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Donnerstag, 22 September 2022 13:57

Renault erfasst Reh auf der Kreisstraße 8

TWISTETAL. Von seinen Leiden erlöst werden musste am Mittwoch ein Reh auf der Kreisstraße 8 nach einem Verkehrsunfall.

Wie die Polizei mitteilt, befuhr am 21. September gegen 11.40 Uhr ein weißer Transporter zwischen Braunsen und Twistetal die Kreisstraße 8, als unvermittelt ein Reh die Straße überqueren wollte. Trotz eingeleiteter Vollbremsung konnte der Fahrer (40) aus Altenstädt (Naumburg) seinen Firmenwagen nicht rechtzeitig zum Stehen bringen. Es kam zur Kollision, wobei der Renault Trafic im Frontbereich stark demoliert wurde. Unverletzt konnte der Fahrer sein Fahrzeug verlassen, die Unfallstelle absichern und die Polizei holen.  Auf 2500 Euro wird der Schaden am Fahrzeug geschätzt.

Das schwerverletzte Tier musste von seinen Leiden erlöst werden. 

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Donnerstag, 25 August 2022 10:20

Marder ausgewichen - Opel Totalschaden

EDERTAL. Einem Marder ausgewichen ist am Donnerstagmorgen eine Frau aus Korbach mit Ihrem Personenkraftwagen - jetzt ist der Insignia Schrott, der Marder hat überlebt.

Nach Informationen an der Unfallstelle befuhr eine 52-jährige Frau mit ihrem Opel gegen 3.30 Uhr die Ortsdurchfahrt von Mehlen in Richtung Korbach. Im Bereich einer abknickenden Vorfahrtstraße (Giflitzer Straße)  sprang von rechts ein Marder über die Fahrbahn, sodass die Fahrerin ihren Insignia nach links lenkte, dort gegen den Bordstein stieß, von diesem abgewiesen wurde, um nach rechts gegen die Bordsteinkante zu prallen. Bei dem Manöver erlitt die Vorderachse einen Bruch, der Wagen musste abgeschleppt werden. Vom Marder fehlt übrigens jede Spur.

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Donnerstag, 13 Januar 2022 10:03

Feuerwehr Gemünden nach Unfall im Einsatz

GEMÜNDEN. Auf der Kreisstraße 109 ist am Mittwochabend eine Frau aus Haina mit ihrem Pkw in den Straßengraben gefahren - ein Reh hatte die Fahrbahn überquert.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, ereignete sich der Alleinunfall um 20 Uhr auf der Strecke von Herbelhausen in Richtung Haina. Mit ihrem Citroen C3 war die 19-Jährige ausgangs einer Linkskurve auf der K109  unterwegs, als ein Reh die Straße überquerte. Reflexartig versuchte die Fahrerin dem Tier auszuweichen, was auch gelang - allerdings landete die junge Frau mit ihrem C3 im Straßengraben, erfasste mit dem rechten Rad einen Kilometerstein und kam danach zum Stehen.

Um auslaufende Betriebsstoffe aufnehmen zu können, wurde die Freiwillige Feuerwehr Gemünden unter Leitung von Andre Walter alarmiert. Zunächst ließ Walter die Unfallstelle ausleuchten und in Absprache mit der Polizei eine Verkehrsabsicherung aufbauen. Mit Ölbindemittel konnte die Öllache schnell beseitigt werden. Insgesamt waren 15 Ehrenamtliche im Einsatz. Verletzt wurde niemand.

Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste von der Firma AVAS abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 5000 Euro.

Link: Unfallstandort am 12. Januar 2022.

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EDERTAL. Obwohl die Jägerschaft Warnhinweisschilder an der Kreisstraße 26 aufgestellt hatte, kam es am Samstag zu einem Wildunfall im Jagdbezirk Böhne.

Wie die Polizei in Bad Wildungen auf Nachfrage mitteilt, war eine 44 Jahre alte Frau aus Waldeck mit ihrem Volkswagen gegen 12.30 Uhr auf dem Streckenabschnitt von Böhne in Richtung Netze unterwegs. Abgesichert wurde diese Strecke mit Schildern, die auf eine Treibjagd hinweisen, in beiden Fahrtrichtungen. Ob die 44-Jährige diese Hinweisschilder nicht gesehen hat oder ob diese ignoriert wurden, konnte die Polizei nicht sagen. Fest steht, dass Rotwild über einen schwer einsehbaren Hang hinunter über die Straße lief, dort frontal mit dem Volkswagen der Frau aus Waldeck kollidierte und stürzte.

Obwohl, schwer verletzt, kam das Wild wieder auf die Schalen, flüchtete weiter Richtung Feldgemarkung und verschwand aus dem Blickfeld. Die Frau aus Waldeck rief umgehend die Polizei an, um den Wildunfall zu melden. Ihr Auto hat nach Angaben der Polizei nur noch Schrottwert. Richtig verhalten hat sich auch der Jagdausübungsberechtigte. Dieser setzte umgehend einen Schweißhundeführer ein, dessen Hund das verletzte Tier etwa acht Kilometer nachsuchte.

Sauer reagierte die Geschädigte auf die an der Unfallstelle eingetroffenen Jäger. Ihrer Meinung nach wäre der Unfall nicht passiert, hätte man das Wild nicht vor ihr Auto getrieben. Dies sah der Jagdausübungsberechtige hingegen anders. Wild ist herrenlos und lässt sich in seiner Fluchtbewegung nicht lenken. Außerdem habe er seiner Sorgfallspflicht durch Anbringen von Warnhinweisschildern Genüge getan. Nicht mehr fahrbereit musste der VW abgeschleppt werden.  

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Sonntag, 17 Oktober 2021 10:51

Wildunfälle steigen im Landkreis rapide an

WALDECK-FRANKENBERG. Innerhalb einer Woche kam es Landkreis Waldeck-Frankenberg zu rund 60 Wildunfällen - die Gefahr mit Wildtieren zu kollidieren ist im Herbst am größten.

Bis zu fünfmal am Tag kollidierten Fahrzeuge mit Rehen, Wildschweinen, Dachsen, Waschbären oder Füchsen und auch Hasen in der letzten Woche. Der Herbst zählt im Langzeitvergleich zu den von Wildunfällen am stärksten betroffenen Jahreszeit. Die mit Abstand meisten Wildunfälle passieren in den Monaten Oktober und November, auch deshalb, weil das Wild weitere Wege zu den Äsungsplätzen zurücklegen muss und der Berufsverkehr sich in die Dämmerungszeiten verschoben hat.

Wild nicht ausweichen

Die Polizei rät zur Vorsicht, insbesondere auf den mit Wildwechselschildern ausgewiesenen Strecken und gibt Tipps zur Verhaltensweise bei Wildwechsel: Fuß vom Gas und die Fahrbahnränder aufmerksam beobachten. Sobald ein Tier auftaucht, sollten Sie immer mit weiteren Artgenossen rechnen. Wenn Tiere die Straße queren, sofort abbremsen, abblenden und hupen und dabei nicht ausweichen. Dabei sollten Sie das Lenkrad festhalten und kontrolliert bremsen. Ein plötzliches Ausweichmanöver kann im Graben, vor einem Baum oder im Gegenverkehr mit zum Teil schlimmen Folgen für alle Beteiligten enden.

