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Donnerstag, 12 September 2013 18:33

Gerade erst gekauften Wagen zu Schrott gefahren

LANDAU. Zwei Verkehrsunfälle an nahezu derselben Stelle hat die Bad Arolser Polizei aufgenommen. Beide Fahrzeuge kamen innerhalb weniger Stunden bei Landau von der B 450 ab und überschlugen sich. An beiden Autos entstand Totalschaden, die Fahrer kamen vorsorglich ins Krankenhaus.

Wie die Arolser Polizei am Donnerstag gegenüber 112-magazin.de berichtete, war es am Mittwochabend gegen 22.45 Uhr zu dem ersten Unfall gekommen. Den Angaben zufolge befuhr ein 18 Jahre alter Fahranfänger mit seinem erst vor wenigen Tagen gekauften Gebrauchtwagen die Bundesstraße aus Richtung Wolfhagen kommend in Richtung Bad Arolsen. Zwischen den beiden Abfahrten nach Landau verlor der junge Mann aus einem Arolser Ortsteil ausgangs einer Rechtskurve die Kontrolle über seinen VW Golf. Das Auto kam nach rechts von der Straße ab, überschlug sich mehrfach und blieb schließlich auf dem Fahrzeugdach liegen. Der 18-Jährige kletterte allein aus dem Wagen, an dem Totalschaden von 3000 Euro entstand. Vorsorglich lieferten Rettungskräfte den Leichtverletzten nach Bad Arolsen ins Stadtkrankenhaus ein.

Dort endete auch die Fahrt für einen 21-Jährigen aus Wolfhagen, der am Donnerstagmorgen dieselbe Strecke befuhr und nur 150 Meter weiter die Kontrolle über sein Opel Cabrio verlor. Der Fahrer, der auf dem Weg zur Arbeit war, kam nach links von der B 450 ab, überschlug sich einmal und blieb ebenfalls mit den Rädern in der Luft zum Liegen. Auch der 21-Jährige befreite sich selbst aus dem Cabrio, an dem Totalschaden entstand. Zur Schadenshöhe machte die Polizei keine Angaben.

In beiden Fällen nannte die Polizei nicht angepasstes Tempo als Unfallursache. Im Fall des Wolfhagers könne man von Glück im Unglück sprechen, da zum Zeitpunkt des Unfalls kein Gegenverkehr herrschte.

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Publiziert in Polizei

LANDAU. Beim Versuch, einem Waschbären auszuweichen, ist ein Motorradfahrer gestürzt und verletzt worden. Seine Maschine rutschte unter die Leitplanke am Rand der B 450 und fing Feuer.

Der 26 Jahre alte Motorradfahrer hatte Glück im Unglück und wurde bei dem Unfall am Sonntagabend nur leicht verletzt. Er wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Bad Arolsen eingeliefert. Der Waschbär machte sich nach dem Unfall von dannen, am Motorrad entstand Totalschaden von 3000 Euro.

Laut Polizei war der junge Mann am Sonntagabend gegen 21.30 Uhr von Wolfhagen kommend auf der B 450 in Richtung Bad Arolsen unterwegs, als etwa 500 Meter vor dem Twistesee-Vorstau das Tier auf die Fahrbahn lief. Der 26-Jährige versuchte, mit seiner 1100er Kawasaki auszuweichen, überrollte den Waschbär jedoch mit dem Vorderrad.

Dabei kam der Arolser zu Fall und rutschte einige Meter über den Asphalt. Die Kawasaki blieb unter der Leitplanke stecken und brannte aus. Die Feuerwehren aus Bad Arolsen, Landau und Volkhardinghausen rückten aus - zunächst hatte es geheißen, die Unfallstelle liege zwischen Landau und Gasterfeld. Rasch fanden die Brandschützer jedoch die tatsächliche Einsatzstelle und löschten den Brand mit dem Schnellangriff.


Link:
Feuerwehr Bad Arolsen

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Publiziert in Retter

VÖHL/WALDECK/BAD AROLSEN/VOLKMARSEN. Ein kurzes, aber heftiges Gewitter hat in der Nacht zu Sonntag zahlreiche Bäume entwurzelt. Nach Einschätzung des stellvertretenenden Bad Arolser Stadtbrandinspektors Michael Seebold könnte es eine Windhose gewesen sein, die über Teile des nördlichen Landkreises hinwegzog.

