Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Ermittlungen

OLSBERG. Drei Vandalen waren in der Nacht zu Sonntag in Olsberg unterwegs: Am frühen Sonntagmorgen schlugen sie ein Fenster eines abgestellten Wohnmobils ein und richteten dabei Sachschaden von mehreren hundert Euro an. Die drei Täter waren von den beiden Personen im Wohnmobil gesehen worden, gegen die Flüchtigen hat die Polizei inzwischen Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen.

Laut Polizei war das Wohnmobil in der Nacht zu Sonntag auf dem Parkplatz vor dem Aqua in Olsberg in der Straße Zur Sauerlandtherme abgestellt. Gegen 5 Uhr am Sonntagmorgen wurden die beiden Personen, die in dem Wohnmobil schliefen, von einem lauten Knall geweckt: Bei einem Blick durch ein Fenster des Wohnmobils konnten sie noch drei Jugendliche in Richtung des Bades weglaufen sehen. Erst gegen 9 Uhr bemerkten die Besitzer des Wohnmobils dann das zerstörte Fenster: Das war ganz offenbar durch den Schlag der drei Jugendlichen gegen das Wohnmobil zu Bruch gegangen.

Nach Angaben der Polizei sind die drei Jugendlichen oder jungen Männer alle zwischen 1,70 und 1,80 Meter groß und haben schwarze Haare. Einer trug einen roten Kapuzenpullover, die beiden anderen schwarze Jacken und blaue Jeans. Laut Polizeibericht war es bereits einige Stunden vorher zu verbalen Streitigkeiten zwischen einer Gruppe von sechs bis acht Jugendlichen und Bewohnern eines anderen Wohnmobils gekommen.

Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können, sollen sich mit der Polizei in Brilon unter der Telefonnummer 02961/90200 in Verbindung setzen.

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in HSK Polizei

KASSEL. Die Polizei in Kassel hat am Mittwochmorgen zwei 27 und 40 Jahre alte Männer aus Kassel festgenommen: Sie stehen in dringendem Verdacht, einen 46-Jährigen aus Kassel gegen seinen Willen eine Woche in einer Kasseler Wohnung festgehalten, verletzt und bestohlen zu haben. Ihnen wird Freiheitsberaubung, gefährliche Körperverletzung, Diebstahl und Nötigung vorgeworfen, wie die Polizei mitteilt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurden die beiden Männer am Mittwochnachmittag vom Haftrichter des Amtsgerichts Kassel in Untersuchungsaft genommen. Der Festnahme vorausgegangen waren intensive Ermittlungen der Kasseler Polizei.

Nach Angaben der Polizei und der Staatsanwaltschaft richten sich die Ermittlungen nicht nur gegen die beiden Festgenommenen, sondern auch gegen zwei 43 und 48 Jahre alte Frauen aus Kassel sowie einen 28 Jahre alten Mann aus dem Schwalm-Eder-Kreis. Sie sollen das Opfer in der ersten Aprilhälfte in eine Wohnung in der Kasseler Nordstadt gebracht haben.

Anschließend wurde der 46-Jährige dort festgehalten und - wie die Polizei weiter berichtet - auch geschlagen und getreten. Außerdem wurde dem Opfer der Kopf geschoren, sein Handy und auch sein Rucksack wurden ihm von den Tätern abgenommen. Erst nach sieben Tagen gelang dem Mann schließlich die Flucht, teilen die Beamten mit. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln weiter gegen die fünf Tatverdächtigen. In welchem Verhältnis die Täter und das Opfer zueinander stehen, ging aus dem Bericht der Ermittler nicht hervor.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in KS Polizei

BAD ZWESTEN. Fünf Tage nach einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in Bad Zwesten ist der dabei lebensgefährlich verletzte 54-Jährige in einer Klinik gestorben. Die Ermittler glauben inzwischen, dass das folgenschwere Feuer durch einen Konvektorofen entstanden ist.

Nach dem Brand am Donnerstag war der 54-Jährige nach Marburg in das dortige Klinikum verlegt, dort erlag er am Dienstagnachmittag seinen Verletzungen. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Einen Tag nach dem Brand untersuchten Brandursachenermittler der Polizeidirektion Schwalm-Eder die Brandstelle. Ergebnisse zur Brandursache liegen inzwischen vor.

