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Dienstag, 06 Dezember 2022 17:49

Peugeot kracht vor Baum - Ersthelfer im Einsatz

DIEMELSEE. Erneut hat es auf der Aartalstraße zwischen Flechtdorf und Adorf gekracht - als hätten sich Ersthelfer, ein Allgemeinmediziner und ein Mitarbeiter von Hessen Mobil abgesprochen, lief die Rettungsaktion wie am Schnürchen.

Gegen 14 Uhr am Dienstag befuhr ein 63-Jähriger mit seinem Peugeot 107 die Landesstraße 3076 von Flechtdorf in Richtung Adorf. Bereits ausgangs der Ortschaft Flechtdorf fiel der schwarze Peugeot einem Verkehrsteilnehmer durch seine unkonventionelle Fahrweise auf. Bis zum Abzweig nach Benkhausen folgte der Zeuge dem vorausfahrenden Peugeot und musste mit ansehen, wie der Pkw nach rechts von der Fahrbahn abkam und gegen eine Fichte stieß.

Auch ein entgegenkommender Fahrzeugführer erkannte das Malheur, stoppte seinen Pkw und eilte mit dem zweiten Retter zum Unfallwagen. Mit kundigen Griffen wurde der Verletzte aus dem Wrack befreit und der Notruf 112 abgesetzt. Weitere Erste-Hilfe-Maßnahmen folgten, ein Mitarbeiter von Hessen Mobil versuchte den Hupton abzustellen, dies gelang aber erst, nachdem die Freiwillige Feuerwehr Diemelsee mit technischem Gerät anrückte und den Pkw spannungsfrei stellte. Auch ein aus Richtung Flechtdorf herannahender Allgemeinmediziner, der in Adorf eine Praxis betreibt, war zufällig dort und konnte bis zum Eintreffen von Notarzt und einer RTW-Besatzung den Patienten stabil halten. Im weiteren Verlauf der Rettungsaktion musste die Straße von der Feuerwehr gesperrt werden - mittels Abschlepper wurde der 107 abtransportiert.

Für den 63-jährigen Diemelseer ging die Fahrt mit dem RTW ins Krankenhaus. Alkohol scheidet nach Angaben der Polizei aus. Vielmehr wird eine medizinische Ursache als Grund für den Unfall vermutet. Den umgefahrenen Leitpfosten ersetzte der Mitarbeiter von Hessen Mobil durch einen Neuen.

Link: Schwerer Unfall zwischen Adorf und Flechtdorf: Vollsperrung, RTH im Einsatz (27.05.2021)

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WALDECK. Einmal mehr konnten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr eine Person retten. Eine 89-jährige Frau hatte sich im Wald verlaufen und wurde auf einem Hochsitz entdeckt.

Am späten Donnerstagnachmittag wurden die Feuerwehren aus Netze, Waldeck und Sachsenhausen zu einer Personensuche in ein Waldstück zwischen Netze und Naumburg alarmiert. Nach einer Einweisung in die Lage am Feuerwehrhaus Netze verlegte Einsatzleiter Bernd Schäfer an den Ausgangsort der Suchaktion, nahe dem Rettungspunkt KB-602. Eine 89-jährige Frau werde im Wald vermisst, hieß es in der Alarmierung, die bereits Polizeikräfte und den Rettungsdienst beschäftigte.

Mit 35 Einsatzkräften starteten die Einsatzkräfte eine großflächige Suchaktion, koordiniert vom Einsatzleitwagen und in Zusammenarbeit mit Polizeikräften vor Ort. Durch die einbrechende Dunkelheit blieb kein großes Zeitfenster. Im weiteren Verlauf forderte die Polizei den Einsatzleitwagen 2 des Landkreises Waldeck-Frankenberg mit der Drohne nach, um das Waldgebiet aus der Luft abzusuchen. Kurze Zeit nach dessen Alarmierung fanden Einsatzkräfte der Feuerwehr die vermisste Dame, sodass kein Ausrücken der IuK-Gruppe mit der Drohne mehr nötig war. Außerdem standen Polizei-Suchhunde in Netze in Bereitschaft.

