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Donnerstag, 10 März 2016 14:35

Gefährlich: Granate bei der Polizei abgegeben

MELSUNGEN. Eine Granate hat ein Mann bei der Polizei in Melsungen abgegeben: Die Munition, die einer scharfen Handgranate ähnlich sah, hatte die Tochter des Mannes in einem Schuppen gefunden. Obwohl es sich offenbar "nur" um eine Leuchtgranate handelte, warnt die Polizei vor einem solchen Vorgehen.

Laut Polizeibericht von Donnerstag legte der Vater der Finderin dem erstaunten Beamten eine militärische Granate auf den Wachtresen mit dem Hinweis, seine Tochter habe sie am Vormittag beim Aufräumen in einem Schuppen in Spangenberg in der Straße Blaubach gefunden. "Sofort wurde die Granate unter größter Vorsicht außerhalb des Gebäudes der Polizeistation auf einer Wiese abgelegt und abgedeckt", sagte ein Polizeisprecher.

Die Leuchtgranate mit der Aufschrift "Leuchtkörper Boden, DM 16", die einer Handgranate ähnelte, hätte nur von einem Sprengstoffermittlungsbeamten nach vorheriger Fixierung des Sicherungshebels transportiert werden dürfen. Die Leuchtgranate wurde anschließend von einem Sprengstoffexperten aus Kassel abgeholt und vernichtet.

Fundmunition auf keinen Fall transportieren
In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass Munitionsfunde auf keinen Fall selbst transportiert werden dürfen. Man solle solche explosiven Funde keinesfalls berühren, sondern liegen lassen. "Selbstverständlich ist die Polizei über den Fund und Fundort zu informieren, damit sie geeignete Maßnahmen einleiten zu kann", sagte der Sprecher. In der Regel rückt der Kampfmittelräumdienst an und vernichtet derartige Relikte aus Kriegszeiten.

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Publiziert in HR Polizei

KASSEL. Das macht ihr so schnell niemand nach: Mit sage und schreibe 4,28 Promille Alkohol im Blut ist eine sturzbetrunkene Autofahrerin über die A 7 gezuckelt - mit gerade mal 20 Stundenkilometern. Die Fahrerin aus dem Vogelsberg musste eine Blutprobe und ihren Führerschein abgeben.

Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten sich am frühen Dienstagmorgen über den Notruf 110 bei der Leitstelle der Kasseler Polizei und berichteten von einer Autofahrerin, die gefährlich langsam und in Schlangenlinien auf der Nordfahrbahn der Autobahn 7 bei Kassel unterwegs sei. Eine Polizeistreife lokalisierte gegen 2 Uhr den beschrieben Wagen in einer Baustelle zwischen dem Rasthof Kassel und dem Kreuz Kassel-Mitte. Der Wagen war zu dieser Zeit mit 20 km/h unterwegs und touchierte teilweise die Baustellenabsicherung.

Die Beamten stoppten sofort den Wagen, am Steuer saß eine 33-Jährige aus einer Kleinstadt im Vogelsbergkreis. Die Ursache der gefährlichen Fahrt war schnell ausgemacht: Die Fahrerin war augenscheinlich erheblich berauscht. Ein Alkoholtest an Ort und Stelle brachte schnell Gewissheit. 4,28 Promille Alkohol im Blut zeigte das Testgerät den Beamten an. Sie nahmen die 33-Jährige mit zur Wache, ein Arzt entnahm dort eine Blutprobe. Den Führerschein und die Fahrzeugschlüssel stellten die Beamten sicher, den Wagen stellten sie auf den nächstgelegenen Parkplatz ab. Am Fahrzeug stellten die Beamten frische Lackkratzer über die gesamte Beifahrerseite fest. Die Unfallstelle ist noch nicht eindeutig bekannt. Vermutlich stieß die absolut Fahruntüchtige während der Fahrt mehrfach gegen die Schutzplanken am rechten Fahrbahnrand.

Die Unfallermittlungen werden bei der Polizeiautobahnstation Baunatal geführt. Die 33-Jährige muss sich nun wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verantworten.

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Ein Mann hat in Kassel einen Einbrecher ertappt und den jungen Täter im Haus eingesperrt. Dieser verständigte schließlich selbst die Polizei, wenig später klickten die Handschellen.

