TWISTETAL. Nach einer heftigen Kollision mit einem Strommasten am Ortsausgang von Nieder-Waroldern sucht die Polizei nach dem flüchtigen Autofahrer.
Die Einsatzkräfte wurden am Sonntag durch ein automatisches E-Call-System zu der Unfallstelle an der Strecke in Fahrtrichtung Höringhausen gerufen. In einer Linkskurve hatte der Fahrer eines keine vier Wochen alten Mini Coopers die Kontrolle verloren und war nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Dort riss der Mietwagen zunächst einen Leitpfosten aus dem Boden, bevor er frontal gegen einen hölzernen Strommasten prallte und diesen vollständig durchtrennte.
Beim Eintreffen der Rettungskräfte befand sich keine Person mehr an dem verlassenen Wrack. Umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen der Polizei führten dazu, dass zwei Männer im Alter von 33 und 51 Jahren aus Bad Arolsen im Ortsbereich von Nieder-Waroldern angetroffen werden konnten. Ermittlungen ergaben, dass es sich bei den beiden um den Beifahrer und einen weiteren Mitfahrer handelte. Vom Fahrer des verunfallten Wagens fehlt jedoch seither jede Spur.
Suchmaßnahmen im unwegsamen Gelände wurden durch die Feuerwehren aus Twistetal und Waldeck unterstützt. Während die Twistetaler Brandschützer die Unfallstelle für die Spurensicherung weiträumig ausleuchteten, setzte die Feuerwehr Waldeck eine Drohne ein, um das Areal aus der Luft abzusuchen. An dem neuwertigen Fahrzeug mit Münchener Kennzeichen entstand Totalschaden. Auf 49.100 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. Das Abschleppunternehmen Gäbler übernahm im Anschluss die Bergung des völlig zerstörten Mietwagens von der Unfallstelle
Hinweise zum flüchtigen männlichen Fahrer nimmt die Polizeistation Bad Arolsen unter der Telefonnummer 05691-97990 entgegen.