Konvektorofen erst kurz zuvor angeschafft
Eingehend untersuchten die Brandermittler den im Wohnzimmer installierten Holzofen. Die Ermittlungen ergaben, dass der Ofen zur Brandzeit nicht in Betrieb war und somit als Brandursache ausscheidet. Der Brand entstand im Wohnzimmer, wo Sofa und Tisch standen. Dort betrieb der Wohnungsinhaber einen elektrischen Konvektorofen. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit entwickelte sich durch den Betrieb des Konvektorofens ein Hitzestau, der das Feuer entzündete. Tragischerweise hatte der 54-Jährige den Konvektorofen wenige Tage zuvor neu angeschafft.

Der unsachgemäße Umgang mit einer Zündquelle oder mit Zigaretten kann laut Polizei und Staatsanwaltschaft ebenfalls nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Die Ermittler der Kriminalpolizei in Homberg gehen von einem fahrlässigen Handeln des verstorbenen 54-Jährigen aus. Weiterhin wurde festgestellt, dass in der Wohnung keine Rauchmelder vorhanden waren.

Mit dem Tod des 54-Jährigen erhöht sich die Zahl der an den Folgen von Bränden im Schwalm-Eder-Kreis in diesem Jahr gestorbenen Menschen auf vier. Kurz vor dem Brand von Bad Zwesten hatte es Ende Februar einen Wohnhausrand in Zimmersrode gegeben, an dessen Folgen zwei zweijährige Zwillingskinder und ihre 31 Jahre alte Mutter starben.


Für Samstag, 14. März, ist eine Benefizveranstaltung für die Hinterbliebenen geplant:
Samstag in Bad Zwesten: Benefizkonzert für Brandopfer (10.03.2015)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in HR Polizei

ARMSFELD/ZIMMERSRODE. Nach dem Wohnhausbrand in Zimmersrode, an dessen Folgen zwei Kleinkinder und deren Mutter starben, nimmt am Dienstag das Landeskriminalamt die Ermittlungen an der Brandruine auf. Zusätzlich zu den bereits laufenden Spendenaktionen hat inzwischen auch die Dorfgemeinschaft von Bad Wildungen-Armsfeld zu Spenden aufgerufen - dort wohnte der überlebende Vater bis vor einigen Jahren.

Brandursachenermittler des hessischen Landeskriminalamtes (LKA) und Experten der Kriminalinspektion Schwalm-Eder untersuchen am Dienstag die Brandstelle. "Dabei soll die genaue Brandursache ermittelt werden", erklärte Polizeisprecher Markus Brettschneider am Dienstagmorgen. Bisherige Ermittlungen hätten die Ursache des folgenschweren Feuers noch nicht klären können.

Weitere Spendenaufrufe
Der Ehemann der verstorbenen 31-Jährigen und Vater der ebenfalls toten Zwillinge (2) stammt aus dem Wildunger Stadtteil Armsfeld. Der dortige Ortsbeirat ruft nun ebenfalls dazu auf, Geld für den hinterbliebenen Michael S. zu spenden. "Wir, die Freunde, die Vereine und der Ortsbeirat Armsfeld möchten ihn in dieser schwersten Zeit nicht im Stich lassen", sagte am Dienstagmorgen Björn Rempe vom Ortsbeirat. Folgenden Spendenaufruf haben die Armsfelder veröffentlicht:

Publiziert in Polizei

ZIMMERSRODE/ARMSFELD. Nach dem Wohnhausbrand in Zimmersrode, an dessen Folgen zwei Kleinkinder und deren Mutter starben, nimmt am Dienstag das Landeskriminalamt die Ermittlungen an der Brandruine auf. Zusätzlich zu den bereits laufenden Spendenaktionen hat inzwischen auch die Dorfgemeinschaft von Bad Wildungen-Armsfeld zu Spenden aufgerufen – dort wohnte der überlebende Vater bis vor einigen Jahren.

Brandursachenermittler des Landeskriminalamtes und Experten der Kriminalinspektion Schwalm-Eder untersuchen am Dienstag die Brandstelle. "Dabei soll die genaue Brandursache ermittelt werden", erklärte Polizeisprecher Markus Brettschneider am Dienstagmorgen. Bisherige Ermittlungen hätten die Ursache des folgenschweren Feuers noch nicht klären können.

