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Sonntag, 21 Februar 2021 10:17

Feuerwehr löscht brennenden Volkswagen

WALDECK-SACHSENHAUSEN. Mit vier Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften rückte am Samstagabend die Freiwillige Feuerwehr Sachsenhausen aus. Ziel war die Straße am Berge, dort hatten Anwohner einen brennenden Pkw gemeldet.

Zeugen hatten gegen 16.30 Uhr Rauch aus einem weißen, abgestellten Pkw dringen sehen und mit Schnee, der am Straßenrand lag, einen Löschversuch gestartet. Das Unterfangen brachte nicht den gewünschten Erfolg, weil sich die Flammen immer wieder einen Weg über die Motorhaube durch den Schnee bahnten. Über die Notrufnumer 112 wurde die Leitstelle Waldeck-Frankenberg informiert, die den Feueralarm auslöste.

Mit einem C-Rohr und unter Atemschutz ging ein Löschtrupp gegen die Flammen vor, öffnete im Nachgang die Motorhaube und überprüfte mit der Wärmebildkamera, ob sich weitere Glutnester im Motorraum befanden. Nachdem dies nicht der Fall war, konnte das Fahrzeug an den 53-jährigen Besitzer übergeben werden. Die Polizei geht nicht von Brandstiftung aus und vermutet einen technischen Defekt als Ursache.

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Samstag, 13 Februar 2021 17:57

Tierrettung am Edersee - Wehren rücken aus

WALDECK/EDERSEE. Am Samstag um 9.55 Uhr vibrierten die Tetra-Pager der Freiwilligen Feuerwehren aus Sachsenhausen und Nieder-Werbe. Grund für die Alarmierung waren fünf "eingefrorene" Schwäne, die auf dem Eis des Edersees bei Scheid lagen. 

Nach Angaben des Einsatzleiters Bernd Schäfer hatte ein Anwohner fünf Schwäne auf dem zugefrorenen Edersee in Höhe der Loreley Klippe bemerkt und war der Auffassung, dass diese im Eis eingeschlossen waren und sich nicht selbstständig befreien konnten. Daraufhin wurde der Notruf 112 verständigt und somit die Feuerwehr alarmiert. Vom Yachthafen aus wurde die Lage mittels Fernglas vom Einsatzleiter und den Fahrzeugführern erkundet. Es befanden sich tatsächlich Schwäne ca. 100 Meter vom Ufer entfernt auf dem Edersee.

In unmittelbarer Umgebung der Schwäne befand sich ein Wasserloch, wo der See nicht zugefroren ist. Die Schwäne saßen um dieses Wasserloch herum auf dem zugefrorenen See. In einer Notlage befanden sie sich allerdings nicht. Nachdem die Feuerwehrleute mit Rufen und Klatschen auf sich aufmerksam gemacht hatten, bewegten sich alle fünf Schwäne vom Wasserloch weg und setzten ihren Weg auf dem zugefrorenen Edersee fort. Die 13 Einsatzkräfte konnten zurück in die Standorte verlegen.

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WALDECK. Erneut musste die Freiwillige Feuerwehr Sachsenhausen unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Bernd Schäfer zu einem Hilfeleistungseinsatz ausrücken. Weil eigene Versuche des Fahrers, seinen Linienbus wieder flott zu kriegen misslangen, wurde zunächst von einem nahegelegenen Gehöft ein Schlepper herangeholt. Nachdem dies nicht funktioniert hatte, rückten die Profis von der Feuerwehr an.

Ereignet hatte sich die Sachlage Dienstagmittag (9. Februar) bei Hof Heide zwischen der Bundesstraße 251 und dem Waldecker Ortsteil Höringhausen. Dort befuhr ein 57-jähriger Mann mit seinem roten Linienbus die Landesstraße aus Richtung Freienhagen in Fahrtrichtung Höringhausen. Mehrere Lastkraftwagen waren auf diesem Streckenabschnitt durch die vereiste Fahrbahn an der Weiterfahrt gehindert worden. Diesbezüglich versuchte der 57-Jährige seine Leerfahrt links an den Sattelzumaschinen vorbeizusteuern. Auf schneeglatter Fahrbahn rutsche der Bus nach links über die Bankette und wurde, dicht an der Leitplanke zum Stehen gekommen, durch diese, vor einem Absturz geschützt.

Zunächst wurde ein Schlepper von einem landwirtschaftlichen Anwesen geholt, um den Bus aus seiner prekären Lage zu befreien. Dieses Unterfangen misslang, daher entschieden die Beamten der Polizeiwache Korbach, die Feuerwehr um 13.50 Uhr alarmieren zu lassen - auch deshalb, weil die Straße in dem Bereich gesperrt werden musste. Einsatzleiter Bernd Schäfer rückte mit vier Einsatzwagen der Freiwilligen Feuerwehr aus  Sachsenhausen an. Nach kurzer Absprache mit dem Polizeiführer vor Ort wurde auch der Abschleppdienst Heidel aus Sachsenhausen hinzugerufen.

Mit einer Seilwinde des HTLF wurde der Bus, der in Schieflage geraten war gesichert. Danach wurde er mit zwei Seilwinden vorne und hinten angeschlagen und durch Umlenkschenkel von der Schutzplanke weggezogen. Damit die Fahrzeuge genügend Grip auf die Straße bringen konnten, wurden die Standflächen der Reifen von Eis und Schnee befreit und mit Streusalz abgestumpft. Dies gelang sehr gut, und so konnte der Bus, ohne weiteren Schaden zu verursachen, aus der misslichen Lage befreit werden. Nach 80 Minuten konnten die 15 Einsatzkräfte den Rückweg antreten - der Busfahrer setzte seine Leerfahrt weiter fort. (112-magazin)

Link: Feuerwehr zieht Bus aus prekärer Lage (29.01.2021)

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Montag, 01 Februar 2021 17:15

Blitzer in Freienhagen besprüht

WALDECK. Wahrscheinlich hat ein "Geblitzter" aus Rache über ein Strafmandat seinem Unmut freien Lauf gelassen: In Freienhagen beschmierte er zwei Blitzersäulen und machte sich anschließend aus dem Staub.  

Wie die Polizei mitteilt, besprühte der Unbekannte in der Zeit zwischen Freitagmittag bis Sonntagmorgen die Scheiben an zwei Geschwindigkeitsmessanlagen in der Kasseler Straße im Waldecker Ortsteil Freienhagen mit rosa Sprühfarbe.  An einer Säule brachte er zusätzlich das Wort "ZUHOCH" auf (siehe Bild). Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen und sucht Zeugen. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest.

Hinweise nimmt die Polizeistation Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen.

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Montag, 25 Januar 2021 18:42

FFP2-Masken aus Kindertagesstätte geklaut

WALDECK. Am vergangenen Wochenende sind unbekannte Täter in die Kindertagesstätte in Waldeck "Im Kump" eingebrochen. Sie brachen ein Kellerfenster auf und gelangten so in die Räumlichkeiten des Kindergartens. Nachdem sie sämtliche Räumlichkeiten durchsucht hatten, entwendeten sie aus dem Büro 40 neue FFP2-Masken und flüchteten damit in unbekannte Richtung. Der angerichtete Sachschaden wird auf etwa 1000 Euro geschätzt.

Den Tatzeitraum grenzt die Polizei von Freitag, 22. Januar 16 Uhr, bis  Montagmorgen 7 Uhr ein. Hinweise, die zur Aufklärung beitragen können, bitte an die Kriminalpolizei in Korbach. Die Telefonnummer lautet 05631/9710. (ots/r)

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WALDECK. Zu einem Alleinunfall mit reinem Sachschaden rückte am Dienstag eine Polizeistreife aus - nach Angaben der Polizei war eine 20-Jährige aus Kassel mit ihrem Ford von der Straße abgekommen.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, ereignete sich der Unfall gegen 13.30 Uhr auf der Bundesstraße 251 zwischen Sachsenhausen und Freienhagen, ausgangs einer Linkskurve. Vermutlich war Unaufmerksamkeit ursächlich für den Unfall - die Frau aus Kassel kam nach links von der Fahrbahn ab und durchfuhr einen Flutgraben. Dabei wurde das Fahrzeug, ein silbergrauer Ford, im Frontbereich und am Heck so stark beschädigt, dass ein Bergungsunternehmen den Wagen abschleppen musste. Auf 5000 Euro schätzen die Beamten der Polizeidienststelle Korbach den Sachschaden.

Die Fahrerin blieb unverletzt. (112-magazin.de)

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LÖHLBACH. Zu einem Verkehrsunfall bei Löhlbach wurden die Beamten der Frankenberger Polizei am Freitagmorgen alarmiert. Neben der Polizei war auch ein Rettungswagen im Einsatz.

Gegen 8.10 Uhr befuhren ein 34-Jähriger mit einem Traktor der Gemeinde Haina (Kloster) und eine 51-Jährige mit einem weißen Ford Transit hintereinander die Bundesstraße 253 von Löhlbach in Richtung Frankenberg.

Kurz hinter dem Löhlbacher Ortsausgang wollte der Mann aus Haina mit der Maschine nach links in die Straße "Auf dem Kreuz" abbiegen und setzte dafür ordnungsgemäß den Blinker. Dies bemerkte die Frau aus Waldeck zu spät - während des Abbiegevorgangs kollidierte der Ford mit dem linken Vorderreifen des Traktors und kippte durch den Zusammenprall auf die Seite.

Die 51-Jährige war in der Lage, sich selbstständig aus dem Fahrzeug zu befreien. Ein alarmierter RTW brachte sie zur weiteren Untersuchung in das Krankenhaus nach Frankenberg. Während der Sachschaden am Traktor auf etwa 250 Euro geschätzt wird, gehen die Frankenberger Beamten beim Ford von einem wirtschaftlichen Totalschaden in Höhe von rund 12.000 Euro aus.

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Freitag, 04 Dezember 2020 12:34

Asbestplatten illegal entsorgt - Polizei ermittelt

WALDECK/BUHLEN. Wegen einer schweren Umweltstraftat ermittelt derzeit die Polizeistation Bad Wildungen. Ein Zeuge hatte sich am 27. November bei der Polizei gemeldet und mitgeteilt, dass in der Feldgemarkung zwischen Edertal-Buhlen und Waldeck mehrere Asbestplatten liegen.

Die Ermittlungen der Polizei vor Ort bestätigten die Angaben des Zeugen - es konnten zahlreiche Wellasbestplatten vorgefunden werden. Unbekannte hatten diese illegal im Feld entsorgt und mit leeren Pappverpackungen von arabischen Lebensmitteln abgedeckt.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise bitte an die Polizeistation in Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900. (ots/r)

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WALDECK/IPPINGHAUSEN. Mit ihrem weißen Hyundai ist am Sonntagmorgen eine Frau (19) aus Waldeck im Nachbarkreis, etwa 300 Meter hinter der Kreisgrenze Waldeck-Frankenberg in Fahrtrichtung Kassel verunglückt. 

Nach ersten Erkenntnissen war die Waldeckerin mit ihren weißen Hyundai i10 am Sonntagmorgen gegen 8.55 Uhr von Freienhagen kommend in Richtung Ippinghausen unterwegs gewesen. Auf der langen Geraden, kurz vor dem Wolfhager Ortsteil Ippinghausen, kam die Fahrerin nach rechts von der Fahrbahn ab, durchfuhr einen Flutgraben und wurde durch die Luft geschleudert. Beim Überschlag des Wagens traf die Frontscheibe und das Dach eine Eiche, die komplett gefällt wurde. Anschließend kam das Fahrzeug auf dem Dach zum Liegen.

Ersthelfer versuchten die junge Frau aus dem Pkw zu ziehen, dies gelang nicht, sodass über die Leitstelle die Feuerwehren aus Wolfhagen, Bründersen und Ippinghausen alarmiert werden mussten. Etwa 40 Einsatzkräfte unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Frank Brunst  waren schnell zur Stelle. In Absprache mit der Polizei wurde die Bundesstraße 251 zwischen Ippinghausen und Gut Höhnscheid für den Verkehr komplett gesperrt. Zeitgleich ging ein Trupp mit hydraulischem Schneidwerkzeug vor, durchtrennte Holme des Hyundai, entfernte eine Tür und stellte den Brandschutz sicher. 

Im Nachgang wurde die Verletzte dem Notarzt übergeben. Noch während der Reanimation verstarb die junge Frau im RTW an ihren schweren Verletzungen. Über die Unfallursache konnte die Polizei noch keine Angaben machen. (112-magazin.de)

Link: Unfallstandort am 8. November auf der Bundesstraße 251

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Donnerstag, 05 November 2020 10:17

Neue Corona-Betrugmasche: Polizei klärt auf

WALDECK-FRANKENBERG. Betrüger versuchen im Landkreis Waldeck-Frankenberg weiterhin Geld mit der Angst vor dem Corona-Virus zu machen. Über eine neue Masche informiert die Polizei. Ein Mann meldete sich am Mittwochnachmittag telefonisch bei einer Frau und gab sich als Arzt aus. Der Mann erklärte der Angerufenen, dass sich ihr Sohn im Krankenhaus befände und er so schwer an Covid-19 erkrankt sei, dass er dringend in eine Berliner Klinik verlegt werden müsse.

Da die medizinischen Kapazitäten des hiesigen Krankenhauses aufgrund des lebensgefährlichen Krankheitsbildes begrenzt seien, sei die sofortige Verlegung nötig. Außerdem machte er deutlich, dass lebensrettende Maßnahmen nur mit einer kostenintensiven Medikation möglich sind und die Verlegung des Sohnes per Hubschrauber erfolgen müsse. Die Gesamtkosten würden sich, so der Mann weiter, auf 65.000 Euro belaufen.

Im weiteren Verlauf des Gespräches wurde die Angerufene auch nach anderen Barschaften befragt und wie schnell sie den entsprechenden Geldbetrag zur Verfügung stellen könnte. Außerdem betonte der Anrufer in der Befragung immer wieder, dass die Angelegenheit geheim bleiben müsse und sie auch keinen anderen Arzt hinzuziehen solle.

Die 80-jährige Angerufene nahm nach eigenen Angaben den Anruf sehr ernst, da der Anrufer den Vornamen ihres Sohnes nannte. Als die 80-Jährige ihm erklärte, dass sie nicht über so große Vermögenswerte verfüge, wurde ihr vom Anrufer ein Covid-19 Schnelltest angeboten, der von einem speziellen Rettungsdienst noch am selben Nachmittag an ihrer Wohnanschrift durchgeführt werden sollte. Spätestens hier wurde der 80-Jährigen klar, dass es sich um eine Betrugsmasche handelte.

Sie beendete das Gespräch und rief sofort ihren Sohn an, der sich bei bester Gesundheit befand. Anschließend verständigte sie die Polizei und erstattete Anzeige.

Hinweise der Polizei zur Prävention

  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
  • Legen Sie auf, sobald Sie am Telefon mit Geldforderungen konfrontiert werden.
  • Geben Sie am Telefon keine privaten Daten und Informationen über finanzielle Verhältnisse weiter.
  • Seien Sie misstrauisch gegenüber Personen, die sich nicht selbst mit Namen vorstellen.

Wenn Sie unsicher sind, legen Sie auf und wählen Sie die Notrufnummer 110. Nähere Informationen zu Straftaten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und wie man sich davor schützen kann, finden Sie auf www.polizei-beratung.de (ots/r)

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