Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Rhenegge

HERINGHAUSEN/RHENEGGE. Zu einem Waldbrand sind die Feuerwehren Heringhausen, Adorf, Giebringhausen und Stormbruch am Freitag alarmiert worden. Die Einsatzstelle lag in der Gemarkung am Hohen Rad zwischen Heringhausen und Rhenegge.

Die erste Meldung lautete, dass die Einsatzstelle am Siekesweg in Heringhausen liegen sollte. Ein Mitarbeiter einer Wartungsfirma, die in der Gemarkung Arbeiten verrichtete, hatte den Brand gemeldet. Schnell fanden die Brandschützer die tatsächliche Einsatzstelle.

Bei dem Eintreffen der ersten Feuerwehrleute stellte sich heraus, dass sich dort gelagerter Strauchschnitt aus unbekannten Gründen entzündet hatte. Es waren 32 Einsatzkräfte mit sieben Fahrzeugen im Einsatz. Mit den wasserführenden Fahrzeugen wurde der Brand gelöscht. Die Einsatzleitung hatte Gemeindebrandinspektor Uwe Becker aus Stormbruch. Bürgermeister Volker Becker und der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Torsten Behle waren ebenfalls an der Einsatzstelle.

"Bei diesen Einsätzen zeigt sich, wie wichtig wasserführende Fahrzeuge sind", sagte Feuerwehrsprecher Günter Radtke. Nur mit solchen Fahrzeugen lasse sich rasch eine ausreichende Menge Löschwasser zu entlegenen Brandstellen transportieren. Bemerkenswert für den Sprecher war, dass an einem Werktag in der Mittagszeit innerhalb kurzer Zeit sehr viele Einsatzkräfte bereit standen.

Die Feuerwehr weist noch auf die anhaltende Trockenheit trotz des Regens der vergangenen Tage hin. "Es sollte im Wald und außerhalb der Ortslage kein offenes Feuer entzündet und auch nicht geraucht werden", sagte Radtke.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 24 April 2014 15:13

Mit großem Kaliber: Tragende Ricke gewildert

RHENEGGE. Offenbar ein Jagdwilderer hat mit einer großkalibrigen Waffe auf eine tragende Ricke geschossen und diese schwer verletzt. Das Reh musste mit einem Schuss erlöst werden.

Zeugen wiesen laut Polizeibericht von Donnerstag den zuständigen Jagdpächter am Ostermontag auf ein offensichtlich verletztes Reh in seinem Jagdbezirk in der Rhenegger Feldgemarkung hin. Er beauftragte daraufhin einen Hundeführer mit der Nachsuche. Dieser fand dann auch die schwer verletzte, tragende Ricke am frühen Nachmittag und erlöste sie mit einem Fangschuss.

Das Reh war vermutlich am Ostermontag in den Morgenstunden mit einer großkalibrigen Waffe von einem Wilderer angeschossen worden. Von wo aus genau der Wilderer geschossen hat, weiß die Polizei nicht, allerdings schoss er aus erhöhter Position von vorne auf das Tier. Die Polizei ist nun auf der Suche nach Zeugen. Diese werden gebeten, sich an die Polizeistation in Korbach zu wenden, die unter der Rufnummer 05631/971-0 zu erreichen ist.


Erst im März gab es einen Fall von Jagdwilderei bei Bottendorf:
Bogen oder Armbrust: Reh mit Pfeil beschossen (28.03.2014)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei
Donnerstag, 20 März 2014 21:27

Einsätze in Diemelsee: Kaminbrand und Tragehilfe

RHENEGGE. Zu einem Kaminbrand in einem Wohnhaus Am Schützenplatz sind die Feuerwehren aus Rhenegge und Adorf am Mittwochabend ausgerückt. Beim Eintreffen der Feuerwehren schlugen Flammen aus dem Kamin, zwei Räume des Hauses waren stark verraucht.

Der Hausbesitzer führte den Einsatzleiter in alle Etagen, durch die der Kamin führt. Im ersten Stock musste man die Erkundung abbrechen, da hier bereits zwei Räume zum Teil stark verraucht waren. Ein Trupp unter Atemschutz führte mit der Wärmebildkamera und einer Kübelspritze die Erkundung fort. Ein weiterer Trupp unter Atemschutz stand in Bereitschaft mit einem C-Strahlrohr vor dem Haus bereit, zusätzlich wurden weitere Sicherungsposten auf den Etagen verteilt.

Kontrolle mit der Wärmebildkamera
Bis zum Eintreffen des Schornsteinfegermeisters Volker Nawroth, der die Kehrarbeiten fortführte, kam der Kaminkehrersatz der Adorfer Feuerwehr zum Einsatz. Da mit der Wärmebildkamera deutliche Temperaturanstiege in der Zwischendecke erkennbar waren, wurde die Decke um den Kamin herum vorsichtig geöffnet, um eventuelle Glutnester abzulöschen. Zudem rückten die Feuerwehrleute Möbelstücke zur Seite, die direkt an den Kamin angrenzten. "Hinter einem Schrank hatte sich schon massiv Wärme gestaut, welche durchaus zum einem Brand hätte führen können", sagte am Donnerstag Feuerwehrsprecher Günther Radtke.

Die Feuerwehr Adorf rückte nach rund zwei Stunden wieder ein. Die Feuerwehr Rhenegge blieb bis gegen 21.15 Uhr an der Einsatzstelle und kontrollierte den Kamin. "Wäre der Brand erst später bemerkt worden oder wäre dieser in der Nacht ausgebrochen, hätte er weitaus schlimmere Folgen haben können", äußerte Radtke eine Vermutung. Es zeige sich immer wieder, dass die Wärmebildkamera bei Einsätzen ein großer Vorteil sei und damit auch versteckte Brandherde schnell gefunden würden.

Die Einsatzleitung hatte der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Torsten Behle aus Adorf. Im Einsatz ab 18.10 Uhr waren insgesamt 26 Einsatzkräfte beider Wehren, sie waren mit fünf Fahrzeugen ausgerückt.

Der nächste Einsatz am nächsten Morgen
Der nächste Einsatz für eine Diemelseer Wehr ließ nicht lange auf sich warten: Bereits am Donnerstagmorgen gegen 6.30 Uhr wurde die Feuerwehr Heringhausen zur Tragehilfe alarmiert. Der Rettungsdienst benötigte die Unterstützung der Brandschützer.

Publiziert in Feuerwehr
Montag, 24 Februar 2014 19:02

Kaminbrand ruft 28 Feuerwehrleute auf den Plan

RHENEGGE. Zu einem Kaminbrand sind die Feuerwehren aus Rhenegge und Adorf alarmiert worden. Der Einsatzort befand sich am Ortsrand von Rhenegge. Im Kamin eines Wohnhauses hatte sich Glanzruß entzündet.

Die Feuerwehren, die am Sonntag um 12.21 Uhr alarmiert wurden, waren mit insgesamt 28 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen an der Einsatzstelle. "Der hohe Personal- und Materialaufwand ist bei so einer Einsatzlage erforderlich, um je nach Lage die erforderlichen Maßnahmen ergreifen zu können", sagte Feuerwehrsprecher Günter Radtke. Ein Raum war bei Eintreffen der Feuerwehr verraucht.

Ein Trupp der Feuerwehr Rhenegge ging unter Atemschutz und mit Kleinlöschgerät in das Gebäude vor. Mit der Wärmebildkamera suchte ein Trupp nach versteckten Brandherden. Die weiteren Kräfte bauten vorsorglich eine Wasserversorgung von einem Hydranten aus auf und stellten einen weiteren Trupp unter Atemschutz als Reserve bereit.

Die Einsatzleitung hatte der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Torsten Behle. Der zweite Stellvertreter Karl-Wilhelm Römer war ebenfalls an der Einsatzstelle. Der Bezirksschornsteinfegermeister Volker Nawroth übernahm die Reinigung des Kamins. Schaden am Gebäude entstand nicht, verletzt wurde niemand. Nach etwa anderthalb Stunden war der Einsatz beendet.

Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 13 Februar 2014 11:29

Blitzeis am Morgen: Zwei Unfälle an derselben Stelle

RHENEGGE. Zwei junge Männer haben am Donnerstagmorgen innerhalb kurzer Zeit auf einem eisglatten Teilstück der Landesstraße 3078 zwischen Heringhausen und Rhenegge die Kontrolle über ihre Fahrzeuge verloren. Beide Wagen kamen von der Straße ab, eines der Autos überschlug sich mehrfach. Glücklicherweise blieben beide Fahrer unverletzt.

Zunächst geriet ein 18 Jahre alter Golffahrer aus der Großgemeinde Diemelsee auf eine Blitzeisfläche etwa 500 Meter vor Rhenegge. Der Wagen kam von der Fahrbahn ab, geriet in den Graben und blieb laut Polizei nach etwa 150 Metern stehen. Der junge Mann am Steuer kam mit dem Schrecken davon, am Wagen entstand den Angaben zufolge ein Frontschaden von 1500 Euro. Der Golf wurde aus dem Graben geborgen und zu einer Werkstatt transportiert.

Reif für den Schrott ist dagegen der Wagen eines 22-Jährigen, der wenig später, etwa gegen 7.30 Uhr, auf demselben glatten Streckenabschnitt die Kontrolle verlor. Der Mazda 323 kam ebenfalls von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrfach und kam völlig zerstört im Graben zum Stillstand. Trotz der Überschläge blieb der ebenfalls aus der Großgemeinde Diemelsee stammende Fahrer nach ersten Erkenntnissen unverletzt. Der wirtschaftliche Totalschaden schlägt laut Polizei mit 2000 Euro zu Buche.

Polizei mahnt zur Vorsicht
Die Polizei mahnt insbesondere bei den derzeitigen Temperaturen morgens zu besonderer Vorsicht in diesem Streckenabschnitt: Durch ein Waldstück liege ein Teil der Straße im Schatten, zudem wehe vom offenen Feld her ein ein teilweise starker Wind über die Fahrbahn. "Dadurch kommt es dort immer wieder zu Blitzeis", verdeutlichte ein Polizist gegenüber 112-magazin.de.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei
Samstag, 21 Dezember 2013 19:11

Gegen Leitplanke, mehrfach gedreht: Frau unverletzt

HERINGHAUSEN. Nach der Kollision mit der Leitplanke hat sich der Wagen einer 50-jährigen Autofahrerin mehrfach gedreht. Die Frau aus der Großgemeinde Diemelsee überstand den Unfall unverletzt.

Wie die zuständige Korbacher Polizei am Samstag berichtete, war es am Freitagabend gegen 22.30 Uhr zu dem Unfall auf der Landesstraße 3078 zwischen Adorf und Heringhausen gekommen. Die 50-Jährige war mit ihrem Dacia unterwegs in Richtung Heringhausen, als sie ausgangs einer langgezogenen Kurve von der Fahrbahn abkam.

Das Auto prallte gegen die Schutzplanke und beschädigte drei Felder. Anschließend drehte sich der Dacia mehrfach und kam mitten auf der Straße stark beschädigt zum Stillstand. Den Schaden am Auto bezifferte die Polizei mit 5000 Euro. Weitere 1000 Euro sind den Angaben zufolge für die Instandsetzung der Leitplanke fällig.


Auf derselben Strecke war es am kürzlich zu einem ungewöhnlichen Unfall gekommen:
Nebel? Rentnerpaar kracht in stehenden Anhänger (10.12.2013, mit Fotos)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei
Dienstag, 10 Dezember 2013 13:17

Nebel? Rentnerpaar kracht in stehenden Lkw-Anhänger

RHENEGGE. Frontal in einen am Fahrbahnrand abgestellten Lkw-Anhänger ist am Dienstagmorgen ein 85 Jahre alter Autofahrer gekracht. Der Rentner aus der Großgemeinde Diemelsee und seine Ehefrau auf dem Beifahrersitz erlitten bei dem Unfall Verletzungen und wurden von Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Nach ersten Erkenntnissen könnte Nebel dem 85-jährigen Fordfahrer die Sicht genommen haben, so dass er gegen 9.15 Uhr den am Fahrbahnrand der L 3078 in Höhe der Zufahrt zum ehemaligen Sanatorium Sonnenhof erst zu spät erkasste und einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern konnte. Der Anhänger, der üblicherweise einen Abrollcontainer trägt und am Dienstagmorgen leer war, hätte jedoch nach Auskunft der Polizisten dort nicht stehen dürfen. "Auch wenn hier eine Geschwindigkeitsbegrenzung gilt, befinden wir uns außerorts", sagte einer der eingesetzten Beamten gegenüber 112-magazin.de, und außerhalb einer Ortslage dürften keine Anhänger auf der Fahrbahn abgestellt werden.

Wie die Befragung des 50 Jahre alten Lkw-Fahrers an der Unfallstelle ergab, hatte der Mann aus Brilon den Anhänger dort abgestellt, weil er mit dem Maschinenwagen einen Container in dem engen Sonnenhofweg abholen musste. "Die Straße ist jedoch so eng, dass der Fahrer mit dem Gespann dort nicht hätte wenden können", erklärte der Polizist weiter. Daher habe den Anhänger abgekuppelt und auf der Landesstraße stehen gelassen. "Das hätte er aber irgendwo im Ort machen müssen", hieß es. Abgesichert, beispielsweise mit einer Warnbake, war der Lkw-Anhänger nicht.

Nach dem Zusammenstoß, bei dem der Anhänger mehrere Meter nach vorn geschoben wurde, hielten mehrere Ersthelfer an und betreuten die leicht verletzten Eheleute bis zum Eintreffen von Notarzt- und zwei Rettungswagen. Nach der Erstversorgung an der Unfallstelle wurden Fahrer und Beifahrerin zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. "Ich bin bei allem Unglück froh, dass die Leute im Auto nicht schwerer verletzt wurden", sagte der sichtlich betroffene Lkw-Fahrer.

Am Ford des Rentnerpaares entstand Totalschaden von 8000 Euro. Einen Schaden in etwa derselben Höhe schätzten die Polizisten auch an dem Anhänger. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten blieb die Straße halbseitig gesperrt. Zu größeren Behinderungen kam es aber nicht.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Retter

ADORF. "Das war ein Einsatz, den man so schnell nicht vergisst - im positiven Sinne", sagt der stellvertretende Gemeindebrandinspektor von Diemelsee, Torsten Behle, über einen Verkehrsunfall im Sommer bei Adorf. Unvergessen bleiben Behle und den anderen Brandschützern nämlich die Ersthelfer, die Außergewöhnliches leisteten, um einem verunglückten Motorradfahrer beizustehen. In der heutigen Folge unserer Adventsserie sagt die Feuerwehr diesen Helfern "danke".

Nach einer Ausfahrt an den Diemelsee Anfang Juli will ein 19 Jahre alter Motorradfahrer aus Bad Lippspringe auf der Strecke zwischen Rhenegge und Adorf ein Auto überholen, doch es kommt zum seitlichen Zusammenstoß zwischen der Maschine und dem Mazda. Der 19-Jährige kommt zu Fall und stürzt dabei so unglücklich, dass er mit einem Bein in den hinteren linken Radkasten des Autos gerät und dort eingeklemmt wird. Neben dem Notarzt und einem Rettungswagen wird daher auch die Feuerwehr alarmiert.

Feuerwehr rechnet mit dem Schlimmsten
"Als die Alarmierung kam, war die Anspannung bei allen schon ernorm", berichtet Torsten Behle, der als Vizechef der Diemelsee Wehren an diesem Sommerabend den Einsatz leitet. "Mit dem Stichwort 'eingeklemmter Motorradfahrer in Pkw' fährt man nicht oft in den Einsatz". Dementsprechend habe er wie auch seine Kameraden mit dem Schlimmsten gerechnet.

Ersthelfer befreien Schwerverletzten
Was Behle und die übrigen Einsatzkräfte dann erleben, überrascht alle: Mehrere Ersthelfer haben sich bereits hervorragend um den Verunglückten gekümmert und ihn sogar aus seiner ungewöhnlich-misslichen Lage befreit - kurzerhand hatten die Ersthelfer das Auto aufgebockt und das Rad abmontiert. "Mit einem solch professionellen Engagement hatte wirklich keiner gerechnet", sagt Behle im Rückblick, "so eine tolle Hilfe kann sich wirklich jeder Verunfallte nur wünschen".

Ersthelfer, Feuerwehrleute, Rettungsdienst, Notarzt, Polizei und die später hinzu kommende Besatzung des Bielefelder Rettungshubschraubers Christoph 13 hätten "wirklich Hand in Hand gearbeitet", lobt der Einsatzleiter: "Das war mehr als Erste Hilfe leisten, das war eine vorbildliche Menschenrettung". Dies sei keineswegs selbstverständlich. "Daher möchten wir als Feuerwehr den Ersthelfern nochmals herzlich danken".

"Kein Grund, nicht zu helfen"
Die Ersthelfer Robin Schulte, Juliane Klimpel und Katharina Seewald kommen am Tag nach dem schweren Unfall in einem TV-Beitrag des Hessischen Rundfunks zu Wort und beschreiben ihr Handeln und ihre Motivation: "Es gibt keinen Grund, nicht zu helfen", unterstreicht Katharina Seewald.


Sind auch Sie nach einem Unfall oder Notfall dankbar für Hilfe jedweder Art, die Ihnen zuteil wurde, und wollen diesen Dank loswerden? Dann ist unsere Adventsserie zum Thema "Dank" ein gutes Forum. Nehmen Sie Kontakt zur Redaktion auf per Mail an info(at)112-magazin.de


Publiziert in Retter

RHENEGGE. Zu einem angenommenen Gebäudebrand mit zwei vermissten Personen sind mehrere Feuerwehren der Großgemeinde Diemelsee ausgerückt. Die mehr als 70 Einsatzkräfte mussten bei der Alarmübung mehreren Anforderungen gerecht werden.

Schon wenige Minuten nach der Alarmierung trafen die Wehren aus Rhenegge, Adorf, Sudeck, Heringhausen und Wirmighausen an der angenommenen Einsatzstelle ein. Die Rhenegger Wehr setzte sofort zwei Atemschutztrupps an dem Brandobjekt ein. In dem Haus befanden sich zwei Personen, die nach Zeit gerettet waren.

Die Einsatzstelle lag außerhalb der Ortslage. Bei der Wasserversorgung musste laut Feuerwehrsprecher Günter Radtke eine Strecke von 660 Metern und ein Höhenunterschied von 40 Metern überwunden werden. Bei Gebäuden außerhalb des Ortes muss das Wasser aus dem Dorf zur Einsatzstelle befördert werden. Die Entnahmestelle war am Schützenplatz in Rhenegge.

Die Adorfer Wehr leuchte die Einsatzstelle aus, um die Arbeit bei Dunkelheit zu erleichtern und Unfallgefahr für die Freiwilligen zu verringern. Der vermeintliche Brand wurde mit einem B-Strahlrohr und drei C-Strahlrohren bekämpft. Insgesamt gaben die Feuerwehrleute bis zu 800 Liter Wasser in der Minute ab.

An der Übung nahmen 70 Einsatzkräfte mit zehn Fahrzeugen teil. Die Ausarbeitung der Übung hatte zuvor die Wehr aus Rhenegge übernommen, die Leitung lag in den Händen von Andreas Selch. Das Übungsende war nach einer Stunde erreicht, nach dem Verpacken der Ausrüstung fand am Feuerwehrhaus in Rhenegge die Abschlussbesprechung statt.

Der Gemeindebrandinspektor Uwe Becker und seine Stellvertreter Torsten Behle und Karl-Wilhelm Römer waren als Beobachter bei der Übung anwesend. Die Zusammenarbeit der Wehren war nach Einschätzung der Beobachter gut. Durch die gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse soll es den Einsatzkräften künftig möglich sein, noch präziser und schneller an realen Einsatzorten agieren zu können. Ein besonderer Dank gilt den Besitzern von Gebäuden, die diese für Übungen zur Verfügung stellen. "Ohne diese Bereitschaft wären diese Übungen nicht möglich", sagte Radtke anerkennend.

Stellenanzeige:

Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 17 Mai 2013 07:42

Blitzer in Heringhausen

HERINGHAUSEN. Derzeit überwachen die Behörden die Geschwindigkeit am Ortsausgang Heringhausen in Richtung Rhenegge. Das Team von 112-magazin.de appelliert an die Verkehrsteilnehmer, stets die Tempolimits einzuhalten und damit einen Beitrag zur Sicherheit im Straßenverkehr zu leisten.

Das Team von 112-magazin.de wünscht gute Fahrt!

 - Werbung -

Publiziert in Polizei
Seite 4 von 6

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige