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Dienstag, 14 Mai 2013 19:15

Beteiligte unverletzt, 25.000 Euro Schaden

RHENEGGE. Unverletzt haben drei Insassen am Dienstag einen Zusammenstoß zweier Autos am Ortsrand von Rhenegge überstanden. An den Fahrzeugen entstand jedoch ein Gesamtschaden von 25.000 Euro.

Wie die Korbacher Polizei am Abend mitteilte, wollten ein 20 Jahre alter Mann aus Koppenbrügge und seine 18-jährige Kollegin am Dienstagmittag gegen 13 Uhr von Rhenegge nach Sudeck fahren. Dazu musste der Skoda-Fahrer die Landesstraße 3078 überqueren, achtete aber nicht auf einen aus Richtung Adorf kommenden Seat Ibiza. Trotz eines Brems- und Ausweichmanövers der 46 Jahre alten Frau am Steuer rammte der Seat den Skoda. Beide Fahrzeuge gerieten durch die Kollision auf die Gegenspur. Die 46 Jahre alte Ibiza-Fahrerin aus einem Ortsteil der Großgemeinde Diemelsee überfuhr noch eine Verkehrsinsel und streifte ein Schild.

Die drei Beteiligten hatten großes Glück im Unglück und stiegen unverletzt aus den stark beschädigten Autos. Der Dienstgruppenleiter gab den Schaden mit insgesamt 25.000 Euro an. Hinzu kommende Bauarbeiter streuten ausgelaufene Betriebsstoffe mit Sand ab. Die Unfallstelle sei mit mehreren Warndreiecken vorbildlich abgesichert gewesen, sagte der Polizist weiter. Beide Autos mussten abgeschleppt werden.

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 20 März 2013 17:55

Schnee zum Frühlingsanfang: Mehrere Unfälle

BAD AROLSEN / HERINGHAUSEN / MÜHLHAUSEN / REINHARDSHAUSEN. Neuerlicher Schneefall zum Frühlingsanfang hat am Mittwoch zu mehreren Unfällen im nördlichen Kreisteil mit einem Gesamtschaden von mehr als 50.000 Euro geführt. Streifen der Polizeistationen Korbach, Bad Arolsen und Bad Wildungen rückten ebenso wie Rettungskräfte aus. Lediglich im Frankenberger Raum blieb es ruhig.

Zwischen Bad Arolsen und dem Twistesee kam es etwa in Höhe der Finnenbahn zu einem Unfall, bei dem sich eine 19-jährige Autofahrerin aus Bad Arolsen überschlug. Die junge Frau verlor gegen 14.30 Uhr auf Schneematsch die Kontrolle über ihren relativ neuen Fiat Panda. Der rote Italiener kam nach links von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb auf der Seite im Flutgraben liegen.

Die Besatzung eines Rettungswagens brachte die junge Frau vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus. Die Fahrerin sei aber inzwischen unverletzt wieder entlassen worden, sagte eine Polizeibeamtin gegenüber 112-magazin.de. Eventuell schmerzt der Arolserin jedoch das Herz, denn an ihrem Panda entstand Totalschaden von 9000 Euro.

Auf Glätte erst Fuß-, dann Handbremse betätigt
Zwischen den Diemelseer Ortsteilen Heringhausen und Rhenegge kam ebenfalls gegen 14.30 Uhr eine Opel-Fahrerin von der winterglatten Fahrbahn ab und stieß gegen mehrere kleine Bäume. Die 22-jährige Willingerin befuhr mit ihrem Corsa die Landesstraße 3078 aus Richtung Adorf kommend, als sie kurz hinter einer Kuppe ins Rutschen geriet. Daraufhin habe sie zunächst die Fuß- und dann die Handbremse betätigt, um den Wagen wieder in den Griff zu bekommen - das Gegenteil war der Fall: Der Opel rutschte von der Straße.

Die Fahrerin befreite sich selbst aus dem Wagen. Vor dem Eintreffen der Adorfer RTW-Besatzung und des Arolser Notarztes leistete ein hinzu kommender Post-Mitarbeiter Erste Hilfe. Die Fahrerin wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus nach Bad Arolsen eingeliefert. An ihrem Auto entstand ebenfalls Totalschaden, den die Korbacher Polizei am Abend mit 4000 Euro angab.

