sagte der Polizeisprecher auf Anfrage von 112-magazin.de.

Spendenaktion für die Familien
Inzwischen hat es einen Spendenaufruf für die betroffenen Familien gegeben. Nach Auskunft der Gemeinde Twistetal kann man Geld einzahlen beziehungsweise überweisen auf folgendes Konto:

Bankverbindung:
DE 91 5235 0005 0001 0050 08
Kontoinhaber:
Gemeinde Twistetal
Verwendungszweck:
"Spende Brandopfer Berndorf"

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Publiziert in Polizei

BERNDORF. Nach dem Wohnhausbrand in Berndorf hat die Korbacher Kripo bei ihren Ermittlungen zur Brandursache das hessische Landeskriminalamt hinzugezogen. Unterdessen konnte ein verletzter Familienangehöriger das Krankenhaus wieder verlassen.

Der Brand war, wie berichtet, am Samstagabend gegen 21.50 Uhr gemeldet worden: Bei Brandausbruch befanden sich sieben von neun Bewohnern im Haus in der Haubertstraße. Ein 47-jähriger Bewohner wurde mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation ins Krankenhaus gebracht. In dem Haus leben laut Polizei zwei 47 und 49 Jahre alter Brüder mit ihren Familien. Beide sind verheiratet und haben zusammen fünf Kinder im Alter zwischen 16 und 24 Jahren.

Nach Angaben der Betroffenen der Polizei gegenüber waren sie erst durch eine Art Explosion auf den Brand aufmerksam geworden. Als sie nach der Ursache schauten, entdeckten sie in der Küche ein Feuer, worauf alle sofort das Haus verließen und die Feuerwehr verständigten. Ein Großaufgebot von Brandschützern aus der Großgemeinde Twistetal sowie aus Korbach bekämpften bis in die Nacht hinein den Brand. Die Schadenshöhe, die zunächst mit geschätzten 150.000 Euro angegeben worden war, korrigierte die Polizei am Montag auf 100.000 Euro.

Die ermittelnden Beamten der Kriminalpolizei Korbach zogen am Montag die Kollegen des Landeskriminalamtes hinzu. Die Brandexperten des LKA werden in den nächsten Tagen noch weitere Untersuchungen durchführen, um die Brandursache herauszufinden. Beide Familien sind nach dem Brand bei Verwandten untergekommen.

Schon einmal ein Einsatz im betroffenen Haus
In dem Gebäude, in dem sich früher die Bäckerei Engelhardt mit Backstube und Laden befand, waren die Berndorfer Brandschützer schon einmal im Einsatz: Im Januar 2013 war in dem Haus, vermutlich durch einen technischen Defekt, eine Spülmaschine in Brand geraten (wir berichteten, hier klicken). Gebäudeschaden entstand damals aber nicht.

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