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TWISTETAL-MÜHLHAUSEN. Menschen gerettet, ein Wohnhaus vor der völligen Zerstörung bewahrt und einen Hund in Sicherheit gebracht, haben am Donnerstagabend rund 75 Einsatzkräfte der Freiwilligen Wehren aus Mühlhausen, Gembeck, Twiste, Berndorf, Elleringhausen und Nieder-Waroldern. Ein Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Korbach rückte mit der Drehleiter an, um die Kameraden tatkräftig bei den Löscharbeiten aus der Luft zu unterstützen.

Wie Gemeindebrandinspektor Stefan Rösner mitteilte, wurde über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg um 21.40 Uhr ein "F2-Alarm" herausgegeben. Ziel war der Schwalbenweg im Twistetaler Ortsteil Mühlhausen. Nach ersten Erkenntnissen war in der Garage des Grundstücks ein Feuer ausgebrochen, dieses griff schnell auf ein angrenzendes Carport und das Wohnhaus über, sodass der Einsatzleiter mit einem schnellen Löschangriff aus den mitgeführten Tankern die Flammen unter Atemschutz im Haus bekämpften ließ. Parallel dazu wurden Rohrleitungen zu Hydranten aufgebaut um unverzüglich mit den Löscharbeiten des Carports und der Garage beginnen zu können. 

Die drei Bewohner des Anwesens konnten gerettet werden, ein Bewohner wurde von einer anwesenden RTW-Besatung aufgrund von eingeatmeten Rauchgasen medizinisch versorgt. Ebenfalls unbeschadet konnte ein Hund aus dem Haus gerettet werden. Schwierig gestalteten sich die Löscharbeiten auch deshalb, weil die Bitumbahnen im Dachgebälk der Garage immer wieder aufloderten. Gegen 22.50 Uhr ließ der Einsatzleiter die Dächer von Garage und Carport öffnen, um die Löscharbeiten abzuschließen.

Vor Ort traf ein Team von Brandermittlern ein, die allerdings zur Brandursache und zur Schadenshöhe noch keine Angaben machen konnten. 

Publiziert in Feuerwehr

MARBURG. Am Freitag, gegen 16.35 Uhr, erlitten nach bisherigem Wissen 16 Fahrgäste eines Linienbusses bei einem Unfall teilweise schwere Verletzungen. 13 von ihnen kamen nach der medizinischer Erstversorgung in umliegende Krankenhäuser, zwei davon verbleiben stationär im Marburger Klinikum. Alle Verletzten waren ansprechbar, für keinen besteht Lebensgefahr.

Der Linienbus stand nach ersten Erkenntnissen zunächst an der Bushaltestelle am Südbahnhof und setzte sich dann in Bewegung. Aus bislang nicht bekannten Gründen kam der Bus nach dem Anfahren und einer zurückgelegten Strecke von etwa 30 Metern von der Straße ab und fuhr mit der Front in die Schaufenster einer Apotheke. Im Gebäude selbst wurde niemand verletzt.

Die Statik des Gebäudes ist nach entsprechender Prüfung offenbar nicht beeinträchtigt. Der 50 Jahre alte Fahrer des Gelenkbusses blieb unverletzt. Bei ihm ergaben sich keine offensichtlichen Hinweise auf einen Alkohol- oder Betäubungsmitteleinfluss. Die Fahrgäste erlitten überwiegend Prellungen und Schnittverletzungen. Bei zwei Personen besteht der Verdacht auf Knochenbrüche.

Insgesamt zehn Rettungswagen und zwei Notärzte versorgten die Verletzten am Unfallort. Die Polizei geht derzeit von einem Schaden jenseits von 100.000 Euro aus. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei

RENNERTEHAUSEN/BATTENBERG. Für den Fahrer eines Pick-up endete die Tour am Freitag abseits der B 253 auf dem Dach liegend.