Sprinter kippt im Graben um - 30.000 Euro Schaden
Einen weiteren glättebedingten Unfall musste die Polizei auf der L 3298 zwischen Gembeck und Mühlhausen aufnehmen. Kurz vor dem Ortseingang von Mühlhausen hatte auf abschüssiger, winterglatter Fahrbahn ein 40 Jahre alter Mann aus Neustadt an der Weinstraße die Gewalt über seinen Mercedes Sprinter verloren. Der unbeladene Kastenwagen kam in einer leichten Linkskurve nach links von der Straße ab, prallte mit der Front in den Graben, kippte um und stieß mit dem Dach gegen einen Baum. Der Fahrer sei unverletzt geblieben, sagte ein Beamter gegenüber 112-magazin.de. Der ein Jahr alte Sprinter, an dem Totalschaden von 30.000 Euro entstand, musste geborgen werden. Der 40-Jährige kam mit dem Schrecken davon.

Trotz langsamer Fahrt ins Schleudern geraten - Zusammenstoß
Die "weiße Pracht" sorgte auch im Dienstbezirk der Wildunger Polizeistation für einen Unfall. Auf der Kreisstraße 43 zwischen Reinhardshausen und der Bundesstraße 253 verlor eine 25 Jahre alte Autofahrerin aus Frankenberg gegen 15 Uhr die Kontrolle über ihren VW Golf, der in den Gegenverkehr schleuderte und mit einem VW Transporter zusammenstieß. Beide Fahrzeuge landeten nach dem Anstoß im Graben und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich nach Auskunft der Wildunger Polizei auf 11.000 Euro. Die 25-Jährige im Golf blieb ebenso unverletzt wieder der 49 Jahre Transporterfahrer aus dem Lahn-Dill-Kreis. Die Beteiligten seien wegen der winterlichen Straßenverhältnisse glücklicherweise sehr langsam gefahren, sagte der Polizist, "es hätte durchaus schlimmer kommen können".

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Publiziert in Retter
Dienstag, 08 Januar 2013 11:55

Von Straße abgekommen und überschlagen

RHENEGGE. Ein 38 Jahre alter Autofahrer aus einem Ortsteil der Großgemeinde Diemelsee ist auf der Landesstraße 3078 bei Rhenegge verunglückt. Der Golf überschlug sich, dabei zog sich der Fahrer Verletzungen zu.

Nach Angaben der Korbacher Polizei war der 38-Jährige am frühen Dienstagmorgen gegen 0.40 Uhr aus Richtung Heringhausen kommend in Richtung Adorf unterwegs. In Höhe von Rhenegge kam der Fahrer aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der L 3078 ab, woraufhin sich der Golf im Graben überschlug.

Der 38-Jährige zog sich leichte Verletzungen zu. Die Besatzung des in Adorf stationierten Johanniter-Rettungswagens versorgte den Mann und lieferte ihn ins Krankenhaus nach Bad Arolsen ein. Die Leitstelle alarmierte außerdem die Feuerwehr Rhenegge, die unter Leitung von Wehrführer Jochen Schlüter mit elf Kameraden ausrückte. Die Brandschützer räumten Trümmerteile von der Straße und streuten ausgelaufene Betriebsstoffe mit Ölbindemittel ab. Nicht zuletzt unterstützte die Feuerwehr den Abschleppdienst bei der Bergung des Wagens, an dem Totalschaden entstand.

Publiziert in Retter
Mittwoch, 17 Oktober 2012 22:20

Traktor zieht kilometerlange Ölspur

DIEMELSEE/MARSBERG. Ein Traktorfahrer hat auf einer längeren Strecke aus bislang unbekannten Gründen Öl verloren. Feuerwehrleute aus Heringhausen, Padberg und Adorf rückten aus und streuten die Schmierstoffspur ab.

Nach Angaben des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Torsten Behle (Diemelsee) befuhr ein Landwirt aus Padberg am Dienstagabend die Strecke von Padberg in Richtung Helminghausen und weiter am Diemelsee entlang in Richtung Heringhausen. Von dort ging es weiter über Rhenegge und Adorf zurück nach Padberg. Unterwegs verlor der Schlepper aus bislang unbekannter Ursache immer wieder Öl.

Zunächst alarmierte die Leitstelle gegen 20.15 Uhr die Feuerwehr aus Adorf, die in der Ortslage eine etwa anderthalb Kilometer lange und teilweise bis zu 25 Zentimeter breite Spur abstreute. Auf der weiteren Strecke in Richtung Padberg entdeckten die Brandschützer etwa in Höhe des Steinbruchs weitere verschmutzte Stellen, die sie abstreuten.

Nach Angaben der Polizei im Hochsauerlandkreis alarmierte die dortige Rettungsleitstelle dann gegen 22.15 Uhr die Feuerwehr aus Padberg, die die Straße in Richtung Diemeltalsperre und weiter in Richtung Heringhausen bis zur Kreisgrenze mit Bindemittel abstreute. Eine Stunde später dann mussten auch die Feuerwehrleute aus Heringhausen ausrücken - sie brachten Bindemittel auf der Diemelseerandstraße von Heringhausen bis zur Kreisgrenze in der Nähe der Talsperre aus.

Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 25 August 2012 08:12

Bürgerinitiative - Offener Brief an Dr. Kubat

DIEMELSEE. Das Bürgerforum für den Erhalt des Naturparks Diemelsee hat sich heute in einem offenen Brief an Herrn Landrat Dr. Kubat gewandt. 112-magazin veröffentlicht diesen Brief unverändert. 

Bis dato haben mehr als 850 Personen dem Aufruf, der sich gegen weiter Windkraftanlagen im Naturpark wendet, unterschrieben.
Die Unterschriften werden vor der nächsten, anstehende Sitzung der Gemeindevertretung an Herrn Bürgermeister Becker und die Vorsitzende des Gemeindeparlaments Frau Hannelore Behle übergeben. Ein genauer Termin muß noch abgestimmt werden.
Das Ziel ist die Überreichung von 1000 Unterschriften !

Die jeweils aktuellen Informationen stehen auf der neuen Internet Seite: www.diemelsee.jimdo.com .

Offener Brief                                                                                                23.08.2012                                                                               

 An Herrn Dr. Kubat

als Landrat des Kreises Waldeck- Frankenberg,

als Mitglied des "Verbandsvorstandes des Zweckverbandes Naturpark Diemelsee" als Vorstandsmitglied der "Region Naturpark Diemelsee e.V.“

sowie als Vorsitzender des Aufsichtsrates der EWF

 

 Sehr geehrter Herr Dr. Kubat, 

mit großer Sorge beobachten wir die Entwicklung um die Planung weiterer Windenergieanlagen (WEA) in Diemelsee, hier vor allem im Naturpark Diemelsee.

 Wir sind, wie viele der über 700 Diemelseer, die sich bis jetzt per Unterschrift gegen die weiteren WEA´s ausgesprochen haben, bisher stolz darauf gewesen, dass hier bei uns so viel Strom aus Windenergie erzeugt wird. Sogar dem Briloner Bauausschuss wurden die ersten Windparks auf dem Zollhaus und in Flechtdorf als beispielhaft für das gemeinsame Bestreben mehrerer Bauwilliger vorgestellt.

 Aber mit jedem neuen Windpark wuchs die Unsicherheit, wie viele Anlagen vertragen die Natur, die Landschaft und wir Menschen hier noch. Tröstlich war bei den Mengen an WEA´s, dass immer feststand, keine WEA´s im Naturpark Diemelsee entstehen zu lassen. - Nachdem nun die neuesten 10 Riesenanlagen zwischen Adorf, Giers-hagen und Borntosten nahezu fertig montiert sind, kippte bei vielen Diemelseern endgültig die Stimmung, denn nun wird der gesamte Horizont von Flechtdorf, über Wirmighausen und die Vasbecker Höhe bis zur K 83 nach Giershagen von WEA´s dominiert. Ruhe finden Auge und Ohr dort nicht mehr- bei Tage nicht- und im Dunklen auch nicht.- Wer ändert eigentlich ohne uns zu fragen die Farbe unseres Sternenhimmels in rot blickende Lichter??

 Nun ist geplant, entlang des westlichen Horizontes von Adorf in einer wunder-schönen, kleingliedrigen Landschaft mit bewaldeten Bergkuppen, Wiesen und Feldern auf einer Länge von knapp 3 km ca. 10 weitere dieser Riesen entstehen zu lassen, sodass dann das im Tal liegende Adorf zu 220 Grad von WEA´s eingekesselt wäre.- Ein bedrückendes Szenario! Die WEA´s sollen mit knapp 200 m Höhe sogar noch höher werden, als die zuletzt errichteten. Auch unserem touristischen Schwerpunkt Heringhausen wird dadurch die wichtigste Grundlage, die intakte Natur entzogen. Die geplanten WEA´s wären vom Diemelsee, den Campingplätzen, dem Hotel und weiteren Pensionen zu sehen und zu hören. Damit sind Arbeitsplätze in Gefahr!

