Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Kurioses

CANSTEIN. Auf diesen Unfallgegner wird eine 21-Jährige tierisch sauer sein: Weil sie einem Eichhörnchen auswich, hat eine junge Frau die Kontrolle über ihr Auto verloren. Bei dem Unfall wurde die Fahrerin leicht verletzt.

Laut Polizeibericht von Sonntag kam es am Samstagmorgen gegen 8.40 Uhr auf der Arolser Straße in Canstein zu dem Verkehrsunfall. Dort wich eine 21-jährige Autofahrerin einem Eichhörnchen aus. Die junge Frau kam mit ihrem Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb im Straßengraben liegen.

Bei dem Unfall zog sich die Fahrerin leichte Verletzungen zu. Feuerwehrleute aus Canstein sicherten die Unfallstelle ab und betreuten die Leichtverletzte bis zum Eintreffen des Rettungswagens. "Das Eichhörnchen überlebte unverletzt", sagte am Sonntag ein Polizeisprecher. Seinen Angaben zufolge musste der nicht mehr fahrbereite Wagen mit einem Kran geborgen und anschließend abgeschleppt werden.


Link:
Feuerwehr Canstein

Publiziert in KS Polizei

DIEMELSEE/KORBACH. Einmal große Sprünge machen: Ein in einem privaten Gehege zwischen Korbach und Flechtdorf lebendes Känguru ist ausgebüxt und sorgt seit Mittwoch vor allem für eines - viele Anrufe bei der Polizei.

Am Mittwochmorgen seien die ersten Anrufe eingegangen, sagte der Dienstgruppenleiter der Korbacher Polizei am Donnerstagmorgen gegenüber 112-magazin.de. Immer wieder sei das Känguru vor allem am Nordring zwischen Mauser und Conti aufgekreuzt und habe Autofahrer verwirrt. Zu gefährlichen Begegnungen, auch auf der Bahnlinie, sei es bislang aber nicht gekommen. Das etwa einen halben Meter große Tier lebt normalerweise bei einem Ehepaar in der Nähe von Gut Dingeringhausen. Von dort war im vergangenen Sommer bereits ein Känguru verduftet. Ob es sich bei dem aktuellen Ausreißer um dasselbe Tier handelt, wusste die Polizei am Donnerstag nicht. Der Tierhalter sei am Mittwoch informiert worden - und ist seitdem auf der Suche nach seinem hüpfenden Haustier. Die letzten Anrufe von Autofahrern, die das Tier gesichtet hatten, waren am späten Mittwochabend bei der Polizei eingegangen. Eingefangen ist das Känguru allerdings bislang noch nicht.

Erst am Sonntag vergangener Woche hatten zwei Kamele für Anrufe bei der Polizei gesorgt. Die Zirkustiere hatten sich vom Gelände der ehemaligen belgischen Kaserne in der Flechtdorfer Straße auf die Socken gemacht, um die Umgebung zu erkunden - machten aber beim Anblick des eintreffenden Streifenwagens sofort kehrt. Das scheint an den Erfahrungen zu liegen, die die Zirkusmitarbeiter mit den Ordnunghütern gemacht haben: Die Polizei nämlich hatte die Schausteller gestoppt, weil mehrere Fahrzeuge nicht mehr verkehrssicher waren. An diesem Dienstag hat der Tross auf dem Kasernengelände die Zelte abgebrochen und ist weitergezogen.

Publiziert in Polizei

SCHREUFA. Das kam einer älteren Dame spanisch vor: In aller Frühe hat die Rentnerin eine unbekannte Person mit einer Kopflampe an ihrem Haus bemerkt - Einbrecher? Die 81-Jährige verständigte sofort die Polizei.

Die Beamten eilten nach der Meldung über den vermeintlichen Einbrecher am Freitagmorgen um 4.05 Uhr sofort zur angegebenen Anschrift in Schreufa, sahen sich am Haus und in der näheren Umgebung um - einen Einbrecher fanden die Ordnungshüter allerdings nicht. Als die Rentnerin den "Täter" mit der Kopflampe näher beschrieb, dämmerte es den Polizisten: Es könnte sich zu dieser Zeit um einen Zeitungsboten handeln, der den Abonnenten die Tageszeitung pünktlich wie gewohnt zustellt.

Lob der Polizei: "Alles richtig gemacht"
Und tatsächlich: Kurze Zeit später trafen die Polizisten im Ort eine Fußgängerin mit Kopflampe an - die Zeitungsausträgerin. Die mutmaßliche Einbrecherin war rasch entlastet, die besorgte Rentnerin beruhigt. Obwohl sich der Fall als eine Verwechslung entpuppte, habe die ältere Dame "alles richtig gemacht", lobte der Dienstgruppenleiter am Freitagmorgen gegenüber 112-magazin.de. Bei der Annahme, es könnte gerade ein Verbrechen verübt werden, solle man "lieber einmal mehr als gar nicht bei uns anrufen", sagte der Beamte. Falls es sich im aktuellen Fall tatsächlich um einen Einbrecher gehandelt hätte, wäre der Täter durch den Anruf der Frau womöglich festgenommen worden.

Publiziert in Polizei
Sonntag, 25 Dezember 2011 10:38

Kuriose Sache

EIMELROD. Im Spätsommer diesen Jahres erhielt Bernd Iske aus Usseln einen Anruf von einer Taxifahrerin mit dem Hinweis, sie habe einen jungen Rehbock, der sich mitten auf der Farhbahn befand, auf der Kreisstraße Richtung Eimelrod mit ihrem Gürtel an einen Baum angebunden.

Bernd Iske, der zuerst an einen Scherz glaubte und nochmals die Fakten abrief, eilte zur besagten Stelle - und tatsächlich, der Bock stand regungslos, apathisch und angebunden mit dem Gürtel der Taxifahrerin neben der Kreisstraße. (siehe Foto)

Da das Revier in den jagdlichen Zuständigkeitsbereich von Bernd Iske fiel, erlöste er das Tier mit einem gezielten Schuss.

Der Tierkörper wurde nach Gießen in das Veterinärmedizinische Institut verschickt, um nach der Ursache für das ungewöhnliche Verhalten des Böckchens zu forschen.

Das Resultat: Durch einen schnell wachsenden Gehirntumor waren dem Bock die Sinnesorgane abhanden gekommen. Wahrscheinlich haben starke Schmerzen den Bock auf die Läufe gebracht und am helligen Tag, orientierungslos zum Verhoffen auf der Straße verleitet.

Einen herzlichen Dank an die Taxifahrerin!

Publiziert in Archiv - Sammlung
Schlagwörter
Mittwoch, 05 Oktober 2011 06:36

Betrunken mit Traktor zu McDonald's

FRANKENBERG. Ärger statt Burger: Mit dem Traktor ist ein betrunkener 21-Jähriger von Medebach nach Frankenberg gefahren, um bei Mc Donald's etwas zu essen. Das Schnellrestaurant war jedoch geschlossen, und der alkoholisierte Fahrer wurde von einer Polizeistreife gestoppt.

Den Beamten fiel der Traktor mit HSK-Kennzeichen gegen 1 Uhr am frühen Mittwochmorgen in Frankenberg auf. Weil den Beamten dies zu einer solchen Uhrzeit seltsam vorkam, stoppten die Ordnungshüter den Schlepper. Statt "Ihre Bestellung bitte" vernahm der Medebacher die Worte "Allgemeine Verkehrskontrolle, Fahrzeug- und Führerschein bitte". Die Polizisten sollten Recht behalten mit ihrer Vermutung, dass da etwas nicht stimmt - der 21 Jahre alte Fahrer stand unter Alkoholeinfluss. Er musste mit ins Krankenhaus kommen, wo ein Arzt die angeordnete Blutprobe nahm.

Mehr noch: Der junge Mann hatte "nicht die entsprechende Fahrerlaubnis", sagte der Dienstgruppenleiter der Frankenberger Polizeistation am Mittwochmorgen gegenüber 112-magazin.de. Der Medebacher muss sich nun verantworten wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss und ohne Fahrerlaubnis. Den Polizisten gegenüber gab er in der Nacht an, er habe mit seinem Bekannten ein Schnellrestaurant in der Ruhrstraße besuchen wollen - und hatte dazu mit dem Traktor mehr als 20 Kilometer zurückgelegt.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

Flechtdorf. Einem Autofahrer ist bei Flechtdorf ein Känguru über den Weg gesprungen. Es war in der Nähe ausgebüxt. Ein 34-jähriger Mann aus Diemelsee fuhr am frühen Sonntagmorgen um 0.40 Uhr von Flechtdorf in Richtung Korbach. Kurz hinter dem Flechtdorfer Ortsschild hatte er dann eine Begegnung, die er laut Polizeisprecher Volker König wohl so schnell nicht wieder vergessen wird. "Er traute seinen Augen nicht. Im Lichtkegel seines Autos tauchte ein exotisches Tier auf. Es saß mitten auf der Fahrbahn und ließ sich auch vom Scheinwerferlicht nicht stören", sagte König am Montag.

 

Der Autofahrer rieb sich verwundert die Augen. Vor ihm saß tatsächlich ein Känguru. Mittlerweile hatte auch noch ein weiterer Fahrer angehalten. Das etwa 60 Zentimeter große Tier saß ruhig auf der Straße, ließ sich aber nicht einfangen. Die beiden Männer blieben etwa 15 Minuten bei dem Tier und warnten weitere Verkehrsteilnehmer. Schließlich verschwand das Tier in einem Kornfeld.

 

Mittlerweile hatte die Polizei in Korbach den Tierhalter aus Dingeringhausen ermittelt. Der zeigte sich verwundert, denn alle vier Kängurus waren im Gehege. Bei genauerer Betrachtung fand er dann allerdings eine beschädigte Stelle im Zaun. Die schlauen Tiere hatten ein Brett soweit gelockert, dass sie aus dem Gehege schlüpfen konnten. Allerdings scheint der Ausflug in die Freiheit nicht alle Erwartungen erfüllt zu haben, denn sonst wäre der Ausreißer wohl nicht zurückgekehrt.

Publiziert in Polizei
Schlagwörter
Seite 27 von 27

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige