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Sonntag, 20 Januar 2019 13:03

Landau: Alleinunfall auf der B 450

BAD AROLSEN-LANDAU. Sachschaden von insgesamt 1200 Euro verursachte eine 19-jährige Frau aus dem Raum Kassel am Samstagvormittag.

Nach Angaben der Polizei befuhr die 19-Jährige um 11.30 Uhr die Bundesstraße 450 von Bad Arolsen kommend in Richtung Wolfhagen, als sie bedingt durch Straßenglätte in Höhe der Ortschaft Landau die Kontrolle über ihren Mitsubishi verlor, nach links über die Gegenfahrbahn schleuderte und anschließend gegen die Leitplanke krachte. 

Zum Glück blieb es bei dem angerichteten Sachschaden, den die Polizei mit insgesamt 1200 Euro angab. Davon entfallen 800 Euro auf den beschädigten Pkw, 400 Euro müssen in die Reparatur der Leitplanke investiert werden. (112-magazin)

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Mittwoch, 02 Januar 2019 14:55

Erneut Kennzeichen im Landkreis entwedet

LANDAU. In der Regel werden Kennzeichen von Fahrzeugen gestohlen, um an Tankstellen kostenlos den Spritvorrat zu erhöhen oder um nicht angemeldete Fahrzeuge vor den Blicken der Ordnungshüter zu schützen  - ob es sich bei dem Diebstahl der amtlichen Kennzeichen KB-N 1191 auch um die Vorbereitung einer weiteren Straftat handelt, wird sich zeigen.

Gestohlen wurden die Metallschilder in der vergangenen Nacht (vom 1. auf den 2. Januar) in Landau in der Mittelstraße. Dort hatte der Täter von einem weißen Renault Twingo die beiden amtlichen Kennzeichen aus der Halterung gerissen und war anschließend mit dem Diebesgut abgehauen.

Hinweise, die zur Aufklärung der Tat beitragen können, nimmt die Polizeistation Bad Arolsen unter der Rufnummer 05691/97990 entgegen.

In dringenden Fällen sollten Zeugen die Notrufnummer 110 wählen. (ots/r)



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BAD AROLSEN. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich heute Abend um kurz nach 19.00 Uhr auf der Strecke zwischen Bad Arolsen und Landau, im Bereich der Senke. Ein weißer Opel Meriva, der von Bad Arolsen in Richtung Landau unterwegs war, ist dort mit großer Wucht frontal gegen einen Baum geprallt. Zuvor war der Wagen nach links auf die Bankette geraten, hatte einen Baumstumpf überfahren und sich dabei das rechte Vorderrad abgerissen. Bei dem folgenden Aufprall auf den Baum ist ein 60-jähriger Mann aus dem Stadtgebiet Volkmarsen ums Leben gekommen.

Obwohl Rettungsdienst und Feuerwehr nur wenige Minuten nach dem Alarm vor Ort waren, waren die Verletzungen so schwer, dass der Verletzte trotz sofortiger Befreiung und notfallmedizinischer Maßnahmen noch am Abend verstarb.

Einsatzleiter Gordon Kalhöfer von der Feuerwehr Bad Arolsen erklärte vor Ort, dass der Notarzt eine sofortige Crashrettung angeordnet habe, um den Verletzten schnellstmöglich komplett versorgen zu können. Im Gegensatz zur Patienten orientierten Rettung, bei der das Feuerwehr- und Rettungspersonal ein großes Augenmerk auf die besonders schonende Vorgehensweise legt, um Folgeschäden zum Beispiel bei Verletzungen der Wirbelsäule zu vermeiden, ist bei der Crashrettung höchste Eile geboten, um überhaupt noch eine Chance zu haben, das Leben des Verletzten retten zu können. Potentiell „kritische“ Patienten müssen dann unter allen Umständen so schnell wie möglich aus dem Unfallwrack befreit werden, um eine schnellstmögliche Notfallversorgung beginnen zu können. Diese Patienten haben „keine Zeit mehr“, dass eine schonende, zeitaufwändigere Rettung mit einem Rettungskorsett oder einer Immobilisierung, das heisst Ruhigstellung, durchgeführt wird.

„Wir haben die Tür des Meriva geöffnet und den Patienten, der im Fußraum eingeklemmt war, sofort herausgezogen und dem Rettungsdienst übergeben“, erklärt der Bad Arolser Wehrführer. Er und seine rund 20 Kameraden, die mit fünf Einsatzfahrzeugen vor Ort waren, hatten gleich mehrere Aufgaben auf einmal zu erfüllen: Neben der Befreiung des Patienten mussten sie den Brandschutz an der Einsatzstelle sicherstellen, und einen Schnellangriff aufbauen. Andere Kameraden sicherten das Unfallauto, das beim frontalen Aufprall auf eine Buche derart beschädigt wurde, dass es mit dem Heck in der Luft stand, gegen ein Abstürzen an der steil abschüssigen Böschung. Weiterhin sorgten die Feuerwehrleute für eine ordentliche Ausleuchtung der Einsatzstelle, sie sperrten den Straßenabschnitt von der B 450 aus, und waren bei den Aufräum- und Bergungsarbeiten behilflich.

Da zunächst gemeldet worden war, dass sich zwei Menschen in dem Opel Meriva befinden, suchte die Feuerwehr mit einer Wärmebildkamera und mehreren Fußtrupps das nähere Umfeld der Unfallstelle ab, um auszuschließen, dass ein weiterer Verletzter aus dem Fahrzeug geschleudert wurde. Nach Auskunft der Polizei war die erste Vermutung eines zweiten Verletzten eine Fehlmeldung.

Die Straße zwischen Bad Arolsen und Landau war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten komplett gesperrt. Die Polizeibeamten aus Bad Arolsen kümmerten sich neben der Unfallaufnahme um die Identitätsklärung des verunfallten Mannes und hatten die schwere Aufgabe, die Hinterbliebenen über den schrecklichen Unfall zu informieren.

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LANDAU/BÜHLE. Ein Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten und einer leichtverletzten Person ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 13. Oktober auf der Landesstraße 3198 zwischen den Bad Arolser Ortsteilen Landau und Bühle. Der Fahrer besitzt keinen Führerschein.

Nach ersten Erkenntnissen befuhren zwei 17-jährige, in Landau wohnende Männer, am Samstagmorgen mit einem schwarzen Audi die Landesstraße von Bühle in Richtung Landau. Etwa 150 Meter vor der ehemaligen Standortschießanlage, geriet das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache nach links in den Flutraben, überschlug sich mehrfach und landete anschließend wieder auf dem Dach liegend, mittig auf der Landesstraße.

Während einer der beiden Jugendlichen im Fahrzeugwrack eingeschlossen war, konnte sich der Beifahrer mit einer Knieverletzung zum ehemaligen Schießplatzwärter schleppen und Hilfe holen. Über Telefon verständigte der Senior um 1:54 Uhr die Polizeiwache in Bad Arolsen, die sofort zwei RTWs und den Notarzt alarmierten. Um 2.30 Uhr wurde die Feuerwehr Landau zu Hilfe gerufen. Mit elf Einsatzkräften rückte Mario Heinemann an, um die Unfallstelle auzuleuchten, Betriebsstoffe abzustreuen und den Notarzt sowie die RTW-Besatzungen zu unterstützen.

Während einer der beiden Männer mit eher leichten Verletzungen in eine nahegelegene Klinik eingeliefert wurde, musste der Schwerverletzte mit dem RTW in das Klinikum Kassel transportiert werden. Auf Nachfrage bei der Polizei an der Unfallstelle konnten die ermittelnden Beamten noch keine schlüssige Erklärung für den Unfall abgeben. Zu diesem Zeitpunkt war nicht klar, dass die beiden Verletzten keine Fahrerlaubnis besitzen und erst 17 Jahre alt sind. Ob der Fahrer vor dem Unfall Alkohol konsumierte ist ebenfalls Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

Gegen 4 Uhr wurde der Audi vom ADAC-Abschleppdienst von der Straße geholt. Die Aufräumarbeiten dauerten noch bis 4.30 Uhr an, danach konnte die Landesstraße für den Verkehr freigegeben werden. (112-magazin)

Link: Unfallstandort Landesstraße 3198 am 13. Oktober 2018

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BAD AROLSEN. Auf fast drei Millionen Euro schätzt Geschäftsführer Jürgen Landau den Sachschaden an seinem Sägewerk im Söllinge - in den frühen Morgenstunden des 6. Oktober war der Betrieb weitgehend den Flammen zum Opfer gefallen.

Verkehrsteilnehmer entdeckt Feuer

Etwa 120 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdiensten, DRK und Straßenmeisterei wurden gegen 1.45 Uhr alarmiert und aktiviert, um das Sägewerk vor der völligen Zerstörung zu bewahren. Ein Verkehrsteilnehmer, der auf der Bundesstraße unterwegs war, hatte die Brandentwicklung gesehen und die Leitstelle alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, darunter auch Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer, der sofort die Leitung übernahm, standen mehrere Hallen bereits in Vollbrand. 

Feuerwehr und DRK

Mit einigen Riegelstellungen, Wassersperren und drei Drehleitern konnten umliegende Gebäude und der angrenzende, mit Stammholz gefüllte Holzlagerplatz vor den Flammen geschützt werden. Die Korbacher Wehr (16) rückte außer mit der Drehleiter auch mit einem Atemschutzwagen und dem neuen Löschtankfahrzeug an um die Arolser Wehr zu unterstützen. Weiterhin waren die Kameraden aus Wolfhagen (12) und die Wehr aus Diemelstadt (6) im Einsatz (wir berichteten bereits in der Erstmeldung, hier klicken). Auch zwei Betreuungszüge der DRK-Breitschaft aus Korbach, Diemelstadt und Ehringen, die während der Einsatztätigkeiten warme und kalte Getränke sowie Essen für die Einsatzkräfte bereitstellten und die Brandschützer versorgten, waren vor Ort.

Bundesstraße 252 wieder befahrbar

Mitarbeiter von Hessen-Mobil wurden gegen 2.15 Uhr umgehend in die Lage eingewiesen, nach Rücksprache mit der Polizei wurde die Bundesstraße 252 zwischen den Abfahrten Mengeringhäuser Feld und Hagenstraße gesperrt, sowie Umleitungsbeschilderungen aufgebaut um die Hauptverkehrsader des Landkreises nicht zu stark zu behindern. Sonntagmittag um 12.10 Uhr konnte die B 252 nach einer Sperrzeit von zehn Stunden für den Verkehr wieder freigegeben werden.

Firma stromlos, Mitarbeiter sprachlos

Wie das Feuer entstehen konnte, ist völlig unklar. Das Werksgelände ist vorbildlich abgesichert. Erst in den vergangenen Monaten wurden die Lagerhallen "stromlos" gestellt, sodass ein technischer Defekt auszuschließen ist. Im Sommer dieses Jahres wurden die Geräte, Maschinen und Fahrzeuge des Unternehmens von einem externen Unternehmen und der Versicherung überprüft. Das Ergebnis: alles in bester Ordnung - keine Beanstandungen! Die Kripo hat bereits die Ermittlungen aufgenommen, in der nächsten Woche sollen Brandermittler vom Landeskriminalamt mit der Sache betraut werden. Für die 14 Mitarbeiter des Sägewerks muss nun eine rasche Lösung gefunden werden. Nach Angaben von Jürgen Landau wird der Sachschaden bei etwa drei Millionen Euro liegen, der Aufbau der "Holzstraße", die Anschaffung des Maschinenparks und die Errichtung der Hallen wird mindestens zwei Jahre dauern, so der Geschäftsführer gegenüber 112-magazin.de. Bis dahin muss improvisiert werden.

Nachlöscharbeiten dauern an

Die Nachlöscharbeiten werden bis in den Nachmittag hinein andauern, bestätigte Stadtbrandinspektor Meyer unserer Redaktion. Insbesondere das in Brand geratene Sägemehl muss immer wieder abgelöscht werden. Eine Gefahr für das gelagerte Holz besteht aber nicht mehr. Derzeit sind die Brandschützer mit Aufräumarbeiten beschäftigt. (112-magazin)

Link: Sägewerk brennt in Mengeringhausen - Bundesstraße 252 gesperrt (Erstmeldung)

Link: Einsatzstandort Söllinge im Industriegebiet Mengeringhausen am 6. Oktober 2018

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Donnerstag, 12 Juli 2018 18:31

Golf stößt mit Transporter und Lkw zusammen

MENGERINGHAUSEN/LANDAU. Zu einem Unfall mit einem beteiligtem Pkw, einem Transporter und einem Lkw kam es am Donnerstag zwischen Mengeringhausen und Landau.

Gegen 17.25 Uhr befuhr ein 22-Jähriger mit seinem schwarzen Golf die Bundesstraße 450 in Richtung Landau. In einer leichten Rechtskurve kam der Fahrer mit seinem Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab, verlor die Kontrolle über den Pkw und rutschte in den Gegenverkehr.

Der Golf kollidierte zunächst mit dem Transporter eines 55-Jährigen und schleuderte dann in den Lkw eines ebenso alten Mannes aus Polen. Das Fahrzeug kam danach im Graben zum Stehen. 

Am Golf entstand ein Schaden in Höhe von etwa 1000 Euro, der Schaden am Transporter wird mit etwa 5000 Euro beziffert und der des Lkw mit etwa 6000 Euro. Verletzt wurde bei dem Unfall glücklicherweise niemand. 

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Mittwoch, 04 Juli 2018 12:17

Kontrolle über Auto verloren - Totalschaden

LANDAU/WOLFHAGEN. Wahrscheinlich war Unaufmerksamkeit ursächlich für einen Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 450 zwischen Landau und Gasterfeld am Dienstagabend.

Der  67-jährige Fahrer war von Arolsen kommend in Richtung Wolfhagen unterwegs, passierte noch die Abfahrt nach Bühle und geriet mit seinem Opel in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Er fuhr rechts neben der Leitplanke etwa 150 Meter weiter, krachte gegen zwei Betonstelen und wurde danach in die Büsche geschleudert.

Wie durch ein Wunder konnte der Mann aus Wolfhagen das Wrack unbeschadet verlassen und um 17.25 Uhr die Polizei über Notruf verständigen. Die Beamten aus Bad Arolsen nahmen den Unfall auf und forderten einen Abschleppdienst an, der den Astra abtransportierte. Auf etwa 7.000 Euro wurde der Schaden an dem Opel geschätzt.  (112-magazin)

Link: Unfallstandort Bundesstraße 450 bei Landau am 2. Juli 2018

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LANDAU. Zwei beschädigte Pkws und abgedeckte Dachpfannen sind das Ergebnis einer Windhose, die am Sonntagabend ein landwirtschaftliches Anwesen zwischen den Bad Arolser Ortsteilen Landau und Volkhardinghausen an der Kreisstraße 9 heimsuchte.  

Gegen 18 Uhr erreichte die Wehren aus Landau, Volkhardinghausen, Bühle und Bad Arolsen die Alarmierung der Leitstelle. Insgesamt 41 Einsatzkräfte rückten aus, um einem Landwirt zu helfen, dem eine Windhose Dachpfannen vom Haupthaus und von einem Wirtschaftsgebäude gefegt hatte.

Einsatzleiter Markus Winkler rückte mit mehreren Teams sowohl von innen, als auch mit der Drehleiter der Arolser Wehr von außen zum Dach vor, um eindringendes Regenwasser abzufangen und neue Dachpfannen aufzulegen. Da sich ein gelernter Dachdecker unter den Einsatzkräften befand, wurden die fehlenden Ziegel fachmännisch und schnell erneuert. Auch Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer machte sich vor Ort ein Bild von der Lage.

Der Einsatz konnte um 19.20 Uhr erfolgreich beendet werden. Zurück blieben ein beschädigter Passat und ein demolierter Subaru, beide Autos waren durch herabfallende Dachpfannen beschädigt worden.  (112-magazin)

Link: Einsatzstandort an der Kreisstraße 9

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Donnerstag, 12 April 2018 16:53

Beim Überholen: Audi kracht in Güllefass

LANDAU-GASTERFELD. Mit leichten Verletzungen kamen am Donnerstagnachmittag zwei Insassen eines anthrazitfarbenen Audi A6 davon, die bei einem Überholmanöver auf der B 450 gegen einen Schlepper mit Güllefass gekracht waren.

Der Unfall ereignete sich um 14.45 Uhr, auf der Bundesstraße 450, als ein 32-jähriger Audifahrer aus Richtung Bad Arolsen in Richtung Wolfhagen unterwegs war. Auf halber Strecke zwischen Landau und Gasterfeld, setzte der aus Reutlingen stammende Fahrer zum Überholen eines vor ihm fahrenden Pkws und eines Schleppers an. Dabei übersah der 32-Jährige den Fahrtrichtungsanzeiger des Schleppers, der nach links in einen Feldweg abgebogen war, um sein Güllefass auf einem Feld zu entleeren. Er konnte zwar noch den vor ihm fahrenden Pkw überholen, krachte dann aber mit der Front seines Audis in das Güllefass.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das mit Gülle gefüllte Fass nach rechts gedrückt, der linke Pneu wurde von der Felge gerissen, der rechte wies einen Platten auf. Völlig zerstört blieb der Audi auf der Bundesstraße stehen. Während der 25-jährige Landwirt mit dem Schrecken davon kam, zog sich der Fahrer des A6 eine blutige Nase und sein Beifahrer eine Prellung am Arm zu. Die Zeugin, die unmittelbar hinter dem Schlepper fuhr, bestätigte, dass der Treckerfahrer ordnungsgemäß geblinkt hatte.

Für etwa 30 Minuten musste die B 450 für den Verkehr bis zum Abtransport des Audis voll gesperrt werden. Der Landwirt aus Landau gab den Schaden an seinem Güllefass mit 15.000 Euro an. Wie hoch der Totalschaden an dem Audi ist, konnte die Polizei vor Ort noch nicht genau sagen. Um 15.16 Uhr wurden die Wehren aus Landau, Volkhardinghausen und Bühle alarmiert, die mit drei Einsatzwagen und fünf Einsatzkräften eine Ölspur aufnehmen mussten. Die Einsatzleitung übernahm dabei Tim Isenberg. (112-magazin)

Link: Unfallstandort B 450 zwischen Landau und Gasterfeld

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BAD AROLSEN/BÜHLE. Als verfahrene Situation bezeichnete ein Beamter der Polizeistation Bad Arolsen eine mehrstündige Suche nach einem alkoholisierten Fahrzeugführer - bis sich ein betrunkener Mann bei der Polizei meldete und Hilfe in Anspruch nehmen wollte, weil sein Wagen verschwunden sei.

Begonnen hatte die Suche nach einem blauen Skoda am Donnerstagabend um 19.55 Uhr, weil Passanten in der Landstraße in Mengeringhausen einen Pkw mit Kassler Kennzeichen aus Richtung Essex-Kreisel in Fahrtrichtung alte Polizeiwache beobachtet hatten, der in starken Schlangenlinien unterwegs war. Die verständigte Polizeistreife nahm umgehend die Verfolgung auf, konnte das gesuchte Fahrzeug jedoch nicht lokalisieren. 

Der nächste Hinweis erfolgte um 22.15 Uhr als ein 55-Jähriger bei der Polizeiwache anklopfte und um Einlass bat. Dort erzählte der aus dem Landkreis Kassel stammende Mann, dass sein Fahrzeug verschwunden sei - ein neuer, blauer Skoda. Nun wurden die Beamten hellhörig und bemerkten zugleich, dass der 55-Jährige unter Alkoholeinfluss stand. Weitere Hinweise konnte der Mann aufgrund seines Alkoholkonsums nicht geben.

Im Verlauf der Suche wurde die Streife auf der Landesstraße 3198 fündig. Der Skoda war am Straßenrand in Höhe des Abzweigs nach Bühle abgestellt worden, auch deshalb, weil der Skoda im Frontbereich erhebliche Beschädigungen aufwies. Weitere Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Skoda-Fahrer von einem bislang unbekannten Fahrzeugführer zu einer Gaststätte nach Landau mitgenommen worden war - von dort wurde der Mann auf eigenen Wunsch zur Polizeistation gebracht.

Um den Fall abschließend klären zu können, sucht die Polizei den Unfallort und den Fahrer, der den Skodabesitzer von der L 3198 zur Gaststätte nach Landau chauffiert hat. Zu erreichen sind die Beamten unter der Telefonnummer 05691/97990.

Übrigens: Der 55-Jährige musste sich einer Blutentnahme im Arolser Krankenhaus unterziehen, sein Führerschein wurde sichergestellt. (112-magazin)

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