WALDECK-FRANKENBERG. Eine Tierseuchenverfügung aus dem benachbarten Kreis Olpe hat Auswirkungen auf Jagdbezirke im Landkreis Waldeck-Frankenberg.
Das Veterinäramt informierte am Dienstag über erste Maßnahmen zur Prävention gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP). In den kommenden Tagen ist mit Kadaversuchhunden des TCRH (Training Center Retten und Helfen) im Upland zu rechnen. Ein etwa zehn Kilometer breiter Streifen entlang der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen wird systematisch abgesucht.
Jägerinnen und Jäger sowie Flächeneigentümer werden gebeten, die empfohlenen Schutzmaßnahmen umgehend umzusetzen. Auffällige Funde oder verdächtige Tierkadaver sind unverzüglich dem Veterinäramt zu melden.
Weitere Informationen und Verhaltensempfehlungen gibt es unter:
👉 www.landkreis-waldeck-frankenberg.de → Tierseuchenbekämpfung (ASP)
FRANKENBERG. Ein 84-jähriger Mann ist in der Bottendorfer Straße Opfer eines dreisten Diebstahls geworden.
Der Vorfall ereignete sich am Dienstag, 17. Juni, gegen 9.30 Uhr. Während der Senior sein Fahrzeug auf einem Parkstreifen einparkte, wurde er von einem unbekannten Mann angesprochen. In gebrochenem Deutsch bat dieser um Kleingeld, da sein Auto angeblich defekt sei und er telefonieren müsse.
Hilfsbereit öffnete der 84-Jährige seine Geldbörse. Der Unbekannte nahm ihm diese jedoch kurzerhand aus der Hand. Zunächst ging der Senior davon aus, dass der Mann nur Kleingeld entnommen hatte – kurz darauf bemerkte er jedoch, dass ihm 70 Euro in Scheinen fehlten.
Der Täter wird wie folgt beschrieben:
etwa 40 Jahre alt
etwa 170 cm groß
normale Statur
dunkle Hautfarbe
schwarzes, volles Haar
komplett schwarz gekleidet
sprach gebrochen Deutsch
Hinweise bitte an die Polizeistation Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030. (ots/r)
So schützen Sie sich vor Trickdiebstahl:
Misstrauisch bleiben bei fremden Personen, die Sie auf der Straße oder an Ihrem Auto ansprechen – insbesondere mit erfundenen Notlagen wie „Auto kaputt“ oder „Telefon leer“.
Geldbörse niemals aus der Hand geben. Bieten Sie Hilfe nur an, indem Sie z. B. selbst telefonieren oder eine kleine Münze entnehmen – aber nicht das Portemonnaie aushändigen.
Abstand halten: Kommen Personen Ihnen zu nahe, gehen Sie einen Schritt zurück. Körperliche Nähe ist bei Trickdiebstählen oft beabsichtigt.
Keine Scheu, „Nein“ zu sagen. Ein höfliches, aber klares Nein schützt vor Überrumpelung.
Im Zweifel andere ansprechen oder Hilfe holen – zum Beispiel Ladenpersonal, Passanten oder Polizei anrufen.
Polizei sofort informieren, wenn Sie etwas Ungewöhnliches beobachten – lieber einmal zu viel als zu spät.
KORBACH. Auf der Frankenberger Landstraße ist es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem roten Peugeot und einem Kleinkraftrad gekommen. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Unfallflucht und bittet um Hinweise von Zeugen.
Der Vorfall ereignete sich am Freitag, 13. Juni, gegen 15.30 Uhr in Höhe der Esso-Tankstelle. Mehrere Fahrzeuge waren in Richtung Heerstraße unterwegs, als es zur Kollision kam. Beide Beteiligten machten gegenüber der Polizei widersprüchliche Angaben – insbesondere dazu, ob nach dem Zusammenstoß angehalten oder weitergefahren wurde.
Da der genaue Ablauf bislang nicht zweifelsfrei geklärt ist und der Verdacht besteht, dass ein Beteiligter sich vom Unfallort entfernt hat, werden nun Zeugen gesucht, die den Vorfall beobachtet haben.
Hinweise nimmt die Polizeistation Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen.