Das Unwetter bewegte sich etwa von Basdorf am Edersee in nordwestlicher Richtung über Ober-Werbe/Alraft, Höringhausen, Volkhardinghausen/Landau/Bühle und weiter in Richtung Lütersheim. Auch im benachbarten Kreis Kassel warf die Windhose Bäume im Bereich Wolfhagen um. Nach ersten Informationen wurden keine Autos getroffen und keine Menschen verletzt. Eine Straßenlaterne am Ortsrand von Lütersheim wurde von einer hinabstürzenden Krone umgerissen.

Heftiger Regen ab etwa 2 Uhr früh
Heftiger Regen setzte am frühen Sonntagmorgen gegen 2 Uhr ein, wenig später alarmierte die Leitstelle im Minutentakt zahlreiche Feuerwehren, nachdem von Verkehrsteilnehmern reihenweise umgestürzte Bäume gemeldet worden waren. Betroffen waren die Landesstraße 3086 zwischen Basdorf und Vöhl in Höhe des Maislabyrinths, die K 21 zwischen Ober-Werbe und dem Abzweig zur L 3084 nach Alraft, die L 3118 zwischen Höringhausen und Sachsenhausen in Höhe von Hof Heide, die K 15 am Ortsausgang von Höringhausen in Richtung Strothe, die K 9 zwischen Volkhardinghausen und Elleringhausen, die K 10 beziehungsweise K 106 zwischen Bühle und Wolfhagen, die L 3198 zwischen Landau und Bühle, die Ortslage von Landau, die Bundesstraße 450 zwischen Landau und Gasterfeld sowie die K 6 zwischen Lütersheim und Volkmarsen.

Mehr als 100 Feuerwehrleute waren innerhalb kürzester Zeit an den verschiedenen Einsatzstellen damit beschäftigt, die Schäden des nächtlichen Gewittersturms zumindest grob zu beseitigen. Während es in den meisten Fällen kleinere Bäume oder Baumkronen waren, die auf Fahrbahnen gestürzt waren, hatten gleich mehrere dickere Bäume die Kreisstraße bei Ober-Werbe komplett blockiert. Einer der Bäume war von einem Hang umgestürzt und auf der anderen Straßenseite in den Ästen eines anderen Baumes hängen geblieben. Hier war neben dem Einsatz von Motorsägen auch eine Seilwinde nötig. Nach gut einer Stunde war die Kreisstraße wieder frei. Im gesamten von der Windhose betroffenen Gebiet lagen kleinere Zweige und abgerissenes Laub auf den Fahrbahnen.

Nachtliche Naturgewalt wälzt Getreide platt
Am Maislabyrinth bei Basdorf waren neben einigen Bäumen auch mehrere Fahnenmasten abgeknickt. Ob das Labyrinth selbst einen Schaden genommen hat, war in der Nacht nicht zu erkennen. Die Verkaufsstände hatten das Unwetter jedoch unbeschadet überstanden. Bei Tagesanbruch war zu ereknnen, dass zahlreiche Getreidefelder von der nächtlichen Naturgewalt plattgewalzt worden waren. Nach Auskunft der Bad Arolser Polizei wurde ein größerer Baum am Ortsausgang von Lütersheim in Richtung Volkmarsen von einem Blitz getroffen. Ein Teil der Krone brach ab und riss beim Hinabstürzen eine Straßenlaterne um. Die Ordnungshüter verständigten die Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) über den Schaden.

Die Polizeistationen in Bad Wildungen und Frankenberg vermeldeten am Morgen zwar starke Niederschläge und zeitweise Gewitter, jedoch keinerlei Schäden. Im südlichen Kreisteil brauchten keine Feuerwehren auszurücken.

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Publiziert in Feuerwehr

LANDAU. Ein Strohlager unter einem Wirtschaftszelt ist am Montagmorgen am Ortsrand von Landau in Brand geraten. Das Ablöschen des Strohs nahm einen längeren Zeitraum in Anspruch, weil Einsatzkräfte und Landwirt den Vorrat mit einem Radlader aufwändig auseinander ziehen mussten. Die über die Metallkonstruktion gepannte Plane des Lager wurde weitgehend zerstört.

