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LANDAU. Das Warnsignal für niedrigen Batteriestand in einem Rauchmelder hat am frühen Dienstagmorgen einen Feuerwehreinsatz ausgelöst: Eine Frau aus Landau hatte befürchtet, der Ton würde einen Brand in ihrer Wohnung anzeigen.

Die Bewohnerin einer im ersten Stock eines Hauses in der Mittelstraße gelegenen Wohnung nahm den Signalton des Rauchmelders am frühen Morgen gegen 3.45 Uhr wahr und verständigte daraufhin die Rettungsleitstelle. Von dort aus wurden gemäß Alarmplan die Feuerwehren aus Landau, Bühle, Volkhardinghausen und Bad Arolsen alarmiert. "Zu diesem Zeitpunkt war ja noch nicht klar, dass es überhaupt nicht brennt", erklärte der stellvertretende Bad Arolser Stadtbrandinspektor Michael Seebold am Morgen auf Anfrage von 112-magazin.de, "es hätte sich ja tatsächlich um einen Wohnungsbrand handeln können".

Mehr als 40 Einsatzkräfte unter der Leitung des Landauer Wehrführers Mario Heinemann waren innerhalb weniger Minuten vor Ort. Ein Trupp unter Atemschutz ging in die Wohnung vor, gab aber rasch Entwarnung: Nicht von Feuer ausgehender Rauch, sondern der niedrige Batteriestand eines Rauchmelders hatten das Signal ausgelöst. Seebold erklärte, die Töne bei einem anstehenden Batteriewechsel und bei einem Auslösen durch Rauch seien sehr unterschiedlich. Bei einem echten Alarm seien die Signalintervalle sehr viel kürzer und der Ton selbst sehr viel intensiver. "Es hilft zum Beispiel, bei der Installation eines Rauchmelders die Gebrauchsanweisung zu lesen oder die verschiedenen Warntöne zu Testzwecken abzuspielen", sagte der stellvertretende Stadtbrandinspektor.

Im aktuellen Fall nahmen die Feuerwehrleute die Batterie aus dem Gerät und traten die Rückfahrt zu ihren Gerätehäusern beziehungsweise zum Stützpunkt in Bad Arolsen an.


Zuletzt waren die vier Wehren gemeinsam zu einem Verkehrsunfall ausgerückt:
In Kurve geradeaus: 86-Jährige überschlägt sich mit Auto (10.5.14, mit Fotos/Video)

Link:
Feuerwehr Bad Arolsen

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Publiziert in Feuerwehr

LANDAU. Eine 86 Jahre alte Autofahrerin ist am Samstag von der Bundesstraße 450 abgekommen und eine Böschung hinuntergefahren, dabei überschlug sich der Wagen und blieb auf dem Dach neben einem Wirtschaftsweg liegen. Notarzt, Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei rückten zur Unfallstelle zwischen Landau und Gasterfeld aus.

Der Bad Arolserin befuhr Polizeiangaben zufolge am Samstag gegen 16 Uhr die Bundesstraße 450 aus Richtung Wolfhagen kommend in Richtung Residenzstadt. Eingangs einer Rechtskurve beobachteten Zeugen, die hinter der Seniorin unterwegs waren, dass ihr Auto nicht dem Kurvenverlauf folgte, sondern nach links von der Fahrspur abkam, die Gegenspur überfuhr und schließlich vollends nach links von der Straße abkam. "Die Frau ist aus bislang noch unbekannten Gründen in der Kurve einfach geradeaus gefahren", sagte ein Polizeibeamter gegenüber 112-magazin.de. Eine medizinische Ursache könne der Grund dafür sein.

Der VW Polo überschlug sich und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Die Fahrerin zog sich dabei Verletzungen zu. Ersthelfer kümmerten sich um sie und wählten den Notruf. Weil die 86-Jährige zunächst als im Auto eingeklemmt galt, alarmierte die Leitstelle neben Rettungswagen und Notarzt auch die Feuerwehr. Gemäß Alarmplan rückten die Wehren aus Landau, Bühle, Volkhardinghausen und Bad Arolsen mit insgesamt 36 Einsatzkräften zur Unfallstelle aus. Hydraulisches Gerät brauchten die Brandschützer aber nicht einzusetzen. Die verletzte Dame wurde über die offene Heckklappe aus dem völlig zerstörten Wagen befreit.