Einsatzkräfte hatten die Vermisste mitten im Wald zwischen Netze und Naumburg, über 1,2 km Luftlinie entfernt vom Ausgangsort, auf einem Hochsitz gefunden. Die Anfahrt dorthin per Fahrzeug gestaltete sich schwierig. Mittels Einsatzkoordinaten der Kräfte, die die vermisste Dame betreuten, verschaffte sich der Einsatzleitwagen einen Weg durch die Waldwege und transportieren die Frau zum Rettungswagen, der bereits in Bereitstellung am Sammelplatz stand. Den Sucherfolg erzielten die Retter sozusagen in „letzter Minute“, da bei vollständiger Dunkelheit die Erfolgschancen durch bodengebundene Suchkräfte nur sehr gering gewesen wäre.

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Samstag, 22 Oktober 2022 09:46

Person aus verrauchter Wohnung gerettet

KORBACH. Abermals konnten die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr Korbach am Freitag ein Menschenleben retten. Wie Stadtbrandinspektor Carsten Vahland mitteilt, sorgte verkohltes Essen auf dem Herd für eine starke Verrauchung in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Schlesischen Straße. Der Bewohner musste durch die Einsatzkräfte ins Freie gebracht werden.

Nachbarn informierten die Rettungskräfte, da die Rauchmelder in der Wohnung bereits ausgelöst hatten. Gegen 20.30 Uhr rückte der Löschzug der Kernstadt aus. Da auf Klopfen und Rufen niemand reagierte, wurde die Tür von der Feuerwehr geöffnet. Der Bewohner wurde in der Wohnung aufgefunden und nach erster Versorgung an der Einsatzstelle mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation vom Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert. Bis zum Eintreffen des RTW wurde der Patient durch Feuerwehrsanitäter betreut.

Ob der Herd vergessen wurde oder ein technischer Defekt vorlag, werden die weiteren Ermittlungen ergeben, die von einer Streife der Polizeistation Korbach aufgenommen wurden. Nach ca. 45 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr beendet und die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wurde wiederhergestellt. Erst am Montag war die Feuerwehr in unmittelbarer Nachbarschaft auf der gegenüberliegenden Straßenseite im Einsatz.

Link: Rauchmelder verhindert Schlimmeres (19.10.2022)

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BATTENBERG. Einmal mehr haben Rettungs- und Feuerwehrkräfte ihr Können unter Beweis gestellt. Nach einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 253 am Mittwochmorgen, bei dem zwei Personenkraftwagen frontal kollidiert waren, setzten die Retter zwei Hubschrauber ein. Die Feuerwehr musste hydraulisches Gerät einsetzen und eine Person aus einem Autowrack befreien.

Rund 45 Feuerwehrleute aus Allendorf, Rennertehausen und Battenberg waren am 12. Oktober im Einsatz, um Leben zu retten, Polizeikräfte zu unterstützen und die Unfallstelle abzusichern. Gegen 9.15 Uhr ging bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg der Hinweis über einen Verkehrsunfall bei der Viessmannkreuzung ein. Daher rückte zunächst die Feuerwehr Rennertehausen aus - noch auf der Anfahrt wurde die Unfallörtlichkeit korrigiert, sodass zusätzlich die Battenberger Wehr unter der Leitung von Fabian Kulik den Unfallort zwischen Laisa und Battenberg, etwa im Bereich der Rastplätze, ansteuerte. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte bot sich den Kameradinnen und Kameraden ein Bild der Verwüstung. Ein Mercedes Benz mit Gießener Kennzeichen (GI) und ein Seat Arona mit Bielefelder Kennung (BI) waren frontal zusammengestoßen. Glücklicherweise hatten Ersthelfer bereits eine Person und zwei Kinder aus den Autowracks befreien können. Für den Fahrer im Mercedes musste hydraulisches Gerät eingesetzt werden, um den Mann retten zu können.

Was war geschehen?

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr eine 64-jährige Frau aus Bielefeld mit ihrem silbergrauen Seat die Bundesstraße von Frankenberg in Fahrtrichtung Eifa. Ausgangs einer Kurve setzte die Fahrerin zum Überholen eines vor ihr fahrenden PKW an, passierte diesen und wollte zusätzlich einen Sattelzug überholen. Dies gelang nicht, weil auf der Gegenfahrbahn ein blauer Mercedes entgegenkam. Der 35-jährige Fahrer der C-Klasse hatte keine Chance, der Benz bohrte sich in den Seat und wurde in die Leitplanke geschoben. Ersthelfer konnten zwar die beiden im Fahrzeug befindlichen Kinder befreien, der 35-jährige Mann aus Battenberg wurde allerdings eingeklemmt und musste mit der Rettungsschere aus dem Fahrzeug geschnitten werden. Der Seat überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Notärzte und Retter versorgten die beiden Schwerverletzten - mit Rettungshubschraubern vom ADAC und der Johanniter Unfallhilfe wurden sie in Kliniken nach Marburg und Siegen geflogen. Mit leichten Verletzungen kamen die beiden Kinder zur Beobachtung ins Frankenberger Krankenhaus.

Autos nur noch Schrottwert

Um die Straße wieder freizumachen, forderte die Frankenberger Polizei das Abschleppunternehmen AVAS an. Beide Personenkraftwagen haben nur noch Schrottwert. Nachdem die Straße von Autoteilen und Betriebsstoffen gereinigt worden war, konnte die Polizei die Bundesstraße gegen 13.45 Uhr für den Verkehr freigeben. Der Gesamtsachschaden an Leitplanke, den beiden Fahrzeugen und dem leicht beschädigten LKW beläuft sich auf 20.000 Euro.

Link: Unfallstandort auf der Bundesstraße 253 (12. Oktober 2022)

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TWISTETAL. In Gruppenstärke rückte die Freiwillige Feuerwehr Ober-Waroldern am späten Donnerstagabend aus - vorausgegangen war ein Verkehrsunfall auf der Landesstraße 3083.

Erneut waren die Kameraden aus der Gemeinde Twistetal im Einsatz, um Umweltschäden zu vermeiden und der Polizei hilfreich zur Seite zu stehen. Gegen 21.30 Uhr ging bei der Polizei die Nachricht über einen Verkehrsunfall zwischen Korbach und Ober-Warloder ein. Umgehend setzte sich eine Streifenwagenbesatzung der Korbacher Polizei in Bewegung, erreichte die Unfallstelle und forderte die Feuerwehr an.

Nach Informationen am Einsatzort war ein 20-Jähriger mit seinem roten Opel von Korbach kommend in Richtung Ober-Waroldern unterwegs gewesen. Ausgangs einer Linkskurve geriet der Astra auf leicht abschüssiger Strecke vermutlich zu weit nach links. Es kam zum Zusammenstoß mit einem Case-Schlepper, wobei der Astra vorne links stark beschädigt wurde. Auch der Schlepper des 30-jährigen Fahrers aus Strothe wurde beschädigt, das linke Rad hatte dem Druck nicht standhalten können und lag abgerissen auf der Fahrbahn.

Auslaufendes Hydrauliköl musste von der Feuerwehr mit Bindemittel abgestreut werden. Daneben ließ Einsatzleiter Stefan Rösner die Einsatzstelle ausleuchten, die Straße sperren und sorgte nebenbei für einen Radlader, um die Fahrbahn wieder freizumachen. Mit dem Gerät konnte das Rad und der beschädigte Case in einen Wirtschaftsweg gezogen werden. Der Schaden am Schlepper wird auf 4000 Euro geschätzt, auf etwa 5000 Euro schätzt die Polizei den Schaden am Astra. Der Mann aus Wolfhagen hatte sich leichte Verletzungen zugezogen.

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Donnerstag, 15 September 2022 09:08

Auffahrunfall in Frankenberg: Eine Person verletzt

FRANKENBERG. Zu einem Auffahrunfall wurden Polizei und Retter am 14. September 2022 alarmiert - eine Person wurde leicht verletzt.

Ein 24-Jähriger aus der Gemeinde Vöhl und ein 61-Jähriger aus Frankenberg fuhren am Mittwochabend (18.24 Uh) hintereinander auf der Ederstraße in Richtung Bundesstraße 252. An der Einmündung zum Landgut Walkemühle musste der vorausfahrende 24-Jährige mit seinem orangefarbenen Ford Torneo verkehrsbedingt abbremsen. Dies bemerkte der folgende Frankenberger aus bislang ungeklärter Ursache zu spät, sodass er mit seinem roten Renault Kangoo frontal in das Heck des Ford prallte. 

Der 61-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt und von den alarmierten Rettungskräften nach der Erstversorgung vor Ort in ein Krankenhaus transportiert. Der Fahrer aus der Gemeinde Vöhl blieb unverletzt. Am Kangoo entstand Sachschaden in Höhe von etwa 5000 Euro, der Schaden am Torneo wird mit rund 6000 Euro beziffert.

Wegen der Frontschäden war der Renault nicht mehr fahrbereit, das Abschleppunternehmen AVAS kümmerte sich um den Abtransport.

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ALLENDORF/BROMSKIRCHEN. Drei schwerverletzte Personen, ein Gesamtsachschaden von 20.000 Euro und der Einsatz eines Rettungshubschraubers sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am Sonntagabend auf der Bundesstraße 236 ereignet hat.

Gegen 18.45 Uhr befuhr ein 26-Jähriger mit seinem in Düsseldorf (D) zugelassenen grauen Skoda die B 236 von Bromskirchen in Richtung Allendorf (Eder). Ausgangs einer Rechtskurve kam der in Gießen wohnende Mann aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern. Sein Octavia schleuderte in den Gegenverkehr, drehte sich und stieß dort mit einem schwarzen 5er-BMW zusammen. Dabei wurde der Octavia mit der Fahrerseite in die Leitplanke gedrückt.

Über das Notrufsytem des BMWs wurde die Leitstelle Waldeck-Frankenberg alarmiert. Polizeikräfte aus Frankenberg, zwei RTW und ein NEF aus Frankenberg sowie ein NEF und ein RTW aus dem Hochsauerlandkreis rückten umgehend zur Unfallstelle aus. Verkehrsteilnehmer, die an der Unfallstelle eintrafen, konkretisierten den Lagebericht, sodass die Feuerwehren Bromskirchen, Allendorf, Somplar und Rennertehausen mit 45 Einsatzkräften ihren Auftrag wahrnahmen. Einsatzleiter Christian Henkel Strieder teilte die Kräfte ein. Wie bereits tausendmal geübt, wurden die Batterien bei den Fahrzeugen abgeklemmt, der Brandschutz sichergestellt und die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Nach Absprache mit dem Notarzt musste der 26-jährige Unfallverursacher mit hydraulischem Gerät aus dem Skoda geschnitten werden. Danach konnte der Fahrer in einen RTW getragen und nach Allendorf zum Flugplatz gefahren werden. Dort übernahm der Rettungshubschrauber "Christoph Gießen" den Schwerverletzten. Mittels Luftrettung ging der Flug nach Gießen ins Klinikum. 

Ebenfalls schwer verletzt wurde der Fahrer (40) des im Hochsauerlandkreis (HSK) zugelassenen BMWs. Nach der Erstversorgung ging die Fahrt für den Briloner ins Krankenhaus seiner Heimatstadt. Sein schwerverletzter Beifahrer (49) folgte wenige Minuten später mit Martinshorn und Blaulicht in einem weiteren RTW. Beide Unfallwagen mussten mit den Abschleppwagen der Firma AVAS aus Frankenberg abtransportiert werden. Auch hier unterstützten die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr tatkräftig.

Im Nachgang wurde die Strecke von Fahrzeugteilen befreit. Für den Zeitraum der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Bundesstraße 236 gesperrt werden. Aufgenommen wurde der Unfall von Beamten der Polizeistation Frankenberg. 

Link: Unfallstandort am 10. September 2022 auf der B 236.

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EDERTAL. Schwere Verletzungen hat sich eine Frau (79) aus dem Edertal beim Überqueren einer Dickstrichkette in der Ortslage von Giflitz zugezogen - als Grund gibt die Polizei eine Kollision mit einem Pkw an.

Nach ersten Informationen an der Unfallstelle war eine 94-jährige Frau aus Giflitz am Dienstag mit ihrem Peugeot 206 von Mehlen in Richtung Bad Wildungen unterwegs gewesen. Gegen 17.10 Uhr durchfuhr die Edertalerin die Ortschaft Giflitz, übersah dabei eine Frau, die den Zebrastreifen zur Überquerung der Wildunger Straße nutzte. Mit der Front erfasste der Pkw die 79-Jährige, danach prallte der Wagen gegen einen Mast der Telekom.

Polizei, Rettungswagen und auch der Notarzt waren schnell vor Ort. Aufgrund der schweren Verletzungen forderte der Notarzt einen Hubschrauber der Luftrettung aus Göttingen an. Nach einer medizinischen Stabilisierungsphase konnte die Frau aus Giflitz ins Krankenhaus nach Kassel geflogen werden. Am Peugeot entstand Totalschaden. Für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die Bundesstraße 485 voll gesperrt werden. Hessen Mobil war auch vor Ort und nahm ausgelaufene Betriebsstoffe auf.

Link: Unfallstandort am 26. Juli in Giflitz.

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HÖXTER. Auf der Weser ist ein Kanu in Höhe der Weserbrücke bei Höxter gekentert, in dem vier Schülerinnen saßen. Eine Zwölfjährige wurde dabei leicht verletzt und vorsorglich im Krankenhaus untersucht, die weiteren Mitfahrerinnen im Alter von zwölf und 13 Jahren blieben unverletzt. Sie waren von zufällig anwesenden Bundeswehrsoldaten aus dem Fluss gezogen worden.

Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch, 22. Juni, gegen 14 Uhr. Eine Schülergruppe war mit insgesamt vier Kanus auf der Weser bei Höxter in Fahrtrichtung Corvey unterwegs. In Höhe der Weserbrücke befindet sich am in Fließrichtung Holzminden rechten Uferrand wegen der Brückensanierung eine Schwimm-Plattform mit Baugerüst. Dadurch ist der Durchfahrtsbereich auf der Weser an dieser Stelle verengt, außerdem geht von dem Schwimmkörper durch die Wasserströmung eine starke Sogwirkung aus.

Als die Schülergruppe mit den Kanus die Weserbrücke passieren wollte, kam ihnen ein größeres Fahrgastschiff entgegen. Drei der Kanus steuerten nach links in den sicheren Randbereich. Dem vierten Kanu gelang dieses Manöver aber nicht mehr rechtzeitig, sodass es in den Bereich zwischen Schiff und Schwimm-Ponton geriet. Von dem Sog wurde es schließlich unter die Plattform gezogen. Die vier Schülerinnen konnten noch rechtzeitig vom Kanu abspringen und von Pionieren der Bundeswehr, die zufällig vor Ort mit Schlauchbooten trainierten, aus dem Wasser gezogen werden. Im Corveyer Hafen ging die weitere Schülergruppe dann an Land. Eine Zwölfjährige klagte über Schmerzen und wurde ärztlich versorgt.

Die weiteren Ermittlungen zu dem Vorfall hat die zuständige Wasserschutzpolizei Nienburg übernommen.

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BAD WILDUNGEN. Zu dicht auf einen Radfahrer aufgefahren ist ein Bad Wildunger Bürger mit seinem 3er-BMW am Mittwochabend im Lindentorkreisel.

Nach Angaben der Polizei befuhren ein Radfahrer (68) und der Fahrer (72) des BMW aus Richtung Fetter Hagen kommend, gegen 17 Uhr den Kreisverkehr. Dabei touchierte der BMW mit der Frontpartie das Hinterrad des E-Bikes, sodass der 68-Jährige zu Fall kam. Unglücklich stürzte der Bad Wildunger auf ein Verkehrsschild und prallte danach auf den Asphalt.

Mit schweren Verletzungen musste der Radfahrer in die Asklepios Stadtklinik transportiert werden. Am BMW entstand Sachschaden von 1000 Euro. Rund 100 Euro entfallen auf die Reparatur des Rades.

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