Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Kurioses

KASSEL. Die einen für weitere Ermittlungen, die anderen aus unbekannten Gründen, beide aber zur selben Zeit: Am Tatort haben sich Autoknacker und Polizisten fünf Tage nach dem Aufbruch eines Porsches zufällig getroffen. Die Tatverdächtigen, die die Ermittler anhand von Aufnahmen aus einer Überwachungskamera erkannten, wurden festgenommen.

Auf dem Parkplatz des Golfclubs an der Ehlener Straße war es am vergangenen Samstagnachmittag zu einem Autoaufbruch gekommen. Die zunächst unbekannten Täter hatten dabei die Scheibe eines Porsches mit einem Werkzeug zum Bersten gebracht und anschließend aus dem Sportwagen die Handtasche der 45-jährigen Besitzerin gestohlen. Eine Überwachungskamera hatte dabei festgehalten, dass die Täter mit einem roten Alfa Romeo mit schwarzem Dach vom Tatort flüchteten.

Die weiteren Ermittlungen führten die Beamten des Polizeireviers Süd-West am Mittwochnachmittag erneut an den Tatort. Dabei kam den Beamten in Tatortnähe der auffällige rote Alfa mit bulgarischer Zulassung entgegen. Die Beamten erkannten sofort, dass es sich bei dem Wagen offenbar um das Fluchtfahrzeug vom vergangenen Samstag handelt. Sie versperrten dem verdächtigen Alfa sofort die Weiterfahrt und kontrollierten die beiden Insassen. Bei der Durchsuchung der 22 und 27 Jahre alten Männer fanden die Beamten auch Aufbruchswerkzeug. Die mutmaßlichen Autoknacker wurden festgenommen.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen durch die Beamten der Operativen Einheit der Kasseler Polizei erhärtete sich der Verdacht gegen die beiden rumänischen Staatsbürger, für den Einbruch in den Porsche verantwortlich zu sein. Da sie keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben, entließen die Beamten sie erst nach Zahlung einer Sicherheitsleistung wieder auf freien Fuß.

Warum sie fünf Tage nach der Tat zum Tatort zurückgekehrt waren, wollten sie den Ermittlern nicht beantworten.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Wer mitten in der Nacht Zimmerpflanzen auf Fahrrädern transportiert, der muss sich nicht wundern, wenn die Polizei genauer hinguckt: So geschehen in der Nacht zu Dienstag in der Nähe eines Baumarktes, von wo die Pflanzen stammten. Die beiden mutmaßlichen Diebe wurden festgenommen, Grünzeug und Drahtesel sichergestellt - die Räder könnten nämlich ebenso gestohlen sein.

Die Szene, die die Streifenwagenbesatzung stutzig werden ließ, spielte sich in der Nacht zu Dienstag in der Unterneustadt ab: Dort sahen die Polizisten gegen 0.45 Uhr zwei Männer, die drei Topfpflanzen auf zwei Fahrrädern transportierten. Um dem ungewöhnlichen Treiben auf den Grund zu gehen, hielten sie die beiden Männer im Alter von 30 und 40 Jahren an. Dabei stellten sie fest, dass an den Pflanzen noch die Preisschilder eines nahegelegenen - aber zu dieser nächtlichen Stunde bereits geschlossenen - Baumarktes hingen. Wie sich herausstellte, waren beide Männer offenbar zuvor in den Außenbereich dieses Marktes eingestiegen und hatten dort die drei Zimmerpflanzen entwendet. Sie müssen sich nun wegen Diebstahls im besonders schweren Fall verantworten.

Die beiden aus Niestetal stammenden Männer hatten hochwertige Fahrräder dabei, zu deren Herkunft sie zweifelhafte Angaben machten. Die Pflanzen und die Fahrräder stellten die Beamten sicher. Die Ermittlungen dazu, ob die Fahrräder aus Straftaten stammen, dauern an.

Betrunken auf der Wache randaliert
Streifen des Reviers Ost hatten die beiden Männer nach ihrer Festnahme auf das Revier gebracht. Den 40-Jährigen setzten die Beamten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß. Sein bei der Polizei bereits hinreichend bekannter 30-jähriger Freund hingegen musste die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen. Er hatte sich im alkoholisierten Zustand bereits bei seiner Festnahme äußerst aggressiv gezeigt und später auf dem Polizeirevier randaliert.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in KS Polizei

BRILON. Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei hat einen Mann festgenommen, der seine Frau mit einem Revolver bedrohte. Kurios: Als der Zugriff erfolgte, war der Mann eingeschlafen - die Beamten weckten ihn zur Festnahme auf.

