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LAISA/BAD WILDUNGEN. Ein 80 Zentimeter langer Metallsarg hat die Polizei vor Rätsel gestellt: In dem Behälter, der in Battenberg entsorgt worden war, lag ein toter Hund. Wem das Tier gehörte und warum es nicht in der mit Kreuz verzierten Kiste vergraben wurde, bleibt vorerst unklar.

Eine Müllentsorgungsfirma hatte vergangenen Freitag, 31. Mai, in Battenberg-Laisa einen Müllcontainer abgeholt und ihn zur Entsorgung nach Bad Wildungen transportiert. Beim Ausladen fiel den Arbeitern eine sargähnliche Kiste auf. Sie stellten sie zur Seite und verständigten die Bad Wildunger Polizei.

Nicht ohne Hilfsmittel zu öffnen
Die Metallkiste stellte die Beamten vor ein Rätsel. Sie ist etwa 80 Zentimeter lang und jeweils 40 Zentimeter hoch und breit. Die Nähte waren fachmännisch verschweißt und auf dem Deckel ein Kreuz angebracht. "Ohne Hilfsmittel ließ sich die Kiste nicht öffnen", sagte an diesem Freitag Polizeisprecher Volker König.

So riefen die Beamten ihre Kollegen des hessischen Landeskriminalamtes zur Hilfe, die sich dann am Dienstag mit einem Spezialfahrzeug auf dem Weg nach Bad Wildungen machten. Mit einem Röntgengerät wurde der Sarg untersucht. Allerdings brachten die Aufnahmen kein eindeutiges Ergebnis. Wegen der Materialdicke des Metalls konnte man lediglich erkennen, dass sich organische Reste und Knochen in der Kiste befinden. "Allerdings konnte man nicht feststellen, ob die Knochen von einem Menschen oder einem Tier stammten", sagte König weiter.

Kiste in der Rechtsmedizin in Gießen geöffnet
Die Röntgenaufnahmen wurden deshalb Ärzten einer Klinik und auch einer Tierärztin vorgelegt. Aber auch hier gab es keinen eindeutigen Befund. Es blieb also nichts anderes übrig, als die Kiste zu öffnen. Sie wurde in das Institut für Rechtsmedizin nach Gießen transportiert. Polizeibeamte aus Bad Wildungen und ein Mitarbeiter des städtischen Bauhofes, bewaffnet mit Bohrmaschine und Trennschleifer, begleiteten die Kiste dann am Donnerstag nach Gießen.

Nachdem die Kiste mühevoll geöffnet und der Inhalt untersucht wurde, war schnell klar, dass sich in dem Metallsarg ein größerer dunkelbrauner Hundekadaver befand. Er lag auf einer Decke und war mit einem Kissen gepolstert. Vermutlich handelt es sich bei dem Hund um einen Chow-Chow. Wann er von seinem "Herrchen" in die Kiste gelegt wurde, weiß die Polizei allerding nicht. Er könnte bereits seit geraumer Zeit in der Kiste liegen, denn der Sarg war bereits angerostet.

Ermittlungen zum Hundehalter dauern an
Die Ermittlungen zu dem Hundehalter dauern noch an. Die Polizeistation in Bad Wildungen bittet um Hinweise. Wer Angaben machen kann, meldet sich unter der Rufnummer 05621/7090-0 bei den Ermittlern in Bad Wildungen.

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Wie aus den Medien bekannt wurde, haben Cyberkriminelle erneut eine große Anzahl von Datensätzen gestohlen. Dazu zählen auch E-Mail-Adressen und die dazugehörigen Zugangsdaten. Das Landeskriminalamt weist darauf hin, wie man sich als Computernutzer am besten schützt.

Aktuell wurde durch eine Sicherheitslücke im Programm OpenSSL festgestellt, die die Software-Bibliothek verschiedene Anwendungen nutzt. Dies verdeutlicht, wie wichtig es für die sichere Internetnutzung ist, Passwörter sicher zu gestalten und regelmäßig zu ändern.