Immer die Polizei informieren

Grundsätzlich sollte die Polizei über Wildunfälle informiert werden. Oft genug hört man den Satz: "Das Reh ist mir vor die Motorhaube gelaufen, ist dann unverletzt in den Wald geflüchtet". In 99 % der Fälle trifft das nicht zu, weiß ein Schweißhundeführer zu berichten, der mit solchen Aussagen immer wieder konfrontiert wird. "Die angefahrenen Tiere retten sich trotz schwerer Verletzungen in den Wald und verenden dort jämmerlich - oft dauert dieses Hinsiechen Tage, bis der Tod eintritt", so der Hundeführer. Die Polizei klärt vor Ort, was getan werden muss. In der Regel werden die Jagdpächter informiert, die mit einem brauchbaren Hund das verletzte Tier nachsuchen. Sollte kein Pächter erreichbar sein, wird ein versierter Schweißhundeführer mit der Aufgabe betraut, dem verletzten Tier nachzustellen und von seinen Leiden zu erlösen. Wichtig ist auch, dass die Polizei für den Geschädigten den Wildunfall dokumentiert. Versicherungen verlangen nämlich einen Nachweis, um den Schaden regulieren zu können.

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KORBACH. Einen Hasen erfasst hat am Sonntagmorgen ein Motorradfahrer aus Waldeck -  der 36 Jahre alte Biker kam zu Fall und wurde dabei leicht verletzt.

Für den Hasen endete der Zusammenstoß tödlich, wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte. Zu der Kollision war es gekommen, nachdem der Fahrer von Meineringhausen kommend auf die Bundesstraße 251 abgebogen war. Im Verlauf der Strecke in Richtung Willingen überquerte gegen 5.30 Uhr ein Hase die Fahrbahn und geriet unter das Vorderrad. Daraufhin rutschte das Motorrad zur Seite und kam mit dem Fahrer zu Fall.

An seiner Yamaha XJ 600 entstand Sachschaden - das Motorrad musste von der Firma Heidel abgeschleppt werden.

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ORPETHAL. Nicht mehr rechtzeitig reagieren konnte ein 59-jähriger Motorradfahrer am Sonntagabend auf der Landesstraße 3438 bei Orpethal - er kollidierte mit einem Reh, beide landeten auf dem rechtsseitigen Acker.

Glück im Unglück hatte der Fahrer einer KTM am Sonntagabend gegen 21.15 Uhr, als er aus Richtung Neudorf kommend etwa 200 Meter vor dem Ortseingang Orpethal mit einem anwechselnden Reh Bekanntschaft machte. Der Fahrer der KTM konnte nicht mehr ausweichen und stieß mit dem Wildtier zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Reh getötet, der Biker kam mit seiner Maschine nach rechts von der Fahrbahn ab und landete auf einem Acker. Über sein Mobilfunkgerät verständigte er die Polizei, die umgehend den Jagdpächter informierte - dieser konnte nur noch den Tod des Paarhufers feststellen, während die Streifenwagenbesatzung den Unfall zu Protokoll brachte.

Auf etwa 6000 Euro wird der Sachschaden an dem Motorrad beziffert, wobei 80 Euro auf den umgeknickten Leitpfosten entfallen. Der 59-jährige Fahrer aus Warburg (Kreis Höxter) verletzte sich leicht am linken Knie. (112-magazin)

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BRAKEL. Vier Fahrzeuge wurden in einen Wildunfall verwickelt 20. November auf der Bundesstraße 252 zwischen Brakel und Nieheim ereignet hatte. Die Fahrerin eines blauen Skoda Fabia war gegen 18.30 Uhr auf der Bundesstraße unterwegs, als in Höhe der Abfahrt Bellersen ein Reh auf die Fahrbahn lief. Sie prallte mit der Vorderseite ihres Wagens gegen das Reh, das daraufhin vor einen entgegenkommenden VW Polo geschleudert wurde.

Beide Fahrzeuge wurden durch den Aufprall im vorderen Bereich erheblich beschädigt, der Sachschaden wird auf jeweils rund 4.000 Euro geschätzt. Die Fahrer blieben unverletzt.

