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HAINE. Kurz nacheinander landen am Donnerstag gegen 16.30 Uhr zwei Rettungshubschrauber auf einer Wiese vor dem Landmaschinen-Handel Schreiner. Die Bundesstraße 253 ist voll gesperrt. Fieberhaft arbeiten Feuerwehrleute und Rettungssanitäter, um einen Schwerverletzten aus einem roten Citröen zu befreien, der kaum noch als Auto zu erkennen ist und mit einem Hinterrad auf der Leitplanke hängt.

Der 39 Jahre Fahrer des Citröen ist im Wrack des Autos eingeklemmt. Der Motorblock hat den Fußraum des französischen Autos stark zusammengeschoben und dabei die Beine des 39-Jährigen aus der Gemeinde Allendorf (Eder) eingeklemmt. Auch die 40 Jahre alte Beifahrerin in diesem Wagen hat schwere Verletzungen erlitten. In dem Mercedes eines älteren Ehepaares aus einem Battenberger Stadtteil wird der 83 Jahre alte Fahrer schwer, seine 82 Jahre alte Frau leicht verletzt. Ein Schwerverletzter wird nach Gießen geflogen, ein weiterer nach Marburg. Dorthin wird die dritte schwerverletzte Personen mit dem Rettungswagen gebracht.

Was war passiert?
Nach Angaben der Polizei war der 83 Jahre alte Mercedesfahrer gegen 15.45 Uhr aus Frankenberg kommend in Richtung Allendorf unterwegs. Der 83-Jährige habe einen Rollerfahrer überholen wollen, sagte ein Polizeibeamter an der Unfallstelle. Dabei übersah der Rentner offenbar einen roten Ford und streifte diesen seitlich, ehe er frontal in den Citröen krachte. Auch ein viertes Auto, ein weißer Renault, wird in den Unfall verwickelt, aber nur verhältnismäßig leicht an der linken Front beschädigt.

Großaufgebot an Rettungskräften
Neben den beiden Rettungshubschraubern Christoph 25 (Siegen) und Christoph Gießen waren vier Rettungswagen, zwei Notarztfahrzeuge, der Leitende Notarzt, mehrere Polizeistreifen und 27 Feuerwehrleute aus Allendorf, Rennertehausen und Haine vor Ort. Die Feuerwehrleute befreiten unter der Leitung von Klaus-Dieter Briel den 39-Jährigen Citröen-Fahrer mit der Rettungsschere aus dem Wrack und beseitigten im Anschluss ausgelaufenen Kraftstoff und Öl. Den Schaden schätzt die Polizei auf mindestens 40.000 Euro.

Lkw gerät beim Wenden in den Graben
Die Bundesstraße war über zwei Stunden voll gesperrt. Der Verkehr staute sich teilweise auf einer Länge von bis zu zwei Kilometern. Ein Lkw-Fahrer, der im Stau stand und wenden wollte, geriet bei dem Manöver in den Graben und steckte fest.

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Publiziert in Retter
Samstag, 22 August 2015 19:34

Flugzeugunfall fordert zwei Schwerverletzte

SCHAMEDER. Bei der harten Landung eines Segelfliegers auf dem Sportflugplatz in Schameder sind am frühen Samstagabend ein Pilot und ein Fluggast schwer verletzt worden. Die beiden 22-Jährigen wurden mit Rettungshubschrauber und Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Um kurz vor 17 Uhr war der Segelflieger im Anflug auf den Heimatflugplatz, nachdem die beiden Flieger rund dreieinhalb Stunden in der Luft gewesen waren. Beim ordnungsgemäßen Anflug auf die Graslandebahn aus Richtung Schameder sackte das Flugzeug aus bislang noch unklarer Ursache kurz vor dem Aufsetzen abrupt ab. "Dabei knallte die Maschine recht hart auf den Boden und die beiden Insassen wurden entsprechend verletzt", erklärte ein Mitglied des Flugsportvereins vor Ort.

Gemäß Alarmplan des Flugplatzes Schameder wurden umgehend die örtlichen Rettungskräfte alarmiert. Kurze Zeit später trafen die DRK-Rettungswagen aus Erndtebrück und Bad Berleburg, der Siegener Rettungshubschrauber Christoph 25 und zwei Streifenwagen an der Notfallstelle ein. Der 22 Jahre alte Pilot und sein ebenfalls 22-jähriger Fluggast wurden vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt und anschließend mit Hubschrauber und Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Polizei und Kripo haben vor Ort die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen, außerdem wurden die Staatsanwaltschaft und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig eingeschaltet. Angaben zur Schadenshöhe waren auch am Sonntag nicht möglich. Das Flugzeug müsse erst gutachterlich untersucht werden, erklärte ein Polizeisprecher am Morgen.

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Publiziert in SI Retter

SCHWALEFELD. Ein dreijähriger Junge ist am Sonntagabend im Willinger Ortsteil Schwalefeld von einem Auto erfasst und schwer am Kopf verletzt worden. Die Besatzung eines Rettungshubschraubers flog das Kleinkind nach notärztlicher Erstversorgung in eine Spezialklinik.

Laut Polizei war der Junge gegen 18.30 Uhr mit einem Laufrad einen abschüssigen Weg zwischen den Straßen Zum Burgring und Zur Kirchwiese hinunter gefahren. Unten angekommen, fuhr der Dreijährige auf die Straße - und genau vor den fahrenden Wagen eines 47-jährigen Willingers. Das Kind schlug gegen die Haube, stürzte zu Boden und geriet dann noch unter das Auto. Der Autofahrer habe den Jungen nicht sehen können, da er von einem parkenden Auto verdeckt aus dem Weg heraus kam und unmittelbar vor den VW EOS des 47-Jährigen fuhr.

Anwohner und der Autofahrer selbst befreiten das Kind, indem sie das Cabrio mit Wagenhebern anhoben. Der verständigte Notarzt aus Korbach und die Besatzung des in Usseln stationierten DRK-Rettungswagens rückten an, versorgten das am Kopf schwer verletzte Kleinkind und forderten über die Leitstelle umgehend einen Rettungshubschrauber an.

Die Besatzung der Siegener ADAC-Maschine Christoph 25 übernahm den Einsatz und nahm Kurs auf das Upland. Wenige Minuten nach der Alarmierung landete der Pilot auf einer Wiese im oberen Teil der Straße Zum Burgring. Dorthin brachten die Rettungskräfte am Boden den Jungen, der nach weiterer gemeinsamer Versorgung in eine Spezialklinik nach Marburg geflogen wurde. Einen Helm hatte der Junge laut Polizei nicht getragen.

Einsatzkräfte der Feuerwehr hatten den Landeplatz des Helikopters abgesichert und die Rettungskräfte unterstützt. Einsatzleiter war Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl. Am Auto seien einige Kratzer und eine Beule an der Haube zurückgeblieben, sagte ein Polizeibeamter an der Unfallstelle.

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Publiziert in Retter

BAD BERLEBURG. Nach dem Zusammenstoß zweier Autos ist einer der Beteiligten mit schweren Verletzungen in eine Spezialklinik geflogen worden. Der mutmaßliche Unfallverursacher blieb unverletzt.

Ein 22 Jahre alter Autofahrer war am Samstagabend mit seinem Wagen auf der Landstraße 553 in Richtung Berghausen unterwegs. In Höhe des Klärwerks wendete er sein Fahrzeug. Zur selben Zeit befuhr ein 24-jähriger Autofahrer die L 553 in Richtung Berghausen. In Höhe der Zufahrt zum Klärwerk stießen beide Fahrzeuge zusammen.

Der 24-Jährige erlitt bei der Kollision schwere Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Der Unfallverursacher im anderen Wagen blieb unverletzt.

Die Schadenshöhe beträgt nach Polizeiangaben rund 45.000 Euro. Für die Unfallaufnahme musste die L 553 für mehrere Stunden gesperrt werden.

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Publiziert in SI Polizei

WINTERBERG. In Winterberg hat am Samstag ein 62 Jahre alter Autofahrer einen 41-jährigen Kradfahrer übersehen: Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Dabei wurde der Motorradfahrer schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus nach Siegen geflogen werden.