Der nicht alltäglicher Einbruch ereignete sich am Mittwochnachmittag in der Hedwigstraße in der Kasseler Innenstadt. Ein 24 Jahre alter Wohnungsinhaber, der gegen 17 Uhr nach Hause kam, begegnete im Hausflur einem unbekannten 29-Jährigen und entdeckte etwa zur selben Zeit seine aufgebrochene Wohnungstür. Der 24-Jährige schaltete rasch, sprintete zur Haustür und verschloss diese, um den mutmaßlichen Einbrecher an der Flucht zu hindern.

Das Einbruchsopfer wählte den Polizeinotruf 110 und informierte die Polizei über den Einbruch. Die Leitstelle entsandte sofort eine Funkstreife an den Tatort. Nur Sekunden später meldete sich ein weiterer Mann mit seinem Handy über die 110 und berichtete, offenbar versehentlich eingesperrt worden zu sein, und bat um Befreiung. Die Beamten der Leitstelle zählten eins und eins zusammen und sagten dem Einbrecher schnelle Hilfe zu.

Am Tatort bestätigten sich die Angaben des Einbruchsopfers, die des zweiten Anrufers jedoch nicht. Die goldene Armbanduhr, die er in seiner Kleidung einstecken hatte, stellten die Beamten sicher. Von rund 450 Euro Bargeld, die das Opfer vermisst, fehlt allerdings jede Spur. Die Polizisten nahmen den aus Kassel stammenden 29-jährigen Täter mit zum Revier. Der Mann sollte auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft einem Haftrichter am Amtsgericht Kassel vorgeführt werden, der über eine mögliche Untersuchungshaft entscheidet.

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Publiziert in KS Polizei

RHODEN. Drei Fahrzeuge hat ein stark betrunkener Autofahrer am frühen Mittwochmorgen in Rhoden gerammt und dabei einen Gesamtschaden von 16.000 Euro verursacht. Die Polizei fand den flüchtigen Promillefahrer, indem die Beamten der Kühlwasserspur seines beschädigten Wagens folgten.

Eine Anwohnerin des Warburger Weges meldete sich kurz nach 3 Uhr früh bei der Bad Arolser Polizei, nachdem sie vom Lärm eines Unfalls wach geworden war. Vor dem Haus entdeckte sie beim Nachsehen zwar ein beschädigtes Auto und einen ebenfalls beschädigten Pritschenwagen, der Verursacher war aber einfach weggefahren. Bei der Unfallaufnahme sahen die Beamten, dass der flüchtige Unfallverursacher aus Richtung Wethen kommend den Warburger Weg in Richtung Landstraße befahren hatte und dabei von der Fahrbahn abgekommen war. Dort rammte der Verursacher einen BMW, der durch den Anstoß gegen einen Fiat Ducato katapultiert wurde.

Vom Fahrzeug des flüchtigen Unfallfahrers fanden die Polizisten einige abgerissene Teile an der Unfallstelle. Außerdem zog des Auto eine Kühlwasserspur, der die Ermittler folgten. Etwa 300 Meter entfernt stand ein beschädigter Audi, der einem 36 Jahre alten Mann aus Diemelstadt gehört. Dieser lag schlafend im Bett und war stark alkoholisiert. Die Polizisten weckten den Mann, ordneten eine Blutentnahme an und stellten den Führerschein des 36-Jährigen sicher. Der Mann muss sich nun wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss und Unfallflucht verantworten. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet.

Im Zuge der Ermittlungen entdeckte die Polizeistreife noch einen weiteren beschädigten Wagen im Warburger Weg: Es stellte sich heraus, dass der Promillefahrer auch diesen VW Jetta während der nächtlichen Alkoholfahrt gerammt hatte. Glücklicherweise seien keine Fußgänger angefahren und verletzt worden, sagte der Dienstgruppenleiter gegenüber 112-magazin.de. Der Schaden an allen vier Fahrzeugen summiert sich auf 16.000 Euro.

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Publiziert in Polizei
Montag, 07 Dezember 2015 18:04

Kurioses aus Siegen-Wittgenstein

SIEGEN-WITTGENSTEIN. Siegener Polizeibeamte hatten es in der Nacht zum Sonntag mit einigen durchaus seltsamen Erscheinungen zu tun. Zunächst fiel ein unter erheblichem Alkoholeinfluss stehender 27-jähriger Mann aus Kreuztal als hilflose Person in Siegen auf der Freudenberger Straße auf. Bei der Feststellung seiner Personalien schlug und trat der 27-Jährige dann plötzlich mehrfach in Richtung der Polizeibeamten. Der Störenfried wurde deshalb in Gewahrsam genommen und der Wache zugeführt, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Zudem wurde eine Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte und Beleidigung gegen ihn gefertigt.

Dann fiel Polizeibeamten auf ihrer Streifenfahrt in der Hindenburgstraße eine Personengruppe um einen jungen Mann auf, der einen Schlagbaum auf seinen Schultern trug. Gegenüber den Beamten äußerte der 21-Jährige, dass die Schranke des in der Nähe befindlichen Postgeländes schon beschädigt gewesen sein soll und er nur den Schlagbaum einige Meter zum Spaß habe mitnehmen wollen. Die Polizei ermittelt jetzt wegen der beschädigten Schrankenanlage wegen Sachbeschädigung und bittet dabei um Hinweise zu den Tätern unter der telefonnummer 0271/7099-0.

Ein anderer stark alkoholisierter "Nachtfalter", der sich zuvor ebenfalls nicht mehr auf den eigenen Beinen hatte halten können, wurde in der Nacht zu Sonntag mit einem Rettungswagen in ein Siegener Krankenhaus eingeliefert. Dort zerschnitt der 53-Jährige aus dem Raum Frankfurt bei seiner Untersuchung in der Notaufnahme plötzlich mit einem mitgeführten Messer ein wichtiges und teures Kabel eines Überwachungsmonitors, so dass dieser technisch ausfiel. Außerdem beleidigte der 53-Jährige die hinzugezogenen Polizeibeamten. Der Mann wurde schließlich zur Verhinderung weiterer Straftaten und zur Ausnüchterung in polizeiliches Gewahrsam genommen. Auch diesem Delinquenten drohen nun strafrechtliche Konsequenzen wegen Sachbeschädigung und Beleidigung.

Und zu guter Letzt beleidigte in der Nacht zu Sonntag noch ein 23-jähriger Mann aus Siegen während einer Taxifahrt in Siegen-Weidenau den Taxifahrer. Dieser stoppte daraufhin die Fahrt und forderte den 23-Jährigen auf, sein Taxi zu verlassen. Daraufhin schlug der junge Mann dem Taxifahrer ins Gesicht, so dass dessen Brille beschädigt wurde. Im Anschluss zog der Siegener noch den Taxi-Schlüssel ab und wollte sich danach zu Fuß entfernen. Gegen ihn wird nun wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beleidigung und Unterschlagung strafrechtlich ermittelt.

Quelle: ots

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Publiziert in SI Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Häufig berichtet 112-magazin.de über Unfälle unter Alkoholeinfluss, die für die Promillefahrer ein Strafverfahren und eine Führerscheinsperre nach sich ziehen. Nicht anders verhielt sich schon vor 50 Jahren so mancher Verkehrsteilnehmer, wie ein Blick in die Tageszeitung aus dem Jahr 1965 beweist. Die Strafen waren damals jedoch drakonischer...

So berichtet die WLZ in ihrer Ausgabe vom 26. November 1965 über Gerichtsverhandlungen, in denen sich ein Mann und eine Frau vor dem Richter verantworten mussten. Wir geben den Bericht aus der Heimatzeitung im Wortlaut wieder:

Zum dritten Mal betrunken am Steuer
Vier Monate Gefängnis und Führerscheinentzug auf fünf Jahre für einen unbelehrbaren Kraftfahrer
BAD WILDUNGEN. Vor dem Wildunger Amtsgericht hatte sich gestern ein Kraftfahrer aus Odershausen zu verantworten, dessen Konto mit acht Verkehrsstraftaten belastet war. Wegen Trunkenheit am Steuer war er bereits früher zu zwei und drei Monaten Gefängnis, aber auch zur Einziehung seines Führerscheins für insgesamt fünf Jahre verurteilt worden. Aus all diesen Vorkommnissen scheint er keine Lehre gezogen zu haben, denn wegen des gleichen Delikts stand er gestern erneut vor dem Richter.

Im Laufe des Sommers wollte er von Wildungen nach Kassel zu seiner Frau fahren, hielt aber in Mandern auf der Brücke an, weil er angeblich der Meinung war, daß er nicht fahrtüchtig sei. Nun, zumindest diese Einsicht ist richtig gewesen, denn wie sich später herausstellte, betrug an diesem Tage der Blut-Alkoholgehalt 2,5 Promille. Um diesmal einer erneuten "Trunkenheit am Steuer" vorzubeugen, hielt er es für ratsam, in einen Nebenweg zu fahren und dort eine Stunde zu schlafen. Dann aber bestieg er wieder seinen Wagen, um die Fahrt fortzusetzen. Schon nach 50 Metern, so sagte er vor den Richter aus, sei ihm jedoch klar geworden, daß er noch immer nicht fahrtüchtig sei. Er hielt genau auf einer Brücke an, und als er versuchte, hier zu drehen, durchbrach er die steinerne Brückenmauer und hing mit der Hälfte seines Wagens über dem Bach. Dann verließ der wackere Fahrer sein Auto und hielt vorüberfahrende Kraftfahrer an, mit der Bitte ihm zu helfen.

Er stürzte in den Graben
Es waren mehrere Wildunger Fahrer, aber auch Soldaten aus Fritzlar, die er um Beistand bat. Aber allen strömte eine solche "Fahne" entgegen, daß sie es für richtig hielten, die Polizei zu benachrichtigen. Ehe sie sich aber versehen hatten, war der Fahrer plötzlich von der Bildfläche verschwunden. - Nicht allzuweit entfernt fand man ihn und zwar in einem Graben, in den er in seiner Trunkenheit gestürzt war. Hierbei zog er sich eine Gehirnerschütterung und mehrere Beulen am Kopf zu, so daß er zunächst in das Krankenhaus gebracht werden mußte. Nach zwei Tagen konnte er entlassen werden. Seine Auslassung, dass er beim Verlassen des über die Brücke hängenden Wagens gestürzt sei, nahm ihm der Amtsrichter nicht ab. Der Tatverhalt war so klar, daß eine eine harte Bestrafung angemessen erschien. Der Amtsrichter verurteilte ihn zu vier Monaten Gefängnis und einem erneuten Führerscheinentzug für weitere fünf Jahre.

Frauen - auch vor dem Richter gleichberechtigt
In der zweiten Verhandlung stand eine Frau aus Bad Wildungen ebenfalls wegen Trunkenheit am Steuer vor dem Richter. Sie war im Sommer in einer Gastwirtschaft am Warteköppel gewesen und wollte von dort durch die Bubenhäuser Straße in Richtung Schlachthofstraße zum Bahnhof fahren. In der Schlachthofstraße kam sie jedoch von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen abgesägten Baumstumpf, wobei der Wagen beschädigt wurde. Wie sich herausstellte, hatte sich auf dieser Fahrt einen Alkoholgehalt von 2,5 Promille. Vor dem Amtsrichter sagte die Angeklagte aus, den starken Alkoholkonsum hätte sie in den zwei vorhergehenden Tagen gehabt, und zwar bei fast ununterbrochenen Feierlichkeiten. Am Tage des Unfalls jedoch habe sie lediglich vier Glas Bier getrunken. Nun, die Blutuntersuchung hatte eindeutig ein anderes Ergebnis gezeigt. Der Richter vertrat den Standpunkt, daß die Gleichberechtigung der Frau natürlich auch dann gelte, wenn es um Trunkenheit am Steuer gehe. Er verurteilte die Angeklagte zu zwei Wochen Gefängnis und zu einem sechsmonatigen Führerscheinentzug unter Anrechnung der bisherigen vorläufigen Entziehung. (...) Zitat Ende

Ausreden früher wie heute
Waren in den 60er Jahren die Folgen von Fahrten unter Alkoholeinfluss drastischer - heutzutage wandert niemand mehr für eine Trunkenheitsfahrt ins Gefängnis -, so zeigt der Artikel aus der Waldeckischen Landeszeitung aus dem Jahr 1965 doch eines: Das Problem "Alkohol am Steuer" beschäftigte damals wie heute Polizei und Gerichte. Und auch um Ausreden waren und sind die Beschuldigten 1965 oder 50 Jahre später nicht verlegen. Glaubt man Zeitzeugen, so war es früher aber offenbar verbreiteter, sich alkoholisiert ans Steuer zu setzen. Und wie zufällig stand in der WLZ vom 26.11.1965 neben dem Artikel über die Gerichtsverhandlungen bezeichnenderweise eine Alkoholwerbung: "Am liebsten Martini-Bier. Ein Meistertrunk"...

