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SOMPLAR. Erneut hat ein schwerer Verkehrsunfall an der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen für Aufsehen gesorgt. Nach Polizeiangaben kam es am Dienstagmorgen gegen 9.25 Uhr, auf der Landesstraße 717 zwischen Somplar und Hallenberg zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 61-jähriger Mann aus Olsberg war mit seinem Pkw in Richtung Hallenberg unterwegs, als er im Bereich einer Rechtskurve einen Lkw überholte. Hierbei stieß er mit einem ihm entgegenkommenden Motorrad zusammen.

Nach Angaben eines Verkehrsteilnehmers hatte der Biker und die Sozia keine Chance auszuweichen. Der 69-jährige Fahrer des Motorrads und seine 65-jährige Frau (beide aus Lennestadt) wurden dabei schwer verletzt. Der angeforderte Rettungshubschrauber Christoph 25 aus Siegen landete wenig später am Unfallort und versorgte die Unfallbeteiligten. Für die Dauer der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme musste die Strecke durch Polizeibeamte gesperrt werden. (112-magazin)


Mehrere, teils tödliche Unfälle mit beteiligten Motorradfahrern ereigneten sich in den vergangenen 14 Tagen im Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Link: Motorrad kollidiert mit Reh - Bikerin schwer verletzt (02.07.2018)

Link: Tödlicher Unfall auf der B 253 bei Röddenau (02.07.2018, mit Fotostrecke)

Link: Tödlicher Motorradunfall in Schwalefeld - Christoph 7 im Einsatz (30.06.2018)

Link: Motorradunfall in Armsfeld - KTM prallt gegen Auto (28.06.2018)

Link: Bundesstraße 251 nach Unfall voll gesperrt (26.06.2018, mit Fotostrecke)

Link: Niveauloses Benehmen nach Unfall ruft Polizei auf den Plan (15.06.2018)

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Publiziert in Polizei
Montag, 25 Juni 2018 08:05

Heute: Blutspenden in Bergheim

EDERTAL-BERGHEIM. Jede Blutspende hilft Leben zu retten. Täglich werden dazu in Hessen knapp 900 Blutspenden benötigt. Das geht nur durch gemeinsames Engagement. Zum Leben retten, lädt das freundliche Team der DRK-Bereitschaft in das Dorfgemeinschaftshaus nach Bergheim ein. Von 15 Uhr bis 20 Uhr können interessierte Bürgerinnen und Bürger am Montag, 25. Juni in der Schulstraße Blut spenden.

Jede Spende zählt

Blut spenden kann jeder Gesunde vom 18. bis zum 73. Geburtstag. Erstspender dürfen jedoch nicht älter als 64 Jahre sein. Damit die Blutspende gut vertragen wird, erfolgt vor der Entnahme eine ärztliche Untersuchung. Die eigentliche Blutspende dauert nur wenige Minuten. Mit Anmeldung, Untersuchung und anschließenden leckerem Imbiss, der von den freundlichen DRK-Mitarbeitern  gereicht wird, sollten Spender eine gute Stunde Zeit einplanen. Eine Stunde, die ein ganzes Leben retten kann. Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen.

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Publiziert in Retter
Dienstag, 17 April 2018 16:02

Feuerwehr unterstützt Hubschraubereinsatz

FROHNHAUSEN. Die Feuerwehren aus Battenberg und Frohnhausen waren am Dienstagmittag mit zehn Kameraden im Einsatz, um den DRK Rettungsdienst aus Laisa und den ADAC Rettungshubschrauber „Christoph 25“ aus Siegen zu unterstützen.

Der RTW und die Luftretter waren zu einem medizinischen Notfall nach Frohnhausen alarmiert worden. Da der angeforderte Rettungshubschrauber nicht direkt an der Einsatzadresse landen konnte, wurde die Feuerwehr alarmiert, um die Hubschrauberbesatzung einzuweisen.

Nach der Versorgung vor Ort startete der Hubschrauber, der am Frohnhausener Ortsrand in einer Wiese gelandet war, mit Patient an Bord in Richtung Klinik. Die Feuerwehrkameraden sicherten auch dabei den Landeplatz ab und hatten zuvor geholfen, den Patienten in den Hubschrauber zu tragen. Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet.


Publiziert in Feuerwehr

WINTERBERG. Am späten Samstagnachmittag landete der Rettungshubschrauber Christoph 25 ,,Siegen" zu einer Einweisung am St. Franziskus Hospital in Winterberg. Da sich die Maschine D-HXBB derzeit in der Werft befindet, landeten die Siegener Luftretter gestern mit der Maschine D-HDEC in der Franziskusstraße. Nach getaner Arbeit hob die Maschine wieder in Richtung Siegen zur Homebase ab. (112-magazin)

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Publiziert in Retter
Montag, 19 März 2018 16:07

Bergwacht, Retter und Christoph 25 im Einsatz

WINTERBERG. Ein medizinischer Notfall sorgte am Sonntagnachmittag gegen 14.30 Uhr in Winterberg für rege Einsatztätigkeiten der Retter. Die Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph 25 aus Siegen musste im Skigebiet landen. Am Einsatz beteiligt waren ein NEF und ein RTW des Hochsauerlandkreises sowie die Bergwacht.

Die Luftretter aus Siegen nahmen in dieser Wintersportsaison nicht zum ersten Mal Kurs auf das Winterberger Skigebiet, bereits am 18. Februar landete die Maschine im Skikarussell Altastenberg. Nachdem vor Ort die notärztliche Versorgung des Patienten abgeschlossen werden konnte, flogen die Luftretter den Verletzten in eine Siegener Klinik. (uwa/112-magazin)

Publiziert in Retter
Montag, 19 Februar 2018 08:13

Christoph 25 rettet Wintersportler

HOCHSAUERLANDKREIS. Aufgrund eines medizinischen Notfalls in einem Ski-Hang bei Altastenberg wurde am Sonntagnachmittag der Rettungshubschrauber Christoph 25 angefordert. Gegen 16.50 Uhr, landetete der Helikopter im Skigebiet.

Am Einsatz beteiligt waren die Bergwacht sowie ein Rettungswagen des Hochsauerlandkreises. Zum genauen Unfallhergang liegen keine Infos vor. Nachdem der Patient für den Flug vor Ort ausreichend stabilisiert wurde, nahm die Crew des Rettungshubschraubers Kurs auf eine Siegener Klinik. (112-magazin)
Publiziert in Retter

DIEDENSHAUSEN. Lebensgefährlich verletzt wurde gestern ein 33-jähriger Motorradfahrer bei einem schweren Verkehrsunfall im Wittgensteiner Land. Er wurde in ein Siegener Krankenhaus geflogen.

Immer wieder kommt es in den kurvenreichen Steigungs- und Gefällestrecken in Wittgenstein und auch im angrenzenden Sieger- oder Sauerland zu schweren, leider oft auch tödlichen Verkehrsunfällen - insbesondere mit Motorrädern.

Die Strecken im Wittgensteiner Land
Die engen Kurven, die Steigungen und auch die gut ausgebauten Straßen - das alles sind Zutaten, die auf viele Zweiradfahrer den Reiz ausüben, den sie leider allzu oft mit ihrer Gesundheit oder dem Leben bezahlen. "Dieser Kick, wenn Du auf 200 Sachen bist, oder noch mehr, ist unbeschreiblich", hatte ein Motorradfahrer an einer anderen Einsatzstelle einmal im Interview gesagt. Wie es am Sonntag zu der zu schnellen Fahrt des jungen Mannes aus dem Ruhrgebiet kam, ist nicht bekannt. Vielleicht waren es auch hier die gefährlichen Reize, die zu dem folgenschweren Unfall führten. Vielleicht aber auch die Tatsache, dass sich die Kradfahrer hier nicht auskannten, und die verhängnisvolle Linkskurve im Waldstück einer langen Geraden folgte und so trotz entsprechender Warnschilder nicht einzusehen war.