Weitere Spendenaufrufe
Der Ehemann der verstorbenen 31-Jährigen und Vater der ebenfalls toten Zwillinge (2) stammt aus dem Wildunger Stadtteil Armsfeld. Der dortige Ortsbeirat ruft nun ebenfalls dazu auf, Geld für den hinterbliebenen Michael S. zu spenden. "Wir, die Freunde, die Vereine und der Ortsbeirat Armsfeld möchten ihn in dieser schwersten Zeit nicht im Stich lassen", sagte am Dienstagmorgen Björn Rempe vom Ortsbeirat. Folgenden Spendenaufruf haben die Armsfelder veröffentlicht:

Publiziert in HR Polizei

GEMÜNDEN. Bei einem Wohnhausbrand am frühen Samstagmorgen in der Straße Am Kresseberg am Stadtrand von Gemünden hat der 71 Jahre alte Bewohner laut Polizei eine Rauchgasvergiftung erlitten. Brandursache und Schadenshöhe waren zunächst unbekannt, die Kripo ermittelt.

Die Feuerwehr Gemünden und eine RTW-Besatzung waren gegen 4 Uhr alarmiert worden und rückten wenig später aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte saß der einzige Bewohner des Gebäudes, ein 71-Jähriger, auf der Treppe vor dem brennenden Haus. Der Mann hatte eine Rauchgasvergiftung erlitten und wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.

Zunächst war nach Auskunft von Feuerwehrsprecher Harald Stehl lediglich ein Außenangriff möglich. Stadtbrandinspektor André Boucsein, der auch Einsatzleiter war, forderte später die Wehren aus Sehlen und Schiffelbach nach, damit genügend Atemschutzgeräteträger zur Verfügung standen. Von den insgesamt 38 Feuerwehrleuten waren zeitweise 18 unter schwerem Atemschutz an der Brandbekämpfung beteiligt. Mit einer sogenannten Riegelstellung verhinderten die Freiwilligen erfolgreich ein Übergreifen des Feuers auf das Nachbargebäude.

Als schließlich auch ein Innenangriff möglich war, mussten die Feuerwehrleute nach Angaben ihres Sprechers Unrat aus dem Gebäude bringen, der in den Wohnräumen auf dem Boden lag. "Das erschwerte unsere Arbeit sehr", verdeutlichte Stehl. Nachdem der Brand weitgehend gelöscht war, forderte der Stadtbrandinspektor über die Leitstelle die Feuerwehr Frankenberg an - mit deren Wärmebildkamera suchten die Brandschützer gezielt nach Glut- oder Brandnestern.

Während der Löscharbeiten rückte auch die Schnelleinsatzgruppe des DRK an, um die Feuerwehrleute mit heißen Getränken zu versorgen. Die winterliche Witterung hatte die Brandschützer bereits auf der Anfahrt vor Probleme gestellt: Die Anfahrt der ehrenamtlichen Brandschützer zu den Gerätehäusern einerseits und die Alarmfahrt zur Einsatzstelle andererseits seien bei hohem Schnee nicht einfach und undgefährlich gewesen, sagte Stehl.

Nach Angaben des Feuerwehrsprechers war der Einsatz am Samstag bereits der dritte an dieser Adresse: Vor Jahren habe es dort einen vom Bewohner verursachten Flächenbrand gegeben, später sorgten brennende Maiskolben auf einem Ofen für einen Großeinsatz. Das Haus ist nach dem aktuellen Brand nicht mehr bewohnbar. Wie bei Bränden mit Gebäudeschaden üblich, hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

Die Wehren rückten gegen 8 Uhr wieder ab. Anschließend mussten sie Ausrüstung und Fahrzeuge für den nächsten Einsatz vorbereiten. Somit waren die meisten Feuerwehrleute erst gegen 9.30 Uhr wieder bei ihren Familien.


Link:
Feuerwehr Gemünden

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 20 Dezember 2014 11:36

Lkw-Fahrer muss nach Unfallflucht um "Pappe" bangen

DAINRODE. Nach einer Unfallflucht mit hohem Schaden in der Ortsdurchfahrt von Dainrode hat die Polizei den Verursacher ermittelt. Der 64 Jahre alte Kraftfahrer aus dem Raum Kassel räumte die Vorwürfe nach anfänglichem Leugnen ein. Er muss nun mit dem Entzug des Führerscheins rechnen.

Die 67 Jahre alte Besitzerin eines Wohnmobils hatte am Donnerstagnachmittag die Frankenberger Polizei informiert: Ihr Fahrzeug vom Modell Citroen Jumper, das mehrere Tage unbenutzt in der Löhlbacher Straße stand, war hinten links beschädigt. Die Polizei schätzte den Schaden auf 3000 Euro. Vom Verursacher fehlte jede Spur.

Ermittlungen in der Nachbarschaft brachten Klarheit in die Sache: Anwohner hatten einige Tage zuvor einen Lkw gesehen, dessen Fahrer in der Nachbarschaft jemanden beliefert hatte und anschließend mit seinem 7,5-Tonner wendete. Dabei stieß der Laster an das Wohnmobil.

Spurenlage eindeutig
Nachfragen bei der Spedition führten schließlich zu dem 64-Jährigen. "Er stritt zunächst ab, den Schaden verursacht zu haben und einfach weggefahren zu sein", sagte ein Beamter der Frankenberger Wache gegenüber 112-magazin.de, "die Spurenlage sprach aber eindeutig eine andere Sprache". Schließlich habe der Brummifahrer den Unfall und die Flucht zugegeben.

Seinen Führerschein durfte der Kraftfahrer zunächst zwar behalten. In dem sich nun anschließenden Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens müsse der 64-Jährige wegen des hohen Schadens aber damit rechnen, die Fahrerlaubnis zu verlieren. Dies sei Ermessenssache der Staatsanwaltschaft, hieß es.


Ganz in der Nähe von Dainrode gab es am Freitagabend einen schweren Unfall:
Riskant überholt: Zwei Schwerverletzte bei Unfall auf B 253 (19.12.2014, mit Fotos)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

FRITZLAR. Ein 46 Jahre alter Mann ist ist am späten Samstagabend von drei Unbekannten überfallen worden, wie am Dienstag die Polizei mitteilte. Im Zuge der Ermittlungen gab der Mann an, gegen 23.50 Uhr auf dem Nachhauseweg von den Tätern am sogenannten Ziegentreppchen an der Neustädter Straße angegriffen worden zu sein, berichteten die Beamten. Der Mann war zu Fuß aus Richtung der Straße Am Hospital gekommen, der Angriff sei von hinten erfolgt.

Nach Angaben der Polizei hatte der Überfallene einen braunen Lederaktenkoffer dabei. Den wollten ihm die Täter entreißen. Nur weil er sich heftig gewehrt habe, hätten die Männer von ihm abgelassen und seien geflüchtet. Der Vorfall habe nur wenige Sekunden gedauert. Der 46-Jährige wurde bei dem Überfall an der Hand und an der Unterlippe verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen versuchten Raubes eingeleitet.

Der Geschädigte kann die Täter lediglich insofern beschreiben, dass es drei männliche Personen waren mit normaler Figur, etwa 1,76 Meter groß und dunkel gekleidet. Einer soll etwa 18 bis 20 Jahre alt sein und habe eine helle Basecap getragen. Hinweise an die Polizeistation in Homberg, Telefon 05681/7740.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in HR Polizei
Donnerstag, 20 November 2014 15:26

Polizei verhaftet 29 Jahre alten Einbrecher

WINTERBERG. Die Polizei in Winterberg hat einen 29 Jahre alten Mann festgenommen. Der steht im Verdacht, seit Sommer dieses Jahres im Raum Hallenberg, Züschen und Winterberg wiederholt in Scheunen, Campingwagen, Keller- und Lagerräume sowie in Werkstätten eingebrochen zu sein.

Intensive Ermittlungen der Kripo Winterberg führten schließlich zu dem Mann, teilte die Polizei im Hochsauerlandkreis am Donnerstag mit. In seiner Vernehmung habe der 29-Jährige die Taten dann auch zugegeben. Außerdem räumte er auch noch andere Diebstähle ein. Wie er gegenüber der Polizei weiter angab, verkaufte er die Beute nach den Einbrüchen, um seinen Drogenkonsum zu finanzieren.

Nach den Ermittlungen beantragte die Staatsanwaltschaft Arnsberg bei Gericht einen Untersuchungshaftbefehl, dem der zuständige Richter auch zustimmte. Am Mittwochmorgen klickten dann die Handschellen. Die Kripo nahm den 29-Jährigen fest und brachte ihn in eine Justizvollzugsanstalt.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in HSK Polizei
Mittwoch, 19 November 2014 08:09

Mehrere Brände im Landkreis: Auch das LKA ermittelt

WALDECK-FRANKENBERG. Auch mehrere Tage nach dem Großbrand in Sachsenhausen mit einem Millionenschaden ist die Ursache für das verheerende Feuer noch nicht geklärt. Die Ermittlungen der Kripo dauern an. Auch die Gründe für das schadenträchtige Feuer in einer Sauna in Bad Arolsen am Donnerstag, den Brand eines Schuppens und einer Scheune in Adorf zwei Tage zuvor und den Großbrand eines Veranstaltungspavillons in Thalitter Anfang Oktober stehen laut Polizeisprecher Volker König noch nicht fest.