Wie die Polizei im Hochsauerlandkreis berichtet, war der 62-Jährige am Samstag gegen 13.40 Uhr mit seinem Auto in der Bödefelder Straße in Winterberg unterwegs. Als er sein Fahrzeug auf der Straße wendete, übersah er den 41 Jahre alten Motorradfahrer. Der war mit seiner Maschine in der Bödefelder Straße in Richtung Siedlinghausen unterwegs. Bei dem Zusammenstoß wurde der Kradfahrer schwer verletzt. Die Besatzung des Siegener ADAC-Rettungshubschaubers Christoph 25 brachte ihn in die Klinik.

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Publiziert in HSK Polizei

DIEMELSTADT. Ein mit vier Personen besetzter Kleinwagen ist am Montagmorgen auf der A 44 gegen einen Sattelzug geprallt. Die Beifahrerin kam dabei ums Leben, ihr Lebensgefährte und zwei Kinder wurden schwer verletzt. Mehrere Rettungswagen und Notärzte, die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen sowie drei Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Der folgenschwere Verkehrsunfall passierte Montagmorgen gegen 6 Uhr in Höhe der Tank- und Rastanlage Am Biggenkopf in Fahrtrichtung Dortmund. Entgegen erster Informationen handelte es sich bei den Insassen des Wagens nicht um ein Ehepaar mit seinen beiden Kindern; Fahrer (34) und Beifahrerin (28) waren Lebensgefährten, auf der Rückbank saßen der gemeinsame Sohn (11) des Paares und der 15 Jahre alte Bruder der Beifahrerin. Mit ihrem Opel Corsa mit polnischer Zulassung waren die beiden Erwachsenen und die beiden Jungen auf dem rechten Fahrstreifen zwischen den Anschlussstellen Diemelstadt und Marsberg unterwegs. Nach Polizeiangaben bemerkte der Fahrer des Kleinwagens das Stauende vor der Baustelle zu spät und fuhr unter das Heck eines stehenden Sattelzuges.

Bei dem Unfall zog sich die Beifahrerin tödliche Verletzungen zu. Die Frau und auch eines der Kinder auf der Rücksitzbank wurden im Fahrzeug eingeklemmt und von Feuerwehrleuten mit hydraulischem Gerät befreit. Der Ehemann und der zweite Junge der Familie konnten sich offenbar selbst aus dem Auto befreien. "Bei unserem Eintreffen kauerten sie an der Leitplanke", sagte einer der Feuerwehrleute gegenüber 112-magazin.de.

Zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz
Rettungskräfte aus Waldeck-Frankenberg, dem Kreis Höxter und dem Hochsauerlandkreis eilten auf die Autobahn und versorgten die Schwerverletzten. Der Leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst waren ebenfalls an der Unglücksstelle und koordinierten den Abtransport der drei Schwerverletzten. Zum Transport in Spezialkliniken landeten die drei Rettungshubschrauber Christoph 13 aus Bielefeld, Christoph 25 aus Siegen und Christoph 8 aus Lünen auf der Autobahn. Der 49 Jahre alte Lkw-Fahrer aus der Slowakei überstand den schweren Unfall unverletzt.

Die Autobahnpolizei leitete den Verkehr über die Tank- und Rastanlage um. Die Autobahn blieb in Höhe der Unfallstelle in Fahrtrichtung Dortmund längere Zeit voll gesperrt. Die Staatsanwaltschaft ordnete ein Gutachten an, das die Unfallursache klären soll. Der Schaden beläuft sich auf insgesamt 15.000 Euro.

Erst am Dienstag vergangener Woche und am Samstagmorgen hatte es schwere Unfälle auf der A 44 bei Diemelstadt gegeben, bei denen der Einsatz der Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen ebenfalls gefragt war: Zunächst wurde am Dienstag ein Wohnmobil zwischen zwei Lastwagen regelrecht zermalmt und das Ehepaar im Camper schwer verletzt, am Samstag dann fuhr ein Sattelzug einem anderen Lastwagen auf, der Fahrer wurde eingeklemmt und ebenfalls schwer verletzt.


112-magazin.de berichtete über beide Unfälle:
Wohnmobil bei Unfall völlig zerstört: Zwei Schwerverletzte (30.06.2015, mit Fotos)
Eingeklemmt und schwer verletzt noch 1,5 Kilometer gefahren (04.07.2015, mit Fotos)

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Publiziert in Retter
Mittwoch, 17 Juni 2015 11:48

Notarzt nicht verfügbar - Hubschraubereinsatz

BATTENBERG. Verwunderung am Mittwochmorgen in Battenberg, als der Siegener Rettungshubschrauber auf einer Wiese zwischen Schule und Freibad zur Landung ansetzte. Es war kein Schul- oder Badeunfall passiert, sondern ein medizinischer Notfall in einem nahe gelegenen Altenheim.