"Ein Passwort ist sehr sicher, wenn es mindestens 12 Zeichen lang ist und Ziffern und Sonderzeichen enthält", erklärt Kriminaloberkommissar Christoph Schulte. "Ein sicheres Passwort kann man erstellen, wenn man sich beispielsweise einen Satz ausdenkt und von den Wörtern jeweils den ersten Buchstaben nutzt. Zum Beispiel der Satz "Im Sommer 2014 werde ich viel Erdbeereis essen." Wenn ich davon jeweils die ersten Buchstaben nehme, habe ich folgendes Passwort: "IS2014wivEe." Allgemein sollte darauf geachtet werden, keine Wörter aus dem Duden oder anderen Wörterbüchern zu nutzen. Durch sogenannte Wörterbuchattacken können alle darin befindlichen Passwortmöglichkeiten sekundenschnell durchgeprüft werden.

Außerdem sollte für jeden Zugang im Internet ein anderes Passwort gewählt und auch regelmäßig geändert werden. Sollte ein Täter doch einmal ein Passwort geknackt oder erraten haben, dann hat er nicht direkt Zugriff auf mehrere Onlinekonten. Was bedeutet nun regelmäßig? Viele Programme weisen darauf hin, wenn ein Passwort seine Halbwertszeit erreicht hat, und bitten darum, ein neues zu erstellen. Wenn eine Ausspähmöglichkeit bestand, sollte das Passwort unmittelbar geändert werden. Ansonsten soll spätestens nach drei bis maximal sechs Monaten eine Passwortänderung erfolgen.

Was muss allgemein beachtet werden?

  • Halten Sie die Software auf Ihrem Rechner immer auf einem aktuellen Stand. Dies umfasst neben dem Betriebssystem auch die installierten Zusatzprogramme, da bei diesen oft keine automatischen Updates erfolgen.
  • Prüfen Sie, ob Sie eine installierte Anwendung benötigen.
  • Nutzen Sie ein Antivirenprogramm. Dieses muss immer aktuell gehalten werden.
  • Sollten Sie E-Mails mit Anlagen oder eingebetteten Links erhalten, die nicht nachvollziehbar sind, löschen sie diese direkt.
  • Folgen Sie keinen Links in E-Mails, die sie unaufgefordert erhalten!
  • Bleiben Sie skeptisch!

Weitere Informationen finden Sie unter www.polizei-beratung.de und dem Bundesamt für Informationstechnik unter www.bsi-fuer-buerger.de.

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Publiziert in Polizei

BIEDENKOPF. Ein offenbar psychisch kranker Mann (37) ist während eines Polizeieinsatzes gestorben. Die genaue Todesursache steht noch nicht fest, das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

Bei dem 37-Jährigen setzte während eines Polizeieinsatzes in der Nacht zum Mittwoch aus noch unbekannten Gründen die Atmung aus. Eine Obduktion soll genaue Aufschlüsse über die Todesursache bringen. Der offenbar psychisch kranke Mann hatte sich nach einem missglückten Fluchtversuch vehement gegen einen Transport ins Krankenhaus gewehrt und dabei nach den eingesetzten Beamten geschlagen. Die konnten den etwa 1,90 Meter großen und übergewichtigen Mann mit viel Mühe mit einfacher körperlicher Gewalt überwältigen.

Bei dem Einsatz ließen plötzlich sämtliche körperliche Aktivitäten nach, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwochmorgen gemeinsam erklärten. Rettungskräfte stellten einen Atemstillstand fest und begannen sofort mit der Reanimation, die der hinzu gerufene Notarzt fortsetzte. Die Wiederbelebungsversuche blieben aber erfolglos.

Nachbarn im Haus in einem Biedenkopfer Wohngebiet hatten um 21.35 Uhr die Polizei angerufen, weil der als psychisch krank bekannte Mann im Haus an anderen Wohnungen klingelte und eine Wohnungstür eingetreten hatte.

Die Untersuchung des Geschehens übernahm das Hessische Landeskriminalamt.

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Publiziert in MR Polizei

HOMBERG. Ein Mann hat eine im Straßengraben gefundene Panzerfaustgranate bei der Polizeistation Homberg abgegeben. Experten des LKA stellten fest, dass es sich lediglich um Übungsmunition handelte.

Der Finder gab bei der Polizei an, die Granate im Rahmen der Aktion "Sauberes Hessen" in einem Straßengraben gefunden zu haben. "Vor solchem Handeln muss dringend gewarnt werden", sagte Polizeisprecher Reinhard Giesa, denn "es besteht Lebensgefahr".

