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Montag, 06 August 2012 14:18

Sägewerkbrand: Ursache nicht zu ermitteln

RHENEGGE. Die Ursache für den Brand in einem Sägewerk am Ortsrand von Rhenegge ist nicht zu ermitteln - die Brandzehrung in dem völlig zerstörten Gebäude war laut Polizeisprecher Volker König zu stark, um in den Überresten noch einen Aufschluss über den Grund des Feuers zu finden.

Bei dem Großbrand war am frühen Freitagmorgen, 27. Juli, ein mehr als 60 Jahre altes Sägerwerk bis auf die Grundmauern niedergebrannt (112-magazin.de berichtete). Die Brandermittler der Korbacher Kriminalpolizei hatten noch am Freitag mit der Ursachenerforschung begonnen. "Aufgrund der starken Brandzehrungen gestaltete sich die Ursachensuche aber schwierig", sagte Polizeisprecher Volker König am Montag. Deshalb sei ein Gutachter des hessischen Landeskriminalamtes in die Ermittlungen mit einbezogen worden.

Die Beamten konnten bei den weiteren Untersuchungen zwar den Brandherd lokalisieren. Das Feuer brach unmittelbar rechts der Eingangstür aus. Die Brandzehrungen sind aber so stark, dass die Ursache des Feuers sich nicht mehr ermitteln lässt. Hinweise auf eine vorsätzliche Straftat haben sich bislang nicht ergeben. Der Schaden beläuft sich auf bis zu 50.000 Euro.

Publiziert in Polizei
Montag, 30 Juli 2012 21:34

Sägewerkbrand: Ursache weiter unklar

RHENEGGE. Auch Tage nach dem Großbrand in einem Sägewerk in Rhenegge sucht die Korbacher Kripo weiter nach der Brandursache. Wie ihr Sprecher Volker König am Montag auf Anfrage von 112-magazin.de erklärte, erschwere der hohe Grad der Zerstörung den Ermittlern die Arbeit.

Das 63 Jahre alte Sägewerk in der Straße Am Aulsch am Rhenegger Ortsrand war am frühen Freitagmorgen zum Raub der Flammen geworden. Fast 100 Feuerwehrleute aus mehreren Ortsteilen der Großgemeinde Diemelsee kämpften stundenlang gegen die Flammen an, konnte das Gebäude aber nicht retten. Lediglich der Spänebunker und einige Holzstapel neben dem Gebäude wurden gerettet. Verletzt wurde bei den Löscharbeiten niemand.

Die Kriminalpolizei hatte noch in der Nacht die Ermittlungen an der Brandstelle aufgenommen, aber bislang keine Hinweise auf die Brandursache gefunden. "Es ist sehr schwierig", sagte Sprecher Volker König über die Arbeit seiner Kripo-Kollegen. Grund dafür ist, dass das Sägewerk bis auf die Grundmauern niedergebrannt war. Die Polizei geht bei Bränden stets nach dem Ausschlussverfahren vor: Die Ermittler ziehen alle möglichen Ursachen in Betracht und schließen dann bei den aufwendigen Ermittlungen Ursache für Ursache aus.

"Weder ein technischer Defekt, fahrlässiges Handeln oder gar eine vorsätzliche Brandstiftung können bislang ausgeschlossen werden", sagte König. Die Korbacher Ermittler haben zur Unterstützung einen Gutachter des Hessischen Landeskriminalamtes angefordert, der in den nächsten Tagen den Brandort untersuchen wird. 112-magazin.de berichtet weiter, sobald es neue Erkenntnisse in den Ermittlungen gibt.


Wir berichteten in der Nacht zu Freitag über das Feuer:
Sägewerk in Rhenegge fast vollständig abgebrannt (27.07.2012, mit Video und Fotos)

Publiziert in Polizei

RHENEGGE. Ein Sägewerk am Ortsrand von Rhenegge ist in der Nacht zu Freitag nahezu vollständig abgebrannt. Rund 90 Einsatzkräfte aus mehreren Ortsteilen rückten aus, die Kripo nahm noch in der Nacht die Ermittlungen zur Brandursache auf.

Als die ersten Einsatzkräfte gegen 1.40 Uhr am frühen Freitagmorgen an der Brandstelle Am Aulsch, gelegen direkt an der Landesstraße 3078, ankamen, stand der Komplex in Vollbrand. Nach den Kameraden der Rhenegger Wehr trafen im Minutentakt die Feuerwehren aus Adorf, Benkhausen, Sudeck, Giebringhausen und Heringhausen an der Einsatzstelle ein. Zu retten gab es am eigentlichen Sägewerk nichts mehr. Die Brandschützer unter Leitung von Gemeindebrandinspektor Uwe Becker mussten zunächst eine Wasserversorgung aus dem Ort heraus und mit dem Schlauchwagen vom Hochbehälter her zum Aulsch verlegen, dann schützten sie außerhalb des Gebäudes gelagertes Holz vor einem Übergreifen der Flammen. Für den etwas abgelegenen Spänebunker bestand keine Gefahr, wenngleich ein dorthin führendes Kunststoffrohr bereits deutliche Spuren von Hitzeeinwirkung aufwies. Einen Kran am Sägewerk kühlten die Brandschützer regelmäßig mit Wasser. Einige der Feuerwehrleute gingen bei dem nächtlichen Einsatz unter Atemschutz vor.

Noch in der Nacht nahmen Beamte der Korbacher Kripo erste Ermittlungen zur Brandursache auf. Vor Ort war auch Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick. "Seit 63 Jahren sind wir hier, und nie ist irgendetwas passiert", sagte Sägewerksbesitzer Helmut Zaddach (73) am Brandort gegenüber 112-magazin.de. Er und seine Frau, die unweit des Sägewerkes wohnen, waren durch das laute Knallen berstender Eternitplatten wach und auf das Feuer aufmerksam geworden. Beide eilten zur Brandstelle - und sahen ihr Lebenswerk in Flammen aufgehen. In dem Sägewerk verbrannten neben Maschinen und Werkzeugen unter anderem auch rund 2500 Meter Dachlatten. "Ich baue hier nichts mehr auf", sagte der sichtlich bewegte Zimmermann.

Niemand verletzt
Den Brand endgültig unter Kontrolle hatten die Feuerwehrleute gegen 3.30 Uhr. Eine Brandwache, die die Rhenegger Wehr stellte, sollte den Rest der Nacht vor Ort bleiben. Angaben über die Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor. Verletzt wurde durch das Feuer oder während der Löscharbeiten niemand. Die Besatzung des aus Adorf angerückten Johanniter-Rettungswagens kehrte unverrichteter Dinge zur Wache zurück.

Angaben zur Brandursache machte die Polizei bislang noch nicht. Die Ermittlungen durch die Korbacher Kriminalpolizei am Brandort dauern an. In einer ersten Schätzung wird der Schaden mit bis zu 50.000 Euro beziffert.


Der Brand am frühen Morgen war das zweite größere Feuer in dieser Woche im Kreis:
Zündelnde Kinder? Bauernhof weitgehend abgebrannt (25.07.2012, mit Video und Fotos)

Publiziert in Feuerwehr
Montag, 09 Juli 2012 12:15

Zusammenstoß: Drei Beteiligte verletzt

RHENEGGE. Zwei Frauen und ein Mann haben bei einem Verkehrsunfall am Montagmorgen leichte Verletzungen davongetragen. An den beiden beteiligten älteren Autos entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

Eine 23 Jahre alte und in einem Diemelseer Ortsteil wohnende Opelfahrerin befuhr am Montag gegen 9.15 Uhr die Straße Auf dem Knappe in Rhenegge und wollte nach links auf die Landesstraße 3078 in Richtung Adorf abbiegen. Dabei übersah sie offenbar einen von links aus Richtung Adorf kommenden VW Golf Kombi, in dem ein älteres Ehepaar aus einem Ortsteil der Großgemeinde Diemelsee saß. Beide Autos stießen zusammen.

Der 86 Jahre alte Golffahrer, seine Ehefrau und die 23-jährige Opelfahrerin wurden mit leichten Verletzungen nach der Erstversorgung durch Notarzt und Rettungsassistenten in medizinische Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert. An den beiden älteren Autos waren die Beschädigungen so stark, dass eine Instandsetzung wohl kaum noch in Frage kommt - die Polizei spricht daher von wirtschaftlichem Totalschaden.

Publiziert in Retter

DIEMELSEE. Der Abend war für einen 54-Jährigen aus Diemelsee gelaufen, nicht nur wegen der Niederlage der deutschen Elf bei der EM: Nach einer Alkoholfahrt musste der Mann nämlich seinen Führerschein abgeben.

Der Wagen des Mannes war einer Zeugin auf der Strecke zwischen Rhenegge und Heringhausen am Donnerstagabend gegen 19.45 Uhr aufgefallen, weil der Fahrer in starken Schlangenlinien unterwegs war. Die Zeugin verständigte die Polizei, die zur Wohnanschrift des 54-jährigen Fahrzeughalters in einem Diemelseer Ortsteil eilte. Dort stand der Wagen auf dem Grundstück, den Fahrer trafen die Beamten ebenfalls an. Die Personenbeschreibung der Zeugin und der Zustand des Mannes hätten zur Fahrweise gepasst, sagte einer der eingesetzten Beamten am Freitagmorgen gegenüber 112-magazin.de.

Die Polizisten nahmen den Diemelseer mit nach Korbach zur Wache, wo zunächst ein Atemalkoholtest anstand - der deutlich positiv ausfiel. Anschließend brachten die Ordnungshüter den 54-Jährigen ins Krankenhaus zur angeordneten Blutprobe. Den Führerschein stellten die Beamten sicher und leiteten ein Strafverfahren gegen den Mann wegen Fahres unter Alkoholeinfluss ein.

Publiziert in Polizei
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