Da der Frankenberger Notarzt bereits bei einem anderen Einsatz gebunden war, wurden die Luftretter des ADAC aus dem Nachbarkreis alarmiert, um einen Notarzt zur Einsatzstelle zu bringen. Nach der Versorgung vor Ort durch das Team des Rettungshubschraubers und eines DRK-Rettungswagens aus Waldeck-Frankenberg wurde der Patient mit Notarztbegleitung ins Frankenberger Kreiskrankenhaus gefahren. Der Hubschrauber holte dort den Notarzt anschließend ab und startete wieder einsatzbereit zurück in Richtung Siegen.

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Publiziert in Retter

ALTASTENBERG. Zu einem schweren Verkehrsunfall wurden am Sonntagnachmittag die Feuerwehren aus Altastenberg, Oberkirchen und Winterberg, Rettungswagen und Notarzt aus Bad Fredeburg sowie der Siegener Rettungshubschrauber Christoph 25 alarmiert. Gegen 14.10 Uhr war auf der L 640 zwischen Altastenberg und Ohlenbach ein 26-jähriger Motorradfahrer aus Bielefeld schwer verunglückt.

Die Straße am Altastenberger Ortsausgang, unterhalb des Sahnehanges, an dem bereits der Rettungshubschrauber zur Landung gegangen war, wurde diesmal von einem niederländischen Feuerwehrmann mit einem Einsatzfahrzeug abgesichert. "Super!", rufe ich dem Mann zu, "dass die niederländischen Kameraden hier helfen". Der Mann erklärt mir, dass seine Kameraden in den schweren Unfall weiter unten verwickelt sind, zum Glück aber nicht verletzt wurden. Ein Motorradfahrer habe einen ihrer Wagen gerammt, erklärt der Feuerwehrmann an der Absperrung.

Wenige Meter weiter talwärts befindet sich die Einsatzstelle. Die Drehleiter aus Winterberg ist zu sehen, ein völlig zerstörtes Motorrad, das auf der Straße liegt, die Löschfahrzeuge aus Oberkirchen und aus Altastenberg sowie Rettungswagen und Notarzt aus Bad Fredeburg. Der Motorradfahrer ist in einer Gruppe unterwegs gewesen, laut Polizei wegen überhöhter Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn geraten. Dort ist der Bielefelder gegen einen Feuerwehrwagen aus den Niederlanden gefahren. Obwohl dessen Fahrer, der mit seinen Kameraden in Richtung Winterberg unterwegs war, noch nach links gelenkt hatte, um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden, war der Motorradfahrer in die Seite des Wagens eingeschlagen. Dabei war die Geschwindigkeit des Zweiradfahrers so hoch, dass er vom Feuerwehrwagen abgewiesen und in die angrenzende, stark abschüssige Böschung katapultiert wurde. Der Mann kam schwer verletzt in einer Fichtenschonung zum Liegen.

Vor Ort wurde der Mann durch die Mediziner von Hubschrauber und Rettungsdienst versorgt. Für die Rettung aus dem unwegsamen Gelände waren in erster Linie die Kameraden der Winterberger Drehleiter zuständig. Die Maschinisten, zum Teil selbst Rettungsassistenten, befestigen dazu eine Schleifkorbtrage am Leiterkorb. Eine Schleifkorbtrage ist ein spezielles Gerät zur Rettung von Patienten aus unwegsamem Gelände. Hiermit können die Einsatzkräfte Patienten zum Beispiel an einem Abhang retten. Millimetergenau und routiniert richten die Kameraden nun ihren Leiterkorb über der Böschung aus, mit Stahlseilen und unter den Augen weiterer Feuerwehrleute wird die Schleifkorbtrage gesichert und langsam zum Patienten in die Böschung abgelassen.

Der schwer Verletzte Mann ist aber unterdessen nicht alleine: Die Rettungsdienstbesatzungen und weitere Feuerwehrkameraden sind stets an seiner Seite. Alles läuft routiniert. Behutsam wird der Biker mit der Schaufeltrage – einem speziellen Rettungsgerät für Wirbelsäulenverletzte auf ein Rettungsbrett und schließlich in die Schleifkorbtrage gehoben. Dann geht es genau so routiniert und sicher wieder nach oben auf die Straße. Dort steht bereits die Trage des Rettungswagens bereit und die Mediziner übernehmen auch dort wieder die Betreuung des Mannes.

Wenig später fahren die Kameraden zum Sahnehang, einige Meter oberhalb der Einsatzstelle, wo bereits der Rettungshubschrauber zum besonders schonenden und schnellen Transport bereit steht. Während des Fluges kümmern sich Rettungsassistent und Notarzt der Luftrettung weiter um den Patienten, bis sie ihn wenige Minuten später sicher in einer Unfallklinik übergeben konnten. Lebensgefahr besteht nach Aussagen der Polizei nicht, am Motorrad entstand erheblicher Schaden, das Vorderrad wurde beim Aufprall abgerissen. Auch das Feuerwehrfahrzeug der Niederländer wurde beschädigt. Insgesamt beläuft sich der Schaden auf 16.000 Euro. Die L 640 blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten gesperrt. Die Einsatzkräfte bedanken sich insbesondere für das Verständnis der Verkehrsteilnehmer, die warten mussten.

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Publiziert in HSK Retter

OLSBERG. Schwere Verletzungen haben ein Motorradfahrer und seine Mitfahrerin bei einem Frontalzusammenstoß mit einem Auto erlitten. Unter anderem war der Rettungshubschrauber an der Unfallstelle im Einsatz.

Ein 68 Jahre alter Autofahrer war am Freitag gegen 15.30 Uhr auf der Bundesstraße 480 n von Olsberg kommend in Richtung Winterberg unterwegs. Beim Linksabbiegen in Richtung Carlsauestraße missachtete der Fahrer die Vorfahrt eines aus der Gegenrichtung kommenden Motorrades. Im Einmündungsbereich kam es trotz Vollbremsung des Kradfahrers zum Frontalzusammenstoß.

Der Kradfahrer und seine Sozia stürzten und wurden schwer verletzt. Vor Ort wurden zur Versorgung der Verletzten ein Notarzt und der Rettungsdienst des Hochsauerlandkreises sowie Rettungshubschrauber Christoph 25 aus Siegen im Einsatz. Die Schwerverletzten wurden in die Klinik nach Dortmund-Nord geflogen beziehungsweise mit dem RTW ins Krankenhaus nach Winterberg gebracht.

Die Feuerwehr Olsberg war im Einsatz. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der Autofahrer kam mit dem Schrecken davon. Angaben über die Schadenshöhe und die Herkunft der Beteiligten machte die Polizei am Samstag nicht.

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Publiziert in HSK Retter

BAD BERLEBURG. Übermüdung eines 45 Jahre alten Autofahrers ist offenbar die Ursache für einen Frontalzusammenstoß auf der L 718 zwischen Dotzlar und Sassenhausen. Ein 19-Jähriger wurde dabei schwer verletzt im Auto eingeklemmt und später mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Der Unfall passierte am Dienstagmorgen gegen 8.20 Uhr: Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 45-jähriger Bad Berleburger die L 718 in Richtung Dotzlar, geriet dabei auf die Gegenfahrbahn und stieß dort frontal mit dem Audi 80 eines entgegenkommenden 19-jährigen Bad Berleburgers zusammen.

Vermutlich war der 45-Jährige aufgrund von Übermüdung eingeschlafen und so in den Gegenverkehr geraten. Der 45-Jährige wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Bad Berleburg eingeliefert. Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Arfeld, Dozlar und Bad Berleburg rückten aus, um den 19-Jährigen mit hydraulischen Geräten aus dem Fahrzeug zu befreien. Nach notärztlicher Erstversorgung flog die Besatzung des Siegener Rettungshubschraubers Christoph 25 den jungen Mann in ein Siegener Krankenhaus. Für die Zeit der Unfallaufnahme wurde die Straße in beide Fahrtrichtung gesperrt. Die Feuerwehren beseitigten auch ausgelaufene Betriebsstoffe. Es entstand ein Sachschaden von etwa 28.000 Euro.

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Publiziert in SI Retter
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