Michael Fränkel

Michael Fränkel

EDERTAL. Am Nachmittag des 11. März, um 14.18 Uhr, ereignete sich auf der L 3383 zwischen Bergheim und Wellen ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Fahrzeuge kollidierten.

Ein 59-jähriger Fahrer aus Bad Wildungen war mit seinem schwarzen Ford Focus aus Richtung Wellen unterwegs und wollte nach links in einen Feldweg abbiegen. Ein nachfolgender schwarzer Škoda Octavia, gesteuert von einem Mann aus der Gemeinde Edertal, bemerkte dies offenbar zu spät und prallte seitlich in den abbiegenden Ford.

Glücklicherweise blieben beide Fahrer unverletzt. Der Sachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden von der Firma Landau abgeschleppt.

WALDECK-FRANKENBERG. Der Fachdienst Abfallwirtschaft des Landkreises Waldeck-Frankenberg informiert darüber, dass am Mittwoch, den 12. März 2025, die Müllumladestationen in Bad Wildungen und Geismar sowie die Deponie in Flechtdorf aufgrund eines Warnstreiks im öffentlichen Dienst geschlossen bleiben.

Bürgerinnen und Bürger, die eine Anlieferung geplant haben, werden gebeten, diese auf einen anderen Tag zu verschieben. Die regulären Öffnungszeiten der Einrichtungen gelten wieder ab Donnerstag, dem 13. März 2025.

Für weitere Informationen steht der Fachdienst Abfallwirtschaft des Landkreises Waldeck-Frankenberg zur Verfügung.

Donnerstag, 13 März 2025 09:15

Warntag in Hessen: Sirenen heulen am 13. März

HESSEN. Am Donnerstag, den 13. März, findet in Hessen der landesweite Warntag statt. Ziel dieses Warntages ist die Überprüfung der Funktionsfähigkeit sämtlicher Sirenen sowie die Sensibilisierung der Bevölkerung für die Warnsignale. Der Warntag ergänzt künftig den bundesweiten Warntag.

Um 10.15 Uhr werden auch in Bad Wildungen und den Ortsteilen alle verfügbaren Sirenen ausgelöst. Zusätzlich erfolgt eine Warnung über Warn-Apps wie NINA und hessenWARN sowie über das Cell Broadcast-System, das Warnmeldungen direkt auf Mobiltelefone sendet.

Der Probealarm beginnt mit einem einminütigen, auf- und abschwellenden Heulton, der als „Warnung der Bevölkerung“ dient. Im Ernstfall sollten folgende Maßnahmen ergriffen werden:

  • Geschlossene Räume aufsuchen
  • Türen und Fenster schließen
  • Radio oder Fernseher einschalten und auf Durchsagen achten
  • Nachbarn informieren
  • Warnmeldungen über Apps verfolgen
  • Lüftungs- und Klimaanlagen ausschalten

Um 10.45 Uhr endet der Test mit einem einminütigen Dauerton als Signal zur „Entwarnung“. Beginn und Ende des Probealarms werden auch über die Warn-Apps bekanntgegeben.

Zusätzlich wird das Cell Broadcast-System getestet, bei dem Warnnachrichten direkt auf Mobiltelefone gesendet werden, ohne dass eine App erforderlich ist. Für den Empfang sind aktuelle Software-Updates sowie aktivierte Testwarnungen in den Einstellungen des Mobiltelefons notwendig. Eine Liste der kompatiblen Geräte ist auf der Webseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) einsehbar: www.bbk.bund.de

MARBURG. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen der Delikte Betrug und Amtsanmaßung gegen zwei noch unbekannte Männer. Diese hielten am Samstag, dem 8. März, ein anderes Fahrzeug auf der B 3 an, indem sie den Anschein einer polizeilichen Zivilstreife erweckten.

Gegen 21.20 Uhr fuhr ein 20-jähriger Mann aus Wetter mit seinem PKW auf der B 3 von Wehrda in Richtung Gießen, als er von einem dunklen PKW, vermutlich ein VW Passat, überholt wurde. Der Fahrer des Passats setzte ein blaues Blinklicht in der Heckscheibe und bewegte den 20-Jährigen dazu, auf dem Standstreifen anzuhalten. Ein Mann gab sich als Polizeibeamter aus und erklärte dem jungen Fahrer, dass ein Aufkleber auf seiner Frontscheibe eine Ordnungswidrigkeit darstelle, die 150 Euro kosten würde. Jedoch sei es auch möglich, die Sache gegen Zahlung von jeweils 50 Euro an die "Beamten" zu erledigen. Auf Nachfrage zeigte der Mann einen angeblichen Dienstausweis, doch dieser überzeugte den 20-Jährigen nicht. Als er nach einer uniformierten Polizeistreife fragte, setzte sich der Mann wieder in das Auto, fuhr weiter und verließ die B 3 an der Abfahrt Messeplatz.

Die beiden Männer werden wie folgt beschrieben:

  • Beide etwa 190 cm groß, schlank und etwa 25 Jahre alt.
  • Einer trug eine Brille mit breitem Gestell, ein schwarzes Nike-Sweatshirt und eine blaue Jeans.
  • Der andere sprach mit einem vermutlich norddeutschen Dialekt.

Das Fahrzeug, ein schwarzer VW Passat neueren Baujahres, hatte Korbacher Kennzeichen (KB-). Der Rest der Nummernschilder war mit Klebeband abgeklebt, weshalb er nicht erkennbar war.

Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise: Wer hat das beschriebene Fahrzeug mit dem Blaulicht in der Heckscheibe gesehen? Wem ist das Fahrzeug oder die Personen aufgefallen? Wer kann die Beschreibungen ergänzen? Hinweise bitte an die Telefonnummer 06421/4060. (ots/r)

KORBACH. Am Samstagabend, dem 8. März, belästigte ein bisher unbekannter Mann eine 28-jährige Frau in Korbach. Die Polizei bittet um Hinweise.

Die Frau war gegen 20.30 Uhr in der Korbacher Altstadt unterwegs, als sie am Kirchplatz von hinten angegriffen wurde. Der Unbekannte hielt ihr mit einer Hand den Mund zu und berührte sie mit der anderen am Bauch. Er sprach etwas, doch die 28-Jährige konnte es nicht verstehen, da sie Kopfhörer trug. Als sie nach dem Täter griff, ließ er von ihr ab und flüchtete. Dabei beleidigte er sie noch.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:

  • Etwa 170 bis 175 cm groß
  • Schlanke Gestalt
  • Drei-Tage-Bart
  • Bekleidet mit schwarzer Jacke
  • Trug einen schwarzen Rucksack und eine rote Kappe

Die Polizeistation Korbach hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise von Zeugen. Wer etwas beobachtet hat oder Angaben zum Täter machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631-9710 zu melden. (ots/r)

SCHMALLENBERG. Seit Anfang Januar ist Sebastian Kligge der neue Leiter der Polizeiwache in Schmallenberg. Der 49-jährige Polizeihauptkommissar aus Arnsberg ist seit 1994 bei der Polizei NRW tätig. Nach Stationen in Wuppertal und Dortmund sowie einem Auslandsaufenthalt in Afghanistan ist er seit 2012 bei der Polizei im Hochsauerlandkreis. In dieser Zeit hat er auf verschiedenen Polizeiwachen und bei der Polizei-Leitstelle gearbeitet.

Am Freitag wurde Sebastian Kligge offiziell von Landrat Dr. Karl Schneider, dem Abteilungsleiter Polizei Thomas Vogt und der Direktionsleiterin für Gefahrenabwehr und Einsatz, Mareen Weische, vorgestellt und herzlich begrüßt. Auch Bürgermeister Burkhard König war anwesend und freute sich, den neuen Leiter der Polizeiwache willkommen zu heißen.

In seiner bisherigen, noch recht kurzen Zeit in Schmallenberg hat Sebastian Kligge schnell festgestellt: „Die Zusammenarbeit mit der Stadt und insbesondere dem Ordnungsamt funktioniert exzellent!“ (ots/r)

Montag, 10 März 2025 18:33

Dr. Aßmann nach 24 Jahren verabschiedet

FRANKENBERG. In einer Feierstunde wurde der scheidende Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Dr. med. Volker Aßmann an seinem letzten Arbeitstag verabschiedet. Geschäftsführung, Betriebsrat, Pflegedienstleitung, Aufsichtsrat, Kollegen und der Förderverein bedankten sich herzlich für sein großes Engagement zum Wohle des Kreiskrankenhauses. Durch die Grußworte aller Redner zog sich wie ein roter Faden die Einsicht, dass das Kreiskrankenhaus Frankenberg und insbesondere die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Dr. Aßmann sehr viel zu verdanken haben. Mehrfach wurde betont, dass er in seiner Führungsrolle das Wohl der Mitarbeitenden, Patienten und der Klinik selbst stets im Blick hatte und sein Handeln danach ausrichtete.

Landrat Jürgen van der Horst sprach als Aufsichtsratsvorsitzender und im Namen des Krankenhausträgers Landkreis Waldeck-Frankenberg: „Ein Krankenhaus steht und fällt mit dem Vertrauen der Patienten. Dr. Aßmann ist es gelungen, dieses Vertrauen in die Bevölkerung zu tragen und den Familien ein sicheres Gefühl zu geben. Ihr Erfolg in der Entwicklung des Hauses ist unsere Herausforderung, dieses besondere Niveau zu erhalten und auszubauen.“

Geschäftsführerin Margarete Janson bedankte sich für das große Engagement und die exzellente fachliche Arbeit sowie für seine Geduld und Fürsorge: „Es gab immer wieder Momente, in denen Sie uns gezeigt haben, worauf es ankommt.“

Der Betriebsratsvorsitzende Uwe Patzer hob heraus, dass Herr Dr. Aßmann immer ein offenes Ohr für alle seine Mitarbeiter hatte: „Die gute Stimmung im Team bewirkt, dass es für die Abteilung mehr Bewerber als freie Stellen gibt.“ Auch Pflegedienstleiterin Silvia Vesper erlebte ihn als „Fürsprecher, Mentor und Unterstützer seiner Kolleginnen und Kollegen“.

Der Vorsitzende des Fördervereins Dr. Schmid bedankte sich für alle den Menschen, denen Dr. Aßmann als Mediziner geholfen hat, und betonte, dass er das Haus sehr gut aufgestellt verlasse.

Neben vielen guten Wünschen für seinen Ruhestand verabschiedete sich das Team der Gynäkologie und Geburtshilfe musikalisch. Auf die Melodie „Über den Wolken“ von Reinhard Mey karikierten sie den Arbeitsalltag mit ihrem Chef und brachten die Gäste herzhaft zum Lachen.

Dr. Volker Aßmann bedankte sich für die vielen guten Wünsche für seinen Ruhestand und stellte fest: „Die Cheffrage zu Hause ist geklärt.“ In einer bewegenden Rede ließ er die letzten fast 24 Jahre Revue passieren. Er rückte das Team der Abteilung in den Mittelpunkt, das maßgeblich für die gute Entwicklung sei. „Die Mitarbeitenden unseres Teams identifizieren sich mit der Abteilung und tragen unsere Werte Respekt und Wertschätzung mit, die der Schlüssel für die gute Zusammenarbeit sind. Eure Freundlichkeit und Souveränität, auch in stressigen Situationen, sind für die positive Wirkung auf Patienten und Angehörige von großer Bedeutung.“

Dr. Aßmann bedankte sich für die wertvolle Unterstützung durch seine Frau Ulrike Aßmann, die stets neben ihm und nicht hinter ihm gestanden und seine beruflichen Erfolge erst ermöglicht habe. Ganz besonders dankbar sei er, dass auch seine Mutter noch an dieser Feier teilnehmen konnte.

Dr. Aßmann schloss mit den besten Wünschen für seinen Nachfolger und wünschte der Klinik weise Entscheidungen auf Augenhöhe auf dem Weg zur Fusion.

Montag, 10 März 2025 15:51

Sperrung wegen Bauarbeiten

FRANKENAU. Hessen Mobil erneuert in der Zeit von Montag, dem 17. März, bis voraussichtlich 20. Juni die Fahrbahndecke der Landesstraße 3085 in der Ortsdurchfahrt des Frankenauer Stadtteils Altenlotheim grundhaft. Gleichzeitig werden von der Stadt Arbeiten an den Wasserleitungen durchgeführt. Zudem wird die bestehende Bushaltestelle erneuert und barrierefrei umgebaut.

Besonders herausfordernd ist die Sanierung aufgrund der bisherigen Wechsel zwischen gepflasterten und asphaltierten Teilabschnitten. In den bereits asphaltierten Bereichen wird die obere Schicht bis zu einer Tiefe von 4,5 cm abgefräst und anschließend neu asphaltiert. In den gepflasterten Abschnitten wird das vorhandene Pflaster entfernt, die Trag- und Deckschicht auf einer Gesamtstärke von 15,5 cm neu asphaltiert und die Pflastersteinrinne durch eine 3,5 cm dicke Gussasphaltschicht ersetzt.

Die Bauarbeiten werden aus technischen Gründen in zwei Abschnitten durchgeführt. Der erste Bauabschnitt betrifft die Strecke zwischen der Straße „Am Köppel“ und dem „Burgweg“, inklusive der Kreuzung. Anschließend folgt die Sanierung des Abschnitts zwischen dem „Burgweg“ und dem Ortsausgang in Richtung Schmittlotheim.

Während der gesamten Bauzeit muss die Ortsdurchfahrt vollständig gesperrt werden. Die Umleitung führt aus Richtung Schmittlotheim über die B 252 bis zum Abzweig der B 253 und weiter über Geismar und Dainrode bis zur L 3085 nach Frankenau. Die Umleitungsstrecke ist in beide Richtungen ausgeschildert.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf 750.000 €, wovon die Stadt rund 250.000 € übernimmt. Hessen Mobil bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Arbeiten und die damit verbundenen Einschränkungen.

KORBACH. Zu einem Küchenbrand in einem Wohnhaus im Ortsteil Nordenbeck wurden die Feuerwehren der Kernstadt, Nordenbeck und Ober-Ense am Freitag, dem 7. März, gegen 11.30 Uhr alarmiert. Weiterhin rückten die Atemschutznotfallteams aus Lengefeld und Nieder-Ense zur Einsatzstelle aus.

Die örtliche Feuerwehr führte sofort eine erste Erkundung durch und konnte die nachrückenden Einsatzkräfte zielgerichtet einweisen. Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz vor und konnten den Brand im Küchenbereich rasch lokalisieren und eindämmen. Dank des schnellen Eingreifens konnte das Feuer auf den Küchenbereich begrenzt werden.

Die Rauchentwicklung war jedoch enorm, sodass sich der Rauch bereits vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte im gesamten Haus ausgebreitet hatte. Aufgrund des Rußschadens ist das Gebäude derzeit nicht mehr bewohnbar. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befand sich niemand im Haus. Eine Bewohnerin, die den Brand bemerkte, versuchte noch eigene Löschmaßnahmen, musste diese jedoch aufgrund der starken Rauchentwicklung abbrechen. Der Rettungsdienst übernahm vorsorglich die Betreuung der Bewohnerin.

Nach der Brandbekämpfung setzten die Einsatzkräfte Wassersauger ein, um den Schaden durch das Löschwasser zu minimieren. Nach etwa eineinhalb Stunden konnte die Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben werden. Die Polizei hat nun die weiteren Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Ein Rettungswagen (RTW) stand während der gesamten Einsatzdauer in Bereitschaft, um die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten.

FRANKENBERG. Mit dem Alarmstichwort „F3, Brand Scheune, 2. Alarm FF Frankenberg“ wurde die Feuerwehr am Samstagabend, dem 8. März, gegen 20 Uhr zu einem Brand in einem Holzunterstand in der Straße Stockweg in Viermünden gerufen. Vor Ort brannten bereits zwei Traktoren und ein Ladewagen, während das Feuer drohte, auf angrenzende Wohnhäuser überzugreifen.

Insgesamt waren 66 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Frankenberg, Viermünden und Schreufa unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Martin Trost mit 12 Fahrzeugen vor Ort. Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz vor und setzten drei C-Rohre ein, um die Flammen zu bekämpfen. Um die Löscheffizienz zu steigern, wurde dem Wasser Netzmittel beigemischt.

Dank des schnellen Eingreifens konnte das Übergreifen des Feuers auf die angrenzenden Wohnhäuser erfolgreich verhindert werden. Lediglich eine Garage im Wohnhaus wurde verraucht, es entstanden jedoch keine weiteren Schäden am Gebäude.

Um 21 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden, die Nachlöscharbeiten zogen sich bis gegen 23 Uhr hin. Bei dem Einsatz war auch ein Rettungswagen (RTW) vor Ort, um mögliche Verletzte schnell versorgen zu können. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Zudem war die Polizei zur Absicherung und für erste Ermittlungen am Einsatzort.

Die Brandursache sowie die genaue Schadenshöhe sind derzeit noch nicht bekannt. Weitere Ermittlungen sind im Gange.

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