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WILLINGEN. Bei einem Arbeitsunfall an der Mühlenkopfschanze ist am Donnerstag ein 53 Jahre alter Mitarbeiter eines Bauunternehmens schwer verletzt worden. Der Mann war aus einem Arbeitskorb herausgesprungen, als dieser ins Trudeln geriet, und stürzte dann einen Abhang hinunter gegen ein Gerüst. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Zwei Bauarbeiter waren um 12.15 Uhr mit Außenputzarbeiten am neuen Kampfrichterturm beschäftigt. Da aufgrund der extremen Hanglage an dieser Stelle kein Gerüst gestellt werden konnte, wurde ein Kran mit anhängendem Arbeitskorb eingesetzt, in dem die beiden Arbeiter standen und ihre Tätigkeit verrichteten.

Aus Arbeitskorb heraus gesprungen
Der Arbeitskorb wurde von einem der beiden Arbeiter mit einer Fernsteuerung gesteuert, während der andere Putzarbeiten verrichtete. Aus bislang ungeklärten Gründen geriet der Korb in Rotation und drohte gegen eine Wand zu stoßen. Die beiden Insassen sprangen deshalb aus geringer Höhe von etwa zwei Metern über dem Boden aus dem Arbeitskorb heraus.

Während der 47-jährige Kollege aus Willingen unverletzt blieb, rutschte der 53-jährige Bauarbeiter aus Korbach aufgrund der extremen Steillage einige Meter den Hang hinunter und prallte gegen Metallstreben eines Baugerüstes. Hierdurch erlitt er Prellungen und eine Kopfverletzung. Bewegungsunfähig blieb er am Unfallort liegen. Kollegen des Mannes eilten herbei und versorgten den Schwerverletzten vor Eintreffen von Rettungsdienst und Notarzt.

Rettungsdienst lobt Kollegen als hervorragende Ersthelfer
Die Kollegen hätten hervorragend gearbeitet, lobte der Rettungsdienst im Gespräch mit 112-magazin.de. So hätten einige Arbeiter versiert Erste Hilfe geleistet, andere zeigten den hinzu kommenden Rettungskräften als Einweiser den Weg zur Unglücksstelle. Außerdem halfen die Männer dabei, die medizinische Ausrüstung der Retter zu transportieren. "Das war wirklich hervorragend", lobte einer der Rettungsassistenten.

Einsatzkräfte der Willinger Feuerwehr unter Leitung von Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl waren als Tragehilfe alarmiert worden. Die Brandschützer trugen den Verletzten nach notärztlicher Versorgung mit der Schleifkorbtrage die steile und enge Treppe zum Rettungswagen hinauf, der unterhalt des Schanzentisches stand. Der RTW brachte den 53-Jährigen ins Tal, wo der Siegener Rettungshubschrauber Christoph 25 gelandet war. Die Luftretter transportierten den Schwerverletzten in eine Kasseler Klinik.

Nach dem derzeitigen Kenntnisstand ist der Korbacher zwar schwer verletzt, es besteht aber keine Lebensgefahr. Als Unfallursache kommen ein Bedienungsfehler oder aber Windeinwirkung in Betracht. Das Amt für Arbeitsschutz wurde eingeschaltet. Ski-Club-Präsident Jürgen Hensel eilte nach Bekanntwerden des Unfalls unverzüglich von seiner Arbeitsstelle zur Schanze. "Ich habe mit den Notärzten gesprochen und bin sehr froh, dass der Arbeitsunfall trotz schwerer Blessuren keine lebensgefährlichen Folgen hat. Ich wünsche dem Verletzten im Namen des Ski-Clubs Willingen und auch ganz persönlich alles erdenklich Gute und eine schnelle Genesung", wird Hensel auf der Homepage des Ski-Clubs zitiert.