Straßenglätte war ausschlaggebend für einen Alleinunfall am 28. Februar um 7.45 Uhr auf der Bundesstraße zwischen Haine und Rennertehausen. Nach Angaben der Polizei war der 47-jährige Fahrer eines Nissan auf der Bundesstraße 253 unterwegs gewesen, als des Heck des Geländewagens ausbrach, der Fahrer die Kontrolle über seinen Wagen verlor, nach links über die Gegenfahrbahn geriet und einen abschüssigen Hang hinuntergeschleudert wurde.

Das Fahrzeug überschlug sich und kam auf dem Acker zum Liegen, der Fahrer wurde leicht verletzt. Geschätzte Sachschadenshöhe: 5000 Euro.

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Publiziert in Polizei

VOLKMARSEN. Die Tragödie am Rosenmontag in Volkmarsen hat viele Menschen im Landkreis Waldeck-Frankenberg betroffen gemacht. Landrat Dr. Reinhard Kubat, Fritz Schäfer und Bürgermeister Hartmut Linnekugel waren ebenfalls vor Ort und zeigten sich tief entsetzt über diese abscheuliche Tat.

Nach ersten Meldungen der Polizei vor Ort war am  Montag ein 29 Jahre alter Mann aus Volkmarsen beim Rosenmontagsumzug in eine Menschenmenge gefahren und hatte mindestens 76 Personen verletzt, davon sieben Personen schwer - auch 20 Kinder sind betroffen.

Inzwischen hat die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main den 29-Jährigen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts angeklagt, die hessische Polizei ermittelt.

Was war geschehen?

Am 24. Februar befuhr der 29-jährige Volkmarser gegen 14.45 Uhr mit seinem silbergrauen Mercedes-Benz den Steinweg und preschte mit seinem Pkw beim Rosenmontagsumzug in eine Menschenmenge beim Rewe-Markt. Der Fahrer wurde vor Ort von der Polizei vorläufig festgenommen und in die Polizeistation Korbach gebracht. Da der mutmaßliche Täter aufgrund der Verletzungen, die er im Zusammenhang mit dem Schadensereignis selbst erlitten hatte, in ärztliche Behandlung musste, wurde er von Beamten der Polizei ins Krankenhaus nach Korbach gebracht und danach erneut in Gewahrsam genommen. Der Beschuldigte soll heute dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

Die Polizei

war zügig vor Ort und riegelte umgehend den Tatort ab. Der Polizeiführer vom Dienst, ein erfahrener Beamter aus Bad Arolsen, forderte umgehend Verstärkung an und schilderte die Lage. Zeitgleich kamen die ersten Notärzte und RTW-Besatzungen zum Tatort in den Steinweg. Ebenso alarmiert wurden die Wehren aus Volkmarsen und Külte. Vorderstes Ziel bestand darin, die An- und Abfahrtswege vom Tatort zu den Krankenhäusern und einfliegenden Hubschraubern freizuhalten. Den Hubschrauberlandeplatz legte die Polizei auf dem Sportplatz bei der Nordhessenhalle fest, von da wurde die Schwerverletzten in umliegende Krankenhäuser geflogen. Aufgrund der undurchsichtigen Lage wurde ein Sondereinsatzkommando angefordert und eine Einsatz-Großlage herausgegeben, die Polizisten in ihren schwarzen Anzügen, waren mit Stahlhelmen, Gesichtsschutz und Maschinenpistolen ausgerüstet. Nach etwa 30 Minuten erweiterte die Polizei die Absperrmaßnahmen auf die Außenbezirke von Volkmarsen, sodass kein Privatfahrzeug ins Stadtinnere gelangen konnte. Bis in den heutigen Dienstagmorgen wurden Spuren gesichert und Zeugen vernommen.  