Quelle: Waldeckische Landeszeitung. Dank gilt dem Korbacher Stadtarchiv

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Publiziert in Polizei

KASSEL. Mit 2,7 Promille Alkohol im Blut und offenbar viel Wut im Bauch ist der 44 Jahre alte Fahrer eines Pritschenwagens an den Autoschalter eines Schnellrestarants gefahren. Es folgte eine Blutprobenentnahme und die Sicherstellungen von Führerschein und Fahrzeugschlüssel.

Ein Zeuge meldete sich gegen kurz vor Mitternacht bei der Kasseler Polizei und berichtete von einem Fahrer in einem Kleintransporter am Außenschalter des Fast-Food-Restaurants, der durch das Fahrerfenster vehement gegen die Außenscheibe des Drive-Inn-Schalters schlug. Zudem hupte er permanent und ließ den Motor ständig aufheulen. Die Beamten des auf der Leipziger Straße genau gegenüberliegenden Polizeireviers Ost eilten von der Wache zu Mc Donald's und überprüften den Fahrer.

"Nur zwei Bier getrunken"
Da in der Atemluft des 44-Jährigen deutlich Alkoholgeruch wahrzunehmen war, sollte ein Atemalkoholtest Aufschluss geben. Obwohl der Fahrer beteuerte, nur zwei Bier getrunken zu haben, scheiterten mehrere Versuche, das Testgerät zu bedienen. Die Erfahrung der Beamten, dass der 44-Jährige beim Bierkonsum möglicherweise nur das erste und letzte Getränk gezählt hatte, ließ ihnen keine andere Wahl als den im östlichen Landkreis Kassel wohnenden 44-Jährigen mit auf die Dienststelle zu nehmen. Dort gelang schließlich das Pusten in den Alkoholtester. Der angezeigte Wert von 2,7 Promille zog eine Blutprobenentnahme nach sich. Den Führerschein und Fahrzeugschlüssel behielten die Beamten ein. Sie parkten noch den Dreieinhalbtonner um, damit das Mc Drive wieder benutzt werden konnte.

Der 44-Jährige muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten. Die Ermittlungen dazu führen die Beamten des Polizeireviers Kassel-Ost.

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Publiziert in KS Polizei

KORBACH. Nach einem Parkplatzrempler in der Stechbahn sucht die Polizei ausnahmsweise mal nicht nach dem Verursacher, sondern nach einem eventuell Geschädigten. 

Laut Polizei parkte eine 73 Jahre alte Mercedesfahrerin am Samstagabend gegen 19.30 Uhr ihr Fahrzeug auf dem Parkplatz des Ärztehauses in der Stechbahn 18 - 20 aus. Dabei kollidierte sie mit einem hinter ihr stehenden Fahrzeug. Sie stieg aus, um nach eventuellen Beschädigungen zu gucken. Weil sie der Meinung war, dass weder an ihrem noch an dem anderen Fahrzeug  ein Schaden entstanden war, fuhr die Frau nach Hause. Erst am Sonntag stellte sie dann an ihrem Fahrzeug einen Schaden fest. Weil sie davon ausging, dass auch an dem anderen Wagen möglicherweise ein Schaden entstanden war, informierte die Frau die Polizei.

Zu dem beschädigten Wagen ist lediglich bekannt, dass es sich vermutlich um einen Geländewagen oder einen SUV handelt. Das Kennzeichen soll die Buchstaben WA-PF tragen, die Zahlen sind nicht bekannt. Der Besitzer dieses Fahrzeugs wird gebeten, sich bei der Polizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/971-0 zu melden - auch dann, wenn kein Schaden am eigenen Wagen festzustellen ist.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 12 November 2015 10:58

Raser ohne Karte wirft Blitzer um: 30.000 Euro Schaden

BAD WILDUNGEN. Das wird teuer: Ein Raser ohne Führerschein ist in eine Radarfalle geraten und hat das Messgerät vor Wut vom Sockel gestoßen. Damit verursachte der 55-Jährige einen Schaden von 30.000 Euro und handelte sich eine Menge Ärger ein.