Christoph 25 kurze Zeit später erneut in Willingen im Einsatz
Der Siegener Helikopter war am Nachmittag dann noch einmal in Willingen, nachdem ein Handwerker sich an heißem Wasser den Oberkörper verbrüht hatte. Der Mann wurde in eine Spezialklinik nach Dortmund geflogen. Die Willinger Feuerwehr, die den Piloten eingewiesen und den Landeplatz an der Talstation der Ettelsbergseilbahn abgesichert hatte, musste sich quasi teilen: Zur selben Zeit mussten die Brandschützer auch noch den Rettungsdienst nach dem Sturz eines Mountainbikers auf der Freeridestrecke unterstützen. Laut Gemeindebrandinspektor Querl war die Wehr erneut als Tragehilfe in unwegsamem Gelände gefragt.

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Publiziert in Retter

ERNDTEBRÜCK. Bei einem missglückten Überholmanöver ist es zu einem Unfall mit insgesamt drei Autos gekommen. Ein Mann und zwei Frauen wurden verletzt, eine von ihnen schwer. Der Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Drei Autos befuhren am Samstagabend gegen 18.40 Uhr hintereinander den Rohrbacher Weg. Der an letzter Position in der Schlange fahrende Golffahrer setzte zum Überholen der beiden vorausfahrenden Autos - ein Skoda und ein Opel - an. Als er in Höhe des Skodas fuhr, scherte dessen 45-jährige Fahrerin ebenfalls nach links zum Überholen aus. Dabei kam es zur Kollision aller drei Fahrzeuge.

Der Golf-Fahrer hatte noch vergeblich ein Ausweichmanöver eingeleitet, konnte dabei einen Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern, prallte dann sogar noch gegen einen Baum, riss diesen komplett um, bevor er schließlich in einer Wiese zum Stillstand kam. Auch die Skodafahrerin prallte gegen einen Baum und kam dann erst zwölf Meter abseits der Straße zum Stillstand. Alle drei Autos mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beträgt rund 36.000 Euro. Die Straße blieb wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie zur Unfallaufnahme durch die Polizei rund anderthalb Stunden voll gesperrt.

Die 45-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Sie musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Siegener Krankenhaus geflogen werden. Der Golffahrer und die Opelfahrerin konnten das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.

Das Bad Berleburger Verkehrskommissariat bittet mögliche Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich unter der Rufnummer 02751/909-0 zu melden.

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Publiziert in SI Retter

BOTTENDORF. Bei einem schweren Verkehrsunfall am Mittwochabend zwischen Frankenberg und Rosenthal ist ein 29-Jähriger aus Rosenthal schwer verletzt worden. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 25 in die Klinik nach Marburg geflogen. Ein 73-Jähriger aus Rheinland-Pfalz hatte ihm laut Polizei am Abzweig nach Bottendorf die Vorfahrt genommen.

Obwohl vier Fahrzeuge mit insgesamt sechs Insassen in den schweren Verkehrsunfall verwickelt waren, war der Hergang für die Beamten der Frankenberger Polizei schnell klar: Der 73-Jährige war gegen 18 Uhr mit seinem Mercedes von Bottendorf nach rechts auf die Landesstraße 3076 in Richtung Rosenthal abgebogen. Dabei übersah er den Honda Civic des 29-jährigen Rosenthalers, der aus Richtung Frankenberg kam und Vorfahrt hatte. Der Civic wollte dem Mercedes ausweichen, wurde aber mit voller Wucht erwischt.

Er sei ihnen regelgerecht "entgegen geflogen", berichteten die Insassen eines VW-Kleinbusses - eine 19-Jährige und ein 17-Jähriger aus Frankenberg. Der Bus kam aus Richtung Rosenthal und hatte an dem Abzweig gehalten, weil er nach Bottendorf abbiegen wollte. Der Civic touchierte zudem einen Seat Leon, in dem ein 22-Jähriger und sein Vater saßen, ebenfalls aus Frankenberg. Der 22-Jährige und der 17-Jährige in dem Bus erlitten leichte Verletzungen.

Der Civic-Fahrer wurde in seinem Auto eingeklemmt, das demoliert und quer zur Fahrbahn zum Stehen kam. 25 Feuerwehrleute aus Burgwald und Bottendorf halfen, den schwer verletzten Mann aus dem Wrack zu befreien, indem sie das Dach des Wagens abtrennten. Der Mann wurde zunächst in einem Rettungswagen behandelt, bis der Rettungshubschrauber Christoph 25 aus Siegen eintraf, der ihn in die Klinik nach Marburg flog.

Die Straße zwischen Frankenberg und Rosenthal war für etwa zwei Stunden in beide Richtungen gesperrt. Die Feuerwehrleute unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Francisco Ayora Escandell halfen, die vier Fahrzeuge zu bergen und die Unfallstelle aufzuräumen. Außerdem hatte die Feuerwehr die Unfallstelle abgesperrt - schließlich war der gelbe ADAC-Helikopter mitten auf der Fahrbahn gelandet. Quelle: HNA

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Publiziert in Retter

BROMSKIRCHEN. Bei einem Verkehrsunfall am Montagmorgen bei Bromskirchen ist eine 51 Jahre alte Frau aus Olsberg im benachbarten Hochsauerlandkreis schwerst verletzt worden. Sie musste mit dem Rettungshubschrauber Christoph 25 aus Siegen ins Klinikum nach Kassel geflogen werden.

Laut Polizei ereignete sich der Unfall gegen 7 Uhr auf der Bundesstraße 236 zwischen Allendorf-Eder und Bromskirchen. Ein 19 Jahre alter Autofahrer aus einem Frankenberger Stadtteil war mit seinem silbergrauen Ford in Richtung Allendorf-Eder unterwegs, als er mit seinem Wagen in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geriet und dort frontal mit dem Auto der Frau zusammenstieß. Die 51-Jährige war mit einem - ebenfalls silbergrauen - fast neuen Honda unterwegs.

Beide Fahrer saßen allein in ihren Fahrzeugen, als Unfallursache nannte die Polizei nicht angepasste Geschwindigkeit des jungen Mannes auf feuchter Fahrbahn. Der 19-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt.

Neben Polizei und Rettungskräften war auch die Bromskirchener Feuerwehr im Einsatz, die Kameraden sicherten die Unfallstelle ab. Die Bundesstraße zwischen Bromskirchen und Allendorf-Eder war während der Bergungsarbeiten voll gesperrt. An der Unfallstelle lobten Notarzt und Rettungssanitäter das professionelle Verhalten der Ersthelfer, die zu dem Unfall hinzugekommen waren und sofort die Rettungskette in Gang gesetzt hatten.

Den Sachschaden bezifferte die Polizei mit insgesamt 20.000 Euro - 2000 Euro an dem Ford des 19-Jährigen, 18.000 Euro an dem erst wenige Monate alten Honda der Olsbergerin.

Die Bundesstraße zwischen Bromskirchen und Allendorf-Eder war während der Bergungsarbeiten bis gegen 8.30 Uhr voll gesperrt. Die Polizei leitete den Verkehr um und ließ Verkehrsteilnehmer über Rundfunkwarnmeldungen informieren.

Erst am Sonntag war im Landkreis ein Rettungshubschrauber nach einem Verkehrsunfall im Einsatz: Die Besatzung der Kasseler Maschine Christoph 7 flog einen schwer verletzten Motorradfahrer von der Unfallstelle bei Waldeck in eine Klinik (wir berichteten, hier klicken).

Weitere Informationen und Fotos folgen!


Link:
Feuerwehr Bromskirchen

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Publiziert in Retter

BAD LAASPHE. Bei einem schweren Zugunglück zwischen Bad Laapshe und Erndtebrück sind am Samstag 34 Menschen verletzt worden, fünf von ihnen schwer. Ein Personenzug hatte einen Lastwagen gerammt, der trotz roter Warnleuchten auf einen Bahnübergang gefahren war. Bei der Kollision entgleiste der Zug. Lokführer und Lkw-Fahrer wurden in den Fahrzeugen eingeklemmt.

Der 56-jährige Lkw-Fahrer einer Spedition aus Thüringen schwebt in akuter Lebensgefahr, der 41 Jahre alte Lokführer wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Nachdem die Feuerwehren aus Bad Laasphe und Feudingen etwa eine Stunde gebraucht hatten, um die massiv eingeklemmten Männer zu befreien, flogen die Besatzungen der Rettungshubschrauber Christoph 3 (Köln) und Christoph 25 (Siegen) die Schwerverletzten in Kliniken in Marburg und Siegen.

Drei der 30 Fahrgäste erlitten schwere, die übrigen eher leichte Verletzungen. Sie wurden in einer eigens eingerichteten Verletztensammelstelle auf dem Hof einer angrenzenden Firma erstversorgt und dann - sofern nötig - in verschiedene Kliniken eingeliefert. Haupt- und ehrenamtliche Rettungskräfte aus dem gesamten Kreis Siegen-Wittgenstein waren ebenso im Einsatz wie die Besatzungen von vier Rettungswagen aus dem Kreis Marburg-Biedenkopf und dem Lahn-Dill-Kreis.

Der Lkw-Fahrer war Zeugen bereits gut zwei Kilometer vor der späteren Unfallstelle durch unklare Bremsmanöver aufgefallen. An einem unbeschrankten Bahnübergang zwischen Laasphe und Erndtebrück hatte der Mann dann offenbar die roten Warnleuchten missachtet und war trotz des herannahenden Zuges auf die Gleise gefahren. Der Zug rammte den Lastwagen nahezu ungebremst, sprang durch die heftige Kollision aus den Schienen und schob den "Brummi" mehrere Meter vor sich her in Richtung eines Abhangs. Kurz davor kamen die Fahrzeuge glücklicherweise zum Stillstand. Der Auflieger des Lkw wurde beim Aufprall abgerissen.

Das THW aus Bad Berleburg rückte aus, um den Lastwagen vor der Bergung zu sichern und bei der Bergung von Auflieger, Zug und Lkw behilflich zu sein. Die auf Bahnunfälle spezialisierten THW-Kollegen aus Korbach rückten ebenfalls zur Unglücksstelle aus - die noch vom Hochwassereinsatz in Sachsen und Sachsen-Anhalt erschöpften Helfer waren gefragt, um den entgleisten Zug wieder auf die Schienen zu bringen. Dabei war auch ein großer Autokran im Einsatz, außerdem fuhr ein spezieller Bergungszug zum Ort des Geschehens. Über der Unfallstelle kreisten immer wieder Helikopter der Polizei - unter anderem, um Übersichtsaufnahmen aus der Luft von den verunfallten Fahrzeugen zu machen.

Neben der "normalen" Polizei war auch die für den Bahnverkehr zuständige Bundespolizei im Einsatz sowie eine Hundertschaft, die die örtlichen Kollegen bei der Verkehrsregelung beziehungsweise der weiträumigen Umleitung des Verkehrs unterstützte. Um die Bergung des Zuges zu ermöglichen, mussten in einer sehr zeitaufwändigen Aktion Teile der Eisenbahn durch die Helfer des THW Bad Berleburg abgetrennt werden. Die Bergungsarbeiten sollten die ganze Nacht über andauern, hieß es. Am Abend bauten die Helfer der Beleuchtungsgruppe des Bad Berleburger THW daher eine großflächige Beleuchtung auf.

Angaben über die Unglücksursache sowie zur Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor. Die Bahnstrecke Laasphe - Erndtebrück bleibt bis auf weiteres gesperrt.

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Publiziert in SI Retter

BAD LAASPHE/KORBACH. Bei einem schweren Zugunglück zwischen Bad Laapshe und Erndtebrück sind am Samstag 34 Menschen verletzt worden, fünf von ihnen schwer. Ein Personenzug hatte einen Lastwagen gerammt, der trotz roter Warnleuchten auf einen Bahnübergang gefahren war. Bei der Kollision entgleiste der Zug. Lokführer und Lkw-Fahrer wurden in den Fahrzeugen eingeklemmt. Auch das Korbacher THW war im Einsatz.

Der 56-jährige Lkw-Fahrer einer Spedition aus Thüringen schwebt in akuter Lebensgefahr, der 41 Jahre alte Lokführer wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Nachdem die Feuerwehren aus Bad Laasphe und Feudingen etwa eine Stunde gebraucht hatten, um die massiv eingeklemmten Männer zu befreien, flogen die Besatzungen der Rettungshubschrauber Christoph 3 (Köln) und Christoph 25 (Siegen) die Schwerverletzten in Kliniken in Marburg und Siegen.

Drei der 30 Fahrgäste erlitten schwere, die übrigen eher leichte Verletzungen. Sie wurden in einer eigens eingerichteten Verletztensammelstelle auf dem Hof einer angrenzenden Firma erstversorgt und dann - sofern nötig - in verschiedene Kliniken eingeliefert. Haupt- und ehrenamtliche Rettungskräfte aus dem gesamten Kreis Siegen-Wittgenstein waren ebenso im Einsatz wie die Besatzungen von vier Rettungswagen aus dem Kreis Marburg-Biedenkopf und dem Lahn-Dill-Kreis.

Der Lkw-Fahrer war Zeugen bereits gut zwei Kilometer vor der späteren Unfallstelle durch unklare Bremsmanöver aufgefallen. An einem unbeschrankten Bahnübergang zwischen Laasphe und Erndtebrück hatte der Mann dann offenbar die roten Warnleuchten missachtet und war trotz des herannahenden Zuges auf die Gleise gefahren. Der Zug rammte den Lastwagen nahezu ungebremst, sprang durch die heftige Kollision aus den Schienen und schob den "Brummi" mehrere Meter vor sich her in Richtung eines Abhangs. Kurz davor kamen die Fahrzeuge glücklicherweise zum Stillstand. Der Auflieger des Lkw wurde beim Aufprall abgerissen.

Das THW aus Bad Berleburg rückte aus, um den Lastwagen vor der Bergung zu sichern und bei der Bergung von Auflieger, Zug und Lkw behilflich zu sein. Die auf Bahnunfälle spezialisierten THW-Kollegen aus Korbach rückten ebenfalls zur Unglücksstelle aus - die noch vom Hochwassereinsatz in Sachsen und Sachsen-Anhalt erschöpften Helfer waren gefragt, um den entgleisten Zug wieder auf die Schienen zu bringen. Dabei war auch ein großer Autokran im Einsatz, außerdem fuhr ein spezieller Bergungszug zum Ort des Geschehens. Über der Unfallstelle kreisten immer wieder Helikopter der Polizei - unter anderem, um Übersichtsaufnahmen aus der Luft von den verunfallten Fahrzeugen zu machen.

Neben der "normalen" Polizei war auch die für den Bahnverkehr zuständige Bundespolizei im Einsatz sowie eine Hundertschaft, die die örtlichen Kollegen bei der Verkehrsregelung beziehungsweise der weiträumigen Umleitung des Verkehrs unterstützte. Um die Bergung des Zuges zu ermöglichen, mussten in einer sehr zeitaufwändigen Aktion Teile der Eisenbahn durch die Helfer des THW Bad Berleburg abgetrennt werden. Die Bergungsarbeiten sollten die ganze Nacht über andauern, hieß es. Am Abend bauten die Helfer der Beleuchtungsgruppe des Bad Berleburger THW daher eine großflächige Beleuchtung auf.

Angaben über die Unglücksursache sowie zur Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor. Die Bahnstrecke Laasphe - Erndtebrück bleibt bis auf weiteres gesperrt.

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Publiziert in THW
Mittwoch, 08 Mai 2013 13:31

Von Traktor überrollt: 78-Jähriger stirbt

BAD LAASPHE. Der 78-jährige Traktorfahrer, der am Montag in Bad Laasphe-Feudingen von seinem Fahrzeug überrollt und schwer verletzt wurde, ist in einer Klinik in Siegen seinen Verletzungen erlegen.

Der Senior hatte am Montagnachmittag an seinem Schlepper die festsitzende Kupplung lösen wollen, als es zu dem Unglück kam. Beim Hantieren an der Kupplung geriet das rund 50 Jahre alte Fahrzeug wieder in Gang, erfasste den Rentner und überrollte ihn teilweise.

Eine zufällig anwesende Krankenschwester hatte noch Erste Hilfe geleistet. Nach der Versorgung durch Rettungswagenbesatzung und Notarzt flog die Besatzung des Siegener Rettungshubschraubers Christoph 25 den 78-Jährigen in ein Siegener Krankenhaus. Dort verstarb der Mann nach Auskunft von Polizeisprecher Georg Baum.

Publiziert in SI Polizei
Dienstag, 07 Mai 2013 12:06

Von Traktor überrollt und schwer verletzt

BAD LAASPHE. Ein 78-jähriger Traktorfahrer ist in Bad Laasphe-Feudingen beim Hantieren an seinem Traktor von dem Fahrzeug überrollt und schwer verletzt worden. Vorausgegangen waren technische Probleme an dem 50 Jahre alten Schlepper.

Auf seiner Fahrt von der Sieg-Lahn-Straße in Richtung Ortsmitte hatte am Montagnachmittag plötzlich die Kupplung des bereits 50 Jahre alten Traktors blockiert. Der 78-Jährige wollte diese dann per Hand lösen und stieg dazu von seinem Traktor.

"Dabei vergaß er wohl, den Gang zu lösen, so dass der Traktor wieder los fuhr, den Senior zu Boden riss und zum Teil überrollte", sagte am Dienstag ein Polizeisprecher. Anschließend fuhr der Traktor noch gegen ein geparktes Fahrzeug und schob dieses mehrere Meter weit vor sich her. Ein aufmerksamer Kunde einer in der Nähe befindlichen Tankstelle beobachtete das Geschehen, eilte zu dem Traktor und zog den Schlüssel ab, so dass die Landmaschine dann stehen blieb.

Eine zufällig anwesende Krankenschwester leistete dem Senior erste Hilfe. Hinzu gerufene Rettungskräfte versorgten den Mann, der später von der Besatzung des Siegener Rettungshubschraubers Christoph 25 in ein Siegener Krankenhaus geflogen wurde.

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Publiziert in SI Retter

HATZFELD. Bei einem schweren Verkehrsunfall bei Hatzfeld ist die 77 Jahre alte Beifahrerin am Dienstag gegen 14.45 Uhr in einem Mercedes eingeklemmt und schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen konnte sich der 76 Jahre alte Fahrer selbst aus dem Wrack befreien. Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert, während seine Ehefrau mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen wurde.

Der fast nagelneue Mercedes der B-Klasse kam aus Richtung Beddelhausen. Aus noch ungeklärten Gründen kam der Wagen in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen zwei Straßenbäume.

Da in der Erstmeldung von zwei eingeklemmten Personen die Rede war, rückte die Hatzfelder Feuerwehr mit einem Großaufgebot aus. "Alle vier Stadtteilwehren sind hier", sagte Stadtbrandinspektor Eckhard Wenzel an der Unglücksstelle. Nach seinen Worten verdankt die Ehefrau der stabilen Konstruktion dieses Autos vermutlich ihr Leben.

25 Feuerwehrleute aus Hatzfeld, Eifa, Reddighausen und Eifa waren im Einsatz. Sie befreiten die Beifahrerin mit hydraulischem Gerät und verhinderten mit Seilen, dass das Wrack eine Böschung hinabrutschte. Außerdem beseitigten sie die Unfallspuren.

Bei den beiden Insassen handelt es sich nach Angaben der Polizei um ein Ehepaar aus Hatzfeld. Während die Frau mit dem Siegener Rettungshubschrauber Christoph 25 in eine Klinik geflogen wurde, kam der Ehemann und Fahrer mit einem Rettungswagen nach Frankenberg ins Kreiskrankenhaus.

Die Höhe des Schadens bezifferte ein Polizeisprecher auf 20.000 Euro.


Erst am Montag waren Rettungsdienst, Feuerwehr und Rettungshubschrauber im Hatzfelder Stadtgebiet im Einsatz:
In Brunnen gestürzt: Aufwändige Rettung, Hubschrauber (22.04.2013, mit Fotos)

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Publiziert in Retter

HOLZHAUSEN. Spektakuläre Rettungsaktion am Montagvormittag im Hatzfelder Stadtteil Holzhausen: Eine Frau war in den Brunnenschacht der Wasserversorgungsanlage Am Köppel gestürzt und schwer verletzt worden. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Am Vormittag, so Hatzfelds Bürgermeister Uwe Ermisch, habe eine routinemäßige Wasserprobenentnahme angestanden. Die Frau vom Hygieneinstitut Marburg, so Ermisch weiter, sei schon einige Male zu den Probeentnahmen an Anlage gewesen und kenne diese.

Dennoch ist es heute zu einem folgenschweren Unfall gekommen: Beim hinaussteigen aus dem etwa vier Meter tiefen Schacht ist die Frau an der Ausstiegsleiter hängen geblieben und dann rückwärts in den Schacht gefallen. Dabei verletzte sich schwer an Becken, Beinen und Hüfte. Ein Mitarbeiter des Hatzfelder Bauhofes, der mit der Frau an den Brunnen gefahren war, alarmierte sofort Feuerwehr und Rettungsdienst. Wenige Minuten später gab es Alarm für alle Hatzfelder Feuerwehreinheiten um die Einheiten Hatzfeld, Eifa, Holzhausen und Reddighausen, sowie den DRK Rettungsdienst aus Laisa, den Frankenberger Notarzt und den Siegener Rettungshubschrauber Christoph 25, der wenige Meter neben der Unfallstelle in einer Wiese landete.

Mit einem so genannten Spineboard, einem speziellen Rettungsbrett auf dem man Patienten mit speziellen Gurten fest fixieren und somit ungewollte Bewegungen und Erschütterungen verhindern kann, wurde die junge Frau immobilisiert. Zusätzlich legten die Rettungsteams der Patientin eine Halskrause an, um so die Wirbelsäule optimal zu schützen. Mit einem speziellen Beckengurt aus dem Rettungshubschrauber wurde zusätzlich das Becken zusammengedrückt, um eine eventuelle Blutung möglichst gering halten zu können. Nach weiterer Erstversorgung wurde die Frau dann mittels Seilen, die am Spineboard befestigt wurden, in senkrechter Position aus dem Brunnenschacht gezogen. Praktischer Umstand: Der Rettungsassistent des Hubschraubers, Dirk Werthenbach von der Feuerwehr Siegen, ist auch ausgebildeter Höhenretter und kennt sich somit hervorragend mit Rettung aus Höhen und Tiefen aus.

Nachdem die Frau aus dem Brunnen gerettet worden war, wurde sie mit dem Rettungshubschrauber in die Marburger Uniklinik geflogen. Nach etwas mehr als einer Stunde war der Einsatz beendet, der auch zahlreiche Schaulustige angelockt hatte. Lebensgefahr bestand für Frau nach Angaben vor Ort nicht.

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