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WALDECK-FRANKENBERG. Hohe Wildschweinbestände sorgen nicht nur bei Landwirten für Unbehagen. Auch Kraftfahrzeugführer haben mit einer deutlichen Zunahme an Wildunfällen zu kämpfen. Waren es im Jahr 2016 im Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September noch 1020 Wildunfälle die von den vier Polizeistationen im Landkreis Waldeck-Frankenberg aufgenommen wurden, hat sich die Zahl der Unfälle im Vergleichszeitraum 2017 um 47 Wildunfälle erhöht. Diese Zahlen nannte Polizeisprecher Dirk Virnich am Donnerstag auf Nachfrage von 112-magazin.de.

Wahrscheinlich ist die Dunkelziffer erheblich höher, weil nicht jeder Wildunfall der Polizei gemeldet wurde. Oftmals reicht den Versicherungen eine Bestätigung vom Jagdpächter oder Förster, diese Fallwild-Zahlen werden in der Polizei-Statistik nicht aufgeführt. 112-magazin.de gibt einige Tipps, wie man Wildunfällen vorbeugt:

Wildwechsel

Jetzt, wo die Tage kürzer werden, steigt die Gefahr von Wildunfällen stark an. Meist ist zu hohe Geschwindigkeit die Ursache. Zudem fallen Morgen – und Abenddämmerung mit den Hauptverkehrszeiten zusammen. Gerade zu dieser Zeit ist auch vermehrt Wild unterwegs. Daher: unbedingt die Warntafeln vor Wildwechsel beachten. Das Tempo reduzieren und in den Walddurchfahrten immer bremsbereit sein. Denken Sie auch daran, dass nach einem ersten Wildwechsel weitere Tiere als Nachzügler folgen können .

Durch seine Verbreitung sowie seinem Verhalten entsprechend ist das Rehwild mit großem Abstand am häufigsten an Wildunfällen beteiligt. Durch sein spontanes und rasches Flüchten mit möglichen Wendungen und erneutem Betreten der Fahrbahn ist das Verhalten von Rehen in Gefahrensituationen auf oder an Straßen nicht kalkulierbar. Doch auch starke Wildschweinrotten stellen eine Gefahr dar.

Kaum jemanden ist bewusst, dass bei über 270 000 Wildunfällen in Deutschland, bei denen Sachschäden in Höhe von mehr als 130 Mio. Euro zu verzeichnen sind, 3400 Kraftfahrer verletzt und ca. 30 Menschen getötet werden. Dazu werden Wildschäden oft unterschätzt. So erreicht ein nur 17 Kilogramm schweres Stück Rehwild bei einer Kollision mit einem 100 km/h schnellen Pkw ein Aufschlaggewicht von knapp einer Tonne.

Geschwindigkeit Gewicht / Wild Aufschlaggewicht

  • 50 km/h 17 Kilogramm schwerer Rehbock 425 kg
  • 70 km/h 17 Kilogramm schwerer Rehbock 850 kg
  • 50 km/h 80 Kilogramm schwerer Keiler 2000 kg
  • 70 km/h 80 Kilogramm schwerer Keiler 4000 kg

Fahren Sie nachts in bewaldeten Gebieten – wann immer möglich – mit Fernlicht. So wirken die Augen von Wildtieren wie Rückstrahler und sind besser zu erkennen. Taucht Wild im Schweinwerferlicht auf, sofort abblenden, bremsen und hupen. Lässt sich ein Zusammenprall nicht mehr vermeiden, Lenkrad gut festhalten, bremsen und geradeaus weiterfahren. Ausweichmanöver können schlimme Folgen haben, auch für andere Verkehrsteilnehmer.

Haben Sie ein Tier angefahren

  • Sichern Sie unbedingt die Unfallstelle mit Hilfe der Warnblinkanlage und des Warndreiecks ab.
  • Tragen Sie unbedingt eine Warnweste und halten sich wenn möglich nicht auf der Fahrbahn auf.
  • Ziehen Sie das Tier wenn möglich an den Fahrbahnrand – verwenden Sie dazu aufgrund der Tollwutgefahr in jedem Fall Handschuhe.
  • Informieren Sie unbedingt die Polizei über den Unfall, bei Personenschäden ebenso den Rettungsdienst bzw. die Feuerwehr über den europaweiten Notruf 112.
  • Unerlaubtes entfernen vom Unfallort oder mitnehmen der Tierkadaver ist gesetzlich verboten.