Nach notärztlicher Erstversorgung an der Unfallstelle lieferten die Rettungskräfte die Arolserin ins Krankenhaus ihrer Heimatstadt ein. Die Bundesstraße blieb anfangs voll gesperrt, später lief der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei. Um die Bergung des völlig zerstörten Polos zu erleichtern, aber auch, um nach möglicherweise auslaufenden Betriebsstoffen zu sehen, stellten die Feuerwehrleute das Fahrzeug auf die Räder. Die Einsatzkräfte klemmten zudem die Fahrzeugbatterie ab. Der Restwert des älteren Wagens liegt laut Polizei bei 2000 Euro.

Der Unfall sei noch relativ glimpflich ausgegangen, hieß es, weil sich zu diesem Zeitpunkt kein Gegenverkehr genähert habe. Andernfalls hätte es auch zu einem folgenschweren Frontalzusammenstoß kommen können.

Publiziert in Retter

LANDAU. Erdklumpen haben Unbekannte gegen die Landauer Kirche geworfen. Dabei zersplitterte eine Fensterscheibe. Auch einen Strahler beschädigten die Täter.

Der zuständige Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Landau stellte am Samstagmorgen um 10.40 Uhr fest, dass unbekannte Randalierer im Laufe der Nacht Erdklumpen gegen das Eingangsportal, den Pastoreneingang und ein Fenster geworfen hatten. Das Fenster wurde dabei beschädigt, eine der Scheiben zersplitterte.

Auch ein Strahler wurde von den Randalierern beschädigt. Der Sachschaden wird auf mehrere hundert Euro geschätzt. Die Arolser Polizei ist auf der Suche nach möglichen Zeugen. Wer Angaben machen kann, meldet sich bei der Polizeistation in Bad Arolsen, Telefon 05691/9799-0.


Ganz in der Nähe von Landa war es am Sonntagabend zu einem Verkehrsunfall gekommen:
Auto überholt, Traktor biegt ab: Zusammenstoß (05.05.2014)


Publiziert in Polizei

BÜHLE. Obwohl ein Auto zum Überholen ansetzte, ist ein Traktorfahrer abgebogen - es kam zum Zusammenstoß auf der L 3198 bei Bühle. Dabei blieben der Landwirt und die beiden Autoinsassen unverletzt.

Der 38-jährige Landwirt befuhr am Sonntagabend gegen 18.20 Uhr mit einem Traktor und einem zweiachsigen Anhänger die Landesstraße aus Richtung Landau kommend in Richtung Freienhagen. Hinter ihm fuhr nach Polizeiangaben ein Ehepaar aus Gießen in seinem Audi.

Nachdem der 36 Jahre alte Audifahrer offenbar schon eine längere Zeit dem langsameren Traktorgespann gefolgt war, setzte der Gießener in Höhe Bühle zum Überholen an. Genau in diesem Moment wollte der Landwirt nach links in einen Feldweg abbiegen. Das linke Vorderrad der Zugmaschine rammte den Audi etwa in der Fahrzeugmitte auf der Beifahrerseite. Die Beteiligten blieben unverletzt, der Schaden beträgt laut Polizei 2500 Euro.

Der Traktorfahrer gab der Polizei gegenüber an, er habe vor dem Abbiegen den Blinker gesetzt - die Autoinsassen behaupteten das Gegenteil.


Zu einem ähnlich gelagerten Unfall kam es am Sonntagabend am Edersee:
Schwer verletzter Motorradfahrer in Klinik geflogen (04.05.2014, mit Fotos)

Publiziert in Polizei

BAD AROLSEN. Schwere Verletzungen durch eine geborstene Scheibe hat am Mittwoch ein 51 Jahre alter Autofahrer bei einem Zusammenstoß mit einem Lkw auf der B 450 am Twistesee erlitten. Der Brummifahrer war aus Unachtsamkeit auf die Gegenspur geraten.