 

Aber auch andere Diemelseer Orte sind schon jetzt überlastet! Wenn man nahe der Anlagen spazieren geht- und das sind nun große Bereiche unserer Feldflur, fühlt man sich durch den Flügel- und Schattenschlag und die massig wirkenden Bauwerke nicht mehr wohl. Schöne, relativ schmale Feldwege, die häufig einen Grünmittel-streifen aufwiesen, wurden stark aufgeschottert und verbreitert und laden nicht mehr zum Spazieren, Rad fahren und Reiten ein. Extensivstreifen neben und auf den Feldwegen sind gerne genutzte Unterschlupfmöglichkeiten für zahlreiche Lebewesen und auch Pflanzen in den intensiv bewirtschafteten Feldfluren. Ebenso wirken die im Gelände modellierten großen Plattformen und Wendeplätze abschreckend. Die Beeinträchtigung der Natur und Landschaft ist doch erheblich größer, als es auf einem Plan aussieht, wo nur die eigentlichen WEA- Standorte eingetragen sind.

 Am 17.08.2012 stellte der NABU in Usseln eine mögliche, groß angelegte Projektarbeit im und mit dem Naturpark Diemelsee vor- der Naturpark lebt doch (auch wenn einige Diemelseer Politiker behaupten, dass es ihn im Prinzip nicht mehr gäbe) und wir Diemelseer wollen uns unser Tafelsilber, unsere Landschaft im Naturpark nicht nehmen lassen und nicht von den Projekten im Naturpark abgekoppelt werden! Schnell besteht die Gefahr, dass es heißt, Projektinvestitionen lohnen erst hinter dem Windmühlenland Diemelsee, also z.B. in Willingen. Die Projekte können in Zusammenarbeit von Landwirtschaft, Naturschutz und Tourismus eine gute Zukunftsperspektive bilden.

 Im Edertal wird inzwischen mit den Weißstörchen geworben und hier, wo Wanderer die sehr scheuen Schwarzstörche sehen können, besteht die riesige Gefahr sie zu vertreiben!!

 Wir wollen aber nicht nur über Naturschutz reden- die Menschen selbst, darunter auch viele, in Hinblick auf Energieerzeugung technikbegeisterte mit sehr verantwortlichem Gedankengut fühlen sich beim Anblick der vielen WEA´s überlastet. Das Wohlfühlen in unserer Gegend nimmt ab.

 Sie, Herr Dr. Kubat, reden von Landflucht und wie man dem begegnen und neue Menschen hier ansiedeln kann: nicht wenige haben wegen der herrlichen Landschaft hier Häuser gekauft oder alte Gebäude saniert. Teils nehmen sie dafür lange Wege zur Arbeit in Kauf- aber womit sollen wir dann demnächst werben?- Gewiss nicht mit einer zugespargelten Landschaft!!- Ach ja und übrigens lassen all diese Menschen auch ihr Geld in der Region und zahlen Steuern.

 Für uns ist auch klar, dass jeder seinen Beitrag zur Energiewende leisten muss, aber wir alle und unsere Gemeinde haben schon viel zugelassen mit 10 % aller hessischen Anlagen, bzw. der Hälfte aller Anlagen unseres Landkreises.

 Wir sehen Sie, sehr geehrter Herr Dr. Kubat, in der Pflicht, für alle Bürgerinnen und Bürger da zu sein. Daher unsere Aufforderung an Sie: Bitte sorgen Sie als Landrat für eine gerechtere Verteilung der WEA´s in unserem Kreis und in Nordhessen und sprechen Sie sich mit uns gegen den Bau von WEA´s im wunderschönen Naturpark Diemelsee und der gesamten Gemeinde Diemelsee aus! Als Mitglied des "Verbandsvorstandes des Zweckverbandes Naturpark Diemelsee" wissen Sie doch am besten, dass dieser nicht erst südwestlich des Diemelsees Richtung Willingen beginnt und schützenswert ist, sondern ebenso hier bei uns in der Gemeinde Diemelsee. Bei uns beginnt die von Einheimischen und Touristen gleichermaßen geliebte Landschaft unseres Naturparkes! Hier bei uns kann man anschaulich den Übergang zweier Landschaftstypen erkennen.

 Gerade weil Sie in einer Person sowohl Landrat, als auch Vorstandsmitglied des Naturparkes und -vereins und noch Vorsitzender des Aufsichtsrates der EWF sind, sollten Sie sehr sorgfältig abwägen, ob Sie die EWF / VEW weiter veranlassen, diese Projekte, zurzeit vor allem jenes bei uns im Naturpark durchzusetzen- gegen den Widerstand vieler Menschen. Wir erinnern an das gegebene Wort des VEW- Projektleiters für Windenergie Stefan Kieweg, anlässlich der Infoveranstaltung in Rhenegge am 17.1.2012, dass sich die VEW bei Widerstand aus dem Projekt zurückziehen werde.

 Sie sollen wissen:

Wir leben gerne in dieser Region und unser Überleben hängt nicht von der Existenz von WEA´s ab, sondern der intakte Naturpark ist das Fundament für eine nachhaltige Regionalentwicklung.

Reden wir also die Qualitäten unserer Region nicht klein, denn durch die Mischung Gewerbe, Landwirtschaft, Handwerk, Dienstleister, Angestellte etc. brauchen wir die Zukunft nicht zu scheuen.

 Im Übrigen ist es erschreckend zu sehen, dass noch wesentlich mehr Menschen gegen die Anlagen sind, als die über 700 Unterzeichner.Sie halten sich jedoch teils wegen befürchteter Anfeindungen und Ausgrenzung zurück.

 Wir Menschen in dieser Region sind über alle Maßen geduldig, aber nun ist das Maß voll!!

 

Wir fordern weiterhin:

Schützen Sie die Menschen in Diemelsee vor der Überlastung durch weitere Windenergieanlagen!

Setzen Sie sich für den Schutz und die Stärkung des gesamten Naturparks Diemelsee ein!

Informieren Sie die Bevölkerung frühzeitig, klar und nachvollziehbar!

Stellen Sie Ihre Entscheidungen transparent dar!

 Gerne besichtigen wir mit Ihnen zusammen die vorhandenen und die geplanten Standorte. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir freuen uns auf ein Gespräch.

 Mit freundlichen Grüßen

  Dr. med. Almut Finke- Hain, Heinrich Hain (Dipl.- Kfm.), Knappstraße 14,

34519 Diemelsee- Rhenegge 

Adriane Plewka (Dipl.-Ing.), Heimberg 18a, 34519 Diemelsee- Adorf

Arno Schröder (Dipl.- Chem.), Giershagener Straße 6a, 34519 Diemelsee- Adorf 

Publiziert in Archiv - Sammlung
Donnerstag, 09 August 2012 12:29

Windkraftanlagen nördlich Rhenegge

DIEMELSEE/RHENEGGE. Der NABU-Kreisverband Waldeck-Frankenberg und HGON-Arbeitskreis Waldeck-Frankenberg haben am 8. August 2012 eine gemeinsame Presseerklärung zu den geplanten Windkraftanlagen nördlich Diemelsee-Rhenegge herausgegeben. 112-magazin.de publiziert den Wortlaut:

"Der NABU-Kreisverband Waldeck-Frankenberg und der HGON-Arbeitskreis Waldeck-Frankenberg halten die Planungen für Windkraftanlagen im Naturpark Diemelsee nördlich Rhenegge zusätzlich zu den bereits in der Gemeinde Diemelsee errichteten 71 Anlagen aus Gründen des Natur- und Umweltschutzes für nicht genehmigungsfähig.

Zusammen mit den Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien aus Wasserkraft und biologischem Anbau liefern die bereits bestehenden bzw. im Bau befindlichen Windkraftanlagen schon wesentlich mehr Strom, als in der Gemeinde benötigt wird. Bei günstigen Windverhältnissen und Sonnenschein müssen sogar Anlagen stillgelegt werden, da sonst das Leitungsnetz überlastet wird. Weitere Anlagen gehen somit am Bedarf vorbei. Der Verbraucher aber muss sogar den nicht erzeugten Strom per Umlage bezahlen!

Durch den Betrieb der bestehenden Anlagen sind bereits erhebliche Beeinträchtigungen an Lebensqualität für die Einwohner der angrenzenden Ortschaften eingetreten, außerdem verursacht jede Windkraftanlage Verluste an Tieren, insbesondere der Vogelwelt.

In der Vergangenheit haben wir der Bündelung von Anlagen in der Gemeinde unter der Voraussetzung zugestimmt, dass ein Korridor auf der Vasbecker Hochfläche für den Vogelzug, der gleichzeitig als Rastplatz von überregionaler Bedeutung war, freigehalten wurde. Diese Vereinbarung wurde von der Genehmigungsbehörde im Regierungspräsidium Kassel einseitig gebrochen, indem auch dieser zum Bau von Windkraftanlagen freigegeben wurde.

Mit dem Bau weiterer Anlagen würde eine überwiegend landwirtschaftlich genutzte, abwechslungsreiche Kuppenlandschaft, die fast vollständig von Wald umgeben ist, völlig entwertet. Da ebene Flächen für die Fundamente der Windräder fehlen, sind enorme Erdbewegungen erforderlich, kaum ein Stein bleibt auf dem anderen. Zwei gesetzlich geschützte Quellbereiche würden betroffen. Außerdem ist der Bau breiter Zufahrtsstraßen zu dem abgelegenen Gebiet erforderlich, um die bis zu 200 m hohen, riesigen Anlagen nebst Kränen anzuliefern und in der Zukunft zu warten.

Durch das Gebiet führt der zertifizierte Diemelsteig von Heringhausen am Diemelsee zum Besucherbergwerk Grube Christiane. Den Bemühungen des Naturparks Diemelsee, den Wandertourismus zu stärken und neben dem See Ruhe und Erholung in abwechslungsreicher Natur zu bieten, würde ein schwerer Schlag versetzt.

In den benachbarten Waldgebieten brütet eine Reihe von gefährdeten Vogelarten, für deren Erhaltung Deutschland eine besondere Verantwortung hat. Hierzu zählen u.a. Gabelweihe (Roter Milan) und Schwarzstorch sowie Kolkrabe und Uhu. Sie suchen in der abwechslungsreichen freien Landschaft nach Nahrung. Zum Europa weiten Netzwerk zur Erhaltung der Tier- und Pflanzenwelt sowie ihrer Lebensräume (Natura 2000) gehört das Naturschutzgebiet Mühlenberg sowie weitere Gebiete im angrenzenden Westfalen. Zu ihnen ist aus der Sicht der Naturschutzverbände ein Abstand von mindestens einem Kilometer einzuhalten.

Die ehemaligen Bergwerke, z.B. Grube Christiane und der Bismarckstollen, haben sich zu überregional bedeutsamen Winterquartieren für stark gefährdete Fledermausarten entwickelt.

Einige Arten nutzen den Diemelsee als Nahrungsrevier, andere die umliegenden Wälder, wieder andere die betroffene Kuppenlandschaft.

Mit dem Vorhaben, eine weitere Teillandschaft der Gemeinde durch den Bau von Windkraftanlagen schwer zu beeinträchtigen, wird endgültig die Belastungsgrenze für Einwohner und Gäste, für die Tier- und Pflanzenwelt und somit für die gesamte Landschaft überschritten. Dem möglichen Nutzen für Einzelne steht ein schwerer Schaden für das Allgemeinwohl gegenüber. Die Gemeinde Diemelsee würde durch die Zustimmung zu weiteren Anlagen der Akzeptanz für erneuerbare Energien einen Bärendienst erweisen, denn das rechte Maß wäre endgültig überschritten!

Der NABU-Kreisverband Waldeck-Frankenberg unterstützt den Naturpark Diemelsee bei seinen Anstrengungen, den Natur- und Artenschutz länderübergreifend zu fördern und somit eine nachhaltige Regionalentwicklung zu ermöglichen. Er lädt deshalb alle interessierten Bürger für Freitag, 17. August, 19.30 Uhr zu einem Vortrag von Prof. Dr. Jedicke nach Usseln in das Hotel Brügges Loui ein mit dem Thema: „Den Naturschutz im Naturpark Diemelsee fördern – eine Chance für die Region". Bereits um 17.00 Uhr führt Wolfgang Lehmann eine Exkursion von der Katholischen Kirche zum Osterkopf auf die Hochheide."

Im Auftrag der beiden Naturschutzverbände

Wolfgang Lehmann

Am Fischerweg 6

34497 Korbach

Tel. 05631/61172

E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Publiziert in Archiv - Sammlung
Montag, 06 August 2012 14:18

Sägewerkbrand: Ursache nicht zu ermitteln

RHENEGGE. Die Ursache für den Brand in einem Sägewerk am Ortsrand von Rhenegge ist nicht zu ermitteln - die Brandzehrung in dem völlig zerstörten Gebäude war laut Polizeisprecher Volker König zu stark, um in den Überresten noch einen Aufschluss über den Grund des Feuers zu finden.

Bei dem Großbrand war am frühen Freitagmorgen, 27. Juli, ein mehr als 60 Jahre altes Sägerwerk bis auf die Grundmauern niedergebrannt (112-magazin.de berichtete). Die Brandermittler der Korbacher Kriminalpolizei hatten noch am Freitag mit der Ursachenerforschung begonnen. "Aufgrund der starken Brandzehrungen gestaltete sich die Ursachensuche aber schwierig", sagte Polizeisprecher Volker König am Montag. Deshalb sei ein Gutachter des hessischen Landeskriminalamtes in die Ermittlungen mit einbezogen worden.

Die Beamten konnten bei den weiteren Untersuchungen zwar den Brandherd lokalisieren. Das Feuer brach unmittelbar rechts der Eingangstür aus. Die Brandzehrungen sind aber so stark, dass die Ursache des Feuers sich nicht mehr ermitteln lässt. Hinweise auf eine vorsätzliche Straftat haben sich bislang nicht ergeben. Der Schaden beläuft sich auf bis zu 50.000 Euro.

Publiziert in Polizei
Montag, 30 Juli 2012 21:34

Sägewerkbrand: Ursache weiter unklar

RHENEGGE. Auch Tage nach dem Großbrand in einem Sägewerk in Rhenegge sucht die Korbacher Kripo weiter nach der Brandursache. Wie ihr Sprecher Volker König am Montag auf Anfrage von 112-magazin.de erklärte, erschwere der hohe Grad der Zerstörung den Ermittlern die Arbeit.

Das 63 Jahre alte Sägewerk in der Straße Am Aulsch am Rhenegger Ortsrand war am frühen Freitagmorgen zum Raub der Flammen geworden. Fast 100 Feuerwehrleute aus mehreren Ortsteilen der Großgemeinde Diemelsee kämpften stundenlang gegen die Flammen an, konnte das Gebäude aber nicht retten. Lediglich der Spänebunker und einige Holzstapel neben dem Gebäude wurden gerettet. Verletzt wurde bei den Löscharbeiten niemand.

Die Kriminalpolizei hatte noch in der Nacht die Ermittlungen an der Brandstelle aufgenommen, aber bislang keine Hinweise auf die Brandursache gefunden. "Es ist sehr schwierig", sagte Sprecher Volker König über die Arbeit seiner Kripo-Kollegen. Grund dafür ist, dass das Sägewerk bis auf die Grundmauern niedergebrannt war. Die Polizei geht bei Bränden stets nach dem Ausschlussverfahren vor: Die Ermittler ziehen alle möglichen Ursachen in Betracht und schließen dann bei den aufwendigen Ermittlungen Ursache für Ursache aus.

"Weder ein technischer Defekt, fahrlässiges Handeln oder gar eine vorsätzliche Brandstiftung können bislang ausgeschlossen werden", sagte König. Die Korbacher Ermittler haben zur Unterstützung einen Gutachter des Hessischen Landeskriminalamtes angefordert, der in den nächsten Tagen den Brandort untersuchen wird. 112-magazin.de berichtet weiter, sobald es neue Erkenntnisse in den Ermittlungen gibt.


Wir berichteten in der Nacht zu Freitag über das Feuer:
Sägewerk in Rhenegge fast vollständig abgebrannt (27.07.2012, mit Video und Fotos)

Publiziert in Polizei

RHENEGGE. Ein Sägewerk am Ortsrand von Rhenegge ist in der Nacht zu Freitag nahezu vollständig abgebrannt. Rund 90 Einsatzkräfte aus mehreren Ortsteilen rückten aus, die Kripo nahm noch in der Nacht die Ermittlungen zur Brandursache auf.

Als die ersten Einsatzkräfte gegen 1.40 Uhr am frühen Freitagmorgen an der Brandstelle Am Aulsch, gelegen direkt an der Landesstraße 3078, ankamen, stand der Komplex in Vollbrand. Nach den Kameraden der Rhenegger Wehr trafen im Minutentakt die Feuerwehren aus Adorf, Benkhausen, Sudeck, Giebringhausen und Heringhausen an der Einsatzstelle ein. Zu retten gab es am eigentlichen Sägewerk nichts mehr. Die Brandschützer unter Leitung von Gemeindebrandinspektor Uwe Becker mussten zunächst eine Wasserversorgung aus dem Ort heraus und mit dem Schlauchwagen vom Hochbehälter her zum Aulsch verlegen, dann schützten sie außerhalb des Gebäudes gelagertes Holz vor einem Übergreifen der Flammen. Für den etwas abgelegenen Spänebunker bestand keine Gefahr, wenngleich ein dorthin führendes Kunststoffrohr bereits deutliche Spuren von Hitzeeinwirkung aufwies. Einen Kran am Sägewerk kühlten die Brandschützer regelmäßig mit Wasser. Einige der Feuerwehrleute gingen bei dem nächtlichen Einsatz unter Atemschutz vor.

Noch in der Nacht nahmen Beamte der Korbacher Kripo erste Ermittlungen zur Brandursache auf. Vor Ort war auch Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick. "Seit 63 Jahren sind wir hier, und nie ist irgendetwas passiert", sagte Sägewerksbesitzer Helmut Zaddach (73) am Brandort gegenüber 112-magazin.de. Er und seine Frau, die unweit des Sägewerkes wohnen, waren durch das laute Knallen berstender Eternitplatten wach und auf das Feuer aufmerksam geworden. Beide eilten zur Brandstelle - und sahen ihr Lebenswerk in Flammen aufgehen. In dem Sägewerk verbrannten neben Maschinen und Werkzeugen unter anderem auch rund 2500 Meter Dachlatten. "Ich baue hier nichts mehr auf", sagte der sichtlich bewegte Zimmermann.

Niemand verletzt
Den Brand endgültig unter Kontrolle hatten die Feuerwehrleute gegen 3.30 Uhr. Eine Brandwache, die die Rhenegger Wehr stellte, sollte den Rest der Nacht vor Ort bleiben. Angaben über die Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor. Verletzt wurde durch das Feuer oder während der Löscharbeiten niemand. Die Besatzung des aus Adorf angerückten Johanniter-Rettungswagens kehrte unverrichteter Dinge zur Wache zurück.

Angaben zur Brandursache machte die Polizei bislang noch nicht. Die Ermittlungen durch die Korbacher Kriminalpolizei am Brandort dauern an. In einer ersten Schätzung wird der Schaden mit bis zu 50.000 Euro beziffert.


Der Brand am frühen Morgen war das zweite größere Feuer in dieser Woche im Kreis:
Zündelnde Kinder? Bauernhof weitgehend abgebrannt (25.07.2012, mit Video und Fotos)

Publiziert in Feuerwehr
Montag, 09 Juli 2012 12:15

Zusammenstoß: Drei Beteiligte verletzt

RHENEGGE. Zwei Frauen und ein Mann haben bei einem Verkehrsunfall am Montagmorgen leichte Verletzungen davongetragen. An den beiden beteiligten älteren Autos entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

Eine 23 Jahre alte und in einem Diemelseer Ortsteil wohnende Opelfahrerin befuhr am Montag gegen 9.15 Uhr die Straße Auf dem Knappe in Rhenegge und wollte nach links auf die Landesstraße 3078 in Richtung Adorf abbiegen. Dabei übersah sie offenbar einen von links aus Richtung Adorf kommenden VW Golf Kombi, in dem ein älteres Ehepaar aus einem Ortsteil der Großgemeinde Diemelsee saß. Beide Autos stießen zusammen.

Der 86 Jahre alte Golffahrer, seine Ehefrau und die 23-jährige Opelfahrerin wurden mit leichten Verletzungen nach der Erstversorgung durch Notarzt und Rettungsassistenten in medizinische Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert. An den beiden älteren Autos waren die Beschädigungen so stark, dass eine Instandsetzung wohl kaum noch in Frage kommt - die Polizei spricht daher von wirtschaftlichem Totalschaden.

Publiziert in Retter
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