Die Einsatzkräfte wurden gegen 8.30 Uhr zu dem am Lütersheimer Weg gelegenen Aussiedlerhof gerufen. Am äußersten Ende des Geländes stand ein überdachtes und 20 mal 16 Meter großes Strohlager in Flammen, eine Rauchsäule wies weithin sichtbar auf den Brand hin. Aus einem Tanklöschfahrzeug und aus einem Hydranten förderten die Feuerwehrleute das Löschwasser zur Brandstelle. Tiere und Gebäude waren nicht in Gefahr.

Nach dem ersten Löschangriff zog der betroffene Landwirt die glimmenden und immer wieder aufflackernden Strohreste mit einem Radlader aufs Freigelände und verteilte sie dort - damit die Brandschützer das Feuer endgültig ablöschen konnten. Das dauerte bis zum frühen Nachmittag. Die Besatzung eines Rettungswagens aus Bad Arolsen stand als Brandstellenabsicherung bereit - vor allem wegen der starken Rauchentwicklung und der damit verbundenen Gefahren für die Einsatzkräfte und die Mitarbeiter des landwirtschaftlichen Betriebes.

Nach den Ermittlungen der Bad Arolser Polizei ist Funkenflug der Grund für das Feuer. Am Morgen sei ein Siloschneider ganz in der Nähe des Strohlagers im Einsatz gewesen - offenbar zu dicht. Durch einen Funken geriet einer der 70 gelagerten Ballen in Brand, das Feuer griff in dem trockenen Material sehr schnell um sich. Angaben zur Schadenshöhe lagen auch am Abend nicht vor.

Die Arolser Feuerwehr rückte am frühen Nachmittag mit der Drehleiter von der Brandstelle in Landau ab und eilte nach Rhoden. Dort benötigte der Rettungsdienst nach einem chirurgischen Notfall die Hilfe der Kameraden. Es galt, eine Patientin aus einem Gebäude möglichst sanft zu Boden zu befördern.

Video folgt!

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Publiziert in Feuerwehr

BÜHLE. Eine Fahranfängerin hat sich am Freitagnachmittag mit einem VW Scirocco überschlagen. Die 18-Jährige aus einem Waldecker Stadtteil war bei Bühle von der Straße abgekommen, an einer Böschung entlang gefahren und schließlich auf einem Acker auf dem Dach zum Liegen gekommen.

In einer langgezogenen Rechtskurve der Landesstraße 3198, auf der die junge Frau am Nachmittag gegen 15.30 Uhr aus Arolsen kommend in Richtung Freienhagen unterwegs war, geriet der Scirocco auf die rechte Bankette. Das Auto überfuhr einen Leuchtpfosten, verfehlte glücklicherweise einen Wasserdurchlass nur knapp, überfuhr einen Wirtschaftsweg und die Böschung hinunter, an der sich der VW überschlug. Wenige Meter weiter kam das Auto auf dem Fahrzeugdach liegend am Rande eines Ackers liegen. Die leicht verletzte 18-Jährige befreite sich offenbar selbst aus dem Wagen.

Kurz nach dem Unfall kam zufällig die Besatzung eines Rettungswagens aus Warburg hinzu, stoppte und übernahm die Erstversorgung der jungen Autofahrerin. Wenig später traf auch der alarmierte Rettungswagen aus Bad Arolsen ein, der die 18-Jährige zur Untersuchung ins Krankenhaus brachte. Die Crew des Kasseler Rettungshubschraubers Christoph 7, die nach der Unfallmeldung vorsorglich in Richtung Bühle geflogen war, drehte nach der Rückmeldung noch vor dem Eintreffen wieder ab und kehrte zum Rot-Kreuz-Krankenhaus zurück.

Die Feuerwehren aus Bühle, Landau und Volkhardingshausen rückten mit knapp 20 Einstzkräften aus und sicherten die Unfallstelle ab. Betriebsstoffe waren, wie ursprünglich vermutet, nicht ausgetreten, erklärte der Landauer Wehrführer und Einsatzleiter Mario Heinemann gegenüber 112-magazin.de. Die Brandschützer unterstützten den Bergungsdienst und sammelten Trümmerteile des Wagens ein. An dem vier Jahre alten Scirocco entstand Totalschaden von mindestens 10.000 Euro.