Der Brand in Sachsenhausen war am Samstagmorgen gegen 9 Uhr entdeckt worden: Im Winterhagen drang Rauch aus einem Wohnhaus. Trotz eines großangelegten Löschangriffs griffen die Flammen auf das gesamte Wohngebäude, auf gewerblich genutzte Teile und auf eine direkt angrenzende Lagerhalle über. Flammen schlugen meterhoch, eine dunkle Rauchsäule stieg auf. Der Gebäudekomplex wurde durch das Feuer weitgehend zerstört. Die Kripo nahm noch während der Löscharbeiten erste Ermittlungen auf, die die Beamten in den folgenden Tagen fortsetzten - bislang ohne konkretes Ergebnis.

Sachsenhausen: Möglicherweise wird LKA eingebunden
Die Untersuchungen sind denkbar schwierig, da der Zerstörungsgrad hoch und die abgebrannte Immobilie weitläufig ist. Vermutlich würden Brandermittler des hessischen Landeskriminalamtes (LKA) in die Untersuchungen einbezogen, sagte Polizeisprecher Volker König auf Anfrage von 112-magazin.de. Wann mit einem Ergebnis zu rechnen sei, könne man aktuell noch nicht sagen.

Adorf: Technischer Defekt oder Brandstiftung?
Konkrete Ermittlungsergebnisse liegen auch nach dem Brand eines Schuppens und einer angrenzenden Scheune in Adorf am Dienstagabend vergangener Woche sowie nach dem Feuer in einer Bad Arolser Sauna am Donnerstag noch nicht vor. Verletzt wurde in beiden Fällen niemand. In Adorf verhinderten mehr als 100 Einsatzkräfte, dass sich das im Schuppen ausgebrochene Feuer zu einem Großbrand mehrerer Wohn- und Wirtschaftsgebäude ausweitet. Brandstiftung als Ursache ist nach Einschätzung der Kripo ebenso möglich wie ein technischer Defekt.

Saunabrand: In Zusammenhang mit Wartung?
Ob der am Donnerstagnachmittag ausgebrochene Brand in der Residenzstadt eventuell in Zusammenhang steht mit einer zuvor durchgeführten Wartung der automatischen Aufgussanlage, müssen die noch laufenden Untersuchungen klären. Fest steht, dass bei dem Feuer auf dem Gelände eines Hotels am Residenzschloss ein Schaden von rund 180.000 Euro entstand. Besonders bitter für den Betreiber ist die Tatsache, dass an derselben Stelle bereits vor einem Jahr eine Sauna durch ein Feuer zerstört wurde. Bei dem Brand im November 2013 waren ein Mann schwer und mehrere weitere Personen leicht verletzt worden. Die nach dem Feuer neu errichtete und nun abgebrannte Sauna war erst in diesem Frühjahr eingeweiht worden.

Thalitter: Ergebnis von Laboruntersuchungen beim LKA steht aus
Keinen gleich aussehenden Neubau des Anfang Oktober abgebrannten Veranstaltungspavillons wird es wohl auf einem Firmengelände bei Thalitter geben: Bei dem völlig zerstörten Gebäude handelte es sich um die bei der Fußball-WM 1998 in Frankreich vom deutschen Team genutzte DFB-Lounge - es war also ein Einzelstück. In der Nacht zum 4. Oktober stand der an der B 252 gelegene Pavillon in hellen Flammen - warum, das versucht seitdem die Kripo herauszufinden. Experten des LKA untersuchten die Trümmer wenige Tage nach dem Brand unter anderem mit Hunden auf der Suche nach möglichen Brandbeschleunigern, wie Polizeisprecher König auf Nachfrage bestätigte. Es seien Proben genommen und zur weiteren Untersuchung zum LKA nach Wiesbaden gebracht worden, wie der Sprecher sagte: "Auf das Ergebnis der Laboruntersuchungen warten wir noch."


Über alle genannten Brände berichtete 112-magazin.de:
Großbrand vernichtet Wohnhaus und Halle (15.11.14, mit Video u. Fotos)
180.000 Euro Schaden bei Saunabrand (13.11.14, mit Video u. Fotos)
Feuerwehren verhindern Großbrand im letzten Moment (11.11.14, mit Video u. Fotos)
"Zal-Arena" in Flammen: Ehemalige DFB-Lounge zerstört (04.10.14, mit Video u. Fotos)

Anzeige:

Publiziert in Polizei
Seite 11 von 16

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige