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Montag, 09 September 2013 16:19

Großbrand: Landeskriminalamt unterstützt Kripo

FRANKENBERG. Nach dem Großbrand in der Frankenberger Altstadt, bei dem in der Nacht zu Samstag ein Millionenschaden entstand, hat die Kripo am Montag die Ermittlungen zur Brandursache fortgesetzt. Bislang gibt es jedoch keine neuen Erkenntnisse.

Die Brandursachenermittler der Korbacher Kriminalpolizei waren am Montag Brandort mit weiteren Untersuchungen beschäftigt. Am Dienstag wollen die Ermittler gemeinsam mit einem Sachverständigen des hessischen Landeskriminalamtes (LKA) die Suche nach der Brandursache fortsetzen.

"Angaben zur Ursache des Feuers können zum jetzigen Zeitpunkt nicht genannt werden", sagte Polizeisprecher Dirk Virnich am Montagnachmittag. "Sicher scheint jedoch, dass das Feuer im Bereich der Mülltonnen, die in dem engen Hinterhof standen, ausgebrochen war.

Auch zur genauen Schadenshöhe lagen am Montag keine neuen Angaben zu. "Der Schaden dürfte aber wie bisher angenommen im Millionenbereich liegen", sagte der Polizeisprecher.

Nach Auskunft Virnichs geht es der 93-jährigen Nachbarin, die in der Brandnacht mit Verdacht auf eine leichte Rauchgasvergiftung ins Frankenberger Krankenhaus eingeliefert worden war, besser. Die Dame bleibe aber vorsorglich noch unter ärztlicher Beobachtung im Krankenhaus.


Wir berichteten am Wochenende über das Feuer in der Ritterstraße:
Millionenschaden bei Großbrand in Frankenberger Altstadt (07.09.2013, mit Video u. Fotos)
Nach Großbrand: Polizei sperrt Brandstelle in Altstadt ab (08.09.2013)

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Publiziert in Polizei

HASSELBERG. Der bei einer Gasexplosion im Führerhaus seines Sattelzuges schwer verletzte Lkw-Fahrer blickt nun auch noch einem Strafverfahren entgegen. Ermittlungen der Kripo und des Landeskriminalamtes ergaben, dass sich Gas aus einer 11-kg-Flasche entzündete und es zu einer gewaltigen Detonation kam.

Zu der Explosion war es in der vergangenen Woche auf dem Gelände der Autobahnraststätte Hasselberg-Ost im Schwalm-Eder-Kreis gekommen. Der 39-jährige Lkw-Fahrer erlitt schwere Verbrennungen und wurde in eine Spezialklinik nach Hannover geflogen (zum Bericht bei 112-magazin.de hier klicken).

An der Explosionsstelle nahmen Beamte der Polizeidirektion Schwalm-Eder und des Hessischen Landeskriminalamtes die Untersuchungen auf. Inzwischen wurde der Lkw wieder freigegeben und anschließend abtransportiert. Als Explosivstoff für die Detonation ist, so das Ermittlungsergebnis, das Gas aus der 11-kg-Gasflasche anzusehen, die vor Ort gefunden wurde. Diese Gasflasche befindet sich laut Polizeisprecher Reinhard Giesa üblicherweise auf der Ladefläche des Lastwagens in einem speziellen Gestell und nicht im Führerhaus.

Essen im Führerhaus erwärmt?
Warum der Fahrer die Gasflasche im Führerhaus hatte, steht derzeit noch nicht fest. Der 39-Jährige konnte bislang noch nicht befragt werden, weil es sein Gesundheitszustand noch nicht zulässt. Möglicherweise hatte der Mann Essen erwärmen wollen und dazu einen Gaskocher verwendet.

Die Regionale Kriminalinspektion Homberg ermittelt nach den getroffenen Feststellungen wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion. Nach dem Gesetz ist sowohl die vorsätzliche als auch die fahrlässige Begehung mit Strafe bedroht.

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Publiziert in HR Polizei

KASSEL. Fahnder haben einen Rauschgiftkurier festgenommen, in dessen Wagen mehrere Kilogramm Marihuana lagen. Der 21-Jährige ging in Untersuchungshaft.

Aufgrund einer Information der Polizei in Hamburg fahndete die gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift von Polizei und Zollfahndung (GER Hessen) mit Unterstützung von Beamten des Polizeipräsidiums Nordhessen seit Dienstag nach dem Rauschgiftkurier, wie das Landeskriminalamt am Freitag mitteilte.

Fahrzeug vor Zugriff observiert
Die Fahndungskräfte entdeckten das Kurierfahrzeug dann am Mittwochvormittag auf dem Parkplatz eines Hotels in Kassel und observierten den Wagen. Gegen 14 Uhr nahmen die Kräfte einen 21-jährigen Mann aus Norddeutschland an dem mutmaßlichen Kurierfahrzeug vorläufig fest.

Bei der anschließenden Durchsuchung entdeckten die Ermittler im Kofferraum des Fahrzeuges sowie dem Hotelzimmer des mutmaßlichen Kuriers 5,8 Kilogramm Marihuana sicherstellen. Der tatverdächtige Mann wurde am Donnerstag auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft dem zuständigen Amtsgericht in Kassel vorgeführt. Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen.

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Publiziert in KS Polizei

KLEINENGLIS. Nach einem Wohnhausbrand mit einer Toten haben Ermittler der Homberger Kripo und des hessischen LKA die Brandstelle untersucht. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung fanden die Beamten nicht.

Zu dem folgenschweren Brand war es am vergangenen Donnerstag, 21. März, gekommen. Feuerwehrleute fanden während der Löscharbeiten eine 56-jährige Bewohnerin, für die jede Hilfe zu spät kam. Nach dem Ergebnis einer inzwischen durchgeführten gerichtsmedizinischen Untersuchung verstarb die 56-jährige Frau an einer Rauchgasvergiftung in Folge des Feuers. Das erklärte Polizeisprecher Reinhard Giesa am Gründonnerstag.

Nach dem Ergebnis der Untersuchung der Brandstelle durch Beamte der Regionalen Kriminalinspektion Homberg und des Hessischen Landeskriminalamtes lässt sich laut Giesa nicht mehr endgültig feststellen, wodurch der Brand letztlich ausgelöst wurde. "Es wurden keinerlei Hinweise für eine vorsätzliche Brandlegung festgestellt", sagte der Polizeisprecher. Eine technische Ursache, die den Brand ausgelöst haben könnte, wurde weitestgehend ausgeschlossen. Als Brandausbruchstelle wurde ein Wohnraum im Erdgeschoss des Hauses lokalisiert. Die Verstorbene war nicht in diesem, sondern in einem anderen Raum der Wohnung tot aufgefunden worden.

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Publiziert in HR Polizei
Sonntag, 24 März 2013 18:13

Millionenschaden bei Brand in Tapetenfabrik

KIRCHHAIN. Mehrere Millionen Euro Schaden sind am Sonntag bei einem Großbrand in einer Tapetenfabrik in Kirchhain entstanden. Weit mehr als 200 Feuerwehrleute waren zeitweise im Einsatz, einer von ihnen wurde verletzt.

Seit 11.38 Uhr wütete am Sonntag das Feuer in einer Halle einer Tapetenfabrik. Starke Feuer- und Rauchentwicklungen behinderten zeitweise die Brandbekämpfung. Weit mehr als 200 Feuerwehrleute von etwa 20 verschiedenen Wehren aus Kirchhain und Umgebung, die eigene Werksfeuerwehr und eine weitere Betriebsfeuerwehr aus Marburg, zwei Messtrupps und ein Statiker waren im Einsatz.

Die Polizei aus Stadtallendorf hat das Einsatzgebiet gesperrt und leitete den Verkehr um. Luftmessungen wurden ebenso eingeleitet wie Warnmeldungen über den Rundfunk. Am Mittag hieß es von der Polizei, es bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung. 11 Personen wurden jedoch vorsorglich aus umliegenden Häusern evakuiert und insgesamt 16 Personen durch die Einsatzkräfte betreut, verletzt wurde bis auf einen Feuerwehrmann niemand.

Vertreter von Fachbehörden trafen im Laufe des Nachmittags am Brandort ein, ein Statiker geht davon aus, dass die Halle einsturzgefährdet ist. Ersten Angaben zu Folge beläuft sich der Gebäudeschaden auf mehrere Millionen Euro. Die zuständige Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Experten des Landeskriminalamtes Wiesbaden wurden angefordert.

Ein Polizeihubschrauber unterstützte die Einsatzmaßnahmen aus der Luft. Das Schadensgebiet bleibt weiterhin für die Dauer der Löscharbeiten weiträumig abgesperrt. Die Bevölkerung wird gebeten, Fenster und Türen nach wie vor geschlossen zu halten. Alle Evakuierten konnten nach weiteren Messungen wieder in ihre Wohnungen zurück.

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Publiziert in MR Feuerwehr
Donnerstag, 17 Januar 2013 14:43

Zwei Täter mit DNA-Analyse überführt

BAD DRIBURG. Die akribische Spurensicherung der Polizei nach zwei Einbrüchen in Bad Driburg hat sich gelohnt: Das Landeskriminalamt hat die Täter überführt. Einer wird einer Einbrecherbande in Südosteuropa zugerechnet.

Die Bad Driburger Polizei ist stolz: "Peinlich genaue Tatortarbeit der Spurensicherer vor Ort ist wichtig und hilft, die Täter dingfest zu machen." Ende Mai 2012 war der Mann im Lindenweg eingebrochen. Der Täter hatte versucht, die Balkontür aufzuhebeln. Als die Scheibe dabei zersprang, muss sich der Einbrecher verletzt haben. Ein winziger Blutspritzer blieb zurück.

Der Mitarbeiter des Erkennungsdienstes fand und sicherte ihn. Nach einem DNA-Abgleich stand der Täter fest. Der Mann aus Bad Driburg war wiederholt wegen Eigentumsdelikten in Erscheinung getreten. Er wird sich erneut in einem Strafverfahren verantworten müssen.

Die zweite Tat war in einer Tankstelle an der Dringenberger Straße im Sommer 2011 begangen worden. Hier hatten Täter den Verkaufsraum ausgeräumt und in Säcken die Zigaretten, Tabak und alkoholische Getränke weggeschafft. Die in Feinarbeit gesicherten Spuren ergaben beim LKA ebenfalls den Treffer für einen der Täter. Er sitzt zur Zeit wegen des Verdachts, noch andere Eigentumsdelikte begangen zu haben, in Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt Rottenburg. Er soll Kontakte ins östliche Europa haben.

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Publiziert in HX Polizei

SCHWALMSTADT. Einen 29-jährigen Somalier hat eine Spezialgruppe des Landeskriminalamtes am Morgen des Donnerstag festgenommen. Er soll für die Einfuhr von sieben Tonnen Kaudrogen verantwortlich sein.

Beamte der "Ermittlungsgruppe Rauschgift" und des Zollfahndungsamts Frankfurt haben den Zugriff in Schwalmstadt durchgeführt. Das Amtsgericht Kassel hatte zuvor einen Haftbefehl erlassen.

Die Fahnder konnten nach mehrmonatigen Ermittlungen den Verdacht begründen, dass der 29-Jährige regelmäßig Lieferungen der Kaudroge KHAT aus den Niederlanden über Deutschland nach Dänemark, Norwegen und Schweden organisierte. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, vorwiegend deutsche Kuriere angeworben und diese mit Leihwagen verschiedener Firmen auf die Reise geschickt zu haben, um so die Transporte durchzuführen.

Bis zur Festnahme stellten die Beamten bereits drei Lieferungen mit 250 und zweimal 450 Kilo KHAT sicher. Insgesamt wird dem Beschuldigten der Transport von über sieben Tonnen im Wert von mehreren hunderttausend Euro vorgeworfen.

100.00 Euro hoher "dringlicher Arrest"
Ausgehend von der Höhe der bisher erwirtschafteten Gewinne hat das Amtsgericht Kassel neben dem Haftbefehl ebenfalls einen sogenannten dinglichen Arrest in Höhe von 100.000 Euro erlassen.

Bei KHAT handelt es sich um eine Frischpflanze mit berauschender Wirkung, die aus Afrika stammt und gekaut wird. Es entfaltet seine Wirkung nach drei- bis vierstündigem Zerkauen der Stängel. KHAT wird von Konsumenten auch mit Tabak vermischt geraucht oder als Tee getrunken. Das in den Blättern enthaltene Cathin unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz.

Einfuhr, Besitz sowie Handel und Konsum von KHAT sind in Deutschland verboten. KHAT kann psychisch abhängig machen und massive gesundheitliche Schäden hervorrufen. Der Schwarzmarktwert in den nordischen Ländern soll zwischen 150 und 250 Euro pro Kilogramm liegen.

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Publiziert in HR Polizei
Mittwoch, 16 Januar 2013 18:53

Großbrand in Borken: Brandstiftung

BORKEN. Nach dem Großbrand in einem Wohn- und Geschäftshaus in der Innenstadt geht die Kripo von Brandstiftung als Ursache aus. Die Ermittler suchen dringend Zeugen. Insbesondere werden zwei junge Männer gesucht, die in einem weißen Kleinwagen davon fuhren.

Zu dem Feuer war es, wie berichtet, in der Nacht zu Dienstag gegen 1.15 Uhr gekommen. Betroffen war ein Gebäudekomplex in der Bahnhofstraße von Borken. Eine 78-jährige Bewohnerin wurde durch die Feuerwehr mit Hilfe einer Drehleiter aus ihrer Wohnung im zweiten Obergeschoss gerettet.

Beamte der Kripo setzten am Mittwoch die Ermittlungen zur Brandursache an der Brandstelle fort. Dabei wurden die Ermittler von Brandursachenermittlern des Hessischen Landeskriminalamtes unterstützt. "Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen wird von Brandstiftung ausgegangen", sagte Polizeisprecher Reinhard Giesa am Mittwochnachmittag, denn "Hinweise für eine technische Ursache wurden nicht festgestellt".

Wer Verdächtiges oder ungewöhnliche Vorgänge im Bereich der Brandstelle wahrgenommen hat, wird gebeten sich mit der Regionalen Kriminalinspektion in Homberg (Telefon 05681/7740) in Verbindung zu setzen. Dabei geht es insbesondere um zwei junge Männer, die kurz nach 1 Uhr einen Passanten in der Bahnhofstraße angesprochen hatten und "Feuer, Feuer" riefen. Diese Männer werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Sie waren, nachdem sie den Passanten informiert hatten, mit einem weißen Kleinwagen in Richtung Bahnhof davon gefahren.

Publiziert in HR Polizei

NEUKIRCHEN. Fahrlässigkeit hat nach neuesten Erkenntnissen der Polizei zu dem tragischen Brand in Neukirchen Ende September geführt. Ansätze für Vorsatz oder einen tchnischen Defekt haben die Ermittler nicht gefunden.

Brandermittler der Korbacher Kriminalpolizei und des Landeskriminalamtes hätten die Brandstelle inzwischen "eingehend untersucht", heißt es in einer Polizeimeldung vom Dienstag. Der Brand war im Wohnzimmer ausgebrochen. Da sich in der Nähe keine elektrischen Einrichtungen und Anlagen befanden, schließen die Beamten einen technischen Defekt als mögliche Ursache aus. Bislang hätten sich auch "keinerlei Anzeichen" für Brandstiftung ergeben. "Fahrlässigkeit" erscheine deswegen inzwischen am Wahrscheinlichsten.

Fahrlässigkeit bedeutet in diesem Fall, dass der 38-Jährige den Brand selbst verursacht hat - ohne einen Vorsatz. Eine fahrlässige Brandstiftung liegt zum Beispiel dann vor, wenn man mit einer brennenden Zigarette einschläft und daraufhin ein Brand entsteht. Die Ermittlungen dauern laut König noch an.

Bei dem Brand waren am 24. September vier der fünf Bewohner ums Leben gekommen. Sie starben an einer Rauchgasvergiftung. Die beiden verstorbenen 34 und 28 Jahre alten Frauen und die beiden 10 und 5 Jahre alten Kinder sind in ihre Heimat nach Litauen überführt und dort beigesetzt worden. Ein 38-jähriger Mann konnte sich als einziger retten. Er war damals stark alkoholisiert. Bei seiner polizeilichen Vernehmung machte der Mann mit türkischen Wurzeln von seinem Schweigerecht Gebrauch. Auf Nachfrage erklärte Polizeisprecher Volker König, dass der Mann sich derzeit im Ausland aufhalte. Die zuständige Staatsanwaltschaft werde nach Abschluss aller Untersuchungen entscheiden, ob Anklage gegen den 38-Jährigen erhoben wird.


112-magazin.de berichtete mehrfach, zuletzt:
Brandtragödie in Neukirchen: Alle vier Opfer erstickt (28. September 2012, mit Fotos) 

Über die Gefahren zuhause informiert deswegen demnächst die Feuerwehr Sachsenberg:
Informationen zu "Sicherheit im Haushalt" (Dienstag, 23. Oktober 2012) 

Publiziert in Polizei
Mittwoch, 26 September 2012 10:18

Ausgebranntes Gasthaus: Opfer werden obduziert

NEUKIRCHEN. Die Ursache für das verheerende Feuer in der Gaststätte Zur Linde in Lichtenfels-Neukirchen ist auch zwei Tage nach dem Brand noch völlig unklar. Die Leichen der bei dem Feuer getöteten Frauen und Kinder sollen am Mittwoch in der Gießener Rechtsmedizin obduziert werden. Davon erhofft sich die Kriminalpolizei einen Hinweis auf die Todesursache.

Bei dem Feuer in der Nacht von Sonntag auf Montag waren zwei 34 und 28 Jahre alte Frauen und zwei fünf und zehn Jahre alte Mädchen ums Leben gekommen. Bei den Kindern handelt es sich um die Nichten der beiden Frauen, die bei ihnen gewohnt haben. Nur der 38-jährige Gastwirt, der Ehemann der 34-Jährigen, hatte den Brand überlebt. Er war von der Polizei stark alkoholisiert vor dem vollständig brennenden Haus angetroffen worden. An die Brandnacht kann er sich nicht erinnern, hatte Polizeisprecher Dirk Virnich am Dienstag erklärt. Hinweise auf eine Straftat gibt es laut Virnich nicht.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei, die von zwei Brandermittlern des Landeskriminalamtes unterstützt wird, gestalten sich schwierig. Das dreigeschossige Fachwerkhaus in der Ortsmitte von Neukirchen ist komplett ausgebrannt. Die Decken sind durch das Feuer und das Löschwasser so beschädigt, dass sie einzustürzen drohen. Deshalb müssen sich die Helfer des THW und die Polizeibeamten vorsichtig in dem Haus vorarbeiten.

Die Leichen der beiden Frauen waren bereits am Montag geborgen worden. Am Dienstagnachmittag fanden die Ermittler dann die vollständig verbrannten Körper der beiden kleinen Mädchen. Die toten Mädchen, entdeckt in einer Kammer neben dem Schlafzimmer im Obergeschoss, wurden am späten Dienstagnachmittag geborgen. Quelle: HNA

Publiziert in Polizei
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