Intensivere Bejagung

Viele Jagdpächter haben sich inzwischen abgesprochen und führen Drückjagden an Maisschlägen oder in Waldgebeiten auf Schalenwild durch um die Schwarzkittel zu dezimieren. In den nächsten Wochen ist daher gerade an Wochenenden mit erhöhtem Wildwechsel über Landes- und Kreisstraße zu rechnen.

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Publiziert in Polizei

ECKELSHAUSEN. Einem Tier ausgewichen und gegen die Leitplanke gekracht ist am späten Donnerstagabend ein 30-jähriger Autofahrer auf der B 453. Der Mann wurde verletzt, an seinem Wagen entstand Totalschaden.

Der 30-Jährige befuhr gegen 22.15 Uhr die Bundesstraße zwischen Wolfgruben und Eckelshausen. Kurz vor Eckelshausen lief ein Fuchs oder eine Katze auf die Straße. Der Autofahrer wich aus, der Wagen geriet ins Schleudern und prallte erst mit der Front und dann mit dem Heck in die Leitplanke. Der Kleinwagen musste abgeschleppt werden. Der 30-Jährige erlitt Stauchungen und Prellungen.

Die meisten Wildunfälle ereignen sich in der Dämmerung und Dunkelheit. Auf der Suche nach Futter oder neuen Revieren treibt es die Tiere insbesondere zum Herbst und Winter immer wieder auch auf und über die Straße. Mit Wildunfällen muss man immer und überall rechnen - vor allem im Wald, am Feldrand und insbesondere dort, wo bereits entsprechende Schilder auf einen verstärkten Wildwechsel hinweisen.

"Entscheidend für die Vermeidung von Wildunfällen sind ein defensives, bremsbereites Fahren, die besondere Aufmerksamkeit und natürlich das Tempo", sagte am Freitag Polizeisprecher Martin Ahlich. Mit steigender Geschwindigkeit verlängert sich der Anhalteweg erheblich. Tempo 80 kann beispielsweise zu schnell sein, wenn 40 Meter vor einem ein Tier auftaucht. Der Aufprall folgt nach nicht mal zwei Sekunden mit einer Geschwindigkeit von noch immer 60 km/h. Wäre der Wagen vorher nur 60 km/h schnell gewesen, hätte der Fahrer die Kollision vermeiden und noch rechtzeitig anhalten können. (ots/pfa) 

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Publiziert in MR Polizei

ERNDTEBRÜCK. Beim Zusammenstoß mit einem Hirsch ist ein Mopedfahrer am späten Montagabend schwer verletzt worden. Zwei Ersthelfer kümmerten sich bis zum Eintreffen des Rettungswagens um den 53-Jährigen.

Der Erndtebrücker fuhr gegen 22.30 Uhr mit seinem Leichtkraftrad von der Spätschicht nach Hause. Auf der Dorfstraße in Erndtebrück liefen plötzlich zwei Hirsche über die Fahrbahn. Obwohl der 53-Jährige noch ein spontanes Bremsmanöver einleitete, kollidierte er mit einem der Hirsche und stürzte anschließend auf die Fahrbahn.

Der Zweiradfahrer trug bei dem Unfall erhebliche Verletzungen davon. Ein an der Unfallstelle vorbeikommender 31-jähriger Erndtebrücker und dessen Begleiter leisteten dem Verletzten zunächst Erste Hilfe. Eine alarmierte Rettungswagenbesatzung transportierte den Schwerverletzten nach weiterer Versorgung an der Unfallstelle in ein Siegener Krankenhaus. Angaben darüber, ob der Hirsch verendete oder nach der Kollision davonlief, machte die Polizei am Dienstag nicht. (ots/pfa) 

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Publiziert in SI Polizei

PADERBORN. 39 Verkehrsunfälle sind die Bilanz des verregneten Dienstags im Kreis Paderborn. Betroffen waren alle Kommunen im Kreisgebiet. Nur der Raum Hövelhof blieb unfallfrei. In 37 Fällen blieb es bei Blechschäden. Zwei Personen zogen sich bei Alleinunfällen Verletzungen zu. Fünf Mal flüchteten Unfallbeteilige vom Unfallort. Bei der Aufklärung könnten Zeugen helfen.

Die Unfallserie startete gegen 5.45 Uhr mit einem Wildunfall auf der K 26 bei Lichtenau und endete ebenfalls mit einem Wildunfall gegen 22.30 Uhr auf der Rietberger Straße bei Delbrück. Weitere Verkehrsunfälle mit Tieren wurden nicht registriert. Der andauernde Regen trug seinen Teil zu den folgenden Unfällen bei. Häufig stellte die Polizei als Unfallursache "den Witterungsverhältnissen nicht angepasste Geschwindigkeit" fest. Einige Unfallverursacher müssen daher mit Bußgeldbescheiden rechnen.

Bis 12 Uhr musste die Polizei zehn Unfälle mit Sachschäden aufnehmen. Ab 14 Uhr rappelte es zeitweise im Minutentakt. Gegen 15.20 Uhr verunglückte ein 54-jähriger Twingofahrer auf der L 752. Er war von Alfen kommend in Richtung Salzkotten unterwegs und verlor im Regen in einer Rechtskurve die Kontrolle über den Kleinwagen. Das Auto kam von der Straße ab und prallte gegen die Böschung. Der Twingo blieb mit Totalschaden liegen. Um 19.25 Uhr stürzte eine 17-jährige Motorrollerfahrerin auf der Paderborner Straße in Haaren. Beide Verletzte wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht und dort ambulant behandelt.

Nach zwei Verkehrsunfällen mit Fahrerflucht in Paderborn konnten die mutmaßlichen Verursacher noch am Dienstag ermittelt werden. Ein Fall in Büren steht kurz vor der Aufklärung. In Delbrück Am Wiemenkamp und in Altenbeken Am Siep wurden nachmittags zwei geparkte Autos von Unbekannten angefahren. In diesen Fällen laufen die Fahndungen nach den Unfallfahrern. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Die Telefonnummer der Ermittler lautet 05251/3060.


Was es auf nassen Straßen zu beachten gilt:
Tipps für die Fahrt im Regen: Vorsicht vor Aquaplaning (16.06.2016)

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Publiziert in PB Polizei

HELSEN. Ein Reh angefahren und das verletzte Tier mit zertrümmerten Hinterläufen einfach liegen gelassen hat in der Nacht zu Freitag ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer auf der B 252. Die Polizei erlöste das Tier schließlich mit drei Schüssen aus der Dienstwaffe von seinen Qualen.

Als ein Autofahrer am frühen Morgen gegen 3.40 Uhr die Bundesstraße 252 aus Richtung Bad Arolsen kommend in nördlicher Richtung befuhr, sah er etwa 200 Meter vor dem Parkplatz Helser Tannen das verletzte Tier mitten auf der Straße sitzen: Beide Hinterläufe waren offenbar bei einer vorangegangenen Kollision mit einem Fahrzeug zertrümmert worden, von dem Fahrer fehlte jedoch jede Spur. Der hinzu kommende Autofahrer verständigte per Notruf 110 die Polizei.

Beim Eintreffen der Streife saß das Reh noch immer auf der Bundesstraße. Die Polizisten zogen es zur Seite und erschossen das Tier mit der Dienstpistole. Ermittlungen zum Unfallverursacher werden nicht angestellt - im Sinne des Gesetzes gehört ein Reh niemandem, somit ist bei dem Unfall kein Schaden entstanden und der Straftatbestand der Verkehrsunfallflucht nicht erfüllt.

Angesichts dieses Unfalls und vergleichbarer Fälle in der Vergangenheit appelliert die Polizei jedoch einmal mehr an Verkehrsteilnehmer, Wildunfälle zu melden und insbesondere verletzte Tiere nicht ihrem Schicksal zu überlassen. (pfa)  

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Publiziert in Polizei

BURGWALD/ROSENTHAL. Nach einem Wildunfall ist eine 66 Jahre alte Frau mit dem beschädigten Wagen zur Polizei gefahren. Da die Frankenbergerin allerdings alkoholisiert war, musste sie eine Blutentnahme über sich ergehen lassen.

Weil die Frau aber nur leicht unter Alkoholeinfluss stand, durfte sie ihren Führerschein zunächst behalten. Nach Analyse der Blutprobe werde die Bußgeldstelle über ein mögliches Fahrverbot entscheiden, hieß es.

Den Wildunfall hatte übrigens der Ehemann der 66-Jährigen während seiner nächtlichen Fahrt mit einem Citroen Berlingo auf der L 3087 zwischen Ernsthausen und Roda. Dort lief ihm am frühen Donnerstagmorgen gegen 2.30 Uhr ein Reh vor den Wagen. Die Kollision richtete einen Frontschaden von geschätzten 2500 Euro an.

Da der unverletzt gebliebene Fahrer laut Polizei beruflich unterwegs und auf ein Fahrzeug angewiesen war, bat er seine Ehefrau, ihm einen Ersatzwagen zu bringen. Gleichzeitig sollte die Frau den Wildunfall bei der Polizei anzeigen. Als die 66-Jährige gegen 3.30 Uhr auf die Wache kam, "witterten" die Beamten Alkoholgeruch. (pfa) 

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Publiziert in Polizei
Freitag, 09 Juni 2017 09:56

Kurioser Wildunfall bei Heringhausen

DIEMELSEE. Ein Wildunfall ereignete sich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag auf der Landesstraße 3078 zwischen Heringhausen und Rhenegge. Nach Einschätzung eines Jägers muss in den frühen Morgenstunden des 9. Juni 2017 ein Auto einen jungen Keiler mit der Front seines Autos am Kopf erwischt haben. Wahrscheinlich war der Pkw von Heringhausen in Richtung Rhenegge unterwegs, als es zum Zusammenstoß mit dem Wildschwein kam.

Das Tier verendete am Straßengraben, wo es um 7 Uhr von einem 55-Jährigen gesichtet wurde. Nach Angaben der Polizeibehörde Korbach war der Wildunfall auf dem Straßenabschnitt der L 3078 bis 8.30 Uhr den Beamten nicht gemeldet worden. Auch der zuständige Berufsjäger, der das Revier betreut, wurde nicht über den Wildunfall informiert.

Wie der Geschädigte den Wildschaden an seinem Fahrzeug bei der Versicherung melden will, bleibt indes fraglich. Nach Einschätzung der Versicherungsagentur Iske in Usseln müssen Wildschäden an Kraftfahrzeugen entweder vom Jagdpächter oder von der Polizeibehörde schriftlich bestätigt werden, um den vollen Versicherungsschutz bei Wildunfällen zu erhalten.

Der Berufsjäger hat das Wildschwein inzwischen geborgen und der Entsorgung zugeführt.

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Publiziert in Polizei

HOFGEISMAR. Offenbar mit einem Schutzengel unterwegs war ein 49 Jahre alter Motorradfahrer aus Hofgeismar, als er mit einem Rehbock kollidierte und stürzte: Der Mann überstand den Unfall unverletzt, das Tier verendete jedoch an der Unfallstelle. Der Schaden am Motorrad beläuft sich auf 3500 Euro.

Der Verkehrsunfall ereignete sich am Montagabend gegen 19.15 Uhr. Zu dieser Zeit war der 49-Jährige von der Kreisstraße 55, der sogenannten Hombresser Senke, kommend auf der K 53 in Richtung Hombressen unterwegs. In einer Kurve lief plötzlich der Rehbock von links nach rechts über die Straße. Da sich der Motorradfahrer gerade in Kurvenlage befand, war für ihn ein Ausweichmanöver nur eingeschränkt möglich.

Auch wenn dieser Zusammenstoß möglicherweise nicht oder nur bedingt zu vermeiden war, weist die Polizei auf die Gefahr im Zusammenhang mit Wildwechsel hin, die insbesondere nun im Frühjahr wieder ansteigt. (ots/pfa)  


Immer wieder kommt es in der Region zu Wildunfällen mit Motorrädern:
Motorradfahrer erfasst Reh und stürzt Abhang hinunter (16.9.2016)
Zusammenstoß mit Reh: 29-jähriger Motorradfahrer stirbt (7.4.2016)
Biker stößt mit Reh zusammen: Tier tot, Mann verletzt (16.8.2015)
Wildschwein ausgewichen: Mopedfahrerin schwer verletzt (6.8.2015, mit Video/Fotos)
Gegen Reh, dann gegen Lkw: Kradfahrer in Lebensgefahr (16.4.2015, mit Fotos)
Mit Motorrad gegen Hirschkuh: Sozia in Lebensgefahr (28.8.2014)

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Ein Kleintransporter ist am frühen Montagmorgen in eine Wildschweinrotte gefahren, die die A 44 überqueren wollte. Dabei starben mehrere Tiere, mehrere weitere Fahrzeuge wurden in den Unfall verwickelt, ein Autofahrer verletzte sich. Außerdem lief Kraftstoff in größerer Menge aus. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 50.000 Euro.

