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GIFLITZ. Durch ein eingeschlagenes Fenster in einem Physikraum sind unbekannte Einbrecher in die Gesamtschule eingedrungen. Die Täter hinterließen ein großes Durcheinander im Lehrerzimmer.

Die Hausmeisterin der Schule bemerkte am Freitagmorgen, dass im Laufe der Nacht in die Gesamtschule in der Anraffer Straße eingebrochen worden war. Die Diebe hatten eine Fensterscheibe zum Physikraum eingeworfen und gelangten auf diesem Wege in das Gebäude.

Im Lehrerzimmer durchsuchten sie alle Schränke und zerstreuten Schulunterlagen und Papiere auf dem Fußboden. "Ob sie auch Beute machte, steht noch nicht fest", sagte Polizeisprecher Volker König am Freitag.

Die Wildunger Polizei bittet mögliche Zeugen, sich unter der Telefonnummer 05621/7090-0 zu melden.

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 17 Juni 2014 21:04

Mit Quad gegen Auto: Fahrerin schwer verletzt

EDERTAL. Eine Quadfahrerin aus Edertal ist am Dienstagabend gegen 18 Uhr bei einem Verkehrsunfall zwischen Bergheim und Giflitz schwer verletzt worden. Die 45-Jährige wurde mit dem Göttinger Rettungshubschrauber Christoph 44 in eine Klinik geflogen.

Die Frau hatte sich das Quad bei einem Händler in Giflitz für eine Probefahrt ausgeliehen. Auf der Fahrt in Richtung Bergheim kam ihr auf der Bergheimer Straße kurz vor der Ederbrücke ein Auto entgegen, das nach links in Richtung Sportplatzgelände abbiegen wollte, auf seiner Fahrspur aber den Gegenverkehr abwartete.

Vermutlich durch einen Fahrfehler schaukelte sich das Quad nach Polizeiangaben auf, rammte das Auto an der vorderen Beifahrerseite und stieß dann einige Meter weiter gegen einen Baum. Die Fahrerin wurde dabei eine etwa fünf Meter hohe Böschung hinabgeschleudert. Rettungskräfte versorgten die Verletzte und forderten wegen des Verdachts auf eine Wirbelsäulenverletzung einen Rettungshubschrauber an.

Neben den Rettungskräften war auch die Feuerwehr Bergheim/Giflitz gefordert: Die Kameraden rückten aus und streuten das aus dem Quad ausgelaufene Öl mit einem Bindemittel ab.

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Publiziert in Retter

ALTWILDUNGEN. Nach einer Unfallflucht an der Einmündung von der Giflitzer Straße in die Bundesstraße 485 unweit des Tankzentrums Ederblick sucht die Wildunger Polizei nach einem Kastenwagen. Das Kennzeichen soll die Buchstaben KB-S tragen, der Rest ist nicht bekannt.

Nach Mitteilung der Wildunger Polizei kam es am Mittwochmittag um 13.05 Uhr zu einem leichten Zusammenstoß zwischen dem VW Bus T4 einer 53-jährigen Wildungerin und dem bislang unbekannten Transporter. Die 53-Jährige war den Angaben zufolge auf der Bundesstraße 485 aus Richtung Giflitz kommend in Richtung B 253 unterwegs, als der Kastenwagen vor dem Bulli aus der Giflitzer Straße herauszog, um nach links in Richtung Edertal zu fahren. Es kam zum leichten Zusammenstoß mit einem Schaden von 300 Euro.

Der Transporterfahrer machte sich aus dem Staub, die 53-Jährige verständigte die Polizei, die nun wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt. Den Angaben zufolge könnte es sich um ein Fahrzeug der Marke Peugeot handeln. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden unter der Rufnummer 05621/70900.

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Publiziert in Polizei

GIFLITZ. Vergeblich haben unbekannte Täter versucht, in das Bürgerbüro einzubrechen. Als die Alarmanlage schrillte, machten sie sich unerkannt aus dem Staub.

Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Edertal bemerkten am Dienstagmorgen um 6.50 Uhr, dass Unbekannte im Laufe der Nacht versucht hatten, in das Bürgerbüro in der Bahnhofstraße einzubrechen. Die Diebe hatten ein Fenster aufgehebelt und geöffnet und dadurch die akustische Alarmanlage aktiviert. "Das ist sicherlich der Grund, warum die Diebe von ihrem weiteren Vorhaben abließen und flüchteten", sagte am Dienstag Polizeisprecher Volker König.

Auch wenn die Diebe ohne Beute flüchteten, so hinterließen sie doch einen Sachschaden von mehreren hundert Euro. Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Station in Bad Wildungen unter der Rufnummer 05621/7090-0 entgegen.

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 11 Februar 2014 06:30

Betrunken gegen Baum: 48-Jähriger schwer verletzt

GIFLITZ/MEHLEN. Ein laut Polizei alkoholisierter Autofahrer ist in der Nacht zu Dienstag von der Bundesstraße 485 abgekommen, gegen einen Baum geprallt und schwer verletzt worden.

Der 48 Jahre alte Edertaler befuhr nach Angaben der Wildunger Polizei kurz nach Mitternacht die B 485 aus Richtung Wildungen kommend in Richtung Edersee, als er zwischen Giflitz und Mehlen auf gerader Strecke die Kontrolle über seinen VW Vento verlor und nach rechts von der Fahrbahn abkam. Das Auto prallte gegen einen Baum, wobei sich der Fahrer schwere Verletzungen zuzog.

Einsatz hydraulischer Geräte nicht nötig
Der Wildunger Notarzt und die Besatzung des in Lieschensruh stationierten Rettungswagens rückten zur medizinischen Versorgung aus. Weil der Fahrer als im Wagen eingeklemmt galt, alarmierte die Leitstelle auch die Feuerwehren aus Bergheim/Giflitz und Hemfurth-Edersee. Laut Polizei ließ sich der schwer verletzte Fahrer aber ohne den Einsatz hydraulischer Rettungsgeräte aus dem völlig zerstörten Auto befreien. Die Feuerwehren sicherten jedoch die Unfallstelle ab, leuchteten sie aus und reinigten die Fahrbahn.

Nach notärztlicher Erstversorgung an der Unfallstelle lieferten die Rettungskräfte den Schwerverletzten in eine Wildunger Klinik ein. Weil der Verdacht auf Alkohol am Steuer bestand, ordnete die Polizei eine Blutentnahme an. Den Führerschein des Fahrers konnten die Beamten bislang nicht sicherstellen, weil der Mann das Dokument nicht bei sich hatte. Der Einzug der Fahrerlaubnis werde aber folgen, hieß es am Morgen von der Polizei. Die Beamten schätzten den Schaden auf 8500 Euro - davon entfallen 500 Euro auf den beschädigten Straßenbaum. Die B 485 war in diesem Abschnitt gut eine Stunde gesperrt.


Erst am Montag war nach einem Unfall neben Rettungskräften auch die Feuerwehr ausgerückt:
Eingeklemmt, schwer verletzt: Rettungshubschrauber (10.02.2014, mit Video u. Fotos)

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GIFLITZ. Unachtsamkeit ist die Ursache eines Unfalls in der Ortsdurchfahrt von Giflitz. Ein 21-jähriger Edertaler hatte mehrere stehende Autos übersehen und war dem hinteren der Fahrzeuge ins Heck gekracht.

Wie die Wildunger Polizei am Freitag berichtete, war es am Abend des ersten Weihnachtstages zu dem Unfall mitten in Giflitz gekommen. Ein auf der Bundesstraße in Richtung Wildungen fahrender Autofahrer wollte den Angaben zufolge gegen 18.20 Uhr nach links in die Straße Ackerbrücke abbiegen und musste wegen Gegenverkehrs anhalten. Ein nachfolgender 44 Jahre alter Autofahrer aus Jesberg und ein hinter ihm fahrender 40-Jähriger aus Rottweil bremsten ihre Autos bis zum Stillstand ab.

Ein sich ebenfalls aus Richtung Edersee nähernder 21 Jahre alter Edertaler erkannte die Situation offenbar zu spät und fuhr mit seinem Ford Fiesta dem VW Golf des 40-Jährigen auf. Die beiden vorderen Autos wurden nicht in den Unfall verwickelt. Verletzt wurde niemand.

Die Wildunger Beamten schätzten den Gesamtschaden auf mindestens 5000 Euro.


Bei einem Auffahrunfall in Korbach war kurz vor Weihnachten ein Ehepaar verletzt worden:
Nicht aufgepasst: Zwei Verletzte bei Auffahrunfall (23.12.2013)

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GIFLITZ. Eine erst eingefrorene und später aufgetaute Handbremse hat in Giflitz zu einem kuriosen Unfall mit hohem Schaden geführt: Ein Auto rollte gut 100 Meter eine abschüssige Straße hinunter und krachte gegen ein Haus. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Nach Polizeiangaben von Dienstag wollte ein 31 Jahre alter Edertaler am frühen Montagmorgen mit seinem Auto zur Arbeit fahren. Der Wagen war über Nacht in der Straße Am Herzberg unter freiem Himmel abgestellt. Die eisige Kälte sorgte dafür, dass sich die angezogene Handbremse nicht lösen ließ - zwar konnte der 31-Jährige den Handbremshebel betäigen, die eingefrorenen Backen der Feststellbremse lösten sich jedoch nicht. Der Mann stieg aus und suchte sich laut Polizei eine andere Möglichkeit, den Weg zur Arbeit anzutreten. Offenbar zog er den Hebel der Handbremse nicht wieder nach oben, und auch ein Gang war wohl nicht eingelegt.

Mit steigenden Temperaturen löste sich schließlich im Laufe des Vormittags die festgefrorene Handbremse - der Opel geriet in Bewegung und rollte herrenlos gut 100 Meter den Herzberg hinunter. In Höhe der Hausnummer 1 kam der Wagen von der Straße ab und krachte in den Eingang eines Wohnhauses. Glücklicherweise hielt sich auf der Straße oder im Hauseingang gerade niemand auf, als es um 11.30 Uhr zu dem kuriosen Unfall kam. Der Schaden am Gebäude beläuft sich auf rund 8000 Euro, weitere 4000 Euro sind für die Reparatur des Wagens fällig.

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BAD WILDUNGEN. Unachtsamkeit nennt die Polizei als Ursache für einen Verkehrsunfall, der sich am Sonntagabend auf der Bundesstraße 485 zwischen Altwildungen und Giflitz ereignet hat. Am Auto entstand dabei wirtschaftlicher Totalschaden, die Fahrerin blieb unverletzt.

Die 56-jährige Frau aus der Großgemeinde Edertal war gegen 18.15 Uhr mit ihrem Nissan Micra unterwegs in Richtung Giflitz, als sie in Höhe eines Parkplatzes kurz hinter der Zufahrt zur Müllumschlagstation die Kontrolle über ihr Auto verlor. Der Kleinwagen kam nach rechts von der Fahrbahn ab, streifte am Parkplatz eine Mülltonne und einen Baum und kam erst auf dem angrenzenden Feld zum Stehen.

Die Frau habe großes Glück im Unglück gehabt, sagte am Montagmorgen eine Beamtin der Wildunger Polizeistation gegenüber 112-magazin.de. An dieser Stelle habe es schon schwerwiegende Unfälle mit Toten und Verletzten gegeben. Die Edertalerin dagegen sei unverletzt ausgestiegen. An ihrem Micra entstand ein Schaden von 5000 Euro, was einem wirtschaftlichen Totalschaden entsprechen dürfte.

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GIFLITZ/HEMFURTH-EDERSEE. Bei zwei Motorradunfällen sind am Samstag zwei Männer verletzt worden, einer von ihnen schwer. Nach Polizeiangaben handelte es sich um einen Alleinunfall und einen Zusammenstoß zwischen Auto und Zweirad.

Wie der Dienstgruppenleiter am Sonntag gegenüber 112-magazin.de berichtete, war es am Vortag gegen 12.30 Uhr zu dem Zusammenstoß in Giflitz gekommen. Dort wollte ein 61 Jahre alter Autofahrer mit seinem Audi von einem Grundstück in die Kleinerner Straße einfahren, übersah jedoch das ins Wesetal fahrende Motorrad vom Typ Yamaha.

Der 37-jährige Biker aus Belgien konnte nicht mehr bremsen oder ausweichen und krachte in den Audi. Dabei zog sich der Feriengast schwere Verletzungen zu - laut Polizei mehrere Brüche und Prellungen. Der Motorradfahrer wurde nach der Erstversorgung an der Unfallstelle mit dem Rettungswagen in eine Klinik nach Bad Wildungen eingeliefert. Der Autofahrer aus Edertal blieb unverletzt.

Spurrillen lassen Biker stürzen
Mit leichten Verletzungen überstand ein 21-jähriger Motorradfahrer aus Fritzlar einen Alleinunfall auf der Ederseerandstraße. Der passierte gegen 17 Uhr zwischen Affoldern und Sperrmauer, weil der junge Mann mit seiner Suzuki in Spurrillen auf der L 3086 geraten war. Bei dem Sturz zog sich der Fahrer Verletzungen am Fuß zu und wurde ambulant behandelt.


Auf der Ederseerandstraße war es erst vor gut einer Woche zu einem Alleinunfall mit einem Motorrad gekommen:
Unfall am Edersee: Geländer stoppt Motorrad vor Steilhang (30.08.2013, mit Fotos)

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BERGHEIM-GIFLITZ. Das hätte ganz anders ausgehen können: Eine scharfe Handgranate aus dem zweiten Weltkrieg ist am Freitagabend auf dem Gelände des Jugendfeuerwehrzeltlagers im Edertal gefunden worden - nur wenige Meter von den zu dieser Zeit zum Glück leeren Zelten entfernt. Der Kampfmittelräumdienst brachte das brisante Fundstück kontrolliert zur Explosion.

Die insgesamt rund 150 Jugendliche und ihre Betreuer aus Edertaler Orts- und Wildunger Stadtteilen sind gegen 19.30 Uhr gerade nicht auf dem Platz neben dem Gerätehaus von Bergheim-Giflitz, als ein 20-Jähriger über den Rasen geht und die Handgranate entdeckt - und dabei aber zunächst gar nicht an einen Blindgänger aus dem Krieg denkt. Der Finder: "Ich dachte, es wäre Müll, und wollte ihn wegbringen". Deswegen habe er die rostige Granate aus ihrer leichten Vertiefung im Boden aufgehoben und in die Hand genommen.

Gelände sofort mit Flatterband abgesperrt
Von Gras befreit, fiel dem 20-Jährigen dann rasch die "sehr komische Form" auf, wie er später gegenüber 112-magazin.de sagt, daraufhin habe er die Granate vorsichtig wieder abgelegt und Mitglieder der gastgebenden Feuerwehr verständigt. Diese rufen umgehend bei der Polizei an. "Das ist hier perfekt gelaufen", bescheinigt der Dienstgruppenleiter der Wildunger Wache das umsichtige Verhalten der Brandschützer. Das Gelände wird sofort mit Flatterband weiträumig abgesperrt, der Kampfmittelräumdienst hinzugezogen.

Handgranate aus US-Beständen
Dessen Mitarbeiter identifiziert die Eiergranate gut eine Stunde später unter den Blicken zahlreicher Jugendlicher als über 70 Jahre altes Relikt aus dem letzten Weltkrieg. Die etwa 1940 hergestellte Handgranate vom Typ MK 2 aus amerikanischen Beständen ist trotz - oder gerade wegen - der langen Liegezeit sehr gefährlich. Als der Sprengstoffexperte die Handgranate zum Bulli bringt, müssen die angehenden Brandschützer noch weiter zurückgehen und sich auf Anordnung der Polizei in Sicherheit begeben.

Unter Polizeibegleitung und mit einem Löschfahrzeug zur Unterstützung bringt der Kampfmittelexperte die Handgranate schließlich ins freie Feld und gräbt sie dort im Erdboden. Mit einem Elektrozünder versehen, bringt er das rostige Fundstück schließlich aus sicherer Entfernung zur Explosion. Ein dumpfer Knall setzt um 22.10 Uhr den Schlussstrich unter den außergewöhnlichen Vorfall.

"Zuerst dachte ich, es erlaubt sich jemand einen schlechten Scherz", sagt der Jugendwart von Bergheim-Giflitz, Christian Weidel, am Abend. Er hatte während einer Rallye mit den Jugendlichen von dem Fund der Granate erfahren. Zum Lachen ist ihm aber beim Gedanken an mögliche Folgen einer versehentlichen Berührung mit dem Sprengkörper nicht zumute. "Nicht nur während des Zeltlagers hätte viel passieren können", sagt Weidel, auch bei den Vorbereitungen und beim Aufbau hätte die Granate nach seiner Einschätzung explodieren können. Der Jugendwart sieht es wie der Finder, der ungenannt bleiben möchte: "Ein Glück, dass niemandem etwas passiert ist".

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