Wie die Bad Arolser Polizei am Mittwochabend auf Anfrage von 112-magazin.de mitteilte, war ein 24 Jahre alter Lkw-Fahrer aus Fulda am Morgen um 6.18 Uhr auf der Bundesstraße aus Richtung Wolfhagen kommend unterwegs in Richtung Bad Arolsen. Nach dem Durchfahren der Senke am Twistesee fuhr der junge Mann mit dem Gliederzug einer Spedition mit mäßigem Tempo den Berg hinauf.

Aus Unachtsamkeit, so die Arolser Polizei, geriet der 24-Jährige an dem Steigungsstück auf die Gegenspur, wo sich ein 51 Jahre alter Autofahrer aus Bad Arolsen mit seinem VW Touran näherte. Es kam zum seitlichen Zusammenstoß, wobei die komplette Fahrerseite des Tourans beschädigt wurde, der Außenspiegel abriss und die Fensterscheibe der Fahrertür durchschlug.

Der 51-Jährige wurde laut Polizei durch Glassplitter im Gesicht und im Auge schwer verletzt. Der Arolser Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens rückten zur Unfallstelle auf der B 450 aus, nahmen die Erstversorgung im RTW vor und lieferten den Touranfahrer nach Bad Arolsen ins Stadtkrankenhaus ein. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

An dem erst ein Jahr alten VW Touran entstand ein geschätzter Schaden von 7000 Euro. Der Schaden am Lastwagen beträgt rund 3000 Euro. Der Lkw war noch fahrbereit, das Auto musste abgeschleppt werden.

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Publiziert in Retter
Freitag, 17 Januar 2014 19:49

Erst Auto im Graben, dann Lkw-Zusammenstoß

LANDAU/RHODEN. Zu zwei Unfällen innerhalb einer Viertelstunde ist am Freitag die Arolser Polizei gerufen worden: Bei Landau kamen ein 18-Jähriger und sein Beifahrer von der Bundesstraße ab, bei Rhoden stießen wenige Minuten später zwei Sattelzüge zusammen. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Wie die Arolser Polizei am Freitagabend gegenüber 112-magazin.de berichtete, waren am Morgen um 6.55 Uhr ein 18 Jahre alter Schüler und sein 20-jähriger Beifahrer mit einem älteren VW Golf auf der B 450 aus Richtung Landau kommend in Richtung Bad Arolsen unterwegs. In einer langgezogenen Linkskurve kurz hinter Landau kam der Golffahrer nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr zwei Warntafeln, fuhr den Graben entlang und kam nach etwa 40 Metern schließlich im Flutgraben zum Stehen. Die jungen Männer kamen mit dem Schrecken davon. Am Auto, zugelassen auf die Mutter des 18-Jährigen, entstand ein Schaden von 4000 Euro.

Lkw-Fahrer übersieht anderen Sattelzug
Wenig später wurde die Arolser Polizei zum nächsten Unfall gerufen, diesmal an der Einmündung der Landesstraße 3081 in die B 252 bei Rhoden: Dort wollte um 7.10 Uhr ein 61 Jahre alter Sattelzugfahrer vom SVG-Hof kommend nach links in die B 252 in Richtung Autobahn einbiegen. Dabei übersah der Brummifahrer einen von links aus Richtung A 44 kommenden und in Richtung Arolsen fahrenden Sattelzug, den ein 60-Jähriger steuerte. Beide Zugmaschinen stießen zusammen, wobei die beiden Fahrer nordrhein-westfälischer Speditionen unverletzt blieben. Den Gesamtschaden gab die Polizei mit 13.000 Euro an. An der Unfallstelle kam es kurzzeitig zu Behinderungen.

Kurios: Zu denselben Einsatzstellen rückten im November 2012 ebenfalls kurz hintereinander Polizei und Feuerwehr aus, nachdem in der genannten Kurve bei Landau ein ganz ähnlicher Unfall passiert war und wenige Minuten später ein Lkw an einer Tankstelle bei Rhoden eine Zapfsäule umgefahren hatte.