Granaten oder vergleichbare explosionsgefährliche Gegenstände sollten bei Auffinden an Ort und Stelle belassen werden. Solche Gegenstände soll man laut Giesa nicht berühren, nicht bewegen, nicht anheben. Auch solle man nichts auf den Gegenstand legen oder werfen. Hochgefährlich sei es auch, die aufgefundene Munition zu transportieren. Den Fundort solle man sofort weiträumig absperren und die Polizei verständigen.

Im aktuellen Fall ging die Sache gut aus: Die Granate wurde zunächst außerhalb des Polizeigebäudes auf einer Rasenfläche des Polizeigeländes abgelegt. Ein Sprengstoffspezialist des hessischen Landeskriminalamtes stellte dann fest, dass es sich um eine Übungsgranate handelte. Doch auch bei Fund-Granaten, die vermeintlich als Übungsmunition angesehen werden, müssen dieselben Vorsichtsmaßnahmen gelten. "Man kann letztlich nie sicher sein. Übungsmunition kann auch umgebaut worden sein", warnte der Polizeisprecher.

Publiziert in HR Polizei

REHBACH. Die 84-Jährige, die bei einer Verpuffung in ihrem Haus am Edersee am Mittwoch lebensgefährliche Verletzungen erlitten hatte, hat den Kampf ums Überleben verloren: Die Seniorin erlag in einer Spezialklinik in Hannover ihren Verletzungen.

Das berichtete Polizeisprecher Dirk Virnich am Freitag auf Anfrage von 112-magazin.de. Im Haus der Rentnerin war es am Mittwochmorgen zu einer Öl-Verpuffung gekommen, ein Bekannter der Frau fand die 84-Jährige gegen 10 Uhr schwer verletzt in ihrem Haus im Bett liegend vor und alarmierte die Rettungskräfte. Nach der Erstversorgung an der Unglücksstelle flog die Besatzung des Kasseler Rettungshubschraubers Christoph 7 die Patientin in eine Klinik nach Kassel. Von dort aus wurde die Frau in eine Spezialklinik nach Hannover verlegt, wo die Edertalerin am Donnerstag ihren Verletzungen erlag.

Ersten Ermittlungen der Korbacher Kripo zufolge war es vermutlich beim Befüllen des Ölofens in der Küche des Hauses zu der Verpuffung gekommen. Dabei barsten Fensterscheiben in Küche und Schlafzimmer, die gesamte Küche war von tiefschwarzem Ruß überzogen. Die 84-Jährige wurde nach Einschätzung der Ermittler durch die Druckwelle der Verpuffung von der Küche ins Schlafzimmer geworfen worden, wo der Besucher die Schwerverletzte auf dem Bett vorfand.

Gemeinsam mit den Ermittlern der Korbacher Kripo untersuchten am Donnerstag Experten des hessischen Landeskriminalamtes die Unglücksstelle. Dabei wurde ein technischer Defekt an dem Ölofen festgestellt. An dem älteren Gerät war der Boden der Brennkammer teilweise durchgerostet. Dadurch sammelte sich Öl am Boden und geriet letztlich am Unglücksmorgen in Brand.

Offensichtlich hatte die später Verstorbene das austretende Feuer bekämpfen wollen und wegen der scheinbar starken Rauchentwicklung zusätzlich ein Fenster geöffnet. Nun gelangte Sauerstoff in die Wohnung, was als Reaktion dann die schlagartige und verhängnisvolle Entzündung und die Verpuffung in der Küche verursachte.

"Hinweise auf anderweitiges Fremdverschulden konnten nicht festgestellt werden", sagte der Polizeisprecher.


112-magazin.de berichtete über das Unglück am Edersee:
Öl-Verpuffung: 84-Jährige schwebt in Lebensgefahr (19.02.2014, mit Video u. Fotos)

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 20 Februar 2014 06:29

Neue Betrugsmasche: Forderungen im Namen der Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Mit einer neuen Masche wollen Betrüger derzeit an das Geld der Bürger gelangen. Über sogenanntes Call ID Spoofing wird dem Angerufenen vorgegaukelt, er bekäme einen Anruf von der Polizeinotrufnummer "110".

Der Anrufer gibt sich als Polizeibeamter aus und verlangt, einen gewissen Betrag über Western Union anzuweisen. Würde man dies nicht tun, würde man verhaftet werden, droht der Betrüger an.

"Call ID Spoofing bedeutet übertragen, dass im Display des Angerufenen nicht die richtige Telefonnummer des Anrufers erscheint, sondern eine frei gewählte andere Telefonnummer. So kann ein Betrüger am Telefon seine vorgegebene, falsche, Identität untermauern", so Kriminaloberkommissar Christoph Schulte, Fachberater für Cybercrimeprävention im Hessischen Landeskriminalamt in Wiesbaden. "Besonders perfide ist natürlich die Nutzung der Polizeinotrufnummer "110", da diese jedem Bürger bekannt ist".

Die Polizei gibt hierzu folgende Hinweise:

  • Die Polizei ruft niemals mit der Absenderrufnummer 110 oder +49 110 an. Es handelt sich dabei um den Notruf der Polizei. Von dieser Telefonnummer werden keine Anrufe getätigt. Sie dient ausschließlich der Entgegennahme von Notrufen
  • Die Polizei, die Staatsanwaltschaft oder die Gerichte fordern niemals Zahlungen per "Western Union" oder anderen Bezahldiensten. Zahlungen an die Justiz oder an die Polizei erfolgen ausnahmslos auf reguläre deutsche Bankkonten.
  • Die Polizei, die Staatsanwaltschaft oder die Gerichte würden Sie niemals telefonisch zu einer Zahlung auffordern. Sie erhalten immer eine schriftliche Zahlungsaufforderung - mit klar erkennbarem Absender - auf dem Postweg.
  • Seien Sie immer skeptisch, wenn sich Personen am Telefon als Amtsträger ausgeben und eine Zahlung von Ihnen fordern. Alle Behörden werden Ihnen auf Nachfrage immer eine Rückrufnummer nennen.
  • Fragen Sie im Zweifelsfall bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle nach, ob der Anruf tatsächlich von der Polizei kam.
  • Warnen Sie auch Freunde, Bekannte und Ihre Eltern beziehungsweise Großeltern vor dieser neuen Betrugsmasche.

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Publiziert in Polizei
Schlagwörter

KASSEL. Nach einer Explosion, bei der Ende November zwei spielende Kinder in einem Kasseler Hinterhof schwer verletzt wurden, hat die Polizei zwar den Sprengstoff bestimmen können. Die Ermittlungen dazu, wer den Eimer mit explosivem Inhalt ablegte, stocken jedoch.

Bei der chemischen Substanz, die am 24. November im Hinterhof eines Anwesens in der Holländischen Straße detonierte und dabei zwei spielende Kinder schwer verletzte, handelte es sich nach Untersuchungen des Hessischen Landeskriminalamtes um Triacetontriperoxyd (TATP). Die explosionsgefährliche Substanz fällt unter die Bestimmungen des Sprengstoffgesetzes. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung und des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion - allerdings noch immer gegen Unbekannt.

Noch immer im Krankenhaus
Den bisherigen Ermittlungen zufolge befand sich eine nicht mehr exakt bestimmbare Menge des TATP in einem vermutlich geschlossenen Glasgefäß in einem Eimer, der auf einem Metallcontainer stand. Beim Fußballspielen hatten die sieben und 13 Jahre alten Brüder den Eimer getroffen, der daraufhin zu Boden stürzte. Dabei ging auch der Glasbehälter zu Bruch. Als die Kinder den in der Nähe liegenden Fußball wieder aufnehmen wollten, explodierte die Substanz und verletzte beide Jungen schwer. Der 13-Jährige ist mittlerweile wieder zuhause, während der Siebenjährige nach wie vor stationär in einem Krankenhaus behandelt wird. Lebensgefahr besteht bei ihm aber nicht mehr.

Keine Hinweise auf Herkunft des "Knoblauch"-Eimers
Polizei und Staatsanwaltschaft liegen derzeit weder Hinweise auf die Herkunft des weißen Eimers, in der das zerbrochene Glasgefäß zunächst gestanden hatte, noch auf die Herkunft der explosiven Substanz vor. Der vor der Detonation weiße 10-Liter-Wassereimer trägt auf dem Außenboden die handschriftliche Notiz "Knoblauch". Das macht den Eimer eigentlich individuell. Wider erwarten blieben aber die erhofften Zeugenhinweise aus. Aus gegebenem Anlass weisen Polizei und Staatsanwaltschaft nochmals darauf hin, dass der Besitzer des Eimers nicht zwangsläufig etwas mit der Herstellung oder dem Abstellen der explosionsgefährlichen Substanz zu tun haben muss.

