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DODENAU. Nach einem Verkehrsunfall auf der L 3382 zwischen Reddighausen und Dodenau ist ein 34 Jahre alter Motorradfahrer mit dem Siegener Rettungshubschrauber Christoph 25 in eine Klinik geflogen worden.

Der Biker aus Battenberg hatte am späten Freitagnachmittag gegen 17.30 Uhr wegen nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über seine Triumph verloren. Die Maschine kam, in Fahrtrichtung Reddighausen, in einer Kurve von der Landesstraße 3382 ab und prallte gegen einen Pfosten der Leitplanke. Der dabei schwer verletzte Motorradfahrer wurde von anderen Verkehrsteilnehmern nach Dodenau gebracht, von wo aus die Rettungskräfte verständigt wurden.

Die Besatzung eines Rettungswagens eilte nach Dodenau, der Notarzt wurde mit dem Siegener ADAC-Helikopter eingeflogen - der Pilot landete auf einer Wiese an der Eder, dort holte die Feuerwehr den Arzt und den Rettungsassistenten ab und brachte sie zum Patienten. Nach der Erstversorgung transportierte die RTW-Besatzung den Verletzten zum Landeplatz. Von dort aus flogen die Luftretter den Mann in eine Klinik nach Siegen.

Den Schaden an der Maschine gab die Frankenberger Polizei am Samstag mit 3000 Euro an.

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Publiziert in Retter
Donnerstag, 31 März 2016 07:00

"Da geht ein Stück Luftrettungsgeschichte"

SIEGEN-WITTGENSTEIN. "Da saßen wir im Unterrichtsraum und haben uns an den Zähnen rumgefummelt. Da habe ich gedacht: Mensch, Du könntest jetzt Hubschrauber fliegen! Das war nichts für mich". Nur vier Monate hatte Gerald König es ohne "seinen" Hubschrauber ausgehalten, da kam er zurück zur Fliegerei. Und das war in jungen Jahren. Angefangen hatte er damals als Zivildienstleistender beim Bundesgrenzschutz, der heutigen Bundespolizei. "Da stand einen Tag Hubschrauberfliegen auf dem Plan. Das hat mich so sehr fasziniert, dass ich mich beim Bundesgrenzschutz verpflichtet habe und meine Pilotenausbildung gemacht habe", erinnert sich Gerald König. Danach hat er aber dann eine Lehre als Zahntechniker begonnen. Ein Fehler, wie er schnell merkte. Dann kam er zurück, wo er bis heute hingehört: In das Cockpit eines Hubschraubers. Vorne rechts. Mit Pitch, Stick und Pedalen.

Nach seinem kurzen Ausflug in die Zahntechnik hat er mit dem Hubschrauber Grenzstreifen an der See abgeflogen. Acht Jahre hat er das gemacht, dann ging er fliegerisch neue Wege: Rettungspilot. Zunächst bei der SOS Flugrettung in Sanderbusch in Friesland. Für den gebürtigen Lübecker nicht ganz soweit weg von der Heimat. Mit der Bewerbung bei der ADAC Luftrettung und der Zusage dort sollte sich das aber schnell ändern. "Der ADAC suchte damals und hat mich genommen", erzählt der humorvolle Mann mit den grau melierten Haaren, während er sein Schokomüsli löffelt. Fünf Einsätze hat er an diesem Tag schon geflogen. Ist gerade erst wieder gekommen. Mit Christoph 25, dem Rettungshubschrauber für Siegen-Wittgenstein und die nähere Umgebung.

Seit nunmehr 32 Jahren fliegt der Familienvater im Kreis Siegen-Wittgenstein den Notarzt an die Einsatzstelle. Ist damit nicht nur der Dienstälteste an der Station, sondern auch der Pilot, der die längste Zeit beim ADAC fliegt. "Da stand nur einer mit 33 Dienstjahren im Intranet. Ich habe mich erst gar nicht getraut, darauf zu klicken. Dann habe ich es doch gemacht, und dann stand da König", erzählt er.

Vollblutflieger geht in Rente
Nach 41 Jahren als Pilot und 32 Jahren in Siegen ist aber nun Schluss für den Vollblutflieger, der heute in Neunkirchen lebt. Heute, am 31. März, wird er zum letzten Mal ins Cockpit von Christoph 25 steigen, um den Menschen in Siegen-Wittgenstein und Umgebung schnelle Hilfe zu bringen. Danach wird etwas fehlen - gar keine Frage. Überall im Rettungsdienst, wo man von Christoph 25 redet, ist der Name Gerald König untrennbar damit verbunden. Jeder kennt ihn. Ihn und seinen Humor, seine herzliche Art und wenn man ihn nicht kennt, mag man auch meinen, seine brummelige Art. Den Menschen, der sich auch bei schlimmen Einsätzen dezent zurück hält, auf der Waldbank sitzt, oder sich mit Passanten unterhält. Der auch schon mal zum Kaffeetisch gebeten wird, während er mit dem Hubschrauber auf den Patienten warten muss. "Jeder muss das tun, wofür er zuständig ist. Das ist wichtig so, damit sich jeder auf seine Aufgabe konzentrieren kann", erzählt er. Ich solle ihn jetzt bloß nicht fragen, was sein schlimmster Einsatz gewesen sei, mahnt er mich. Das frage ich ihn auch nicht. "Aber natürlich gibt es immer wieder Situationen, in denen man mitgefühlt hat. Und das sind nicht nur kleine Kinder oder alte Menschen, sondern das Alltägliche", erzählt er.

Wie vielen Menschen er schon Hilfe gebracht hat, lässt sich nicht mehr nachvollziehen. "Etwa 400 Mal pro Jahr, wobei die letzten Jahre die Einsätze stetig zugenommen haben", rechnet er vor. "Zum Anfang waren es fast nur schwere Unfälle im Straßenverkehr und in Betrieben, zu denen wir geflogen sind. Heute machen wir auch oft Hausbesuche", berichtet er über die Veränderungen der Jahre. Und auch, dass der Arzt früher nur mit Sauerstoff und Koffer los gerannt sei und heute die Maschinen immer schwerer seien, weil es viel mehr Geräte an Bord gebe, die für die in Not geratenen Menschen so wichtig seien. "Wir haben am Anfang hier auch einmotorig geflogen, mit Chartermaschinen. Dann kam die BO 105 und heute ein hochmoderner Eurocopter", erinnert er sich zurück.

Stets sicher nach Hause kommen
Ob es ein Erlebnis aus den Jahren gibt, in dem er Angst hatte, weil das Wetter kritisch war, möchte ich wissen. Er ist bescheiden und antwortet, dass ihm nichts Besonderes einfällt. Sein Rettungsassistent, Dirk Werthenbach, der erzählt dann von einem Flug, der nach Freudenberg gehen sollte. "Wir sind hier hinterm Hangar raus gegangen und bis Ikea gekommen. Da war unglaublicher Wind. Was hat der Gerald da gerudert, um uns wieder sicher Heim zu bringen. Da mussten wir den Einsatz abbrechen", erinnert sich der Rettungsassistent. "Man fliegt oft mal am Limit mit dem Wetter. Man muss nur früh genug entscheiden, umzudrehen", erklärt der Pilot. Dass das spektakulär sein könnte, hört man nicht raus. Selbstverständlich eben für ihn. Auch, wenn der Einsatzabbruch aus Wettergründen keineswegs immer von allen draußen verstanden wird, muss man wissen, dass viele Meter weiter oben oft ganz andere Bedingungen herrschen, als vom Boden einschätzbar. Und wenn die Besatzung - vorrangig der Pilot - diese Entscheidung getroffen hat, dann nur mit einem Ziel: Sicher wieder nach Hause zu kommen. Seiner großen Kompetenz ist es auch zu verdanken, dass er in den über 40 Jahren seiner Tätigkeit im Cockpit nie einen Unfall hatte.

Halbes Leben auf dem Rettungshubschrauber
Wie alt er denn sei, frage ich ihn. "Meine Frau Antje hat mein biologisches Alter auf 75 Jahre ausgewertet, meine Lebenserwartung liegt aber nur bei 60 Jahren. Und wenn man 41 Jahre fliegt, kann man nicht mehr 20 sein. Ich bin 61 Jahre alt", lacht er. "Frag weiter. Was möchtest Du noch wissen?", weist er mich an. Wie er seinen letzten Dienst antreten wird, und ob es ihm Leid tut, hier zu gehen, möchte ich wissen. Da wird er still. Der Rettungsassistent hinter ihm nickt mir zu. Gibt mir zu verstehen, dass es Gerald nicht leicht fällt, hier zu gehen. "Ich habe mein halbes Leben hier verbracht", antwortet der dann. Mehr Antwort braucht es nicht. Da wird klar, dass es ihm Leid tut und ihm der Beruf schmerzlich fehlen wird. "Auch wenn es komisch sein wird, muss ich auch meinen letzten Dienst wie jeden anderen antreten", fügt er hinzu. Und was hat ihm in den ganzen Jahren nicht so gefallen? "Die ganzen Reporter". Herzliches Lachen. So kannten ihn die Leute, das war es, was ihn ausmachte. Um keinen Scherz verlegen. Das wird in Zukunft fehlen an den Einsatzstellen. Keine flotten Sprüche, keine Frotzeleien mehr. Aber auch keine aufbauenden Worte mehr, wenn es mal nötig war.

Einmal hatte er einem jungen Mann, der an einer Einsatzstelle den Hubschrauber anschaute, Hundekuchen angeboten. Hundekuchen hatte Gerald jeden Tag dabei im Dienst. "Ich liebe Hunde, und wenn welche an der Einsatzstelle waren, haben die auch immer Futter von mir bekommen", erzählt er. Der junge Mann lehnte allerdings verwirrt und dankend ab, woraufhin König ihm dann ganz trocken sagte: "Du bist ganz schön verwöhnt, Junge".

Aber zurück zum Thema: "Natürlich ärgert man sich mal, aber dass mir etwas gar nicht gefallen hat, kann ich nicht sagen", resümiert er seine langen Jahre in der Rettungsfliegerei.

Und am Besten? "Die Fliegerei". Da muss er nicht lange überlegen, das kommt von Herzen. Und was geschieht nach dem letzten Dienst? "Ich werde Ballon fahren, Gleitschirm fliegen und sehen, dass ich noch weitere Bienen bekomme. Meine Kollegen haben mir zum Geburtstag eine Honigschleuder geschenkt", freut er sich. "Und dann mal schauen, wie es weitergeht". Stationsleiter Markus Scheld spricht im Namen aller Kollegen: "Wir sind uns ausnahmslos alle einig, dass es für Gerald nie und nimmer Ersatz geben wird. Da geht ein echtes Stück Luftrettungsgeschichte..."

Möglichkeiten, als zweiter Pilot zu fliegen, hätte Gerald König noch. "Aber ich möchte nicht als zweiter Mann im BK Cockpit sitzen. Wann ist Schluss mit mir und der Fliegerei? Bis der Fliegerarzt uns beide trennt?", fragt er in die Runde, der sich mittlerweile auch ein alter Freund von Gerald zugesellt hat. "Das mache ich lieber selbst", macht er deutlich.

Jan Weber als Nachfolger
Und wer wird sein Nachfolger? "Das ist Jan Weber. Dem habe ich damals, vor rund 20 Jahren, als er als kleiner Junge hier war, den Hubschrauber gezeigt und erklärt", erzählt Gerald mit Stolz. Dann geht das Telefon. "Leitstelle!" rufen die Kollegen aus dem Wachbüro. Das heißt, dass es einen Einsatz gibt. Ein Patient soll vom Altenkirchener Krankenhaus nach Bonn verlegt werden. Der Arzt muss noch letzte Details klären, bevor es losgeht. Gerald geht schon zur Maschine. Er strahlt. "Das ist schon ein schöner Vogel", sagt er. Dann setzt er sich rein. Vorne rechts. Mit Stick, Pitch und Pedalen. Ein Lächeln, ein "Tschüss" und dann lässt er die Turbinen an. Der Arzt kommt hinzu und dann geht’s los. Mit 280 km/h zum Einsatzort. Wie so oft in den letzten 32 Jahren.