Im Anschluss fuhren noch ein VW Passat und ein VW Golf über das verendete Tier. Dabei wurden auch diese Fahrzeuge beschädigt. Die Feuerwehr wurde angefordert, um auslaufende Betriebsstoffe aufzunehmen und die Fahrbahn zu reinigen. Dabei kam es zeitweise zu einer Vollsperrung der Bundesstraße 252. (ots/r)

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KORBACH. Ein Wildunfall auf der Landesstraße 3076 zwischen Korbach und Flechtdorf führte am heutigen Dienstagabend zu Verkehrsbehinderungen - ein Beamter der Polizeistation Korbach setzte seine Dienstwaffe ein und beendete die Qualen des angefahrenen Tieres.

Wie der beteiligte Golffahrer (30) an der Unfallstelle mitteilte, war er gegen 17 Uhr von Korbach kommend in Richtung Flechtdorf unterwegs gewesen. Unvermittelt tauchte im Scheinwerferlicht ein Hirsch auf, der die Fahrbahn in Höhe der Haltestelle "Gut Dingeringhausen" überquerte. Zu einer Vollbremsung kam es nicht mehr, das Tier wurde vom Golf des 30-Jährigen erfasst und zu Boden geschleudert.

Der abgesetzte Notruf erreichte die Polizei nur wenig später. Zunächst wurde die Unfallstelle abgesichert und im Anschluss das verletzte Tier an den Straßenrand gezogen. Mit zwei Schüssen aus der Dienstwaffe wurde das Tier erlöst - und das im wahrsten Sinne des Wortes. Bei näherer Betrachtung  des Hirsches war erkennbar, dass sich um das Haupt und das Geweih des Tieres Nylonschnüre geschlungen hatten. Auch am Träger befanden sich Schnüre von einem Weidezaun, diese hatten sich bereits tief ins Fleisch eingeschnitten, sodass der Hirsch in den nächsten Wochen ohnehin qualvoll verendet wäre.

Die Firma Heidel wurde mit dem Abschleppen des stark beschädigten weißen Golf VI beauftragt. Der Fahrer aus Flechtdorf blieb unverletzt. (112-magazin)

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HOCHSAUERLANDKREIS. Ein 22 Jahre alter Mann aus Schmallenberg muss sich gleich wegen mehrerer Delikte vor Gericht verantworten. Er täuschte einen Wildunfall vor, um sich Versicherungsleistungen zu erschleichen und setzte damit eine Lawine in Gang. 

Am Donnerstagmorgen gegen 2.45 Uhr wurde die Polizei zu einem vermeintlichen Wildunfall zwischen Winkhausen und Oberkirchen gerufen. Vor Ort trafen die Beamten auf den 22-jährigen Fahrer aus Schmallenberg und seinen beschädigten Mazda. Der Schmallenberger berichtete von einem Zusammenstoß mit einem Reh. Da vom vermeintlichen Reh aber nichts zu sehen war, überprüften die versierten Beamten die Schäden am Wagen und kamen zu dem Schluss, dass die "Geschichte" des Mannes frei erfunden war. Als Grund dafür gab die Streife fehlendes Wild an. Selbst Haarreste oder Blut waren am Pkw oder auf dem Asphalt nicht zu erkennen.   

Dafür bemerkten die Beamten Alkoholgeruch bei dem 22-Jährigen. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über ein Promille. Daraufhin wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen. Im Zuge der Unfallaufnahme wurden in Winkhausen umgefahrene und beschädigte Verkehrszeichen an einer Verkehrsinsel entdeckt. Diese passten zu den Schäden am Wagen des Schmallenbergers.

Gegen den Mann wurde ein umfangreiches Ermittlungsverfahren eingeleitet - er steht im Verdacht seine Versicherung betrügen zu wollen, außerdem muss er sich wegen Sachbeschädigung in Tateinheit einer Verkehrsunfallflucht verantworten. Nach Auswertung der Blutprobe wird dem 22-Jährigen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr der Prozess gemacht. (112-magazin)

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Publiziert in HSK Polizei
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