KORBACH. Am Südring wird derzeit geblitzt. Die Messstelle befindet sich stadtauswärts kurz vor der Feuerwehr, in Höhe eines Stromkastens. In dem Bereich gilt Tempo 50.
Geschwindigkeitskontrollen dienen der Verkehrssicherheit und sollen Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit verhindern. Insbesondere auf Landstraßen kann zu schnelles Fahren ein hohes Risiko darstellen.
Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Fahrer, die geltenden Tempolimits grundsätzlich einzuhalten – auch dann, wenn keine Blitzer gemeldet werden.
KORBACH. Auf der Briloner Landstraße hat sich ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Radfahrer ereignet.
Am Montag, 16. Juni, gegen 16.40 Uhr befuhr eine 70 Jahre alte Frau aus einem Korbacher Ortsteil mit ihrem VW Passat die Briloner Landstraße stadtauswärts in Richtung Lelbach. Am Kreisverkehr in Höhe des Schnellrestaurants beabsichtigte sie, den Kreisel geradeaus zu durchfahren.
Dabei übersah sie einen 22-jährigen E-Bike-Fahrer aus Korbach, der sich bereits im Kreisverkehr befand. Es kam zur Kollision. Der Radfahrer stürzte und zog sich Prellungen sowie Schürfwunden zu. Er wurde mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus Korbach gebracht.
Die Autofahrerin blieb unverletzt. Am hochwertigen E-Bike entstand ein Sachschaden von rund 3000 Euro. Der Schaden am VW Passat wird auf etwa 400 Euro geschätzt.
BRILON. Ein Brand in einem Entsorgungsbetrieb am Almerfeldweg hat am späten Abend einen größeren Einsatz der Feuerwehr ausgelöst.
Am Sonntag, 15. Juni, gegen 22.57 Uhr wurde die Feuerwehr durch eine automatische Brandmeldeanlage alarmiert. Beim Eintreffen brannten in einer Halle rund 75 Tonnen Haushaltsrestmüll. Eine stationäre Löschanlage hatte bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte einen größeren Schaden verhindert.
Unter schwerem Atemschutz und in Zusammenarbeit mit der automatisierten Löschtechnik konnten die Flammen eingedämmt und weitgehend abgelöscht werden. Mit einem Radlader wurde der Abfall ins Freie transportiert und dort endgültig gelöscht. Gegen 1.20 Uhr war der Brand unter Kontrolle.
Insgesamt waren 53 Einsatzkräfte bis etwa 2 Uhr im Einsatz – darunter der Löschzug Brilon, die Drohnengruppe der Feuerwehr, ein Sonderfahrzeug des Hochsauerlandkreises mit Atemschutzgerät sowie der Rettungsdienst HSK.
Verletzt wurde niemand. Angaben zur Schadenshöhe liegen bislang nicht vor.
Als mögliche Brandursache werden Akkumulatoren oder E-Zigaretten vermutet, die unsachgemäß über den Hausmüll entsorgt worden sein könnten. Der Betreiber appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, Batterien und Akkus ausschließlich über die Wertstoffhöfe oder die Elektroschrottsammlung zu entsorgen.
KASSEL. In einem Mehrfamilienhaus im Kasseler Stadtteil Bettenhausen ist es zu einem Brand gekommen, bei dem ein Bewohner verletzt wurde. Feuerwehr und Polizei waren im Großeinsatz.
Mehrere Notrufe gingen am Sonntag, 15. Juni, gegen 18.15 Uhr bei der Leitstelle der Feuerwehr Kassel ein. Gemeldet wurde ein Gebäudebrand in der Leipziger Straße. Daraufhin alarmierte die Leitstelle den Löschzug der Berufsfeuerwehr von der Feuerwache 1 sowie die Freiwillige Feuerwehr Bettenhausen.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatte ein 60-jähriger Hausbewohner versucht, auf der wohnungseigenen Dachterrasse im Hochparterre mit einem Gasgrill zu grillen. Beim Einschalten strömte aus bislang ungeklärter Ursache unkontrolliert Gas aus, das sich entzündete.
Beim Versuch, die Flammen auswerfende Gasflasche vom Terrassenbereich zu entfernen, erlitt der Mann erhebliche Verbrennungen an den Unterarmen. Der Rettungsdienst brachte ihn zur weiteren Behandlung in ein Kasseler Krankenhaus.
Flammen griffen vom hölzernen Terrassenboden rasch auf das Wohnungsinnere über. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen bereits Flammen durch geborstene Fenster in den Wohnraum. Durch das gezielte und schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte ein Übergreifen auf weitere Gebäudeteile verhindert werden. Starker Rauch hatte sich jedoch bereits im Gebäude ausgebreitet, weshalb mehrere Wohnungen mit Hochleistungslüftern entraucht werden mussten.
Die betroffene Wohnung ist vorerst unbewohnbar. Die Familie des verletzten Bewohners wurde von der Stadt Kassel in einer Notunterkunft untergebracht. Laut erster Einschätzung beläuft sich der Sachschaden auf einen unteren sechsstelligen Eurobetrag.
Ermittlungen zur genauen Brandursache führt die Kriminalpolizei Kassel.
DIEMELSTADT. Unbekannte Täter haben auf einer Baustelle bei Rhoden rund 300 Meter Kupferkabel entwendet.
Die Tat ereignete sich nach bisherigen Erkenntnissen zwischen Samstagabend, 14. Juni, und Sonntagmorgen, 15. Juni. Die Täter überwanden einen Zaun und gelangten so auf das Gelände der Großbaustelle an der A 44. Dort brachen sie zunächst einen Baucontainer auf und nutzten gelagerte Werkzeuge zur weiteren Tatausführung.
Anschließend entwendeten sie etwa 300 Meter Kupferkabel. Der Wert des Diebesguts beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Der Sachschaden am Container beträgt rund 1000 Euro.
Die Polizei geht von mehreren Tätern aus und vermutet, dass für den Abtransport ein geeignetes Fahrzeug eingesetzt wurde. Die Kriminalpolizei Korbach bittet unter Telefonnummer 05631/9710 um Hinweise. (ots/r)
FRANKENBERG. Die Suche nach der 74-jährigen Margarete K. aus Frankenberg dauert weiter an. Die Seniorin wurde zuletzt am Mittwoch, 28. Mai, gegen 14 Uhr im Bereich der Wigand-Gestenberg-Straße gesehen. (Wir berichteten bereits am 29. Mai)
Es ist nicht auszuschließen, dass sich Margarete K. in einer hilflosen Lage befindet oder orientierungslos umherirrt. Umfangreiche Suchmaßnahmen der Polizei und Feuerwehr – darunter ein Polizeihubschrauber, Drohnen, Mantrailer-Hunde sowie zahlreiche Einsatzkräfte – blieben bislang ohne Erfolg.
Die Vermisste wird wie folgt beschrieben:
etwa 150 Zentimeter groß
kurze graue Haare
trägt einen schwarz-weißen Pullover
blaue Jeanshose
Sandalen
Wer Margarete K. gesehen hat oder Angaben zu ihrem Aufenthaltsort machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Frankenberg unter 06451/72030 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
BAD WILDUNGEN. Eine Zeugin hat in der Nähe eines Parkplatzes vier junge Katzen in einem Kleintierkäfig entdeckt.
Der Fund wurde am Dienstag, 3. Juni, am Morgen gemacht. Die Frau hatte auf einem Parkplatz gehalten, der sich von Sachsenhausen kommend in Richtung Freienhagen auf der rechten Seite befindet. Etwas abseits, an einem asphaltierten Weg in Richtung Wald, entdeckte sie den Käfig mit den Tieren.
Die vier Katzen wurden in das Tierheim Korbach gebracht. Nach Angaben des Tierheims geht es ihnen inzwischen gut, sie seien jedoch leicht traumatisiert gewesen. Das Tierheim erstattete Anzeige.
Die Polizei geht davon aus, dass die Tiere zwischen Sonntag, 1. Juni, und Dienstag, 3. Juni, ausgesetzt wurden. Die Polizeistation Bad Wildungen ermittelt wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und bittet um Hinweise unter 05621/70900. (ots/r)