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Publiziert in Retter
Donnerstag, 28 März 2013 17:32

B 450: Frontalzusammenstoß knapp entgangen

LANDAU. Das hätte ins Auge gehen können: Nach einem missglückten Überholmanöver sind am Donnerstag zwei Autos auf der B 450 seitlich kollidiert - knapp an einem Frontalzusammenstoß vorbei. Verletzt wurde niemand, der Schaden liegt bei etwa 11.500 Euro.

Nach Angaben der Arolser Polizei befuhr eine 27 Jahre alte Autofahrerin mit ihrem älteren Opel Astra gegen 8 Uhr die Bundesstraße 450 aus Richtung Twistesee kommend in Richtung Wolfhagen. Ausgangs einer Rechtskurve zwischen Landau und Gasterfeld wollte die junge Arolserin einen Lkw überholen und scherte auf die Gegenspur aus. Als sie jedoch Gegenverkehr bemerkte und den Überholvorgang abbrechen wollte, übersteuerte sie ihren Wagen.

Der Opel drehte sich den Beamen zufolge mindestens zweimal um die eigene Achse und stieß mit der linken Front seitlich mit dem entgegenkommenden Audi A3 eines 36 Jahre alten Mannes aus Kassel zusammen. Beide Fahrzeuge kamen anschließend zum Stehen, ohne dass es Kollisionen mit weiteren Fahrzeugen oder gar dem Lkw gab. "Bei diesem Unfall hätte es durchaus auch zu einem Frontalzusammenstoß mit gravierenden Folgen kommen können", sagte einer der Polizisten an der Unfallstelle gegenüber 112-magazin.de.

Den Schaden am Audi A3 schätzte ein Polizist auf etwa 8000 Euro, am Opel entstand wirtschaftlicher Totalschaden von 3500 Euro. Der Astra musste abgeschleppt werden. Zu nennenswerten Behinderungen kam es auf der Bundesstraße nicht.

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Publiziert in Polizei
Samstag, 05 Januar 2013 06:33

Betrunken in Kontrolle: Führerschein weg

LANDAU. Alkoholisiert ist ein 49 Jahre alter Autofahrer am späten Freitagabend in eine allgemeine Verkehrskontrolle geraten. Der Mann musste seinen Führerschein abgeben - es ist nicht die erste eingezogene Fahrerlaubnis im Landkreis in diesem Jahr.

Beamte der Polizeistation Bad Arolsen hatten nach Auskunft ihres Dienstgruppenleiters am Abend in der Arolser Straße in Landau Position bezogen, um routinemäßig Kontrollen durchzuführen. Während bei den meisten angehaltenen Fahrern alles in Ordnung war, stoppten die Polizisten gegen 22.30 Uhr einen alkoholisierten Opel-Fahrer. Der 49 Jahre alte Mann aus einem Arolser Ortsteil hatte eine Fahne und musste ins "Röhrchen" pusten. Weil der Atemalkoholtest einen eindeutigen Wert anzeigte, veranlasste die Polizei eine Blutprobe, stellte den Führerschein des 49-Jährigen sicher und leitete ein Strafverfahren wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss ein.

Der in Landau eingezogene Führerschein war nicht die erste "gelochte Pappe" im noch jungen Jahr 2013 im Landkreis: Nach einem Unfall mit Flucht bei Rhena am Neujahrstag zog die Polizei die Fahrerlaubnis des betrunkenen 32 Jahre alten Fahrers ein. "Schlauer" war da ein 18-Jähriger, der am frühen Neujahrsmorgen in Röddenau ebenfalls einen Unfall unter Alkoholeinfluss beging und flüchtete: Er hatte gar keinen Führerschein, den die Polizei ihm hätte abnehmen können. In beiden Fällen erging Anzeige wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss und Unfallflucht, im Fall des 18-Jährigen kommt eine Anzeige wegen Fahrens ohne Führerschein hinzu.


112-magazin.de berichtete über beide Fälle:
Betrunken anderes Auto gerammt und geflüchtet (01.01.2013)
Viel los in Silvesternacht: Auf einem Schuh zur Polizei (01.01.2013)

Publiziert in Polizei
Mittwoch, 07 November 2012 18:56

Scheibe beschlagen: Hinter Leitplanke geflogen

LANDAU. Glück im Unglück hatte am frühen Mittwochabend eine 21-jährige Autofahrerin: Bei Landau flog ihr Wagen hinter die Leitplanke, doch die Polofahrerin kam offenbar mit nur leichten Verletzungen davon.