Die Gerüchteküche

brodelte bereits wenige Minuten nach der Tat: So wurde in den sozialen Netzwerken von einem Terroranschlag gesprochen Diesen Begriff nahmen einige Medienhäuser sofort auf und posteten sogar ein ihnen zugespieltes Foto des mutmaßlichen Täters, das dann auch noch veröffentlicht wurde. Allerdings zeigte dieses Foto nicht den Täter, sondern einen Polizeibeamten. Andere wussten zu berichten, dass der Täter ein Rentner ist, der schon seit geraumer Zeit auf Krawall gebürstet ist. Verschwörungstheoretikern dauerte das Endergebnis der Ermittlungen nur 45 Minuten nach der Tat zu lange, sofort wurde von einem muslimischen Anschlag gesprochen. Das Polizeipräsidium Nordhessen rief die Medien dazu auf, keine Gerüchte zu streuen und die weiteren Ermittlungsergebnisse abzuwarten.

Die Feuerwehren

aus Külte und Volkmarsen waren ebenfalls vor Ort und unterstützten Retter und Polizeibeamte bei ihrer Arbeit. So wurden Sichtschutzmaßnahmen und Absperrzäune aufgebaut, Trassierband gezogen und verletzte Personen betreut. Stadtbrandinspektor Kai Wiebusch war mit 70 Einsatzkräften vor Ort.

Die Stadt

Volkmarsen richtete umgehend im Rathaus (Steinweg 29) ein Informationszentrum für Betroffene ein. Bürgermeister Hartmut Linnekugel war vor Ort und half wo er konnte. Außerdem wurden für die Einsatzkräfte Getränke bereitgestellt.  (112-magazin)

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VÖHL. Bei zwei vorsätzlich gelegten Zimmerbränden in der Asylunterkunft an der Korbacher Straße im Vöhler Ortsteil Dorfitter, wurde ein Schaden von 80.000 Euro produziert, verletzte Personen sind nicht zu beklagen.

Nach derzeitigem Stand gehen die Ermittler der Korbacher Kripo von schwerer Brandstiftung aus. Ins Visier der Ermittlungen ist ein 20-jähriger eritreischer Asylbewerber geraten. Der Bewohner der Asylunterkunft hielt sich am Donnerstagabend zuletzt in seinem Zimmer auf, in dem einer der Brände gelegt wurde. Er ist noch flüchtig.

Um kurz vor 22 Uhr, wurden Polizei- und Rettungskräfte über einen Brand in der Asylunterkunft im Vöhler Ortsteil Dorfitter informiert. Zehn Personen, die sich zur Brandzeit im Gebäude aufhielten, wurden durch die Feuerwehr aufgefordert das Haus zu verlassen. Im Zimmer des 20-Jährigen und einem Waschraum war nach derzeitigen Erkenntnissen Feuer gelegt worden. Beide Brände konnten durch die Feuerwehr schnell gelöscht werden, der entstandene Sachschaden wird auf 80.000 Euro geschätzt. Derzeit ist das Gebäude nicht bewohnbar und wurde durch die Polizei versiegelt.

Ein Teil der Bewohner wurde noch in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in Wohnungen untergebracht. Andere konnten bei Freunden aus der Nähe unterkommen. Weitere Erkenntnisse liegen derzeit nicht vor. Die Ermittlungen und die Fahndungsmaßnahmen dauern an. Hinweise die zur Aufklärung beitragen können, nimmt die Kriminalpolizei in Korbach  unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen.

Feuerwehr mit Großaufgebot im Einsatz

Gegen 21.45 Uhr rückten die Wehren Dorfitter, Thalitter, Obernburg, Herzhausen, Schmittlotheim und die „örtliche Einsatzleitgruppe" mit 65 Einsatzkräften unter dem Alarmkürzel "F2 Y, Feuer in Gebäude" in die Korbacher Str. 13 aus. Ebenfalls zur Einsatzstelle eilten der stellvertretende Kreisbrandinspektor, ein Notarzt, ein RTW, zwei Streifenwagen aus Korbach, sowie ein Streifenwagen aus Frankenberg. Vor Ort stellte sich heraus, dass sich in dem ehemaligen Hotel noch sieben von zehn Personen befanden. Unter der Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Marco Amert gingen drei Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung und Menschenrettung vor. Zeitgleich stellten sich drei weitere Trupps als Sicherheitstrupp bereit, weitere Kräfte der Feuerwehren leuchteten die Einsatzstelle aus. Während der Einsatzarbeiten wurde die B 252 in Absprache mit der Polizei voll gesperrt. Alle Personen, die sich zur Brandzeit in ihren Wohnungen befanden, konnten über einen rauchfreien Bereich gerettet werden und wurden vor Ort durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt, es kam niemand zu Schaden.