112-magazin.de berichtete damals über beide Ereignisse:
Scheibe beschlagen: Hinter Leitplanke geflogen (07.12.2012, mit Fotos)
Lkw fährt Gas-Zapfsäule um: Großeinsatz (07.11.2012, mit Video und Fotos)

Publiziert in Polizei

LANDAU. Überfrierende Nässe hat am Sonntagabend zu einem Verkehrsunfall auf der B 450 zwischen Landau und Gasterfeld geführt. Die 32 Jahre alte Fahrerin blieb bei dem Alleinunfall unverletzt, an ihrem Audi entstand Totalschaden.

Die Autofahrerin aus Kassel war Polizeiangaben zufolge am Sonntag gegen 22.30 Uhr auf der Bundesstraße aus Richtung Bad Arolsen kommend in Richtung Wolfhagen unterwegs. Zwischen Landau und der Kreisgrenze bei Gasterfeld verlor die Frau ausgangs einer Linkskurve auf überfrierender Nässe die Kontrolle über ihr Auto. Der Audi kam nach rechts von der Fahrbahn ab, stieß gegen die Leitplanke - der Wagen beschädigte insgesamt sechs Felder der Schutzeinrichtung.

Beim Versuch gegenzulenken übersteuerte die 32-Jährige ihr Auto, das sich daraufhin auf der Straße drehte und schließlich nach Ende der Leitpklanke von der Bundesstraße abkam, gegen die Böschung prallte, sich drehte und im Graben auf den Rädern zum Stehen kam. Über die Beifahrertür gelang es der Audifahrerin, sich selbst aus dem Auo zu befreien. Ein hinzukommender Autofahrer hielt an und verständigte die Polizei.

Am Fahrzeug entstand nach Polizeiangaben Totalschaden von 4500 Euro. Der Wagen musste von einem Abschleppunternehmen geborgen werden.

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Publiziert in Polizei
Montag, 09 Dezember 2013 17:47

Einbruch in Postfiliale scheitert an Alarmanlage

LANDAU. Durch den Alarm ihres akustischen Einbruchsmelders sind in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Bewohner eines Wohn- und Geschäftshauses in der Mittelstraße aufgeschreckt worden. Kurz vor Mitternacht versuchten einer oder mehrere Täter, in den Verkaufsraum einer Bäckerei mit Postfiliale einzubrechen.

Beim Betreten des Verkaufsraumes löste jedoch die Alarmanlage aus. Bis die Bewohner den Alarm realisierten und nachschauen konnten, hatten der oder die Täter bereits das Weite gesucht. Der angerichtete Sachschaden liegt bei circa 300 Euro.

Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge erbittet die Polizeistation Bad Arolsen, Telefon 05691/9799-0.

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Publiziert in Polizei

LANDAU. Eine zwei Meter breite und etwa 300 Meter lange Ölspur hat am Samstag die Feuerwehren aus Landau, Volkhardinghausen, Bühle und Bad Arolsen gefordert. Der Verursacher ist bislang unbekannt.

Feuerwehr und Polizei vermuten anhand der Spurenlage, dass sich der Verursacher beim Wenden in der Sandlandstraße in Landau eine Kraftstoffleitung oder gar den Tank aufgerissen hat. Dadurch trat der Sprit aus und verwandelte die Straße in eine Rutschbahn, außerdem drohte der wassergefährdende Stoff in die Kanalisation zu gelangen.

Die Feuerwehren rückten gegen 13 Uhr mit insgesamt fünf Fahrzeugen und 20 Mann Besatzung in die Sandlandstraße aus. Unter der Leitung des Landauer Wehrführers Mario Heinemann und des stellvertretenden Arolser Stadtbrandinspektors Michael Seebold streuten die Feuerwehrleute die Kraftstoffspur ab und nahmen das Bindemittel anschließend wieder auf. Nicht zuletzt stellten die Brandschützer Warnschilder auf, damit Autofahrer eine vorsichtige Fahrweise an den Tag legen.

Die Bad Arolser Polizei versucht, den Verursacher zu ermitteln, damit dessen Versicherung für die Kosten des Feuerwehreinsatzes aufkommt. Wer Hinweise auf das Fahrzeug oder den Fahrer machen kann, meldet sich auf der Wache in Mengeringhausen unter der Rufnummer 05691/9799-0.


Zuletzt waren die genannten Wehren gemeinsam in Volkhardinghausen im Einsatz:
Scheune bei nächtlichem Feuer völlig zerstört (01.11.2013, mit Video u. Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 24 September 2013 11:56

Feuerwehr Arolsen: Einsätze am laufenden Band

BAD AROLSEN. Fünfmal sind die Einsatzkräfte der Arolser Feuerwehr seit Samstag alarmiert worden. Lediglich in einem Fall brannte es tatsächlich, in den anderen Fällen hatten Brandmeldeanlagen aus verschiedenen Gründen ausgelöst.

Zunächst löste am Samstag um 9.27 Uhr die Brandmeldeanlage (BMA) in einem Altenheim in der Wetterburger Straße aus. Am Sonntag lief um 11.32 Uhr ein Alarm aus der Schönklinik auf und 24 Stunden später - am Montag um 11.31 Uhr - ein weiterer BMA-Alarm aus dem Altenheim Schloss Landau. Bei allen Meldungen handelte es sich um einen technischen Defekt beziehungsweise um Auslösung durch Klebedämpfe. Die Feuerwehr kontrollierte die betroffenen Gebäudeabschnitte und stellte die Anlage wieder zurück. In Landau waren neben der Feuerwehr Bad Arolsen noch die Kameraden aus Landau und Volkhardinghausen ausgerückt.

Mit einem tatsächlichen Brand hatte es die Wehr dann am Montag gegen 20.15 Uhr zu tun. Wehrführer, Stellvertreter und zwei weitere Kameraden befanden sich auf einer Geburtstagsfeier im Garten eines Feuerwehrkameraden der Rauchstraße. Eine Passantin teilte mit, dass es genau gegenüber auf dem Gelände des Kindergartens brennen würde. Ein mit Abfall gefüllter Container brannte. Per Notruf informierte Wehrführer Gordon Kalhöfer die Leitstelle, die die Feuerwehr Bad Arolsen über Funkmeldeempfänger alarmierte. Kurze Zeit später rückten die Kameraden, die sich noch bei einer Ausbildungsveranstaltung im Stützpunkt befanden, in die Rauchstraße aus. Unter Atemschutz löschten die mit dem Schnellangriff des Staffellöschfahrzeuges den brennenden Inhalt des Containers ab.

Ein Übergreifen auf die umliegenden Häuser oder auf dort abgestellte Baumaschinen verhinderten die Einsatzkräfte durch ihr schnelles Eingreifen. "Es ist schon ein komisches Gefühl, wenn man als Wehrführer den Notruf absetzen muss und dann die Kameraden einweisen muss. Sonst ist man immer selbst aktiv mit dabei und rückt zur Einsatzstelle aus, nun verblieb uns nur das Einweisen", sagte Kalhöfer. Was das Feuer ausgelöst hatte, ist unklar.

Wenige Stunden nach dem Brandeinsatz war die Nacht für die Arolser Feuerwehrleute und die Kameraden aus Helsen schon wieder vorbei: Um 1.11 Uhr hatte die Brandmeldeanlage einer Firma in der Korbacher Straße ausgelöst, daraufhin alarmierte die Leitstelle die beiden Wehren. Es stellte sich heraus, dass ein Gabelstapler beim Beladen eines Hochregallagers einen Sprinklerkopf versehentlich zerstört hatte und Wasser ungehindert austrat. Dieser Druckabfall in der Sprinklerleitung führte zu dem Alarm.

Die Feuerwehren stellten mit den Werksmitarbeitern die Wasserzufuhr zum betreffenden Strang ab, beförderten das in der Halle stehende Wasser mit Wassersaugern und Flitschen aus dem Gebäude und stellten die Anlage wieder "scharf", nachdem ein Servicetechniker der Firma den Sprinklerkopf ausgetauscht hatte. Dieser Einsatz war gegen 3 Uhr beendet.


Link:
Feuerwehr Bad Arolsen

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Publiziert in Feuerwehr
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