Auch zahlreiche Vernehmungen, Befragungen und umfangreiche Ermittlungen im Umfeld brachten Polizei und Staatsanwaltschaft bislang ebenfalls nicht weiter. Anhaltspunkte für eine gezielt verübte oder vorbereitete Straftat haben sich im Zuge der bisherigen Ermittlungen nicht ergeben. Hinweise zu diesem Fall nimmt das Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel entgegen, Telefon 0561/9100.

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Publiziert in KS Polizei
Sonntag, 24 November 2013 16:54

Leiche in Trümmern abgebrannter Kneipe entdeckt

OTTRAU. Einen toten Mann haben Feuerwehrleute in den Trümmern einer ehemaligen Kneipe gefunden. Vermutlich handelt es sich um den einstigen Betreiber, einen 52 Jahre alten Mann. Der Schaden beträgt mehr als 250.000 Euro.

Aus bislang ungeklärter Ursache kam es am frühen Sonntagmorgen zum Brand in der ehemaligen Musikkneipe "Between" im Ottrauer Ortsteil Immichenhain. Ein Anwohner entdeckte das Feuer gegen 6 Uhr und schlug Alarm. Mehrere Ortsfeuerwehren rückten mit insgesamt 64 Einsatzkräften an, um den Brand zu bekämpfen. Das Fachwerkhaus stand beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in Vollbrand.

Nachdem der Brand gelöscht war, konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr das Gebäude betreten und nach möglichen Personen durchsuchen. Hierbei wurde ein toter Mann aufgefunden. Die Identität der Person steht zurzeit noch nicht fest. "Man kann nicht ausschließen, dass es sich bei dieser Person um den 52-jährigen, ehemaligen Gaststättenbetreiber aus Ottrau handelt", sagte ein Polizeisprecher am Sonntag.

Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion Schwalm-Eder hat die Ermittlungen aufgenommen und wird hierbei vom Landeskriminalamt in Wiesbaden unterstützt. Sie schätzt den Sachschaden auf mehr als 250.000 Euro. Die Staatsanwaltschaft in Kassel ist eingeschaltet.

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Publiziert in HR Feuerwehr

FRANKENBERG. Die ersten Vermutungen haben sich bestätigt: Brandstiftung ist die Ursache für den Großbrand in der Nacht zu Samstag in der Ritterstraße in Frankenberg. Das teilte am Mittwoch die Kriminalpolizei in Korbach mit. Nach HNA-Informationen wurde inzwischen auch eine Tatverdächtige festgenommen.

Die Frau soll in die Psychiatrie nach Haina eingeliefert worden sein. Die Festnahme wurde von der Polizei am Mittwoch allerdings nicht bestätigt. "Die Brandermittler schließen einen technischen Defekt als Brandursache aus. Sie sind sicher, dass Brandstiftung die Ursache des Großbrands ist", heißt es von der Kripo bisher. Unklar sei aber noch, ob die Brandstiftung fahrlässig oder vorsätzlich erfolgt sei. Deshalb werde noch weiter ermittelt.

In den vergangenen Tagen hatten die Brandermittler der Korbacher Kripo die Brandstelle in der eng bebauten Frankenberger Altstadt eingehend untersucht. Für die Ermittlungen war auch ein Brandexperte des Landeskriminalamtes aus Wiesebaden hinzugezogen worden.

Gemeinsam kamen die Ermittler zu dem Ergebnis, dass das Feuer von einer mit Altpapier gefüllten Mülltonne ausgegangen ist. "Diese Tonne stand neben anderen Mülltonnen in einem Hinterhof", stellte die Kripo fest: Dieser Hinterhof sei von der Straße aus nicht einsehbar. "Von dort griffen die Flammen schnell auf die Wohnhäuser in der Ritterstraße 5 und 7 über." Bei dem Feuer in der Nacht zu Samstag vergangener Woche war ein Sachschaden in Millionenhöhe entstanden.