Die Gründe für den Unfall am Mittwoch gegen 17.35 Uhr waren nach Angaben der Arolser Polizei wohl eine beschlagene Scheibe und Unachtsamkeit. Die junge Frau aus Schauenburg im Landkreis Kassel befuhr die B 450 aus Richtung Landau kommend in Richtung Bad Arolsen. In einer langgezogenen Linkskurve kam das Auto der jungen Frau nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr einige Warntafeln und geriet hinter die beginnende Leitplanke. Der Wagen flog durch einen kleinen Wassergraben, überschlug sich und kam auf der Seite liegend knapp neben einem Stromverteilerkasten zum Stillstand. Die allein im Wagen sitzende Fahrerin kam mit leichten Verletzungen davon.

"Es tat einen Schlag, als hätte eine Bombe eingeschlagen", sagte der Cousin eines Anwohners. Die beiden Männer hatten eigenen Angaben zufolge gerade in der Küche des gegenüberliegenden Bauernhofes gesessen, als der Unfall passierte. "Wir sind sofort raus, um nachzusehen und zu helfen", erklärten die Männer gegenüber 112-magazin.de. Auch ein Ersthelfer, der Mitglied der Feuerwehr ist, zögerte nicht: Mit vereinten Kräften und einem Brecheisen befreiten die Männer die junge Frau, noch bevor der verständigte Rettungsdienst und die Feuerwehren aus Landau und Bad Arolsen an der Unfallstelle eintrafen - die Wehren waren alarmiert worden, weil die Autofahrerin zunächst als im Wagen eingeklemmt galt. Die Brandschützer brauchten aber kein hydraulisches Gerät vorzunehmen. Die zehn Landauer Kameraden unter Leitung von Mario Heinemann sicherten die Unfallstelle ab und regelten den Verkehr wechselseitig, die Arolser Kräfte eilten hingegen sofort zum nächsten Einsatz: Auf dem SVG-Hof in Rhoden hatte ein Lkw eine Zapfsäule für LPG-Autogas umgefahren (siehe weiteren Artikel, hier klicken).

Der Bad Arolser Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens versorgten die Verletzte und lieferten sie zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus der Residenzstadt ein. Am Polo der 21-Jährigen entstand Totalschaden. In Höhe der Unfallstelle war es erst am frühen Samstagmorgen zu einem weiteren Unfall gekommen: Ein Fahranfänger, der in der Gegenrichtung unterwegs war, hatte durch Alkohol die Kontrolle über sein Auto verloren. Der Wagen kam von der B 450 ab, schleuderte durch den Graben und kam in der Zufahrt zu dem Bauernhof zum Stillstand. Der Fahrer musste seinen Führerschein abgeben.


Über den Alkoholunfall hatte 112-magazin.de ebenfalls berichtet:
B 450: Fahranfänger baut betrunken Unfall (03.11.2012)

Publiziert in Retter
Dienstag, 06 November 2012 16:25

Sieben Treppen-Trupps trotzen Turm

WALDECK-FRANKENBERG/DÜSSELDORF. Treppensteigen für Fortgeschrittene: Mit insgesamt sieben Mannschaften sind drei Feuerwehren aus Waldeck-Frankenberg beim Firefighter Skyrun in Düsseldorf angetreten. Die "Treppen-Trupps" aus Volkmarsen, Landau und Korbach mussten in voller Montur so schnell wie möglich die mehr als 500 Stufen eines Bürohochhauses erklimmen.

Mit ihrer insgesamt 30 Kilogramm schweren Ausrüstung, bestehend aus Feuerwehrschutzkleidung, Atemschutzgerät ohne Maske, Feuerwehrschutzstiefeln, Schutzhandschuhen und Feuerwehrhelm, gingen die sieben Teams aus Waldeck-Frankenberg bei der fünften Auflage des Skyrun in Düsseldorf an den Start. Insgesamt waren am Sonntag mehr als 500 Mannschaften angetreten, um den ARAG-Turm so schnell wie möglich durch das Treppenhaus hinaufzusteigen. Er sei angetreten, "um meine Grenzen kennenzulernen", sagte beispielsweise Alexander Gruhl von der Korbacher Feuerwehr. Es sei ein großes Glücksgefühl gewesen, die Anforderungen des Skyrun bestanden zu haben - auch wenn Gruhl gemeinsam mit seinem Kameraden Bastian Burk "nur" auf dem 155. Platz landete. "Dabeisein ist alles, das galt auch in Düsseldorf".