Die Strecke auf der L 717 zwischen Bad Berleburg und Diedenshausen, auf der der Unfall passierte, gehört normalerweise weniger zum Unfallschwerpunkt schwerer Motorradunfälle. Trauriger Spitzenreiter im Kreisgebiet ist die B 62 zwischen dem Netphener Ortsteil Afholderbach und dem Abzweig nach Kreuztal. Aber auch darüber hinaus kommt es in Richtung Wittgenstein und in Richtung Hilchenbach immer wieder zu schweren Unfällen rund um die so genannte "Applauskurve". Weitere unfallträchtige Strecken für Motorradfahrer sind die B 62 zwischen Erndtebrück und Bad Laasphe, die L 553 von Aue in Richtung Rhein-Weser-Turm, die B 480 zwischen Bad Berleburg und dem Albrechtsplatz oder die B 236 von Albrechtsplatz in Richtung Schmallenberg-Oberkirchen.

Die polizeilichen Maßnahmen
Die Hauptursache für schwere und schwerste Verkehrsunfälle mit Verletzten und Toten ist an oberster Stelle mit Abstand die überhöhte Geschwindigkeit. Deshalb werden von der Polizei immer wieder gezielt Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt, um die Hauptunfallsursache effektiv und nachhaltig zu bekämpfen. Es gibt sogar spezielle Sondereinsätze zum Schutz der Kradfahrer. Manchmal gehört es dazu auch, die Fahrerlaubnis besonders penetranter Raser längerfristig einzuziehen.

Im Vorfeld an diese polizeilichen Einsätze sind bereits andere Maßnahmen ausgeschöpft worden, die bisher keinen durchgreifenden Erfolg hatten. Ein Überholverbot mit doppelt durchgezogener Linie über mehrere Kilometer Strecke, oder Bodenschwellen brachten die meisten Fahrer - insbesondere Motorradfahrer - bisher nicht dazu, ihre Geschwindigkeiten zu verringern. Immer wieder kam es wegen Überholens im Verbot zu schwersten Unfällen, bei denen Motorradfahrer unter entgegenkommende Fahrzeuge rasten. Zum Schutz der Biker wurden die Leitpfosten unter den Leitplanken verblendet, um einen Aufprall auf die massiven, einbetonierten Pfosten oder Amputationsverletzungen an den bei hohen Geschwindigkeiten scharfkantigen Leitplanken zu verhindern.

Leider werden all diese Maßnahmen und die Polizeikontrollen von vielen Verkehrsteilnehmern belächelt oder als Abzocke gedeutet. Dass es hier einzig und allein darum geht, zu verhindern, dass Familien auf der Straße zerrissen werden - diese Erkenntnis hat sich keineswegs überall durchgesetzt.

Der Unfall am Sonntag auf der L 717
Der junge Kradfahrer aus dem Ruhrgebiet war in einer Gruppe von etwa 20 Motorradfahrern auf der abschüssigen L 717 von Laibach in Richtung Diedenshausen unterwegs. Am Ende einer Geraden, kurz vor dem Diedenshäuser Ortseingang fuhr der Mann geradeaus, statt einer Linkskurve zu folgen. Die meterlange Brems- und Blockierspur zeugte noch vom verzweifelten Versuch, den Einschlag in die Leitplanken zu verhindern. Vergeblich. Der Aufprall erfolgte mit voller Wucht. An der Unfallstelle deutet eine große Beule in der Leitplanke von der Schwere des Unfalles. Nach dem Überschlag und dem Einschlag in die Leitplanken fliegt die Yamaha des jungen Mannes durch die Luft und landet schließlich auf dem verunglückten Fahrer, der auf der Straße liegt.

Die Biker
Die Motorradfahrer am Sonntag waren in einer größeren Gruppe von etwa 20 Fahrern unterwegs. Der junge Mann, der den folgenschweren Unfall hatte, war zum ersten Mal dabei. Die Motorradfahrer reagierten auf den Unfall unterschiedlich. Bereits einige Kilometer vor der Unfallstelle, in Höhe des Gasthofes "Erholung" auf dem Laibach, leitete bereits einer der Fahrer den Verkehr ab. "Da oben ist ein schwerer Motorradunfall passiert. Du musst leider umdrehen", wandte er sich freundlich an mich. Nachdem ich erklärt habe, warum ich da bin, kamen wir kurz ins Gespräch. "Der Heli ist gerade angekommen", erklärt er mir. Ob er in diesem Moment bereits weiß, wie es um seinen Mitfahrer steht? Das weiß ich nicht.

Kurz vor der Unfallstelle - Hubschrauber und Streifenwagen sind bereits zu sehen - steht ein weiterer Kradfahrer und sperrt die Straße zusätzlich ab. Er ist wortlos. Beobachtet das Gespräch zwischen Polizeibeamten, Hubschrauberpilot und mir. Seine Augen sind voller Angst und Sorge um den Mitfahrer. Gesagt hat der Mann das nicht, aber man konnte es unmissverständlich erkennen. Seine Körpersprache passt zu meinen Empfindungen.

Wenige Meter weiter kämpfen die Rettungskräfte im Rettungswagen um das Leben des Mannes. Die größte Gruppe der Kradfahrer steht unterhalb der eigentlichen Einsatzstelle, gerade so noch im Sichtfeld vor der nächsten Kurve. Ein Kollege der Tageszeitung ist schon da. Die Bikergruppe möchte ihn daran hindern, ein Foto von der Einsatzstelle zu machen - wohlgemerkt ohne den Verletzten, der sich bereits im RTW befindet. Die Polizeibeamten machen klar, dass hier Pressefotos gemacht werden dürfen. Die Biker waren vielleicht betroffen. In jedem Fall besorgt um das Unfallopfer. Für mich durchaus legitim, dass sie da aufbrausend gegenüber der anwesenden Presse - auch mir - reagieren. Vielleicht auch eine Art des Schutzmechanismus. Ein Ablassventil für das Erlebte und das, was ihnen noch bevorsteht. Legitim aber hingegen auch, dass die Einsatzstelle fotografiert wird. Die Presse verfolgt neben einem Informations- auch einen Aufklärungsauftrag. Wird nicht umsonst die vierte Gewalt genannt. Und, ganz entscheidend: Es wird immer nur in engster Absprache mit der Polizei vor Ort gearbeitet. Erst, wenn von da das "Go" kommt, wird fotografiert. Und vorher passiert nichts. Das funktioniert schon seit rund 25 Jahren ohne Probleme.

Der verletzte Kradfahrer
Bei dem Überschlag, dem Einschlag in die Leitplanken und bei dem Aufprall der schweren Maschine auf den Körper des Fahrers wurde dieser lebensgefährlich verletzt. Er war bei der Versorgung durch die Rettungskräfte nicht mehr ansprechbar.

Bei diesem so genannten Hochrasanztrauma - in diesem Fall einem Abbremstrauma - wurde der Körper des Mannes von einer sehr hohen Geschwindigkeit ganz abrupt durch den Aufprall auf die Leitplanken auf Null herabgebremst. Allein dieser Mechanismus führt bereits zu schwersten, lebensgefährlichen Verletzungen. Zusätzlich hierzu kam der Einschlag der mehrere hundert Kilo schweren Maschine. Hier zeigt sich leider in der schlimmsten Art und Weise, wie zerbrechlich der menschliche Körper in solchen Situationen doch ist. Der junge Mann erleidet ein so genanntes Polytrauma. Ganz grob gesagt ist das eine Kombination vieler Verletzungen auf einmal, bei der mehrere Körperhöhlen betroffen sind und mindestens eine der Verletzungen, oder deren Kombination lebensbedrohlich ist.

Der Mann wurde nach der Versorgung vor Ort mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik der Maximalversorgung geflogen.

Die Einsatzkräfte
Mehrere Polizeibeamten der Wache Bad Berleburg, der DRK Rettungsdienst aus Laisa und die Besatzung des Siegener Rettungshubschraubers "Christoph 25" waren im Einsatz. Die RTW-Besatzung und das Team des Hubschraubers versorgten den Mann vor Ort und stabilisierten ihn soweit, dass ein Flug mit dem Hubschrauber möglich war. Dazu wurden dem Patienten Venenzugänge gelegt, über die Schmerzmittel, Narkosemedikamente und Flüssigkeit verabreicht werden konnte. Nach Einleitung der Narkose wurde dem Patient ein Plastikschlauch in die Luftröhre gelegt, der eine kontrollierte Beatmung über eine tragbare Beatmungsmaschine erlaubt. Diese Versorgung erfolgt bei solch komplexen Verletzungen nach einem speziellen Traumaschema und ist bei allen Patienten mit diesen schwersten Verletzungen gleich gelagert. Außerdem werden die Patienten immobilisiert, das heißt, ihre Wirbelsäule wird mit einer Halskrause und einer Vakuummatratze oder einem Spineboard (spezielles Rettungsbrett mit Gurtsystem) fixiert und gegen weitere Erschütterung geschützt.

In Verdachtsfällen wird vor der Immobilisation ein so genannter Beckengurt angelegt, der beim Unfall eventuell gesprengte Beckenschaufeln wieder zusammendrückt. Hintergrund ist, dass im Becken selbst große Blutgefäße verlaufen, die bei derartigen Unfällen einreißen und zum Verbluten führen können. Durch den Beckengurt werden sie komprimiert und die Blutung verlangsamt, im besten Fall gestoppt. Während die Mediziner diese und weitere Maßnahmen ergreifen, bereitet der Pilot, der seine Maschine auf der Straße gelandet hatte, bereits den Hubschrauber für den Transport vor.

Die Polizeibeamten vermessen die Spuren des Trümmerfeldes an der Unfallstelle, um die gefahrene Geschwindigkeit, eventuelle technische Mängel und schließlich die Unfallursache zu ermitteln. Währenddessen startet Christoph 25 mit seinem Patienten in Richtung Siegen. Im dortigen Jung-Stilling-Krankenhaus ist die Besatzung schon angemeldet. Das haben sie von der Unfallstelle aus über die Leitstelle abwickeln lassen. Der RTW fährt nun wieder leer zurück zur Wache. Einsatzbereit ist er nicht - das Material wurde zu einem Großteil für die Notfallversorgung aufgebraucht.

Eine Blutlache auf der Straße wird mit einer Flasche Mineralwasser weggespült. Die Gedanken bei allen Helfern - ob Hubschrauberbesatzung, RTW-Team oder Polizeibeamten - bleiben, einfach wegspülen lassen sie sich nicht.

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Publiziert in SI Polizei

ERNDTEBRÜCK. Lebensgefährliche Verletzungen hat ein 79-jähriger Autofahrer bei einem Frontalzusammenstoß mit einem Lastwagen auf der B 62 erlitten. Der Rentner war in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Der folgenschwere Verkehrsunfall passierte am Dienstagvormittag gegen 10.30 Uhr. Der 79-Jährige war mit seinem Peugeot von Lützel kommend auf der Bundestraße 62 unterwegs in Richtung Erndtebrück. Aus noch ungeklärter Ursache verlor er am Ortseingang die Kontrolle über sein Auto und steuerte in den Gegenverkehr.

Ein entgegenkommender Lastwagenfahrer bremste noch, konnte aber einen Frontalzusammenstoß nicht mehr verhindern. Feuerwehrleute befreiten den eingeklemmten 79-Jährigen mit hydraulischem Gerät aus seinem Fahrzeug. Nach notärztlicher Erstversorgung flog die Besatzung eines Rettungshubschraubers den Schwerstverletzten in eine Klinik.

Die Bundesstraße 62 war in diesem Abschnitt für rund drei Stunden gesperrt. Den Gesamtschaden gab die Polizei mit rund 60.000 Euro an. (ots/pfa) 

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Publiziert in SI Polizei

FRANKENBERG. Ein Notfalleinsatzfahrzeug, zwei Streifenwagen, ein RTW und ein Rettungshubschrauber waren heute im Einsatz, als es gegen Mittag zu einem Unfall auf der Bundesstraße 253 kam. Die Strecke auf der B 253 zwischen dem Abwzeig nach Röddenau und Allendorf war für etwa zwei Stunden gesperrt.

Nach Polizeiangaben befuhr ein Mann mit seinem blauen VW-Lupo gegen Mittag die Landesstraße 3073 aus Röddenau kommend durch den Kreisel, um nach Links auf die Bundesstraße 253 abzubiegen. Beim Herausfahren übersah der Burgwalder eine von Links in Richtung Allendorf fahrende Korbacherin, die mit ihrem schwarzen Polo auf der B 253 unterwegs war. Obwohl die Korbacherin noch nach links ausweichen konnte, fuhr der Burgwalder der Frau in die rechte Beifahrerseite, wodurch sich der Polo seitlich auf der Fahrbahn überschlug und 30 Meter weiter auf der Gegenfahrbahn zum Stehen kam.

Während sich die Korbacherin aus eigener Kraft aus dem zerstörten Auto befreien konnte, alarmierten Ersthelfer Polizei und Rettungskräfte. Ein hinzugerufener Notarzt forderte den Rettungshubschrauber Christioph 25 aus Siegen an, weil die Verletzungen der Frau vor Ort nicht eindeutig zu diagnostizieren waren. Nach der Erstversorgung hob der Rettungshubschrauber um 12.45 Uhr von der B 253 ab um die Korbacherin in eine Klinik zu transportieren.

Der Sachschaden an beiden Autos wurde von den Beamten der Frankenberger Polizei auf insgesamt 11.500 Euro geschätzt, wobei lediglich 1500 Euro Sachschaden auf den blauen Lupo entfiel. Das Auto der Korbacherin wurde abgeschleppt, der Burgwalder konnte seine Fahrt mit dem blauen Lupo weiter fortsetzen, weil lediglich die Frontstoßstange beschädigt worden war.

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Publiziert in Polizei

ADORF. Der schwere Motorradunfall bei Adorf vor etwa drei Wochen, bei dem ein 25-Jähriger starb, hat ein zweites Todesopfer gefordert: Ein 26 Jahre alter Korbacher erlag in einer Klinik seinen Verletzungen, wie Polizeisprecher Volker König am Mittwoch auf Anfrage von 112-magazin.de bestätigte. Die beiden jungen Männer waren damals mit einem landwirtschaftlichen Ladewagen kollidiert.

Insgesamt drei Motorradfahrer waren am Montagabend, 12. Juni, gegen 19 Uhr mit ihren Maschinen auf der L 3078 von Adorf kommend in Richtung Vasbeck unterwegs. Die beiden 25 und 26 Jahre alten Männer kollidierten in Höhe eines Aussiedlerhofes mit dem Ladewagen eines Traktor-Gespanns, mit dem ein 30 Jahre alter Mann die Landesstraße in Richtung der Straße Im Meer überqueren wollte. Der dritte Motorradfahrer wurde nicht in den Unfall verwickelt, weil er in einem gewissen Abstand hinter den beiden anderen Maschinen gefahren war.

Der 25-Jährige erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der lebensgefährlich verletzte 26-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Kassel geflogen, wo er etwa zweieinhalb Wochen später seinen Verletzungen erlag. Der Schlepperfahrer erlitt ebenso wie der dritte Motorradfahrer einen Schock. Alle Beteiligten sind Korbacher.

Auf Anordnung der Kasseler Staatsanwaltschaft nahm ein Sachverständiger an der Unfallstelle die Untersuchungen auf - der Gutachter soll herausfinden, wie es zu dem folgenschweren Verkehrsunfall hatte kommen können. Über das Ergebnis liegen 112-magazin.de bislang keine Angaben vor. (pfa) 


112-magazin.de berichtete über den folgenschweren Verkehrsunfall:
Motorräder prallen gegen Ladewagen: 25-Jähriger stirbt (12.06.2017, mit Fotos)

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Publiziert in Retter
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