Bürgermeister vor Ort

Das Feuer selbst konnte durch das Vornehmen eines C-Hohlstrahlrohres schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Zur Brandbekämpfung mussten die Trupps in einen Waschraum im Erdgeschoss und in eines der Zimmer im Dachgeschoss vordringen. Hier brannten vermutlich ein Haufen Wäsche und ein Bett. Nach der Meldung "Feuer aus" wurde ein Hochdrucklüfter in Stellung gebracht, um Lüftungsmaßnahmen durchzuführen. Im Laufe der Einsatzarbeiten traf auch Bürgermeister Karsten Kalhöfer ein, um sich ein Bild der Lage zu verschaffen. Er zeigte sich bestürzt über die Ereignisse und organisierte für die Bewohner zusammen mit Bernd Weber vom Ordnungsamt weitere Unterkünfte. Während zwei in gemeindeeigene Immobilien untergebracht wurden, konnten die übrigen fünf Asylanten bei Freunden und Bekannten unterkommen. Der Einsatz dauerte bis ca. 1 Uhr an. Im Nachgang mussten verbrauchte Atemschutzgeräte ausgetauscht werden, um die Fahrzeuge wieder einsatzbereit zu machen. Die Beamten der Kriminalpolizei nahmen die Personalien der einzelnen Bewohner auf und stellten die Unterkunft sicher.

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GUDENSBERG.  Am Montag, 23. Dezember 2019, um 22.15 Uhr, wurde der Brand eines Pferdestalles im Gudensberger Ortsteil Deute gemeldet - Polizei, Feuerwehren aus Gudensberg, THW und Retter des DRK waren stundenlang im Einsatz.

Bei Eintreffen der Feuerwehren, Rettungsdienste und Polizei stand der freistehende Stall bereits in Vollbrand. Dieser wurde zur Heulagerung und als Pferdeunterstand genutzt. Alle Tiere dort konnten gerettet werden. Aufgrund des Brandes und der Rauchentwicklung musste die dort verlaufende Bundesstraße 254 voll gesperrt werden. Sämtliche Feuerwehren der Stadt Gudensberg waren seit 22.15 Uhr in einem Einsatz. Immerhin konnte ein Übergreifen des Feuers auf den direkt angrenzenden Wald (Lotterberg) verhindert werden. Das Gebäude diente als Unterstand für 13 Pferde und Lagerraum für Stroh- und Heuballen. Gegen 22.15 Uhr wurde die Wehren Dissen und Deute alarmiert. Bereits auf der Anfahrt wurde erkannt, dass das Gebäude direkt am Waldrand steht. Aus diesem Grund wurde Vollalarm für alle Gudensberger Feuerwehren ausgelöst. Geleitet wurde der Einsatz von Stadtbrandinspektor Markus Iffert und seiner Stellvertreterin Katrin Möbus. Von den ersten Einsatzkräften konnte ein Pferd aus dem brennenden Gebäude gerettet werden, die anderen 12 hatten den Stall bereits verlassen und hielten sich auf der angrenzenden Wiese auf. Ein Traktor wurde ein Raub der Flammen. Erhebliche Probleme bereitet die Versorgung mit Löschwasser, das das Gebäude relativ weit vom Ortsrand entfernt steht. Eine 300 Meter lange Schlauchleitung wurde zuerst vom Hochbehälter Deute durch ein Waldstück verlegt. Eine weitere, fast 1000 Meter Leitung verlegte die Kräfte vom Ortsausgang Deute in Richtung Dissen entlang der B 254. Die Bundesstraße war deshalb bis in die Vormittagsstunden voll gesperrt.

Ein Lagebild machte sich auch Bürgermeister Frank Börner vor Ort. Weiterhin waren der stv. Kreisbrandinspektor Michael von Bredow, der Brandschutzaufsichtsdienst des Landkreises und Landrat Winfried Becker vor Ort. Nach ca. zwei Stunden war der Brand unter Kontrollen, aber noch nicht völlig gelöscht. Da die Ballen weiterhin immer wieder aufflammten, wurde das THW mit Radladern angefordert. Mit Radladern sind die Ballen auf eine Wiese gefahren worden und wurden dort aufgelöst und abgelöscht. Diese Maßnahme dauerte immerhin bis gegen 7 Uhr am Heiligabend.

Um 8 Uhr konnte Feuer aus gemeldet werden und die Kräfte fingen mit dem Rückbau der Gerätschaften an. Durch die anhaltenden Niederschläge in den letzten Tagen und das Löschwasser hatte sich der Einsatzort in eine Schlammwüste verwandelt. Entsprechend sahen die Einsatzanzüge der Frauen und Männer aus, nicht zu reden, von den Schläuchen. Im Feuerwehrhaus Gudensberg wurden alle Fahrzeuge soweit wieder aufgerüstet, dass sie wieder einsatzbereit sind.

Neben 92 Frauen und Männern der Gudensberger Feuerwehren waren das THW Homberg und Bad Hersfeld mit 18 Kräften vor Ort. Weiterhin das DRK Gudensberg und der Verflegungstrupp des DRK Körle, die Straßenmeisterei Gudensberg und Polizeikräfte aus Fritzlar. Die Schadennshöhe berträgt mindestens 100.000 Euro. (nh24)

Mehr Informationen und eine Bildergalerie finden Sie auf der Internetseite der Freiwiligen Feuerwehr Gudenberg.

Link: Scheuenbrand Deute am 23. Dezember 2019

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RÖDDENAU. Bei einem Brand in einer Stallung im Litzeweg in Röddenau konnte der Besitzer ein Pferd noch rechtzeitig aus dem Schuppen retten. Das Tier blieb unverletzt, auch Menschen kamen nicht zu Schaden. Das Feuer in dem Gebäude im Hof eines Wohnhauses war am Mittwoch gegen 7.50 Uhr bemerkt worden.

Die alarmierte Röddenauer Feuerwehr war innerhalb weniger Minuten vor Ort und konnte den Brand schnell löschen, außerdem wurden Strohballen aus dem Schuppen geräumt. Die Kernstadtfeuerwehr rückte unter anderem mit der Drehleiter an, die Einsatzleitung hatte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Stefan Stroß. Um weitere Glutnester in dem Gebäude ausschließen zu können, suchten die Feuerwehrleute den ganzen Schuppen mit einer Wärmebildkamera ab. „Wir wollen auf Nummer sicher gehen", sagte Stroß.

Neben 25 Feuerwehrleuten aus Röddenau und Frankenberg waren auch die Polizei und der Rettungsdienst an der Einsatzstelle. Über die Brandursache und die Höhe des Schadens konnten vor Ort noch keine Angaben gemacht werden. (Quelle: HNA)

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Montag, 16 Dezember 2019 18:40

Blutspenden in Wethen

DIEMELSTADT. Jede Blutspende hilft Leben zu retten. Das geht nur durch gemeinsames Engagement. Zum Leben retten, lädt das freundliche Team der DRK-Bereitschaft nach Wethen ein. Von 15.30 bis 19.30 Uhr können interessierte Bürgerinnen und Bürger am Dienstag, 17. Dezember, in der Hintere Steinstraße Blut spenden.

Jede Spende zählt:

Blut spenden kann jeder Gesunde vom 18. bis zum 73. Geburtstag. Erstspender dürfen jedoch nicht älter als 64 Jahre sein. Damit die Blutspende gut vertragen wird, erfolgt vor der Entnahme eine ärztliche Untersuchung. Die eigentliche Blutspende dauert nur wenige Minuten. Mit Anmeldung, Untersuchung und anschließenden leckerem Imbiss, der von den freundlichen DRK-Mitarbeitern aus Naumburg gereicht wird, sollten Spender eine gute Stunde Zeit einplanen. Eine Stunde, die ein ganzes Leben retten kann. Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen.

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FRANKENBERG. Ein Wohnungsbrand sorgte am Samstagabend für einen Einsatz in Frankenberg. Ein fünfjähriger Junge hat laut Polizei eine Matratze im Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Straße Auf der Heide angezündet. Dies führte schnell zur Brand- und Rauchentwicklung innerhalb des Gebäudes.

Umgehend wurde der Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg abgesetzt, welche gegen 16.55 Uhr die Wehren Frankenberg und Röddenau unter dem Alarmkürzel "F2 Y" alarmierte. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden ein Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg, drei RTWs und ein NEF; auch der stellvertretende Kreisbrandinspektor war vor Ort. Bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte hatte sich die 34-jährige Mutter mit ihren Söhnen im Alter von drei und fünf Jahren bereits ins Freie begeben können, auch alle anderen Bewohner des Mehrfamilienhauses hatten bereits ihre Wohnungen verlassen, sodass sich niemand mehr im Haus befand. Eigene Löschversuche blieben bis dahin erfolglos.

Unter der Einsatzleitung des Frankenberger Stadtbrandinspektors gingen zwei Trupps unter Atemschutz über das Treppenhaus in die Wohnung zur Brandbekämpfung vor. Zwischenzeitlich wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, die Mutter mit ihren beiden Söhnen vor Ort durch den Notarzt und dem Rettungsdienst medizinisch versorgt. Niemand erlitt eine Rauchgasvergiftung, auch ins Krankenhaus musste niemand gebracht werden.

Nachdem das Feuer gelöscht war, wurde nach weiteren Glutnestern gesucht, die Suche verlief zum Glück ohne Befund. Zu guter Letzt wurde die verbrannte Matratze aus der Wohnung entfernt und das Wohnhaus mittels Hochleistungslüfter rauchfrei geblasen. Hierfür wurde ein dritter Trupp unter Atemschutz ins Gebäude geschickt. Die Brandwohnung ist nun unbewohnbar. Eine Schadenshöhe liegt uns nicht vor. Nach fast drei Stunden war der Einsatz beendet und die rund 40 Einsatzkräfte konnten wieder abrücken. (112-magazin)

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FRANKENBERG. Zu einem ungewöhnlichen Einsatz rückte die Frankenberger Feuerwehr am Freitagnachmittag aus.

Eine Spaziergängerin aus Frankenberg war mit ihrem Dackel "Pepe" im Feld unterwegs. Der Hund ging plötzlich der Spur eines Fuchses nach und lief in ein Kanalrohr, das zur Ableitung von Regenwasser dient.

Somit verschwand Pepe und die Hundebesitzerin wählte den Notruf der Leitstelle Waldeck-Frankenberg. Gegen 16.45 Uhr rückte das HLF der Feuerwehr Frankenberg mit sechs Einsatzkräften unter der Leitung des Stadtbrandinspektors zur Einsatzstelle aus.

Vorerst konnte der Dackel nicht ausfindig gemacht werden, bis nach genauerer Erkundung ein Schachtdeckel entdeckt wurde. Dieser wurde mit Spaten und Schippe von Gras und Erde befreit und anschließend geöffnet. Somit konnte ein Zugang in das Kanalsystem geschaffen und auch der Hund entdeckt werden.

Um etwas Ruhe in die Situation zu bringen, entfernten sich die Einsatzkräfte daraufhin. Die Hundebesitzerin stieg anschließend in den Schacht, um ihren Pepe zu beruhigen. Nachdem der Dackel durch sein Frauchen ins Freie gebracht werden konnte, wurde der Schacht wieder verschlossen.

Insgesamt dauerte der Einsatz 45 Minuten und für Pepe und sein Frauchen ging ein abenteuerlicher Spaziergang zu Ende.

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Publiziert in Retter
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