Wie die an der Unfallstelle eingesetzten Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal berichten, ereignete sich der Unfall gegen 4.30 Uhr. Ein 49-Jähriger war mit seinem Ford Transit von Kassel in Richtung Dortmund unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Bad Wilhelmshöhe und Zierenberg fuhr er in eine Wildschweinrotte. Am Ford entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden von 20.000 Euro. Ein nachfolgender 60-jähriger Fahrer eines Mercedes Vito aus dem Landkreis Hildburghausen (Thüringen) konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und krachte gegen den auf dem linken Fahrstreifen stehenden Ford. Der 60-Jährige verletzte sich dabei an der Hand. An seinem Wagen entstand ein Schaden von rund 15.000 Euro.

Zudem wurden drei weitere Fahrzeuge durch das Überfahren eines Kadavers und mehrerer Trümmerteile beschädigt. An einem Lastwagen riss dabei der Tank auf. Der 42 Jahre alte Lkw-Fahrer aus Tschechien lenkte seinen Lastzug noch auf den Parkplatz Roterrain, wo schließlich 500 Liter ausliefen. Die an der Unfallstelle eingesetzte Feuerwehr beseitigte einen Teil des ausgelaufenen Kraftstoffs. Die überwiegende Menge war in das dortige Erdreich eingesickert, das nun noch ausgebaggert und entsorgt werden muss.

Auch ein 36 Jahre alter Fahrer aus dem Landkreis Nordsachsen (Sachsen) konnte mit seinem Sattelzug nicht mehr ausweichen und überfuhr ein auf der Fahrbahn liegendes Fahrzeugteil. An der Front entstand ein Sachschaden von rund 1000 Euro. Dieselbe Schadenshöhe nahmen die Beamten an einem 3er BMW eines 20-Jährigen aus Wolfhagen an. Er war mit seinem Wagen über ein verendetes Wildschwein gefahren.

Die A 44 war an der Unfallstelle bis etwa 7 Uhr zum Teil gesperrt. Der Parkplatz Roterrain bleibt auch weiterhin wegen der noch anstehenden Arbeiten gesperrt. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei

CÖLBE. Ein Ausweichmanöver vor einem Fuchs hat am Donnerstagmorgen zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B 62 geführt. Dabei erlitten drei Menschen schwere Verletzungen.

Die Bundesstraße war zwischen den dem Cölber Eck (B 3/B 62) und Kirchhain für die Unfallaufnahme, die Arbeit des angeforderten Sachverständigen und wegen der Bergungs- und Reinigungsarbeiten von 8 bis 12.45 Uhr voll gesperrt.

Nach den ersten Ermittlungen und bestätigenden Zeugenaussagen fuhr eine 24 Jahre junge Frau mit ihrem blauen Skoda über die Bundesstraße von Marburg nach Kirchhain. Zeitgleich waren ein 50-jähriger Mann aus Wetter in einem grauen Golf und ein 25-jähriger Mann aus Rauschenberg in einem roten Mercedes in entgegengesetzte Richtung unterwegs. Etwa beim Sportplatz Bürgeln lief plötzlich aus Sicht der Skodafahrerin von rechts ein Tier, wie sich später herausstellte ein Fuchs, über die Kraftfahrstraße.

Die 24-jährige Frau aus Gießen bremste, wich aus und geriet dabei ins Schleudern. Sie verlor die Kontrolle über ihr Auto, geriet auf die Gegenfahrbahn und prallte mit den beiden entgegenkommenden Autos zusammen. Durch die Kollision wurden die Autos noch in die Leitplanke gedrückt. Rettungswagen brachten alle drei verletzten Personen nach notärztlicher Erstversorgung ins Krankenhaus.

Abschleppunternehmen bargen die nicht mehr fahrbereiten Autos. Die Staatsanwaltschaft Marburg ordnete zur Rekonstruktion des Unfallhergangs ein Gutachten an. Angaben über die Schadenshöhe machte Polizeisprecher Martin Ahlich nicht. (ots/pfa)  

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Publiziert in MR Polizei
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