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Publiziert in SI Retter
Dienstag, 09 Februar 2016 13:15

Christoph 25 im Einsatz

SIEGEN-WITTGENSTEIN. Im Nachbarkreis kam am Sonntag der Siegener Rettungshubschrauber "Christoph 25"  bei Erndtebrück zum Einsatz. Mit im Einsatz war auch der Rettungswagen der DRK Wache Bad Berleburg. Ein weiteres Foto, das wir unseren Lesern nicht vorenthalten möchten. Auch im Landkreis Waldeck-Frankenberg wird der ADAC-Helikopter sporadisch eingesetzt.

Link: Mehr Infos über den Rettungshubschrauber "Christoph 25" erhalten sie hier.

Foto: Matthias Böhl

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Publiziert in Retter
Montag, 08 Februar 2016 08:35

ADAC-Helikopter "Christoph 25" im Einsatz

SIEGEN-WITTGENSTEIN. Im Nachbarkreis kam gestern der Siegener Rettungshubschrauber "Christoph 25"  bei Rüspe zum Einsatz. Ein schönes Foto, das wir unseren Lesern nicht vorenthalten möchten. Auch im Landkreis Waldeck-Frankenberg wird der ADAC-Helikopter eingesetzt. Letztmalig am 4. Oktober 2015, als bei Hatzfeld ein 34 Jahre alter Motorradfahrer bei einem Unfall schwer verletzt wurde.

Link: Motorrad übersehen: Zusammenstoß, Rettungshubschrauber (mit Fotostrecke)

Foto: Matthias Böhl

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Publiziert in Retter

HATZFELD. Nach dem Zusammenstoß mit einem Auto ist der schwer verletzte Motorradfahrer mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen worden. Der Autofahrer hatte beim Abbiegen das Zweirad übersehen.

Ein 58 Jahre alter Autofahrer aus einem Ortsteil von Allendorf (Eder) befuhr am Samstagmittag die Straße Oberau im Industriegebiet von Hatzfeld und wollte laut Polizei gegen 13 Uhr in die Landesstraße 553 einbiegen. Wie die Frankenberger Polizei am Sonntag gegenüber 112-magazin.de mitteilte, übersah der Autofahrer dabei aber ein Motorrad, das sich von links aus Richtung Beddelhausen näherte. Der 34 Jahre alte Motorradfahrer bremste noch, doch prallte gegen die linke Front des Subarus.

Dabei erlitt der Motorradfahrer aus Schmallenberg schwere Verletzungen - er zog sich unter anderem mehrere Knochenbrüche zu. Eine RTW-Besatzung des DRK-Kreisverbands Frankenberg versorgte den Verletzten, gleichzeitig machten sich auch die Luftretter des Siegener Rettungshubschraubers Christoph 25 auf den Weg nach Hatzfeld. Der Schwerverletzte wurde nach weiterer gemeinsamer Versorgung in den Helikopter umgelagert und in eine Siegener Klinik geflogen. Der Autofahrer kam bei der Kollision mit dem Schrecken davon.

Am Subaru enstand laut Polizei ein Frontschaden von 3000 Euro. Am 600er BMW-Motorrad entstand Totalschaden von 2000 Euro.


Der Siegener ADAC-Helikopter war erst am Donnerstag nach einem Unfall bei Haine im Einsatz:
Zwei Rettungshubschrauber nach schwerem Unfall im Einsatz (01.10.2015, mit Fotos)

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Publiziert in Retter

HAINE. Kurz nacheinander landen am Donnerstag gegen 16.30 Uhr zwei Rettungshubschrauber auf einer Wiese vor dem Landmaschinen-Handel Schreiner. Die Bundesstraße 253 ist voll gesperrt. Fieberhaft arbeiten Feuerwehrleute und Rettungssanitäter, um einen Schwerverletzten aus einem roten Citröen zu befreien, der kaum noch als Auto zu erkennen ist und mit einem Hinterrad auf der Leitplanke hängt.

Der 39 Jahre Fahrer des Citröen ist im Wrack des Autos eingeklemmt. Der Motorblock hat den Fußraum des französischen Autos stark zusammengeschoben und dabei die Beine des 39-Jährigen aus der Gemeinde Allendorf (Eder) eingeklemmt. Auch die 40 Jahre alte Beifahrerin in diesem Wagen hat schwere Verletzungen erlitten. In dem Mercedes eines älteren Ehepaares aus einem Battenberger Stadtteil wird der 83 Jahre alte Fahrer schwer, seine 82 Jahre alte Frau leicht verletzt. Ein Schwerverletzter wird nach Gießen geflogen, ein weiterer nach Marburg. Dorthin wird die dritte schwerverletzte Personen mit dem Rettungswagen gebracht.

Was war passiert?
Nach Angaben der Polizei war der 83 Jahre alte Mercedesfahrer gegen 15.45 Uhr aus Frankenberg kommend in Richtung Allendorf unterwegs. Der 83-Jährige habe einen Rollerfahrer überholen wollen, sagte ein Polizeibeamter an der Unfallstelle. Dabei übersah der Rentner offenbar einen roten Ford und streifte diesen seitlich, ehe er frontal in den Citröen krachte. Auch ein viertes Auto, ein weißer Renault, wird in den Unfall verwickelt, aber nur verhältnismäßig leicht an der linken Front beschädigt.

Großaufgebot an Rettungskräften
Neben den beiden Rettungshubschraubern Christoph 25 (Siegen) und Christoph Gießen waren vier Rettungswagen, zwei Notarztfahrzeuge, der Leitende Notarzt, mehrere Polizeistreifen und 27 Feuerwehrleute aus Allendorf, Rennertehausen und Haine vor Ort. Die Feuerwehrleute befreiten unter der Leitung von Klaus-Dieter Briel den 39-Jährigen Citröen-Fahrer mit der Rettungsschere aus dem Wrack und beseitigten im Anschluss ausgelaufenen Kraftstoff und Öl. Den Schaden schätzt die Polizei auf mindestens 40.000 Euro.

Lkw gerät beim Wenden in den Graben
Die Bundesstraße war über zwei Stunden voll gesperrt. Der Verkehr staute sich teilweise auf einer Länge von bis zu zwei Kilometern. Ein Lkw-Fahrer, der im Stau stand und wenden wollte, geriet bei dem Manöver in den Graben und steckte fest.

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Publiziert in Retter
Samstag, 22 August 2015 19:34

Flugzeugunfall fordert zwei Schwerverletzte

SCHAMEDER. Bei der harten Landung eines Segelfliegers auf dem Sportflugplatz in Schameder sind am frühen Samstagabend ein Pilot und ein Fluggast schwer verletzt worden. Die beiden 22-Jährigen wurden mit Rettungshubschrauber und Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Um kurz vor 17 Uhr war der Segelflieger im Anflug auf den Heimatflugplatz, nachdem die beiden Flieger rund dreieinhalb Stunden in der Luft gewesen waren. Beim ordnungsgemäßen Anflug auf die Graslandebahn aus Richtung Schameder sackte das Flugzeug aus bislang noch unklarer Ursache kurz vor dem Aufsetzen abrupt ab. "Dabei knallte die Maschine recht hart auf den Boden und die beiden Insassen wurden entsprechend verletzt", erklärte ein Mitglied des Flugsportvereins vor Ort.

Gemäß Alarmplan des Flugplatzes Schameder wurden umgehend die örtlichen Rettungskräfte alarmiert. Kurze Zeit später trafen die DRK-Rettungswagen aus Erndtebrück und Bad Berleburg, der Siegener Rettungshubschrauber Christoph 25 und zwei Streifenwagen an der Notfallstelle ein. Der 22 Jahre alte Pilot und sein ebenfalls 22-jähriger Fluggast wurden vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt und anschließend mit Hubschrauber und Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Polizei und Kripo haben vor Ort die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen, außerdem wurden die Staatsanwaltschaft und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig eingeschaltet. Angaben zur Schadenshöhe waren auch am Sonntag nicht möglich. Das Flugzeug müsse erst gutachterlich untersucht werden, erklärte ein Polizeisprecher am Morgen.

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Publiziert in SI Retter

SCHWALEFELD. Ein dreijähriger Junge ist am Sonntagabend im Willinger Ortsteil Schwalefeld von einem Auto erfasst und schwer am Kopf verletzt worden. Die Besatzung eines Rettungshubschraubers flog das Kleinkind nach notärztlicher Erstversorgung in eine Spezialklinik.

Laut Polizei war der Junge gegen 18.30 Uhr mit einem Laufrad einen abschüssigen Weg zwischen den Straßen Zum Burgring und Zur Kirchwiese hinunter gefahren. Unten angekommen, fuhr der Dreijährige auf die Straße - und genau vor den fahrenden Wagen eines 47-jährigen Willingers. Das Kind schlug gegen die Haube, stürzte zu Boden und geriet dann noch unter das Auto. Der Autofahrer habe den Jungen nicht sehen können, da er von einem parkenden Auto verdeckt aus dem Weg heraus kam und unmittelbar vor den VW EOS des 47-Jährigen fuhr.

Anwohner und der Autofahrer selbst befreiten das Kind, indem sie das Cabrio mit Wagenhebern anhoben. Der verständigte Notarzt aus Korbach und die Besatzung des in Usseln stationierten DRK-Rettungswagens rückten an, versorgten das am Kopf schwer verletzte Kleinkind und forderten über die Leitstelle umgehend einen Rettungshubschrauber an.

Die Besatzung der Siegener ADAC-Maschine Christoph 25 übernahm den Einsatz und nahm Kurs auf das Upland. Wenige Minuten nach der Alarmierung landete der Pilot auf einer Wiese im oberen Teil der Straße Zum Burgring. Dorthin brachten die Rettungskräfte am Boden den Jungen, der nach weiterer gemeinsamer Versorgung in eine Spezialklinik nach Marburg geflogen wurde. Einen Helm hatte der Junge laut Polizei nicht getragen.

Einsatzkräfte der Feuerwehr hatten den Landeplatz des Helikopters abgesichert und die Rettungskräfte unterstützt. Einsatzleiter war Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl. Am Auto seien einige Kratzer und eine Beule an der Haube zurückgeblieben, sagte ein Polizeibeamter an der Unfallstelle.

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Publiziert in Retter

BAD BERLEBURG. Nach dem Zusammenstoß zweier Autos ist einer der Beteiligten mit schweren Verletzungen in eine Spezialklinik geflogen worden. Der mutmaßliche Unfallverursacher blieb unverletzt.

Ein 22 Jahre alter Autofahrer war am Samstagabend mit seinem Wagen auf der Landstraße 553 in Richtung Berghausen unterwegs. In Höhe des Klärwerks wendete er sein Fahrzeug. Zur selben Zeit befuhr ein 24-jähriger Autofahrer die L 553 in Richtung Berghausen. In Höhe der Zufahrt zum Klärwerk stießen beide Fahrzeuge zusammen.

Der 24-Jährige erlitt bei der Kollision schwere Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Der Unfallverursacher im anderen Wagen blieb unverletzt.

Die Schadenshöhe beträgt nach Polizeiangaben rund 45.000 Euro. Für die Unfallaufnahme musste die L 553 für mehrere Stunden gesperrt werden.

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Publiziert in SI Polizei

WINTERBERG. In Winterberg hat am Samstag ein 62 Jahre alter Autofahrer einen 41-jährigen Kradfahrer übersehen: Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Dabei wurde der Motorradfahrer schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus nach Siegen geflogen werden.

Wie die Polizei im Hochsauerlandkreis berichtet, war der 62-Jährige am Samstag gegen 13.40 Uhr mit seinem Auto in der Bödefelder Straße in Winterberg unterwegs. Als er sein Fahrzeug auf der Straße wendete, übersah er den 41 Jahre alten Motorradfahrer. Der war mit seiner Maschine in der Bödefelder Straße in Richtung Siedlinghausen unterwegs. Bei dem Zusammenstoß wurde der Kradfahrer schwer verletzt. Die Besatzung des Siegener ADAC-Rettungshubschaubers Christoph 25 brachte ihn in die Klinik.

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Publiziert in HSK Polizei
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