Das Ordnungsamt der Stadt Bad Wildungen führte am Mittwochmorgen in der Reitzenhagener Straße eine Geschwindigkeitsmessung durch. Dazu hatten die Mitarbeiter das etwa 100.000 Euro teure mobile Messgerät auf einem Mauersockel aufgestellt. Um 8.55 Uhr fuhr ein 55-jähriger Mann aus Amöneburg mit 80 statt der erlaubten 50 km/h durch die Messstelle. "Dies ärgerte den Mann wohl so sehr, dass er eine Vollbremsung durchführte und mit wiederum gemessenen 30 km/h rückwärts fuhr, ausstieg und das Messgerät vom Sockel stieß", sagte am Donnerstag Polizeisprecher Volker König. Durch den Sturz von der Mauer wurde das empfindliche Gerät beschädigt, das Ordnungsamt schätzte die Schadenshöhe auf etwa 30.000 Euro.

Der Fall kommt den Amöneburger nun teuer zu stehen. Wegen der Ordnungswidrigkeit wäre er mit einer Geldbuße von 80 Euro und einem Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei davongekommen, nun aber muss er sich auch noch wegen "Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel" verantworten. Das ist aber noch nicht alles. Die Polizei stellte bei der Personalienüberprüfung nämlich auch noch fest, dass der Mann gar keinen Führerschein besitzt. Dieser war ihm bei anderer Gelegenheit entzogen worden. Ein Strafverfahren wegens Fahrens ohne Fahrerlaubnis kommt hinzu, außerdem macht die Stadt Bad Wildungen die hohen zivilrechtlichen Forderungen für das beschädigte Messgerät geltend.

Martin Segeler, Ordnungsamtsleiter in der Badestadt, machte aber eines deutlich: "Der Schaden ist enorm hoch, wir sind aber weiterhin in der Lage, mit unseren Messgeräten Geschwindigkeitsmessungen durchzuführen".


In Marburg zerstörten Unbekannte kürzlich drei Radarmessgeräte:
Fest installierte Blitzer aus Verankerung gerissen (28.10.15)
Blitzer zerstört: Zeitraum eingekreist, aber keine heiße Spur (10.11.15)

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 10 November 2015 11:33

Spur aus Farbklecksen gefolgt: Unfallflucht geklärt

WINTERBERG. Eigentlich hätte die Polizei eine Unfallflucht am Sonntagabend schon dadurch klären können, dass ein Kennzeichen des flüchtigen Fahrzeugs an der Unfallstelle liegenblieb. Doch es kam noch besser: Ein Farbeimer, der beim Aufprall im Kofferraum umfiel und auslief, legte eine Spur von der Unfallstelle bis zum späteren Standort des Wagens.

Ein Verkehrsteilnehmer meldete der Polizei am Sonntagabend gegen 22.40 Uhr eine beschädigte Leitplanke an der Bundesstraße 480 zwischen Niedersfeld und Winterberg. Vor Ort stellten die Polizisten fest, dass ein Unbekannter dort einen Unfall mit Sachschaden verursacht und sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle entfernt hatte. Unter den abgerissenen Trümmerteilen des verursachenden Wagens fanden die Beamten auch ein Kennzeichen. Somit stand bereits der Fahrzeughalter rasch fest.

Bei der Frage, wo der betreffende Wagen zu finden ist, führte dann eine Farbspur zum Ziel. Auf der Straße waren weiße Farbklekse zu finden, die vom Unfallort bis zum Parkplatz eines Hotels am Fichtenweg in Winterberg führten. Während des Verkehrsunfalls war im Kofferraum ein Farbeimer umgekippt und hatte so die Spur für die Polizei gelegt. Bei dem flüchtigen Fahrzeug handelte es sich um einen blauen VW Passat, der aus noch unbekannten Gründen gegen die Leitplanke geprallt war. Nur der Fahrer konnte bislang noch nicht angetroffen werden. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen übernommen. Diese Nachforschungen zu dem flüchtigen Fahrer und der Ursache für den Verkehrsunfall dauern an.

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Publiziert in HSK Polizei
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