Volkmarser Team auf Platz 11 in Gesamtwertung
Mit einer Zeit von 7:13 Minuten lagen die "Firefighters Korbach" dennoch im vorderen Drittel - und liefen exakt dieselbe Zeit wie das Team Landau 3 mit Marco Gruber und Florian Radtke. Die beste Zeit unter den Waldeck-Frankenberger Treppen-Läufern erreichten Andreas Dippel und Florian Schmand von der Feuerwehr Volkmarsen. Die beiden Feuerwehrleute aus der Kugelsburgstadt belegten damit den elften Platz in der Gesamtwertung mit einer Zeit von 4:59 Minuten - nur 44 Sekunden langsamer als die Gesamtsieger Thomas Ciolek und Martin Brieden.

Im kommenden Jahr wollen die Teilnehmer erneut bei den immer beliebter werdenden Treppenläufen für Feuerwehrleute teilnehmen und sich unter anderem in Frankfurt (Main) und Düsseldorf mit Kameraden aus ganz Deutschland messen.

Nachfolgend die genauen Platzierungen in den jeweils besten Wertungsläufen:

Feuerwehr Volkmarsen
Volkmarsen 1 : Andreas Dippel, Florian Schmand / Platz 11 / Zeit 4:59 Min
Volkmarsen 2 : Tobias Henkelmann, Philipp Spichal / Platz 24 / Zeit 5:31 Min
Volkmarsen 3 : Alexander Frei, Marius Frye / Platz 210 / Zeit 9:57 Min
Betreuer: Manuel Burk

Feuerwehr Landau:
Landau 1: Benjamin Bernhardt, Marco Gruber / Platz 198 / Zeit 8:35 Min
Landau 2: Gerhard Fried, Christofer Ohm / Platz 25 / Zeit 5:40 Min
Landau 3 Marco Gruber, Florian Radtke / Platz 57 / Zeit 7:13 Min
Ersatzstarter: Benjamin Bernhardt

Feuerwehr Korbach
Firefighters Korbach: Bastian Burk, Alexander Gruhl / Platz 155 / Zeit 7:13 Min

Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 03 November 2012 06:54

B 450: Fahranfänger baut betrunken Unfall

LANDAU. Seinen Führerschein hatte ein 18-Jähriger aus einem Arolser Ortsteil erst vor einigen Monaten bekommen, am frühen Samstagmorgen musste der Fahranfänger das wertvolle Dokument bereits wieder abgegen: Grund war ein Unfall unter Alkoholeinfluss.

Der junge Mann war Polizeiangaben zufolge gegen 3.50 Uhr aus Richtung Arolsen kommend in Richtung Wolfhagen unterwegs, als er wenige hundert Meter vor der Abfahrt nach Landau in einer langgezogenen Rechtskurve auf leicht abschüssiger Fahrbahn die Kontrolle über seinen Wagen verlor. Der ältere Peugeot kam nach rechts von der Bundesstraße 450 ab, streifte einen Leuchtpfosten, prallte gegen die Böschung des Flutgrabens und blieb schließlich in der Zufahrt zu einem landwirtschaftlichen Gehöfts liegen.

Dem 18-Jährigen, der unter anderem Schnittverletzungen erlitt, gelang es, sich selbst aus dem total beschädigten Auto zu befreien. Der Fahrer verständigte seine Eltern, die ihrerseits die Polizei informierten. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrers fest, sie ordneten daraufhin eine Blutentnahme an und stellten den noch frischen Führerschein sicher. Die Verletzungen des Arolsers wurden ambulant behandelt.

Als Unfallursache nannte der Dienstgruppenleiter einen Fahrfehler in Verbindung mit Alkohol am Steuer. Der 18-Jährige habe aber "umheimliches Glück" im Unglück gehabt, so der Beamte. Hätte das Auto einen Baum gerammt, wäre der Fahrer nicht so glimpflich davon gekommen. Am Wagen entstand dennoch wirtschaftlicher Totalschaden von 3000 Euro.

Publiziert in Polizei
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