In einer Pressemeldung am Mittwoch machte die Korbacher Kripo deutlich, dass die Gemeinschaftspraxis der Ärzte Dr. Ulrike Ursula Eckel und Dr. Paul Otto Nowak nicht unmittelbar von den Flammen betroffen gewesen sei. Der Aktenbestand der Praxis habe komplett gerettet werden können.

Dank an Feuerwehr, THW und Nachbarn
Dr. Nowak dankte neben dem THW und den Feuerwehrleuten auch seinem Nachbarn Holger Lapp für ihre schnelle Hilfe: "Lapp hat viele Ordner mit Kisten aus dem Gebäude herausgeschleppt", berichtete Nowak gegenüber der HNA. Die Schäden in der Gemeinschaftspraxis seien weitgehend nicht durch das Feuer, vielmehr durch herabgestürzte Dachziegel und Deckenteile entstanden. Quelle: HNA

Mehr zum Thema: Drei Brände in drei Monaten
Drei Brände haben die Hilfskräfte in Frankenberg in den vergangenen drei Monaten in Atem gehalten. In allen drei Fällen geht die Polizei von Brandstiftung aus.

  • Am 16. Juni geht gegen 23 Uhr in der Bottendorfer Straße ein Haufen Sperrmüll in Flammen auf (zum Bericht hier klicken). Die Flammen schlagen an der Fassade eines Hauses empor, es entsteht ein Sachschaden von mindestens 10.000 Euro.
  • Am 12. August brennt um 22.10 Uhr Sperrmüll in der Ritterstraße, das Feuer greift auch auf ein Wohnhaus und ein Restaurant über (zum Artikel hier klicken).
  • Am 7. September stehen um 3 Uhr zwei Häuser in der Ritterstraße in Flammen. Es entsteht ein Schaden in Millionenhöhe. Quelle: HNA

112-magazin.de berichtete mehrfach über den Brand und die Untersuchungen der Kripo:
Millionenschaden bei Großbrand in Frankenberger Altstadt (7.9.13, mit Video u. Fotos)
Nach Großbrand: Polizei sperrt Brandstelle in Altstadt ab (7.9.13)
Großbrand: Landeskriminalamt unterstützt Kripo (9.9.13)
Großfeuer durch Brandstiftung - fahrlässig oder mit Vorsatz (11.9.13)

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Publiziert in Polizei

FRANKENBERG. Brandstiftung ist der Grund für den Großbrand mit Millionenschaden in der Frankenberger Altstadt. Ob das Feuer jedoch vorsätzlich oder fahrlässig entstand, steht derzeit noch nicht fest.

Die Brandermittler der Korbacher Kriminalpolizei haben die Brandstelle in der Zwischenzeit eingehend untersucht. Sie wurden dabei, wie berichtet, von einem Gutachter des Landeskriminalamtes unterstützt. Gemeinsam kamen die Ermittler zu dem Ergebnis, dass der Ausgang des Feuers in einer Altpapiertonne zu suchen ist.

Diese Tonne stand neben anderen Mülltonnen in einem von der Straße aus nicht einsehbaren Hinterhof. Von dort griffen die Flammen schnell auf die Wohnhäuser Ritterstraße 5 und 7 über. Die Brandermittler schließen einen technischen Defekt als Brandursache aus. Sie sind sich sicher, dass Brandstiftung - fahrlässig oder vorsätzlich - die Ursache des Großbrandes war. Die Ermittlungen dauern aber noch an.

"Entgegen vieler Gerüchte ist die geschädigte Arztpraxis nicht unmittelbar von den Flammen betroffen gewesen und der Aktenbestand konnte komplett gerettet werden", sagte Polizeisprecher Volker König am Mittwoch.

Die 93-jährige Seniorin, die mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in das Frankenberger Krankenhaus eingeliefert wurde, befindet sich weiterhin in stationärer Behandlung und gilt damit als schwer verletzt.


112-magazin.de berichtete über das Feuer:
Millionenschaden bei Großbrand in Frankenberger Altstadt (07.09.2013, mit Video u. Fotos)
Nach Großbrand: Polizei sperrt Brandstelle in Altstadt ab (07.09.2013)
Großbrand: Landeskriminalamt unterstützt Kripo (09.09.2013)

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Publiziert in Polizei
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