Die Betroffene meldete sich am Sonntagabend gegen 22.50 Uhr über den Notruf der Feuerwehr und gab an, soeben von ihrem angetrunkenen Ehemann mit einem Revolver bedroht worden zu sein. Anschließend konnte sie sich ins Obergeschoss des Einfamilienhauses an der Philippstraße begeben und sich hier mit den beiden Kindern im Teenageralter einschließen.

Der Ehemann hielt sich zu dieser Zeit in den unteren Etagen auf. Aufgrund der gemachten Angaben wurde ein Spezialeinsatzkommando (SEK) alarmiert. Nachdem der Mann eingeschlafen war, schlich sich die Frau mit den Kindern aus dem Haus. Das SEK weckte den Mann anschließend und nahm ihn fest. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Die weiteren Ermittlungen zum Sachverhalt dauern.

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in HSK Polizei
Donnerstag, 23 Juni 2016 15:53

Ertappter Weindieb trinkt Beute aus: 3,7 Promille

KASSEL. Ein ertappter Ladendieb hat seine Beute, eine Kartonpackung mit anderthalb Liter Wein, kurzerhand ausgetrunken. Als die Polizei in dem Geschäft in Niederzwehren eintraf, hatte der 51-Jährige eine Alkoholkonzentration von 3,72 Promille im Blut. Der Mann wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

Ein Kunde beobachtete den 51-Jährigen dabei, wie er am Mittwochmittag gegen 13.15 Uhr in dem Lebensmittelmarkt am Töpfenhofweg Waren unter seine Jacke steckte. Der Kunde informierte einen Mitarbeiter des Discounters, der wiederum den Mann beim Verlassen des Geschäfts ansprach. Der Mitarbeiter nahm den vermeintlichen Ladendieb vorläufig fest und verständigte die Polizei. Während sie auf das Eintreffen der Beamten warteten, bat der Mann mehrfach innerhalb kurzer Zeit darum, die Toilette benutzen zu dürfen.

Als die Beamten schließlich eintrafen, klagte der 51-Jährige plötzlich über Übelkeit und räumte ein, auf der Toiletten die anderthal Liter Wein aus dem Karton nahezu ausgetrunken zu haben. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,72 Promille. Die Polizisten verständigten den Rettungsdienst, der den Ladendieb vorsorglich ins Krankenhaus brachte. Ob der Mann mit dem "Vernichten" der Beute den Diebstahl vertuschen oder seine fehlende Schuldfähigkeit vortäuschen wollte, konnte bei dem Einsatz nicht geklärt werden. So oder so muss sich der Mann nun wegen des Ladendiebstahls verantworten.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Ein Einbrecher hat es sich in der Sakristei der Kasseler Martinskirche bequem gemacht - und ist nach dem Genuss von Messwein glatt eingeschlafen. Die Kripo weckte den schlummernden Sünder und nahm ihn noch im Gotteshaus fest. 

Der Küster der Kasseler Martinskirche entdeckte am Freitagmorgen gegen 7.15 Uhr, dass in der Kirche mehrere Türen aufgebrochenen waren. Zudem hatte er am frühen Morgen Geräusche in der Kirche gehört. Bei der Durchsuchung der Räumlichkeiten stellten die Beamten einen aufgebrochenen Opferstock und mehrere aufgebrochene Türen fest.

Täter auf Stühlen eingeschlafen
In der Sakristei sahen die Polizisten durch einen Türspalt einen auf drei zusammengestellten Stühlen schlafenden Mann. Sie weckten ihn mit gebührender Vorsicht auf und schnell war klar, dass es sich um den Einbrecher handelt, der für die Beschädigungen verantwortlich war. Der 40 Jahre alte wohnsitzlose Täter, der aus dem Raum Hersfeld stammt und der Polizei kein Unbekannter ist, gab bereitwillig Auskunft: bereits am Vorabend habe er sich während einer Chorprobe über den Eingang des Gemeindezentrums in das Gotteshaus geschlichen. Er versteckte sich in den Räumen, bis niemand mehr anwesend war, und brach in der Nacht dann die Türen und den Opferstock auf.

Halbe Flasche Messwein getrunken
Insgesamt richtete er einen Sachschaden von etwa 5000 Euro an. Nachdem er dann auch noch eine halbe Flasche Messwein getrunken hatte, überkam ihn die Müdigkeit und er legte sich zum Schlafen in die Sakristei. Der 40-Jährige sollte auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft noch am Freitag einem Haftrichter vorgeführt werden.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in KS Polizei

WINTERBERG. Ein ertappter Ladendieb (68) hat eine Verkäuferin und zwei Kundinnen beiseite gestoßen. Der Mann flüchtete zwar, wurde aber wenig später ermittelt - eine der Frauen kannte den Dieb.

Der 68-Jährige betrat am Dienstagnachmittag einen Drogeriemarkt in der Sorpestraße in Winterberg. Der Senior wurde dabei beobachtet, wie er einige Gegenstände unter seinem Hemd versteckte. Anschließend begab er sich zur Kasse und wollte andere Waren bezahlen.

Als die Mitarbeiterin den Mann auf die eingesteckten Artikel ansprach, zog er einen Teil der Gegenstände hervor und gab an, diese auch noch bezahlen zu wollen. Das lehnte die Mitarbeiterin aber ab und kündigte an, die Polizei zu verständigen. Daraufhin schob er die Frau und zwei anwesende Kundinnen zur Seite und flüchtete mit den Gegenständen aus dem Geschäft. Die 53-jährige Mitarbeiterin verletzte sich bei der Attacke des Mannes leicht.

Einer anwesenden Zeugin war der Täter bekannt. Sie nannten den Polizeibeamten sogar den Namen des Mannes, gegen den nun ein Ermittlungsverfahren wegen räuberischen Diebstahls und Körperverletzung läuft.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in HSK Polizei

LATZBRUCH. Etwas zu intensiv hatte eine Frau aus Dodenau wohl ihren 56. Geburtstag gefeiert. Jedenfalls zu intensiv, um anschließend noch Auto fahren zu können. Dennoch setzte sie sich am Mittwochmorgen ans Steuer ihres Opels, um damit in Richtung Bad Berleburg zu fahren. Sie verlor aber dann auf der K 44 zwischen Schwarzenau und Latzbruch die Kontrolle und prallte frontal gegen einen Baum neben der Gegenfahrbahn.

Passanten, die ihre Hilfe anboten, wurden abgewiesen, da die Dame über ihren Ehemann den Abschleppdienst schon bestellt hatte. Ein Passant rief jedoch dennoch die Polizei an. Die eingesetzten Beamten der Bad Berleburger Wache hatten den richtigen Riecher und ließen das Geburtstagskind pusten: Der Alkoholtest fiel deutlich positiv aus. Die 56-Jährige musste dann mit zur Wache, wo ihr eine Blutprobe entnommen wurde. Es erfolgte eine Strafanzeige, der Führerschein wurde sofort sichergestellt. Dem Passanten und dem richtigen Verdacht der Polizeibeamten ist es zu verdanken, dass von dieser Frau nun vorerst keine Gefahr für andere mehr im Straßenverkehr ausgeht.

Das Fahrzeug wurde beim Aufprall auf den Baum stark beschädigt und wurde abgeschleppt. Glücklicherweise kam zum Unfallzeitpunkt kein Gegenverkehr und auch die Verursacherin überstand ihren Alkoholunfall ohne Verletzungen.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in SI Polizei

OBERVELLMAR. Ein zweijähriges Mädchen hat sich aus der elterlichen Wohnung geschlichen und ist - nur mit Socken und T-Shirt bekleidet - zu einem Discounter gegangen. Eine Mitarbeiterin kümmerte sich um das Kleinkind, die Polizei fand schließlich die überraschten Eltern.

Der Vorfall sorgte am Mittwochmorgen gegen 9.30 Uhr in einem Lebensmitteldiscounter an der Harleshäuser Straße im Vellmarer Stadtteil Obervellmar für Aufsehen. Nur mit Socken und T-Shirt bekleidet, tauchte das Kleinkind am Eingang des Marktes auf. Eine Angestellte nahm das Kind in ihre Obhut, verständigte die Kasseler Polizei und kleidete es mit Waren aus dem angebotenen Sortiment. Die Mitarbeiterin übergab das Mädchen der vom Polizeirevier Nord eingesetzten Streife.

Da die Kleine ihren Namen nicht sagen konnte oder wollte, nahm die Polizistin des Streifenteams sie kurzerhand auf den Arm und suchte zunächst im und unmittelbar vor dem Discounter nach Angehörigen. Da dies ergebnislos verlief, weiteten die Beamten das Fahndungsgebiet auf die Nachbarschaft aus. Dort ermittelten die engagierten Polizisten schließlich den Wohnort der jungen Ausreißerin. Auf Klingeln öffnete die Familie. Überrascht über den morgendlichen Ausflug, nahmen die Eltern das jüngste Mitglied wieder wohlbehalten in die Arme. Wie den Beamten dabei bekannt wurde, hatte sich die Kleine unbemerkt aus der Wohnung geschlichen und war zum benachbarten Discounter gelaufen.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in KS Polizei

PADERBORN. Wegen eines technischen Defekts ist es zu einem ungewöhnlichen Motorradunfall in Sennelager gekommen. Dabei erlitt der Motorradfahrer schwere Verletzungen.

Der 73-jährige hatte eigenen Angaben zufolge am Dienstag gegen 11.30 Uhr einen Zufahrtsweg am Infanterieweg befahren. Beim Beschleunigen bemerkte der Fahrer, dass sich das Gas nicht wieder zurücknehmen kieß. Er verlor die Kontrolle über seine BMW und fuhr zwischen einen abgestellten Wohnwagen und eine Garagenwand, wo das Krad eingeklemmt wurde und zum Stillstand kam.

Der Motorradfahrer zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Paderborner Krankenhaus gebracht. Angaben über die Schadenshöhe machte die Polizei nicht.

Publiziert in PB Polizei

KASSEL. Sturzbetrunken hat ein Lkw-Fahrer mitten auf der Autobahn ein Nickerchen gemacht. Die Autobahnpolizei, die zuerst an einen medizinischen Notfall dachte, fand neben dem zusammengesackten Fahrer eine Whiskyflasche - leer. Wie durch ein Wunder war niemand gegen den stehenden Sattelzug gekracht.

Verkehrsteilnehmer meldeten sich am Montagabend gegen 19 Uhr von der Nordfahrbahn der Autobahn 7 und berichteten von dem mitten auf der Fahrbahn stehenden Sattelzug vor der Abfahrt auf die A 44 in Richtung Dortmund. Der Fahrer sei über dem Lenkrad zusammengebrochen, so die Mitteilungen an die Polizei. Daraufhin eilten Polizei und Rettungsdienst an die genannte Stelle. Der Sattelzug stand tatsächlich mit laufendem Motor und ohne Warnblinklicht auf dem rechten der beiden in Richtung A 44 führenden Fahrstreifen. Als die Beamten die Fahrertür öffneten, war schnell klar, dass kein medizinischer Notfall, sondern eine Trunkenheitsfahrt vorlag. Sofort sicherten weitere Funkstreifen der Polizeiautobahnstation Baunatal die Gefahrenstelle ab, um einen drohenden schweren Unfall zu vermeiden.

Dem aus Weißrussland stammenden 36-Jährigen war wegen seiner Alkoholisierung die gefährliche Situation nur schwer verständlich zu machen. Da der Fahrer sich gegen die Aufforderung der Beamten, das Führerhaus zu verlassen, sperrte und immer wieder versuchte, die Fahrertür zu schließen, mussten sie ihn gegen seinen Widerstand aus dem Lkw holen. Da die Beamten dabei von der Fahrerseite an den Lkw heran mussten und mitten auf der zu dieser Zeit viel befahrenen Autobahn agierten, war die Situation besonders brenzlig. Nachdem der Fahrer aus dem Fahrzeug bugsiert war, blies er beim Atemalkoholtest einen beängstigenden Wert von knapp drei Promille. Die Beamten nahmen daraufhin den 36-Jährigen mit zur Dienststelle. Dort schlossen sich eine Blutentnahme, die Sicherstellung des Führerscheins und die Erhebung einer Sicherheitsleistung von 200 Euro an. Anschließend brachten sie den 36-Jährigen zur Ausnüchterung in das Polizeigewahrsam des Polizeipräsidiums Nordhessen in Kassel.

Die Beamten mussten den Sattelzug von einem Abschleppunternehmen von der Autobahn bringen lassen. Der weißrussische Spediteur sicherte zu, dass ein Ersatzfahrer per Kurier nach Kassel gebracht wird. Der Kurier sollte im Laufe des Dienstags eintreffen. Er soll den 36-Jährigen, der vorerst in Deutschland keine Kraftfahrzeuge mehr bewegen darf, dann wieder mit in die Heimat nehmen.


Die Autobahnen rund um Kassel scheinen Promillefahrer anzuziehen:
Mit 20 km/h auf der Autobahn: Frau mit 4,28 Promille (08.03.2016)
Mit 2,68 Promille und ohne Führerschein auf der A 44 (29.07.2015)
Zwei Promille: Betrunkener rast Polizei davon (07.03.2015)

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in KS Polizei

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige